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DE1202763B - Magnetmechanisches Durchlauffilter - Google Patents

Magnetmechanisches Durchlauffilter

Info

Publication number
DE1202763B
DE1202763B DES87917A DES0087917A DE1202763B DE 1202763 B DE1202763 B DE 1202763B DE S87917 A DES87917 A DE S87917A DE S0087917 A DES0087917 A DE S0087917A DE 1202763 B DE1202763 B DE 1202763B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
roller
sieve
filter
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES87917A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Sommermeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES87917A priority Critical patent/DE1202763B/de
Publication of DE1202763B publication Critical patent/DE1202763B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/06Filters making use of electricity or magnetism
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/01Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements
    • B01D29/03Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements self-supporting
    • B01D29/035Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements self-supporting with curved filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/66Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Magnetmechanisches Durchlauffilter Die Erfindung bezieht sich auf ein magnetmechanisches Durchlauffilter mit im Gehäuse angeordneten Zu- und Ablaufkanälen, mit im Strömungsweg der Flüssigkeit vorgesehenem drehbarem zylindrischem magnetischem Körper sowie mindestens einem nachgeschalteten feststehenden Sieb und einem außerhalb der Strömungsbahn der Flüssigkeit liegenden Sammelraum der Feststoffe.
  • Es ist bereits ein Magnetfilter bekannt, welches aus einem in einem Gehäuse rotierbar gelagerten Flügelradläufer besteht, zwischen dessen auswärts gerichteten Flügeln und der Gehäusewandung die Flüssigkeit tangential eingeleitet wird. Sie wird dann weiter unter Umdrehung nach unten im Gehäuse geführt, um danach durch einen im Läufer angeordneten, seitlich durch die Innenwand einer im Läufer angebrachten Hülse begrenzten Steigkanal zu dem Oberteil des Gehäuses und einem daran angeschlossenen Flüssigkeitsauslaß hinaufgeleitet zu werden. Die aufwärts steigende Flüssigkeit muß ein den Magnetkörper nach unten abschließendes Siebgewebe passieren. Die Reinigung eines solchen Filters ist ohne Abschrauben des topfförmigen Gehäuses nicht möglich. Erst dann können die einzelnen Elemente einer manuellen Reinigung unterzogen werden. Eine Anlage, welche mit einem solchen Filter ausgerüstet ist, muß während der Reinigung außer Betrieb gesetzt werden.
  • Es sind auch Magnetfilter bekannt, bei denen eine Reinigung des Magneten während des Betriebes möglich ist. Allen diesen Ausführungen ist jedoch zu eigen, daß die Flüssigkeit ein Sieb zwangsweise passieren muß. Wird das Sieb durch Ablagerungen verstopft, so entstehen erhebliche Schwierigkeiten, die bis zur Zerstörung der Rohrleitung oder des Filtergehäuses bzw. des Siebes reichen. Die Reinigung des Siebes ist nur bei Demontage möglich.
  • Es ist darum Aufgabe der Erfindung, ein magnetmechanisches Durchlauffilter zu schaffen, dessen magnetische Walze sowie dessen Sieb während des Betriebes gereinigt werden können. Die abzuscheidenden Feststoffe sollen während des Betriebes aus dem Filtergehäuse abgeschieden werden können. Dabei soll das Durchlauffilter während des Betriebes einen hohen Abscheidungsgrad erreichen.
  • Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß das Sieb die zylindrische magnetische Walze im Abstand und auf einem Umfang von mindestens 1800 umgibt, wobei der Strömungsweg der Flüssigkeit zwischen Gehäusewand und Walzenoberfläche vom gebogenen Sieb derart durchsetzt ist, daß der nach innen abgeteilte Ringraum, beginnend an der Zuflußöffnung, sich ständig verringert. Die Zuflußöffnung liegt zweckmäßigerweise unterhalb der Mitte der magnetischen Walze.
  • Die Verschlußeinrichtung zum Reinigen des Siebes besteht aus einer an der magnetischen Walze anliegenden ferromagnetischen Rolle, deren Durchmesser etwas größer ist als der Abstand zwischen der Walzenoberfläche und dem Sieb. Die Sammelkammer für die ausgeschiedenen Feststoffe ist vorteilhaft durch ein Schnellverschlußventil abgeschlossen.
  • Durch die unterhalb der Mitte liegende Zuflußöffnung wird die ankommende Flüssigkeit unter die magnetische Walze gedrückt. Dabei wird bereits ein beachtlicher Teil der Verunreinigungen in die dort liegende Ausbuchtung eingeschwemmt. Bereits während dieser Zeit hat die Flüssigkeit mit ihren Verunreinigungen Berührung mit der magnetischen Walze, so daß ferromagnetische Verunreinigungen durch diese angezogen und festgehalten werden. Beim weiteren Durchlauf durch das Filtergehäuse muß die Flüssigkeit das Sieb teilweise passieren, wobei unter der Voraussetzung, daß die schwereren Verunreinigungen nach unten sinken, diese durch das Sieb ausgeschieden werden. Diese Ausnutzung der drei Filtereffekte: einschwemmen, magnetisch abscheiden, mechanisch abscheiden, erbringt einen hohen Abscheidungsgrad. Durch Drehen der magnetischen Walze werden die an ihr abgelagerten Verunreinigungen am Abstreifer abgeschieden und fallen dort ebenfalls in den Sammelraum. Die Reinigung des Siebes erfolgt durch Betätigen der Verschlußeinrichtung. Dabei wird das Sieb entgegengesetzt beaufschlagt, wodurch die Verunreinigungen ebenfalls nach unten in den Sammelraum geleitet werden. Dort können sie von Zeit zu Zeit mittels eines Schnellverschlußventils aus dem Filtergehäuse entnommen werden.
  • Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt Fig. 1 das Filter im Grundriß als Schnitt in Arbeitsstellung und F i g. 2 das Filter im Grundriß als Schnitt in Reinigungsstellung.
  • Ein waagerecht angeordnetes zylindrisches Filtergehäuse 1 ist unterhalb seiner Achse mit gegenüberliegenden Zu- und Abflußstutzen2, 3 versehen, die sich zum Innenraum des Gehäuses 1 hin auf die gesamte Länge des Gehäuses 1 erweitern. Im Zulaufstutzen2 ist eine Leitfläche 4 eingearbeitet, die in Richtung der Wandung des Gehäuses 1 verläuft und die Zulauföffnung2 dadurch nicht weiter unterhalb der Mitte des Gehäuses 1 verlegt. An seiner tiefsten Stelle ist das Gehäuse 1 mit einer über die gesamte Breite des Gehäuses verlaufenden Ausbuchtung 5 versehen, die als Absetzkammer wirkt. An der tiefsten Stelle der Ausbuchtung 5, unterhalb der Abschlußöffnung3, ist ein Schnellverschlußventil 6 angeordnet. Im Zentrum des Gehäuses 1 ist eine Magnetwalze 7 gelagert. Ihre beiden Lagerzapfen sind durch die Stirnseiten des Gehäuses 1 hindurchgeführt. Auf einer Seite ist dieser Lagerzapfen verlängert und mit einem nicht gezeichneten Handrad versehen. An die Magnetwalze 7 liegt ein in die Ausbuchtung 5 hineinragender Abstreifer 8 an, der zweckmäßigerweise so am Boden der Ausbuchtung 5 befestigt ist, daß die Ausbuchtung 5 in zwei Räume geteilt wird. Beginnend an der Kante 9, die durch die Abflußöffnung 3 und die Ausbuchtung 5 gebildet wird, verläuft ein mechanisches Filter 10 konzentrisch um die Magnetwalze 7 herum und endet etwas oberhalb der oberen Kante der Leitfläche 4. Anschließend daran liegt eine ferromagnetische Rolle 11 an die Magnetwalze 7 an. Der Durchmesser dieser Rolle 11 ist etwas größer als der Abstand zwischen mechanischem Filter 10 und Magnetwalze7. Außerdem sind in den Stirnseiten des Filtergehäuses 1 je ein Anschlagstift 12 angebracht, die ein Verklemmen der Rolle 11 vermeiden. Die Rolle 11 hat die Länge der Magnetwalze 7 und kann sowohl aus vollem Material als auch aus Rohr gefertigt sein. Zwecks Erreichens optimaler Strömungsverhältnisse wird das mechanische Filter 10 etwas exzentrisch zur Mitte der Magnetwalze 7 angeordnet.
  • Dadurch entsteht zwischen Gehäuseinnenwand und mechanischem Filter 10 ein sich zur Abflußöffnung 3 hin ständig erweiternder Ringraum und zwischen mechanischem Filter 10 und Magnetwalze 7 ein sich ständig verringernder Ringraum.
  • Dieses Filter arbeitet wie folgt: Der zufließende Gas- oder Flüssigkeitsstrom wird durch die Leitfläche 4 im Zuflußstutzen 2 unter die Magnetwalze 7 gedrückt und staut sich am Abstreifer 8 in der Ausbuchtung 5. Dabei wird durch den Einschwemmeffekt bereits ein Teil der Verunreinigungen in der Ausbuchtung 5 abgelagert. Ferromagnetische Verunreinigungen werden bereits während dieser Zeit von dem weiteren Durchlauf des zu reinigenden Mediums durch das Filtergehäuse 1 an der Magnetwalze 7 abgeschieden. Da infolge der Anordnung des Abstreifers 8 das Medium nur oberhalb der Magnetwalze 7 zum Abflußstutzen 3 gelangen kann, muß es dort das angeordnete mechanische Filter 10 passieren.
  • Da die Verunreinigungen regelmäßig schwerer sind als das zu reinigende Medium, werden diese in den Raum zwischen Magnetwalze 7 und mechanisches FilterlO hineingeschwemmt und durch das mecha- nische Filter 10 festgehalten. Die leichtere Flüssigkeit kann oberhalb des mechanischen Filters 10, nämlich in den Raum zwischen mechanischem Filter 10 und Gehäusewandung, ungehindert zum Abflußstutzen 3 gelangen. Dieser Raum bildet insbesondere für gewisse Unzulänglichkeiten bei der Bedienung des Filters die Sicherheit, daß es nie zur Zerstörung des Filters oder einer Leitung kommen kann, weil dieser Durchflußquerschnitt immer offengehalten wird.
  • Außerdem bietet dieser Raum Gewähr dafür, daß der Druckverlust konstant ist. Zwecks Reinigung des Filters wird die Magnetwalze 7 in Richtung des Pfeiles 13 am außen angebrachten Handgriff gedreht, wodurch am Abstreifer 8 die Verunreinigungen gesammelt und in die Schlammkammer 14 geleitet werden. Dabei wird zwecks Reinigung des mechanischen Filters 10 durch das Drehen des Magnetkörpers 7 die Rolle 11 vor die Öffnung zwischen mechanischem FilterlO und Magnetwalze 7 gebracht, so daß die durchströmende Flüssigkeit nicht mehr in den Raum zwischen Magnetwalze 7 und mechanischem Filter 10 eintreten kann. Dadurch wird das mechanische Filter 10 von außen her beaufschlagt, wodurch die Verunreinigungen am bzw. im mechanischen Filterl0 in den Raum zwischen Magnetwalze 7 und mechanisches Filter 10 gedrückt werden. Dort fallen die Verunreinigungen in die Schlammkammer 14. Die Schlammkammer 14 wird je nach Anfall von Verunreinigungen in bestimmten Zeitabständen durch Betätigung des Schnellverschlußventils gereinigt. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, daß die Zeitabstände der Reinigung der Schlammkammer 14 mit den Zeitabständen der Reinigung der Magnetwalze 7 oder des mechanischen Filters 10 übereinstimmen. Es ist ohne weiteres denkbar, alle drei Reinigungsfunktionen in zeitlich unterschiedlichen Abständen auszuführen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Magnetmechanisches Durchlauffilter mit im Gehäuse angeordneten Zu- und Ablaufkanälen, mit im Strömungsweg der Flüssigkeit vorgesehenem drehbarem zylindrischem magnetischem Körper sowie mindestens einem nachgeschalteten feststehenden Sieb und einem außerhalb der Strömungsbahn der Flüssigkeit liegenden Sammelraum der Feststoffe, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß das Sieb (10) die zylindrische magnetische Walze (7) im Abstand und auf einem Umfang von mindestens 1800 umgibt, wobei der Strömungsweg der Flüssigkeit zwischen Gehäusewand (1) und Walzenoberfläche vom gebogenen Sieb (10) derart durchsetzt ist, daß der nach innen abgeteilte Ringraum, beginnend an der Zuflußöffnung (2), sich ständig verringert.
  2. 2. Magnetmechanisches Durchlauffilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuflußöffnung(2) unterhalb der Mitte der magnetischen Walze (7) liegt und das gebogene Sieb (10) oberhalb der Zuflußöffnung (2) beginnt und mit seinem anderen Ende an der Gehäusewandung befestigt ist.
  3. 3. Magnetmechanisches Durchlauffilter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußvorrichtung eine über die Länge der magnetischen Walze (7) verlaufende und an dieser anliegende Rolle (11) aus ferromagnetischem Material angeordnet ist, wobei deren Durchmesser etwas größer als der Abstand zwischen der magnetischen Walze (7) und dem Sieb (10) gewählt ist.
  4. 4. Magnetmechanisches Durchlauffilter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelraum der Feststoffe (14) an seiner tiefsten Stelle einen Verschluß, vorzugsweise ein Schnellverschlußventll (6), für dieReinigung besitzt. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 009 747.
DES87917A 1963-10-17 1963-10-17 Magnetmechanisches Durchlauffilter Pending DE1202763B (de)

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DES87917A DE1202763B (de) 1963-10-17 1963-10-17 Magnetmechanisches Durchlauffilter

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DES87917A DE1202763B (de) 1963-10-17 1963-10-17 Magnetmechanisches Durchlauffilter

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DE1202763B true DE1202763B (de) 1965-10-14

Family

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DES87917A Pending DE1202763B (de) 1963-10-17 1963-10-17 Magnetmechanisches Durchlauffilter

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DE (1) DE1202763B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009747B (de) * 1953-06-11 1957-06-06 Gideon Natanael Hagberg Magnetfilter fuer fluessige Brennstoffe u. dgl.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009747B (de) * 1953-06-11 1957-06-06 Gideon Natanael Hagberg Magnetfilter fuer fluessige Brennstoffe u. dgl.

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