DE972956C - Elektronenoptische Einrichtung fuer Fernsehbildabtastroehren - Google Patents
Elektronenoptische Einrichtung fuer FernsehbildabtastroehrenInfo
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- DE972956C DE972956C DER12753A DER0012753A DE972956C DE 972956 C DE972956 C DE 972956C DE R12753 A DER12753 A DE R12753A DE R0012753 A DER0012753 A DE R0012753A DE 972956 C DE972956 C DE 972956C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/58—Arrangements for focusing or reflecting ray or beam
- H01J29/64—Magnetic lenses
- H01J29/66—Magnetic lenses using electromagnetic means only
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Description
AUSGEGEBEN AM 5. NOVEMBER 1959
R 127'53 VIIIal'21 a1
ist als Erfinder genannt worden
Gegenstand der Erfindung ist eine elektronenoptische
Einrichtung für Fernsehaufnahmeröhren, in denen eine feine Elektronensonde eine Bildfläche
abtastet und die Elektronen mit geringer Geschwindigkeit von nur wenigen Elektronenvolt
(bis herab zu Null) die Speicherplatte treffen.
Die im sogenannten Orthicon, Image-Orthicon und Vidicon benutzte Abtastung mit langsamen
Elektronen hat den großen Vorteil, daß eine nennenswerte Sekundäremission von der Speicherflache
unterbleibt und damit keine sogenannten Störsignale durch Streuelektronen auftreten.
Andererseits bestehen bei dieser Abtastart gewisse Schwierigkeiten bezüglich der erreichbaren
Auflösung, d. h. Feinheit (Fleckdurchmesser) der Elektronensonde.
Die bekannten Anordnungen benutzen zur Strahlenkonzentration eine lange Spule F, die sich
von dem Strahlerzeugersystem S bis zum Bildschirm B erstreckt (vgl. Fig. 1). In einer solchen
Anordnung ist elektronenoptisch eine Abbildung der Ebene in Höhe des Strahlerzeugersystems auf
die Bild- (Speicher-) Schirmebene im Verhältnis ι : ι vorhanden. Die Größe des Fleckdurchmessers
im Abtaststrahl ist nach wohlbekannten Gesetzmäßigkeiten letzten Endes durch die höchstzulässige
spezifische Emission der Kathodenoberfläche im Strahlerzeugersystem begrenzt, die den Durchmesser
des emittierenden Bereiches festlegt. Obwohl man natürlich in den technischen Röhren, bis zur
Belastungsgrenze der Kathode geht, läßt die Schärfe der Bildabtaströhren mit Abtastung durch
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langsame Elektronen bei den hohen Anforderungen der modernen Fernsehtechnik mit hohen Zeilenzahlen
zu wünschen übrig. Besonders deutlich ist diese Begrenzung in Röhren, die mit relativ hohen
Abtaststrahlströmen von der Größenordnung eines Mikroamperes (Orthicon, C. P. S.-Emitron, Vidicon)
arbeiten, weniger kritisch ist es in Röhren mit Signalableitung durch eingebaute Multiplier, wo
man mit erheblich kleineren Strahlströmen auskommt (kleinerer emittierender Bereich der Kathode).
Die einfachen Röhren ohne Multiplier gewinnen aber mehr und mehr an Bedeutung, insbesondere
in Verbindung mit Halbleiterphotoschichten als Speicherplatte (Vidicon), und gerade
hier macht sich der Mangel an Schärfe sehr störend bemerkbar, weil man für industrielle Zwecke z. B.
besonders kleine Röhren baut, deren Schärfe entsprechend der Verkleinerung des Bildschirmes
schlechter wird, da bei der übrigen und obenerwähnten 1 :1-Abbildung mit der langen Konzentrierspule
der Fleckdurchmesser der Abtastsonde eine konstante Größe hat, der Bildpunkt der
Speicherfläche hingegen verkleinert wird. Daran ändert sich auch nichts, wenn wie bei einer bekannten
Anordnung mittels magnetischer Felder, die aus einer großflächigen Kathode austretenden
Elektronen so gebündelt werden, daß sie möglichst alle durch die kleine Öffnung der Anode hindurchtreten.
Obgleich man auf diese Weise starke Strahlströme geringen Querschnitts erhält, wird die
Wiedergabe des getesteten Bildes qualitativ nicht besser, da ja auch hier der Strahlenquerschnitt, der
durch die öffnung der Anode bestimmt wird, infolge des Abbildungsverhältnisses 1 :1 erhalten
bleibt. Es ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung, diesem Übelstand abzuhelfen.
Die elektronenoptische Einrichtung zur Strahlenbündelung im Falle der Abtastung mit langsamen
Elektronen besteht erfindungsgemäß darin, daß an Stelle der üblichen, Abbildung im Verhältnis von
etwa ι : 1 zwischen der Ebene des Strahlerzeugersystems
und der Speicherplatte eine Verkleinerung tritt, die sich von dem Abbildungsverhältnis 1 :1
wesentlich unterscheidet, z. B. 2:1 ist. Die Verkleinerung wird hierbei durch eine geeignete Formgebung
einer üblicherweise verwendeten langen Spule erreicht, d. h. durch eine entsprechende Verteilung
der Windungszahl pro Längeneinheit, jedoch so, daß in unmittelbarer Nähe des BiIdschirmes
die Feldlinien parallel zur Röhrenachse laufen. Diese lange Spule zur Strahlenbündelung
kann in Einzelspulen unterteilt sein mit verschiedener Windungszahl pro Längeneinheit und/oder
mit verschiedener Stromstärke in den Teilspulen. Γη Röhren mit elektrischen Feldern zur Strahlenbündelung
wird die Verkleinerung durch entsprechende Wahl der Form und Potentiale der Linsenelektroden erreicht. Gleichermaßen kann
eine Verkleinerung auch durch eine Kombination aus beiden, also magnetisch und elektrisch, erzielt
werden.
Die vorgeschlagene Maßnahme ist in Fig. 2 an Hand eines Beispiels erläutert. Das Beispiel bezieht
sich auf die bereits in Fig. 1 gezeigte Bildabtaströhre mit Abtastung durch langsame Elektronen
und Strahlenbündelung mit Hilfe einer langen Spule. Die Röhre enthält das Strahlerzeugersystem
vS" und die Speicherplatte B, auf der das zu
übertragende Bild mit Hilfe einer Optik O entworfen
wird. Es treten nun an Stelle der einfachen Spule F in Fig. 1 zwei Spulen F1 und F2 derart,
daß im Raum vor der Speicherplatte ein stärkeres Magnetfeld vorhanden ist als in dem mittleren und
zum Strahlerzeugersystem hin liegenden Teil. Dadurch wird die gewünschte verkleinerte Abbildung
erreicht. Die Dimensionen müssen dabei so· gewählt werden, daß vor dem Bildschirm die Feldlinien
wieder parallel zur Röhrenachse verlaufen, um den notwendigen normalen Einfall des Abtaststrahles
an allen Stellen des Bildfeldes zu erhalten.
Die Ablenkung des Elektronenstrahls wird in üblicher Weise durch zwei Paar Ablenkspulen A
erreicht, die sich z. B. in dem Raum mit kleinerer Feldstärke befinden. Die Ablenkleistung wird bei
Vorhandensein der Verkleinerung größer— gleiche Abtastfläche vorausgesetzt —, diesbezüglich sind
aber bei dem hochentwickelten Stand der Kippgeräte keine Schwierigkeiten zu befürchten.
In einer anderen Ausführungsart kann die lange Spule unterteilt werden, und die einzelnen Teile
werden mit verschiedenen Stromstärken beschickt. Die vorgeschlagene Verkleinerung der Abbildung
kann auch in Röhren mit Strahlbündelung durch elektrische Linsenfelder durchgeführt werden,
allerdings sind derartige Röhren mit Abtastung durch langsame Elektronen in der Praxis noch
nicht bekannt. Schließlich können auch kombinierte elektrische und magnetische Felder verwendet
werden.
Die vorgeschlagene Maßnahme hat über die Verbesserung der Bildschärfe hinaus noch eine weitere
wichtige Bedeutung. Durch die erreichbare Verkleinerung des Sondendurchmessers wird die
Stromdichte pro Bildpunkt vergrößert, wodurch eine vollständigere Entladung des Bildelementes
der Speicherfläche erreicht wird. Dies wiederum verringert merklich die sogenannten »Nachzieheffekte«,
die in gewissen Bildabtaströhren mit Ladungsspeicherung zum großen Teil von der
unvollständigen Entladung bei einer Abtastung herrühren.
Mit einer solchen Maßnahme nach der Erfindung ist es demnach möglich, sehr viel kleinere Querschnitte
der Abtastsonde und damit sehr viel größere Bildschärfe zu erreichen bis zu der Begrenzung
durch die gegenseitige Abstoßung der Elektronen, die allerdings bei den in Frage kommenden
Stromdichten noch keine entscheidende Rolle spielen.
Claims (5)
130 PATENTANSPRÜCHE:
i. Elektronenoptische Einrichtung für Fernsehaufnahmeröhren,
in denen eine feine Elektronensonde eine Bildfläche abtastet und die
Elektronen mit geringer Geschwindigkeit von nur wenigen Elektronenvolt (bis herab zu Null)
die Speicherplatte treffen (sogenannte Abtastung mit langsamen Elektronen), dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen Strahlerzeugersystem und Speicherplatte eine elektronenoptische
Verkleinerung besteht, die sich von dem Abbildungsverhältnis ι : ι wesentlich unterscheidet.
2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verkleinerung durch eine geeignete Formgebung einer üblicherweise verwendeten
langen Spule erreicht wird, d. h. durch entsprechende Verteilung der Windungszahl
pro Längeneinheit, jedoch so, daß in unmittelbarer Nähe der Speicherplatte die Feldlinien
parallel zur Röhrenachse laufen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lange Spule zur
Strahlbündelung unterteilt ist in Einzelspulen mit verschiedener Windungszahl pro Längeneinheit
und/oder mit verschiedener Stromstärke in den Teilspulen.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in Röhren mit elektrischen Feldern zur Strahlbündelung die Verkleinerung durch entsprechende Wahl der Form und
Potentiale der Linsenelektroden erreicht ist.
5. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verkleinerung mit kombinierten elektrischen und magnetischen Feldern erreicht ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 839 678, 688 644, 704648;
französische Patentschrift Nr. 947 716;
britische Patentschrift Nr. 628 745;
deutsche Patentanmeldungen R 4510 VIII a/21 a1
(bekanntgemacht am 21. 5. 53), E 2001 Villa/21 a1
(bekanntgemacht am 12. 7. 51).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 909 635/35 10.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER12753A DE972956C (de) | 1953-10-17 | 1953-10-18 | Elektronenoptische Einrichtung fuer Fernsehbildabtastroehren |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE768108X | 1953-10-17 | ||
| DER12753A DE972956C (de) | 1953-10-17 | 1953-10-18 | Elektronenoptische Einrichtung fuer Fernsehbildabtastroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE972956C true DE972956C (de) | 1959-11-05 |
Family
ID=25947931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER12753A Expired DE972956C (de) | 1953-10-17 | 1953-10-18 | Elektronenoptische Einrichtung fuer Fernsehbildabtastroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE972956C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1198410B (de) * | 1964-04-17 | 1965-08-12 | Fernseh Gmbh | Fernsehkamera |
| DE1462582B1 (de) * | 1966-10-21 | 1971-06-03 | Fernseh Gmbh | Fernsehkamera mit einer superorthikonroehre mit verbessertem signal rauschverhaeltnis |
Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
| DE688644C (de) * | 1937-05-29 | 1940-02-27 | Aeg | r koaxialen Teillinsen besteht |
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| FR947716A (fr) * | 1946-06-28 | 1949-07-11 | Rca Corp | Perfectionnements aux tubes transmetteurs de télévision et analogues |
| GB628745A (en) * | 1945-05-28 | 1949-09-05 | Marconi Wireless Telegraph Co | Improvements in television transmitter tube apparatus |
| DE839678C (de) * | 1941-07-16 | 1952-05-23 | Telefunken Gmbh | Kathodenstrahlroehre mit einem praktisch axial gerichteten Magnetfeld |
-
1953
- 1953-10-18 DE DER12753A patent/DE972956C/de not_active Expired
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