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DE1202235B - Oberhemd - Google Patents

Oberhemd

Info

Publication number
DE1202235B
DE1202235B DEB74076A DEB0074076A DE1202235B DE 1202235 B DE1202235 B DE 1202235B DE B74076 A DEB74076 A DE B74076A DE B0074076 A DEB0074076 A DE B0074076A DE 1202235 B DE1202235 B DE 1202235B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collar
edges
shirt
edge
neck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB74076A
Other languages
English (en)
Inventor
Sidney Daniel Blue
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1202235B publication Critical patent/DE1202235B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00Collars
    • A41B3/02Closures, e.g. tabs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A41b
Deutsche Kl.: 3 al - 3/06
Nummer: 1 202 235 .
Aktenzeichen: B 74076 VII a/3 al
Anmeldetag: 30. Oktober 1963
Auslegetag: 7. Oktober 1965
Die Erfindung betrifft ein Oberhemd, dessen beide Kragenbundenden an der Halsöffnung des Verschlußleisten aufweisenden Rumpfteiles zurückversetzt angeordnet sind und abgerundete oder abgeschrägte Ränder gegenüber den Rändern der Verschlußleisten aufweisen, wobei die gegenüberliegenden Ränder der Bundenden sich nicht überlappen.
Bei einem bekannten derartigen Oberhemd ist der Kragenbund so geschnitten, daß er am Hals des Trägers die Form eines Kegelstumpfes annimmt und sich damit der anatomischen verjüngten Halsform anpaßt. Da die Endkanten des Kragenbundes nicht unmittelbar miteinander verbunden sind, kann sich der Kragen an die Halsform und Halsverjüngung des Trägers anpassen. Bei diesem Oberhemd hängt die Größe des Spaltes zwischen den Endkanten des Kragenbundes bei geschlossenem Kragen von der Größe des in diesem Spalt liegenden Krawattenknotens sowie von der Straffheit der um den Hals des Trägers verlaufenden Krawattenschlaufe ab. Wenn die Krawatte lose und mit kleinem Knoten getragen wird, können die Enden des Kragenbundes vom Hals abstehen und aus dem normalen konischen Spalt des Kragenbundes heraustreten, insbesondere an den Verbindungsstellen zwischen der oberen Kragenbundkante und den Endkanten des Oberkragens. Dadurch wird der Spalt zwischen den oberen Abschnitten der Endkanten des Oberkragens vergrößert, so daß ein relativ kleiner Krawattenknoten nicht eng und sorg-
Oberhemd
Anmelder:
Sidney Daniel Blue, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Fecht, Patentanwalt,
Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Als Erfinder benannt:
Sidney Daniel Blue, New York, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 13. November 1962
(236 876)
somit eine Verriegelung des Kragenbundes, die das Tragen des Hemdes unbequem macht.
Bei weiteren bekannten Oberhemden sind Versteifungsteile sowohl in der Nähe der Kragenbundenden eingesetzt, als auch biegsame U-förmige Kragenstützen in eine auf ein Ende des Kragenbundes aufgenähte Tasche eingesteckt. Mit Hilfe der Stütze
fältig in diesem Spalt begrenzt ist. Es ist also als 30 soll an einem weichen Kragen ein Ende des überbesonders nachteilig anzusehen, wenn die Enden des läppten Kragenbundes versteift werden, so daß beim Kragenbundes ihre am Hals des Trägers anliegende
Stellung nicht beibehalten.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, und zwar
Überlegen des nicht versteiften anderen Endes dieses durch seine Befestigung an dem versteiften Ende ebenfalls versteift wird. Die nachteilige Überlappung
dadurch, daß in den Kragenbundenden nachgiebige 35 der beiden Enden des Kragenbundes ist hierbei die Versteifungseinlagen festgelegt sind. Voraussetzung für die Versteifung, wobei ihre nach-
Dadurch können die vorderen Enden des Kragen- teilige Auswirkung durch die Versteifung nicht bebundes ihre gegenseitige Lage und ihre Anlage am hoben wird.
Hals des Trägers beibehalten, und zwar insbesondere Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungs-
an den Ansatzstellen des Oberkragens, nachdem die 40 form der Erfindung verläuft die obere Kante jeder sich überlappenden Verschlußleisten des Rumpfteiles Versteifungseinlage entsprechend dem Kragenbundmiteinander verbunden sind. ende und ist anschließend in Richtung zur Unter-
Zwar ist bereits ein Oberhemd bekannt, bei dem kante des Kragenbundes verjüngt,
in dessen Kragenbundende eine Versteifungseinlage Die Versteifungseinlagen sind vorzugsweise längs
angeordnet ist. Diese Einlage ist zweiarmig ausgebil- 45 des oberen Randes des Kragenbundes festgelegt. Dadet, wobei der eine Arm in eine an der Verschluß- durch können sich in der Gebrauchsstellung des leiste angrenzende Tasche des einen Kragenbundendes und der zweite Arm in eine weitere Tasche
des anderen Kragenbundendes eingesteckt wird. Bei
diesem Hemd überlapepn sich jedoch die Kragen- 50 des Kragenbundendes zu weist, und der Scheitelbundenden, wobei die Einlage die Aufgabe hat, den bereich der Einlage nach einwärts in Richtung zum Kragen geschlossen zu halten. Der Einlageteil bewirkt Hals des Trägers abgelenkt werden. Damit werden
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Oberhemdes die beiden Versteifungseinlagen an die Fläche des Halses anschmiegen, wobei die Kante der Einlage, die der schrägen oder abgerundeten Kante
die ündkanten des Kragenbundes und des Oberkragens an den Verbindungsstellen des Oberkragens mit dem Kragenbund in entsprechender Weise nach einwärts gedrängt. Hierdurch ist auch ein ordnungsgemäßer Sitz der Krawatte, auch bei kleinem Knoten und lockerer Krawattenschlaufe, gewährt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht des oberen Teiles eines
Zwischenlage 34 des Oberkragens winklig zur Längsachse des Oberkragens geschnitten, so daß Kragenecken 40 und 42 entstehen. Die Endkanten 36 und 38 und die untere oder äußere Kante 44 der Teile 30 und 32 sind einwärts umgelegt und miteinander sowie mit der Zwischenlage 34 verbunden, was zweckmäßig mittels einer Naht 46 geschieht.
Bei der anfänglichen Zusammenfügung des Kragenbundes 30 und des Oberkragens22 gemäß Fig.4
Hemdes mit angesetztem Kragen, wobei eine der io wird die Längskante des Oberkragens 22, welche die Kragenspitzen nach oben gebogen ist, obere Kante des fertigen Kragens 10 bildet, zwischen
die entsprechenden Längskanten der Teile 24 und 26 des Kragenbundes 20 gelegt, wobei die Zwischenlage 28 des Kragenbundes an der nach außen weisenden Fläche des Teiles 26 anliegt; mittels der Naht 48 werden die erwähnten aufeinanderliegenden Ränder der verschiedenen Lagen des Kragenbundes 20 und des Oberkragens 22 zusammengefügt. Die Naht 48 verbindet außerdem die Teile 24 und 26 sowie die Einao lage 28 längs der Enden des Kragenbundes 20. Nachdem alle Teile des Kragenbundes und des Oberkragens längs der Naht 48 zusammengefügt sind, werden die Teile 24 und 26 und die Einlage 28 des Halsbundes entsprechend F i g. 3 nach unten umgebogen,
einstellt, wenn die sich überlappenden Kanten der 25 wodurch die Naht 48 verdeckt wird,
Hemdbrust gemäß F i g. 1 und 2 sich in Deckung In gleicher Weise wie bei dem Kragen nach der
USA.-Patentschrift 2 935 749 ist die Länge des geschweiften Kragenbundes 20 des Kragens 10 größer als die Länge des Oberkragens 22, so daß die Kragen-30 bundenden 50 und 52 in Umfangsrichtung über die Endkanten 36 und 38 des Oberkragens vorstehen. Die Länge des Kragenbundes 20 ist andererseits kurzer als die in Umfangsrichtung gemessene Länge der Kanten der Brustteile 12 und 14 und des Schulteraus den beiden Bruststücken 12 und 14, deren Kan- 35 Stücks 16, welche zusammen die Halsöffnung 18 beten sich in der Hemdmitte der Länge nach überlappen grenzen, so daß beim Umlegen der Teile 24 und 26
und der Einlage 28 längs de.r unteren Längskante des Kragenbundes 20 und beim Ansetzen des Kragens an den Hemdrumpf längs der Kante der Halsöffnung 40 mittels der Naht 54 (F i g. 3), die oberen Enden 58 und 60 der Kanten der Brustteile 12 und 14 des Hemdrumpfes, welche in überlapptem Zustand miteinander verbunden werden sollen, über die Kragenbundenden 50 und 52 vorstehen, wie das in Fig.2 beide aus Hemdenstoff hergestellt sind, und einer 45 veranschaulicht ist. Die Längen, um welche die Zwischenlage 28, die zwischen den Teilen 24 und 26 oberen Enden 58 und 60 der Ränder der Brustteile liegt und aus üblichem Kragenleinen besteht. In ahn- über die Kragenbundenden 50 und 52 des Halslicher Weise besteht der Oberkragen 22 aus den sich bundes vorstehen, sind genügend groß, damit die deckenden Teilen 30 und 32 aus Hemdenstoff und Enden 50 und 52 im wesentlichen zusammenstoßen einer Zwischenlage 34, die zwischen den beiden 50 und sich in keinem Fall überlappen, wenn die Ränder Teilen 30 und 32 eingefügt ist und aus üblichem der Brustteile aufeinanderliegen und der Kragen 10 Kragenleinen besteht. entsprechend Fi g. 1 und 2 um den Hals des Trägers
Wie es bei der Fertigung von zweiteiligen, am geschlossen wird. Somit nimmt der Halsbund in der Hemd angesetzten Kragen üblich ist, d. h. bei Kragen, Tragstellung eine im allgemeinen kegelstumpfförmige deren Kragenbund und Oberkragen getrennt ge- 55 Gestalt an. Die Kanten der Kragenbundenden 50 und schnittene Teile bilden, sind die verschiedenen Teile 52 sind zweckmäßig geschweift, so daß sie beim des Kragenbundes 20 und des Oberkragens 22 so ge- Schließen des Kragens 10 und Zusammenstoßen der schnitten, daß deren Längskanten, welche gegebenen- Enden 50 und 52 eine symmetrische V-förmige öfffalls miteinander verbunden werden, unterschiedliche nung 62 an der Kehle des Trägers, und zwar zwischen Bogenform aufweisen, wodurch gewährleistet ist, daß 60 den vorderen Kanten 36 und 38 des Oberkragens 22 der in üblicherweise durch eine gekrümmte Linie be- bilden.
grenzte Halsbund bei seiner zwanglosen Überführung Bei dem dargestellten Hemd wird der Kragen da-
in die Kegelstumpfform sich dem verjüngten Hals durch in seinem geschlossenen Zustand gehalten, daß des Trägers anpaßt, während der Oberkragen leicht das obere Ende 58 des außenliegenden Überlappungsnach außen fällt, so daß zwischen Halsbund und 65 randes des Brustteiles 12 an einer darunterliegenden Oberkragen ein Zwischenraum entsteht, in welchem Stelle des Brustteiles 14, die unter und nahe bei der die Krawatte leicht gleiten kann. Ferner sind die End- Naht 54 liegt, lösbar festgelegt wird. Die Mittel zur kanten 36 und 38 der Teile 30 und 32 sowie der lösbaren Festlegung können aus einem Druckknopf
Fig.2 eine vergrößerte Teilansicht des Kragens gemäß F i g. 1 unter teilweiser Freilegung eines der in den Halsbund eingefügten Versteifungsteile,
F i g. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der F i g. 2,
Fig. 4 einen der Fig.3 ähnlichen Schnitt, wobei jedoch der Kragen in einem Zwischenstadium seiner Fertigung veranschaulicht ist,
F i g. 5 eine Ansicht eines der halbsteifen Einsätze des Kragens im ungebogenen Zustand,
F i g. 6 eine Draufsicht des Versteifungseinsatzes nach F i g. 5,
Fig.7 eine Draufsicht des Versteifungseinsatzes nach Fig. 5 und 6 in gebogenem Zustand, der sich
befinden, und
F i g. 8 eine Endansicht mit Darstellung des Versteifungseinsatzes nach seiner Verbiegung aus der flachen Form gemäß F i g. 5.
Das in F i g. 1 dargestellte Hemd, welches einen angesetzten, allgemein mit 10 bezeichneten Kragen aufweist, ist in seinem Rumpfteil in üblicher Weise ausgeführt. Die Brustpartie des Rumpfteiles besteht
und die oben an dem üblichen Schulterteil 16 befestigt sind, wobei die Teile 12 und 14 und der Schulterteil 16 so geschnitten sind, daß eine Halsöffnung 18 entsteht.
Der Kragen 10 besteht aus einem stehenden Kragenbund 20 und einem Oberkragen22. Wie Fig.3 zeigt, besteht der Halsbund 20 aus einem Innenteil 24 und einem sich damit deckenden Außenteil 26, die
64 (F i g. 1 und 2) od. dgl. bestehen, dessen zu- Kragenbundes 20 und erstreckt sich längs eines Absammenwirkende Teile am oberen Ende 58 des Über- Schnitts der oberen Kante des Kragenbundes 20 bis lappungsrandes des Brustteiles 12 und an der an- zu einer Stelle, welche unterhalb der benachbarten gegebenen darunterliegenden Stelle des Brustteiles 14 Endkant· des Oberkragens liegt. Die untere oder angebracht sind. 5 Bodenkante 74 jeder Versteifungseinlage 66, 68 ver-
Der Druckknopf 64 hält lediglich die oberen En- läuft parallel zu der unteren Kante des Kragenbundes, den 58 und 60 der Ränder der Brustteile 12 und 14 Es ist weiterhin zu bemerken, daß die beiden Verin ihrer Uberlappungslage; dadurch wird zugleich der steifungseinlagen 66 und 68 das Bestreben haben, Kragen 10 in seiner Schließstellung gehalten, indem eine ebene Form einzunehmen (F i g. 6). er in Umfangsrichtung an der Unterkante des Kragen- io Die Versteifungseinlagen 66 und 68 werden gemäß bundes 20 gespannt wird, welcher normalerweise den F i g. 3 zwischen dem Teil 26 und der Einlage 28 des unteren Halsteil des Trägers verhältnismäßig lose um- Kragenbundes 20 eingesetzt, und zwar vor dem Anfaßt. Demgemäß haben die oberen Teile des Kragen- setzen des Kragens an dem Hemdrumpf längs der bundes 20 und der Oberkragen 22, der von dem Naht 54. Die Versteifungseinlagen 66 und 68 sind oberen Rand des Kragenbundes 20 herabhängt, 15 im übrigen so bemessen, daß sie nach vollständiger keinen festen Halt und können sich in Umfangsrich- Einfügung in die Kragenbundenden 50 bzw. 52, d. h. tung weiten oder enger werden, woraus sich die er- so weit, daß sich die Kante 70 der Versteifungseinlage wünschte augenblickliche Anpassung hinsichtlich der mit der Krümmung der freien Kante des Kragen-Umfangsweite ergibt, die dem Träger größte An- bundendes deckt, die Bodenkante 74 jeder Versteinehmlichkeit bereitet. Da die Enden 50 und 52 des 30 fungseinlage 66,68 oberhalb der für die Naht 54 Halsbundes 20 nicht unmittelbar miteinander ver- (F i g. 2) vorgesehenen linie liegt. Die Spitze 76 bunden sind, kann sich der Kragen leicht von selbst jeder Versteifungseinlage 66, 68 liegt im wesentder Halslinienform des Trägers anpassen. liehen unterhalb des Bereichs, in welchem die be-
Da der Kragen 10 nur mittels des Druckknopfes 64 nachbaue Endkante 36 bzw. 38 des Oberkragens 22 geschlossen gehalten wird, welcher für einen Halt 35 mit dem Kragenbund 20 verbunden ist. längs der Halsöffnung 18 sorgt, so ist verständlich, Die Versteifungseinlagen 66 und 68 werden inner-
daß die Größe der öffnung oder des Spaltes 62 zwi- halb des Kragenbundes 20 längs einer Naht 78 sehen den Endkanten 36 und 38 des Oberkragens 22 (F i g. 1, 2 und 3) festgelegt, welche im wesentan dessen oberem Ende, in welchem der Knoten liehen parallel zu der Naht 28 verläuft, aber untereines Selbstbinders oder einer Krawattenfliege Auf- 30 halb der letzteren liegt. Die Naht 78 erfaßt somit nur nähme findet, weitgehend davon abhängt, wie fest die Seitenkante 70 jeder der Versteifungseinlagen 66 die Krawatte angezogen wird. Wenn die Krawatten- und 68. Es ist verständlich, daß die Versteifungsschleife locker ist und infolgedessen den oberen Teil einlagen 66 und 68 in den Kragenbund 20 eingefügt des Kragens nicht in Einwärtsrichtung gegen den und hier längs der Naht 78 festgelegt werden, bevor Hals des Trägers drängt, so kann sich ein verhältnis- 35 der Kragenbund längs der Naht 54 an dem Hemdmäßig großer Spalt 62 zwischen den Kanten 36 und rumpf befestigt wird. Da die Bodenkanten 74 der 38 einstellen. In einem solchen Fall wird ein ver- Versteifungseinlagen 66 und 68 oberhalb der Naht 54 hältnismäßig kleiner in dem großen Spalt liegender liegen, werden die Bodenkanten der Einlagen nicht Knoten kein sauberes und schönes Aussehen bieten. durch Lochungen geschwächt und behalten somit Um die Enden 50 und 52 des Kragenbundes 20 40 ihre volle Biegekraft. Wenn der an dem Hemdrumpf gegeneinanderzudrängen und den oberen Teil des angesetzte Kragen 10, dessen Kragenbund 20 die Ver-Kragenbundes in Anlage an dem Hals des Trägers steifungseinlagen 66 und 68 enthält, durch die Umzu halten, und zwar vorzugsweise in dem Bereich fangsspannung, die längs der Bodenkante des Kragender Endkanten36 und 38 des Oberkragens22, um bundes20 verläuft, d.h. längs der Kante der HaIsdadurch einen verhältnismäßig kleinen Spalt zwischen 45 öffnung 18, in geschlossener Lage gehalten wird, so den Kanten des Oberkragens selbst dann zu bilden, nimmt der Kragenbund 20 seine normale Kegelwenn die Krawatte verhältnismäßig lose gebunden stumpfform an und bewirkt, daß die Einlagen 66 und wird, enthält der Kragen 10 erfindungsgemäß Ver- 68 aus ihrer ursprünglichen flachen Form in eine steifungseinlagen 66 und 68 (F i g. 2 und 3) aus dün- ähnliche, einwärts weisende gebogene Form übernem, halbsteifem Folienmaterial. Als Folienmaterial 50 geführt werden. Wegen der allgemein dreieckförmigen eignen sich z.B. Polyäthylen-Terephthalat, Poly- Gestalt der Einlagen66 und 68 hat das Biegen der äthylen-Celluloseacetat, Polypropylen, Polyoxy- Einlagen 66, 68 zur Folge, daß die Spitze 76 und die methylen u. dgl. Da die Enden 50 und 52 des Kragen- Seitenkante 70 jeder Einlage 66,68 einwärts in Richbundes 20, in welche die Versteifungsteile eingefügt tung zum Hals des Trägers abgelenkt wird, und zwar sind, nicht miteinander verbunden sind, so werden 55 mit Bezug auf die zugehörige Bodenkante 74, wie diese Enden aus der normalen Kegelstumpfebene, dies durch die Pfeile 80 in F i g. 7 an der Kante der welche der Kragenbund 20 einzuhalten bestrebt ist, zugehörigen Kragenbundenden 50 bzw. 52 des Kraherausgebracht, wenn der Träger den Kopf bewegt. genbundes20 veranschaulicht ist. Die Einwärtsrich-Die Versteifungseinlagen 66 und 68 verlaufen ent- tung des Kragenbundes 20 entsprechend den Pfeilen sprechend den natürlichen Spannkräften in dem 60 80 hat zur Folge, daß der Kragenbund 20 gegen den Kragenbund 20 bis zu den Enden 50 und 52 und Hals des Trägers gedrängt wird, und zwar insbesonhalten die letzteren in der normalen Kegelstumpf- dere an den Kanten der Kragenbundenden 50 und 52 fläche. Wie die F i g. 2 und 5 erkennen lassen, haben und an den Verbindungsstellen zwischen diesen Endie Versteifungseinlagen 66 und 68 eine allgemein den und den Kanten 36 und 38 des Oberkragens 22. gleichschenklige Dreieckform mit gekrümmten Kan- 65 Dadurch wird der Spalt zwischen den Kanten 36 und ten 70, 72 und 74. Die gekrümmte Seitenkante 70 ver- 38 klein gehalten, so daß ein kleiner Krawattenknoten läuft entsprechend der Krümmung der freien Kante eng und sauber umfaßt wird, und zwar auch dann, des zugehörigen Kragenbundendes 50 bzw. 52 des wenn der Knoten verhältnismäßig locker ist und des-
halb keine Spannung auf die obere Kante des Kragenbundes 20 ausübt. Die geschweifte Form der Seitenkante 70 jeder Versteifungseinlage 66 und 68 bewirkt, daß an jeder solchen Seitenkante feine Neigung zum Zusammenrollen besteht, wenn die Versteifungsteile gebogen werden, so daß die Enden 50 und 52 des Kragenbundes 20 einem Einrolldruck ausgesetzt werden, welcher sie einwärts drängt, um sich der Krümmung und Verjüngung des Halses des Trägers anzupassen und dadurch das enge Aneinanderstoßen der Kragenbundenden 50 und 52 zu sichern.
Es ist hervorzuheben, daß die erläuterte Wirkung der Versteifungseinlagen 66 und 68 hinsichtlich der engen Zusammenhaltung der Kragenbundenden 50 und 52 des Kragenbundes 20 und hinsichtlich der Einwärtsdrängung dieser Enden 50, 52 in Richtung auf den Hals des Trägers ohne Beeinträchtigung der Vorteile verwirklicht ist, welche die Ausbildung des an einen Hemdrumpf angesetzten Kragens im Sinne des USA.-Patents 2 935 749 verwirklicht. Der die Versteifungseinlagen 66 und 68 enthaltende Kragen 10 kann sich frei und leicht an die Halsform des Trägers anpassen, und zwar unabhängig von der Verjüngung der Halsform. Dies beruht darauf, daß jegliche unmittelbare Verbindung zwischen den Enden 50 und 52 des Kragenbundes 20 vermieden ist. Da die Kragenbundenden 50 und 52 sich nicht überlappen und nicht zusammengeknöpft werden, wie es üblicherweise bei Hemden mit angesetztem Kragen oder bei Kragen mit Halsbund der Fall ist, so gibt es keinen Mittelpunkt, um welchen die Kragenbundenden sich verschwenken könnten und an welchem die Vorderteile des Hemdes aufgehängt werden. Die Anpassung des Halsbundes an die Form oder Verjüngung der Halslinie des Trägers kann daher ohne Beeinträchtigung der glatten Auflage der Vorderteile des Hemdes auf der Brust des Trägers erfolgen. Insbesondere ergeben sich keine Beeinträchtigungen bezüglich der senkrechten Lage der sich überlappenden Randteile der Hemdvorderteile 12 und 14.
Der Umstand, daß die Versteifungseinlagen 66 und 68 in eine gewölbte Fläche gebogen sind, verleiht denselben eine große Widerstandsfähigkeit gegen jegliche Verbiegung, die von dem Hals des Trägers bewirkt werden könnte. Die Einlagen 66 und 68 erhalten demgemäß das gewünschte Aussehen des Hemdes, und zwar unter den schwierigsten Umständen. Darüber hinaus bewirkt die allgemeine Dreieckform der Versteifungseinlagen 66, 68, wenn dieselben die ihnen von dem konischen Halsbund vermittelte Lage einnehmen, daß der Kragen an dem Hals des Trägers festgehalten wird, während die schwächere Spitze der Versteifungseinlagen 66, 68 und der zugehörige Kragenbund 20 die Möglichkeit haben, den Bewegungen des Halses bequem zu folgen.
Bei der vorstehenden Erläuterung der Erfindung ist unterstellt worden, daß die Versteifungseinlagen 66, 68 zweckmäßig aus Kunstharzfolie bestehen und eine allgemeine Dreieckform mit gekrümmten Kanten aufweisen. Es ist jedoch verständlich, daß die Einlagen 66, 68 auch aus anderem halbsteifem Material bestehen können und daß auch eine andere allgemeine Form Anwendung finden kann, solange die Kanten so gestaltet sind, daß wenigstens diejenige Kante, welche an dem zugeordneten Stoßende des Kragenbundes befestigt ist und sich längs dieses Endes erstreckt, im wesentlichen die gleiche Krümmung wie dieses Ende und solange wie die nicht festgelegte untere Kante entsprechend der Kontur der unteren Kante des Halsbundes verläuft, um eine Wölbung der Versteifungseinlage zu ermöglichen und eine Einwärtsablenkung dieses Teiles aus der normalen Flachform zu gestatten, womit eine Einwärtsablenkung des freien Endes der zugeordneten Stoßkante des Kragenbundes verbunden ist.
Wenn auch eine spezielle Ausführungsform der Erfindung im einzelnen erläutert und in der Zeichnung veranschaulicht ist, so ist die Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Es können Änderungen und Abwandlungen vorgenommen werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Oberhemd, dessen beide Kragenbundenden an der Halsöffnung des Verschlußleisten aufweisenden Rumpfteiles zurückversetzt angeordnet sind und abgerundete oder abgeschrägte Ränder gegenüber den Rändern der Verschlußleisten aufweisen, wobei die gegenüberliegenden Ränder der Bundenden sich nicht überlappen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kragenbundenden (50, 52) nachgiebige Versteifungseinlagen (66, 68) festgelegt sind.
2. Oberhemd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kante (72) jeder Versteifungseinlage (66,68) entsprechend dem Kragenbundende (50, 52) verläuft und anschließend in Richtung zur Unterkante des Kragenbundes (20) verjüngt ist.
3. Oberhemd nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungseinlagen (66, 68) längs des oberen Randes des Kragenbundendes (50, 52) festgelegt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 771 504,
1 815 001;
französische Patentschriften Nr. 920 028,
1 081 633;
britische Patentschrift Nr. 878 809;
USA.-Patentschriften Nr. 1 453 144, 3 046 562,
1 294 843, 2 656 542, 2 713 684, 2 607 921.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 690/5 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEB74076A 1962-11-13 1963-10-30 Oberhemd Pending DE1202235B (de)

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US1202235XA 1962-11-13 1962-11-13

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