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DE256957C - - Google Patents

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Publication number
DE256957C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tie
collar
knot
loops
loop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT256957D
Other languages
English (en)
Publication of DE256957C publication Critical patent/DE256957C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D25/00Neckties
    • A41D25/06Neckties with knot, bow or like tied by the user

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ M 256957 KLASSE Zh. GRUPPE
zu befestigende Krawatte.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Krawatte, deren Schlips und Halsband aus einem einzigen, mehrmals zusammengefalteten Band besteht.
Die Erfindung bezweckt, die beim Umbinden einer Krawatte auftretenden Schwierigkeiten und Nachteile zu beseitigen, ein Abnehmen der Krawatte ohne Lösen des Knotens zu gestatten, eine einfache, gefällige Krawatte zu ίο schaffen, welche leicht gewaschen werden kann, ohne beschädigt bzw. außer Fasson gebracht zu werden, und die Herstellungskosten derartiger Krawatten bedeutend herabzumindern.
Gemäß der Erfindung wird das Band zu vier Schleifen zusammengefaltet, von denen zwei das Halsband bilden und die anderen zwei zum Binden des Knotens dienen. Die Enden des Halsbandes und der Mittelteil der Krawatte sind mit zum Anknöpfen der letzteren an die Kragenknöpfe dienenden Knopflöchern versehen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und es ist:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht einer gebundenen, gemäß der Erfindung hergestellten Krawatte,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht des Halsbandes und der zwei zum Binden des Knotens dienenden freien Enden,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des Halsbandes von der Rückseite gesehen und
Fig. 4 ein in vergrößertem Maßstab gezeichneter Horizontalschnitt.
Wie auf der Zeichnung und besonders in Fig. 4 gezeigt ist, besteht die Krawatte gemäß vorliegender Erfindung aus einem einzigen zu vier Schleifen 8, 10, 11 und 13 zusammengefalteten Band. Die Schleifen 8 und 13 bilden das hinten offene, mit zum Befestigen an dem hinteren Knopf des Hemdenbundes dienenden Knopflöchern 2 und 3 ausgerüstete Halsband i. Die Schleifen 10 und 11 dienen zum Binden des Knotens.
In dem Mittelteil 12 der Krawatte ist ein zum Anknöpfen der letzteren an den vorderen Kragenknopf dienendes Knopfloch 4 vorgesehen.
Wenn eine solche Krawatte herzustellen ist, so wird das Material von geeigneter Form zuerst auf die erforderliche Länge abgeschnitten. Hierauf wird das Band von dem Ende 7 (Fig. 4) aus zu der die eine Hälfte des Halsbandes ι bildenden Schleife 8 (Fig. 3) umgefaltet. Die eine der zum Binden des Knotens dienenden Schleifen zweigt im Punkt 9 von der Schleife 8 ab, wobei das Band von dem freien Ende dieser Schleife 10 nach dem Mittelteil der Krawatte geführt wird, um dasselbe zu der anderen, zum Binden des Knotens dienenden Schleife 11 zusammenfalten zu können. Wenn die Schleife 11 hergestellt worden ist, wird das Material abermals zwecks Bildens der zweiten Schleife 13 des Halsbandes ι zusammengefaltet und schließlich das andere Ende des Bandes über dessen Ende 7 gelegt. Infolge des Zusammenfaltens des Bandes in der beschriebenen Weise setzt sich der
Mittelteil 12 der Krawatte aus drei Materiallagen zusammen. Das Knopfloch 4 reicht durch diese drei Materiallagen hindurch, und die letzteren sowie alle Schleifen sind entlang den Kanten in geeigneter Weise zusammengenäht. Die übereinander zu liegen kommenden Enden des Bandes sind ebenfalls zusammengenäht.
Diese aus einem Stück bestehende Krawatte kann sehr billig hergestellt werden, da nur ein Band bearbeitet zu werden braucht und keine Stücke aneinandergefügt oder aufeinandergenäht zu werden brauchen.
Da die zu erfassenden Enden der Krawatte durch übereinandergelegte Bandteile gebildet werden, sind an diesen Enden keine Nähte vorhanden, so daß dieselben nicht ausgefranst werden. Die fertige Krawatte weist einen einzigen Saum an der Innenseite des Halsbandes auf, so daß er, wenn die Krawatte umgebunden ist, nicht sichtbar ist. Da die Enden der Krawatte nicht steif sind, können sie beim Binden des Knotens bequem durch dessen mittleren Teil gesteckt werden, ohne das Material stark zu kräuseln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mittels an den Enden und in der Mitte des Halsbandes vorgesehener Knopflöcher zu befestigende Krawatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Krawatte aus einem einzigen derart zusammengefalteten Bande besteht, daß der Mittelteil (12) zum Anknöpfen an den Kragenknopf dient, während zwei Schleifen (8, 13) das Halsband bilden und die beiden anderen Schleifen (10, 11) zum Binden des Knotens dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT256957D Active DE256957C (de)

Publications (1)

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DE (1) DE256957C (de)

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