DE1202190B - Verfahren zum UEberziehen gewundener Zugfedern mit einem elastischen organischen Bindemittel - Google Patents
Verfahren zum UEberziehen gewundener Zugfedern mit einem elastischen organischen BindemittelInfo
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- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C70/00—Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
- B29C70/04—Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts comprising reinforcements only, e.g. self-reinforcing plastics
- B29C70/26—Non-fibrous reinforcements only
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Description
- Verfahren zum Überziehen gewundener Zugfedern mit einem elastischen organischen Bindemittel Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum tÇberziehen gewundener Zugfedern mit einem elastischen organischen Bindemittel. Dieser Überzug soll die Feder vor schädlichen äußeren Einflüssen schützen.
- Bei den bisher bekannten mit einem Überzug versehenen Zugfedern ist die Feder nur an ihrer Außenseite bekleidet, so daß die einzelnen Windungen der Feder nicht allseitig umhüllt sind. Bei diesen Federn kann daher die hülsenförmige Bekleidung leicht beschädigt und von der Feder gelöst werden. Beim Dehnen der Feder zum Spannen derselben, wie es beim Verwenden der Feder als Träger für Gardinen erforderlich ist, wird auch der Überzug beispielsweise bis 10 % oder mehr zusammen mit der Feder gedehnt. Bei Verwendung von Kunststoffen als Überzüge tritt zufolge der Alterung eine größere Porosität ein, und zwar um so schneller je nachdem der Überzug mehr gedehnt ist, so daß das Metall der Feder doch angegriffen wird.
- Auch hat man vorgeschlagen, eine Feder aus mit einem Überzug versehenem Draht zu winden.
- Zweck der Erfindung ist, die genannten tJbelstände einer mit einem Überzug versehenen Zugfeder zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird die Feder während des Auftragens des Bindemittels so weit gedehnt, daß die Windungen voneinander frei sind, worauf nach dem Festwerden des Überzugs die Dehnung der Feder aufgehoben wird, so daß dieselbe ihre ursprüngliche Länge wieder zu erreichen versucht. Beim Auftragen des Bindemittels auf die Feder wird das Material zwischen benachbarten Windungen hineindringen und auch die innere Seite der Feder erreichen, so daß die Windungen allseitig umhüllt werden. Dabei kann der von der Feder umschlossene hohlraum ganz mit dem Bindemittel ausgefüllt werden, so daß ein massiver Kern erzielt wird. Falls nun die Windungen nach dem Überziehen der Feder durch Aufheben der Dehnung ihre ursprüngliche gegenseitige Lage vor der Dehnung wieder zu erreichen versuchen, wird das Bindemittel zwischen den Windungen zusammengedrückt und wird das zwischen den Windungen befindliche Material nach außen gedrückt werden, da das an der inneren Seite der Feder vorhandene Bindemittel dem Einwärtsdringen des zwischen den Windungen befindlichen Materials entgegenwirkt, denn das an der inneren Seite der Feder vorhandene Bindemittel wird durch Aufheben der Dehnung auch zusammengedrückt.
- Bei der Anwendung der Feder als Träger für Gardinen oder als Spanndraht wird die Feder wieder gedehnt und erhält eine gewisse Spannung, so daß der Druck auf den Überzug aufgehoben wird, da die Feder während des Auftragens des Bindemittels wenigstens ungefähr in gleichem Maße gedehnt war.
- In der Gebrauchslage kann der Überzug der Feder daher praktisch spannungslos sein.
- Als Bindemittel kann jeder geeignete Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, dem ein Weichmacher zugesetzt ist, jedoch auch Kautschuk benutzt werden.
- Die Erfindung beschränkt sich nicht auf Federn mit schraubenlinienförmigen Windungen, da sämtliche Windungen auch in einer gemeinsamen Ebene liegen können. Der Querschnitt des Drahtes, aus welchem die Feder gewunden ist, braucht nicht rund zu sein, sondern kann jede geeignete Form haben.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zum Überziehen gewundener Zugfedern mit einem elastischen organischen Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder während des Auftragens so weit gedehnt wird, daß die Windungen voneinander frei sind, worauf nach dem Festwerden des Überzugs die Dehnung der Feder aufgehoben wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der von der Feder umschlossene Hohlraum ganz mit dem Bindemittel ausgefüllt wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 027663.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET21507A DE1202190B (de) | 1962-01-31 | 1962-01-31 | Verfahren zum UEberziehen gewundener Zugfedern mit einem elastischen organischen Bindemittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET21507A DE1202190B (de) | 1962-01-31 | 1962-01-31 | Verfahren zum UEberziehen gewundener Zugfedern mit einem elastischen organischen Bindemittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1202190B true DE1202190B (de) | 1965-09-30 |
Family
ID=7550142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET21507A Pending DE1202190B (de) | 1962-01-31 | 1962-01-31 | Verfahren zum UEberziehen gewundener Zugfedern mit einem elastischen organischen Bindemittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1202190B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1027663A (fr) * | 1949-11-14 | 1953-05-13 | Thomson Houston Comp Francaise | Perfectionnements à la fabrication de ressorts résistant à la corrosion |
-
1962
- 1962-01-31 DE DET21507A patent/DE1202190B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1027663A (fr) * | 1949-11-14 | 1953-05-13 | Thomson Houston Comp Francaise | Perfectionnements à la fabrication de ressorts résistant à la corrosion |
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