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DE1202170B - Verfahren zum Betrieb eines Wasser-Staustrahltriebwerks fuer Wasserfahrzeuge - Google Patents

Verfahren zum Betrieb eines Wasser-Staustrahltriebwerks fuer Wasserfahrzeuge

Info

Publication number
DE1202170B
DE1202170B DEH53094A DEH0053094A DE1202170B DE 1202170 B DE1202170 B DE 1202170B DE H53094 A DEH53094 A DE H53094A DE H0053094 A DEH0053094 A DE H0053094A DE 1202170 B DE1202170 B DE 1202170B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
pressure
compressed gas
section
diverging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH53094A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Eick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Heinkel Flugzeugbau GmbH
Original Assignee
Ernst Heinkel Flugzeugbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Heinkel Flugzeugbau GmbH filed Critical Ernst Heinkel Flugzeugbau GmbH
Priority to DEH53094A priority Critical patent/DE1202170B/de
Publication of DE1202170B publication Critical patent/DE1202170B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H11/00Marine propulsion by water jets
    • B63H11/12Marine propulsion by water jets the propulsive medium being steam or other gas

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb eines Wasser-Staustrahltriebwerks für Wasserfahrzeuge Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Wasser-Staustrahltriebwerks für Wasserfahrzeuge, das einen röhrenförmigen, beiderseits offenen Körper mit einem divergierenden und anschließenden konvergierenden Abschnitt aufweist und dem Druckgas im Bereich höchsten Strömungsdruckes zufgeführt wird.
  • Es ist bekannt, Wasserfahrzeuge mittels einer Flüssigkeitsdüse anzutrieben, die einen beiderseits offenen Körper mit einem divergierenden und anschließend konvergierenden Abschnitt darstellt. Hierbei wird die die Düse durchströmende Flüssigkeitsmenge durch Druckgaszuführung an der Stelle höchsten Druckes unter Volumenvergrößerung nach hinten beschleunigt, so daß eine nach vorn gerichtete Reaktionskraft entsteht, die das Fahrzeug antreibt. Bei Zuführung von Gasen, die in der Flüssigkeit löslich sind, tritt jedoch der Nachteil auf, daß infolge der Gaszuführung an der Stelle höchsten Druckes einbeträchtlicher Gasanteil in Lösung geht und somit für die Beschleunigung der Flüssigkeitsmenge wegfällt.
  • Dieser Mange wird erfindungsgemäß behoben durch die Zuführung einer zusätzlichen Druckgasmenge durch hintereinanderliegende Düsen mit gestaffeltem Druck im Bereich des divergierenden Abschnittes, also stetig zunehmenden Wasserdruckes, unter Anpassung des gestaffelten Gasdruckes der Teilmengen an den jeweiligen Druck des Wassers an den Zuführungsstellen in dem Sinne, daß jeweils nur eine Sättigung des in diesem Rohrabschnitt strömenden Wassers mit Druckgas erfolgt.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens ist der divergierende Teil von ringförmigen Kammern umgeben, die jeweils mit getrennten Druckgasleitungen in Verbindung stehen und enge, vorzugsweise auf den ganzen Umfang verteilte Durchtrittsöffnungen aufweisen, die das Druckgas in den divergierenden Abschnitt treten lassen.
  • Hierdurch erfolgt eine Sättigung des Wassers, so daß die an der Stelle höchsten Druckes zugeführte Druckgasmenge ausschließlich der Beschleunigung der durchströmenden Flüssigkeit dient. Im konvergierenden Abschnitt erfolgt wegen der Druckabnahme ein teilweises Ausscheiden der in Lösung befindlichen Gasmenge, so daß eine zusätzliche Volumenvergrößerung eintritt.
  • Es ist schon eine Ausbildung bekannt, bei der ein Wasserfahrzeug durch Einblasen von Druckluft durch mehrere hintereinanderliegende und nach hinten gerichtete Düsen angetrieben wird. Dort handelt es sich jedoch um eine grundsätzlich andere Bauform, da der Strömungskanal unten offen ist. Damit ist nicht die Grundlage für die dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegende Aufgabe gegeben.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt F i g.1 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Wasser-Staustrahltriebwerk für Wasserfahrzeuge, F i g. 2 eine Ansicht von vorn, teilweise geschnitten, nach der Linie II-11 der F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-III der F i g. 1, F i g. 4 einen Ausschnitt aus der Triebwerkswandung mit einer Durchtrittsöffnung in vergrößerter Darstellung, F i g. 5 ein Wasser-Staustrahltriebwerk, teilweise geschnitten, mit gegenüber F i g. 1 geänderter Form der Durchtrittsöffnungen, F i g. 6 eine Ansicht mit einem Schnitt nach der Linie V-VI der F i g. 5, F i g. 7 die Anordnung des erfindungsgemäßen Wasser-Staustrahltriebwerks an einem Boot, F i g. 8 eine Ansicht von hinten auf F i g. 7.
  • Ein Wasser-Staustrahltriebwerk 1, das einen röhrenförmigen, beiderseits offenen Körper darstellt, weist einen Einlauf 2, einen divergierenden Abschnitt 3 und einen anschließenden konvergierenden Abschnitt 4 auf, der düsenförmig ausläuft. Mit 6 ist das Übergangsstück zwischen divergierendem und konvergierendem Abschnitt bezeichnet. Das Wasser-Staustrahltriebwerk ist durch einen hohlen Arm 7 mit Stromlinienquerschnitt mit einem Schiffskörper 21 verbunden. Der hohle Arm 7 dient zur Aufnahme von Zuführungsleitungen 8 bis 11 für Druckgas, das dem den röhrenförmigen Körper durchströmenden Wasser beigemischt wird. Zu diesem Zweck ist der divergierende Abschnitt 3 und das Übergangsstück 6 von ringförmigen Kammern 12 bis 15 umgeben, die mit den Leitungen 8 bis 11 in Verbindung stehen. Enge Durchtrittsöffnungen 16 gestatten den Übertritt der in die Kammern 12,13 und 14 geförderten Teilgasmengen, deren Druck dem Druckanstieg in der strömenden Flüssigkeit angepaßt ist. Die Hauptgasmenge, die zur Beschleunigung des Flüssigkeitsstromes dient, gelangt über die Leitung 11, die Kammer 15 und verhältnismäßig große Durchtrittsöffnungen 17 in das Innere des röhrenförmigen Körpers. Gemäß F i g. 4 weisen die Durchtrittsöffnungen einen kreisrunden Querschnitt auf. Gemäß F i g. 5 sind die Durchtrittsöffnungen als schmale Schlitze 18 bzw. 19 ausgeführt. Das Triebwerk ist am hinteren Teil des Bootes 21 angeordnet, das mit Wassertragflächen 26, 27 bzw. 28, 29 ausgerüstet ist. Die Tragflächen sind an Streben 22, 23 bzw. 24, 25 befestigt, die am Bug und Heck des Bootes angeordnet sind. Bei hoher Geschwindigkeit wird der Bootskörper über die Wasseroberfläche angehoben. Die Steuerung des Bootes erfolgt mit Hilfe eines am Düsenende 5 gelagerten Ruders 20.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: In den Triebwerkskörper 1 tritt bei 2 das Arbeitsmittel Wasser mit der Geschwindigkeit des Bootes ein. In dem divergierenden Abschnitt 3 wird die Geschwindigkeit des Arbeitsmittels unter Erhöhung des statischen Druckes vermindert. In diesem Abschnitt erolgt eine Zuführung von Druckgasteilmengen aus den Kammern 12,1.3, 14, wobei der Druck in der jeweils nachfolgenden Kammer entsprechend dem Anstieg des statischen Druckes erhöht ist. Hierbei erfolgt eine Lösung von Gas im Wasser, so daß das Arbeitsmittel im übergangsstück 6, also an der Stelle höchsten statischen Druckes, mit Gas gesättigt ist. An dieser Stelle wird dem Arbeitsmittel ein Druckgas durch die Düsen 17 zugeführt, das sich nicht mehr im Wasser löst und daher als Energieträger dient. Das Wasser wird beschleunigt, wobei der statische Druck im konvergierenden Abschnitt 4 abnimmt. Dabei dehnt sich das dem Wasser beigemischte Gas aus. Gleichzeitig beginnt infolge der Druckabsenkung eine Entmischung des in Lösung befindlichen Gases. Das Wasser-Gas-Gemisch wird unter ständiger Volumenzunahme bis zum Austrittsende beschleunigt. Die Geschwindigkeit des Gemisches am Düsenende ist wesentlich größer als die Eintrittsgeschwindigkeit des Wassers im Einlauf, so daß ein Schub erzeugt wird, der in Bewegungsrichtung des Triebwerks wirksam ist.
  • Die Anwendung der Erfindung an einem Unterwassertragflügelboot nach F i g. 7 und 8 soll keinen Schutz genießen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Betrieb eines Wasser-Staustrahltriebwerks für Wasserfahrzeuge, das einen röhrenförmigen, beiderseits offenen Körper mit einem divergierenden und anschließend konvergierenden Abschnitt aufweist und dem Druckgas im Bereich höchsten Strömungsdruckes zugeführt wird, gekennzeichnet durch die Zuführung einer zusätzlichen Druckgasmenge durch hintereinanderliegende Düsen (16) mit gestaffeltem Druck im Bereich des divergierenden Abschnittes (3), also stetig zunehmenden Wasserdruckes, unter Anpassung des gestaffelten Gasdruckes der Teilmengen an den jeweiligen Druck des Wassers an den Zuführungsstellen (16) in dem Sinne, daß jeweils nur eine Sättigung des in diesem Rohrabschnitt strömenden Wassers mit Druckgas erfolgt.
  2. 2. Wasser-Staustrahltriebwerk mit einem Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den divergierenden Teil (3) umgebende ringförmige Kammern (12, 13, 14, 15), die jeweils mit getrennten Druckgasleitungen (8, 9,10,11) in Verbindung stehen, und durch enge, vorzugsweise auf den ganzen Umfang verteilte Durchtrittsöffnungen (16), die das Druckgas in den divergierenden Abschnitt (3) treten lassen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 005 473.
DEH53094A 1964-06-26 1964-06-26 Verfahren zum Betrieb eines Wasser-Staustrahltriebwerks fuer Wasserfahrzeuge Pending DE1202170B (de)

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DEH53094A DE1202170B (de) 1964-06-26 1964-06-26 Verfahren zum Betrieb eines Wasser-Staustrahltriebwerks fuer Wasserfahrzeuge

Publications (1)

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DE1202170B true DE1202170B (de) 1965-09-30

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ID=7158226

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DEH53094A Pending DE1202170B (de) 1964-06-26 1964-06-26 Verfahren zum Betrieb eines Wasser-Staustrahltriebwerks fuer Wasserfahrzeuge

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DE (1) DE1202170B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2005473A (en) * 1933-03-13 1935-06-18 Arthur G Sanden Air-jet propelled conveyance

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2005473A (en) * 1933-03-13 1935-06-18 Arthur G Sanden Air-jet propelled conveyance

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