[go: up one dir, main page]

DE10314057B3 - Schnorchelvorrichtung für ein U-Boot - Google Patents

Schnorchelvorrichtung für ein U-Boot Download PDF

Info

Publication number
DE10314057B3
DE10314057B3 DE10314057A DE10314057A DE10314057B3 DE 10314057 B3 DE10314057 B3 DE 10314057B3 DE 10314057 A DE10314057 A DE 10314057A DE 10314057 A DE10314057 A DE 10314057A DE 10314057 B3 DE10314057 B3 DE 10314057B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
head unit
outlet holes
tube
exhaust gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE10314057A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Wäntig
Lorenz Krüger
Friedrich Wiggers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gabler Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Gabler Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gabler Maschinenbau GmbH filed Critical Gabler Maschinenbau GmbH
Priority to DE10314057A priority Critical patent/DE10314057B3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10314057B3 publication Critical patent/DE10314057B3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/32Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls
    • B63B1/34Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction
    • B63B1/38Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/36Adaptations of ventilation, e.g. schnorkels, cooling, heating, or air-conditioning
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/32Arrangements of propulsion power-unit exhaust uptakes; Funnels peculiar to vessels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/32Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls
    • B63B1/34Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction
    • B63B1/38Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes
    • B63B2001/385Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes using exhaust gas
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T70/00Maritime or waterways transport
    • Y02T70/10Measures concerning design or construction of watercraft hulls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Abstract

Die Schnorchelvorrichtung umfasst eine Frischluftleitung und eine Abgasleitung sowie eine vertikal verfahrbare Kopfeinheit aus einem Mantelrohr mit einem inneren Frischluftrohr und einem inneren Abgasrohr. Das Mantelrohr ist entlang seines vertikalen Wasseranströmbereiches mit einer Vielzahl von Gasaustrittslöchern zum auf die äußere Wandfläche des Mantelrohres gerichteten Ausströmen von Abgas versehen. Ferner ist in dem Mantelrohr ein Gasführungssystem vorgesehen, das einerseits an die Gasaustrittslöcher und andererseits an das innere Abgasrohr angeschlossen ist. Das Gasführungssystem enthält Steuermittel für ein gleichmäßiges Ausströmen von Abgas aus allen Gasaustrittslöchern des Mantelrohres.

Description

  • Die Erfindung geht aus von einer Schnorchelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 für ein U-Boot.
  • Bei Überwasserschiffen, aber auch bei U-Booten, ist es gemäß der deutschen Offenlegungsschrift DE 30 45 998 A1 bekannt, eine Vorrichtung vorzusehen, mit welcher der Wasserwiderstand am Rumpf des Schiffes bzw. U-Bootes während seiner Fahrt verringert wird, indem ein Gasmedium, in der Regel das Abgas einer Antriebsmaschine, d. h. des Schiffsantriebsmotors, über ein Leitungs- und Kanalsystem auf die Außenwandfläche des Schiffsrumpfes gerichtet wird, um die Reibung zwischen dem Schiffsrumpf und dem Wasser herabzusetzen. Das Leitungs- und Kanalsystem ist in den oder an den Spanten des Schiffes vorgesehen, um zu vermeiden, dass der Schiffsrumpf hinsichtlich seiner allgemeinen Festigkeit und Steifigkeit geschwächt wird. Obwohl mit einer derartigen Ausbildung des Schiffes der Reibungswiderstand zwischen dem Schiffsrumpf und dem Wasser verringert wird, wodurch eine höhere Fahrgeschwindigkeit bei gleicher Motorleistung erreicht werden kann, ist die erreichte Wirkung jedoch nicht zufriedenstellend, weil die Verteilung des aus den Düsen in der Rumpfwand bzw. in den betreffenden Spanten des Schiffes austretenden Gasmediums außen am Schiff nicht gleichmäßig ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung einer Schnorchelvorrichtung der einleitend angeführten Art dahingehend, dass die aus- und einfahrbare Kopfeinheit der Schnorchelvorrichtung in ihrem ausgefahrenen Zustand durch Anwendung von Abgas einem beträcht lich verringerten und gleichmäßig verteilt stattfindenden Strömungswiderstand des anströmenden Wassers während der U-Bootfahrt ausgesetzt ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist in dem Patentanspruch 1 angeführt.
  • Die mit der erfindungsgemäßen Lösung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass an der ausgefahrenen Kopfeinheit der Schnorchelvorrichtung ein beträchtlich verringerter Strömungswiderstand gegeben ist, ohne dass das Mantelrohr der Kopfeinheit ein strömungsgünstiges Querschnittsprofil aufweist. Somit ist also schon bei einem kreisrunden Querschnitt des Mantelrohres ein erheblich verringerter Strömungswiderstand vorhanden. Ein weiterer wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist dadurch gegeben, dass der erheblich verringerte Strömungswiderstand entlang der gesamten Höhe des Mantelrohres der Kopfeinheit gegeben ist, weil das aus dem Inneren des U-Bootes über die Abgasleitung ankommende Abgas aus sämtlichen Gasaustrittslöchern des Mantelrohres mit im Wesentlichen gleicher Intensität austritt. Es ist somit sichergestellt, dass auch aus denjenigen Gasaustrittslöchern des Mantelrohres, die sich bei ausgefahrener Kopfeinheit in entsprechend tieferen Wasserregionen befinden, das Abgas gleichmäßig verteilt austritt. Die aus den Gasaustrittslöchern ausströmenden Abgasblasen werden durch den dynamischen Wasserdruck des fahrenden U-Bootes an die Außenwandseite der Kopfeinheit gedrückt, so dass eine stark verminderte Wasserberührung an dieser Außenwandseite gegeben ist, was zu dem vorstehend erwähnten, beträchtlich verringerten Strömungswiderstand führt.
  • Aufgrund des so verringerten Strömungswiderstandes an der ausgefahrenen Kopfeinheit sind auch die Anströmungskräfte niedriger, die auf die Kopfeinheit während der U-Bootfahrt einwirken. Hieraus ergibt sich wiederum der Vorteil, dass das U-Boot deutlich schneller fahren kann, ohne dass die ausgefahrene Kopfeinheit einer Beschädigungsgefahr ausgesetzt ist. Ein weiterer Vorteil besteht auch darin, dass bei vergleichsweise gleicher Fahrgeschwindigkeit an der Kopfeinheit geringere sogenannte Signaturen an der Wasseroberfläche in Form von Gischt oder Schaum an der Kopfeinheit entstehen, welche die Ortbarkeit des U-Bootes beträchtlich herabsetzen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass das Gasführungssystem eine Mehrzahl von Gasführungseinheiten aufweist, die vorne in dem Mantelrohr in Reihe übereinander angeordnet sind und je einerseits mit einer aus den Gasaustrittslöchern gebildeten Lochgruppe kommunizieren und andererseits an Anschlussstellen des Abgasrohres, die entlang der Höhe des Abgasrohres einen Abstand voneinander aufweisen, angeschlossen sind. Die Gasführungseinheiten weisen je eine längliche Kammer auf, wobei die Kammern in ihrer Längsrichtung miteinander fluchtend ausgerichtet sind. Jede längliche Kammer ist mittels eines Verbindungskanals an ihre Anschlussstelle am Abgasrohr angeschlossen, und in jedem Verbindungskanal ist ein Steuermittel für das gleichmäßig starke Einströmen der Abgase aus dem Abgasrohr in die jeweilige längliche Kammer vorgesehen. Vorteilhaft bestehen die Steuermittel aus einer Blende, deren Strömungsdurchmesser an die erforderlichen Gasdruckverhältnisse für das gleichmäßige Ausströmen von Abgas aus den Gasaustrittslöchern des Mantelrohres der Kopfeinheit angepasst ist. Hierdurch ergibt sich eine einfache und platzsparende Konstruktion des Gasführungssystems.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal besteht darin, dass die im vertikalen Wasseranströmbereich des Mantelrohres vorgesehenen Gasaustrittslöcher in vertikalen Reihen angeordnet sind, derart, dass wenigstens zwei Reihen Gasaustrittslöcher vorgesehen sind, wobei sich je eine Reihe Gasaustrittslöcher auf jeder Seite der vertikalen Scheitellinie des Wasseranströmbereiches befindet.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der anliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 die ausgefahrene Kopfeinheit der Schnorchelvorrichtung in teilweiser Längsschnittdarstellung,
  • 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in 1,
  • 3 den Querschnitt nach 2 in Wasseranströmungssituation.
  • In 1 ist eine ausgefahrene, allgemein mit 1 bezeichnete Kopfeinheit einer nicht weiter dargestellten Schnorchelvorrichtung für ein U-Boot gezeigt. Die Schnorchelvorrichtung umfasst in üblicher Weise eine Frischluftleitung 2 und eine Abgasleitung 3. Die Frischluftleitung 2 weist ein vertikal verfahrbares Frischluftrohr 4 und ein vertikal verfahrbares Abgasrohr 5 auf, die beide im Inneren eines Mantelrohres 6 angeordnet und zusammen mit diesem vertikal verfahrbar sind. Das Frischluftrohr 4 und das Abgasrohr 5 bilden zusammen mit dem Mantelrohr 6 die Kopfeinheit 1, die in üblicher Weise mittels eines hydraulischen Zylinderhubantriebes (nicht dargestellt) vertikal aus- und einfahrbar ist. Im ausgefahrenen Zustand befindet sich das Oberende der Kopfeinheit 1 oberhalb der Wasserlinie 7, so dass Frischluft über das Frischluftrohr 4 und die weitere Frischluftleitung 2 in das Innere des U-Bootes eingeführt werden kann.
  • Wie in den 1 und 2 deutlich zu erkennen ist, ist das Mantelrohr 6 entlang seines vertikalen Wasseranströmbereiches, der in die Fahrrichtung des U-Bootes weist, mit einer Vielzahl von Gasaustrittslöchern 8 versehen. Mit Hilfe dieser Löcher wird Abgas, das ihnen über die Abgaslei tung 3 aus dem Inneren des U-Bootes zugeführt wird, auf die äußere Wandfläche des Mantelrohres 6 gerichtet, wie noch klar wird.
  • Im Inneren des Mantelrohres 6 ist ein allgemein mit 9 bezeichnetes Gasführungssystem vorgesehen, das einerseits an die Gasaustrittslöcher 8 und andererseits an das innere Abgasrohr 5 der Abgasleitung 3 angeschlossen ist. Vorteilhaft ist dieses Gasführungssystem im vorderen Bereich des Mantelrohres 6 angeordnet, und zwar zwischen dem Abgasrohr 5 und dem vorderen Anströmwandbereich des Mantelrohres 6.
  • In bevorzugter Weise ist das Gasführungssystem 9 in mehrere Gasführungseinheiten 10 aufgeteilt, die vorne in dem Mantelrohr 6 in Reihe übereinander angeordnet und mit Abstand voneinander an das Abgasrohr 5 angeschlossen sind (1). Jede Gasführungseinheit 10 umfasst eine längliche Kammer 11, wobei die Kammern in ihrer Längsrichtung so ausgerichtet sind, dass sie miteinander fluchten, wie 1 zeigt. Jede längliche Kammer 11 ist mittels eines Verbindungskanals 12 an das gemeinsame Abgasrohr 5 angeschlossen, so dass Abgas aus dem Abgasrohr 5 in die länglichen Kammern 11 einströmen kann.
  • Die Gasaustrittslöcher 8 des Mantelrohres 6 sind in Lochgruppen aufgeteilt, und jeder länglichen Kammer 11 ist ein Lochgruppe zugeordnet, so dass das in die länglichen Kammern 11 eingeströmte Abgas aus den Gasaustrittslöchern 8 der Kammern 11 austritt und mit Hilfe der Kraft des anströmenden Wassers, aufgeteilt in Abgasblasen, gleichmäßig verteilt gegen die Außenwandfläche des Mantelrohres 6 gedrückt wird.
  • Die in dem vertikalen Wasseranströmbereich des Mantelrohres 6 vorgesehenen Gasaustrittslöcher sind in vertikalen Reihen angeordnet. Diese Anordnung ist vorzugsweise so gewählt, dass sich eine Reihe von Gasaustrittslöchern 8 auf der einen Seite der vertikalen Scheitellinie 6a des Wasseranströmbereichs und eine weitere Reihe von Gasaustrittslöchern 8 auf der anderen Seite dieser Scheitellinie befindet. In dem in den 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf jeder Seite der Scheitellinie 6a jeweils eine Reihe von Austrittslöchern vorgesehen. Es ist jedoch auch möglich, dass auf jeder Seite der Scheitellinie mehrere Reihen von Gasaustrittslöchern vorgesehen sein können. Mit anderen Worten, jede längliche Kammer 11 kann mehr als zwei Reihen von Gasaustrittslöchern enthalten.
  • Um zu erreichen, dass das Abgas aus allen Gasaustrittslöchern 8 jeder Reihe von Gasaustrittslöchern gleichmäßig stark ausströmt, sind in dem Gasführungssystem Steuermittel 13 vorgesehen. Vorzugsweise ist in jedem Verbindungskanal 12, welcher die länglichen Kammern 11 mit dem Abgasrohr 5 verbindet, ein Steuermittel vorgesehen. Jedes Steuermittel 13 besteht vorzugsweise aus einer Blende, deren Strömungsdurchmesser an die Gasdruckverhältnisse angepasst ist, die innerhalb des Abgasrohres auf dem Höhenniveau der jeweiligen Blende herrschen. Diese Gasdruckverhältnisse werden mitbestimmt durch den jeweiligen Wasserdruck unterhalb der Wasserlinie 7. Da dieser Wasserdruck größer ist, je tiefer die Gasaustrittslöcher 8 unterhalb der Wasserlinie 7 liegen, muss das Abgas an den jeweils unteren Gasaustrittslöchern mit stärkerer Kraft austreten, damit entlang der Höhe der ausgefahrenen Kopfeinheit 1 ein gleichmäßiges Ausströmen von Abgas aus dem Mantelrohr 6 der Kopfeinheit 1 bewirkt wird. Aufgrund dieses gleichmäßigen Ausströmens von Abgas wird auch der jeweils tiefer im Wasser liegende Bereich der Kopfeinheit 1 mit Abgasblasen umströmt. Ein solches Umströmen ist schematisch in 3 gezeigt. Man erkennt, wie die Gasblasen 14 das Mantelrohr 6 zu beiden Seiten des Scheitels 6a an der Außenwandfläche des Mantelrohres 6 entlang strömen. Bei diesem Entlangströmen wird eine Grenzschichtströmung erzeugt, die im Wesentlichen ein gleichmäßiges Gemisch aus Abgas und Wasser ist, wodurch aufgrund des Abgasanteils in dieser Grenzschichtströmung eine beträchtlich verringerte Reibung an der Außenwandfläche des Mantel rohres erzeugt wird, so dass ein erheblich verringerter Strömungswiderstand außen an der Kopfeinheit 1 gegeben ist.
  • Damit dem Abgas in der jeweils unteren Gasführungseinheit 10 bzw. in der entsprechenden länglichen Kammer 11 der erforderliche Gasdruck mitgeteilt wird, ist der Strömungsdurchmesser der jeweils unteren Blende größer als der Strömungsdurchmesser der jeweils oberen Blende. Hierdurch hat die jeweils untere Blende einen größeren Durchströmungsquerschnitt, so dass an jeder Blende in Verbindung mit dem Gasdruck aus dem Abgasrohr eine entsprechende Gaskraft für das Abgas in der entsprechenden Gasführungseinheit bzw. in der entsprechenden länglichen Kammer 11 entwickelt wird, um den jeweils entgegenstehenden äußeren Wasserdruck an den Gasaustrittslöchern überwinden zu können.
  • Zur weiteren Verminderung des hier in Rede stehenden Strömungswiderstandes ist das Mantelrohr 6 der Kopfeinheit 1 in an sich bekannter Weise strömungsgünstig ausgebildet, wie es in den 2 und 3 gezeigt ist.
  • Alternativ oder zusätzlich zu dem strömungsgünstigen Profil der Kopfeinheit 1 kann deren Mantelrohr 6 um seinen Außenumfang herum mit mehreren, voneinander beabstandeten, horizontalen Strömungsleitflächen 15 versehen sein. Hierdurch wird u. a. vermieden, dass das aus den Gasaustrittslöchern 8 ausströmende Abgas insbesondere bei langsamer Schnorchelfahrt des U-Bootes in mehr oder weniger großen Mengen nach oben steigt. Durch diese Strömungsleitflächen 15 wird eine Zwangsführung für die aus den Gasaustrittslöchern 8 ausgetretenen Abgasblasen in Richtung zum hinteren Bereich des Mantelrohres bewirkt. Auf jeden Fall wird erreicht, dass die gesamte äußere Wandfläche des Mantelrohres 6 im Wesentlichen gleichmäßig umströmt wird.

Claims (9)

  1. Schnorchelvorrichtung für ein U-Boot, wobei die Schnorchelvorrichtung eine Frischluftleitung und eine Abgasleitung sowie eine vertikal aus- und einfahrbare Kopfeinheit aus einem Mantelrohr mit einem inneren Frischluftrohr und einem inneren Abgasrohr aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohr (6) der Kopfeinheit (1) entlang seines vertikalen Wasseranströmbereiches mit einer Vielzahl von Gasaustrittslöchern (8) zum auf die äußere Wandfläche des Mantelrohres gerichteten Ausströmen von Abgas versehen ist und dass ein einerseits an die Gasaustrittslöcher (8) und andererseits an das innere Abgasrohr (5) angeschlossenes Gasführungssystem (9) mit Steuermitteln (13) für ein gleichmäßiges Ausströmen von Abgas aus allen Gasaustrittslöchern (8) des Mantelrohres (5) vorgesehen ist.
  2. Schnorchelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasführungssystem (9) eine Mehrzahl von Gasführungseinheiten (10) aufweist, die vorne in dem Mantelrohr (5) in Reihe übereinander angeordnet sind und je einerseits mit einer aus den Gasaustrittslöchern (8) gebildeten Lochgruppe kommunizieren und andererseits an Anschlussstellen des Abgasrohres (5), die entlang der Höhe des Abgasrohres einen Abstand voneinander aufweisen, angeschlossen sind.
  3. Schnorchelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasführungseinheiten (10) je eine längliche Kammer (11) aufweisen und dass die Kammern in ihrer Längsrichtung miteinander fluchtend ausgerichtet sind.
  4. Schnorchelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede längliche Kammer (11) mittels eines Verbindungskanals (12) an eine zugehörige Anschlussstelle des Abgasrohres (5) angeschlossen ist und dass in jedem Verbindungskanal (12) ein Steuermittel (13) für das gleichmäßige Einströmen von Abgas aus dem Abgasrohr (5) in die jeweilige längliche Kammer (11) vorgesehen ist.
  5. Schnorchelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Steuermittel (13) aus einer Blende besteht, deren Strömungsdurchmesser an die Gasdruckverhältnisse, die innerhalb des Abgasrohres auf dem Höhenniveau der jeweiligen Blende herrschen, angepasst ist.
  6. Schnorchelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils untere Blende einen größeren Strömungsdurchmesser aufweist als die jeweils obere Blende.
  7. Schnorchelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die im vertikalen Wasseranströmbereich des Mantelrohres (6) vorgesehenen Gasaustrittslöcher (8) in vertikalen Reihen angeordnet sind, derart, dass sich wenigstens eine Reihe auf der einen Seite der vertikalen Scheitellinie (6a) des Wasseranströmbereiches des Mantelrohres (6) und wenigstens eine Reihe auf der anderen Seite dieser Scheitellinie befindet.
  8. Schnorchelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohr (6) der Kopfeinheit (1) strömungsgünstig ausgebildet ist.
  9. Schnorchelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohr (6) der Kopfeinheit (1) um seinen Außenumfang herum mit mehreren, voneinander beabstandeten, horizontalen Strömungsleitflächen (15) zur horizontalen Zwangsführung für das aus den Gasaustrittslöchern (8) ausströmende Abgas versehen ist.
DE10314057A 2003-03-28 2003-03-28 Schnorchelvorrichtung für ein U-Boot Expired - Fee Related DE10314057B3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10314057A DE10314057B3 (de) 2003-03-28 2003-03-28 Schnorchelvorrichtung für ein U-Boot

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10314057A DE10314057B3 (de) 2003-03-28 2003-03-28 Schnorchelvorrichtung für ein U-Boot

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10314057B3 true DE10314057B3 (de) 2004-05-19

Family

ID=32115627

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10314057A Expired - Fee Related DE10314057B3 (de) 2003-03-28 2003-03-28 Schnorchelvorrichtung für ein U-Boot

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10314057B3 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005092702A1 (de) 2004-03-29 2005-10-06 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und einrichtung zur ausleitung der abgase von verbrennungskraftmaschinen von schiffen in das umgebungswasser der schiffe
WO2006079421A1 (de) 2005-01-25 2006-08-03 Siemens Aktiengesellschaft U-boot mit unterwasser-abgasausleitung bei schnorchelfahrt
US8109224B2 (en) 2005-01-25 2012-02-07 Siemens Aktiengesellschaft Submarine with underwater exhaust discharge during snorkeling mode
ITBO20110383A1 (it) * 2011-06-29 2012-12-30 Calzoni Srl Dispositivo di aspirazione aria
WO2016062510A1 (de) * 2014-10-21 2016-04-28 Thyssenkrupp Marine Systems Gmbh Unterseeboot
CN112109843A (zh) * 2020-09-30 2020-12-22 苏州静声泰科技有限公司 一种动态减阻装置

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3045998A1 (de) * 1980-12-05 1982-08-19 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8000 München Einrichtung zur verminderung des wasserwiderstands gegen die fahrtbewegung eines schiffs

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3045998A1 (de) * 1980-12-05 1982-08-19 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8000 München Einrichtung zur verminderung des wasserwiderstands gegen die fahrtbewegung eines schiffs

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005092702A1 (de) 2004-03-29 2005-10-06 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und einrichtung zur ausleitung der abgase von verbrennungskraftmaschinen von schiffen in das umgebungswasser der schiffe
US7517266B2 (en) 2004-03-29 2009-04-14 Siemens Aktiengesellschaft Method and device for discharging exhaust gases of internal combustion engine of boats into the water surrounding the boats
WO2006079421A1 (de) 2005-01-25 2006-08-03 Siemens Aktiengesellschaft U-boot mit unterwasser-abgasausleitung bei schnorchelfahrt
US8109224B2 (en) 2005-01-25 2012-02-07 Siemens Aktiengesellschaft Submarine with underwater exhaust discharge during snorkeling mode
ITBO20110383A1 (it) * 2011-06-29 2012-12-30 Calzoni Srl Dispositivo di aspirazione aria
EP2540614A1 (de) * 2011-06-29 2013-01-02 Calzoni S.r.L. Lufteinlassvorrichtung
US9187162B2 (en) 2011-06-29 2015-11-17 Calzoni S.R.L. Air intake device
WO2016062510A1 (de) * 2014-10-21 2016-04-28 Thyssenkrupp Marine Systems Gmbh Unterseeboot
CN112109843A (zh) * 2020-09-30 2020-12-22 苏州静声泰科技有限公司 一种动态减阻装置
CN112109843B (zh) * 2020-09-30 2022-03-08 苏州静声泰科技有限公司 一种动态减阻装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3407878C1 (de) Rueckschlagventil fuer die Stempel von Schreitausbaugestellen
DE2543873A1 (de) Verstellbarer einstroemkanal fuer wasserstrahlgetriebene schiffe
DE2167236C2 (de) Strahltriebwerk für ein Wasserfahrzeug
DE1807002B2 (de) Einrichtung an Schiffen zur Herabsetzung des Eis-Reibungswiderstandes
DE1556510B2 (de) Schiffsantrieb mit schiffsschraube und duesenartig ausgebildetem schraubenmantel
DE10314057B3 (de) Schnorchelvorrichtung für ein U-Boot
DE602004001438T2 (de) Ablaufkanal insbesondere für Tragstrebe von Strahltriebwerken
EP1718524A1 (de) Zusatzantriebsanlage durch umlenkung des fluidstroms
DE2812616C3 (de) Schnellboot
DE2615492B2 (de) Abblasorgan fuer ein reaktorsicherheitsventil
DE2305710C3 (de) Venturi-Wäscher
DE10212635A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Ausleiten von Luft aus einem Fahrzeuggelenkgetriebegehäuse
DE102008057601B4 (de) Vorrichtung zur Verringerung des Wasserwiderstands von Schiffen
DE1259714B (de) Luftkissenbegrenzungswand aus einer Vielzahl von aufblaehbaren Bauteilen
DE651579C (de) Wasserfahrzeug
DE3924204C2 (de)
DE1501372A1 (de) Kuehlsystem,insbesondere fuer Walzwerke
DE1303529C2 (de) Fluessigkeitsfilter
DE3208884A1 (de) Bootskoerper
DE102008016147A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Verbesserung der Hydrodynamik bei Schiffen mit Bug
DE2423468A1 (de) Querstrahl-steueranlage fuer wasserfahrzeuge
DE10240534B4 (de) Schiff
DE580320C (de) Schlingertankanlage fuer Schiffe
DE688897C (de) Kuehlwasserfuehrung auf Schiffen
DE1531725C (de) Hydrodynamischer Strahlantrieb für Wasserfahrzeuge

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of patent without earlier publication of application
8381 Inventor (new situation)

Inventor name: KROEGER, LORENZ, 23552 LUEBECK, DE

Inventor name: W?NTIG, ULRICH, 23558 L?BECK, DE

Inventor name: SOBOLEWSKI, JOACHIM, 23617 STOCKELSDORF, DE

Inventor name: WIGGERS, FRIEDRICH, 23617 STOCKELSDORF, DE

8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20141001