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DE832255C - Verfahren zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen - Google Patents

Verfahren zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen

Info

Publication number
DE832255C
DE832255C DEM7686A DEM0007686A DE832255C DE 832255 C DE832255 C DE 832255C DE M7686 A DEM7686 A DE M7686A DE M0007686 A DEM0007686 A DE M0007686A DE 832255 C DE832255 C DE 832255C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
pipes
frictional resistance
ship
ships
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM7686A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav W Meier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM7686A priority Critical patent/DE832255C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE832255C publication Critical patent/DE832255C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/32Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls
    • B63B1/34Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction
    • B63B1/38Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T70/00Maritime or waterways transport
    • Y02T70/10Measures concerning design or construction of watercraft hulls

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen Man ist bestrebt, den Reibungswiderstand von Schiffen durch zweckentspre. hende Formen des Unterwasserschiffes sog \veit wie möglich zu verringern. Unter anderem ist bei Booten der Weg beschritten worden, den hinteren oder den mittleren und den hinteren Teil des Bodens mit querschifs liegenden Stufen zu versehen. Die Erfindung bezieht sich auf Schifte und bezweckt, ihren Widerstand durch Anwendung von Stufen und durch Erhöhung der Zahl derselben zu vermindern.
  • Bei der Erfindung wird die Erkenntnis ausgenutzt, daß bei gleicher Geschwindigkeit und gleich ein Druck der Reibungswiderstand eines Körpers bei Bewegung in einem Gase sehr viel kleiner als bei Bewegung in einer Flüssigkeit ist. Erfindungsgemät5 wird Luft oder ein anderes Gas bei dem oben erwähnten, im Hinterschiff stufenförmig gebauten Schiff in die Winkel der Stufen bei Fahrt im Wasser eingeblasen. Die Luft tritt aus kleinen Löchern aus, verteilt sich unter dem Hinterschiff und bildet unter dem Boden eine Luftschicht zwischen Außenhaut und Wasser. Der Reibungswiderstand wird dabei kleiner als in luftfreiem Wasser. Es tritt also eine Erhöhung der Schiffsgeschwin.-digkeit ein. Hierbei befindet sich die mit Luft gemischte Schicht nur unmittelbar am Schiffsboden. Den Schiffsschrauben strömt luftfreies Wasser zu, so daß ihr Wirkungsgrad durch die am Schiffsboden eingeblasene Luft nicht beeinträchtigt wird.
  • Die Zuführung der Luft erfolgt durch querschiffs in den Winkeln der Stufen des Schiffsbodens angeordnete Rohre, die an ihrer hinteren Seite mit zahlreichen kleinen Löchern für den Luftaustritt versehen und an den Enden verschlossen sind.
  • Die entsprechende Druckluft wird von einem oder mehreren Luftkompressoren erzeugt und diesen Rohren über einen Sammeltank, ein Sammelrohr und mehrere Abzweigrohre zugeführt. Statt durch Luft können die Rohre auch durch die Abgase der Haupt- oder Hilfsmaschinen gespeist werden. Die Einrichtung kann auch so ausgeführt wer-den, daß den unter dem Schiffsboden liegenden Ausblaserohren wahlweise Druckluft oder Auspuffgase zugeleitet werden, oder daß beide Gase miteinander vermischt zugeführt werden. Der Druckluftsammeltank und die Rohrleitungen sind durch Sicherheitsventile gegen unzulässige Drucksteigerungen geschützt. Die Rohrleitungen sind mit Absperrvorrichtungen versehen, so daß der Luft- oder Gasdurchtritt beliebig geregelt werden kann.
  • Eine weitere Wirkung der Erfindung bei Verwendung von Gasen höherer Drücke besteht darin, daß diese durch düsenartig wirkende Löcher ausgeblasen werden können und durch den Druck eine zusätzliche Antriebskraft für die Vorwärtsbewegung des Schiffes erzeugen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt die Seitenansicht eines Schiffes, dessen Boden etwa von der Schiffsmitte ab nach hinten in an sich bekannter Weise stufenförmig abgesetzt ist; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt von Fig. i in der Linie a-a in vergrößertem Maßstahe; Fig.3 zeigt einen Längsschnitt durch den stufenförmigen Schiffsboden; Fig. 4 zeigt, wie die im Winkel der Stufen liegenden Ausblaserohre an das Rohrnetz angeschlossen sind; Fig. 5 zeigt ein Ausblaserohr mit den zum Austritt der Luft oder Abgase dienenden Löchern.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausführung der Erfindung zeigt Fig. i den Schiffskörper i mit den ungefähr von der Mitte des Schiffes bis zum Hintersteven angeordneten Stufen 2. Ein Luftkompressor 3 befördert Druckluft durch das Röhr 4 und das Absperrventil 8 in den mit einem Sicherheitsventil i o versehenen Sammeltank 5. Vom Sammeltank 5 aus gelangt die Druckluft über ein Absperrventil 9 und einen Krümmer 6 in das längsschiffs liegende Hauptverteilungsrohr 7.
  • Die Auspuffgase werden durch das Rohr i i von der Haupt- und Hilfsmaschinenanlage ebenfalls zu dem Hauptverteilungsrohr 7 geleitet. Diese Gase werden entweder allein oder mit der komprimierten Luft gemischt verwendet. Ein Regulierventil 12 ist in der Rohrleitung i i vorgesehen.
  • Von dem Hauptverteilungsrohr 7 strömt die Luft durch kurze, mit den Absperrventilen 15 versehene Rohre 13 zu den in den treppenförmigen Stufen 2 angeordneten Ausblaserohren 14 mit den auf ihren Rückseiten vorgesehenen kleinen Löchern 2o. Die Zuflußrohre 17 sind auf der ganzen Länge der treppenförmigen Stufen 2 mit den Rohren 13 verbunden.
  • Abzweigrohre 18 haben den Zweck, die komprimierte Luft zu einer Anzahl weiterer Ausblaserohre: 141 strömen zu lassen. Die Ausblaserohre 141 reichen von Bord zu Bord, ähnlich wie die Ausblaserohre 14. Beide Rohre 14 wid 141 sind @m ihren Enden bei i 9 verschlossen.
  • Fig. 5 zeigt ein Ausblaserohr 14 mit zahlreichen, auf der nach achtern lieg{nden Seite vorgesehenen Löchern 2o, durch welche die Luft nach hinten ausgeblasen wird. Dadurch wird ein nach vorn gerichteter Stoß erzeugt, der den Scliiffsaiitrieli unterstützt.
  • Die Ausblaseleitungen 14 werden unter den Stufen 2 befestigt. Da die Rohre unter dem nach hinten aufsteigenden Teil des Schiffskörpers liegen, ist eine Verletzung durch äußere Einwirkungen im Schiffsbetrieb nicht zu befürchten.
  • Änderungen in der Ausführung der beschriebenen Anlage und ihrer einzelnen Teile veräiiderii das Grundprinzip der Erfindtuig nicht.

Claims (2)

  1. PATT.NTANSPPfiCHE: i. Verfahren zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen und Booten mit stufenförmig abgesetztem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß Luft oder ein anderes Gas durch Rohre (11, 141) im Willke] der Stufen (2) iii das Wasser geblasen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspuffgase der Haupt-und Hilfsmaschinen im Winke:] der Stufen in das Wasser ausgeblasen werden.
DEM7686A 1950-11-28 1950-11-28 Verfahren zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen Expired DE832255C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM7686A DE832255C (de) 1950-11-28 1950-11-28 Verfahren zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen

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DEM7686A DE832255C (de) 1950-11-28 1950-11-28 Verfahren zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE832255C true DE832255C (de) 1952-02-21

Family

ID=7293845

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DEM7686A Expired DE832255C (de) 1950-11-28 1950-11-28 Verfahren zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen

Country Status (1)

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DE (1) DE832255C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1807002A1 (de) * 1967-11-11 1969-06-12 Waertsilae Oy Ab Schiffsrumpf mit Einrichtung zur Reibungsverminderung
US3827388A (en) * 1971-06-01 1974-08-06 Fulton Projects Inc Ship propulsion system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1807002A1 (de) * 1967-11-11 1969-06-12 Waertsilae Oy Ab Schiffsrumpf mit Einrichtung zur Reibungsverminderung
US3827388A (en) * 1971-06-01 1974-08-06 Fulton Projects Inc Ship propulsion system

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