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DE1201405B - Gruppenwechselsperre mit zwei UEbertragungs-kanaelen fuer bidirektionale Impulszaehler - Google Patents

Gruppenwechselsperre mit zwei UEbertragungs-kanaelen fuer bidirektionale Impulszaehler

Info

Publication number
DE1201405B
DE1201405B DEL40203A DEL0040203A DE1201405B DE 1201405 B DE1201405 B DE 1201405B DE L40203 A DEL40203 A DE L40203A DE L0040203 A DEL0040203 A DE L0040203A DE 1201405 B DE1201405 B DE 1201405B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
bistable
input
counting
bidirectional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL40203A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Giertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL40203A priority Critical patent/DE1201405B/de
Publication of DE1201405B publication Critical patent/DE1201405B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers
    • H03K21/02Input circuits

Landscapes

  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Gruppenwechselsperre mit zwei übertragungskanälen für bidirektionale Impulszähler In der industriellen Meßtechnik werden häufig zur Bestimmung physikalischer Größen, die als Impulsfolgen darstellbar sind, Einrichtungen benötigt, die mit beliebiger Genauigkeit eine Differenzbildung von Impulsfolgen gestatten. Es sind Koinzidenzsperren bekannt, die verhindern, daß innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, beispielsweise über zwei Kanäle je ein Impuls durchkommt, so daß an eine nachgeschaltete Einrichtung immer nur ein Signal innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne gelangen kann. Des weiteren sind Einrichtungen bekannt, die eine zeitliche Verschiebung der Impulse in der Weise bewirken, daß innerhalb einer vorbestimmten Zeit nur jeweils der Impuls eines Kanals an der nachgeschalteten Einrichtung ankommt. Ferner sind Einrichtungen bekannt, die Impulse, welche abwechselnd auf beiden Kanälen ankommen, löschen, so daß dadurch verhindert wird, daß ein angeschlossener bidirektionaler Impulszähler fortlaufend einen Schritt in der positiven und anschließend einen Schritt in der negativen Zählrichtung ausführt.
  • Ein zu häufiger Wechsel der Zähleinrichtung ist nämlich aus folgenden Gründen nachteilig. Der bidirektionale Impulszähler ist in üblicher Weise mit einer den Zählstand anzeigenden Vorrichtung versehen. Mit dem Pendeln des Zählstandes pendelt auch das Ergebnis der Anzeigevorrichtung. Dieses Flattern, das unter Umständen mit einer relativ hohen Frequenz erfolgen kann, stört im praktischen Betrieb erheblich. Hinzukommt, daß mit der Häufigkeit des Wechsels der Zählrichtungen die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlzählung anwächst. Darüber hinaus ist zu beachten, daß bidirektionale Impulszähler nur ein begrenztes Auflösungsvermögen haben. und daher die Häufigkeit des Richtungswechsels nicht so groß sein darf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wechselsperre so aufzubauen, daß die Häufigkeit des Richtungswechsels noch kleiner als bei den bekannten Wechselsperren ist. Darüber hinaus soll die Wechselsperre so ausgebildet sein, daß sie in gewissen Fällen unmittelbar eine Differenzbildung ermöglicht. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn, um physikalische Größen durch Impulsfolgen darzustellen, elektromechanische Geber verwendet werden. Dabei treten Schwierigkeiten insofern auf, als Drehschwingungen und Vibrationen eine Modulation der Impulse in einer oder in beiden Impulsfolgen bewirken. Ist der modulationsfreie Mittelwert der Frequenz der einen Impulsfolge stets größer als der der anderen, so ergibt sich eine positive Frequenzdifferenz, so daß bei einer anschließenden Digital-Analog-Wandlung für Anzeigezwecke od. dgl. nur ein einziger Wandler erforderlich ist. Wenn dagegen infolge von Phasenmodulation bzw. statistischer Verteilung der -Impulse vorübergehend auch negative Frequenzdifferenzen auftreten, ist ein zweiter Digital-Analog-Wandler erforderlich. Das würde den doppelten Aufwand bedeuten und bei der Messung zusätzliche Fehler mit sich bringen: Es ist daher das Ziel der vorliegenden Erfindung, diese Schwierigkeiten mit Sicherheit zu vermeiden.
  • Die Erfindung betrifft eine Gruppenwechselsperre mit zwei Übertragungskanälen für bidirektionale Impulszähler und zur Differenzbildung von Impulsfolgen und besteht darin, daß zur Unterdrückung gleicher Impulsgruppen in beiden Kanälen die Eingangsimpulsfolgen des einen bzw. anderen Kanals e1 bzw. e2 eine bidirektionale Zählkette aus bistabilen Gliedern 50 ... 5n in der einen oder anderen Zählrichtung steuern und daß das ausgesteuerte letzte bzw. erste bistabile Glied 5 n bzw. 50 der Zählkette über je ein Zeitverzögerungsglied 3 bzw. 4 je ein in jedem Kanal befindliches Konjunktionsglied 1 bzw. 2 für den Durchgang der zugehörigen Eingangsimpulsfolgen zum Kanalausgang öffnen.
  • Es ist ein bidirektionaler Ringzähler bekannt, der einmal eine der Anzahl der Zählschritte gleiche Zahl von bistabilen Speichergliedern, zum anderen UND-Glieder aufweist, die das bidirektionale Verhalten des Zählers gewährleisten. Durch diesen bekannten Zähler kann jedoch die von der erfindungsgemäßen Gruppenwechselsperre hervorgebrachte Wirkung der Unterdrückung von gleichen Impulsgruppen nicht erreicht werden. Jeder Richtungswechsel hat eine Änderung im Zählergebnis zur Folge. Gerade dieses soll jedoch durch die erfindungsgemäße Wechselsperre vermieden werden. Der Zähler ist somit nicht in der Lage, die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, zu erfüllen. Die andersartige Wirkungsweise geht auch daraus hervor, daß der bekannte Zähler in jedem Fall die Differenz zwischen den Impulsen, die auf den beiden Kanälen eintreffen, bildet. Die erfindungsgemäße Gruppenwechselsperre bildet diese Differenz nicht unbedingt. Es können je nach Häufigkeit der Eingangsimpulsfolgen sowohl am oberen Ausgang als auch am unteren Ausgang Impulse auftreten, deren Differenz erst in dem nachgeschalteten Differenzzähler bestimmt wird. Die erfindungsgemäße Gruppenwechselsperre besitzt quasi zwei »Anschläge«, wobei der eine Anschlag der Speicherstellung des ersten bistabilen Elementes und der andere Anschlag .der Speicherstellung des letzten bistabilen Elementes zugeordnet ist. Nur wenn diese Anschläge erreicht werden, können auf den zugeordneten Kanal Impulse übertragen werden. Auch hier zeigt sich noch ein Unterschied im Verhalten der erfindungsgemäßen Schaltung zum bekannten Differenzzähler. Ist bei der Wechselsperre einmal ein Anschlag erreicht, d. h. ist entweder das erste oder das letzte bistabile Element in Speicherstellung, so bleibt das betreffende Element in Speicherstellung, wenn weitere Impulse auf dem zugeordneten Kanal eintreffen. Beim Differenzzähler wird jedoch das betreffende Speicherelement beim Eintreffen eines Impulses wieder gelöscht und das nächste Element in Zählstellung gebracht.
  • An Hand des in der F i g.1 dargestellten Ausführungsbeispieles wird der Aufbau der erfindungsgemäßen Anordnung und unter Hinzunahme des Impulsdiagramms in F i g. 2 die Wirkungsweise der Erfindung näher erläutert.
  • In dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel der F i g. 1 sind die beiden Eingangsimpulsfolgen e1 und e2 an die Eingänge einer aus bistabilen Elementen 50, 51... 5 n aufgebauten bidirektionalen Zählkette gelegt. Die beiden Eingangsimpulsfolgen bestimmen über die Eingänge der bidirektionalen Zählkette die Zählrichtung. Jede der beiden Impulsfolgen liegt außerdem an dem einen von zwei Eingängen eines Konjunktionsgliedes. Die Impulsfolge e1 beaufschlagt das Konjunktionsglied 1 und die Impulsfolge e2 das Konjunktionsgl'ied 2. Der jeweils zweite Eingang der beiden Konjunktionsglieder 1 und 2 wird über je ein Zeitglied 3 bzw. 4 gesteuert, wodurch der Durchgang von Impulsen der Folge e 1 bzw. e2 am jeweils ersten Eingang bestimmt wird. Das Zeitglied 3 ist an den zweiten Eingang,der Konjunktionsstufe 1 und das Zeitglied 4 an den zweiten Eingang der Konjunktionsstufe 2 geschaltet. Das Zeitglied 3 wird vom letzten bistabilen Element 5 n und das Zeitglied 4 vom ersten bistabilen Element 50 der bidirektionalen Zählkette gesteuert. Die Ausgangsimpulsfolge a1 des einen Kanals wird vom Ausgang des Konjunktionsgliedes 1, die Ausgangsimpulsfolge a2 vom Ausgang des Konjunktionsgliedes 2 abgenommen. Die bistabilen Elemente 50, 51 ... 5n der bidirektionalen Zählkette können beispielsweise aus steuerbaren Elementen mit innerer Mitkopplung wie Glimmlampen, Kaltkathodenröhren, Stromtoren oder » steuerbaren Gleichrichtern usw. oder aus je zwei steuerbaren Elementen mit äußerer Mitkopplung bestehen. Diese aus zwei mitgekoppelten Gliedern bestehenden bistabilen Elemente sind in Form von bistabilen Multivibratoren mit Röhren oder Transistoren in der Technik geläufig.
  • Die Wirkungsweise der bistabilen Elemente wird im folgenden durch ihre Speicherwirkung beschrieben. Die bistabilen Elemente sollen also als bistabile Speicher mit je zwei Speicherzellen aufgefaßt werden. Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 sind diese Speicherzellen mit 50502, 511/512 ... 5n1/5n2 bezeichnet. Befindet sich ein bistabiles Element mit innerer Mitkopplung oder ein solches aus zwei -inversen steuerbaren Gliedern bestehendes mit äußerer Mitkopplung in stromführendem Zustand, so enthält die entsprechende Speicherzelle 501, 511 ... 5n1 die Information L, während die anderen Speicherzellen 502, 512 ... 5 n 2,die Information 0 aufweisen. Die gleiche Belegung der Speicherzellen liegt vor, wenn bei einem bistabilen Element mit zwei gleichartigen steuerbaren Gliedern und äußerer Mitkopplung das eine dieser Glieder stromführend und das andere gesperrt ist.
  • Bidirektionale Zählketten aus bistabilen Elementen werden im :allgemeinen so aufgebaut, daß sich eines der Elemente in dem einen der beiden möglichen Zustände befindet und die übrigen n-1 Elemente in dem anderen Zugtand. Der Zustand, in dem sich immer nur eines der bistabilen Elemente befindet, ist der Ausnahmezustand, während derjenige der übrigen n-1 Elemente der Normalzustand ist. Die bidirektionale Zählkette arbeitet in der Weise, d'aß ein bistabiles Element, das sich im Ausnahmezustand befindet, jeweils die beiden benachbarten bistabilen Elemente vorbereitet. Kommt dann auf dem einen Eingang des vorbereiteten nachfolgenden bistabilen Elementes ein Impuls der Folge e1 an, so geht dieses in den Ausnahmezustand über, während gleichzeitig dasjenige, das sich im Ausnahmezustand befindet, in den Normalzustand übergeht. Tritt edoch ein Impuls der Folge c2, d. h. ein Impuls der' anderen Zählrichtung auf, so wird das vorhergehende bistabile Element in den Ausnahmezustand überführt. Auch in diesem Falle wird das vorher im Ausnahmezustand befindliche bistabile Element in den Normalzustand überführt. Wenn an dem die eine Zählrichtung festlegenden Eingang der Zählkette laufend Impulse der Impulsfolge e 1 eintreffen, dann wandert der Ausnahmezustand schrittweise zum nächsten bistabilen Element. Kommen danach Impulse der Eingangsimpulsfolge e2 an den anderen gemeinsamen Eingang, dann wandert der Ausnahmezustand in der entgegengesetzten Richtung der Reihe nach von einem bistabilen Element zum anderen. Treffen ständig auf,dem einen oder anderen Eingang ununterbrochen Impulse ein, ßo wandert der Ausnahmezustand in einer Zählrichtung nur bis zum bistabilen Element 5 n bzw. in der anderen Zählrichtung bis zum ersten bistabilen Element 50. Ist der eine oder :andere Endzustand erreicht, so wird der nächstkommende Impuls der gleichen Richtung als Ausgangsimpuls abgegeben.
  • Bei der Darstellung des Impulsdiagramms nach F i g. 2 wurde die Zählkette willkürlich auf fünf (n=4) bistabile Elemente 50, 51, 52, 53, 54 festgelegt. Die Eingangsimpulsfolge e1 und die Eingangsimpulsfolge e2 sind auf einer Zeitachse getrennt voneinander aufgetragen. Die mit 5 bezeichnete Darstellung gibt den Zustand der Zählkette in einem betrachteten Zeitintervall wieder. Am Anfang befindet sich das bistabile Element 54 im Ausnahmezustand und bleibt es auch, bis nach den beiden ersten Impulsen der Folge e1. Mit dem ersten Impuls der Folge e2 springt der Ausnahmezustand in der Zählkette wieder auf das bistabile Element 53 über. Der kurz danach an ,die Zählkette kommende Impuls der Folge e1 bewirkt, daß der Ausnahmezustand erneut auf das bistabile Element 54 übergeht und auch in diesem Zustand beim nächsten Impuls der Impulsfolge e1 bleibt. Der .danach eintreffende Impuls der Folge e2 überf'ü'hrt die Zählkette wieder in den Zustand, in dem sich das bistabile Element 53 im Ausnahmezustand befindet. Nach dem nächsten Impuls der Folge e1 -geht das bistabile Element 54 wieder in den Ausnahmezustand. Beide darauffolgenden Impulse der Folge e2 überführen der Reihe nach die bistabilen Elemente 53 und 52 in den Ausnahmezustand. Die nachfolgenden beiden Impulse der Dreiergruppe der Impulsfolge e1 bringendie Zählkette erneut in .den Anfangszustand zurück, der auch beim dritten Impuls der Eingangsimpulsfolge e 1 dieser Dreiergruppe erhalten bleibt. Die darauf am zweiten Eingang der bidirektionalen Zählkette ankommneden vier Impulse der Impulsfolge e2 bewirken ein Wandern des Ausnahmezustandes vom bistabilen Element 54 über die Elemente 53, 52 und 51 zum bistabilen Element 50. Die hierauffolgenden vier Impulse der Impulsreihe e 1 bringen den Ausnahmezustand wieder Schritt für Schritt zum bistabilen Element 54 zurück. Dieser Zustand der Zählkette bleibt auch bei dem letzten dargestellten Impuls der Folge e1 unverändert. In der mit 3 bezeichneten Zeile des Impulsdiagramms der F i g. 2 ist der Zustand des Zeitgliedes 3 in Abhängigkeit von der Zeit aufgetragen. Das Zeitglied 3 führt den Zustand L, wenn das letzte bistabile Element 5 n sich im Ausnahmezustand befindet, und hat den Zustand 0, wenn sich das bistabile Element 54 im Normalzustand befindet. Allerdings folgen die Zustandsänderungen am Zeitglied 3 gegenüber dem Auslöseimpuls mit einer Zeitverschiebung, die in der mit 3 bezeichneten Zeile des Impulsdiagramms durch T gekennzeichnet ist. Wenn sich das Verzögerungsglied 3 im Zustand L befindet, dann liegt bereits an dem einen Eingang des Konjunktionsgliedes 1 ein Signal an, und das Konjunktionsglied ist damit so vorbereitet, daß Impulse der Eingangsimpulsfolge e 1, die am anderen Eingang des Konjunktionsgliedes 1 ankommen, am Ausgang des Konjunktionsgliedes Impulse der Folge a1 bewirken. Diese Ausgangsimpulsfolgeal ist .ebenfalls zeitabhängig in der vorletzten Zeile des Impulsdiagramms der F i g. 2 aufgetragen. Die dargestellten fünf Impulse bilden die Differenz der beiden Impulsfolgen e1 und e2 innerhalb der betrachteten Zeitspanne. In dieser betrachteten Zeitspanne traten in der Impulsfolge e1 dreizehn Impulse auf, während auf dem Kanal der Impulsfolge e2 nur acht Impulse auftraten. Die Differenz der beiden Impulsfolgen beträgt, wie aufgezeigt, fünf Impulse.
  • Die letzte mit 4 bezeichnete Zeile des Impulsdiagramms zeigt den Zustand des Zeitgliedes 4 während der betrachteten Zeitspanne. Auch das Zeitglied 4 weist eine Verzögerung .der Zustandsänderung gegenüber dem Auslöseimpuls auf. Nach dem letzten Impuls der Vierergruppe der Eingangsimpulsfolge e 2 in Zeile 5 des Impulsdiagramms ist der Ausnahmezustand auf das erste bistabile Element 50 der bidirektionalen Zählkette übergegangen und hat über das Verzögerungsglied 4 das Konjunktionsglied 2 für den Impulsdurchgang vorbereitet. Jeder weitere, in der Impulsfolge e2 ankommende Impuls würde als Ausgangssignal e2 am Ausgang der Konjunktionsstufe 2 auftreten.. Da im aufgeführten Beispiel kein weiterer Impuls der Eingangsimpulsfolge e 2 ankommt, wandert -der Ausnahmezustand mit jedem Impuls der Eingangsimpulsfolge e 1 von einem bistabilen Element der Zählkette zum anderen wieder in Richtung auf das letzte bistabile Element hin. Innerhalb der betrachteten Zeitspanne kommt es somit nicht zu einem Ausgangsimpuls am Ausgang a 2.
  • Dieses im allgemeinen gewünschte Ergebnis einer echten Differenzbildung ergibt sich immer dann, wenn die Anzahl der bistabilen Elemente um mindestens 1 größer ist, als die Anzahl der aufeinanderfolgenden Impulse eines Kanals.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gruppenwechselsperre mit zwei übertragungskanälen für bidirektionale Impulszähler und zur Differenzbildung von Impulsfolgen, d a -durch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung gleicher Impulsgruppen in beiden Kanälen die Eingangsimpulsfolgen des einen bzw. anderen Kanals (e1 bzw. e2) eine bidirektionale Zählkette aus bistabilen Gliedern (50 ... 5 n) in der einen oder anderen Zählrichtung steuern und daß das ausgesteuerte letzte bzw. erste bistabile Glied (5n bzw. 50) der Zählkette über je ein Zeitverzögerungsglied (3 bzw. 4) je ein in jedem Kanal befindliches Konjunktionsglied (1 bzw. 2) für den Durchgang der zugehörigen Eingangsimpulsfolgen zum Kanalausgang öffnen.
  2. 2. Gruppenwechselsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsimpulsfolgen (e1 bzw. e2) des einen bzw. anderen Kanals an die Eingänge für die eine bzw. andere Zählrichtung der bistabilen Glieder (50, 51 ... 5n) einer bidirektionalen Zählkette und an den ersten Eingang je eines Konjunktionsgliedes (1 bzw. 2) gelegt sind, wobei der zweite Eingang des einen bzw. anderen über je ein Zeitverzögerungsglied (3 bzw. 4) am Ausgang des letzten bzw. ersten bistabilen Gliedes (5 n bzw. 50) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Elektronische Rundschau, 1960, Nr.6, S.240 bis 245.
DEL40203A 1961-10-12 1961-10-12 Gruppenwechselsperre mit zwei UEbertragungs-kanaelen fuer bidirektionale Impulszaehler Pending DE1201405B (de)

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