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DE1201015B - Schirm fuer Kinderwagen - Google Patents

Schirm fuer Kinderwagen

Info

Publication number
DE1201015B
DE1201015B DEL37184A DEL0037184A DE1201015B DE 1201015 B DE1201015 B DE 1201015B DE L37184 A DEL37184 A DE L37184A DE L0037184 A DEL0037184 A DE L0037184A DE 1201015 B DE1201015 B DE 1201015B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
umbrella
roof poles
canopy
tip
stroller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL37184A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Link
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL37184A priority Critical patent/DE1201015B/de
Publication of DE1201015B publication Critical patent/DE1201015B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B11/00Umbrellas characterised by their shape or attachment
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B23/00Other umbrellas

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

  • Schirm für Kinderwagen Die bisher bekanntgewordenen Kinderwagenschirme werden einseitig am Wagenrahmen befestigt. Bei zur Gänze lotrecht verlaufender zentraler Tragstange kommt das Schirmdach nur zur Hälfte über den Kinderwagen zu stehen. Die Biegebeanspruchung im Bereich der Verbindungsstelle der Tragstange mit dem Kinderwagen ist sehr groß, so daß, wie die Praxis gezeigt hat, hier häufig Brüche auftreten. Wird bei einer vom Kinderwagen zur Schirmkrone geradlinig verlaufenden Tragstange diese so geneigt, daß sich das Schirmdach zur Gänze über dem Wagen befindet, dann wird die Biegebeanspruchung an der Verbindungsstelle zwischen Mittelstange und Wagen noch beträchtlich erhöht. Die Gefahr des Zubruchgehens wird gesteigert. Abgesehen hiervon, ragt dann die Mittelstange schräg in den Wagenbereich und bildet hier eine Behinderung für das Kind. Zwar ist ein Kinderwagenschirm bekanntgeworden, bei dem diese Behinderung in Fortfall kommt, doch bleibt auch hier die einseitige Halterung am Rahmen bestehen. Die Schirmkrone des bekannten Schirmes und die an der Schirmkrone schwenkbar gelagerten Dachstangen sind an einem kurzen zentralen Träger angeordnet, der selbst auf einem mit dem Rahmen des Kinderwagens verstellbar verbundenen Halter verschwenk- und feststellbar befestigt ist. Der Halter ist als Stange ausgebildet, die mit dem einen Ende am Rahmen des Kinderwagens angebracht ist und am anderen Ende den zentralen Träger aufnimmt. Der Halter stellt letztlich einen einseitig eingespannten Träger dar, der hohen Biege- und Torsionsbeanspruchungen ausgesetzt ist, wenn die Last am freien Ende angreift. Daher besteht auch bei diesem Schirm die Gefahr des Bruches des Halters in hohem Maße. Außerdem besteht beim Aufspannen und Zusammenfalten des Schirmes die Gefahr einer Verletzung des im Wagen befindlichen Kindes. Zum Aufspannen und Zusammenfalten des Schirmes muß nämlich der zentrale Träger in übereinstimmende Fluchtlinie mit der Haltestange gebracht werden. Dabei kommt der Rand des aufgespannten Schirmdaches unter Umständen in den Bereich des Kopfes eines im Wagen liegenden Kindes. Dieses ist deshalb durch das öffnen und Schließen des Schirmes zumindest gefährdet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kinderwagenschirm zu schaffen, dessen Halterung kippfest am Kinderwagen bei weitgehender Gewährleistung der Bruchsicherheit des Schirmhalters anbringbar ist und der auch so über die Mitte des Kinderwagens gestellt werden kann, daß sein Dach mit der vollen Fläche sich über dem Kinderwagen befindet, ohne mit der Halterung das Kind im Mittenbereich des Wagens zu behindern.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Halter für den zentralen Träger der Schirmkrone und der Dachstangen aus einem U-förmigen Bügel besteht, dessen Schenkel an beiden Längsseiten des Rahmens des Kinderwagens schwenkbar befestigt sind, der zentrale Träger für die Schirmkrone und die Dachstangen auf dem die beiden Schenkel des U-förmigen Bügels miteinander verbindenden horizontalen Teilstück des U-förmigen Bügels verschwenkbar gelagert ist und das Schirmdach durch Herausschwenken der Dachstangen an die Schirmspitze schließbar und durch Wegschwenken von der Schirmspitze öffenbar ist.
  • U-förmige Bügel sind zwar als Halter für den zentralen Träger von Schulterschirmen bereits bekannt. Hier wird aber die U-Form für den Schirmhalter nicht zur Verminderung der Bruchgefahr gewählt, sondern deswegen, um der den Schirm tragenden Person den unbehinderten Gebrauch der Arme und Hände zu gestatten. Im übrigen wäre die Heranziehung eines U-förmigen Bügels zur Halterung des Schirmes an einem Kinderwagen nicht ausreichend, um das der Erfindung zugrunde liegende Problem zur Gänze zu lösen. Würde nämlich ein Schirm bisheriger Ausbildung in Verbindung mit einem U-förmigen Halter verwendet, dann müßte an dem die beiden Schenkel des Bügels miteinander verbindenden Zwischenstück ein Schirm mit verhältnismäßig langer zentraler Trägerstange angebracht werden, die den Bügel etwa um den Schirmdachradius nach oben überragen müßte. Ein solcher Schirm würde in seiner Schutzwirkung unbefriedigend sein, weil sein Dach zu hoch liegt. Er wäre auch unhandlich und würde wegen seines ungefälligen Aussehens kaum Anklang finden.
  • Eine besonders vorteilhafte Konstruktion läßt sich dann erreichen, wenn die Schirmkrone an ihrer der Schirmspitze abgekehrten Seite mit einem Stützring für die Dachstangen versehen ist und die Dachstangen auf der der Schirmspitze zugekehrten Seite des Stützringes angeordnet sind. Zwar ist es bereits bekannt, an einem Schirm einen Stützring vorzusehen, auf welchen sich die Dachstangen bei aufgespanntem Schirm auflegen, doch ist der bekannte Stützring auf der der Schirmspitze abgekehrten Seite angeordnet. Auch handelt es sich bei ihm nicht ausschließlich um ein Stützelement, er bildet vielmehr das Sperrstück einer Verriegelung für die Dachstangen, wozu er radialverlaufende Schlitze aufweist, welche durch Verdrehen in und außer Deckung mit den Dachstangen gebracht werden können. Diese sind hinter dem Stützring, also nach der Schirmspitze zu angelenkt. Damit sie auf dem Stützring zur Auflage kommen können, bedarf es des Verdrehens des Stützringes, was mittels des fest mit ihm verbundenen Schirmgriffes erfolgt. Wenn die Schlitze des Stützringes mit den Dachstangen fluchten, dann bewegen sich die Dachstangen durch die Schlitze hindurch, so daß sie sich nach der Oberseite des Stützringes verschwenken. Wenn. sie diese Lage eingenommen haben, dann wird der Schirmgriff verdreht, was bewirkt, daß der Stützring mt seinen zwischen den Schlitzen verbliebenen Sektoren sich unter die Dachstangen schiebt, so daß diese sich nunmehr auf die Stützringsektoren auflegen können.
  • Nachdem es bei dem bekannten Stützring radialer Schlitze und der Ausbildung als drehbares Sperrstück bedarf, damit die Dachstangen auf ihm zur Auflage kommen können, was bei dem Stützring des erfindungsgemäßen Schirmes nicht der Fall ist, vermag die bekannte Stützringausbildung und Anordnung keine Anregung für den in Konstruktion, Anordnung und Funktion sich unterscheidenden Stützring beim erfindungsgemäßen Schirm zu geben.
  • Damit der Schirm nicht nur in der Bügelmitte, sondern auch an anderen Stellen des Bügels in vielfältigen Neigungslagen verstellt werden kann, ist der zentrale 'träger für die Schirmkrone und die Dach-Stangen auf dem die beiden Schenkel des U-förmigen Bügels miteinander verbindenden horizontalen Teilstück des U-förmigen Biigels verschiebbar gelagert.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Dabei zeigt A b b. 1 den Schrm am Kinderwagenrahmen von einer Längsseite des Kinderwagens im Schnitt, A b b. 2 den Schirm nach A b b. 1 im geschlossenen Zustand am Bügel hängend, von der vorderen oder hinteren Querseite des Wagens aus gesehen, A b b. 3 den mit einem Stützring versehenen Kronenring, geschnitten, A b b. 4 den Stützring am Kronenring in der Draufsieht von oben.
  • Der Schirm ist auf einem aus Draht gebogenen U-förmigen Bügel a angeordnet, der den Schirmhalr ter bildet. Mit den freien Enden sind die Bügelschenkel an beiden Seiten des Kinderwagens über Kugelgelenke in Fahrtrichtung vor- oder rückwärts schwenkbar gelagert. In der jeweils eingenommenen Lage kann der Bügel am Kinderwagenrahmen festgestellt werden. Der Schirm kann über der Mitte des Kinderwagens angeordnet werden, wodurch das Kind im Wagen gegen Sonnen- oder Regeneinwirkung von der ganzen Fläche des Schirmdaches bedeckt wird.
  • Der Schirm ist auf dem U-Bügel a mittels eines mit einer Querbohrung versehenen, lose verschieb-, schwenk- und feststellbar gelagerten Trägers b, einer auf dem Träger b lose und festklemmbar gelagerten Büchse f, einem lose und festklemmbar gelagerten, mit einem Stützring e versehenen Kronenring, einer lose und festklemmbar gelagerten, in den Stoffbezug d eingepreßten öse in, einer auf den Träger b schwenkbar gelagerten, als Handmutter ausgebildeten Schirmspitze c nach beiden Seiten sowie in Fahrtrichtung vor- oder rückwärts schwenk-, verstell- und feststellbar angeordnet. Die Dachstangen g stützen sich auf dem Stützring e ab.
  • Der zusammengeklappte Schirm wird aus seiner hängenden Lage (A b b. 2) um den U-Bügel a hochgeschwenkt, worauf die am Stützring e gelagerten Dachstangen g nach unten schwenken. Durch anschließenden leichten, nach unten gerichteten Druck auf das sich durch das Herunterschwenken ddr Dachstangen g bereits geöffnete Schirmdach springt dieses in die Aufspannlage, in welcher die Dachstangen g sich auf dem Stützring e abstützen und den Schirm aufgespannt halten.
  • Der aufgespannte Schirm (A b b. 1) wird durch einen leichten Zug am Schirmdach von unten nach oben geschlossen, wobei die Dachstangen nach oben geschwenkt werden. Der durch das Nachobenschwenkt;n der Dachstangen geschlossene Schirm wird jetzt um den U-Bügel a in seine hängende Lage (A b b. 2) nach unten geschwenkt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schirm für Kinderwagen, dessen Schirmkrone und die in dieser schwenkbar gelagerten Dachstangen auf einem zentralen Träger angeordnet sind, der auf einem mit dem Rahmen des Kinderwagens verstellbar verbundenen Halter verschwenk= und feststellbar befestigt ist, dadurch gekennzeichet, daß der Halter für den zentralen Träger (b) der Schirmkrone und der Dachstangen (g) aus einem U-förmigen Bitgel (a) besteht, dessen Sehenkel an beiden Längsseiten des Rahmens (k) des Kinderwagens schwenkbar befestigt sind, der zentrale Träger (b) für die Schirmkrone und die Dachstangen (g) auf denn die beiden Schenkel des U-förmigen Bügels (a) miteinander verbindenden horizontalen Teilstück des U-förmigen Bügels (a) verschwenkbar gelagert ist und das Schirmdach durch Heranschwenken der Dachstangen (g) an die Schirmspitze (c) schließbar und durch Wegschwenken von der Schirmspitze (c) öfffenbar ist.
  2. 2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekenn.-zeiehnet, daß die Schirmkrone an ihrer der Schirmspitze (c) abgekehrten Seite mit einem Stützring (e) für die Dachstangen (g) versehen ist und die Dachstangen (g) auf der der Schirmspitze (c) zugekehrten Seite des Stützringes (e) angeordnet sind.
  3. 3. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Träger (b) für die SChirmkrene und die Dachstangen (g) auf dem die beiden Schenkel des Urförmigen Bügels (a) mit einander verbindenden horizontalen Teil stück des U-förmigen Bügels (a) verschiebbar gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 366 927; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1722 320, 1746 665; französische Patentschrift Nr. 1019 528; italienische Patentschrift Nr. 492038; britische Patentschrift Nr. 810156; USA: Patentschriften Nr. 1659 738, 2 464 352.
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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE366927C (de) * 1921-06-29 1923-01-13 Margarethe Hickmann Schirm
US1659738A (en) * 1927-05-20 1928-02-21 Knapp Otto Umbrella
US2464352A (en) * 1946-04-03 1949-03-15 Frank J Simon Sun shield
FR1019528A (fr) * 1950-06-06 1953-01-22 Parasol à usages multiples
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GB810156A (en) * 1956-12-08 1959-03-11 Parker Ellison Ltd J Improvements in canopies for perambulators

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