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DE1200365B - Verstaerker mit Gegenkopplung und mit Aussteuerungsanzeige - Google Patents

Verstaerker mit Gegenkopplung und mit Aussteuerungsanzeige

Info

Publication number
DE1200365B
DE1200365B DET25302A DET0025302A DE1200365B DE 1200365 B DE1200365 B DE 1200365B DE T25302 A DET25302 A DE T25302A DE T0025302 A DET0025302 A DE T0025302A DE 1200365 B DE1200365 B DE 1200365B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
amplifier
negative feedback
output
display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET25302A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Hepper
Willy Kellermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET25302A priority Critical patent/DE1200365B/de
Publication of DE1200365B publication Critical patent/DE1200365B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/34Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
    • H03F1/36Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/52Circuit arrangements for protecting such amplifiers
    • H03F1/54Circuit arrangements for protecting such amplifiers with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärker mit Gegenkopplung und mit Aussteuerungsanzeige Zur Anzeige der Aussteuerung von Verstärkern ist die Messung der Ausgangsspannung des Verstärkers bekannt. Hierbei besteht jedoch der Nachteil und die Gefahr, daß bei Kurzsehluß des Ausganges eine drohende Überlastung des Verstärkers nicht erkennbar ist, weil die Ausgangsspannung des Verstärkers in diesem Falle Null ist und daher keine Aussteuerung angezeigt wird. Ein weiterer Nachteil bei der Messung der Ausgangsspannung zur Aussteuerungsanzeige besteht darin, daß bei Übersteuerung des Verstärkers die Ausgangsspannung praktisch konstant bleibt, unter Umständen sogar bei sehr starker Übersteuerung abnimmt. Bei einer Aussteuerungsanzeige von 900/, kann also der Verstärker schon völlig übersteuert sein, ohne daß dies angezeigt wird.
  • Eine andere bekannte Möglichkeit zur Anzeige der Aussteuerung besteht in der Messung der Eingangsspannung des Verstärkers. Die Anzeige ist dabei lastunabhängig. Dies ist jedoch bei bestimmten Betriebszuständen nachteilig. Leerlauf des Verstärkerausganges wird nicht angezeigt, so daß bei größeren Aussteuerungen in -der Nähe der Vollaussteuerung unzulässige Spannungen am Ausgangstransformator auftreten können, die unter Umständen zur Zerstörung des Ausgangstransformators führen. Kurzschluß des Verstärkerausganges wird ebenfalls nicht angezeigt, so daß die Gefahr von Überlastungen des Verstärkers besteht. Diese Gefahr ist besonders groß bei einem gegengekoppelten Verstärker, bei dem die Gegenkopplungsspannung bei Kurzschluß des Ausganges des Verstärkers wegfällt, so daß dadurch die wirkliche Steuerspannung an den Verstärkerröhren, d. h. also die tatsächliche Aussteuerung, noch weiter zunimmt, ohne daß dies angezeigt wird.
  • Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Die Erfindung betrifft einen Verstärker mit Gegenkopplung und mit Aussteuerungsanzeige. Die Erfindung besteht darin, daß sowohl von der Differenz zwischen Eingangsspannung und Gegenkopplungsspannung als auch von der Gegenkopplungsspannung des Verstärkers abgeleitete Spannung zur Anzeige dient, derart, daß jeweils nur die größere Spannung von beiden wirksam ist, wobei jedoch beide Spannungen bei Nennlast im Bereich unterhalb der Vollaussteuerung gleich groß sind. Zur Anzeige gelangen also entweder die Ausgangsspannung des Verstärkers oder der zur Gegenkopplung abgeleitete Teil der Ausgangsspannung oder die tatsächliche Steuerspannung an der Eingangsröhre des Verstärkers und nicht die Spannung an den Eingangsklemmen des Verstärkers. Jeweils die größere von beiden wird angezeigt. Bei Kurzschluß am Verstärkerausgang wird die tatsächliche Aussteuerung der Röhren angezeigt. Bei Leerlauf des Verstärkerausganges wird die Ausgangsspannung angezeigt, so daß auch unzulässige Überspannungen am Verstärkerausgang angezeigt werden. Die Größe der beiden zur Anzeige gelangenden Spannungen ist so eingestellt, daß bei ordnungsgemäßem Abschluß des Verstärkerausganges beide Spannungen im Bereich unterhalb der Vollaussteuerung gleich groß sind. Bei zu hoher Eingangsspannung bewirkt die Eingangsspannung und nicht die Ausgangsspannung die Aussteuerungsanzeige und macht dadurch die zu hohe Eingangsspannung sichtbar.
  • An Hand der Zeichnung F i g. 1 bis 3 soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Die an den Eingangsklemmen 1 und 2 eines Verstärkers 3 stehende Eingangsspannung U1 setzt sich aus der tatsächlichen Steuerspannung (Gittersteuerspannung) U2 des Verstärkers und einer Gegenkopplungsspannung U3 zusammen, die von einer Wicklung 4 eines Ausgangsübertragers 5 abgenommen wird. An Klemmen 6 und 7 einer Ausgangswicklung 8 steht eine Spannung U4, die einen Laststrom durch den Lastwiderstand RL fließen läßt. Zum besseren Verständnis der nachfolgenden F i g. 2 sind in der Schaltung Punkte 9, 10,11 und 12 bezeichnet, an denen die Spannungen UZ und U3 stehen.
  • Die Punkte 9, 10, 11, 12 finden sich in der Schaltung gemäß F i g. 2 wieder. Die Spannungen UZ und U3 fallen an Potentiometern 13 und 14 ab, deren Schleifer mit der negativen Elektrode von Dioden 15 und 16 verbunden sind. Die positiven Elektroden liegen gemeinsam an einem aus einem Widerstand 17 und einem Kondensator 18 gebildeten Siebglied, an dem eine Spannung U6 steht, die in einem Anzeigeinstrument 19 angezeigt wird. Ist der Spitzenwert des der Diode zugeführten Anteils der Wechselspannung U2 größer als der des Anteils der Wechselspannung U3, so ist auch die Spannung UB in gleicher Weise größer als der Spitzenwert der Wechselspannung U3. Die Diode 16 ist damit in Sperrichtung vorgespannt, so daß die Spannung U3 keinen Einfluß auf die Anzeige hat. Ist der Anteil der Spannung U3 größer als der der Spannung U2, so gilt das gleiche sinngemäß in umgekehrter Weise. Das Anzeigeinstrument 19 kann auch eine elektronische Anzeigeröhre sein.
  • Die beiden Potentiometer 13 und 14 werden so eingestellt, daß im Bereich unterhalb der Vollaussteuerung bei ordnungsgemäßem Abschluß, also Nennabschluß des Verstärkerausganges, an dem Schleifer gleiche Anteile der Spannungen U2 und U3 stehen.
  • An Hand der F i g. 3 soll die Wirkungsweise der Schaltung erläutert werden. Die zur Anzeige dienende Spannung U, ist in Abhängigkeit von der Eingangsspannung U1 aufgetragen. U8 ist dem Zeigerausschlag des Anzeigeninstrumentes proportional. Die gestrichelte Linie 25 gibt den Wert für die zulässige Aussteuerung an. Die gestrichelte Linie 20 markiert den Wert der Eingangsspannung bei Vollaussteuerung für Nennabschluß RN. Bei Nennabschluß gilt die Kurve 21. Bis zum Erreichen der Vollaussteuerung (Linie 20) besteht Proportionalität zwischen der Spannung U, und der Eingangsspannung U1. Bei Übersteuerung des Verstärkers, also bei Werten von U1, die oberhalb der Linie 20 liegen, sinkt die Verstärkung in dem Verstärker 3 wegen dessen Übersteuerung ab, so daß die Spannung U3 konstant bleibt. Die Spannung U2 und damit auch die Spannung UB steigen daher überproportional mit der Eingangsspannung U1 an; für diesen Bereich gilt daher die Kurve 22.
  • Bei Leerlauf des Verstärkerausganges, d. h. also für RL = 0o, steigt die Ausgangsspannung U4 bei konstanter Eingangsspannung U1 und damit auch die Gegenkopplungsspannung U3 wegen der Gegenkopplung nur wenig an. In der Zeichnung ist dieses Ansteigen vernachlässigt, so daß bei Werten der Eingangsspannung U1 unterhalb der Linie 20 ebenfalls die Kurve 21 gilt. Oberhalb der Linie 20 wird die zulässige Aussteuerung des Verstärkers, d: h. die Nennausgangsspannung, überschritten, ohne daß der Verstärker verzerrt. Durch das Überschreiten der Nennausgangsspannung steigt auch U3 mit an, so daß auch das Überschreiten der Nennausgangsspannung durch U3 angezeigt wird.
  • Für Kurzschluß gilt eine Kurve 24, für die die Spannung U2 maßgebend ist. Bei Kurzschluß entfällt die Spannung U3, so daß U1 = UZ wird. Dadurch ergibt sich ein steilerer Verlauf der zur Anzeige dienenden Spannung U6.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verstärker mit Gegenkopplung und mit Aussteuerungsanzeige, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß sowohl eine von der Differenz (U2) zwischen Eingangsspannung (U1) und Gegenkopplungsspannung (U3) als auch von der Gegenkopplungsspannung (U3) des Verstärkers (3) abgeleitete Spannung zur Anzeige dient, derart, daß jeweils nur die größere Spannung von beiden wirksam ist, wobei jedoch beide Spannungen bei Nennlast im Bereich unterhalb der Vollaussteuerung gleich groß sind.
  2. 2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Differenzspannung (U2) als auch die Gegenkopplungsspannung (U) an zwei Dioden (15, 16) geführt ist, daß die an der Gleichspannungsseite liegenden Elektroden der Dioden (15, 16) gleiche Polarität haben und miteinander und mit einem Anzeigegerät (19) verbunden sind, insbesondere mit der Steuerelektrode einer Anzeigeröhre.
  3. 3. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dioden (15,16) wechselspannungsseitig mit den Schleifern zweier Potentiometer (13, 14) verbunden sind, an denen die gleichzurichtenden Spannungen (U2, U3) stehen.
DET25302A 1963-12-20 1963-12-20 Verstaerker mit Gegenkopplung und mit Aussteuerungsanzeige Pending DE1200365B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET25302A DE1200365B (de) 1963-12-20 1963-12-20 Verstaerker mit Gegenkopplung und mit Aussteuerungsanzeige

Applications Claiming Priority (1)

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DET25302A DE1200365B (de) 1963-12-20 1963-12-20 Verstaerker mit Gegenkopplung und mit Aussteuerungsanzeige

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1200365B true DE1200365B (de) 1965-09-09

Family

ID=7551972

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET25302A Pending DE1200365B (de) 1963-12-20 1963-12-20 Verstaerker mit Gegenkopplung und mit Aussteuerungsanzeige

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1200365B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2906158A1 (de) * 1979-02-17 1980-08-28 Licentia Gmbh Uebersteuerungsanzeige fuer wechselspannungsverstaerker

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2906158A1 (de) * 1979-02-17 1980-08-28 Licentia Gmbh Uebersteuerungsanzeige fuer wechselspannungsverstaerker

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