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DE1166929B - Schaltungsanordnung zum Summieren von Stroemen fuer Messzwecke - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Summieren von Stroemen fuer Messzwecke

Info

Publication number
DE1166929B
DE1166929B DEL39783A DEL0039783A DE1166929B DE 1166929 B DE1166929 B DE 1166929B DE L39783 A DEL39783 A DE L39783A DE L0039783 A DEL0039783 A DE L0039783A DE 1166929 B DE1166929 B DE 1166929B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
base
transistors
emitter
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL39783A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans-Juergen Wilmowsky
Dr-Ing Klaus Marenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL39783A priority Critical patent/DE1166929B/de
Publication of DE1166929B publication Critical patent/DE1166929B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1009Calibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Summieren von Strömen für Meßzwecke In Meß- oder Reihenschaltungen ist häufig die Aufgabe gestellt, aus mehreren Einzelströmen einen Summenstrom zu bilden, der proportional der Meßgröße der Summe ist. So sind die Einzelströme z. B. das analoge Abbild einer physikalischen Größe. Andererseits kann man einen Zahlenwert z. B. durch Ströme nachbilden, die in Potenzen von 2, also 20 -i- 21 -f- 22 -f- 21= die Größe des Wertes bestimmen. Aus dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein dieser Ströme ergibt sich dann durch Summenbildung der tatsächliche Wert. Hierfür werden Impedanzwandler benötigt, deren Eingang auf möglichst konstantem Potential bleiben und damit einen niedrigen Eingangswiderstand aufweisen soll. An ihrem Ausgang soll die Summe der Teilströme möglichst unverfälscht mit großem Innenwiderstand wieder austreten, so daß auch eine der Meßgröße proportionale Spannung in einfacher Weise gebildet werden kann.
  • Es ist bekannt, die Teilströme dem Eingang eines Gleichspannungsverstärkers zuzuführen, dessen Ausgangsspannung gegenphasig zur Eingangsspannung ist, und dessen Ausgang über einen Gegenkopplungswiderstand mit dem Eingang verbunden ist. Das bedingt jedoch einen relativ großen Aufwand durch den Verstärker.
  • Eine billigere und einfachere Schaltung für den genannten Zweck ist ein Transistor in Basisschaltung. Diese hat jedoch den Nachteil, daß der Kollektorstrom gegenüber dem Emitterstrom um den Anteil des Basisstromes verkleinert ist. Der dadurch entstehende Fehler ändert sich mit der in Emitterschaltung- gemessenen Stromverstärkung a' des Transistors, die einerseits von Exemplarstreuungen, andererseits auch von der jeweiligen Aussteuerung abhängig ist. Weiterhin ist der Eingangswiderstand für viele Anwendungen noch zu groß und zudem nichtlinear. Wählt man den Basisanschluß des Transistors als Bezugspunkt, so schwankt die Spannungs Basis-Emitter in Abhängigkeit vom Summenstrom und kann somit. die Teilströme verfälschen, wenn die Bezugsspannung, aus der diese abgeleitet sind, nicht groß genug gegen die erläuterten Spannungsschwankungen ist.
  • Weiterhin ist eine Anordnung bekannt, in der zwei Transistoren zu einer sogenannten Darlingtonschältung vereinigt sind. Hierbei liegt die Basis des ersten Transistors am Emitter des zweiten, und die Kollektoren beider Transistoren sind parallel geschaltet. Diese Anordnung verhält sich etwa wie ein Transistor, dessen Stromverstärkung ä gleich dem Produkt der Stromverstärkungen beider Transistoren ist. Es entsteht somit ein Ersatztransistor, dessen Emitter dem Emitter des ersten Transistors entspricht, dessen Basis der Basis des zweiten entspricht und dessen Kollektor den zusammengeschalteten Kollektoren beider Transistoren entspricht. Mit dieser Kombination in Basisschaltung wird der obengenannte erste Nachteil vermieden; der Kollektorstrom unterscheidet sich bei den handelsüblichen Transistoren nur noch um etwa ein Promille weniger vom Emitterstrom, was im allgemeinen zu vernachlässigen ist. Dagegen ist der Eingangswiderstand gegenüber der einfachen Basisschaltung noch vergrößert worden. Die Spannungen zwischen Emitter und Basis der beiden Transistoren addieren sich, wodurch jetzt das Potential des Emitters des ersten Transistors gegen die Basis des zweiten Transistors als Bezugspunkt noch stärker von der Summe der Teilströme abhängt, die damit entsprechend verfälscht werden.
  • Durch die Erfindung wird eine Schaltungsanordnung offenbart, durch die der Eingangswiderstand eines einzelnen Transistors oder einer Darlingtonkombination in Basisschaltung für den beschriebenen Zweck wesentlich verkleinert wird.
  • Bei einer Schaltungsanordnung für Meßzwecke zum Bilden des Summenwertes von über Widerstände und eine Spannungsquelle abgeleiteten Strömen als Spannungsabfall an einem Arbeitswiderstand unter Verwendung von Transistoren in Darlingtonschaltung wird erfindungsgemäß das Potential der freien Basis der Transistoren in Abhängigkeit von der Summe der Ströme durch einen Verstärker so geregelt, daß das Potential des mit dem Verstärkereingang verbundenen freien Emitters der Transistoren als Summierungspunkt konstant ist.
  • Wie aus F i g. 1 hervorgeht, liegt der Eingang 3 einer Darlingtonkombination in Basisschaltung, bestehend aus den Transistoren 1 und 2, zugleich am Eingang eines Gleichspannungsverstärkers 7, der von der Spännung des Einganges 3 gegen ein Bezugspotential 6 ausgesteuert wird. Seine Ausgangsspannung ist gegenüber der Eingangsspannung verstärkt und gegenphasig, und sein Ausgang ist mit dem Basisanschluß 4 verbunden. Dem Eingang 3 werden die zu summierenden Teilströme Ji, J2 ... J" zugeführt, während am Ausgang 5 der Transistorschaltung der Summenstrom s J austritt.
  • Hat nun bei einem Anwachsen des Summenstromes die Spannung zwischen den Punkten 3 und 4 die Tendenz, sich zu vergrößern, so ändert sich die Eingangs-Spannung des Verstärkers 7. Dessen Ausgangsspannung wirkt nun so auf den Basisanschluß 4, daß dessen Potential so verschoben wird, daß das Potential des Einganges 3 gegenüber der Bezugsspannung nahezu konstant bleibt.
  • Der Verstärkungsgrad des Verstärkers 7 ist nach den Genauigkeitsforderungen zu bemessen. Ferner muß der Eingang des Verstärkers 7 so hochohmig sein, daß dessen Eingangsstrom vernachlässigbar klein gegen den kleinsten vorkommenden Teilstrom ist.
  • Im Ausführungsbeispiel der F i g. 2 ist gezeigt, wie diese Forderungen mit nur einem zusätzlichen Transistor 7' erfüllt werden können. Sein Basisanschluß liegt am Eingang 3 der Darlingtonkombination, sein Emitter am Bezugspotential 6 und sein Kollektor über einen Widerstand 9 an der Betriebsspannung -12 V und über eine in Sperrichtung betriebene Zenerdiode 10 am Basisanschluß 4 des Transistors 2 der Darlingtonschaltung. Die Zenerdiode 10 erhält über den Widerstand 11 einen zusätzlichen Strom, so daß sie stets mit ihrer Zenerspannung betrieben wird. Werden nun die Teilströme Ji, J2 ... J" durch Betätigen ihrer zugehörigen Schalter wirksam, so wirkt der Transistor 7' in der beschriebenen Weise auf das Potential des Punktes 4 ein, so daß die verbleibenden Potentialschwankungen des Einganges 3 vernachlässigbar klein sind. Durch die Zenerdiode 10 wird der Transistor 7' ohne Verstärkungsverlust an die Basis 4 des Transistors 2 angekoppelt, und gleichzeitig wird für die nötige Kollektor-Emitter-Spannung am Transistor 7' gesorgt.
  • Der Summenstrom tritt am gemeinsamen Kollektoranschluß 5 aus und erzeugt beispielsweise am Widerstand 12 einen entsprechenden Spannungsabfall, der zwischen den Punkten 5 und 13 abgenommen werden kann. An Stelle des Widerstandes 12 kann ein Strommeßinstrument eingeschaltet werden. Sind sämtliche Teilströme abgeschaltet, so soll am Widerstand 12 keine Spannung auftreten. Die Regelung über den Transistor 7' versagt jedoch, da der Transistor 2 in diesem Fall völlig gesperrt ist. Es fließt nun ein hoher Basisstrom vom Transistor 7' über den Transistor 1 durch den Widerstand 12. Durch Einfügen der Diode 14 wird erreicht, daß der Transistor 2 nur bis zur Spannung Null zwischen Basis und Emitter geregelt wird. Der Transistor 1 wird dagegen bis zur völligen Sperrung geregelt, da seine Basis durch die Diode 14 als Folge der Regelschaltung positiv gegenüber seinem Emitter wird. Die Kathode der Diode 14 ist dem Verbindungspunkt (Basis-Emitter) der Transistoren zuzuordnen. In diesem Fall fließen über den Widerstand 12 nur noch der normale Basisstrom vom Transistor 7', der über den nur im Kollektorausgang gesperrten Transistor 1 zum Transistor 2 gelangt gelangt und der Reststrom des Transistors 2 bei kurzgeschlossener Basis-Emitter-Strecke. Zweckmäßig wird die Schaltung beispielsweise durch Wahl der Elemente so dimensioniert, daß diese restlichen Ströme vernachlässigbar klein gegenüber dem kleinsten Teilstrom sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Meßzwecke zum Bilden des Summenwertes von über Widerstände und eine Spannungsquelle abgeleiteten Strömen als Spannungsabfall an einem Arbeitswiderstandunter Verwendung von Transistoren in Darlingtonschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß das Potential der freien Basis (4) der Transistoren (1 und 2) in Abhängigkeit von der Summe der Ströme durch einen Verstärker (7) so geregelt wird, daß das Potential des mit dem Verstärkereingang verbundenen freien Emitters (3) der Transistoren (1 und 2) als Summierungspunkt konstant ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die freie Basis und die innere Verbindung Basis-Emitter der Transistoren (1 und 2) eine Diode geschaltet ist, deren Kathode am Verbindungspunkt Basis-Emitter liegt. In. Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1092124.
DEL39783A 1961-08-15 1961-08-15 Schaltungsanordnung zum Summieren von Stroemen fuer Messzwecke Pending DE1166929B (de)

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DEL39783A DE1166929B (de) 1961-08-15 1961-08-15 Schaltungsanordnung zum Summieren von Stroemen fuer Messzwecke

Publications (1)

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DE1166929B true DE1166929B (de) 1964-04-02

Family

ID=7268799

Family Applications (1)

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DEL39783A Pending DE1166929B (de) 1961-08-15 1961-08-15 Schaltungsanordnung zum Summieren von Stroemen fuer Messzwecke

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DE (1) DE1166929B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2805835A1 (de) * 1978-02-11 1979-08-16 Itt Ind Gmbh Deutsche Monolithisch integrierte schaltung zur umsetzung eines binaercodierten signals in ein abgestuftes analogsignal

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092124B (de) * 1957-06-07 1960-11-03 Phil Habil Oskar Vierling Dr Anordnung zur Impedanzwandlung

Patent Citations (1)

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