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DE1299845B - Kanal zur Aufnahme von Rohrleitungen in Gebaeuden - Google Patents

Kanal zur Aufnahme von Rohrleitungen in Gebaeuden

Info

Publication number
DE1299845B
DE1299845B DER40505A DER0040505A DE1299845B DE 1299845 B DE1299845 B DE 1299845B DE R40505 A DER40505 A DE R40505A DE R0040505 A DER0040505 A DE R0040505A DE 1299845 B DE1299845 B DE 1299845B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shells
channel
channel according
cut
support body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER40505A
Other languages
English (en)
Inventor
Wagner Artur
Bortz Franz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RAWELL KG KUNSTSTOFF und KUNST
Original Assignee
RAWELL KG KUNSTSTOFF und KUNST
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RAWELL KG KUNSTSTOFF und KUNST filed Critical RAWELL KG KUNSTSTOFF und KUNST
Priority to DER40505A priority Critical patent/DE1299845B/de
Publication of DE1299845B publication Critical patent/DE1299845B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/08Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for receiving utility lines, e.g. cables, pipes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kanal zur Aufnahme von p,ohileitungen in Gebäuden, insbesondere von Kalt- und Warmwasserleitungen sowie Gas- und Heizungsrohren, welche innerhalb des Gebäudes in raumabschließenden, flächigen Bauteilen mit rinnenartigen Aussparungen verlegt sind, die nach außen von als Putzträger ausgebildeten Platten abgedeckt sind.
  • Es ist bekannt, Rohrleitungen in Gebäuden in einem in das Mauerwerk geschlagenen Schlitz zu verankern und danach zuzuputzen, so daß sie samt ihren Ankern dicht von Putz umgeben sind. Diese Arbeitsweise hat zwei Hauptnachteile: Einmal ist das nachträgliche Herausspitzen der Schlitze zeitraubend und als Handarbeit ziemlich teuer, während das Verputzen der Schlitze -in mehreren Arbeitsgängen erfolgen muß und ebenso umständlich und kostspielig ist. Zum zweiten sind die verlegten Rohre und Leitungen voll vom Putz ummantelt; jeder Defekt ist schwer zu lokalisieren, jede Reparatur sowie jede Änderung oder Ergänzung des Leitungssystems erfordert eine zeitraubende Bauarbeit, bei der insbesondere in bewohnten Räumen Schmutz anfällt.
  • Es sind in Gebäuden Kanäle zur Aufnahme von Heizungs- und Lüftungskanälen bekannt, welche in einer Betondecke mit rinnenartigen Aussparungen verlegt sind. Die Aussparungen sind dabei zur Decke hin von im Querschnitt wellenförmigen Leichtbauplatten begrenzt, die bei der Herstellung der Decke als verlorene Schalung dienen. In den von den Wellen begrenzten Rinnen sind die Leitungen angeordnet und nach außen von als Putzträger ausgebildeten Platten abgedeckt, die jeweils an dem Wellental der Leichtbauplatten anliegen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kanal der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß bei Defekten in den Leitungen die Schadensstelle leicht und schnell ermittelt werden kann und eine erforderliche Reparatur, Änderung oder aber auch eine spätere Erweiterung des Leitungssystems ohne großen Aufwand, beispielsweise wegen; des Lösens von Putzträgern großer Abmessungen, möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß in die Aussparungen vorgefertigte Schalen aus parallel zu ihrer Längsachse durchschnittenen röhrenförmigen Hohlkörpern gelegt sind und die Platten die Abmessungen der offenen Seite der Schalen aufweisen und mit den äußeren Rändern der Schnittfläche der Schalen lösbar verbunden sind.
  • Die Vorteile des Kanals nach der Erfindung liegen darin, daß die Schalen schon beim Bau mit eingemauert oder einbetoniert werden können und nach dem Abdecken mit den Platten sofort - also vor dem Verlegen der Leitungen - bündig angeputzt werden können. Danach können die Leitungen zu jedem beliebigen Zeitpunkt verlegt werden und gegebenenfalls auch z. B. mit Glaswolle oder Schaumstoff isoliert werden. Auch das Verlegen der Leitungen ist einfacher und schneller; vormontierte Leitungsstränge können in die Kanäle eingezogen werden. Insbesondere bei späteren Reparaturen und Erweiterungen wird der Verputz nicht zerstört, sondern lediglich die abdeckenden Platten müssen gelöst und später wieder aufgesetzt werden. Die Kanäle können vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyesterharz hergestellt sein. Weitere Ausbildungen des Kanals nach der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 9.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele des Kanals nack der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Schale L, F i g. 2 eine Seitenansicht der Schale nach F i g. 1, F i g. 3 eine Draufsicht auf eine die Schale abdeckende Platte, F i g. 4 eine Seitenansicht der Platte nach F i g. 3, F i g. 5 einen Querschnitt nach der Linie A-A in F i g. 1, F i g. 6 - einen Querschnitt nach der Linie B-B in F i g. 3, F i g. 7 einen Querschnitt nach der Linie C-C in F i g. 3, F i g. 8 eine Draufsicht auf eine Schale K, die aus einem durchschnittenen Rohrkreuz gebildet ist, F i g. 9 ein Schema einer Kanalanordnung, F i g. 10 eine Rohrbefestigung in der Draufsicht, F i g. 11 einen Schnitt nach der Linie E-E in F i g. 10, F i g. 12 einen Querschnitt nach der Linie D-D in F i g. 10 durch eine leere Schale, F i g. 13 den Schnitt nach F i g. 12 mit in der Schale befestigten Rohren, F i g. 14 ein Detail der Rohrbefestigung nach F i g. 13 im Schnitt, F i g. 15 einen Schnitt ähnlich F i g. 14 bei einem Rohr geringen Durchmessers, F i g. 16 einen Längsschnitt der Rohrbefestigung nach F i g.14, F i g. 17 in der Draufsicht eine weitere Rohrbefestigung, F i g. 18 den Längsschnitt nach der Linie G-G in F i g. 17, F i g. 19 den Querschnitt nach der Linie F-F in F i g. 17, F i g. 20 den Schnitt nach F i g. 19 mit in den Schalen angeordneten. Rohrleitungen; F i g. 21 bis 23 zeigen Details der Rohrbefestigung in dem Kanal nach F i g. 17 bis 20.
  • Die Längsschale L in F i g. 1, die die Gestalt eines parallel zu seiner Längsachse durchschnittenen, geradlinigen Rohrstranges aufweist, besteht aus einem Boden 1 und Seitenwänden 2, die oben (vgl. F i g. 5) in je eine Auflage 3 für die die Schalen abdeckenden Platten ausmünden und vorteilhaft mit Begrenzungsstegen 4 abschließen. In geringen Abständen erweitert- sich periodisch der Kanalquerschnitt zu einer Muffe 5. Wird eine Schale L an einem Muffenende durchsägt, dann zerstört die Schnittstärke die Muffenschräge, so daß die getrennten Teile aus einem glatten Strangende und einer glatten Muffe 5 bestehen, die ineinandergeschoben werden können.
  • An den Begrenzungsstegen 4 in F i g. 2 und 5 sind in geringen Abständen durchbohrte Laschen 6 so angebracht, daß ihre stoffliche Verbindung zur Schale L nur aus einer dünnen Haut besteht. Mittels dieser Laschen 6 kann die Schale L z. B. an die Holzschalung der zu betonierenden Wand angenagelt werden. Beim späteren Ausschalen der Wand werden dann die Laschen 6 von der eingebundenen Schale L einfach abgerissen.
  • Die Schalen L werden nach F i g. 6 und 7 mit einer Platte 7 abgedeckt, deren Ränder in den Längsabständen der Muffen mit Krallen 8 (vgl. F i g. 4 und 6) besetzt sind, welche um die Auflagen 3 der Schalen L greifen, an welchen Stellen natürlich die Begrenzungsstege 4 mit entsprechenden Aussparungen 9 in F i g. 1 versehen sind.
  • Stoßen Leitungen im Winkel aufeinander, z. B. bei Kreuzungen, Abzweigen usw., dann werden die Schalen K nach F i g. 8 und 9 verwendet, die aus durchschnittenen Rohrkreuzen gebildet sind. Deren Ausbildung im einzelnen entspricht bezüglich Auflage 3, Begrenzungsstege 4, Muffen 5, Laschen 6 und Aussparungen 9 derjenigen der normalen Schale L, ebenso die sie abdeckende Platte 7 mit ihren Krallen 8, die eine angepaßte Kreuzform aufweist.
  • Die Enden der Kreuzschale K münden in Muffen 5 aus, sind jedoch mit einer dünnen Stirnwand 10 verschlossen, so daß sie in unveränderter Form sowohl als End-, als Abzweig- wie auch als Kreuzungselement verwendet werden kann. Von dem jeweils benutzten Ende wird durch einen Sägeschnitt 11 in F i g. 8 die Stirnwand 10 entfernt, wonach eine Längsschale L in diese Muffe 5 eingeschoben werden kann.
  • Für die Verankerung der Rohre in den aus den Schalen L, K gebildeten Kanälen sind zwei Beispiele näher geschildert, deren erstes in den F i g. 10 bis 16 veranschaulicht ist. Hier ruhen die Rohre R auf Mulden 12 eines Stützbocks 13, welcher aus dem hochgezogenen Boden 1 der Schale L gebildet ist. Jede Mulde 12 ist mit zwei Nuten 14 versehen, in die eine Halbschelle 15 mit an ihren Unterkanten angegossenen Nasen 16 (vgl. F i g. 14 und 15) einrastet. Die genuteten Mulden 12 und die unteren Teile der Halbschellen 15 haben für jeden Rohrdurchmesser die gleichen Abmessungen, während die Innenöffnung der Halbschellen 15 für den gewünschten Rohrdurchmesser bemessen ist, so daß der Installateur nur nach Durchmesser sortierte Halbschellen benötigt, während der Kanal selbst ohne Berücksichtigung der später zu verlegenden Rohrgrößen einheitlich hergestellt und verlegt werden kann.
  • Von Vorteil ist es, wenn in die für Rohre geringen Durchmessers bestimmten Halbschellen 15 hinter den Nasen 16 gemäß F i g. 15 Spalte 18 eingeschnitten werden, um die Elastizität zu vergrößern und ein einwandfreies Einrasten in die Nuten 14 zu gewährleisten. Ebenso vorteilhaft ist es, die am Rohr R anliegende Innenwandung der Halbschelle 15 mit einem Dehnglied 17 zu besetzen, dessen Elastizität das Eindrücken der Nasen 16 in die Nuten 14 erleichtert, ohne dabei die Rohrbefestigung zu lockern. Das Dehnglied 17 kann beispielsweise aus Filz oder auch aus angegossenen Lamellen oder Zähnen bestehen.
  • Im zweiten Beispiel der Rohrbefestigung gemäß den F i g. 17 bis 23 ist der Schalenboden 1 zu je einem flachen Höcker 19 für jedes Rohr R hochgezogen. An der Oberseite des Höckers 19 ist ein Schlitz 20 angeordnet. über das zu befestigende Rohr R wird eine Ringschelle 21 gestülpt, die an einer Stelle aufgeschnitten ist und von den Schnittenden aus in Federkeile 22 ausmündet. Vorteilhaft ist zwischen Federkeil 22 und Ringschelle 21 ein Stützflansch 23 vorgesehen, der durch eine Nut vom Federkeil 22 getrennt ist.
  • Wird die übergestülpte Ringschelle 21 mit den Federkeilen 22 in den Schlitz 20 gedrückt, dann preßt dieser die Federkeile zusammen, bis ihre Nut einrastet, so daß die Ringschelle über den Stützflansch 23 auf der Oberseite des Höckers 19 aufsitzt. Die Ringschelle 21 ist so bemessen, daß in eingerastetem Zustand die Federkeile 22 noch leicht gespannt sind und die Ringschelle das Rohr R dadurch fest umklammert.
  • Ein Einschnitt 24 auf einer Seite des Höckers 19 erlaubt das Einführen eines Messers od. dgl., mit welchem der eine Federkeil 22 nach innen gedrückt werden kann, bis er nicht mehr an der Schlitzseite anstößt; er kann danach leicht aus dem Schlitz 20 herausgezogen werden, so daß ein Lösen der Rohrbefestigung ohne Beschädigung des Kanals möglich ist.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Kanal zur Aufnahme von Rohrleitungen in Gebäuden, insbesondere von Warm- und Kaltwasserleitungen sowie Heizungsrohren, welche innerhalb des Gebäudes in raumabschließenden, flächigen Bauteilen mit rinnenartigen Aussparungen verlegt sind, die nach außen von als Putzträger ausgebildeten Platten abgedeckt sind, d a -durch gekennzeichnet, daß in die Aussparungen vorgefertigte Schalen (L) aus parallel zu ihrer Längsachse durchschnittenen röhrenförmigen Hohlkörpern gelegt sind und die Platten die Abmessungen der offenen Seiten der Schale aufweisen und mit den äußeren Rändern der Schnittfläche der Schalen lösbar verbunden sind.
  2. 2. Kanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen aus durchschnittenen Rohrkreuzen (K) gebildet sind.
  3. 3. Kanal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (L, K) in regelmäßigen Abständen zu Muffen (5) erweitert sind.
  4. 4. Kanal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus durchschnittenen Rohrkreuzen gebildeten Schalen (K) an allen Enden in Muffen (5) ausmünden, die durch je eine absägbare Stirnwand (10) verschlossen sind.
  5. 5. Kanal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (7) an ihren Längsrändern mit Krallen (8) versehen sind, die an den Rändern der Schalen (L, K) einrasten.
  6. 6. Kanal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Schalen (L, K) mit in die Ebene der Schnittflächen abgewinkelten Laschen (6) versehen sind, deren Verbindung zu den Schalen dünn und leicht abreißbar ausgebildet ist.
  7. 7. Kanal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung der Kanallängsachse der Boden (1) der Schalen (L, K) in regelmäßigen Abständen zur Platte hin hochgezogen und als Stützkörper für die Rohre ausgebildet ist, über die mit dem Stützkörper lösbar verbundene Halterungen greifen. B.
  8. Kanal nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper für jedes Rohr aus einer Mulde (12) mit zwei parallel zur Kanallängsachse verlaufenden Nuten (14) und die Halterung aus einer über das Rohr stülpbaren Halbschelle (15) mit Nasen (16) an ihren Rändern gebildet ist, die in je eine Nut (14) des Stützkörpers einrasten.
  9. 9. Kanal nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper für jedes Rohr aus einem Höcker (19) mit einem Längsschlitz (20) und die Halterung jeweils aus einer Ringschelle (21) mit Federkeilen (22) gebildet ist, die mit Nuten versehen sind und in den Längsschlitz einrasten.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1683470B1 (de) * 1965-11-30 1971-04-15 Erwin Salvisberg Kanal zur Aufnahme von Installationsleitungen in Gebaeuden
DE8815000U1 (de) * 1988-12-02 1989-01-19 Birco Baustoffwerk GmbH, 7570 Baden-Baden Bauelement zur Herstellung eines Ver- und Entsorgungssystems

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958700C (de) * 1954-06-27 1957-02-21 Technica Armit G M B H Stahlbetonmassivdecke mit als verlorene Schalung dienenden Leichtbauplatten

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