DE129895C - - Google Patents
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- DE129895C DE129895C DENDAT129895D DE129895DA DE129895C DE 129895 C DE129895 C DE 129895C DE NDAT129895 D DENDAT129895 D DE NDAT129895D DE 129895D A DE129895D A DE 129895DA DE 129895 C DE129895 C DE 129895C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/30—Structural association of asynchronous induction motors with auxiliary electric devices influencing the characteristics of the motor or controlling the motor, e.g. with impedances or switches
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- Power Engineering (AREA)
- Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine annähernd sich gleichbleibende Geschwindigkeit
bei Inductionsmotoren im Falle geänderter Belastung, und im Falle verschiedener Geschwindigkeit
ein davon unabhängiges Drehmoment zu erzielen.
Zur Ausführung der Erfindung wird eine Kraftmaschine benutzt, deren secundärer Theil
mit einer Wicklung verhältnifsmäfsig hohen Widerstands versehen, und bei welcher die
magnetische Streuung klein ist. Indem man die einer solchen Kraftmaschine zugeführte
elektromotorische Kraft ändert, kann man demnach die Geschwindigkeit innerhalb weiter
Grenzen ändern. Die Aenderung der elektromotorischen Kraft kann durch irgend geeignete
Vorkehrungen bewirkt werden, z. B. durch Stufentransformatoren.
Wäre es möglich, die Kraftmaschine so einzurichten, dafs die magnetische Streuung mit
dem wachsenden Strom bis zu einem gewissen Punkte anwüchse, jenseits dieses Punktes aber
nur in einem viel niedrigeren Verhältnisse zunähme, so würde es möglich sein, ein wesentlich
constantes Drehmoment für verschiedene Geschwindigkeiten bis zu dem Punkte zu sichern,
in welchem der Wechsel im Wachsthumverhältnifs des magnetischen Verlustes eintritt.
Diese Bedingung ist jedoch im Motor selbst schwer zu erreichen. Es ist aber leichter
möglich, sie herzustellen durch Anwendung γοη besonderen Drosselspulen in den äufseren
Stromkreisen, welche derart bemessen sind, dafs ihr Eisenkern bezw. magnetischer Kreis
bei einer gegebenen Strommenge gesättigt ist. Werden die Stromkreise, welche den die Kraftmaschine
speisenden Phasen entsprechen, mit Drosselspulen versehen und der Sättigungspunkt der letzteren so gestaltet, dafs er annähernd
dem Punkte des Maximaldrehmomentes entspricht, so wird jenseits dieses Punktes die
Selbstinduction der Kraftmaschinenstromkreise nicht mehr so rasch wie vorher anwachsen und
es kann durch gehörige Bemessung der Drosselspulen ein Drehmoment erzeugt werden, welches
in praktischem Sinne constant für weite Geschwindigkeitsgrenzen ist.
Von den beiliegenden Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι ein Schema, bei welchem die Veränderung der dem primären Theil zugeführten
elektromotorischen Kraft von Hand aus geschieht,
Fig. 2 ein Schema ähnlich Fig. 1, aber mit selbsttätiger Einstellung,
Fig. 3, 4 und 5 in der weiteren Beschreibung näher erklärte zugehörige Schaulinien.
In den verschiedenen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben übereinstimmende Theile.
ι ist eine zweiphasige Inductionskraftmaschine, deren primärem Gliede die Energie durch die
Drähte 2, 3,4 und 5 aus den secundären Wicklungen 6 und 7 zweier Transformatoren zugeführt
wird, deren primärer Theil 8, 9 von einer Zweiphasenmaschine Ίο gespeist wird. Die Secundärwicklungen
6 und 7 der Tansformatoren sind untertheilt und mit einer Reihe von Stromschlufsstücken 11 versehen, über welche
die mit den Leitungen 2 und 4 verbundenen Arme 12 der Handschalter streichen. Die
Drosselspulen sind mit 19 bezeichnet. In Fig. 2 treten die Leitungen 2 und 4 mit den Strom-
schlufsstUcken ι ι in Verbindung durch je ein
zwischen letzteren und einer langen Schiene 14, 15 gleitendes Stück 13.
Dies den Schalterarm bildende Gleitstück 13
ist mit dem magnetischen Kern 17 einer in den Stromkreis des primären Theiles der Kraftmaschine
geschalteten Spule 18 verbunden. Wenn daher die Belastung der Kraftmaschine
sich ändert, so werden infolge der Aenderung der Stromstärke in den Spulen 18 die Stücke 13
verschoben, und dadurch die dem primären Glied zugeführte elektromotorische Kraft entsprechend
geändert. Dabei dienen die Spulen 18 gleichzeitig als Drosselspulen. Beim Anlassen
ist der Erregungsstrom hoch, weil die Umdrehungsgeschwindigkeit zu beschleunigen und
die Belastung zu überwinden ist. Der hohe Erregungsstrom in der Spule 18 bewegt das
Gleitstück 13, wodurch die elektromotorische Kraft der Stromzufuhr abnimmt; sogleich mit
dem Eintritt dieser Wirkung sinkt der Erregungsstrom, dagegen steigt die Spannung der
Stromzufuhr, und Geschwindigkeit und Erregungsstrom wachsen wieder, bis das Stück 13
in seine mittlere Lage tritt.
Die Schaulinien Fig. 3, 4 und 5 stellen in der üblichen Weise die Beziehung zwischen Geschwindigkeit
undDrehmoment einer elektrischen Kraftmaschine dar (!TDrehmoment, »S Geschwindigkeit).
Die Schaulinien Fig. 3 beziehen sich auf eine Kraftmaschine, deren magnetische Streuung
• klein ist bei verhältnifsmäfsig hohem secundärem Widerstand; man ersieht, dafs das Maximaldrehmoment
beim Anlassen gesichert ist, was z. B. dann sehr wünschenswerth ist, wenn die Kraftmaschine zum Betriebe von Hebezeugen
oder zu ähnlichen Zwecken dienen soll. Bei Aenderung der dem primären Theil zugeführten
elektromotorischen Kräfte ändern sich die Beziehungen zwischen Drehmoment und Geschwindigkeit,
wie die einzelnen Schaulinien zeigen; selbstverständlich ist für jede der Curven
die elektromotorische Kraft constant, denn wenn diese abnimmt, so schwächt sich auch das
maximale Anfangsdrehmoment entsprechend. Aus der allgemeinen Form der Curven ist zu
ersehen, dafs, wenn die Kraftmaschine mit voller Belastung läuft, und gewünscht wird,
das Drehmoment ohne Verminderung der Geschwindigkeit zu erhöhen, man nur die dem
primären Glied zugeführte elektromotorische Kraft zu vermehren braucht, oder dafs das
Drehmoment constant gehalten und die Geschwindigkeit erhöht werden kann durch Vermehrung
der elektromotorischen Kraft.
Fig. 4 zeigt die Beziehung zwischen Geschwindigkeit und Drehmoment einer Kraftmaschine,
bei welcher der Widerstand des secundären Stromkreises klein, die Selbstinduction
dagegen grofs ist; das Drehmoment besitzt den Höchstwerth, wenn die Maschine mit verhältnifsmäfsig hoher Geschwindigkeit
läuft; von diesem Punkt an nimmt es ab mit der Geschwindigkeit.
In Fig. 5 stellt die Linie ab die Beziehung zwischen Drehmoment und Geschwindigkeit
bei Weglassung der Drosselspulen 19 dar; sie ist ähnlich der in Fig. 3. Die Curve aec
ist die einer Kraftmaschine mit niedrigem secundärem Widerstand und grofser Streuung
unter ähnlichen Umständen; die Curve ist gleich der in Fig. 4. Werden jedoch bei
Kraftmaschinen der ersteren Art, welche also eine Curve ähnlich Fig. 3 besitzen, die Drosselspulen 19
angewendet, so nimmt die Curve den mit a ed bezeichneten Verlauf, aus welchem ersichtlich
ist, dafs das Drehmoment praktisch constant bleibt von der Geschwindigkeit Null bis zu der
durch den Punkt e angezeigten Geschwindigkeit, d. i. derjenigen Geschwindigkeit, bei welcher
Sättigung der Kerne der Spulen 19 eintritt. Man ersieht, dafs durch diese Mittel sich
ein praktisch constantes Drehmoment zwischen beträchtlich aus einander liegenden Geschwindigkeitsgrenzen
erzielen läfst.
Claims (2)
1. Verfahren, um Inductionsmotoren ein von
der Umlaufgeschwindigkeit innerhalb weiter Grenzen unabhängiges gleichbleibendes
Drehmoment zu verleihen, dadurch gekennzeichnet, dafs die in den primären Kreis des
Motors eingeschalteten Drosselspulen derart bemessen sind, dafs ihre Sättigung im
Wesentlichen mit dem Auftreten des für eine bestimmte elektromotorische Kraft maximalen Drehmomentes zusammenfällt.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. geschützten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Drosselspulen gleichzeitig die Bewegung der Schalthebel des Stufentransformators bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129895C true DE129895C (de) |
Family
ID=398322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129895D Active DE129895C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129895C (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE878404C (de) * | 1950-06-17 | 1953-06-01 | Siemens Ag | Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie von Drehstrominduktionsmotoren |
| DE1015134B (de) * | 1952-11-27 | 1957-09-05 | Licentia Gmbh | Regelbarer elektrischer Antrieb mit Induktionsmotor |
| DE1020093B (de) * | 1955-02-21 | 1957-11-28 | Licentia Gmbh | Anordnung zur Stabilisierung des Umsteuervorganges bei einem Drehstrom-Schleifringlaeufermotor als Stellmotor, der ueber gleichstromvormagnetisierte Drosselspulen umgesteuert wird |
| DE1060033B (de) * | 1952-12-05 | 1959-06-25 | Siemens Ag | Elektrische Gesteinsbohrmaschine |
| DE1061429B (de) * | 1956-03-26 | 1959-07-16 | Licentia Gmbh | Antrieb zum Aufzug von Schreibmaschinenwagen |
| DE1080678B (de) * | 1953-04-11 | 1960-04-28 | Maschb | Schaltungsanordnung fuer einen mittels eines Drehstrom-Kurzschlusslaeufermotors erfolgenden Antrieb |
| DE1139910B (de) * | 1953-06-27 | 1962-11-22 | Siemens Ag | Einrichtung zur Steuerung eines Drehstrom-Schleifringlaeufermotors bei Spillantrieben |
| DE1186547B (de) * | 1955-05-23 | 1965-02-04 | Olympia Werke Ag | Einphasen-Induktionsmotor |
| DE1231344B (de) * | 1961-03-15 | 1966-12-29 | Alsthom Cgee | Hilfsantrieb mit gegenueber der Betriebsdrehzahl wesentlich geringerer Drehzahl |
-
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- DE DENDAT129895D patent/DE129895C/de active Active
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