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DE1080678B - Schaltungsanordnung fuer einen mittels eines Drehstrom-Kurzschlusslaeufermotors erfolgenden Antrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer einen mittels eines Drehstrom-Kurzschlusslaeufermotors erfolgenden Antrieb

Info

Publication number
DE1080678B
DE1080678B DEK17715A DEK0017715A DE1080678B DE 1080678 B DE1080678 B DE 1080678B DE K17715 A DEK17715 A DE K17715A DE K0017715 A DEK0017715 A DE K0017715A DE 1080678 B DE1080678 B DE 1080678B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
torque
circuit arrangement
open
triangle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK17715A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Wickler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCHB
KLOSE FA KG
Original Assignee
MASCHB
KLOSE FA KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MASCHB, KLOSE FA KG filed Critical MASCHB
Priority to DEK17715A priority Critical patent/DE1080678B/de
Publication of DE1080678B publication Critical patent/DE1080678B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P25/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
    • H02P25/16Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring
    • H02P25/18Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring with arrangements for switching the windings, e.g. with mechanical switches or relays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für einen mittels eines Drehstrom-Kurzschlußläufermotors erfolgenden Antrieb Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für einen mittels eines Drehstrom-Kurzschlußläufermotors erfolgenden Antrieb eines Gerätes, insbesondere eines Fahrantriebes für einen Pfannen-Gießwagen.
  • Es ist bekannt, Drehstrommotoren mit möglichst hohen Läuferwiderständen auszurüsten, um ein hohes Anzugsmoment zu erhalten, welches gegebenenfalls gleich dem Kippmoment des Motors ist, also einen Kippschlupf von 100°/o- aufweist. Weiterhin ist es bekannt, Drehstrommotoren zwecks Erreichens verschiedener Drehmomente wahlweise im offenen oder geschlossenen Dreieck zu schalten oder eine Drehmomentänderung durch Verlustschaltung über Vorschaltwiderstände, durch Einphasenbetrieb oder mittels Polumschaltung mehrerer voneinander unabhängiger Ankerwicklungen hervorzubringen. Während bei Widerstandsvorschaltung sehr hohe Stromverluste auftreten und bei Einphasenschaltung komplizierte Anlaßeinrichtung erforderlich sind, sind wahlweise in offenem oder geschlossenem Dreieck schaltbare Drehstrom-Kurzschlußläufer-Motoren zum Antrieb eines Fahrantriebes nicht verwendet worden, weil eine Steuerschaltungsanordnung für einen verlustfreien Betrieb von Schwerlastmotoren in mehreren Drehmomentbereichen nicht vorhanden ist. Daher werden in der Regel als Fahrantriebsmotoren Drehstrom-Schleifringläufermotoren mit regelbaren Widerständen im Läuferkreis oder auch regelbare Gleichstrommotoren verwendet.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Schaltungsanordnung, welche es ermöglicht, für den Antrieb eines Gerätes, insbesondere eines Fahrwerks, einen Drehstrom-Kurzschlußläufermotor zu verwenden.
  • Dies wird gemäß der Erfindung in erster Linie dadurch erreicht, daß der in an sich bekannter Weise für etwa 100 v. H. Kippschlupf ausgelegte Motor nach dem Anschalten der Steuervorrichtung an das Stromnetz, wie ebenfalls an sich- bekannt, wahlweise in offener oder geschlossener Dreieckschaltung, unter Einhaltung der folgenden Schaltschrittstufenfolge zu schalten ist: a) Vorwählen der Motordrehrichtung von Hand, b) selbsttätige Erregung der Ständerwicklung im offenen Dreieck und Herstellung des Kraftschlusses zwischen Motor und Übertragungselementen bei kleinem Motordrehmoment, c) zeitlich nachfolgende, ebenfalls selbsttätige Erregung der Ständerwicklung im geschlossenen Dreieck und Lastanlauf des Motors mit großem Drehmoment, d) selbsttätige Umschaltung vom Geschlossendreieck auf Offendreieck nach Überwindung des Beharrungszustandes und gleichmäßige Beschleunigung im offenen Dreieck bei kleinem Drehmoment, e) selbsttätiges Abtrennen des Motors vom Netz und Bereitstellung des Motors für die entgegengesetzte Bewegungsrichtung.
  • Um mit einer solchen Schaltungsanordnung auch ein stoßfreies Abbremsen des Antriebs sicherzustellen, wird in Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens vorgeschlagen, den Drehstrom-Kurzschlußläufermotor so auszulegen, daß seine Momentkurven je für offenes und geschlossenes Dreieck unsymmetrisch in bezug auf die Drehzahl Null ausgebildet sind, und zwar derart, daß das bei einem bestimmten Betriebspunkt für geschlossenes Dreieck vorhandene Antriebsmoment etwa gleich dem zugehörigen Bremsmoment für offenes Dreieck ist.
  • In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens wird außerdem noch vorgeschlagen, daß die in Dreieckschaltung im Drehstrom-Kurzschlußläufermotor vorgesehenen Ständerwicklungen an einem Dreieckspunkt je an zwei Anschlüssen geführt sind, von denen der eine dauernd unmittelbar oder über einen Schalter, der beispielsweise für die Drehrichtungsumkehr vorgesehen ist, an eine Netzphase angeschlossen wird, während der andere Anschluß wahlweise über einen Schalter mit dem ersten Anschluß zu verbinden ist. Dabei ist es noch von besonderem Vorteil, die nur einseitig dauernd an der Netzphase liegende Ständerwicklung über einen weiteren Schalter neben- oder kurzzuschließen, wobei der Neben- oder Kurzschlußkreis einen Gleichrichter und einen Regelwiderstand aufweisen kann.
  • Erfindungsgemäß wird außerdem noch vorgeschlagen, den Schalter zum Kurzschließen der beiden Anschlüsse des offenen Dreieckspunktes als Zeitrelais oder als von diesem gesteuertes Hilfsrelais auszubilden. Das Relais für die Einschaltung des Kurzschlußkreises für die einseitig offene Ständerwicklung kann über einen Ruhekontakt des Zeitrelais oder des zugehörigen Hilfsrelais geführt werden und seinerseits einen Ruhekontakt aufweisen, der im Stromkreis für das Zeitrelais oder Hilfsrelais vorgesehen wird. Schließlich wird noch ein zweites Zeitrelais in Vorschlag gebracht, welches bei seiner Betätigung das erste Zeitrelais abschaltet.
  • Die Erfindung soll nunmehr ausführlicher an Hand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung erläutert werden, und zwar zeigt Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung für den Antrieb eines Gießpfannenwagens, Fig. 2 eine gegenüber derjenigen nach Fig. 1 abgeänderte Schaltungsanordnung, Fig. 3 in schaubildlicher Darstellung den Antrieb, für dessen Steuerung sich die Schaltungsanordnungen nach den Fig. 1 und 2 eignen, Fig.4 ein Schaubild für die beiden Drehmomentkurven, und zwar bei offenem und geschlossenem Dreieck des in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Antriebsmotors, während Fig. 5 ein Schaubild wiedergibt, das die Drehmomentkurve des Motors gemäß den Fig. 1 bis 4 mit derjenigen eines normalen Drehstrom-Kurzschlußläufermotors in Vergleich setzt.
  • Wie sich aus Fig. 3 ergibt, dient ein Motor M dazu, über eine Welle 1, welche gegebenenfalls über ein Übersetzungsgetriebe 2 mit dem Motor 1l7 in Verbindung steht, eine Schnecke 3 anzutreiben, deren zugehöriges Schneckenrad 4 eine Seiltrommel 5 antreibt, welche das Seil 6 in der einen oder anderen Richtung bewegt. Das Seil 6 führt über Umlenkrollen 7, 8 und sitzt mit seinen Enden an- einem Wagen 9 für die Gießpfanne 10, so daß der Wagen durch den Motor M nach links oder rechts bewegt werden kann.
  • Der Antrieb vom Motor M her muß folgenden Betriebsbedingungen in weitgehendem Maße genügen können: Zunächst muß zwecks Straffens des Seiles 6 ein verhältnismäßig niedriger Momentenbereich beim Motor M vorhanden sein. Sobald sich dann das "Seil 6 gestrafft hat, muß ein großes Drehmoment vom Motor M her zur Verfügung gestellt werden können, um sicher aber möglichst ruckfrei die ruhende Reibung des Wagens 9 zu überwinden. Nachdem der Wagen 9 sich in Bewegung gesetzt hat, muß ein regelbarer kleinerer Momentenbereich vom Motor M her verfügbar sein, um die gewünschte Vorschubgeschwindigkeit und -bewegung bei den verschiedenen Betriebszuständen, bedingt z. B. durch Gewicht der Charge, Neigung der Wagenlaufbahn, Reibungskoeffizient zwischen Wagen und Laufbahn, sicherzustellen. Der Wagen 9 muß dann an der gewünschten Stelle zum Stillstand kommen, wozu wiederum ein bestimmter Bremsmomentbereich beim Motor M benötigt wird, und schließlich muß der Wagen 9 wieder in umgekehrter Richtung an den Ausgangspunkt zurückgebracht werden, wodurch ein Arbeitskreislauf der Antriebsanlage sein Ende gefunden hat.
  • Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, kann die dort gezeigte Ständerwicklung des Motors M wahlweise in geschlossener und in offener Dreieckschaltung an das Netz RST angeschaltet werden: Die Ständerwicklungen M1 und M2 liegen beidseitig am Netz, während die dritte Ständerwicklung M3 nur einseitig fest am Netz liegt. Der Dreieckspunkt 11 zwischen M1 und M3 weist zwei Anschlüsse 11 a und 11 b auf.
  • Fig. 4 zeigt beispielsweise die beiden Drehmomentenkurven X, Y des Motors M, wobei X die Drehmomentenkurve bei geschlossenem Dreieck, Y die Momentenkurve bei offenem Dreieck wiedergibt. Bei A sei der Arbeitspunkt des Motors angenommen, so daß dort ein Drehmoment Mdx bei geschlossenem Dreiecke und Mdy bei offenem Dreieck vorhanden ist. Die Punkte B und C geben die zugehörigen Bremsmomente jeweils bei geschlossenem und bei offenem Dreieck wieder, wobei zu ersehen ist, daß das dem Punkt C zugeordnete Bremsmoment Mby gleich Mdx ist.
  • Aus Fig. 5 ist wiederum die Momentenkurve h zu ersehen, welche mit einer Momentenkurve Z eines normalen Drehstrom-Kurzschlußläufermotors in Vergleich gesetzt ist. Während dort der Moment-Kipppunkt z1 in der Nähe der Größtdrehzahl liegt, liegt der entsprechende Kippunkt xk etwa bei der Drehzahl Null. Er kann sogar im negativen Bereich oder auch im Anfangsteil des positiven Bereichs liegen, wie dies in Fig. 4 für xk und yk angedeutet ist. Der Kippschlupf des Motors muß also gleich oder größer als 10001o sein. Diese Drehmomentcharakteristik, die etwa derjenigen von Rollgangsmotoren gleichkommt, die bei bekannten Antrieben mit geschlossenem Dreieck zur Anwendung kommen, wird durch entsprechende Auslegung des Motors M, z. B. seines Käfigläufers, erreicht.
  • Der in der vorerwähnten Weise geschaltete Motor .,1,1 läuft bei offenem Dreieck etwa mit der dem Sternmoment des für Dreieck ausgelegten Motors an. Durch die Spezialauslegung des Motors werden die in diesem Falle sonst üblichen Drehmomentsättel, die bis in den negativen Drehmornentenbereich hineinragen und bei etwa einem Drittel der Nenndrehzahl liegen, vermieden. Beim Schließen des offenen Dreiecks, d. h beim Anschluß des dritten Stän.derstranges bzw. der StänderwicklungM3 an die betreffende Netzphase, läuft der Motor unter Abgabe des vollen Momentes um. Für den Motor M werden bei Verwendung als auf dem Fahrzeug 9 sitzender Fahrmotor nur vier Schleifleitungen benötigt, wenn die Steuerung sich außerhalb des Fahrzeuges befindet, im Gegensatz zu sechs Schleifleitungen bei Stern-Dreieckschaltung und bei Schleifringläufermaschinen.
  • Die Wirkungsweise der Steuerungsschaltungsanordnung nach Fig. 1 ist wie folgt: Nachdem der Netzschalter N eingelegt worden ist, befindet sich die Steuerung im betriebsbereiten Schaltzustand. Wird nunmehr der Steuerschalter St nach »links« (Drehrichtung 1) bewegt, so wird dadurch der Stromkreis für das Ständerschütz S1 geschlossen, und zwar über den geschlossenen Endschalterköntakt e 1 und über den geschlossenen Ruhekontakt r2 des Ständerschützes S2 für Drehrichtung 2.
  • Da der Dreieckspunkt 11 offen ist, wird durch Schließen des Doppelkontaktes k 1 der Motor M unsymmetrisch an das Netz gelegt, läuft mit verringertem Moment an und strafft hierbei das Seil.
  • Das Ständerschütz S1 schließt bei seinem Ansprechen den Arbeits-Hilfskontakt a1 und erregt dadurch über den noch geschlossenen Ruhekontakt r3 eines zweiten Zeitrelais Z2 .das erste Zeitrelais Z1. Das Zeitrelais Z 1 schließt nach Ablauf seiner Anzugsverzögerungszeit, die beispielsweise zwischen 2 und 20 Sekunden eingeregelt werden kann, seine Kontakte a4 und a5. Über a5 wird das einpolige Ständerschütz S angeschaltet, welches über seinen Kontakt sk die offenen Dreieckspunktanschlüsse 11 a, 11 b miteinander verbindet und dadurch den Motor M symmetrisch an das Netz -legt. Der Motor vermag nun sein volles Anzugsmoment abzugeben und den Wägen 9 in Bewegung zu setzen. Selbstverständlich kann bei besonders günstigen Anzugsbedingungen der Wagen auch bereits durch das für das Seilstraffen anfänglich vorgesehene Motordrehmoment in Bewegung gesetzt worden sein.
  • Der Hilfskontakt a4 des Zeitrelais Z 1 schließt den Stromkreis für das Zeitrelais Z2. Nach Ablauf seiner Anzugsverzögerungszeit, die beispielsweise zwischen 1 und 3 Sekunden eingeregelt werden kann, öffnet dieses Zeitrelais den Kontakt r 3 und unterbricht damit das Zeitrelais Z 1, während der Kontakt ä3 vom Zeitrelais Z2 sich schließt und einen Haltekreis für dieses Zeitrelais herstellt.
  • Wenn das Zeitrelais Z 1 abfällt, öffnen sich die Kontakte a4 und a5. Das Öffnen des Kontaktes a4 ist wirkungslos, während durch das Öffnen von a5 das Ständerschütz S abgeworfen und durch Öffnen des Kontaktes sk wieder die unsymmetrische Schaltung, diejenige des offenen Dreiecks, hergestellt wird. Die Beschleunigung durch den Motor M erfolgt nunmehr sanft und stoßfrei mit dem erheblich geringeren unsymmetrischen Moment. Der Endschalterkontakt e 1 schaltet den Motor M nach Erreichen der Endlage des Wagens 9 selbsttätig ab.
  • Um den Wagen 9 zurückzufahren, wird der Steuerschalter St nach rechts gelegt. Der Steuerungsablauf ist dann etwa der gleiche, mit der Abweichung, daß das Ständerschütz S2 anspricht und die Drehrichtung durch Schließen des Doppelkontaktes k 2 umkehrt, so daß die Drehrichtung 2 dann zur Anwendung kommt.
  • Ist das Drehmoment für das Straffen des Seiles oder für die Beschleunigung des Wagens in der unsymmetrischen Schaltung noch zu groß, so kann die Schaltungsanordnung nach Fig. 2 Anwendung finden. Diese Schaltungsanordnung ist in analoger Weise zu derjenigen nach Fig. 1 aufgebaut, wobei für entsprechende Schaltelemente die gleichen Bezugszeichen zur Anwendung gekommen sind. Die Wirkungsweise der Steuerung ist die gleiche wie die an Hand von Fig. 1 vorbeschriebene, jedoch mit der Abweichung, daß ein Zusatzschütz SG vorgesehen ist, welches zwei Kontakte sgl und sg2 aufweist. Der Ruhekontakt sg 1 liegt im Stromkreis des Ständerschützes S, während sein Erregungskreis über, einen zusätzlichen Kontakt r4 am Ständerschütz führt.
  • Der Arbeitskontakt sg2 liegt in einem Nebenstromkreis für die Wicklung D13, in dem noch ein Gleichrichter GL und ein Regelwiderstand R vorgesehen sind. Der im Nebenschlußkreis fließende Bremsstrom setzt dann, wenn der Steuerschalter St in eine entsprechende Bremsschaltung gebracht worden ist, durch Erregen des Zusatzschützes SG und Schließen des Kontaktes sg2 das Drehmoment M des Motors entsprechend herab. Das Zusatzschütz SG ist aus der aus der Schaltungsanordnung ersichtlichen Weise mit dem Ständerschütz S verriegelt.
  • Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung können in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne daß der Erfindungsbereich verlassen wird. So ist es möglich, an Stelle der beiden Zeitrelais ein einziges Umschaltzeitrelais mit verzögertem Anzug und Abfall vorzusehen. Die Steuerung kann so eingerichtet werden, daß kurz vor Erreichen der Endstellung des Wagens 9 der Motor M unsymmetrisch, also in offener Dreieckschaltung selbsttätig reversiert wird (Fig. 4) und mit dem niedrigen- Moment bei unsymmetrischer Schaltung sanft abgebremst wird. Das für das Bremsen zur Verfügung stehende Bremsdrehmoment kann noch mittels Fremdgleichstromerregung vergrößert oder verringert werden. .

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für einen mittels eines Drehstrom-Kurzschlußläufermotors . erfolgenden Antrieb eines Gerätes, insbesondere eines Fahrantriebs für einen Pfannen-Gießwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise für etwa 100 v. H. Kippschlupf ausgelegte Motor (M) nach dem Anschalten der Steuerungsvorrichtung an das Stromnetz (R, S, T), wie ebenfalls an sich bekannt, wahlweise in offener (M1, M2) oder geschlossener (1111, M2, M3) Dreieckschaltung, unter Einhaltung der folgenden Schaltschrittstufenfolge zu schalten ist: a) Vorwählen der Motordrehrichtung (1, 2) von Hand, b) selbsttätige Erregung der Ständerwicklung im offenen Dreieck (M1, M2) und Herstellung des Kraftschlusses zwischen Motor (M) und Übertragungselementen (6) bei kleinem Motordrehmoment, c) zeitlich nachfolgende, ebenfalls selbsttätige Erregung der Ständerwicklung im geschlossenen Dreieck (M1, M2, 1173) und Lastanlauf des Motors (M) mit großem Drehmoment, d) selbsttätige Umschaltung von Geschlossendreieck (M1, M2, M3) auf Offendreieck (M1, M2) nach Überwindung des Beharrungszustandes und gleichmäßige Beschleunigung im offenen Dreieck (M1, M2) bei kleinem Drehmoment, e) selbsttätiges Abtrennen des Motors (M) vom Netz (R, S, T) und Bereitstellung des Motors (M) für die entgegengesetzte Bewegungsrichtung.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehstrom-Kurzschlußläufermotor (M) so ausgelegt ist, daß seine Momentenkurven (X, Y) je für offenes und geschlossenes Dreieck unsymmetrisch in bezug auf die Drehzahl Null ausgebildet sind, derart, daß das bei einem bestimmten Betriebspunkt (A, C) für geschlossenes Dreieck (X) vorhandene Antriebsmoment (Mdx) etwa gleich dem zugehörigen Bremsmoment (Mby) bei offenem Dreieck (Y) ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Dreieckschaltung im Drehstrom-Kurzschlußläufermotor vorgesehenen Ständerwicklungen (M1 bis M3) an einem Dreieckspunkt (11) je an zwei Anschlüssen (11a, 11 b) geführt sind, von denen der eine (11a) dauernd unmittelbar oder über einen Schalter (k 1), der beispielsweise für die Drehrichtungsumkehr vorgesehen ist, an eine Netzphase (T) angeschlossen wird, während der andere Anschluß (11 b) wahlweise über einen Schalter (sk) mit dem ersten Anschluß (11 a) zu verbinden ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nur einseitig dauernd an der Netzphase (S) liegende Ständerwicklung (M3) über einen weiteren Schalter (sg2) neben- oder kurzzuschließen ist, wobei vorteilhaft der Nebenschlußkreis einen Gleichrichter (G1) und einen Regelwiderstand (R) aufweist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da$ der Schalter (sk) zum Kurzschließen der beiden Anschlüsse (11a, 111) des offenen Dreieckspunktes (11) als Zeitrelais (Z1) oder von diesem gesteuertes Hilfsrelais (S) ausgebildet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB das Relais (SG) für die Einschaltung des Nebenschlußkreises für die einseitig offene Ständerwicklung (M3) über einen Ruhekontakt (r4) des Zeitrelais (Z1) oder des zugehörigen Hilfsrelais (S) geführt ist und seinerseits einen Ruhekontakt (sg 1) aufweist, der im Stromkreis für das Zeitrelais (Z1) oder das Hilfsrelais (S) vorgesehen ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da$ ein zweites Zeitrelais (Z2) vorgesehen ist, welches bei seiner Betätigung das erste Zeitrelais (Z1) abschaltet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 584 948, 545 342, 526 519, 129 895; schweizerische Patentschrift Nr. 231772; ETZ, Ausg, B, 1952, S. 190.
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DE1273155B (de) * 1964-03-19 1968-07-18 Demag Zug Gmbh Elektromotorisch in einer horizontalen Ebene verfahrbares oder verschwenkbares Hebezeug mit einer Einrichtung zur Daempfung von Lastpendelungen beim Abbremsen der Horizontalbewegung

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