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DE227700C - - Google Patents

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Publication number
DE227700C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transformer
turns
collector
winding
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227700D
Other languages
English (en)
Publication of DE227700C publication Critical patent/DE227700C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/12AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation
    • H02K27/18AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation in shunt connection with rotor feeding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 227700 ^ KLASSE 21 d. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1910 ab.
Um ein- oder mehrphasige Kollektormaschinen, deren Läufer die Gesamtenergie über Schleifringe zugeführt oder entnommen wird, zu regeln, ist es notwendig, den dem Kollektor durch Bürsten entnommenen Strom bzw. die Kollektorspannung veränderlicher Periodenzahl der Ständerwicklung über einen Transformator oder über Transformatoren zuzuführen, wobei die Übersetzung am Transformator zu verändern und zu regeln ist. Die bekannten Arten dieser Regelung erweisen sich jedoch als praktisch nachteilig, indem der Transformator entweder zu schwer im Eisen oder im Kupfer wird. Wenn man nämlich, wie es durch Elektrotechn. Zeitschr. 1902,-S. 1079, Fig. 5, dargestellt ist, die Übersetzung durch Änderung der Windungszahl der an den Ständer angeschlossenen Transformatorwicklung regelt, dann ändert der Transformator sein Feld je nach der Größe der dem Kollektor entnommenen Frequenz. Ist z. B. die Kollektorspannung konstant, dann ist das Transformatorfeld umgekehrt proportional der Frequenz der Kollektorspannung, da die an den Kollektor angeschlossene Transformatorwicklung konstante Windungszahl hat, und daher muß das Transformatorfeld bei kleiner Frequenz ungemein groß werden bzw. muß der Transformator unverhältnismäßig große Eisendimensionen erhalten. Auch wenn man nach bekannten Prinzipien anstatt die Windungszahl der sekundären die der. primären Transformatorwicklung entsprechend der Größe der zugeführten Frequenz ändert, auch dann fällt der Transformator zu groß aus, denn die Zahl der Windungen der an den Kollektor angeschlossenen Transformatorwicklung muß so groß bemessen sein, daß bei kleinster Frequenz das höchst zulässige Feld gerade erreicht wird. Diese vielen Windungen sind aber wieder totes Kupfer, wenn die Frequenz der Kollektorspannung groß ist, da dann nur wenig Windungen primär erforderlich sind.
Um nun einerseits zu große Eisendimensionen, andererseits totes Kupfer im Zwischentransformator zu sparen, soll bei Verwendung eines Einspulentransformators an Stelle eines Zweispulentransformators nach der vorliegenden Erfindung die Regelung durch Verschieben des neutralen Punktes erfolgen.
In Fig. ι ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Durch Verschieben des Kontaktbügels K, welcher den neutralen Punkt des Mehrphasentransformators T darstellt, wird gleichzeitig die Windungszahl der Primär- und Sekundärwicklung im entgegengesetzten Sinne verändert. Um also bei kleiner Frequenz die· Windungszahl von S1 zu erhöhen, wird K im Sinne des Pfeiles bewegt. Hier tritt demnach gleichzeitig eine Verminderung der Windungszahl von S2 ein und umgekehrt.
Diese Regelungsart ist wegen der zweifachen Wirkung viel wirkungsvoller als die bekannten
Arten und gestattet sowohl ein völliges als auch annäherndes Konstanthalten des Transformatorfeldes ohne das Vorhandensein von totem Kupfer. Selbstverständlich können die Regelungsstufen so bemessen sein, daß die Drehzahl in jeder gewünschten Weise verändert oder geregelt werden kann. Auch eine Kombination der neuen mit der bekannten Regelung ist denkbar, wenn der Transformator
ίο wenig Windungen besitzt und eine feinere Einstellung der Drehzahl erwünscht ist. Diese Kombination ist in Fig. ι durch die schraffierten Linien und Kontakte angegeben. Die Stellung der Bürsten gegen die Wicklungsteile im Ständer ist entsprechend der Spannungsrichtung in den Wicklungen S1 und S2 zu wählen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur Regelung von ein- oder mehrphasigen Kollektormaschinen, deren Läufer die Gesamtenergie über Schleifringe zugeführt oder entnommen wird und bei denen die Ständerwicklung durch Zwischenschaltung eines regelbaren einspuligen Mehrphasentransformators mit den Kollektorbürsten verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Regelung der Übersetzung am Transformator der neutrale Punkt derart verschiebbar ist, daß bei der Verschiebung die Windungszahl der primären und sekundären Wicklung gleichzeitig, aber in entgegengesetztem Sinne geändert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT227700D Active DE227700C (de)

Publications (1)

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DE227700C true DE227700C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT227700D Active DE227700C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE227700C (de)

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