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DE1298866B - Vorrichtung zum Mahlen und Trocknen von feuchten Rohstoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Mahlen und Trocknen von feuchten Rohstoffen

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Publication number
DE1298866B
DE1298866B DE1965P0035871 DEP0035871A DE1298866B DE 1298866 B DE1298866 B DE 1298866B DE 1965P0035871 DE1965P0035871 DE 1965P0035871 DE P0035871 A DEP0035871 A DE P0035871A DE 1298866 B DE1298866 B DE 1298866B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
distributor
raw material
drying
grinding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965P0035871
Other languages
English (en)
Inventor
Zelenka Lubomir
Stratilik Miloslav
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Prerovske Strojirny np
Original Assignee
Prerovske Strojirny np
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prerovske Strojirny np filed Critical Prerovske Strojirny np
Publication of DE1298866B publication Critical patent/DE1298866B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B1/00Preliminary treatment of solid materials or objects to facilitate drying, e.g. mixing or backmixing the materials to be dried with predominantly dry solids
    • F26B1/005Preliminary treatment of solid materials or objects to facilitate drying, e.g. mixing or backmixing the materials to be dried with predominantly dry solids by means of disintegrating, e.g. crushing, shredding, milling the materials to be dried
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/22Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with intermeshing pins ; Pin Disk Mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/288Ventilating, or influencing air circulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Mahlen und Trocknen von feuchten Rohstoffen, bestehend aus einer Schleudermühle (Desintegrator) mit zentrischer Eintragseinrichtung für das Rohgut, die von einer Heißgaszuleitung zur Mühle konzentrisch umgeben ist und in einen konzentrisch innerhalb des eigentlichen Zerkleinerungsrotors angeordneten, mit Verteilorganen bestückten Verteilerrotor mündet. Sie ist insbesondere zur Verarbeitung von keramischen Stoffen geeignet, wie Lehm, Ziegelton, Rohstoffe für Feinkeramik, Schieferton u. dgl.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird der Rohstoff über einen Schneckenförderer in eine Trockengaszuleitung geführt, wo eine Vortrocknung der vom Förderer abfallenden groben Rohstoffbrocken erfolgt. Die vorgetrockneten und mit Gas vermischten Brocken werden mittels umlaufender Förderbleche oder Förderarme in die Mahltrommel hineingeschleudert. Dort treffen die Brocken auf Messer eines Verteilers, die mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Förderbleche umlaufen. Die Brocken werden von diesen Messern mitgenommen und gegen Schlagstifte geschleudert. Hierbei beginnt die eigentliche Zerkleinerung. Der zerkleinerte Rohstoff wird anschließend mit einem zweiten Trockengasstrom in Berührung gebracht.
  • Diese und ähnliche Konstruktionen haben den Nachteil, daß bei der Vortrocknung große Rohstoffbrocken mit verhältnismäßig kleiner Oberfläche vorhanden sind. Die Wärmeübertragung verläuft deshalb langsam. Die Temperatur der Trocknungsgase muß niedrig sein, da andernfalls die Materialstücke an der Oberfläche übermäßig getrocknet werden und verdörren, so daß eine Materialverschlechterung auftritt. Dies gilt insbesondere für Rohstoffe der Feinkeramik. Zum Beispiel verliert Halloisit bereits bei 120° C das kristallinisch gebundene Wasser. Die niedrigen Gastemperaturen sind die Ursache für eine lange Trocknungszeit, große Trocknungsgasmengen und eine kleine Durchsatzleistung der Vorrichtung.
  • Des weiteren ist eine durch einen äußeren Heizmantel beheizte Rotationsmühle bekannt, der der Rohstoff ohne Vortrocknung zugeführt wird. Die heißen Gase aus der Heizkammer werden erst hinter der Mühle, nämlich zwischen dem letzten Schlagwerk, und einem Ventilator dem zerkleinerten Rohstoff beigemischt. Nachteilig ist hierbei, daß nur ein verhältnismäßig trockener Rohstoff bearbeitet werden kann, weil sonst die Gefahr eines Verklebens oder Verstopfens der Mühle besteht. Falls der Rohstoff eine höhere Feuchtigkeit besitzt, muß ihm so viel fertiges Produkt zugefügt werden, daß sich eine mittlere Feuchtigkeit ergibt, um so einen fortlaufenden Betrieb der Mühle sicherzustellen. Das Zurückführen eines Teils des trockenen gemahlenen Rohstoffs setzt die Durchsatzleistung herab und erhöht den Energieverbrauch, und der der wiederholten Wirkung der hohen Temperaturen ausgesetzte Rohstoff wird, ähnlich wie im ersten Fall, durch Überhitzen gefährdet und erleidet eine Herabsetzung seiner technologischen Eigenschaften.
  • Bei einer weiteren bekannten Rotationsmühle zur Zerkleinerung von Kohle mit nachgeschaltetem Ventilator werden gleichzeitig nebeneinander im Rotorbereich Kohle und Luft zum Fördern der zerkleinerten Kohle zugeführt. Obwohl diese Luft zu Trocknungszwecken auch erhitzt sein kann, darf sie keine zu hohe Temperatur annehmen, da sonst die von ihr getroffenen Rotorteile überhitzt werden. Auch bei dieser Konstruktion besteht die Gefahr, daß bei feuchtem, klebrigem Rohstoff die Rotationsmühle verstopft.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, mit deren Hilfe ein Rohstoff beliebiger Feuchte mit einem minimalen Energieaufwand so gemahlen und getrocknet werden kann, daß keine Degenerierung des Materials und keine unzulässige Temperaturbeanspruchung der Vorrichtung stattfindet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs beschriebene Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die zentrische Eintragseinrichtung ein als Schneckenstrangpresse wirkender Schneckenförderer ist, der mit dem Mündungsstück seines Gehäuses derart zwischen die Verteilorgane des Verteilerrotors ragt, daß diese die verlängert gedachten Mantellinien des Mündungsstücks kreuzen und daß die Heißgaszuleitung in den äußeren Bereich des Verteilerrotors mündet.
  • Der als Schneckenstrang presse wirkende Schnekkenförderer führt nicht nur einen kompakten Materialstrang in die Mühle ein, sondern sichert ihn auch gegen Drehung. Der Verteilerrotor kann daher mit maximalem Geschwindigkeitsunterschied umlaufen. Er arbeitet daher nicht nur als Verteiler, sondern auch als Fräse, die den Stirnteil des Strangs in kleine Teilchen zerfräst. Infolgedessen sind die nicht vorgetrockneten Rohstoffteilchen bei der ersten Berührung mit dem Trockengas bereits so klein verteilt, daß sie in kurzer Zeit durchgetrocknet sind und die Mühle verlassen können, ehe eine Überhitzung oder Dörrung stattfindet. Man kann daher mit Trockengasen hoher Temperatur und kleiner Menge arbeiten. Insbesondere besteht die Möglichkeit, nur so viel Gas zuzuführen, wie zum Transport des behandelten Rohstoffs nötig ist. Die kleinere Gasmenge bedeutet aber wiederum, daß am Austritt weniger Gas verlorengeht, eine kleinere Filterfläche benötigt wird usw.
  • Während ein Festkleben des Rohstoffs an den Verteilerorganen durch eine entsprechend hohe Drehzahl verhindert werden kann, sind die Rohstoffteilchen beim Erreichen der Brechstifte bereits so weit vorgetrocknet, daß sie auch dort nicht mehr kleben bleiben können. Durch die konzentrische Zuführung der heißen Gase außerhalb der Fräs-Zerkleinerungszone wird der eintretende Gasstrom von den kleinen Rohstoffteilchen durchsetzt, so daß das Gas abgekühlt wird und die rotierenden Mühlenteile gegen Überhitzung gesichert sind. Das heiße Gas kann nur nach außen abströmen, da der Rohstoffstrang in der Schneckenstrangpresse als Abdichtung wirkt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Verteilorgane als radial angeordnete und axial in den Verteilerraum vorspringende Messer ausgebildet, deren Außenkanten achsparallel verlaufen und deren innere Arbeitskanten spitzwinkelig zur Achse gerichtet sind. Auf diese Weise ergibt sich der Fräseffekt über eine gewisse axiale Länge des Verteilerraums. Insbesondere können die Messer auch das Mündungsstück des Gehäuses des Schneckenförderers überragen.
  • Des weiteren können die Messer des Verteilerrotors unmittelbar an der Rotorscheibe des eigentlichen Zerkleinerungsrotors befestigt sein. Dies ergibt einen sehr einfachen konstruktiven Aufbau. Außerdem erzielt man auf einfache Weise die rasche Drehzahl des Verteilerrotors, die für den Fräseffekt erwünscht ist. Sodann ist es zweckmäßig, wenn die Gaszuleitung vom Gehäuse des Schneckenförderers durchsetzt ist. Dies bedeutet, daß der Trocknungseffekt unmittelbar außerhalb des Fräsbereichs beginnt.
  • Ein Beispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Axialschnitt durch die ganze Vorrichtung längs der Ebene A -A in F i g. 2, F i g. 2 einen Schnitt längs der Ebene B-B in F i g. 1 und F i g. 3 einen Schnitt längs der Ebene B-B in F i g. 1 bei einem anderen Ausführungsbeispiel.
  • Die Vorrichtung weist eine Förderschnecke 1 (F i g. 1) auf, die auf einer Welle 2 befestigt und in einem Schneckengehäuse 3 gelagert ist. Die Welle 2 mit der Schnecke 1 mündet zusammen mit dem Schneckengehäuse 3 in eine Mahlkammer 4, wobei der Mündungsteil von einer Rohrleitung 5 für die Zufuhr von Trockengasen konzentrisch umgeben ist, die gleichfalls in die Mahlkammer 4 mündet. Die Mahlkammer 4 ist in üblicherweise zylindrisch und besitzt eine vordere Stirnwand 7, eine hintere Stirnwand 6 und eine Umfangswand B. Durch die vordere Stirnwand 7 führt eine Antriebswelle 9, die in einem oder zwei Lagern 10 gelagert ist. An der Antriebswelle 9 ist das Mahlwerkzeug befestigt, nämlich ein Rotor 11, bestehend aus einer Scheibe 12, Schlagstiften 13 und einem Verteiler 14. Die Schlagstifte 13 sind an der Scheibe 12 in konzentrischen Kreisen mit ungleicher Anzahl der Brechstifte befestigt. In der Mitte der Scheibe 12 ist der Verteiler 14, bestehend aus vier mit ihren Flächen zueinander senkrecht stehenden Messern 15 angeordnet, deren äußere Kanten senkrecht zur Scheibe stehen und deren innere Kanten gegen die Mitte der Scheibe 12 geneigt sind. Die vordere Stirnwand 7 ist in der Mitte mit einer Öffnung 16 für die Trockengas-Rohrleitung 5 versehen. Das Gehäuse 3 der Schnecke 1 mündet koaxial zu dem Verteiler 14 in die Mahlkammer 4, wobei es so tief in die Mahlkammer 4 eingreift, daß es von den Messern 15 etwas überragt wird. An die Umfangswand 8 der Mahlkammer 4 ist ein Kanal 17 angeschweißt, der einen Eintrittsstutzen 18 (F i g. 2) und einen Austrittsstutzen 19 besitzt. An der Innenoberfläche der vorderen Stirnwand 7 sind feststehende Stifte 20 derart befestigt, daß beim Drehen des Rotors 1.1 die an der Scheibe 12 befestigten Schlagstifte 13 sich zwischen den festen Stiften 20 hindurch bewegen.
  • Der Innenraum der Mahlkammer 4 ist mittels eines tangential an die Mahlkammer 4 anschließenden und schräg aufwärts gerichteten Austrittsrohrs 21 mit einem Ventilator, einem Sichter und einem Abscheider verbunden (was in der Zeichnung nicht dargestellt ist).
  • Die erfindungsgemäße Anordnung arbeitet folgendermaßen: über die Rohrleitung 5 treten die Trokkengase in die Mitte der Mahlkammer 4 ein und erwärmen das Schneckengehäuse 3, die Scheibe 12, die Stifte 13 und 20 und den Innenraum der Mahlkammer 4. Ein Teil der Trockengase strömt auch durch den Kanal 17 über den Eintrittsstutzen 18 und den Austrittsstutzen 19 und erwärmt die äußere Oberfläche der Mahlkammer 4. Durch die durch die Rohrleitung 5 strömenden Trockengase wird auch der durch die Schnecke 1 zugeführte Rohstoff vorgewärmt. Der durch die Schnecke 1 in die Mitte der Mahlkammer 4 eingeführte Rohstoff wird durch die Messer 15 des Verteilers 14 geschnitten, durch die Brechstifte 13 und 20 weiter zerkleinert und gleichmäßig entlang der ganzen Breite der Mahlkammer 4 verteilt. Das Zerkleinern des Rohstoffs ist sehr wirkungsvoll, da die Rohstoffkörner wiederholt auf das System der Stifte 13 und 20 bzw. die Scheibe 12 und die Innenoberfläche der Mahlkammer 4 aufprallen. Der Rohstoff wird so lange zerkleinert, bis er die Innenoberfläche der Mahlkammer 4 erreicht, wobei er intensiv getrocknet und durch den Strom der Trockengase und durch Fliehkraft in das Austrittsrohr 21 geschleudert wird. Das Steuern des Zerkleinerungsprozesses und des Trocknens des Rohstoffs wird entweder durch Änderung der Drehzahl des Rotors 11 bzw. der Stifte 13 und 20 oder durch Änderung der Temperatur und der Menge der Trockengase oder durch Kombination dieser Steuerverfahren bewirkt. Die Temperaturregelung wird in einer der bekannten Arten durchgeführt, z. B. durch Steuern der Brennstoffmenge, durch Zufuhr kalter Luft u. dgl. An die erfindungsgemäße Mahl- und Trockenvorrichtung sind mittels des Austrittsrohrs 21 bekannte Sichter und Abscheider angeschlossen, die die groben Körner zur wiederholten Verarbeitung zurückführen.
  • Der Gegenstand der Erfindung kann in vielerlei Richtung abgewandelt werden. Gemäß F i g. 3 wird ein Teil eines Kreises bzw. zweier oder mehr Kreise der Stifte 20, die an der vorderen Stirnwand 7 der Mahlkammer 4 befestigt sind, durch ein Segment 22 oder durch konzentrisch gelagerte Segmente ersetzt, mittels welcher bei festerem Material der Zerkleinerungseffekt erhöht wird. An dem Umfang der Scheibe 12 des Rotors 11 können gegenseitig symmetrisch Austrageschaufeln 23 befestigt sein. Die Messer 15 des Verteilers 14 können auch eine andere Form haben.
  • Durch die beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung wird gegenüber den bekannten Anordnungen ein höherer Zerkleinerungs- und Trockeneffekt erzielt. Außer auf den Vorteilen, die in der Beschreibung der erfindungsgemäßen Vorrichtung erwähnt wurden, beruht der höhere technische Effekt darin, daß durch die getrennte Zufuhr des Rohstoffs und der Trockengase ein direkter Kontakt des unzerkleinerten Rohstoffs mit den heißesten Trockengasen verhütet wird, so daß eine Beeinträchtigung der technologischen Eigenschaften auch bei den empfindlichsten Rohstoffen unmöglich ist. Das Trocknen verläuft unter gleichzeitigem Zerkleinern mit hoher Geschwindigkeit in einem kleinen Raum, so daß Verluste über die Oberfläche der Trockenvorrichtung minimal sind. Die fortlaufend gekühlten Trockengase kommen mit fortlaufend feiner gemahlenem Material in Kontakt, so daß eine vollkommene Ausnützung der zugeführten Wärme ermöglicht wird. Das Zerkleinern des Materials beginnt bei höchster Feuchtigkeit, also in einem Zustand, wo es den kleinsten Widerstand für das Mahlen aufweist, die weitere Zerkleinerung verläuft unter gleichzeitigem Trocknen. Durch die erhöhte Intensität des Trockenvorgangs gemäß der Erfindung wird die ganze Trockenwärme in der Mühle ausgenützt, so daß die Wärmeverluste minimal sind.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann in erster Linie zum Verarbeiten von keramischen Rohstoffen verwendet werden, wie Ton, Schieferton, Lehm u. dgl., sie kann jedoch auch zum Verarbeiten von Kohle, Rohstoffen für die chemische Industrie und anderem Verwendung finden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Mahlen und Trocknen von feuchten Rohstoffen, insbesondere keramischen Stoffen, bestehend aus einer Schleudermühle (Desintegrator) mit zentrischer Eintragseinrichtung für das Rohgut, die von einer Heißgaszuleitung zur Mühle konzentrisch umgeben ist und in einen konzentrisch innerhalb des eigentlichen Zerkleinerungsrotors angeordneten, mit Verteilorganen bestückten Verteilerrotor mündet; dadurch gekennzeichnet,daßdiezentrische Eintragseinrichtung ein als Schneckenstrangpresse wirkender Schneckenförderer (1) ist, der mit dem Mündungsstück seines Gehäuses (3) derart zwischen die Verteilorgane (15) des Verteilerrotors (14) ragt, daß diese die verlängert gedachten Mantellinien des Mündungsstückes kreuzen und daß die Heißgaszuleitung (5) in den äußeren Bereich des Verteilerrotors (14) mündet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerorgane als radial angeordnete und axial in den Verteilerraum vorspringende Messer (15) ausgebildet sind, deren Außenkanten achsparallel verlaufen und deren innere Arbeitskanten spitzwinklig zur Achse gerichtet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (15) des Verteilerrotors (14) unmittelbar an der Rotorscheibe (12) des eigentlichen Zerkleinerungsrotors (11) befestigt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaszuleitung (5) vom Gehäuse (3) des Schneckenförderers (1) durchsetzt ist.
DE1965P0035871 1964-01-24 1965-01-14 Vorrichtung zum Mahlen und Trocknen von feuchten Rohstoffen Pending DE1298866B (de)

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FR (1) FR1434995A (de)
GB (1) GB1025119A (de)

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