DE1296953B - Strahlmuehle - Google Patents
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Strahlmühle, Mahlkammer empfiehlt es sich, den von den Schaudie
aus einer flachen Mahlkammer besteht, deren fein des Laufrades bestrichenen Teil der Mahlkamgekrümmte
Umfangswand zumindest teilweise mit merumfangswand zur Düsenmahlzone hin konisch
von einem gasförmigen Treibmittel beaufschlagten, erweitert zu gestalten und die peripheren Kanten der
eine Zirkulationsströmung bewirkenden Düsen ver- 5 Schaufeln entsprechend verlaufen zu lassen. Insbesehen
ist, und in der ein mit Schaufeln besetztes Lauf- sondere bei einer derartigen Gestaltung der Strahlrad
umläuft, wobei der Mahlguteintrag auf einer mühle ist es von Vorteil, wenn der von den Schau-Stirnseite
der Mahlkammer vorgesehen ist und der fein bestrichene Teil der Mahlkammerumfangswand
Mahlgutaustrag aus einem mit der Mahlkammer un- aufgerauht, geriffelt, gezahnt oder gezackt ist.
mittelbar verbundenen Zentrifugalsichter pneumatisch io Bei den bisher erläuterten Ausführungsmöglichkeierfolgt.
Bei derartigen Strahlmühlen dient das mit ten war von einer flachzylindrischen Mahlkammer
Schaufeln besetzte Laufrad dazu, die Zirkulations- ausgegangen worden, deren gleichmäßig an der Umgeschwindigkeit
des Mahlgutes zu erhöhen. fangswand verteilte Treibmitteldüsen eine periphere
Bei der Anordnung der Schaufeln des Laufrades Mahlzone bilden, die die Sichtzone eines Spiralwindergeben
sich Schwierigkeiten. So ist bei einer bekann- 15 sichters umgibt, in deren Mitte der Austragsstutzen
ten Strahlmühle das Laufrad so angeordnet, daß die für den pneumatischen Mahlgutaustrag axial hinein-Schaufeln
von den Strahlen der Treibmitteldüsen ragt. Es ist aber auch möglich, die Strahlmühle so
außerhalb der Strahlmahlzone getroffen werden und zu gestalten, daß die Umfangswand der Mahlkammer
dadurch die Wirkung der Strahlen beeinträchtigen, wenigstens auf einem Teil ihrer axialen Erstreckung
weil das Laufrad nicht so schnell gedreht werden ao spiralförmig verläuft und die Treibmitteldüsen nur
kann, daß seine Winkelgeschwindigkeit mit der in dem Teil der Umfangswand vorgesehen sind, in
Strömungsgeschwindigkeit der Strahlen überein- dem diese sich zu einem tangentialen Austrittsstutzen
stimmt. Außerdem unterliegen die Schaufeln starkem stetig verbreiternden Zwischenraum zum Umfang des
und schnellem Verschleiß unter der Wirkung des Laufrades aufweist. In diesem Fall ist vorzugsweise
Treibmittels, das bei derartigen Strahlmühlen meist aus 25 an den tangentialen Austrittsstutzen ein Zentrifugalhocherhitzter Luft oder überhitztem Dampf besteht. Umlaufsichter angeschlossen, dessen Grobgutaustrag
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier in die Aufgabevorrichtung der Strahlmühle mündet.
Abhilfe zu schaffen. Sie besteht darin, daß die In allen Ausführungen der Strahlmühle mündet
Schaufeln des Laufrades derart ausgebildet und an- zweckmäßig die Aufgabevorrichtung im Bereich der
geordnet sind, daß sie weder die von den Treibmittel- 30 Schaufeln des Laufrades in das Mühlengehäuse,
düsen beaufschlagte Strahlmahlzone und die Sicht- Schließlich ist es möglich, der Strahlmühle ein
zone des Zentrifugalsichters bestreichen, noch in be- Gebläse axial unmittelbar nachzuschalten, wobei der
zug auf den Weg des Mahlgutstromes sich zwischen Austrittsstutzen der Sichtkammer des Strahlwind-
diesen Zonen befinden. Dadurch können die Schau- sichters der Saugstutzen des Gebläses ist. Der Zweck
fein des Laufrades ihre Aufgabe erfüllen, ohne durch 35 dieses Gebläses wird weiter unten an Hand der ge-
das aus den Düsen tretende Treibmittel gefährdet zeichneten Ausführungsbeispiele näher erläutert,
zu werden und ohne die von den Treibmittelstrahlen Einige Beispiele von erfindungsgemäß gebauten
erzeugte zirkulierende Strömung zu stören. Mühlen sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Für den Aufbau einer erfindungsgemäß gestalteten F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Aus-Strahlmühle
gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die 40 führungsform einer solchen Mühle, Strahlmühle kann in bekannter Weise eine flach- Fig. 2 einen Schnitt nach LinieH-II in Fig. 1,
zylindrische Mahlkammer aufweisen, deren gleich- F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausmäßig
an der Umfangswand verteilte Treibmittel- führungsform,
düsen eine periphere Mahlzone bilden, die die Sicht- Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 3,
zone eines Spiralwindsichters umgibt, in deren Mitte 45 Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine dritte Aus-
der Austragsstutzen für den pneumatischen Mahlgut- führungsform,
austrag axial hineinragt. In diesem Fall wird das Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig.5,
Laufrad zur Erzielung der erstrebten Wirkung so an- Fig. 7 einen Schnitt durch eine vierte Ausfüh-
geordnet, daß seine Schaufeln einen axialen Abstand rungsform,
von den Treibmitteldüsen der Strahlkammer auf- 50 F i g. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII in
weisen. F i g. 7,
Es ist ferner möglich, die Schaufeln des Laufrades F i g. 9 einen Schnitt durch eine fünfte Ausfüh-
nur in dessen äußerem Bereich anzuordnen und bis rungsform,
zur Innenwand der Mahlkammerumfangswand rei- F i g. 10 einen Schnitt durch eine sechste Ausfüh-
chen zu lassen. 55 rungsform und
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung Fig. 11 eine Abwandlung der Mühle nach Fig. 1
besteht das Laufrad aus einer ebenen, die Schaufeln im Schnitt nach LinieXI-XI in Fig. 1.
tragenden Vollscheibe, auf deren der Strahlmahl- und Die Mühle nach F i g. 1 und 2 besteht aus einer
Spiralsichtzone abgewandten Seite ebenfalls im Mahl- und Sichtzone 56 von im wesentlichen kreiswesentlichen
radial verlaufende Schaufeln vorgesehen 60 förmigem Querschnitt, begrenzt durch Stirnwände 58
sind. und 60 sowie eine längs dem Umfang verlaufende
Um die Mahlwirkung insgesmt zu erhöhen, kann Wand 62. Eine Anzahl von Düsen 64 sind über die
der mit einem Laufrad versehenen Strahlmühle eine die Kammer am Umfang umgebende Wand 62 ver-
laufradfreie Spiralstrahlmühle axial unmittelbar vor- teilt und mit einer Speiseleitung 66 verbunden. Diese
geschaltet sein. Dabei kann die vorgeschaltete lauf- 65 Leitung ist durch eine Leitung 68 mit einem Behälter
radfreie Spiralstrahlmühle im Durchmesser kleiner verbunden, der Luft oder Dampf in die Leitung 66
sein. liefert und durch die Düsen 64 austreten läßt. Die
In bezug auf die Gestaltung des Gehäuses der Düsen 64 sind schräg angeordnet, so daß die aus-
3 4
tretenden Ströme tangential zu einem Kreis verlaufen, teten Sichtstrom, unterstützen aber mechanisch die
dessen Durchmesser kleiner ist als die innere Mantel- Beschleunigung der Partikeln in die Düsenstrahlen
fläche der Wand 62. hinein. Die Düsenstrahlen erfassen sowohl das wieder-
In der Mitte der Stirnwand 60 befindet sich eine holt in den Kreisstrom gebrachte Gut als auch das
Öffnung 70 als Auslaß für das pulverisierte Gut und 5 neu zugeführte Gut und schleudern alles zurück in
das kreisende Gas. Ein nicht gezeichneter Sammler den zirkulierenden Gasstrom, wo das Gut auf andere
ist durch eine Leitung 72 mit der öffnung 70 ver- Partikeln trifft und sie in feinere Partikeln zerteilt,
bunden. Die Schaufeln 96 erstrecken sich von ihrem äuße-
Das zu pulverisierende Gut wird in die Kammer 56 ren, der Innenfläche der Wand 62 nahe liegenden
mittels eines Förderers 74 eingebracht, der aus einer io Enden nach innen bis zu einer Stelle, die ungefähr
Düse 76, einem Venturirohr 78 und einem Trichter halbwegs zwischen dem äußeren Umfang und der
80 besteht. Gas aus einer an die Düse 76 angeschlos- Welle 82 liegt. Es wurde gefunden, daß dieser Ab-
senen Quelle strömt durch das Venturirohr 78, reißt stand genügt, um einerseits die Einführung von Gut
das Gut aus dem Trichter 80 mit und führt es in die durch die ventilatorartige Wirkung der Schaufeln 96
Kammer 56. Dabei prallt das Gut gegen eine Scheibe 15 zu unterstützen und andererseits das Gut gegen die
94, die das Laufrad im Sinne der eingangs gegebenen Umfangswand 62 in radialer Richtung zu beschleu-
Erläuterung bildet. nigen. Dieser Effekt wirkt an der Zerkleinerung von
Eine Welle 82 ist in Lagern 84 und 86 drehbar Partikeln, die unerwünscht große Abmessungen
und erstreckt sich durch die Stirnwand 58 in die haben, mit.
Sicht- und Mahlzone 65. Eine Stopfbüchse 88 schließt 20 Die innere Fläche der Wand 62 hat einen Durchdie
Kammer 56 dort dichtend ab, wo die Welle 82 messer von 530 mm an der Stelle, wo die Düsen andurch
die Wand 58 geführt ist. Auf der Welle 82 sind geordnet sind, und einen Durchmesser von 510 mm
Rippen 89 angebracht, durch die Wärme abgeleitet dort, wo die gegenüberliegende Stirnwand 58 ange-
und das Lager 84 kühl gehalten wird. Dies ist ins- bracht ist. Die Scheibe 94 hat einen Durchmesser von
besondere dann notwendig, wenn mit überhitztem 35 470 mm, so daß sich ein Spalt zwischen dem UmDampf
von hoher Temperatur gearbeitet wird. In fang der Scheibe 94 und der inneren Wandfläche der
diesem Fall ist die Stopfbüchse 88 mit einer Packung Wand 62 von 20 mm ergibt. Auf diese Abmessungen
gefüllt, die hohen Temperaturen gewachsen ist. Ein kommt es indessen entscheidend nicht an.
aus Riemenscheibe 90 und Riemen 92 sowie einem Der Spalt zwischen den Enden der Schaufeln 96,
nicht gezeichneten Motor bestehender Antrieb erteilt 30 97 und der inneren Fläche der Wand 62 beträgt
der Welle 82 die nötige Drehung. Die Scheibe 94 ist 3,2 mm. Die Schaufeln 96 haben eine Breite von
mit dem Stirnende der Welle 82 verschraubt. Eine 19 mm, gemessen zwischen der Platte 94 und der
Vielzahl von Schaufeln 96 sind am Umfang der Wand 58. Ihre Anzahl beträgt zwanzig.
Scheibe 94 angeordnet. Die Schaufelteile 97 auf der Düsenseite der Scheibe Wird das Gut in die Kammer 56 eingebracht, so 35 94 brauchen nicht aus einem Stück mit den Schautrifft
es auf die umlaufende Scheibe 94 und wird von fein 96 zu bestehen. Doch ergibt dies einen wesentihr
zerstreut und verteilt. Dabei erfassen die Schau- Hch einfacheren Aufbau. Die Schaufelteile 97 fassen
fein 96 das Gut und beschleunigen es durch Flieh- und beschleunigen denjenigen Teil des Gutes, der in die
kraft radial, so daß es auf die Umfangswand 62 trifft. Düsenströme aus dem Sichtbereich zwecks weiterer
Die Zusammenwirkung der Schaufeln 96 mit der Um- 40 Vermahlung durch Fliehkraft zurückgeworfen wird,
fangswand 62 verursacht eine erzwungene Zirkulation Die Rotation der Scheibe 94 und der Schaufeln 96,97
des Gases mit dem Gut benachbart zur Wand und erzeugen eine erzwungene Gaszirkulation innerhalb
eine allgemeine Strömung in Richtung auf die aus den der Zone 56. Dabei können verschiedene Geschwin-Düsen
64 austretenden Strahlen und in diese hinein. digkeitswerte gewählt werden, um die Strahlen so mit
Das Gut wird dann sofort von den Düsenstrahlen 45 Gut zu laden, daß sich über einen breiten Bereich
erfaßt und fort von der Wand schräg nach innen verschiedener Arten von Gut gute Wirkungsgrade
geblasen. Partikeln, die bereits klein genug sind, um ergeben. Die gewählten Geschwindigkeiten können
der Partikelgröße des gewünschten Produktes zu ent- durch entsprechende Einstellung der Drehzahl des
sprechen, werden von den die Kammer verlassenden die Scheibe 94 treibenden Motors erhalten werden.
Gasen durch den Auslaß 70 ausgetragen. Anderer- 50 Was die Geschwindigkeit der umlaufenden
seits wird ein größerer Teil des Gutes, der also noch Schaufeln 96, 97 betrifft, so haben Versuche ergeben,
nicht die durch die Sichtung erstrebte Größe hat, daß es nicht möglich ist, die optimale Geschwindigdurch
Fliehkraft wieder in Richtung auf die Um- keit für einen breiten Bereich von Stoffen verschief
angswand geschleudert. dener Mahlbarkeit mit dem Ziel, verschiedene ge-Die Schaufeln 96 erstrecken sich über beide Seiten 55 wünschte kleine Partikelgrößen zu erzeugen, vorausder
Scheibe 94 und bilden auf der in F i g. 1 linken zubestimmen. Jedoch ist es möglich, als Ergebnis
Seite der Scheibe 94, also auf der Auslaßseite, von Versuchen mit verschiedenem Gut über einen
Schaufelteile 97, die den kreisenden Gasstrom unter- einigermaßen breiten Bereich verschiedener Dichten
stützen und die Fliehkraft, die auf das in den Gas- und Mahlbarkeiten sowie Verschiedenheiten in der
strom wieder eintretende Material einwirkt, erhöhen, 60 Partikelgröße, und zwar sowohl bei Verwendung verum
sie erst recht in den Gasstrom hineinzubringen. dichteter Luft als auch bei Verwendung überhitzten
Die Schaufelteile 97 erfassen und beschleunigen in Dampfes als Mahlmittel, hinreichend Informationen
dieser Weise einen beträchtlichen Teil des den Düsen- zu beschaffen, so daß jemand, der mit der Methode
strahlen zwecks weiteren Mahlens wieder zuzufüh- im großen und ganzen vertraut ist, die Erfindung
renden Gutes. 65 mit optimaler Wirkung nutzbar machen kann. Aus Die Schaufelteile 97 sind am äußeren Umfang der vielen Versuchen kann man den Schluß ziehen, daß
Scheibe 94 angeordnet und haben daher keinen nach- man mit Vorteil bei einer gegebenen Mühle im allteiligen
Einfluß auf den spiralig nach innen gerich- gemeinen mit höherer Geschwindigkeit der Schaufeln
Diese Anordnung ist möglich, weil in der bereits beschriebenen Weise die Zirkulation der wieder eintretenden
Gase durch die Schaufeln 126 unterstützt wird und nicht allein von den Strahlen herrührt, die
aus den Düsen 122 austreten. Das Gas wird durch die Düsen 122 unter einem Druck gepreßt, der in
einer Speiseleitung 128 mittels einer nicht gezeichneten Gasdruckquelle aufrechterhalten wird. Die
Schaufeln 126 sind an einer Scheibe 130 angebracht, ίο die mittels einer Welle 132 in Drehung versetzt wird.
Das zu pulverisierende Gut wird in die Sicht- und Mahlzone 134 in üblicher Weise eingebracht, beispielsweise
durch einen Venturi-Förderer, wie er bei der Mühle nach F i g. 1 und 2 vorgesehen ist.
Ein Auslaßrohr 138 ragt in die Sichtkammer 134 hinein. Derjenige Teil dieses Rohres, der in radialer
Richtung den Düsen 122 gegenübersteht, erstreckt sich bis dicht an die Scheibe 130 heran unter Bildung
eines nur ganz geringen Spiels gemäß F i g. 5. Ferner
96 arbeitet, wenn Gut verhältnismäßig geringer Dichte und guter Mahlbarkeit vermählen werden soll.
Die Schaufeln 97auf der der öffnung 70 zugewandten Seite erstrecken sich nicht sehr weit radial nach
innen. Dadurch wird die Wirbelströmung in der Mitte der Sichtzone 56 durch die Schaufeln 97 nicht gestört.
Die Schaufeln 97 haben ihre größte Breite am Umfang der Wand 62, um Gas und Mahlgut in unmittelbarer
Nähe der Düsen am stärksten in Rotation zu versetzen.
In Fällen, wo es sich um die Verarbeitung großer Mengen verhältnismäßig leicht mahlbaren Gutes handelt,
kann es wünschenswert sein, den Venturi-Injektor durch eine andere Speisevorrichtung zu ersetzen.
Bei der Ausführung nach F i g. 3 und 4 ist demgemaß ein mechanischer Schneckenförderer 100 vorgesehen.
In F i g. 3 ist der Schneckenförderer 100 an der
gleichen Stelle angeordnet, an der sich der Venturiförderer in F i g. 1 befindet. Der Schneckenförderer ao zeigt F i g. 5, daß derjenige Teil des Auslaßrohres 138, besteht aus einem Trichter 102 und einer Förder- der, in radialer Richtung gerechnet, von den Düsen schnecke 104, die das Gut längs eines Rohres 106 in 122 abgewandt ist, sich nur über eine kurze Strecke die Sicht- und Mahlzone 110 fördert. Die Kammer in die Kammer 134 hinein erstreckt. Auf diese Weise 110 ist im wesentlichen identisch mit der entspre- werden vereinzelte große Partikeln, die von den aus chenden Kammer der Mühle nach F i g. 1 und 2. 25 den Düsen 122 austretenden Strahlen getroffen und Demgemäß sind gleiche oder entsprechende Teile mit dadurch abgelenkt werden, daran gehindert, in den den gleichen Ziffern bezeichnet wie in F i g. 1 und 2.
Doch sind die Ziffern mit Strich versehen.
gleichen Stelle angeordnet, an der sich der Venturiförderer in F i g. 1 befindet. Der Schneckenförderer ao zeigt F i g. 5, daß derjenige Teil des Auslaßrohres 138, besteht aus einem Trichter 102 und einer Förder- der, in radialer Richtung gerechnet, von den Düsen schnecke 104, die das Gut längs eines Rohres 106 in 122 abgewandt ist, sich nur über eine kurze Strecke die Sicht- und Mahlzone 110 fördert. Die Kammer in die Kammer 134 hinein erstreckt. Auf diese Weise 110 ist im wesentlichen identisch mit der entspre- werden vereinzelte große Partikeln, die von den aus chenden Kammer der Mühle nach F i g. 1 und 2. 25 den Düsen 122 austretenden Strahlen getroffen und Demgemäß sind gleiche oder entsprechende Teile mit dadurch abgelenkt werden, daran gehindert, in den den gleichen Ziffern bezeichnet wie in F i g. 1 und 2.
Doch sind die Ziffern mit Strich versehen.
Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 und 4 erstreckt sich die Welle 82' durch die Kammer 110 und
durch die Auslaßöffnung 70' der Mühle bis durch ein Schaufelgehäuse 112. Ein Lager 115 dient zur weiteren
Unterstützung der Welle 82' mit Rücksicht auf deren vergrößerte Länge.
Im Schaufelgehäuse 112 sitzt auf der Welle 82' eine 35 Weise geformten Auslaßrohres 138.
Scheibe 114. Eine Anzahl von ruderförmigen F i g. 7 und 8 zeigen eine Strahlmühle, die gegen-
Schaufelblättern 116 ist am Umfang der Scheibe 114 über den Mühlen nach Fig. 1 bis 6 etwas abgewandelt
angebracht. Das Schaufelgehäuse 112 steht durch die ist. Diese abgewandelte Mühle kann nicht so kleine
Auslaßöffnung 70' mit der Sichtkammer 110 in Ver- Partikeln erzeugen wie die oben beschriebenen Mühbindung.
Die im Schaufelgehäuse 112 zirkulierenden 40 len, hat jedoch unter gewissen Umständen auch Vor-Gase
werden durch eine Auslaßöffnung 118 abge- teile, beispielsweise dann, wenn es erwünscht ist,
saugt. daß das behandelte Gut längere Zeit mit dem Gas in
Das Schaufelgehäuse 112 und die ruderförmigen Berührung bleibt.
Schaufelblättern 116 ist am Umfang der Scheibe 114 Die Mühle nach F i g. 7 und 8 hat eine Speisevoraus
der Kammer 110 austretende Gas zu bewältigen 45 richtung 140, die in den gekrümmten Teil eines zur
vermögen und zusätzlich in der Lage sind, einen Gas- Wiederzufuhr dienenden Rohres 142 mündet, das seistrom
zu erzeugen, der von außen durch eine Öffnung 120 in die Kammer 110 eintritt, um dadurch
die Stopfbüchse 88 nach F i g. 1 überflüssig zu
machen. Diese Ausbildung der Mühle unterstützt die 50
Verteilung des aus dem Schneckenförderer 100 in den
Bereich der Schaufehl 96 tretenden Materials, die
dann ihrerseits das Material gegen die äußere Umfangswand 62' schleudern. Diese zusätzliche Verteilung des pulverförmigen Materials, das vom Schnek- 55 der Winkelstellung der Düsen 156 entstehen Strahlen, kenförderer eingebracht wird, in Verbindung mit der die eine größere scherende, reißende und schlagende verteilenden Wirkung der Schaufelblätter 96', reicht Wirkung haben, weil sie unter einem Winkel zur ziraus, um die Nachteile zu beseitigen, die sonst bei kulierenden Strömung des Gutes stehen. Die Wand Verwendung von Schneckenförderern auftreten. 158, durch die sich die Düsen 156 erstrecken, ist ge-
die Stopfbüchse 88 nach F i g. 1 überflüssig zu
machen. Diese Ausbildung der Mühle unterstützt die 50
Verteilung des aus dem Schneckenförderer 100 in den
Bereich der Schaufehl 96 tretenden Materials, die
dann ihrerseits das Material gegen die äußere Umfangswand 62' schleudern. Diese zusätzliche Verteilung des pulverförmigen Materials, das vom Schnek- 55 der Winkelstellung der Düsen 156 entstehen Strahlen, kenförderer eingebracht wird, in Verbindung mit der die eine größere scherende, reißende und schlagende verteilenden Wirkung der Schaufelblätter 96', reicht Wirkung haben, weil sie unter einem Winkel zur ziraus, um die Nachteile zu beseitigen, die sonst bei kulierenden Strömung des Gutes stehen. Die Wand Verwendung von Schneckenförderern auftreten. 158, durch die sich die Düsen 156 erstrecken, ist ge-
F i g. 5 und 6 zeigen eine Abwandlung, bei der eine 60 krümmt und bildet den Endteil einer Ellipse. Die
kleine Anzahl relativ großer Düsen verwendet und Kammer 146 steht in Verbindung mit einem geradegestreckten Rohrstück 160, das seinerseits an ein
halbkreisförmig gekrümmtes Rohrstück 162 angeschlossen ist. Dieses Rohrstück steht in Verbindung
65 mit dem geradegestreckten Rohrstück 142 und einer Auslaßöffnung 167.
Es ist von Vorteil, wenn die Zufuhr des Materials mehr oder weniger parallel zur Drehachse der umAuslaß
zu geraten. Sie werden vielmehr durch Auftreffen auf das Auslaßrohr wieder in die zirkulierende
Strömung zurückgelenkt.
Im übrigen arbeitet die Strahlmühle nach F i g. 5 und 6 im wesentlichen ebenso wie die zuvor beschriebenen
Mühlen. Der wesentliche Unterschied besteht in der Anwendung einer begrenzten Anzahl
relativ großer Düsen 122 und eines in besonderer
nerseits in die Mahl- und Sichtkammer 146 mündet. Eine Welle 168 erstreckt sich durch Wände 148 und
der Kammer 146 und trägt eine Nabe 152.
Eine Rohrleitung 153 ist an einer Gasquelle angeschlossen, aus der Gas unter Druck in eine Speiseleitung
154 gelangt, aus der es durch schräggestellte Düsenöffnungen 156 austritt, die nur längs einem Teil
der Umfangswandung 158 angeordnet sind. Zufolge
der Düsenwinkel, bezogen auf die zirkulierende Strömung, sehr steil gewählt ist. Strahldüsen von diesem
Typ verdienen gelegentlich den Vorzug, wenn es sich um besonders schwer mahlbares Gut handelt.
Die Düsen 122 sind gemäß F i g. 6 über nur ungefähr ein Drittel des Umfangs der Wand 124 der
Kammer verteilt.
laufenden Schaufeln erfolgt, weil dann weniger Energie zum Einbringen notwendig ist. Außerdem haben
die Schaufeln dann die Möglichkeit, direkt auf das zugeführte Material einzuwirken.
Das in die Kammer 146 eingebrachte Material trifft auf die Scheibe 164, von der es in radialer
Richtung in den Bereich von Schaufeln 166 verteilt und radial nach außen beschleunigt wird, so daß es
gegen die Umfangswand 158 der Kammer 146 geschleudert wird. Die aus den Düsen 156 austretenden
Strahlen bewirken, daß das durch die Kammer 146 und durch die Rohre 160,162 und 142 zirkulierende
Material feingemahlen wird, indem die einzelnen Partikeln selbst aufeinandertreffen und sich damit
gegenseitig zerkleinern.
Die Mühle nach F i g. 9 stimmt im wesentlichen mit derjenigen nach F i g. 7 und 8 überein. Doch ist
das Querschnittsprofil der Kammer 170, die der Kammer 146 entspricht, im Bereich der Düsen 172
V-förmig gestaltet, um die aus den Düsen tretenden Strahlen noch wirksamer mit Gut beladen zu können.
Außerdem sind Schaufeln 174 auf einer Scheibe 180 angeordnet und so gestaltet, daß sie das pulverförmige
Gut um die aus den Düsen 172 austretenden Strahlen herum konzentrieren. Die Scheibe 180 ist auf einer
Welle 178 mittels einer Nabe befestigt. Die besondere Form der Schaufeln 174 besteht darin, daß vorspringende
Teil 174 A vorgesehen sind, die mit einem nach innen abgewinkelten Abschnitt 182 der Kammerwand
zusammenwirken, um das pulverförmige Gut in Richtung auf die Strahlen zu lenken.
In manchen Fällen, insbesondere dann, wenn es sich um die Kombination der Wirkungen einer
Schlägermühle und einer Strahlmühle handelt, können die Umfangswände der Vorrichtungen nach
F i g. 7 bis 9 an den Stellen gezahnt oder gezackt gestaltet werden, wo die Schaufeln dicht an der Umfangswand
vorbeilaufen. So kann beispielsweise in F i g. 7 die Umfangswand 158 über eine Bogenstrecke
gezahnt, gezackt oder geriffelt gestaltet werden, die sich zwischen den Punkten 181 und 182 erstreckt.
Gezackt oder auf ähnliche Weise gestaltete Wände können auch in den übrigen hier beschriebenen Mühlen
vorgesehen werden.
In den Ausführungsbeispielen nach F i g. 7 bis 9 wird das Gut nicht nur in der beschriebenen Weise
gegen das Gehäuse geschleudert, sondern außerdem in der Drehrichtung der Schaufeln in Zirkulation
versetzt. Das aus dem geraden Rohrstück 142 zurückkehrende Gas wird gleichfalls durch das Zusammenwirken
der Schaufeln mit dem Gehäuse zirkuliert. Das Material gelangt längs dem Gehäuse in die in
derselben Weise wie bei der Vorrichtung nach Fig. 1 wirkenden Strahlen und von dort durch die
Mühle zum Auslaß 167. Der Rest des Gases und ungenügend gemahlenes, rezirkuliertes Gut gelangt
durch die Rohrrückleitung 142 wieder in die Mühle.
Der Betrieb mit Schaufeln gestattes es, der Mühle größere Abmessungen in axialer Richtung zu geben,
also auch eine größere Höhe, wenn die Achse vertikal steht. Es wurde gefunden, daß eine solche zusätzliche
Höhe bei gewissen Betriebsweisen von Vorteil ist, weil dann eine Serienoperation, wie sie für
gewisse Mahlvorgänge wünschenswert ist, möglich ist. Wenn das Gasvolumen in einer gegebenen Mühle
zunimmt, ist die sich daraus ergebende Kraft in Richtung auf den Auslaß bestrebt, größere Partikelmengen
als Erzeugnis auszutragen. Setzt man zur Abhilfe die Höhe der Mühle herab, so hat dies nachteilige Wirkungen
insofern, als das Beladen der Düsenstrahlen vermindert wird. Demgegenüber ist es bei Anwendung
der Erfindung nunmehr möglich, das Gas und damit das Gut aus der ersten Stufe zu beschleunigen,
bevor es einen Strahl der zweiten Stufe erreicht, und demgemäß die Höhe der Mühle heraufzusetzen, womit
sich die Möglichkeit ergibt, nunmehr tatsächlich in Serien oder mit mehrfacher Abstufung oder Sichtung
zu arbeiten.
Fig. 10 zeigt ein Beispiel einer mehrstufigen
Strahlmühle, die sich als besonders wirksam beim Mahlen gewisser Stoffe erwiesen hat. Die Mühle besteht
aus einer ersten Stufe mit einer Sicht- und Mahlzone 200, durch die sich eine Welle 202 erstreckt.
Eine Stopfbüchse 204 ist an der Welle 202 angeordnet und sorgt für Abdichtung an einer Wand
206 der Kammer 200. Eine Gasquelle 208 liefert Gas in eine Speiseleitung 210, aus der das Gas durch
Düsen 212 in der bereits beschriebenen Weise ausströmt. Ein Förderer 214 vom Venturityp fördert das
Gut in die Kammer 200. Die Wirkungsweise der ersten Stufe der Vorrichtung nach Fig. 10 ist im
wesentlichen die gleiche wie bei vorbekannten Vorrichtungen.
Die zweite Stufe der Mühle nach F i g. 10 enthält eine Mahl- und Sichtzone 220, die im wesentlichen
mit der entsprechenden Kammer der Vorrichtung nach F i g. 1 übereinstimmt. Demgemäß ist eine
Scheibe 222 mit Schaufeln 224 vorgesehen, die durch die Welle 202 gedreht wird. Eine Gasquelle 226 liefert
Gas durch eine Speiseleitung 228 an Düsen 230. Die Schaufeln 224 fassen das aus Gas und pulverisiertem
Gut bestehende Gemisch, das durch einen Auslaß 236 der Kammer 200 austritt und richten das
pulverisierte Gut gegen die Umfangswand 238 in der gleichen Weise wie in Fig. 1. Das pulverisierte Gut
wird gezwungen, sich entlang der Umfangswand 238 in die Düsenstrahlen zu bewegen, die aus den Düsen
230 austreten. Dadurch wird bewirkt, daß das Gut in kleinere Teilchen aufgeteilt wird. Gas und zerteiltes
Gut werden von dem umlaufenden Wirbel mitgerissen, und das Gut gelangt schließlich, wenn es
bis auf die richtige Größe verfeinert worden ist, durch eine Auslaßöffnung 240 nach außen.
Eine in dieser Weise gebaute zweistufige Mühle ist getestet worden und ergab dabei zur Erzeugung
der Strahlen in den beiden Stufen die gleichen Energiemengen. Gleichwohl kann es wünschenswert sein,
die eine oder andere Stufe mit größerer oder kleinerer Energie zu beschicken, je nachdem, um welche
Stoffe und Partikelgrößen es sich handelt.
Wird das zu mahlende Gut mittels eines Injektors zugeführt, so wurde gefunden, daß viele Stoffe mit
besserem Ergebnis zugeführt werden, wenn die Strahlrichtung des Injektors im Winkel gegen die
Ebene versetzt ist, in der die Schaufeln rotieren. Dies ist in Fig. 11 dargestellt, die eine im wesentlichen
gemäß F i g. 1 gebaute Mühle wiedergibt, ausgenommen nur den Injektor 300, der so angeordnet ist,
daß das zu mahlende Gut in die Mühle unter einem spitzen Winkel zur Scheibe 394 zugeführt wird.
Zur Bezeichnung der Teile der Mühle nach Fig. 11
sind die gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 und 2 verwendet worden, jedoch mit davorgesetzter 3. Die
Mühle nach Fig. 11 arbeitet im übrigen in der gleichen
Weise wie die Mühle nach F i g. 1 und 2. Doch leitet der Injektor 300 das Gut der Mühle unter
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einem spitzen Winkel in bezug auf die Scheibe 394 zu, und zwar in einer Richtung, die entgegengesetzt
zur Drehrichtung der Scheibe 394 und der Schaufeln liegt.
Claims (12)
1. Strahlmühle, bestehend aus einer flachen Mahlkammer, deren gekrümmte Umfangswand
zumindest teilweise mit von einem gasförmigen Treibmittel beaufschlagten, eine Zirkulationsströmung
bewirkenden Düsen versehen ist und in der ein mit Schaufeln besetztes Laufrad umläuft, wobei
der Mahlguteintrag auf einer Stirnseite der Mahlkammer vorgesehen ist und der Mahlgutaustrag
aus einem mit der Mahlkammer unmittelbar verbundenen Zentrifugalsichter pneumatisch erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (z. B. 96,97) des Laufrades (z. B.
94) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß sie weder die von den Treibmitteldüsen beauf- ao
schlagte Strahlmahlzone und die Sichtzone des Zentrifugalsichters bestreichen, noch in bezug auf
den Weg des Mahlgutstromes sich zwischen diesen Zonen befinden.
2. Strahlmühle nach Anspruch 1 mit flachzylindrischer Mahlkammer, deren gleichmäßig an
der Umfangswand verteilte Treibmitteldüsen eine periphere Mahlzone bilden, die die Sichtzone
eines Spiralwindsichters umgibt, in deren Mitte der Austragsstutzen für den pneumatischen Mahlgutaustrag
axial hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (z. B. 96,97) des Laufrades
(z. B. 94) einen axialen Abstand von den Treibmitteldüsen (ζ. B. 64) der Strahlmahlkammer
(z. B. 56) aufweisen (F i g. 1, 3, 5 und 10).
3. Strahlmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (z. B.
97) des Laufrades (z. B. 94) nur in dessen äußerem Bereich angeordnet sind und bis zur Innenwand
(z. B. 62) der Mahlkammerumfangswand reichen (F i g. 1, 3, 5 und 10).
4. Strahlmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad
aus einer ebenen, die Schaufeln tragenden Vollscheibe (z. B. 94) besteht, auf deren der Strahlmahl-
und Spiralsichtzone abgewandten Seite ebenfalls im wesentlichen radial verlaufende
Schaufeln (z. B. 96) vorgesehen sind (F i g. 1, 3, 5 und 10).
5. Strahlmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem
Laufrad (222) versehenen Strahlmühle eine laufradfreie Spiralstrahlmühle (200) axial unmittelbar
vorgeschaltet ist (F i g. 10).
6. Strahlmühle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgeschaltete laufradfreie
Spiralstrahlmühle (200) im Durchmesser kleiner ist (Fig. 10).
7. Strahlmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der von den
Schaufeln (z. B. 96,97) des Laufrades (z. B. 94) bestrichene Teil der Mahlkammerumfangswand
(z. B. 62) zur Düsenmahlzone hin konisch erweitert ist und die peripheren Kanten der Schaufeln
entsprechend verlaufen (Fig. 1, 3, 5 und 10).
8. Strahlmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, insbesondere nach Anspruch?, dadurch
gekennzeichnet, daß der von den Schaufeln (z. B. 96, 97) bestrichene Teil der Mahlkammerumfangswand
(z. B. 62) aufgerauht, geriffelt, gezahnt oder gezackt ist.
9. Strahlmühle nach einem der Ansprüche 1 und 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umfangswand (z. B. 158) der Mahlkammer wenigstens auf einem Teil ihrer axialen Erstreckung
spiralförmig verläuft und die Treibmitteldüsen (ζ. B. 156) nur in dem Teil der Umfangswand
vorgesehen sind, in dem diese einen sich zu einem tangentialen Austrittsstutzen (160) sich stetig
verbreiternden Zwischenraum (146) zum Umfang des Laufrades (164) aufweist (Fig. 7, 8, 9).
10. Strahlmühle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den tangentialen Austrittsstutzen ein Zentrifugal-Umlaufsichter (160,142)
angeschlossen ist, dessen Grobgutaustrag (142) in die Aufgabevorrichtung (140) der Strahlmühle
mündet (Fig. 7 und 8).
11. Strahlmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufgabevorrichtung (z. B. 74) im Bereich der Schaufeln (z.B. 96) des Laufrades (z. B. 94) in
das Mühlengehäuse mündet (F i g. 1, 3, 5 und 9).
12. Strahlmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Strahlmühle ein Gebläse (112,116) axial unmittelbar nachgeschaltet ist, wobei der Austrittsstutzen
der Sichtkammer (72') des Strahlwindsichters der Saugstutzen des Gebläses ist (Fig. 3 und 4).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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