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DE1298861B - Schaltungsanordnung fuer eine elektrisch mit Hilfe eines Fuehlstift-mechanismus dreidimensional gesteuerte Nachformfraesmaschine - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine elektrisch mit Hilfe eines Fuehlstift-mechanismus dreidimensional gesteuerte Nachformfraesmaschine

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Publication number
DE1298861B
DE1298861B DE1959Z0007581 DEZ0007581A DE1298861B DE 1298861 B DE1298861 B DE 1298861B DE 1959Z0007581 DE1959Z0007581 DE 1959Z0007581 DE Z0007581 A DEZ0007581 A DE Z0007581A DE 1298861 B DE1298861 B DE 1298861B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
feed
coil
switching
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959Z0007581
Other languages
English (en)
Inventor
Janas Frantisek
Sedlacek Jan
Radek Zdenek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZD Y PRESNEHO STROJIRENSTVI GO
Original Assignee
ZD Y PRESNEHO STROJIRENSTVI GO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZD Y PRESNEHO STROJIRENSTVI GO filed Critical ZD Y PRESNEHO STROJIRENSTVI GO
Publication of DE1298861B publication Critical patent/DE1298861B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/12Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means
    • B23Q35/121Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means using mechanical sensing
    • B23Q35/122Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means using mechanical sensing the feeler opening or closing electrical contacts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Machine Tool Copy Controls (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf 'eine Schaltungsanordnung für eine elektrisch mit Hilfe eines Fühlstiftmechanismus dreidimensional gesteuerte Nachformfräsmaschine mit einem Schichtdickenschalter und einem Zeilenschalter, die beide als von Anschlägen betätigte Endschalter ausgebildet sind und mittels Relais Vorschubkupplungen steuern.
  • Das durch Regeleinrichtungen ermöglichte Nachformen bei der zerspanenden Bearbeitung durch Kopieren einer Schablone ist bekannt. Es wird hauptsächlich beim Drehen, Hobeln und Fräsen angewendet. Eine große Zahl von Kopieranordnungen ist entwickelt worden (Industrie-Anzeiger, 1957, S. 21 bis 26).
  • Eine bekannte Steuervorrichtung für fühlergesteuerte Werkzeugmaschinen, bei denen der aus dem Werkstück herauszuarbeitende Werkstoff in mehreren Schichten abgetragen wird, arbeitet derart, daß jeweils unmittelbar nach dem Heraustreten des Werkzeuges aus dem Werkstück durch Zusammen-20 wirken eines einstellbaren, in Abhängigkeit von der Werkzeugbewegung verstellten Anschlages mit einem ortsfest angebrachten, einstellbaren Anschlag selbsttätig eine Umkehr der relativen Vorschubbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück herbeigeführt wird. Die Anschläge sind als elektrische Kontakte ausgebildet (schweizerische Patentschrift 235 089).
  • Bekannt ist auch eine Schaltungsanordnung an im Zeilenverfahren mit mehrfacher Schichtabnahme arbeitenden Nachformfräsmaschinen, welche eine bereits am Bearbeitungsende der Zeile wirksam werdende Schalteinrichtung zur Umsteuerung der Zeileneinrichtung aufweist. Hierbei wird zur Betätigung der Schalteinrichtung ein wegabhängig einstellbarer Kontakt benutzt, der beim Auslaufen von Fühler und Werkzeug aus der jeweils bearbeitenden Schicht wirksam wird. In der Anordnung ist ein vom Umsteuerschalter geschaltetes polarisiertes Umsteuerrelais mit zwei Paaren von Wicklungen vorgesehen, von denen je eine die Hauptarbeitsrichtung, die andere die Gegenrichtung schaltet und die so bemessen sind, -daß die -zweite Wicklung den Relaiskontakt entgegen der Wirkung der ersten Wicklung umlegt. Neben diesem polarisierten Relais sind noch weitere Relais vorgesehen, z. B. ein Unterbrecherrelais, das die Einwirkung des Umsteuerschalters auf die Abgabe eines einmaligen kurzen Umsteuerbefehls begrenzt und den Umsteuerschalter nach Abgabe des Umsteuerbefehls unwirksam macht (deutsche Patentschrift 929 887). - -Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und aus wenigen Relais aufgebaute Schaltungsanordnung für eine elektrisch mit Hilfe eines Fühlstiftmechanismus dreidimensional gesteuerte Nachformfräsmaschine zu schaffen. und so zu gestalten, daß sie verschiedenen Bedarfsfällen angepaßt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß gelöst durch die Parallelschaltung eines Stromkreises, in dem der Schichtdickenschalter mit der Spule der Kupplung für den Tiefenvorschub in Richtung zum Fühlstift, einem Relais zum Schalten der Spule der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes sowie mit einem Schalter des Fühlstiftmechanismus zur Betätigung der Spule der Kupplung des Tiefenvorschubes in Richtung zum Fühlstift in Reihe geschaltet ist, mit den Stromkreisen der einander parallelgeschalteten Kupplungsspulen, nämlich der Spule der Kupplung des Tiefenvorschubes in Richtung vom Fühlstift weg, der Spulen der Kupplungen des Quervorschubes für den Hin- und Rücklauf, der 5 Spule der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes, und mit dem Stromkreis einer Spule eines Relais mit ihren Kontaktgliedern zum Schalten der Spule der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes und zum Umschalten auf die Spulen des Quervorschubes für Hin- und @o Rücklauf, in dem dieser Spule des Relais der eine Schalter eines zweipoligen Zeilenschalters parallel zu dieser Spule und in Reihe mit beiden ein Strombegrenzungswiderstand sowie der andere Schalter des zweipoligen Zeilenschalters geschaltet sind.
  • @5 Durch die mit diesen Maßnahmen ermöglichte Anpassungsfähigkeit ergibt sich für die so ausgerüstete Maschine eine vielseitigere Einsatzmöglichkeit und damit eine bessere Ausnutzung, ohne daß dabei der schaltungsmäßige Aufwand vergrößert worden ist.
  • Bei dieser Schaltungsanordnung ist es zweckmäßig, wenn parallel zur Spule des Relais mit ihren Kontaktgliedern zum Schalten der Spule der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes und zum Umschalten auf 25 die Spulen des Quervorschubes für Hin- und Rücklauf der eine Schalter eines zweipoligen Endschalters zum Umschalten des Quervorschubes in der einen Richtung geschaltet ist, während parallel zu dem anderen Schalter des zweipoligen Zeilenschalters und 3o einem mit diesem in Reihe liegenden Schalter zum Ausschalten der Zeilenschaltung ein Schalter eines zweipoligen Endschalters zum Umschalten des Quervorschubes in der anderen Richtung geschaltet ist.
  • Zur baulichen einfachen Ausgestaltung ist es ferner 35 zweckmäßig, daß parallel zu den Stromkreisen der Spulen der Vorschubkupplungen ein Stromkreis mit der Spule eines Relais zum Umschalten der in den Stromkreisen der Spulen der Vorschubkupplungen angeordneten Kontaktglieder dieses Relais geschaltet 4o ist und daß in Reihe zu der Spule dieses Relais sowohl ein Schalter des Fühlstiftmechanismus als auch ein Selbsthaltekontaktglied liegt; während parallel zu dieser Reihenschaltung der Schalter des Fühlstiftmechanismus und in Reihe hiermit ein Stroma.5 begrenzungswiderstand angeordnet ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen F i g. 1, 2 und 3 eine Nachformfräsmaschine mit verschiedenen eingespannten Mustern und Werk-So stücken, F i g. 4 das Schaltbild der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
  • Auf einer an dem Rahmen 2 der Fräsmaschine (F i g. 1) befindlichen Führung 1 bewegt sich ein 55 Support für den Quervorschub mit einem Fühlstift 5 und einem Fräswerkzeug 4 nach oben oder unten. Auf einer weiteren am Rahmen 2 ausgebildeten Führung 6 bewegt sich ein Support 7 für den zum Quervorschub senkrechten Tiefenvorschub nach links 60 oder nach rechts. Ein Support 8 für den Zeilenschaltvorschub bewegt sich auf dem Support 7 senkrecht zum Quer- und Tiefenvorschub. Am Support 7 für den Tiefenvorschub sind ein zweipoliger Zeilenschalter 9, 9 a und ein Schichtdickenschalter 10 befestigt, welche von Anschlägen 11 und 12 betätigt werden, die auf einer am Rahmen 2 befestigten Stange 13 verstellbar angeordnet sind. Der Support 8 für den Zeilenschaltvorschub trägt eine Einspannkonsole 14 zum Einspannen des Musters 15 und des Werkstückes 16.
  • Die nach F i g. 4 ausgeführte elektrische Schaltungsanordnung der Nachformfräsmaschine wird von der Spannungsquelle 30 gespeist. 9, 9a sind die zwei Schalter des zweipoligen Zeilenschalters, 31, 31 a, 32 und 32 a sind Endschalter für die einzelnen Bewegungsrichtungen des Quervorschubes. 33 ist ein Umschalter für die Zeilenschaltung, der von einer Nockenscheibe 50 der nicht eingezeichneten Zeilenschaltvorrichtung betätigt wird. 34, 34 a sind Schalter für das Ausschalten der Zeilenschaltung in dem dem Werkzeug 4 zugewendeten Umriß der eben abgenommenen Schicht der Vertiefung. 10 ist der Schichtdickenschalter, 35 ist ein Schalter für den Tiefenvorschub, 36 ein Schalter für den Zeilenschaltvorschub und 37 ein Schalter für die Wahl des Kopierens in vier oder acht Bewegungsrichtungen. 38 ist ein Relais für die Einschaltung des Zeilenschaltvorschubes und das Umschalten der Quervorschubeinrichtungen, 39 ein Relais für das Umschalten bei steigendem oder fallendem Querschnittsprofil der zu kopierenden Vertiefung. 40 und 41 sind Relais zum Schalten der Spulen der Vorschubkupplungen. 19, 20, 21, 22 und 23 sind Schalter des Fühlstiftmechanismus. 42 und 43 sind Spulen der Kupplungen des Tiefenvorschubes, 44 und 45 Spulen der Kupplung des Quervorschubes für Hin- und Rücklauf. 46 ist eine Spule der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes. 47, 48 und 49 sind Strombegrenzungswiderstände.
  • Der Schichtdickenschalter 10 ist mit der Spule 42 der Kupplung für den Tiefenvorschub in Richtung zum Fühlstift, mit dem Relais 40 zum Schalten der Spule 46 der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes sowie mit dem Schalter 19 des Fühlstiftmechanismus zur Betätigung der Spule 42 der Kupplung des Tiefenvorschubes in Richtung zum Fühlstift in Reihe geschaltet.
  • Dieser Stromkreis liegt parallel zu den Stromkreisen der zueinander parallelgeschalteten Spulen 43, 44, 45 und 46. Mittels der Spule 43 wird die Kupplung des Tiefenvorschubes in Richtung vom Fühlstift weg gesteuert, während die Spulen 44, 45 den Hin- und Rücklauf des Quervorschubes und Spule 46 den Zeilenschaltvorschub kuppeln.
  • Ein weiterer paralleler Stromkreis enthält die Spule 38 a des Relais 38, deren Kontaktglieder 38 c, 38 d zum Schalten der Kupplungsspulen 44, 45 und 46 dienen. In diesem Stromkreis ist der eine Schalter 9 des zweipoligen Zeilenschalters 9, 9 a ; parallel zu der Spule 38 a des Relais 38 geschaltet, während sowohl mit diesem Schalter 9 als auch mit der Spule 38 a des Relais 38 der Strombegrenzungswiderstand 49 und der andere Schalter 9 a des zweipoligen Zeilenschalters 9, 9 a in Reihe liegt.
  • Parallel zur Spule 38 a des Relais 38 liegt der eine Schalter 31 a des zweipoligen Endschalters 31, 31 a zur Schaltung des Quervorschubes in einer Richtung, während parallel zu dem anderen Schalter 9 a des zweipoligen Zeilenschalters 9, 9 a und dem mit diesem in Reihe liegenden Schalter 34 a zum Ausschalten des Zeilenschaltvorschubes der Schalter 32 a des zweipoligen Enschalters 32, 32 a geschaltet ist. Dieser Schalter 32 a dient zum Umschalten des Quervorschubes in die andere Richtung.
  • Ein weiterer Parallelstromkreis enthält die Spule 39 e des Relais 39 zum Schalten der Spulen 42, 43, 44, 45, 46 der Vorschubkupplungen. Der Schalter 22 des Fühlermechanismus sowie das Selbsthaltekontaktglied 39 fliegt in Reihe mit der Spule 39 e des Relais 39, während parallel zu dieser Reihenschaltung der Schalter 20 des Fühlermechanismus und in Reihe hiermit der Strombegrenzungswiderstand 48 angeordnet ist.
  • Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung wird einmal für den Fall beschrieben, daß eine Vertiefung anderen beim Kopieren räumlicher Gebilde.
  • mit gegliedertem Boden kopiert wird, und zum Beim Kopieren der Vertiefung im Werkstück 16 (F i g. 1) schreitet der Fühlstift 5 in bekannter Weise am Muster 15 von der Stelle A zur Stelle B fort, welche die Wendepunkte des Quervorschubes darstellen. Im Wendepunkt kommt es zur Zeilenschaltung, das ist zur Verschiebung des Supports 8 für den Zeilenschaltvorschub um eine Zeile. Das gleiche gilt auch für das Werkzeug 4 hinsichtlich der Stelle A' und B' am Werkstück 16.
  • Wenn der Fühlstift 5 bei seinem Fortgang von der Stelle A zur Stelle B die Stelle E (F i g.1) überschreitet, wo sich das sinkende Querschnittsprofil der Vertiefung in ein steigendes verändert, kommt es bei geschlossenem Schalter 21 (F i g. 4) zu einem kurzzeitigen Schließen des Schalters 22 und dadurch zu einem zeitweiligen Umlegen des Relais 39 in die gestrichelte Lage. Dadurch ändert sich der Sinn des Tiefenvorschubes, so daß der Fühlstift 5 nunmehr aus der Vertiefung herausschreitet. Muster 15 und Werkstück 16 entfernen sich von ihm, und der Fühlstift nähert sich der Stelle B. In analoger Weise schreitet das Werkzeug 4 in der Vertiefung des Werkstückes 16 von der Stelle A' über die Stelle E' zur Stelle B' fort.
  • Nähert sich der Fühlstift 5 der Stelle B, so ist der Schalter 21 geschlossen, und die übrigen Schalter des Fühlstiftmechanismus sind geöffnet, bis auf den Schalter 23, der aus Sicherheitsgründen angeordnet ist und keinen Einfluß auf die Wirkungsweise der Anordnung hat. Das Kontaktglied 41 a des Schaltrelais 41 schaltet die Spule 43 der Kupplung des Tiefenvorschubes in Richtung vom Fühlstift weg ein, so daß sich das Muster 15 vom Fühlstift 5 entfernt, bis es zum Schließen des Schalters 19 des Fühlstiftmechanismus und zum Öffnen des Schalters 21 kommt. Dadurch wird der Tiefenvorschub in Richtung vom Fühlstift weg eingestellt und der Quervorschub eingeschaltet, denn das Kontaktglied 40 a des Relais 40 geht in die gestrichelte Lage über und schaltet den Stromkreis der Spule 44 der Kupplung für den Quervorschub ein. Gleichzeitig schaltet jedoch der Anschlag 11 (F i g.1) den zweipoligen Zeilenschalter 9, 9 a in die gestrichelte Lage um. Der Anschlag Il ist auf der Stange 13 derart eingestellt, daß die Umschaltung beim Anlangen des Endes des Fühlstiftes 5 in den Stellen A, B erfolgt. Dadurch kommt es zur Erregung der Spule 38 a des Relais 38 und infolgedessen zur Einschaltung des Kontaktgliedes 38 b und zur Umschaltung der Kontaktglieder 38 e, 38 d, wie es im Schaltschema gestrichelt angedeutet ist. Dadurch wird der Stromkreis der Spule 45 der Kupplung für den Quervorschub in entgegengesetzter Richtung eingeschaltet. Fühlstift und Werkzeug werden zu den Stellen A und A' zurückkehren und weiter der Stromkreis der Spule 46 der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes eingeschaltet. Durch das kurzzeitige Schließen des Schalters 20 kehren die Kontaktglieder des Relais 39 in die voll eingezeichnete Lage (F i g. 4) zurück, so daß der Fühlstift 5 und das Werkzeug 4 nunmehr durch den Quervorschub, wie bereits erwähnt, nach unten zurückbewegt werden. Gleichzeitig bildet der Zeiienschaltvorschub dadurch eine Zeile aus, daß der Support 8 mit dem Muster 15 und dem Werkzeug 16 kurzzeitig senkrecht zum Quervorschub verschoben wird. Die kurzzeitige Längsverschiebung wird durch die Nockenscheibe 50 der nicht eingezeichneten Zeilenschaltvorrichtung erzielt; die Drehung dieser Scheibe 50 ist von der Kupplung für den Zeilenschaltvorschub abgeleitet. Durch die Drehung der Scheibe 50 wird der Umschalter 33 in die gestrichelte Lage umgeschaltet, wodurch der Stromkreis der Spule 46 der Kupplung für den Zeilenschaltvorschub unterbrochen wird und die Kupplung derart gleichzeitig mit dem Zeilenschaltvorschub auch die Drehung der Nockenscheibe 50 unterbricht. Nunmehr kehren der Fühlstift 5 und das Werkzeug 4 längs einer neuen Zeile zur Stelle A und A' am Muster 15 und Werkstück 16 zurück. In den Stellen A, A' kommt es unter der Einwirkung des Anschlages 11 zur abermaligen Umschaltung des zweipoligen Zeilenschalters 9, 9 a zurück in die in F i g. 4 voll eingezeichnete Lage. Hierbei schließt der Schalter 9 die Spule 38 a des Relais 38 kurz, wodurch es zur Umschaltung beider Kontaktglieder 38 c und 38 d in die im Schema voll gezeichnete Lage kommt. Nunmehr wiederholt sich der ganze oben beschriebene Vorgang.
  • Die Anschläge 11 und 12 können auch auf der Stange 13 derart eingestellt werden, daß der Tiefenvorschub nur in dem Bereich X (F i g. 2) verläuft. In diesem Bereich erfolgt das Kopieren, wie vorher beschrieben. Sobald jedoch der Fühlstift 5 an die Stelle C gelangt, öffnet der Anschlag 12 den Schalter 10 (F i g. 2 und 4), wodurch der Stromkreis der Spule 42 des Tiefenvorschubes in der Richtung zum Fühlstift unterbrochen wird. In Tätigkeit verbleibt lediglich der Quervorschub, und der Fühlstift 5 geht von der Stelle C zur Stelle D über, ohne daß der Fühlstift 5 das Muster 15 berührt. Das Werkzeug 4 nimmt hierbei zeilenweise eine ebene Schicht ab, deren Dicke dem Bereich X gleicht. Sobald der Fühlstift 5 an der Stelle D (F i g. 2) am Muster 15 aufsitzt, kommt es zu seiner axialen Verschiebung, bis der Schalter 22 den Stromkreis der Spule 39 e des Relais 39 einschaltet. Dadurch gehen die Kontaktglieder 39 a, 39 b, 39 c und 39 d in die gestrichelt gezeichneten Lagen über, die Schalter 19 und 21 schalten die Spulen 42 und 43 für den Tiefenvorschub in Richtung vom Fühlstift und führen den Fühlstift 5 von der Stelle D zu der Stelle A. Nach Beendigung der Abnahme dieser Schichten wird der Anschlag 12 zur Abnahme einer weiteren Schicht verstellt. Hierbei muß gleichzeitig auch der Anschlag 11 für die Zeilenschaltung eingestellt werden.
  • Für jede derart abgenommene Schicht werden daher die Anschläge 11 und 12 von Hand aus verstellt. Sind in dieser Weise nach Abnahme der letzten ebenen Schichten die höchsten Stellen des Reliefbodens der Vertiefung erreicht, wird der Anschlag 12 durch sein Abschieben auf der Stange 13 außer Tätigkeit versetzt, und das vom Fühlstift 5 betätigte Werkzeug 4 bearbeitet sodann die ganze nunmehr ausgeschruppte Vertiefung mit allen Einzelheiten des Reliefbodens.
  • Beim Kopieren räumlicher Gebilde (F i g. 3) wird eine einfachere Schaltungsanordnung verwendet. Der Anschlag 11 wird auf der Stange 13 derart eingestellt, daß die Zeilenschaltung in den Punkten F, G am Muster 15 erfolgt. Ansonsten ist die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung die gleiche, wie sie oben beim Kopieren von Vertiefungen beschrieben wurde. Der Schalter 10 wird beim Kopieren räumlicher Gebilde außer Tätigkeit gesetzt. Dies wird durch Abschieben des Anschlages 12 auf der Stange 13 erzielt.
  • Durch Abschalten des zweipoligen Schalters 34, 34 a ist es möglich, die Zeilenschaltung an dem dem Werkzeug 4 zugewendeten Umriß der abgenommenen Schicht der Vertiefung auszuschalten. Sodann treten die von den Anschlägen 52, 53 (F i g. 4) betätigten Endschalter 31, 31 a und 32, 32 a für die Zeilenschaltung in Tätigkeit. Die angeführten, vom Quersupport 3 getragenen Schalter werden von in Fig.1, 2 und 3 nicht eingezeichneten Anschlägen betätigt, welche an den Führungen 1 und 7 einstellbar sind.
  • Durch Öffnen des Schalters 37 ist es möglich, das Kopieren mit einem Achtrichtungsvorschub in ein solches mit Vierrichtungsvorschub zu ändern.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für eine elektrisch mit Hilfe eines Fühlstiftmechanismus dreidimensional gesteuerte Nachformfräsmaschine mit einem Schichtdickenschalter und einem Zeilenschalter, die beide als von Anschlägen betätigte Endschalter ausgebildet sind und mittels Relais Vorschubkupplungen steuern, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h die Parallelschaltung eines Stromkreises, in dem der Schichtdickenschalter (10) mit der Spule (42) der Kupplung für den Tiefenvorschub in Richtung zum Fühlstift, einem Relais (40) zum Schalten der Spule (46) der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes sowie mit einem Schalter (19) des Fühlstiftmechanismus zur Betätigung der Spule (42) der Kupplung des Tiefenvorschubes in Richtung zum Fühlstift in Reihe geschaltet ist, mit den Stromkreisen der einander parallelgeschalteten Kupplungsspulen, nämlich der Spule (43) der Kupplung des Tiefenvorschubes in Richtung vom Fühlstift weg, der Spulen (44, 45) der Kupplungen des Quervorschubes für den Hin- und Rücklauf, der Spule (46) der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes, und mit dem Stromkreis einer Spule (38 a) eines Relais (38) mit ihren Kontaktgliedern (38 c, 38 d) zum Schalten der Spule (46) der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes und zum Umschalten auf die Spulen (44, 45) des Quervorschubes für Hin-und Rücklauf, in dem dieser Spule (38 a) des Relais (38) der eine Schalter (9) eines zweipoligen Zeilenschalters (9, 9 a) parallel zu dieser Spule (38 a) und in Reihe mit beiden ein Strombegrenzungswiderstand (49) sowie der andere Schalter (9 a) des zweipoligen Zeilenschalters (9, 9 a) geschaltet sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Spule (38 a) des Relais (38) mit ihren Kontaktgliedern (38 c, 38 d) zum Schalten der Spule (46) der Kupplung des Zeilenschaltvorschubes und zum Umschalten auf die Spulen (44, 45) des Quervorschubes für Hin- und Rücklauf der eine Schalter (31 a) eines zweipoligen Endschalters (31, 31 a) zum Umschalten des Quervorschubes in der einen Richtung geschaltet ist, während parallel zu dem anderen Schalter (9 a) des zweipoligen Zeilenschalters (9, 9 a) und einem mit diesem in Reihe liegenden Schalter (34 a) zum Ausschalten der Zeilenschaltung ein Schalter (32 a) eines zweipoligen Endschalters (32, 32 a) zum Umschalten des Quervorschubes in der anderen Richtung geschaltet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Stromkreisen der Spulen (42, 43, 44, 45, 46) der Vorschubkupplungen ein Stromkreis mit der Spule (39e) eines Relais (39) zum Umschalten der in den Stromkreisen der Spulen (42, 43, 44, 45, 46) der Vorschubkupplungen angeordneten Kontaktglieder (39 a, 39 b, 39 c, 39 d) dieses Relais (39) geschaltet ist und daß in Reihe zu der Spule (39 e) dieses Relais (39) sowohl ein Schalter (22) des Fühlstifhnechanismus als auch ein Selbsthaltekontaktglied (39 @ liegt, während parallel zu dieser Reihenschaltung der Schalter (20) des Fühlstiftmechanismus und in Reihe hiermit ein Strombegrenzungswiderstand (48) angeordnet ist.
DE1959Z0007581 1958-11-28 1959-10-08 Schaltungsanordnung fuer eine elektrisch mit Hilfe eines Fuehlstift-mechanismus dreidimensional gesteuerte Nachformfraesmaschine Pending DE1298861B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2314499A (en) * 1941-06-13 1943-03-23 Darnley E Howard Apparatus for reproducing threedimensional patterns and the like
CH235089A (de) * 1941-11-20 1944-11-15 Vomag Vogtlaendische Maschinen Steuervorrichtung für den Arbeitsvorschub des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück an fühlergesteuerten Werkzeugmaschinen.
DE929887C (de) * 1952-06-28 1955-07-04 Siemens Ag Anordnung fuer eine im Zeilenverfahren mit mehrfacher Schichtabnahme arbeitende Nachformfraesmaschine

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CH375632A (de) 1964-02-29

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