[go: up one dir, main page]

CH235089A - Steuervorrichtung für den Arbeitsvorschub des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück an fühlergesteuerten Werkzeugmaschinen. - Google Patents

Steuervorrichtung für den Arbeitsvorschub des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück an fühlergesteuerten Werkzeugmaschinen.

Info

Publication number
CH235089A
CH235089A CH235089DA CH235089A CH 235089 A CH235089 A CH 235089A CH 235089D A CH235089D A CH 235089DA CH 235089 A CH235089 A CH 235089A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tool
workpiece
stops
stop
sensor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Maschinenfabrik
Original Assignee
Vomag Vogtlaendische Maschinen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vomag Vogtlaendische Maschinen filed Critical Vomag Vogtlaendische Maschinen
Publication of CH235089A publication Critical patent/CH235089A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/06Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor specially adapted for controlling successive operations, e.g. separate cuts, on a workpiece

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Control Of Machine Tools (AREA)

Description


  Stenervorrichtung für den Arbeitsvorschub des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück  an fühlergesteuerten Werkzeugmaschinen.    Beim Bearbeiten von Hohlformen auf       führergesteuerten        Fräs-,    Bohr- oder andern  für Nachformzwecke geeigneten Maschinen  wird der aus dem Werkstück herauszuarbei  tende Werkstoff in Schichten abgetragen, die  entweder parallel zur     herzustellenden        Werk-          stückendform    oder parallel zur relativen Vor  schubrichtung zwischen Werkzeug und Werk  stück liegen.

   Besonders im ersteren Falle  treten verhältnismässig lange Leerlaufwege  des Werkzeuges auf, die dadurch     bedingt     sind, dass der Fühler bei jedem Hin- und  Rücklauf wieder die Teile des von ihm ab  gefühlten     Musters    mit überfährt, an denen  das Werkzeug infolge der schichtweisen Tie  fenzustellung noch nicht mit dem Werkstück  in Eingriff kommt. Im letzteren Falle zeigen  sich die erwähnten Leerlaufwege insbeson  dere dann, wenn die in das Werkstück ein  zuarbeitende Hohlform in der Längsvor  schubrichtung nicht durch eine zu dieser    senkrecht     stehende,        sondern    eine zu ihr schräg  liegende oder     gewölbte    Fläche begrenzt ist.

    Das Werkzeug bewegt sich hierbei an den  entsprechenden     Stellen    aus der     Vertiefung     im Werkstück heraus und streicht im Leer  lauf über dessen Oberfläche hin, bis. der auf  den längsten Auskesselweg in der Längs  vorschubrichtung des Arbeitstisches gegen  über dem Werkzeug eingestellte Anschlag  eine Vorschubumkehr bewirkt.  



  Mit Hilfe der Erfindung sollen die  erwähnten Leerlaufwege weitgehend besei  tigt und somit die     Wirtschaftlichkeit    nach  formender Werkzeugmaschinen     gesteigert     werden. Die Erfindung betrifft eine Steuer  vorrichtung für den     Arbeitsvorschub    des       Werkzeuges    gegenüber dem Werkstück an       fühlergesteuerten    Werkzeugmaschinen, bei       denen,der    aus dem     Werkstück    'herauszuarbei  tende Werkstoff in mehreren Schichten ab  getragen wird.

   Die Vorrichtung gemäss der      Erfindung ist. derart ausgebildet, dass jeweils       unmittelbar    nach dem     Heraustreten    des     Werk-          zeuges    aus dem Werkstück durch Zusammen  wirken eines einstellbaren, in Abhängigkeit  von der Werkzeugbewegung verstellten An  schlages mit einem     ortsfest    angebrachten,       einstellbaren    Anschlag selbsttätig eine Um  kehr der relativen Vorschubbewegung zwi  schen Werkzeug und Werkstück herbeige  führt wird. .  



  Die Zeichnung veranschaulicht in  Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Er  findung an einer fühlergesteuerten Fräsma  schine mit Hilfskraftverstellung des Werk  zeuges und in  Fig. 2 den Bearbeitungsvorgang in sinn  bildlicher Darstellung.  



  Auf dem am Ständer 1 der Maschine  höheneinstellbar befestigten Teil 2     sind    in  üblicher Weise verstellbar der     Längstisch    3  und der Quertisch 4, welche Teile den Ar  beitstisch bilden, angebracht. Der letztere  trägt die Musterform 5     sowie    das Werkstück  6.

   An der Platte 7 des Ständers 1 ist in ent  sprechenden Führungen verschiebbar der Trä  ger 8 angebracht. der einerseits den einstell  bar an ihm zu befestigenden Spindelstock 9  mit dem Werkzeug 10 und     anderseits    die in  Führungen     verschiebbare        Steuervorrichtung     1-1 trägt. -Durch Druckmittelbeaufschlagung  des mit seiner Kolbenstange 12 ortsfest  am     Maschinengestell    aufgehängten, im Zy  linder 13 des Trägers 8     untergebrachten    Kol  bens 14 von der einen oder der andern Seite  her kann der Trägger nebst Spindelstock 9  und Werkzeug 10 gehoben oder gesenkt wer  den.

   Das Werkzeug 10: erhält seinen Antrieb  von der im Spindelstock 9 gelagerten An  triebsspindel aus, deren aus dem Spindel  stock herausragendes oberes Ende 15 als  Keilnutenwelle ausgebildet ist und in einen  entsprechenden Keilnutenring des Schnecken  rades 16 eingreift. Das Schneckenrad<B>1.6</B>  wird von der Schnecke 17 und diese wiederum  von dem nicht     dargestellten        Intriehsmotor     aus angetrieben.  



  Auf dem Träger 8 ist ein Haltearm<B>18</B>  angebracht, der einerseits eine Gewinde-    Buchse 19 zur Aufnahme der an der Steuer  vorrichtung 11 angreifenden Gewindespindel  20 und anderseits einen     einstellbaren,    mit  einstellbar an der Platte 7 befestigten     An-          scblä.gen    2-1, ??     zusammenarbeitenden    An  schlag 2:3 trägt.

   Mittels eines über Schnecke  24 und Schneckenrad ?'5 auf das mit Keil  nuten     versehene    obere Ende 26 der Gewinde  spindel ?() wirkenden Klinkenschaltwerkes       ?7,    ?8 kann die     Gewindespindel    20 gedreht  und damit in der Büchse<B>19</B>     ;schrittweise     hochgeschraubt werden, so dass die Steuer  vorrichtung 11 in ihrer Führung am Träger  8 gleitend nach oben     verstellt        wird.    Die Vor  richtung 11 ist also gegenüber dem Anschlag  23 verstellbar. Die Betätigung des Klinken  schaltwerkes 27,     2,8        erfolgt:    von einem durch  Kontaktschluss unter Strom zu setzenden  Magneten 29 aus.  



  Die beim dargestellten Ausführungsbei  spiel verwendete     Steuervorrichtung    11 arbei  tet hydraulisch und besteht aus einem mit  dem Fühler 30 verbundenen, unter Feder  wirkung auf das Muster 5 zu gedrückten  Steuerschieber, dessen steuernde Kanäle mit  entsprechenden Steuerkanälen im Steuerge  häuse zusammenarbeiten. Beim Bearbeitungs  vorgang wird der Längstisch 3 und damit.  auch der     Quertisch    4 nebst Muster 5 und  Werkstück 6 abwechselnd in der Zeichnungs  ebene nach links oder rechts bewegt. Der  Fühler 30 gleitet: über da Muster 5     hinweg     und wird der Musterform entsprechend unter  oder entgegen der Wirkung der den Steuer  schieber beaufschlagenden Feder in seiner  Achsrichtung verschoben.

   Erfolgt das -Ver  stellen des Fühlers     beispielsweise    nach oben.  so wird entsprechend der Steuerschieber nach  oben bewegt. Seine     steuernden    Kanten geben  einerseits den Durchfluss für das von einer  Pumpe geförderte     Arbeitsdruckmittel    durch  die     Leitung   <B>31</B> nach dem Zylinder 13, zur  Beaufschlagung des Kolbens 1.1 frei, ander  seits wird gleichzeitig die Leitung 32 an die  nicht dargestellte, in den Druckmittelbehälter  mündende     Rücliflnssleitung    angeschlossen.  Der Träger 8     rieb    t     Spindelstoek    9 und     Werk-          zeug    10 werden angehoben.

   Da an dieser Be-      wegung auch das mit dem Träger 8 über die  Spindel 20 und den Bock 18 verbundene Ge  häuse der Steuervorrichtung 11     teilnimmt,     während der     Steuerschieber    unter Federwir  kung gegen das     Muster    5 gedrückt -wird, also  zurückbleibt,     sperren,die        steuernden    Kanten  von Steuerschieber und Steuergehäuse den  Druckmittelfluss über die Leitungen 3'1, 32  wieder ab, sobald das Werkzeug 10 am Werk  stück 6 die der     Stellung    des Fühlers 30 am       Muster    5     entsprechende    Lage erreicht hat.

    Beim Verstellen des Fühlers 3,0 nach     unter     wird die Leitung 32 auf Druckmittelzu- und  die Leitung 3,1 auf Druckmittelabfluss ge  schaltet. Die hierdurch ausgelösten     Vorgänge          entsprechen    den bereits beschriebenen, jedoch  mit umgekehrter Bewegungsrichtung der     ver-          stellten    Teile.  



  Die Verwirklichung des Erfindungsgedan  kens, ist jedoch nicht von der Verwendung  der beschriebenen hydraulischen Steuervor  richtung abhängig, es können mit     gleichem     Vorteil an ihrer Stelle auch andere bekannte,  z. B. elektrisch arbeitende Fühlersteuerungen  mit Hilfskraftverstellung des Werkzeuges  benutzt werden. Auch die beim Ausführungs  beispiel als     elektrische    Kontakte ausgebilde  ten Anschläge 21, 23 können durch andere.  den     beabsichtigten    Zweck in gleicher Weise       erfüllende    Anschläge, wie beispielsweise me  chanisch wirkende Anschläge oder Ventile,  ersetzt werden.

   Es kann der     Anschlag    2,1 als  in dass Leitungsnetz für den Druckmittelan  trieb des Arbeitstisches eingeschaltetes Ven  til ausgebildet sein.  



  Beim Bearbeiten der Vertiefung 33 des  beispielsweise dargestellten Werkstückes 6        -irl    der Werkstoff in mehreren zu der her  zustellenden Endform 34 parallelen Schich  ten 35 abgetragen, indem das Werkzeug  während jeder Schicht in     parallelen    Zeilen  36 quer über das Werkstück bezw. entspre  chend der Fühler über das     Muster    geführt  wird, wobei nach Vollendung jeder Zeile  selbsttätig eine Umkehr der relativen Bewe  gungsrichtung zwischen Werkzeug und  Werkstück bezw. Fühler und Muster unter  gleichzeitiger relativer     Querverstellung    um    Zeilenbreite erfolgt.

   Ist auf     diese    Weise das  Abtragen einer Schicht 3,5 beendet, so wird  vorzugsweise     selbsttätig    die Länge des den  Träger 8 und die     Steuervorrichtung    11 ver  bindenden Rückstellgestänges 18:, 2,0 ver  kürzt, das Werkzeug also in später noch  näher zu beschreibender Weise um Schicht  stärke zugestellt und gleichzeitig die relative  Quer- und Längsverschiebung zwischen  Werkzeug und Werkstück     bezw.    Fühler und       Muster    umgekehrt.  



  Zu     Berginn    des Bearbeitungsvorganges  wird mittels eines gegebenenfalls auf der Ge  windespindel     210,    26 anzuordnenden,     nicht     dargestellten Handrades die     Steuervorrich-          tung    11 so weit nach unten verschoben, dass  bei Anlage des Fühlers.     3'0    an dem Boden der       Musterfarm    5 das Werkzeug 1,0 gerade auf  der Oberfläche     4-8,    des noch     unbearbeiteten     Werkstückes 6 aufsitzt.

   Der Anschlag 21  wird so eingestellt, dass er hierbei an dem  Anschlag 23 anliegt, während der Anschlag  22 auf einen der grössten zu erzeugenden       Auskesseltiefe    entsprechenden Abstand vom  Anschlag 23 eingestellt wird. Nachdem der  Längstisch 3 beispielsweise in seine rechte  und der Quertisch beispielsweise in seine hin  tere     Endstellung    bewegt ist, wird     mittels    des  nicht     dargestellten    Handrades die Spindel 20  gedreht und so die Steuervorrichtung um       einen    der Stärke der     erAten    abzutragenden  Werkstoffschicht entsprechenden Betrag zu-;

         rückgestellt.    Nach Einschalten der     Druck-          rnittelförderpumpe    - wird das Werkzeug 10  in der bereits beschriebenen Weise um einen  entsprechenden Betrag durch Verschieben  des     Trägers    8 auf das Werkstück zu bewegt.  Bei der nun einsetzenden     Vorschubbewegung     des Längstisches 3 in der Zeichnungsebene  nach links gleitet der Fühler 30 an der Ober  fläche der Musterform 5 entlang.

   Das Werk  zeug 10 bewegt sich zunächst ohne Eingriff ,  mit dem Werkstück auf der der     Musterform          bezw.    der herzustellenden     Werkstückend-          form        entsprechenden        Zeilenlinie    37 nach  rechts relativ über das Werkstück 6 hin und  kommt erst an der Stelle 38 mit     diesem    in ,  Eingriff, da sich der Fühler 3,0 nicht in glei-      eher Höhenlabe mit dem Werkzeug 1     (-)    be  findet.

   Wenn das Werkzeug um die Stärke  der in Fig. 2 bereits abgetragen gezeichneten  Schicht in     dass    Werkstück     eingedrungen    ist.,  sitzt der Fühler bereits auf dem Boden der  Musterform auf. Ebenso tritt das Werkzeug  bei 39 bereits wieder aus dem Werkstück       aus,    wenn der Fühler     3,0        \:sich    auf der Lehre  5 erst um die Stärke der .eben abgetragenen  Werkstoffschicht nach oben     bewegt    hat.

    Beim vollkommenen Abfühlen der Muster  form 5 würde das Werkzeug 10 sich jetzt  noch so lange ausser     Eingriff    mit dem Werk  stück     weiterbewegen    müssen, bis beispiels  weise bei 40 am Ende der Zeile 3'7 nach  vollkommenem Ablaufen des Fühlers     3G    auf  dem Muster 5 der     Tischanschlag    in bisher  üblicher Weise die Umkehr der Arbeitstisch  laufrichtunb bewirken würde.  



  Diese den     Bearbeitungsvorgang    erheblich  verlängernden Leerläufe werden durch den       Anschlag        2'1    vermieden. Unmittelbar nach.  dem Heraustreten des     Werkzeuges    bei 3,9  aus dem Werkstück, also unmittelbar nach  dem sein unteres Ende die Höhe der Werk  stückoberfläche 48 erreicht, kommt der mit  ihm in     Verbindung    :stehende     Anschlag    23 an  dem Anschlag 21 zur Anlage.

   Hierdurch  wird ein Kontakt geschlossen, der einerseits  den     Quertisch    4 um Zeilenbreite nach vorn  verstellt und anderseits die, Richtung d  relativen Längsvorschubes zwischen Fühler  und Muster und damit     zwischen        Werkzeug     und     Werkstück.    umkehrt.     Das    Werkzeug be  wegt sich nun auf der zweiten Zeile 4-1 re  lativ über das Werkstück hin. Jeweils beim  Heraustreten des     Werkzeuges    auf die Werk  stückoberfläche 48 wird im Verlauf der wei  teren     Zeilenbewegungen    der Quertisch 4 um  Zeilenbreite nach vorn verschoben und die  Vorschubrichtung des Längstisches 3 um  bekehrt.

   Dieser     Vorgang    ist vollkommen un  abhängig davon, ob das Werkzeug während  des     Eingriffes    mit dem Werkstück     bleiche     oder unterschiedlich lange Zeilenwege zu  rücklegt, d. h. die zu bearbeitende     Auskes-          selung    durch eine senkrecht zur Vorschub  richtung des Längstisches liegende ebene    oder eine ganz     beliebig    geformte Fläche be  grenzt wird.  



  Nachdem sodann die zeilenweise     Quer-          verschiebung    des Tisches 4 so weit fortge  schritten ist, dass der Fühler 30 das Muster  in der     besamten    Breite     abgetastet    hat und  das Werkzeug     C    über die gesamte Breite der  Werkstückvertiefung 33 geführt ist, wird       beispielsweise    bei 4? durch den Anschlag 21  ausser der Umkehr der Längstischbewegung  nun auch das bisher nur     Leerbube    ausfüh  rende oder verriegelte Schaltwerk 27, 28  ausgelöst und gleichzeitig die     Zustellrich-          tung    des Quertisches 4 umgekehrt,

   so dass  dieser sieh nun zeilenweise in der Zeichnungs  ebene von vorn nach hinten bewegt. Zum  Auslösen des Schaltwerkes<B>27,</B> 28 sowie zur  Umkehr der Quertischzustellung können vom       Quertisch    1 des Arbeitstisches betätigte, als  Kontakte     ausgebildete    Anschläge dienen, die  derart in einen Stromkreis mit den Kontak  ten 21, 2:3 geschaltet werden, dass jeder von  ihnen nur bei gleichzeitigem Schluss der Kon  takte 21, ?3      wirksam    werden kann, während  die letzteren auch für sieh allein den ihnen  zugeordneten Schaltvorgang auslösen können.  



       Durch        Betätigen    des Schaltwerkes 27, 28  wird die Gewindespindel 20 um einen ent  sprechenden Winkel gedreht. Diese schraubt  sich in der Gewindehülse 19 des Haltearmes  nach oben und zieht hierbei das Gehäuse der  Steuervorrichtung 11 ebenfalls nach oben.  Auf diese Weise wird das zwischen das  Werkzeug 11-) und die Steuervorrichtung  mittelbar bezw. zwischen Träger 8 und  Steuervorrichtung 11 unmittelbar zwischen  geschaltete Verbindung;- bezw. Rückstellge  stänge 20, 18 verkürzt. Durch Verschieben  des Gehäuses der Steuervorrichtung 11 ist  zwischen den Kanälen des Steuerschiebers  und des Steuergehäuses der Durchfluss für  das Druckmittel über die     Leitung    32 nach  dem Zylinder 13     freigegeben    worden.

   Der  Träger 8 nebst     Spindelstoek    9,     Werli#zeug    10  und     Steuervorriehtungsgehä.use    werden so  lange nach unten verstellt, bis in der ent  sprechenden     gegenseitigen    Lage von     Steuer-          sehieber    und Steuergehäuse der Druckmittel-      durchfluss nach der Leitung 32 wieder ab  gesperrt ist.

   Das Werkzeug 10 und der Füh  ler<B>3,0</B> befinden sieh jetzt in     einem    um  Schichtstärke geringeren Höhenabstand von  einander, so dass das Werkzeug beim Ab  fühlen des Musters um     Schichtstärke        tiefer     in das Werkstück eindringen kann.     Unter    je  weiliger Umkehr der Längsvorschubrichtung  und gleichzeitiger     Querzustellung    beim Aus  treten des Werkzeuges aus dem Werkstück  an den durch die Punkte 43, 44 bezeichneten  Querkanten der Auskesselung wird nunmehr  die zur herzustellenden Werkstückendform  parallele Schicht 45 in zueinander parallelen  Zeilen abgetragen.

   Nachdem dies erfolgt ist,  findet     beispielsweise    bei 4,6 wieder das     Be-          tätigen    des Schaltwerkes 27, 28 und damit  eine neuerliche     Zustellung    des Werkzeuges  unter gleichzeitiger Umkehr der Vorschub  richtung von Längs- und Quertisch statt. Die  beschriebenen Vorgänge wiederholen sich  nun so lange, bis nach Abtragen der noch  erforderlichen Anzahl von Schichten 46, 47  die Vertiefung     36.    fertig herausgearbeitet ist.

    Nach dem     Zustellen    des Werkzeuges kommt  beim bezw. nach dem Abtragen der letzten  Schicht der Anschlag 28 an dem     Anschlag    22  zur Anlage, der den Stromkreis zum Betäti  gen des Schaltwerkes 27,     2'8        unterbricht    und  den     Maschinenantrieb    abschaltet,     also    die  Maschine stillsetzt, sobald das Werkzeug die  erforderliche Auskesseltiefe im Werkstück  erreicht hat.  



  Falls das zu bearbeitende Werkstück eine  Mehrzahl von Vertiefungen aufweist, die  durch     zwischen    ihnen und auf gleicher Höhe  mit der Werkstückoberfläche liegende Teile  getrennt sind, kann das Auslösen der Bewe  gungsumkehr des     das    Muster und das Werk  stück tragenden Längstisches 3 beim     Inein-          griffgelangen    der Anschläge 23, und 21 für  eine bestimmte Anzahl von Berührungen  zwischen den genannten Anschlägen verhin  dert werden. Dies kann durch Verwendung  eines Klinkenschaltwerkes oder einer ähn  lichen Zählvorrichtung bewirkt werden, die  beim Heraustreten des     Werkzeuges    aus dem  Werkstück an den Punkten, an denen eine    Bewegungsumkehr nicht stattfinden soll,  Leerhübe ausführt.

   Zu dem gleichen Zweck  können auch     Überzüge    oder     Auflagen    aus  leitendem oder nicht leitendem Werkstoff an       e    den entsprechenden     Stellen    des Musters Ver  wendung finden, die durch     Berührung    mit  der sodann als Kontakt auszubildenden Ta  sterspitze einen Stromkreis schliessen oder       unterbrechen,    der über Relais oder derglei  chen die normalerweise von den Anschlägen       bezw.    Kontakten 21,     2'2'    bewirkte     Auslösung     von Schaltvorgängen verhindert.

   Auf diesem  Wege wird e     s    möglich, eine Mehrzahl hin  tereinanderliegender Vertiefungen zu bear  beiten und hierbei den Fühler     bezw.    das       Werkzeug    erst an der äussern     Anschlusskante     der letzten     Vertiefung        zur    Umkehr zu veran  lassen und     gleichzeitig    die Zeilenzustellung  durchzuführen.  



  Mit Hilfe der beschriebenen     Vorrichtung     ist es also möglich, Vertiefungen in Werk  stücken .ohne die bisher erforderlichen, zeit  raubenden Leerläufe von Fühler     und    Werk  zeug herzustellen und dabei den Fühler je  weils nur über .die Teile des     Musters    hinweg  zuführen, an denen sieh das Werkzeug mit  dem Werkstück in     Eingriff    befindet. Es ist  dabei gleichgültig, ob     die        herzustellende    Ver  tiefung in der Längs-     und/öder        Querrich-          tung    durch ebene oder ganz beliebig anders  geformte Flächen begrenzt wird.

   Die vorge  schlagene     Einrichtung    ist dabei nicht etwa  nur für Maschinen der vorgeschlagenen Art  verwendbar, sie ist vielmehr     mit    gleichem  Vorteil auch für alle andern     nachformenden,     spanabhebenden     Werkzeugmaschinen,        wie          Drehbänke,    Schleif-,     Bohrmaschinen    oder  dergleichen, zu gebrauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuervorrichtung für den Arbeitsvor schub des Werkzeuges gegenüber dem Werk stück an fühlergesteuerten Werkzeugmaschi nen, bei denen der aus dem Werkstück her auszuarbeitende Werkstoff in mehreren Schichten abgetragen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass jeweils unmittelbar nach dem Heraustreten des Werkzeuges (10) aus dem Werkstück (6) durch Zusammenwirken eine.
    einstellbaren, in Abhängigkeit von der Werk- zeugbewegung verstellten Anschlages (28) mit einem ortsfest angebrachten, einstellba ren Anschlag (21) selbsttätig eine Umkehr der relativen Vorschubbewegung zwischen Werkzeug (10) und Werkstück (6) herbei geführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die Anschläge (21, 23) als elektrische Kontakte ausgebildet sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der ortsfeste An schlag (2'1) als in das Leitungsnetz für den Druckmittelantrieb des Arbeitstisches einge schaltetes Ventil ausgebildet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (21, 23<B>)</B> derart mit vom Arbeitstisch betätigten Anschlägen zum Be tätigen eines Schaltwerkes (27, 28) für das Verstellen einer die Werkzeugbewegungen steuernden Vorrichtung (11) zusammenarbei ten, dass die erstgenannten Anschläge (21, 23) zwar für sich allein, die letztgenannten jedoch nur gleichzeitig mit den erstgenann ten wirksam werden können. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und -Unteranspruch 2', dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (21, 23) derart mit. vom Arbeitstisch betätigten Anschlägen zum Be tätigen eines Schaltwerkes (2'7, 2'8) für das Verstellen einer die Werkzeugbewegungen steuernden Vorrichtung (11) zusammenarbei ten, dass die erstgenannten Anschläge (21, 23) zwar für :sieh. allein, die letztgenannten ,je doch nur gleichzeitig mit den erstgenann ten wirksam -erden können.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die zum Betätigen des Schalt- werkes (27, 28) für das Verstellen der die Werkzeugbewegungen steuernden Vorrich tung (11) dienenden, vom Arbeitstisch betä tigten Anschläge zugleich die Umkehr der Vorschubrichtung des Quertisches (4) bei der zeilenweisen Querverschiebung bewirken. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der in Abhängigkeit von der Werkzeugbewegung verstellte Anschlag (23) finit der Werkzeugspindel und der fühlerbetä tigten, diesem Anschlag (23) gegenüber ver- . stellbaren Vorrichtung (11) zum Steuern der Werkzeugbewegungen auf einem höhenver stellbaren Träger (8) angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der in Abhängig keit von der Werkzeugbewegung verstellte Anschlag (23) mit einem zweiten, ortsfest angebrachten, einstellbaren Anschlag (22) zusammenarbeitet, der den Maschinenantrieb abschaltet. sobald das Werkzeug (10) die er-, forderliche Auskesseltiefe im Werkstück (6) erreicht hat.
CH235089D 1941-11-20 1942-12-17 Steuervorrichtung für den Arbeitsvorschub des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück an fühlergesteuerten Werkzeugmaschinen. CH235089A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE235089X 1941-11-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH235089A true CH235089A (de) 1944-11-15

Family

ID=5895039

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH235089D CH235089A (de) 1941-11-20 1942-12-17 Steuervorrichtung für den Arbeitsvorschub des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück an fühlergesteuerten Werkzeugmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH235089A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169255B (de) * 1955-09-07 1964-04-30 Nassovia Werkzeugmaschf Vorrichtung zum Abtragen der Werkstuecktiefen in einzelnen Schichten an Nachformwerkzeug-maschinen, insbesondere -fraesmaschinen, mit einem Drei-Stellungstaster oder Tasterschieber
DE1191659B (de) * 1957-11-14 1965-04-22 Droop & Rein Vorrichtung zum Abschalten des Eilganges beim Eilruecklauffraesen auf fuehlergesteuerten Werkzeugmaschinen
DE1298861B (de) * 1958-11-28 1969-07-03 Zd Y Presneho Strojirenstvi Go Schaltungsanordnung fuer eine elektrisch mit Hilfe eines Fuehlstift-mechanismus dreidimensional gesteuerte Nachformfraesmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169255B (de) * 1955-09-07 1964-04-30 Nassovia Werkzeugmaschf Vorrichtung zum Abtragen der Werkstuecktiefen in einzelnen Schichten an Nachformwerkzeug-maschinen, insbesondere -fraesmaschinen, mit einem Drei-Stellungstaster oder Tasterschieber
DE1191659B (de) * 1957-11-14 1965-04-22 Droop & Rein Vorrichtung zum Abschalten des Eilganges beim Eilruecklauffraesen auf fuehlergesteuerten Werkzeugmaschinen
DE1298861B (de) * 1958-11-28 1969-07-03 Zd Y Presneho Strojirenstvi Go Schaltungsanordnung fuer eine elektrisch mit Hilfe eines Fuehlstift-mechanismus dreidimensional gesteuerte Nachformfraesmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0229668B1 (de) Schneidmaschine für plattenförmige Werkstücke
DE2534289A1 (de) Saegenvorschubvorrichtung fuer eine saegenbearbeitungsmaschine, insbesondere saegenschaerfmaschine
DE2065754A1 (de) Bewegungsumwandlungsvorrichtung
CH235089A (de) Steuervorrichtung für den Arbeitsvorschub des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück an fühlergesteuerten Werkzeugmaschinen.
DE926827C (de) Mehrschnitt-Steuervorrichtung fuer Drehbaenke
DE1078408B (de) Kopierfraesmaschine
DE1777175B2 (de) Werkstück-Transportvorrichtung an einer Doppelscheibenschleifmaschine
DE3239939C2 (de)
DE3711384C2 (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung
DE1179784B (de) Steuereinrichtung zur selbsttaetigen Ein-stellung des vorgesehenen Schneidwinkels an Blechscheren
DE538441C (de) Aussenrundschleifmaschine mit hydraulischem Antrieb des Laengs- und Querschlittens
DE907241C (de) Hydraulisches Getriebe fuer Stossmaschinen
EP0015009B1 (de) Steuereinrichtung zum Steuern einer Vorschubbewegung in einer Verzahnungsmaschine
DE763538C (de) Schleifmaschine, insbesondere Rundschleifmaschine, mit Einrichtung zum Steuern des Arbeitsganges der Schleifscheibe beim Laengsschleifen
DE1602732C3 (de) Selbsttätige Mehrschnitt-Steuerung für eine hydraulische Kopiereinrichtung an Drehmaschinen
DE520913C (de) Steuereinrichtung an selbsttaetigen, rein hydraulisch gesteuerten Schleifmaschinen
DE20007273U1 (de) Papierschneidemaschine
DE2239854A1 (de) Gewindeschneidmaschine
DE3405890A1 (de) Endenbearbeitungsmaschine fuer stangen und rohre
DE1477632C (de) Vorrichtung zum Steuern der Vorschubbewegung des hydraulisch angetriebenen Werkzeugschlittens insbesondere an einer Gewindeschneidmaschine
CH283517A (de) Zweischnitt-Steuervorrichtung an Drehbank.
DE909147C (de) Auf einer geraden Bahn mittels eines Handgriffs verschiebbares Werkzeug
DE1092278B (de) Blockbrecher zum Zerteilen von Bloecken, Knueppeln od. dgl.
DE1577168A1 (de) Angetriebenes Werkzeug
DE1912005B2 (de) Steuervorrichtung fuer die vorschubbewegung des schneidwerkzeuges einer schneidmaschine