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DE1298783B - Geraet zum selbsttaetigen Fuehren und Zentrieren einer sich bewegenden Bahn - Google Patents

Geraet zum selbsttaetigen Fuehren und Zentrieren einer sich bewegenden Bahn

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Publication number
DE1298783B
DE1298783B DEI22377A DEI0022377A DE1298783B DE 1298783 B DE1298783 B DE 1298783B DE I22377 A DEI22377 A DE I22377A DE I0022377 A DEI0022377 A DE I0022377A DE 1298783 B DE1298783 B DE 1298783B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
web
centering
axis
bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI22377A
Other languages
English (en)
Inventor
Richards Howard R
Alexeff Alexander V
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Industrial Ovens Inc
Original Assignee
Industrial Ovens Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Industrial Ovens Inc filed Critical Industrial Ovens Inc
Publication of DE1298783B publication Critical patent/DE1298783B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/02Registering, tensioning, smoothing or guiding webs transversely
    • B65H23/032Controlling transverse register of web
    • B65H23/038Controlling transverse register of web by rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/02Registering, tensioning, smoothing or guiding webs transversely
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2404/00Parts for transporting or guiding the handled material
    • B65H2404/10Rollers
    • B65H2404/15Roller assembly, particular roller arrangement
    • B65H2404/152Arrangement of roller on a movable frame
    • B65H2404/1521Arrangement of roller on a movable frame rotating, pivoting or oscillating around an axis, e.g. parallel to the roller axis
    • B65H2404/15212Arrangement of roller on a movable frame rotating, pivoting or oscillating around an axis, e.g. parallel to the roller axis rotating, pivoting or oscillating around an axis perpendicular to the roller axis
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/10Guides or expanders for finishing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Unwinding Webs (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gerät-zum selbsttätigen Führen und Zentrieren einer sich bewegenden Bahn aus Papier, Stoff, Folie, Metall od. dgl., mit einer sich quer zu der Bahnlaufrichtung erstreckenden Walze, über die die Bahn läuft und die an beiden Enden jeweils durch einen Lenker an einem Halterahmen gelagert ist.
  • Bei einem bekannten derartigen Gerät (vgl. USA.-Patentschrift 2451394) läuft die Bahn im wesentlichen in horizontaler Ebene, ferner ist die Walze unterhalb der Bahn am Halterahmen gelagert, verlaufen die Lenker leicht nach unten geneigt zur Bahnebene, und ist der Abstand der Lagerstellen der Lenker an der Walze kleiner als der Abstand der Lagerstellen der Lenker am Halterahmen. Eine Bahnabweichung wird durch selbsttätiges Schrägstellen und durch Verschieben gegen die Bahnlaufrichtung der Walze korrigiert, wobei sich jedoch die Walze in der Abweichungsrichtung der Bahn bewegt, was die Zentrierung der Bahn in ihre Normallage verzögert.
  • Bei einem anderen bekannten Gerät zum selbsttätigen Führen und Zentrieren einer sich bewegenden Bahn (vgl. USA.-Patentschrift 2387036) läuft die Bahn von oben nach unten, und die beiden Lenker, mit denen die Walze am Halterahmen beweglich geführt ist, schwingen in der Ebene der Bahn. Der Abstand der Lagerstellen der Lenker an der Walze ist kleiner als der Abstand der Lagerstellen der Lenker am Halterahmen. Da die Lenker nur in der Bahnebene schwingen, ist außerdem eine besondere Führung an der Walze erforderlich, die die Bahn zur Anlage an die Walze bringt. Auch hier wird die Walze bei einer Bahnabweichung in der Abweichungsrichtung der Bahn bewegt, was, wie bereits erwähnt, die Zentrierung der Bahn in ihre Normallage verzögert.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Gerät der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei einer Bahnabweichung die Walze in der zu der Abweichung entgegengesetzten Richtung bewegt wird, um eine zusätzliche Rückstellkraft zum schnelleren Zentrieren der Bahn auszuüben.
  • Das Gerät der eingangs genannten Art ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen der Lenker an dem Halterahmen oberhalb der Bahn und mit geringerem Abstand voneinander als die Lagerstellen der Lenker an der Walze angeordnet sind.
  • Ein besonderer Vorteil des Geräts gemäß der Erfindung gegenüber dem zuerst genannten bekannten Gerät besteht darin, daß die Lenkerlager keinen starken Belastungen durch große Verdrehungsmomente ausgesetzt sind.
  • Zweckmäßigerweise kann das Gerät gemäß der Erfindung so ausgebildet sein, daß eine Stelleinrichtung zum Zentrieren der Walze in eine Mittelstellung, in der die Walze quer zu der Bahnlaufrichtung seitlich verschwenkbar ist, vorgesehen ist. Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit des Zentrierens erhöht.
  • Das Gerät kann ferner vorteilhaft dadurch weitergebildet werden, daß die Lenker über der Walze zwischen sich eine Andrückwalze tragen, die gegen die Walze durch eine Federung vorgespannt ist. Durch die Andrückwalze wird eine verbesserte Führung der Bahn erreicht.
  • Die Geschwindigkeit des Zentrierens kann ferner erhöht werden, indem Lagerbolzen für die Lagerstellen der Lenker an dem Halterahmen gegen Lagerbolzen für die Lagerstellen der Lenker an der Walze geneigt sind, so daß die Walze bei einer Korrekturbewegung auch in Bahnlängsrichtung verschwenkt wird.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Bahnführungsgerät anzugeben, bei der zur Bahnkorrektur gleichzeitig die Walze schräg gestellt und gegen die Bahnlaufrichtung bewegt wird, ohne daß eine besondere Kraft in Bahnlaufrichtung ausgeübt werden muß.
  • Das Gerät der eingangs genannten Art ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Punkte, an denen die Haltestangen mit der Walze verbunden sind, kleiner ist als der Abstand der Punkte, an denen die Haltestangen mit dem Halterahmen verbunden sind.
  • Zweckmäßigerweise kann das Gerät gemäß der Erfindung so ausgebildet sein, daß eine Stelleinrichtung zum Zentrieren der Walze in eine Mittelstellung, in der die Walze quer zu der Bahnlaufrichtung seitlich verschwenkbar ist, vorgesehen ist. Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit des Zentrierens erhöht.
  • Das Gerät kann ferner vorteilhaft dadurch weitergebildet werden, daß die Haltestangen über der Walze eine sich zwischen ihnen erstreckende Andrückwalze tragen, die gegen die Walze durch eine Federung vorgespannt ist. Durch die Andrückwalze wird eine verbesserte Führung der Bahn erreicht.
  • Die Geschwindigkeit des Zentrierens kann ferner erhöht werden, indem Verbindungsstifte für die Verbindung der Haltestangen mit dem Halterahmen gegen Verbindungsstifte für die Verbindung der Haltestangen mit der Walze geneigt sind, so daß die Walze bei einer Korrekturbewegung auch in Bahnlängsrichtung verschwenkt wird.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt Fig. 1 einen Aufriß eines Geräts gemäß der Erfindung, F i g. 2 einen schematischen Seitenriß des Geräts von Fig. 1, über dessen Walze eine Bahn läuft, F i g. 3 ähnlich F i g. 1 einen schematischen Aufriß eines abgeänderten Geräts, Fig. 4 einen schematischen Seitenriß des Geräts von F i g. 3, über dessen Walze eine Bahn läuft, F i g. 5 ähnlich F i g. 1 einen schematischen Aufriß eines Geräts mit zwei Walzen entsprechend Fig. 1, die jedoch etwas anders gelagert sind, Fig. 6 einen schematischen Seitenriß des Geräts von F i g. 5, über dessen Walzen eine Bahn läuft, F i g. 7 ähnlich F i g. 1 einen Aufriß eines weiteren Geräts, F i g. 8 einen Seitenriß des Geräts von F i g. 7, Fig. 9 einen Aufriß eines Geräts ähnlich Fig. 3, das jedoch eine zweite Walze in Form einer Andrückwalze aufweist, Fig. 10 einen Seitenriß des Geräts von Fig. 9, Fig. 11 einen Aufriß eines Geräts, bei dem bestimmte Merkmale der in F i g. 7 und 9 abgebildeten Geräte kombiniert sind, Fig. 12 einen Seitenriß des Geräts von Fig. 11 und F i g. 12 a einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie 12a-12avonFig. 11.
  • Das in F i g. 1 abgebildete Gerät zum selbsttätigen Führen und Zentrieren einer sich bewegenden Bahn hat eine Walze 10, über die eine Bahn 15 (s. Fig. 2) läuft. Die Walze ist mit Lagerungseinrichtungen versehen, die zwei Lagergehäuse 11 enthalten, von denen je eines an einem Ende der Walze 10 liegt.
  • An einem Ende der Walze 10 ist eine erste hängende Haltestange 12 vorgesehen, welche an einem Halterahmenl3 aufgehängt und mit dem Lagergehäuse 11 verbunden ist. Es ist ersichtlich, daß der Punkt, an dem die Haltestange 12 an dem Halterahmen 13 aufgehängt ist, nach oben und seitlich nach innen zur Walze gegen den Punkt versetzt liegt, an dem die Haltestange 12 an dem Lagergehäuse 11 angelenkt ist.
  • Am gegenüberliegenden Ende der Walze 10 ist eine Haltestange 22 vorgesehen, die von einem anderen Teil des Halterahmens 13 herabhängt und mit dem Lagergehäuse 11 an dem entsprechenden Ende der Walze 10 verbunden ist. Es ist wiederum ersichtlich, daß der Punkt, an dem die Haltestange 22 an dem Halterahmen 13 aufgehängt ist, nach oben und seitlich nach innen zur Walze gegen den Punkt versetzt liegt, an dem die Haltestange 22 mit dem Lagergehäusell verbunden ist. Das Gerät gemäß der Erfindung ist daher so ausgebildet, daß der Abstand der Punkte, an denen die Haltestangen 12, 22 mit der Walze 10 verbunden sind, kleiner ist als der Abstand der Punkte, an denen die Haltestangen 12, 22 mit dem Halterahmen 13 verbunden sind.
  • Falls die Bahn 15 zentriert über die Walze 10 läuft, nimmt diese die in Vollinie in F i g. 1 gezeigte Mittelstellung ein. Falls die Bahn aus ihrer zentrierten Stellung nach rechts entsprechend F i g. 1 abweicht, wirkt eine erhöhte Belastung auf das rechte Ende der Walze ein, wodurch die resultierenden Kräfte auf der Walze derart wirken, daß sie sich schräg legt und in die in Strichlinie in F i g. 1 gezeigte Stellung verschoben wird. Die Bahn wird somit schnell in eine korrigierende Richtung nach links verschoben, während gleichzeitig eine Tendenz besteht, auf das linke Ende der Walze aufzulaufen, welches jetzt das höher liegende Ende der Walze ist. Dadurch wird sowohl eine schnell korrigierende seitliche Bewegung der Bahn und eine korrigierende Verstellung der gegenseitigen Lage der Walze und der Bahn erreicht, ohne daß irgendwelche Hilfseinrichtungen zur Kantenabtastung und Steuerung erforderlich sind. Es ist ersichtlich, daß die Aufhängung nach Fig. 1 nicht unbedingt durch die Schwerkraft und durch die auf die Bahn ausgeübte Spannung zentriert werden muß, sondern daß dies beispielsweise durch Federn 18 geschehen kann, die die Walze 10 nachgiebig in der Mittelstellung halten. Falls das Gerät beispielsweise aus der in Fig. 1 gezeigten Lage umgekehrt wird, so daß die Haltestangen von der Walze nach unten weisen und die Bahn unter der Walze hindurchläuft, wird die gleiche Führungswirkung, wie eben beschrieben, erreicht.
  • Fig. 3 zeigt ein Gerät mit einer Walze 30, über die eine Bahn 35 läuft. Haltestangen 42 und 52 an den Enden der Walze gleichen den Haltestangen 12 und 22 mit der Ausnahme, daß sie mit einem Halterahmen 43 um Achsen verschwenkbar verbunden sind, die zur Horizontalen geneigt sind, d. h. nicht senkrecht auf der Ebene durch die Achse der Walze und den Mittelpunkt des Berührungsbogens zwischen der laufenden Bahn und der Walze stehen. Wie Fig. 4 zeigt, schwingt die Haltestange 42 um eine imaginäre Achse 46, während die Haltestange 52 um eine andere imaginäre Achse schwingt, welche direkt hinter der Achse 46 in der Blickrichtung von F i g. 4 liegt. Es ist ersichtlich, daß der Punkt, an dem die Haltestange 42 von dem Halterahmen 43 herabhängt, nach oben und seitlich nach innen von dem Punkt versetzt liegt, an dem die Haltestange42 mit dem Lager für die Walze 30 verbunden ist. Die Folge davon ist, daß bei Bewegung eines Endes der Walze aus der in F i g. 3 gezeigten Mittelstellung nach unten dieses Ende sich auch in die Einlaufrichtung der laufenden Bahn bewegt. Umgekehrt bewegt sich das entgegengesetzte Ende, welches nach oben gelangt, in die Auslaufrichtung der Bahn. Diese Schräglage der Walze bezüglich der laufenden Bahn geht in eine Richtung, in der die korrigierende Führungswirkung verstärkt wird.
  • In F i g. 5 und 6 ist ein Gerät mit zwei Walzen 60 und 80 ähnlich den Walzen 10 und 30 dargestellt.
  • Die Walzen 60 und 80 sind in F i g. 5 in den Stellungen gezeigt, die sie annehmen, wenn über sie kein Band hinwegläuft. Die Walze 60 ist an ihren Enden mit Haltestangen 62 und 72 und die Walze 80 mit Haltestangen 82 und 92 ausgestattet. Die Haltestangen 62 und 72 wie auch 82 und 92 ähneln den Haltestangen 12 und 22. Es ist ersichtlich, daß die Haltestange 82 an dem Halterahmen an einem Punkt angelenkt ist, der etwas oberhalb des Punkts liegt, an dem die Haltestange 92 an dem Halterahmen angelenkt ist. Ebenso ist die Haltestange 72 an dem Halterahmen an einem Punkt angelenkt, der etwas oberhalb des Punkts liegt, an dem die Haltestange 62 am Halterahmen angelenkt ist. Es können auch andere gleichwertige Maßnahmen angewendet werden, um die Neigung der Walzen in unbelastetem Zustand herbeizuführen, beispielsweise, indem die Haltestangen von einer gemeinsamen Höhe von dem Halterahmen herabhängen, jedoch die Haltestangen 62 und 92 länger als die Haltestange 72 bzw. 82 sind.
  • Der Mittelpunkt des Berührungsbogens der laufenden Bahn mit den Walzen 60 und 80 liegt etwas weiter links bzw. rechts entsprechend Fig. 6. Der Mittelpunkt des Berührungsbogens für die Walze 60 liegt in einer ersten gegebenen Richtung nach einer Seite von der Achse der Walze 60, wobei die gegebene Richtung nach oben und etwas nach links entsprechend Fig.6 verläuft. Der Mittelpunkt des Berührungsbogens für die Walze 80 liegt längs einer zweiten gegebenen Richtung nach einer Seite von der Achse der Walze 80, wobei die gegebene Richtung nach oben und etwas nach rechts entsprechend der in F i g. 6 gegebenen Darstellung verläuft.
  • Die Haltestangen 62 und 82 befinden sich auf der gleichen Seite der Bahn, während die Haltestangen 72 und 92 auf der gegenüberliegenden Seite der Bahn liegen. Sowohl in der in Fig. 5 gezeigten Stellung als auch in der normalen Einstellung des Geräts liegen die Punkte, an denen die Haltestangen 62 und 72 die Lager der Walze 60 haltern, voneinander versetzt. Somit liegt der der Haltestange 62 zugeordnete Gelenkpunkt unterhalb desjenigen für die Haltestange 72, während der Gelenkpunkt der Haltestange 92 unterhalb des Gelenkpunktes der Haltestange 82 liegt.
  • Wenn auf den Walzen 60 und 80 eine Bahn läuft, werden die obenliegende linke Seite der Walze 60 und die obenliegende rechte Seite der Walze 80 entsprechend Fig. 5 in der Weise belastet, daß beide Walzen erstens sowohl in Richtung zur Mitte des Geräts verschoben als auch zweitens ihre obenliegenden Enden nach unten bewegt werden. Dieser Vorgang findet selbst dann statt, wenn die Bahn genau zentriert ist. Dies ist die Normalstellung des Geräts, wenn die Bahn läuft. Die Bewegung der Walzen von der in F i g. 5 gezeigten Stellung in die Normalstellung erschöpft jedoch nicht den Bewegungsbereich der Walzen. Dies geht am besten daraus hervor, daß diese Verstellung in die Normalstellung fortlaufend größer wird, je breitere Bahnen auf dem Gerät laufen.
  • Wenn das mit der Bahn belastete Gerät in die Normalstellung läuft, sind das linke Ende der Walze 60 und das rechte Ende der Walze 80 immer noch etwas angehoben.
  • Falls sich die Bahn entsprechend F i g. 5 jetzt nach rechts verschiebt, so wird die Walze 80 veranlaßt, ihre Verschiebungswirkung nach links zu erhöhen und somit das obenliegende rechte Ende abzusenken, so daß damit die Fehlausrichtung korrigiert wird.
  • Der umgekehrte Vorgang findet statt (Verschiebung der Walze 60 nach rechts und weiteres Absenken des obenliegenden linken Endes), falls die Bahn im Gerät nach links läuft. Falls die Bahn zentriert bleibt, jedoch breitenmäßig variiert, führt eine zunehmende Breite zu einer weiteren Verschiebung beider Walzen 60 und 80 nach innen, so daß die Bahn in Richtung auf ihre Mittellinie zusammengedrängt wird.
  • Damit ist gezeigt, daß sämtliche vorgenannte Maßnahmen durchgeführt werden können, ohne daß zusätzliche Kantenabtasteinrichtungen und fremdgespeiste Steuereinrichtungen notwendig sind.
  • In Fig. 7 ist ein Gerät mit einer Walze 110 dargestellt, über die eine Bahn 115 (s. F i g. 8) läuft. Die Walze besitzt Lagerungseinrichtungen, die Lager 114 mit einer nicht rotierenden Achse 116 enthalten, auf der die Lager sitzen und deren äußere Laufringe rotieren. Eine erste hängende Haltestange 112 ist an einem Ende der Walze 110 befestigt und an einem Halterahmen 113. an einem Punkt aufgehängt, der nach oben und seitlich nach innen zur Walze von dem Punkt versetzt liegt, an dem die Haltestange 112 mit der Achse 116 verbunden ist, die einen Teil der Lagereinrichtung für die Walze 110 bildet.
  • Eine erste Verbindungseinrichtung mit totem Gang ist zwischen der Haltestange 112 und dem Lager an dem der Haltestange 112 zugeordneten Ende der Walze vorgesehen. Die Verbindungseinrichtung mit totem Gang umfaßt einen geschlitzten Block 123, an dem die Haltestange 112 über Verbindungsstifte 124 angelenkt ist. Wie am besten F i g. 8 zeigt, ist die Achse 116 verschiebbar in einem Schlitz 125 innerhalb des Blockes 123 aufgenommen.
  • Die Achse 116 kann sich längs des Schlitzes 125 um die in F i g. 8 wiedergegebene Mittelstellung hier und herbewegen. Der tote Gang liegt in Richtung nach oben.
  • Zwischen der Haltestange 112 und dem Lager ist eine Vorspannungseinrichtung vorgesehen. Die Vorspannungseinrichtung enthält zwei Druckfedern 126 und 127, die jeweils an einem Ring 128 anliegen, der an einer vertikalen (d. h. quer zur Achse 116 verlaufenden) Stange 129 befestigt ist, die ihrerseits an der Achse 116 in der Nähe deren Endes befestigt ist.
  • Die Druckfedern 126 und 127 wirken einer Verschiebung der Achse 116 nach unten bzw. nach oben aus der in F i g. 8 gezeigten Mittelstellung entgegen.
  • Am gegenüberliegenden Ende der WalzellO ist eine Haltestange 122 vorgesehen, die an einem anderen Abschnitt des Halterahmens 113 aufgehängt und mit dem zugeordneten Ende der Walze 110 verbunden ist. Auch hier liegt der Punkt, an dem die Halte- stange 122 an dem Halterahmen aufgehängt ist, nach oben und seitlich nach innen von dem Punkt versetzt, an dem die Haltestange mit der Lagereinrichtung verbunden ist, die ein Lager 114 und die Achse 116 enthält.
  • An dem der Haltestange 122 zugeordneten Walzenende ist eine zweite Verbindungseinrichtung mit totem Gang vorgesehen, die im allgemeinen der zuvor beschriebenen ähnlich ist und eine Totgangverbindung zwischen der Haltestange 122 und der Lagereinrichtung an dem zugeordneten Ende der Walze herstellt. Die Bauelemente dieser Verbindungseinrichtung sind im wesentlichen die gleichen wie zuvor beschrieben und besitzen die gleichen Bezugszahlen.
  • Die Druckfeder 126 an dem der Haltestange 122 zugeordneten Walzenende wirkt einer Verschiebung der Achse 116 nach unten entgegen, während die Druckfeder 127 einer Verschiebung der Achse nach oben entgegenwirkt. Das eben beschriebene Gerät kann ebenfalls selbsttätig einstellend betrieben werden, ohne daß zusätzliche Kantenabtast- und fremdgespeiste Stelleinrichtungen vorgesehen werden müssen.
  • In der Zeichnung ist jedoch eine fremdgespeiste Stelleinrichtung mit einem hydraulischen Zylinder 120 dargestellt, der an dem Rahmen angelenkt ist und eine Hin- und Herverschiebung der Achse 116 veranlaßt. Der Zylinder 120 kann aus der dargestellten Mittelstellung eine und ausgefahren werden, und zwar über eine geeignete (nicht dargestellte) Steuereinrichtung, die an eine nicht dargestellte bekannte Kantenabtasteinrichtung angeschlossen ist.
  • Falls die laufende Bahn 115 genau auf der Walze 110 zentriert ist, bleibt die Walze in ihrer in F i g. 7 dargestellten Mittelstellung. Falls die Bahn aus der Mitte entsprechend F i g. 7 nach rechts läuft, tritt eine höhere Belastung des rechten Endes der Walze auf, so daß die resultierenden Kräfte die Walze zu einer Schräglage und einer Verschiebung in Richtung der in Fig. 7 in Strichlinie dargestellten Stellung veranlassen. Falls eine Kantenabtasteinrichtung und eine fremdgespeiste Stelleinrichtung einschließlich des hydraulischen Zylinders 120 vorgesehen sind, wird die Walze zwangsweise in Richtung der in Strichlinie gezeigten Stellung bewegt. In jedem Fall wird die Bahn schnell in eine korrigierende Richtung nach links verschoben, und die Bahn versucht gleichzeitig nach links hochzulaufen, wo sich das nun obenliegende Ende der Walze befindet. Dadurch ist sowohl eine schnell korrigierende seitliche Bewegung der Bahn und eine korrigierende Nachstellung der gegenseitigen Lage der Walze und der Bahn wirksam herbeigeführt.
  • Durch die Verbindungseinrichtungen mit totem Gang wird eine Verwindung der laufenden Bahn bei einer Korrekturverschiebung der Walze aus ihrer Mittelstellung weitgehend verhindert. Manches Bahnmaterial, beispielsweise Stahlblech, verwirft bzw. verwindet sich nur innerhalb äußerst kleiner Toleranzen. Gleichzeitig besitzt derartiges Material jedoch Eigenschaften, bei denen sehr geringe Verschiebungen relativ hohe Korrekturkräfte erfordern. Die beschriebenen Verbindungseinrichtungen mit totem Gang berücksichtigen diese Eigenschaften von Bahnmaterial, z. B. von Stahlblech. Es ist ersichtlich, daß die grundlegende Arbeitsweise dieses Geräts viele Gemeinsamkeiten mit der Arbeitsweise des Geräts nach Fig. 1 besitzt. Auf Grund der Verbindungseinrichtungen mit totem Gang entsprechend Fig. 7 kann eine geringere fortschreitende Walzenverschiebung (vertikale Bewegung der Walzenenden) aus der Mittelstellung der Walze im Vergleich zu der Walzenverschiebung (vertikale Bewegung der Walzenenden) des Geräts nach F i g. 1 stattfinden. Um wieviel geringer die Verschiebung sein kann, hängt von Faktoren wie der Nachgiebigkeit des Bahnmaterials und der Federkonstanten der Druckfedern 126 und 127 ab.
  • Die Belastung der Druckfedern 126 und 127 wird so stark erhöht, bis bei einer bestimmten Fehlausrichtung der Bahn die korrigierende Walzenverschiebung geringer ist, als sie ohne die Verbindungseinrichtungen mit totem Gang wäre, um Reaktionskräfte zur Aufrechterhaltung einer wirksamen Korrekturwirkung aufzubringen.
  • F i g. 9 zeigt ein Gerät mit einer Walze 130, über die eine Bahn 135 läuft (s. Fig. 10). Es ist ersichtlich, daß die Bahn 135 nicht um die Walze 130 herumgeführt ist und daher der Berührungsbogen zwischen der Bahn und der Walze näherungsweise zu einer Linienberührung wird. Auf Grund der Elastizität der Walze und der Bahn liegt jedoch tatsächlich immer eine bestimmte bogenförmige Berührung vor.
  • An dem Walzenende sind Haltestangenl42 und 152 vorgesehen, die an einem Rahmenträger 143 angelenkt sind; die Schwenkachsen liegen zur Horizontalen geneigt, d. h., sie stehen nicht senkrecht auf der Ebene durch die Achse der Walze und den Mittelpunkt des Berührungsbogens zwischen der laufenden Bahn 135 und der Walze.
  • Wie Fig. 10 zeigt, schwingt die Haltestange 142 um eine imaginäre Achse 146, während die Haltestange 152 um eine andere imaginäre Achse schwingt, die direkt hinter der Achse 146 entsprechend der Darstellung nach Fig. 10 liegt. Wenn sich ein Ende der Walze von der in F i g. 9 gezeigten Mittelstellung nach unten bewegt, bewegt sie sich in der Einlaufrichtung der Bahn. Diese Schrägstellung der Rolle bezüglich der laufenden Bahn liegt in einer Richtung, welche die korrigierende Führungswirkung erhöht.
  • Um einen Führungseingriff zwischen der Walze 130 und der laufenden Bahn 135 auch bei Fehlen eines größeren Berührungsbogens zu gewährleisten, ist eine Andrückwalze 137 vorgesehen, die eine zweite, parallelliegende Walze mit der gleichen Länge wie die Walze 130 ist und sich mit letzterer mitbewegt. Es sind Einrichtungen vorgesehen, welche die Andrückwalze unter einer Vorspannung halten, so daß beide Walzen am Mittelpunkt des Berührungsbogens zwischen der laufenden Bahn 135 und der Walze 130 gegeneinandergedrückt werden.
  • Die Walze 130 ist auf einer nicht rotierenden Achse 138 durch Lager 139 gelagert, während die Andrückwalze 137 auf einer nichtrotierenden Achse 140 durch Lager 141 gelagert ist. Die Achse 138 ist an Endblöcken 144 befestigt, welche nach oben weisende Führungsschienen 145 starr aufnehmen, in denen ein Gleitblock 147 gelagert ist. Der Gleitblock 147 ist über eine Feder 148 (s. F i g. 10) nach unten vorgespannt, deren Kraft über eine Stellschraube 149 verstellt werden kann.
  • Obwohl gemäß der Zeichnung die Bahn 135 die Walze 130 nicht umschlingt, kann es in manchen Fällen zweckmäßig sein, einen gewissen Berührungsbogen oder Umschlingungswinkel vorzusehen. Die Andrückwalze kann selbst dann vorteilhaft sein, wenn die Bahn 135 auf einem bestimmten Berührungsbogen die Walze 130 berührt, dieser Berührungsbogen aber sehr gering ist.
  • Fig. 11 zeigt ein Gerät mit einer Walze 160, über die eine Bahn 165 läuft. Die Walze ist durch Lager 164 auf einer nichtrotierenden Achse 166 gelagert.
  • Eine erste hängende Haltestange 162 ist an einem Ende der Walze 160 vorgesehen und an einem Halterahmen 163 aufgehängt. Es ist ersichtlich, daß der Aufhängungspunkt der Haltestange 162 an dem Halterahmen nach oben und innen seitlich versetzt zu dem Anlenkungspunkt an der Walze 160 liegt.
  • Die Bahn 165 umschlingt nicht die Walze 160, so daß der Berührungsbogen zwischen der Bahn und der Walze näherungsweise eine Linienberührung ist, obwohl auf Grund der Elastizität der Walze und der Bahn immer wenigstens ein geringer Berührungsbogen vorliegt.
  • Zwischen der Haltestange 162 und den Lagerungseinrichtungen des zugeordneten Walzenendes ist eine erste Verbindungseinrichtung mit totem Gang vorgesehen. Die Verbindungseinrichtung enthält einen geschlitzten Block 173, an dem die Haltestange 162 über Verbindungsstifte 174 angelenkt ist (Fig. 12).
  • Die Achse 166 sitzt verschiebbar in einem Schlitz 175 innerhalb des Blocks 173. Die Achse 166 kann sich längs des Schlitzes 175 aus der Mittelstellung entsprechend Fig. 12 vor- und rückbewegen. Der tote Gang liegt in Richtung nach oben.
  • Zwischen der Haltestange 162 und der Lagerungseinrichtung wirkt eine Vorspannungseinrichtung, die zwei Druckfedern 176 und 177 aufweist, welche jeweils auf einen zugehörenden Auflagering drücken, der seinerseits an einem vertikal verlaufenden (d. h. quer zur Achse 166 liegenden) Stift 179 befestigt ist, der wiederum an der Achse 166 in der Nähe ihres Endes befestigt ist. Die Druckfedern 176 und 177 wirken einer Verschiebung der Achse 166 nach unten bzw. nach oben aus der in F i g. 12 gezeigten Mittelstellung entgegen.
  • Am gegenüberliegenden Ende der Walze 160 ist eine Haltestange 172 vorgesehen, die an einem weiteren Abschnitt des Halterahmens 163 hängend befestigt ist und mit den Lagerungseinrichtungen an dem zugeordneten Ende der Walze 160 verbunden ist. Es ist wiederum ersichtlich, daß der Punkt, an dem die Haltestange 172 an dem Halterahmen aufgehängt ist, nach oben und seitlich nach innen von dem Punkt versetzt liegt, an dem die Haltestange mit der Lagerungseinrichtung verbunden ist, welche aus einem Lager 164 und der Achse 166 besteht. An diesem Ende der Walze befindet sich eine zweite Verbindungseinrichtung mit totem Gang, die im allgemeinen der zuvor beschriebenen ähnlich ist und eine Verbindung mit totem Gang zwischen der Haltestange 172 und der Lagerungseinrichtung an diesem Ende der Walze gewährleistet. Die Bauelemente dieser Verbindungseinrichtung gleichen den zuvor beschriebenen und besitzen daher die gleichen Bezugszahlen. Die Druckfeder 176 an diesem Ende der Walze wirkt einer Verschiebung der Achse 166 nach unten und die Druckfederl77 einer Verschiebung der Achse nach oben entgegen.
  • Die Haltestangen 162 und 172 sind an den Halterahmen angelenkt und dabei um Achsen verschwenkbar, die eine Neigung zur Horizontalen besitzen, d. h. nicht senkrecht auf einer Ebene durch die Achse der Walze und den Mittelpunkt des Berührungsbogens zwischen der Bahn 165 und der Walze stehen. Gemäß F i g. 12 schwingt die Haltestange 162 um eine imaginäre Achse 196, während die Halle stange 172 um eine weitere imaginäre Achse schwingt, die direkt hinter der Achse 196 in Blickrichtung der F i g. 12 liegt. Wenn ein Ende der Walze 160 sich aus der in Fig.ll gezeigten Stellung nach unten bewegt, bewegt es sich in der Einlaufrichtung der Bahn, und das gegenüberliegende, nach oben abgelenkte Ende der Walze bewegt sich in der Auslaufrichtung der Bahn.
  • Eine Andrückwalze 186 liegt parallel zur Walze 160 und ist gleichlang, um sich zusammen mit der Walze 160 zu bewegen. Eine Vorspannungseinrichtung drückt die Walzen längs des Mittelpunkts des Berührungsbogens zwischen der Bahn 165 und der Walze 160 aneinander.
  • Die Walze 186 ist auf einer nichtrotierenden Achse 190 durch Lagerl91 gelagert. Auf der Achse 166 sind Endblöcke 184 gehaltert, an denen nach oben weisende Führungsschienen 185 befestigt sind, auf denen ein Gleitblock 187 gleitet. Der Gleitblock 187 ist durch eine Feder 188 (F i g. 12, 12 a) nach unten vorgespannt, wobei die Federkraft durch eine Stellschraube 189 eingestellt werden kann.
  • Die Geräte nach Fig. 9 und 11 können als selbsttätig zentrierend betrieben werden, ohne daß zusätzliche Kantenabtasteinrichtungen und fremdgespeiste Stelleneinrichtungen vorgesehen werden müssen. Bei vielen Anwendungen ist es jedoch zweckmäßig, derartige Einrichtungen vorzusehen, insbesondere wenn die Bahn die Walze nicht umschlingt. Zu diesem Zweck sind hydraulische Zylinder 150 bzw. 180 für die Geräte nach Fig. 9 und 10 vorgesehen, die dem hydraulischen Zylinder 120 in Fig. 7 entsprechen. Es ist ersichtlich, daß die Geräte nach Fig. 1, 3 und 5 in ähnlicher Weise mit fremdgespeisten Stelleinrichtungen und Steuereinrichtungen zum Abtasten und Verstellen ausgestattet sein können. Die Bahn 165 kann trotz fehlender Umschlingung in der Zeichnung auch die Walze 160 auf einem Berührungsbogen umschlingen.
  • Wenn die Bahn aus Fasermaterial oder Kunststoff besteht, wird üblicherweise -eine mit Gummi belegte Andrückwalze verwendet. Falls die Bahn aus Stahlblech besteht, ist die Andrückwalze vorzugsweise eine Stahlwalze, deren Oberfläche aufgerauht und gehärtet ist.
  • Die abgebildeten Halterungen, insbesondere die hängenden Haltestangen, sind sehr einfach. Gemäß der Erfindung können auch andere Halterungen vorgesehen werden, die den dargestellten Halterungen gleichwertig sind und gleichwertige Verschiebungen der Walzen herbeiführen. Dabei sind die folgenden Bedingungen zu beachten: In Fig. 1, 3, 7, 9 und 11 ist die Mittelstellung der Walzen 10, 30,110, 130 und 160 in Vollinie dargestellt. Die Mittelstellung tritt auf, wenn die Bahn genau in ihrer Bewegung zentriert ist. Die Mittelstellung der Walzen 60 und 80 in F i g. 5 liegt gegen die in F i g. 5 in Vollinie gezeigten Stellungen etwas nach rechts bzw. nach links versetzt. Um die erforderliche Bewegung der Walzenhalterungen zu analysieren, kann ein kartesisches Koordinatensystem verwendet werden, dessen Nullpunkt die Achsenmitte der Walzen in ihrer Mittelstellung ist, während als Ordinaten die Abstände von. dem Nullpunkt in Richtung auf den Mittelpunkt des Berührungsbogens der Bahn mit der Walze und als Abszissen die Querabstände (quer bezüglich der. erforderlichen Bahnlaufrichtung) von dem Nullpunkt in Richtung auf ein bestimmtes Ende der Walze dienen. Die Neigung der Bewegungsbahn der Lagerungseinrichtungen an dem bestimmten Ende der Walze wird entsprechend einem solchen Koordinatensystem positiv sein, während die Neigung der Bewegungsbahn der gegenüberliegenden Lagerungseinrichtung am anderen Ende der Walze negativ ist. Für die Geräte nach Fig. 1, 3, 7, 9 und 11 ist die Bewegung der Lagereinrichtung an den gegenüberliegenden Enden der Walzen symmetrisch bezüglich einer gedachten Ebene, die bei der Mittelstellung der Walze senkrecht zur Achse der Walze liegt und den Nullpunkt des Koordinatensystems schneidet.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß viele Einzelheiten des. Geräts gemäß der Erfindung verändert werden können, ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen. Durch weitere Abänderungen können die in Fid. 3 oder 5 gezeigten Geräte umgekehrt werden und, falls erforderlich, mit Zentrierungseinrichtungen ähnlich der Feder 18 nach F i g. 1 ausgestattet werden. Dämpfungseinrichtungen können die Federn 18 ersetzen oder ergänzen, wenn Bedingungen auftreten, durch die die Walze zu schnell um ihre Mittelstellung hier und herbewegt wird. Der Walze 110 nach Fig.7 kann eine Andrückwalze zugeordnet werden, indem die Walze verkürzt und eine Befestigung von Bauelementen auf der Achse 116 ermöglicht wird, die im wesentlichen identisch mit den Bauelementen 184 bis 191 des in Fig. 11 gezeigten Geräts sind.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Gerät zum selbsttätigen Führen und Zentrieren einer sich bewegenden Bahn aus Papier, Stoff, Folie, Metall od. dgl., mit einer sich quer zu der Bahnlaufrichtung erstreckenden Walze, über die die Bahn läuft und die an beiden Enden jeweils durch einen Lenker an einem Halterahmen gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen der Lenker (12, 22) an dem Halterahmen (13) oberhalb der Bahn und mit geringerem Abstand voneinander als die Lagerstellen der Lenker (12, 22) an der Walze angeordnet sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Stelleinrichtung (18; 120; 150) zum Zentrieren der Walze (10; 110; 130) in eine Mittelstellung, in der die Walze quer zu der Bahnlaufrichtung seitlich verschwenkbar ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (162, 172) über der Walze (160) zwischen sich eine Andrückwalze (186) tragen, die gegen die Walze (160) durch eine Federung (188). vorgespannt ist.
  4. 4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Lagerbolzen für die Lagerstellen der Lenker (162, 172) an dem Halterahmen (163) gegen Lagerbolzen (174) für die Lagerstellen der Lenker an der Walze (160) geneigt sind.
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