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DE1298762B - Sternrechwender - Google Patents

Sternrechwender

Info

Publication number
DE1298762B
DE1298762B DE1960L0036569 DEL0036569A DE1298762B DE 1298762 B DE1298762 B DE 1298762B DE 1960L0036569 DE1960L0036569 DE 1960L0036569 DE L0036569 A DEL0036569 A DE L0036569A DE 1298762 B DE1298762 B DE 1298762B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rake
star
turning device
wheels
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960L0036569
Other languages
English (en)
Inventor
Van Der Lely Ary
Van Der Lely Cornelis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Publication of DE1298762B publication Critical patent/DE1298762B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D67/00Undercarriages or frames specially adapted for harvesters or mowers; Mechanisms for adjusting the frame; Platforms
    • A01D67/005Arrangements of coupling devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft einen Sternrechwender mit waagerechte Achse, Verschwenken um die senkrechte einem Gestell und einer Anzahl von Rechrädern, von Achse und Herunterschwenken um die waagerechte denen mindestens eines in mindestens zwei verschie- Achse über den Rahmenbalken hinweg schwenkbar dene Lagen zum Gestell einstellbar ist und sowohl um ist, derart, daß es in einer Arbeitslage auf einer und eine wenigstens nahe senkrechte als auch um eine 5 in der anderen Arbeitslage auf der anderen Seite diewenigstens nahezu waagerechte Achse verschwenkbar ses Rahmenbalkens liegt.
mit einem Rahmenbalken verbunden ist. Sternrechwender, bei denen die Rechräder in ver-
Bei einem bekannten Sternrechwender sind die hin- schiedenen Arbeitslagen auf verschiedenen Seiten des ter dem Maschinengestell liegenden Rechräder über sie tragenden Rahmenbalkens liegen, sind an sich belotrechte Achsen mit Schwenkarmen verbunden, die io kannt (französische Patentschrift 1143 165). Die Umihrerseits schwenkbar an einem schräg zur Fahrt- stellung in die verschiedenen Arbeitslagen erfolgt richtung verlaufenden und etwa in Höhe der Mitten hierbei allerdings durch Umstecken der Rechräder, der Rechräder liegenden Gestellbalken über parallel und zwar gegebenenfalls zusammen mit den sie trazu diesem verlaufende Achsen angelenkt sind. Durch genden Armen, wodurch die Umstellung der Ma-Verschwenkung der Rechräder um die lotrechten 15 schine schwieriger und der Gestellaufbau komplizier-Achsen ist der Sternrechwender in eine Einzelrad- ter werden kann.
wender- und eine Seitenrechlage zu überführen. Diese In Ausgestaltung der Erfindung können alle Rech-
Maschinenumstellung ist bei der bekannten Konstruk- räder um wenigstens nahezu waagerechte Achsen tion nur dann ohne größere Schwierigkeiten möglich, verschwenkbar am Rahmenbalken angeordnet sein, wenn sich die Rechräder in der Seitenrechlage der ao wobei die Rechräder und die waagerechten Achsen Maschine nicht in einem für eine saubere Arbeits- derart angeordnet sind, daß die Rechräder je nach weise nötigen Maße überlappen. Darüber hinaus be- Arbeitslage alle auf einer Seite oder alle auf der steht bei dieser bekannten Konstruktion auch die Ge- anderen Seite des Rahmenbalkens liegen können. Ein fahr, daß in der Seitenrechlage das zu einem Schwa- derartig ausgestalterer Sternrechwender ist insbesonden zusammenzufassende Erntegut an den vor den 35 dere auch zum Rechen an Gräben, Randstreifen usw. Rechrädern liegenden Gestellteilen hängenbleibt geeignet.
(deutsche Auslegeschrift 1059 700). Eine geschlossene und kompakte Ausbildung des
Es ist weiter ein Sternrechwender bekanntgeworden Sternrechwenders ist in Weiterbildung der Erfindung (deutsche Auslegeschrift 1037 747), der einmal als unter anderem dadurch zu efreiehen, daß die jeweils Seitenrechen einsetzbar ist und bei dem zum anderen 30 waagerechte Schwenkachse in einem Abstand von die Rechräder so anzuordnen sind, daß sie einzeln der Drehachse des zugehörigen Rechrades liegt, der oder in Gruppen in Fahrtrichtung hintereinander ge- mindestens annähernd gleich dem halben Durchstaffelt liegen, wobei die Förderzonen der jeweils vor- messer des Rechrades ist, wobei die waagerechte anliegenden seitlich fördernden Rechräder ganz oder Achse parallel zur Drehachse des Rechrades angeordteilweise in die Wirkungsbereiche der jeweils nach- 35 net sein kann. Ferner kann es im Hinblick auf eine folgenden, bezüglich der voranliegenden Rechräder gedrängte Konstruktion von Vorteil sein, wenn die gegensinnig schräg angeordneten Rechräder fallen, so waagerechte Achse einen Abstand von der senkrechdaß durch die, bezogen auf die Fahrtrichtung, rück- ten hat, der kleiner oder gleich drei Zehnteln des wärtigen Rechräder die von den in Fahrtrichtung vorn Durchmessers des Rechrades ist. Gegebenenfalls könliegenden gebildeten Schwaden gekehrt werden. 40 nen sich waagerechte und senkrechte Achsen auch Durch eine derartige Anordnung soll vermieden wer- schneiden.
den, daß die jeweil unterste Schicht von Schwaden Sowohl für die Umstellung in die verschiedenen
aus liegengebliebenem, nicht bearbeitetem Erntegut Arbeitslagen wie auch zur Überführung in eine Transbesteht, sondern daß vielmehr das ganze Gut eines portlage kann es erfindungsgemäß vorteilhaft sein, Schwadens bearbeitet und gekehrt ist. Um die vor- 45 wenn das Rechrad gegen Drehung um die senkrechte geschilderten Arbeitsweisen zu ermöglichen, sind zu- Achse in mindestens zwei auf einer Seite des Rahmindest einzelne der hinter dem Maschinengestell menkolbens befindlichen Lagen gegenüber dem Geliegenden, an Kurbeln angelenkten und somit um stell festlegbar ist.
waagerechte Achsen schwenkbaren Rechräder zu- Im Hinblick auf eine ruhige Führung der Rech-
sammen mit ihren Kurbeln zusätzlich um lotrechte 50 räder über den Boden kann es gemäß der Erfindung Achsen gegenüber dem Maschinengestell verschwenk- von Vorteil sein, eine Federanordnung vorzusehen, bar, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, diese Rech- die einer Drehung des Rechrades um die waagerechte räder gegensinnig schräg gegenüber den davor liegen- Achse in wenigstens einer Richtung entgegenwirkt den auszurichten. Im Prinzip weist diese bekannte und die mit dem Rechrad um die senkrechte Achse Ausgestaltung eines Sternrechwenders, die bei Ver- 55 schwenkbar ist. Durch die Mitverschwenkbarkeit der schwenkbarkeit aller Rechräder um lotrechte Achsen Federanordnung ist gleichzeitig sichergestellt, daß der vorstehend als bekannt geschilderten entspricht, nicht durch diese Zusatzeinrichtung die Umstellbarauch die gleichen Nachteile wie diese Konstruktion auf. keit der Maschine erschwert wird.
Demgegenüber soll durch die Erfindung ein Stern- Sind die Rechräder erfindungsgemäß derart um die
techwender geschaffen werden, der bei einfachem 60 senkrechten Achsen schwenkbar am Gestell angeord-Aufbau neben leichter Umstellbarkeit in verschiedene net, daß sie zur Umstellung des Sternrechtwenders Arbeitslagen trotz guter Überlappung der Rechräder von einer Arbeitslage in die andere in einer Richtung in der Seitenrechlage große Abstände zwischen be- geschwenkt werden, die von der Seite der Rechräder nachbarten Rechrädern in der Einzelrad-Wenderlage abgewendet ist, welche in der vorherigen Arbeitslage ermöglicht. 65 das Erntegut berührte, so ergeben sich bei der Um-
Dies wird erfindungsgemäß bei einem Sternrech- Stellung kurze Schwenkwege. Erfindungsgemäß ist wender der eingangs genannten Art dadurch erreicht, eine Verschwenkbarkeit um die lotrechte Achse von daß das Rechrad durch Hochschwenken um die 70° ausreichend.
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Eine einfache Konstruktion, Erleichterungen bei bis 7 ist am Beispiel des Traggliedes 7 in F i g. 2 näher der Umstellung und insbesondere auch eine gute gezeigt.
Bodenanpassung im Betrieb lassen sich erfindungs- Wie hier zu erkennen ist, ist auf der lotrechten
gemäß dadurch erreichen, daß jedes Rechrad an Achse 10, über die das Tragglied 7 mit dem Rahmeneinem kurbelartigen Glied angebracht ist, dessen eines 5 balken 1 verbunden ist, eine Buchse 11 drehbar geEnde eine Drehachse für das Rechrad und dessen führt, an der in ihrem unteren Bereich eine waageanderes Ende die waagerechte Achse bildet, um die recht liegende Buchse 12 angeordnet ist, in der das das Rechrad sich zur Umstellung des Sternrech- gestellseitige Ende des Traggliedes 7 gelagert und gewenders hochschwenken läßt und daß das kurbel- sichert ist. Zur Sicherung der Buchse 11 gegen Längsartige Glied mit dem Rechrad um die senkrechte io verschiebung auf der Achse 10 dient ein Anlagering Achse schwenkbar ist. Die senkrechte Achse kann 14 und ein Verriegelungsstift 13. dabei jeweils in einem Abstand von dem zugehörigen Ferner ist die Buchse 11 auch noch gegen Ver-
Rechrad liegen, der annähernd gleich dem halben drehung um die Achse 10 zu fixieren, und zwar über Rechraddurchmesser ist. einen Stift 17, der einerseits durch zwei an der Buchse
Der erfindungsgemäße Sternrechwender kann in 15 11 vorgesehene Laschen 15,16 geführt ist und zum einer Arbeitslage einen sogenannten Einzelrad- oder anderen in Löcher 21, 22 einer Platte 20 eingescho-Breitwender bilden. In dieser Arbeitslage schließen ben werden kann, die unterhalb der Buchse 11 am die Rechräder vorzugsweise einen Winkel von 90° in Rahmenbalken 1 angebracht ist. Der Stift 17 ist in der weiteren Arbeitslage, nämlich der Seitenrechlage, Richtung auf die Platte federbelastet, wozu zwischen zweckmäßigerweise einen Winkel von etwa 20° mit ao den beiden Laschen 15,16 eine Feder 18 angeordnet dem Rahmenbalken ein. Ferner kann ein erfindungs- ist, die der Platte 20 benachbart auf einem am Stift 17 gemäß ausgestalteter Sternrechwender auch noch in angeordneten Ring 19 aufliegt, eine Schwadwenderlage überführbar sein. Um das Rechrad 4, bezogen auf eine vertikale Be-
Eine weitere vorteilhafte Einsatzmöglichkeit für wegungsebene, in einer Mittellage zu halten, ist zwieinen erfindungsgemäßen Sternrechwender ist da- 35 sehen dem in der Buchse 12 gelagerten, also um eine durch zu schaffen, daß der Rahmenbalken mittels waagerechte Achse 23 verschwenkbaren Tragglied 7 eines Anschlußrahmens in zwei, von oben her ge- und der Buchse 11 eine Federanordnung vorgesehen, sehen, im Abstand voneinander liegenden Punkten die einen Arm 24 aufweist, der mit der Buchse 11 mit der Vorderseite des Schleppers gekuppelt wird. über einen waagerecht liegenden Zapfen 25 drehbar Der Rahmenbalken ist hierbei zweckmäßigerweise in 30 verbunden ist. Dieser Zapfen 25 ist durch zwei an der waagerechter Richtung unverrückbar mit dem Schlep- Buchse 11 angebrachte Laschen 26,27 geführt, die per gekuppelt und erstreckt sich von dem Schlepper an ihrer Unterseite durch eine Platte 28 verbunden her schräg zur Fahrtrichtung. sind, die eine Anlage für den Schwenkarm 24 bilden
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand einiger kann. Zur Sicherung des Armes 24 gegen un-Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt 35 erwünschte Verschwenkung ist dieser zusätzlich
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Sternrechwender gegenüber den Laschen 26, 27 durch einen Stift 29 zu gemäß der Erfindung in einer ersten Ausführungs- fixieren. Durch ein im vorderen Bereich des Schwenkform, in der die Rechräder in ihrer Seitenrechlage in armes 24 vorgesehenes Loch 35 ist eine Stange 30 gevollen Linien, in ihrer Einzelradwenderlage aber führt, die an ihrem unteren Ende 31 um eine waagestrichliert dargestellt sind, 40 rechte Achse verschwenkbar mit einer am Tragglied 7
F i g. 2 einen Ausschnitt aus der Darstellung gemäß befestigten Platte 32 verbunden ist. Auf der Stange 30 Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, in dem der Stern- sind zwei Schraubenfedern 33, 34 angeordnet, die rechwender bei seiner Seitenrechlage entsprechender beide gegen den Schwenkarm anliegen und von denen Stellung der Rechräder in dem durch die Linie II-II die eine, nämlich die Feder 34, zwischen dem angegebenen Bereich gezeigt ist, 45 Schwenkarm 34 und dem Tragglied 7 und die andere,
Fig. 3 die Darstellung eines Anschlußstückes über nämlich die Feder 33, zwischen dem freien Ende der das ein Sternrechwender gemäß der Erfindung an die Stange 30 und dem Schwenkarm 24 verspannt ist. Hebevorrichtung eines Schleppers anzubringen ist, Hierzu ist dem Tragglied 7 benachbart auf der Stange und zwar entsprechend der Linie III-III in F i g. 1, 30 ein Ring 36 befestigt und nahe dem freien Ende
F i g. 4 eine zweite Ausführungsform eines Stern- 50 der Stange 30 ein Ring 37 vorgesehen, der durch zwei rechwenders gemäß der Erfindung, in der wiederum Muttern 38 gehalten und über diese Muttern in Längsdie Rechräder in der Seitenrechlage durch Vollinien richtung der Stange 30 verschoben werden kann, woangegeben sind, die Rechradstellung in einer mög- durch die Spannung der Federn geändert werden liehen Schwadwenderlage aber strichliert angedeu- kann. Die am Tragglied 7 vorgesehene Platte 32 weist tet ist, 55 mehrere Bohrungen 40 zur Aufnahme des zugehöri-
F i g. 5 eine Seitenansicht des Sternrechwenders ge- gen, abgekröpften Endes der Stange 30 auf, so daß maß F i g. 4 in Blickrichtung V, die Charakteristik der die Rechräder in einer Mittel-
F i g. 6 einen Detailausschnitt gemäß Linie VI-VI lage haltenden Abstützung nicht nur durch Verändein Fig. 4, der in vergrößertem Maßstab die Rechrad- rung der Vorspannung der Federn 33, 34, sondern anlenkung am Rahmenbalken zeigt, und 60 auch durch Veränderung des Hebelarmes, unter dem
F i g. 7 die Rechradanlenkung am Rahmenbalken die Abstützung an dem Tragglied 7 angreift, verändert in einer Schnittdarstellung gemäß Linie VII-VII in werden kann. Zur Sicherung des äbgekröpften Endes F i g. 4. der Stange 30 in der jeweiligen Bohrung 40 dient ein
Der in F i g. 1 bis 3 dargestellte Sternrechwender Stift 41.
weist einen Rahmenbalken 1 auf, an dem auf lot- 65 Das durch den Rahmenbalken 1 gebildete Gestell rechten Achsen 8 bis 10 schwenkbar kurbelartige des Sternrechwenders ist rückseitig durch ein selbst-Tragglieder 5 bis 7 angeordnet sind, die Rechräder 2 einstellendes Laufrad 42 und frontseitig über ein Verbis 4 tragen. Die Befestigung dieser Tragglieder 5 bindungsstück 43 abgestützt, das an die Hebevorrich-
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lung 44 eines Schleppers 45 anzuschließen ist. Der Verrigelungsstift 29 gelöst, danach das das jeweilige Abstand zwischen dem am Rahmenbalken 1 vor- Rechrad 2 bis 4 tragende kurbelartige Glied 5 bis 7 gesehenen Laufrad 42 und der Anschlußstelle des zusammen mit der zugehörigen Federabstützung nach Balkens an dem Verbindungsstück 43 entspricht etwa oben verschwenkt, bis die Drehachse des Rechrades dem Durchmesser eines Rechrades. 5 in etwa über der Schwenkachse 23 liegt und anschlie-
Das Verbindungsstück 43 weist einen liegenden ßend das Rechrad zusammen mit der ihm zugehörigen Träger 46 auf, an dem zwei nach oben und aufein- Federanordnung um die entsprechende lotrechte ander zu verlaufende Streben 47,48 angebracht sind, Tragachse 8 bis 10 verschwenkt, die an ihren unteren Enden Zapfen 49,50 als An- Trotz der Verschwenkbarkeit der Rechräder um
Schlüsse für die Unterlenker 53, 54 der Hebevorrich- ίο die lotrechten Achsen läßt sich eine gedrungene Getting tragen und mit ihren oberen Enden 51, 52 eine samtkonstruktion erreichen, wenn der Abstand der Halterung für den Oberlenker 55 der Hebevorrich- Drehachse des jeweiligen Rechrades von der zugehöritung 44 bilden. gen Schwenkachse 23 etwa dem halben Rechrad-
Der das Gestell des Sternrechwenders bildende durchmesser entspricht und wenn der Abstand der Rahmenbalken 1 ist an seinem vorderen, an das Ver- 15 Schwenkachse 23 von der zugehörigen lotrechten bindungsstück 43 anzuschließenden Ende mit einer Drehachse kleiner als das 0,3fache des Rechraddurchquer zu seiner Erstreckungsrichtung liegenden, lot- messers ist.
rechten Platte 58 versehen, die zwei waagerecht und Zur Verschwenkung der jeweils angehobenen Rechparallel zueinander liegende Platten 56, 57 trägt. In räder um die jeweils zugehörige, gestellfeste und lotdiesen Platten 56,57 ist ein lotrechter Bolzen 59 ge- ao rechte Achse ist es nötig, den Verriegelungsstift 17 zu halten, der ein Loch 60 im Träger 46 durchsetzt und lösen. Bei der Verschwenkung in die jeweils andere über den der Rahmenbalken 1 mit dem Verbindungs- Arbeitslage, also z.B. in die Seitenrech- oder in die stück 43 schwenkbar verbunden ist. In den Platten 56, Schwadwenderlage werden die Rechräder jeweils nach 57 sind ferner Bohrungen 61,62 vorgesehen, die mit der Seite hin verschwenkt, die vom Erntegut abliegt, einer Bohrung 63 im Träger 46 zur Deckung gebracht as wodurch sich kurze Schwenkwege ergeben und wowerden können. Über einen in die Bohrungen 61, 63 durch es, in Verbindung mit dem Hochschwenken der bzw. 62, 63 einschiebbaren Verriegelungsstift 64 ist Rechräder zur Umstellung in die jeweilige Arbeitslage der Rahmenbalken 1 gegenüber dem Träger 46 dreh- möglich ist, jedes einzelne Rechrad unabhängig von fest zu fixieren. den anderen zu verstellen. Die Rechräder schließen
Nahe der Anschlußstelle zwischen dem Träger 46 30 in ihrer Seitenrechlage einen Winkel von etwa 20° und dem Rahmenbalken 1 ist an diesem eine Führung und in ihrer Wenderlage einen Winkel von etwa 90° 65 für eine in der Vertikalen verschiebbare Stütze 66 mit dem Rahmenbalken 1 ein, so daß der bei der angeordnet, die über einen Stift 67, der in einer Boh- Umstellung von einer Arbeitslage in die andere zu rung der Führung geführt und durch Löcher 68 in der durchlaufende Schwenkwinkel 75 etwa 110° beträgt. Stütze zu stecken ist, fixierbar ist. Die Stütze 66 weist 35 Die Rechräder 2 bis 4 werden in jeder ihrer Arbeitsan ihrem unteren Ende eine Standplatte 69 auf. Eine lagen durch die Federanordnung, eine entsprechende weitere Abstützung dieser Art ist an dem vom Rah- Abstützung des Schwenkarmes 24 vorausgesetzt, in menbalkenl abgelegenen Ende des Trägers 46 vor- einer Mittellage gehalten, so daß auch bei ungünstigem gesehen und besteht aus einer Stütze 70, die in einer Gelände stets eine gute Rechwirkung erzielt wird. Die Führung70A angeordnet ist und über einen Stift71 40 Tiefstlage, in die der Schwenkarm24 z.B. bei Verin verschiedenen Lagen zu fixieren ist. lust des Verriegelungsstiftes 29 absinken kann, ist
Am rückwärtigen Ende des Rahmenbalkens 1 ist durch die Platte 28 begrenzt, die einen Anschlag eine Befestigungsplatte 72 vorgesehen, an der ein ein bildet.
viertes Rechrad 74 tragender Verlängerungsbalken 73 Bei der beschriebenen Verschwenkbarkeit der
angebracht werden kann. Die Befestigung des Rech- 45 Rechräder 2 bis 4 kommt in den verschiedenen rades 74 am Verlängerungsbalken 73 entspricht den Arbeitslagen, nämlich in der Seitenrech- und in der vorgeschilderten Befestigungen für die Rechräder 2 Wenderlage, das Erntegut jeweils gegen eine andere bis 4; der Übersichtlichkeit halber ist jedoch für das Seite des Rechrades zur Anlage, das in beiden Arbeits-Rechrad 74 die federnde Abstützung nicht dargestellt. lagen die gleiche Drehrichtung 77 aufweist. Die Zin-Der in F i g. 1 dargestellte Sternrechwender arbeitet 50 ken 76 sind somit in beiden Arbeitslagen entgegen in der durch Vollinien dargestellten Lage der Rech- der Drehrichtung 77 nach hinten gerichtet, räder 2 bis 4 als Seitenrechen. Nach Bedarf kann da- Wie insbesondere F i g. 1 zeigt, liegen in der Seiten-
bei die Arbeitsbreite der Maschine durch das an- rechlage, in der die Rechräder in Vollinien dargestellt zusetzende Rechrad 74 vergrößert werden. Selbst- sind, diese und der Rahmenbalken 1 im wesentlichen verständlich könnten an Stelle des Rechrades 74 auch 55 seitlich neben dem Schlepper, so daß das jeweils zu mehrere Rechräder angesetzt werden. bearbeitende Erntegut nicht überfahren wird. Wird
In der dargestellten Seitenrechlage bearbeiten die diese Lage des Rahmenbalkens 1 gegenüber dem Rechräder 2 bis 4 und gegebenenfalls 74 einen Boden- Schlepper in der Wenderlage beibehalten, so liegen streifen, der neben der Spur des Schleppers 45 liegt, die Rechräder 2 bis 4, nunmehr gestrichelt dargestellt, so daß das zu bearbeitende Erntegut nicht überfahren 60 im wesentlichen in der Schlepperspur, so daß das jewird. weils zu bearbeitende Erntegut zuerst überfahren
Aus der Seitenrechlage können die Rechräder 2 würde.
bis 4 und gegebenenfalls auch das Rechrad 74 in die Um dies zu vermeiden, kann das Verbindungsstück
für die Rechräder 2 bis 4 gestrichelt dargestellte Lage 43 nach Lösen vom Schlepper 45 als Ganzes um 180° übergeführt werden, in der die Maschine als so- 65 gegenüber dem seine Lage beibehaltenen Rahmengenannter Breit- oder Einzelradwender arbeitet. Zur balken 1 verschwenkt werden, und zwar um den BoI-Umstellung der Rechräder 2 bis 4 aus ihrer Seiten- zen 59. Die Verriegelung durch den Stift 64 muß hierrechlage in ihre Wenderlage wird zunächst jeweils der zu selbstverständlich gelöst werden.
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Das Verbindungsstück 43 ist in seinen beiden bindung zwischen dem Balken 80 und 86 sind je zwei Schwenklagen mit jeweils einer anderen Seite dem gleichachsig angeordnete Schwenkarme 87, 88 vorSchlepper 45 zugewandt, kann jedoch in beiden Be- gesehen, die über Achsen 89 bzw. 91 mit dem Balken f estigungslagen über die gleichen Anschlüsse 49 bis 80 und über Achsen 90 bzw. 92 mit dem Rahmen-52 mit der Hebevorrichtung 44 des Schleppers 45 5 balken 86 verbunden sind und mit diesen Balken ein verbunden werden. Gelenkparallelogramm bilden.
Durch die Verschwenkbarkeit des Verbindungs- Der Rahmenbalken 86 trägt über an ihm vor-
stückes 43 gegenüber dem Rahmenbalken 1 wird gesehene lotrechte Achsen 99 bis 101 kurbelartige
ermöglicht, daß bei entsprechender Umstellung die Tragglieder 96 bis 98, auf denen Rechräder 93 bis 95
Rechräder 2 bis 4 in beiden Arbeitslagen im wesent- io angeordnet sind. Die Verbindung der Rechräder 93
liehen einen außerhalb der Fahrspur des Schleppers bis 95 mit dem Rahmenbalken 86 entspricht im
liegenden Bodenstreifen bearbeiten. Neben dieser wesentlichen der im vorherigen Beispiel geschilderten
grundsätzlichen Lageumstellung zwischen dem Rah- und wird nachfolgend für das Tragglied 98 in ihren
menbalken 1 und dem Verbindungsstück 43 ist in den Einzelheiten geschildert.
beiden Haupteinstellagen noch dadurch eine gewisse 15 Wie Fig. 7 zeigt, ist auf der lotrechten Achse 101 Nacheinstellung möglich, daß mehrere Bohrungen 61, eine Lagerbuchse 102 vorgesehen, die mit einer 62 in den Platten 56, 57 vorgesehen sind, die sämtlich waagerecht liegenden Lagerbuchse 103 verbunden ist, mit der Bohrung 63 im Träger 46 zur Deckung zu in der das Tragglied 98 schwenkbar angeordnet ist. bringen sind, so daß der Winkel zwischen dem Rah- Die Lagerbuchse 102 ist gegen Verschwenkung durch menbalken 1 und dem Verbindungsstück 43 in einem ao einen Stift 104 verriegelbar, der in eine von in einer kleineren Bereich, im Ausführungsbeispiel etwa 4°, Platte 105 vorgesehenen Bohrungen 106, 107 eingeändert werden kann. Selbstverständlich sind auch zuführen ist. Die Verschwenkbarkeit der Tragglieder weitere Verstellbereiche auf diesem Wege zu er- 96 bis 98 und damit der Rechräder 93 bis 95 ist nach reichen. unten zu durch eine Blattfeder 108 beschränkt, die
Zur Überführung in eine Transportlage kann der as über eine Lasche 109 an der Buchse 102 befestigt ist geschilderte Sternrechwender über die Hebevorrich- und deren freies Ende das jeweilige Tragglied, in rung 44 des Schleppers 45 in eine Lage angehoben F i g. 7 das Tragglied 98, untergreift,
werden, in der die Rechräder 2 bis 4 bodenfrei sind. Der dargestellte, an der Vorderseite eines Schlep-Eine besondere Verriegelung der Rechräder bei an- pers 85 angebrachte Sternrechwender ist einmal durch gehobenem Sternrechwender ist nicht notwendig, da 30 den Schlepper und zum anderen durch ein nahe dem die Rechräder durch die Federanordnung an einem Vorderende des Balkens 80 vorgesehenes, selbstzu weitgehenden Absinken gehindert sind. Eine für einstellendes Laufrad 110 abgestützt. Zur, Abstützung den Transport besonders geeignete, schmale Gesamt- des Sternrechwenders unabhängig vom Schlepper 85, bauweise des Sternrechwenders ist dadurch zu erhal- also beispielsweise bei Lagerung der Maschine, sind ten, daß das Verbindungsstück43, wie in Fig. 1 dar- 35 Stützen 111 und 116 vorgesehen. Die Stütze 111 ist gestellt, in eine Lage verschwenkt wird, in der es, be- über eine Führung 112 höhenverstellbar am Balken zogen auf die Fahrtrichtung, vor dem Rahmenbalken 1 80 angebracht und durch einen Stift 113, der in verliegt, wobei die Rechräder 2 bis 4, wie in Fig. 1 schiedene Bohrungen 114 der Stütze 111 einzuführen durch volle Linien dargestellt, in ihrer Seitenrechlage ist, zu fixieren. Die Stütze 116 ist über eine Führung angeordnet sein können. 40 117 am Balken 81 angeordnet und ebenfalls in ver-
Ferner ist es bei dem erfindungsgemäßen Stern- schiedenen Höhenlagen durch.einen Verriegelungsrechwender auch möglich, zur Umstellung desselben stift 118 zu fixieren. Beide Stützen Hl bzw, 116 weiin eine Transportlage lediglich die Rechräder hoch- sen eine Standplatte 115 bzw. 116,4 auf.
zuschwenken, das Gestell dagegen in seiner Arbeits- Auch bei dieser Ausführungsform kann die Arbeitslage zu belassen, in der es einerseits über die Hebe- 45 breite der Maschine durch die Anbringung eines zuvorrichtung 44 und andererseits über das Laufrad 42 sätzlichen Rechrades 119 vergrößert werden, das, wie abgestützt ist. Der Schwenkarm 24 kann hierzu gegen- auch die übrigen Rechräder 93 bis 95, über ein über den Platten 26, 27 in einer Lage fixiert werden, kurbelartiges Tragglied 120 auf einer lotrechten in der die durch den Schwenkarm 24 geführte Stange Achse 126 drehbar anzuordnen ist. Die lotrechte 30 im wesentlichen waagerecht liegt. Zur Fixierung 50 Achse 126 ist auf einem Verlängerungsbalken 121 sind in den Platten Bohrungen 76 A vorgesehen, die angeordnet, der mit dem die Achsen 99 bis 101 tramit einer Bohrung im Arm 24 zur Deckung zu brin- genden Rahmenbalken 86 über Platten 122,123 vergen sind und in die der Stift 29 einzuführen ist. bunden ist.
Der als zweite Ausführungsform in den Fig. 4 Die Umstellung der Rechräder 93 bis 95 und gebis7 dargestellte Sternrechwender weist einen An- 55 gebenenf alls auch 119 aus ihrer in F i g. 4 durch Vollschlußrahmen 80 bis 84 auf, bestehend aus einem linien dargestellten Seitenrechlage in ihre Einzelradschräg zur Fahrtrichtung des Schleppers 85 liegenden wenderlage, in der sie auf der anderen Seite des BaI-Rahmenbalken 80, einem mit diesem verbundenen, kens 86 liegen und die für das Rechrad 95 angedeuunter einem Winkel von etwa 60° zu diesem stehen- tete Lage 95 A einnehmen, erfolgt prinzipiell in gleiden und quer zur Fahrtrichtung des Schleppers lie- 60 eher Weise wie beim vorhergehenden Ausführungsgenden Balken 81, einer den durch die Balken 80 beispiel. Die Rechräder 93 bis 95 und gegebenenfalls und 81 gebildeten Winkel aussteifenden Strebe 82 so- 119 werden zunächst nach oben verschwenkt, danach wie Anschlußstreben 83, 84, über die der Balken 81 um die lotrechten Achsen 99 bis 101 bzw. gegebenendes Anschlußrahmens mit der Frontseite des Schlep- falls auch 126 in die für das Rechrad 95 angegebene pers 85, hier mit der Vorderachse des Schleppers, 65 Lage 95 A gedreht und wiederum abgelassen. In der verbunden ist. Oberhalb des Balkens 80, in Flucht der Lage 95 A des Rechrades 95 entsprechenden Lage liegend zu diesem und relativ zu diesem höhenverstell- aller Rechräder arbeitet die Maschine als Einzelradbar, ist ein Rahmenbalken 86 angeordnet. Als Ver- wender.
Der in F i g. 4 dargestellte Sternrechwender ist ferner noch in eine Schwadwenderlage zu überführen, in der die Rechräder 93 und 119 die mit 93 B und 119 B angedeutete Lage einnehmen. Die Platten 105 an den lotrechten Achsen 100 und 101 sind zu diesem Zweck vergrößert ausgebildet und mit lotrechten Achsen 124,125 versehen, die gegenüber den Achsen 100 und 101 versetzt sind und über die die Rechräder 93 und 119 in ihrer Schwadwenderlage 93 B und 119 B mit dem Rahmenbalken 86 verbunden sind. Hierzu können die den Rechrädern 93 und 119 zugeordneten Lagerbuchsen 102 auf die Achsen 124 und 125 aufgesteckt und durch Einstecken des Verriegelungsstiftes 104 in die Bohrungen 127,128 fixiert werden. Auch in dieser dritten Arbeitslage sind die Rechräder xs 93,119 durch die mit den Lagerbuchsen 102 verbundenen Blattfedern 108 ohne weiteres federnd abgestützt, da die Rechräder 93, 119 zusammen mit ihren Traggliedern 96,120 sowie ihren Lagerbuchsen 102 und den an diesen angebrachten Blattfedern 108 ao eine als Ganzes umsteckbare Einheit bilden.
Auch bei dieser Ausführungsform überfährt der Schlepper 85 in der Seitenrechlage (Rechräder 93 bis 95 und 119 in Vollinien dargestellt) und in der Einzelradwenderlage (angedeutet für das Rechrad 95 in as seiner Lage 95 ^i) das Erntegut nicht. In beiden Lagen weisen darüber hinaus die Rechräder den gleichen Drehsinn 130 auf und sind mit gegen den Drehsinn 130 nach hinten abgebogenen Zinken 129 versehen.
In der dritten erreichbaren Arbeitslage, der Schwadwenderlage, bearbeiten die Rechräder 94 und 95 und die Rechräder 93 und 119 in ihren Lagen 93 B und 1195 je einen gesonderten Bodenstreifen, so daß zwei Schwaden gebildet werden. Der durch die Rechräder 94 und 95 gebildete Schwaden kommt neben dem Schlepper 85 zu liegen, der durch die Rechräder 119 B und 93 B gebildete Schwaden kommt dagegen zwischen die Laufräder des Schleppers 85 zu liegen. Zur Umstellung des in den Fig. 4 bis 7 dargestellten Sternrechwenders in eine Transportlage kann der Rahmenbalken 86 zusammen mit dem Verlängerungsbalken 121 durch Verschwenkung der Arme 87 und 88 um ihre Achsen 89 bis 92 gegenüber dem Balken 80 angehoben werden. Hierzu ist eine Ratsche 131 bis 135 vorgesehen, deren Handhebel 131 über den mit ihm verbundenen Hebel 136 und eine Verbindungsstange 137 an einem Hebel 138 angelenkt ist, der seinerseits drehfest mit den Schwenkarmen 87 verbunden ist. Durch Verschwenken des Ratschenhandhebels 131 in Richtung des Pfeiles 139 wird der Balken 86 gegenüber dem Balken 80 angehoben. Die Rechräder 93 bis 95 und, falls vorgesehen, auch das Rechrad 119 kommen hierdurch vom Boden frei, da sie durch die Blattfedern 108 am Absinken gehindert sind. Die Umstellung des dargestellten Sternrechwenders in eine Transportlage ist daher schnell und einfach durchzuführen.

Claims (17)

Patentansprüche: 60
1. Sternrechwender mit einem Gestell und einer Anzahl von Rechrädern, von denen mindestens eines in mindestens zwei verschiedene Lagen zum Gestell einstellbar ist und sowohl um eine wenigstens nahezu senkrechte als auch um eine wenigstens nahezu waagerechte Achse verschwenkbar mit einem Rahmenbalken verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rechrad (4) durch Hochschwenken um die waagerechte Achse (23), Verschwenken um die senkrechte Achse (10) und Herunterschwenken um die waagerechte Achse über den Rahmenbalken (1) hinweg schwenkbar ist, derart, daß es in einer Arbeitslage auf einer Seite und in der anderen Arbeitslage auf der anderen Seite dieses Rahmenbalkens (1) liegt (Fig. 1 und 2).
2. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Rechräder um wenigstens nahezu waagerechte Achsen verschwenkbar am Rahmenbalken angeordnet sind, wobei die Rechräder und die waagerechten Achsen derart angeordnet sind, daß die Rechräder je nach Arbeitslage alle auf einer Seite oder alle auf der anderen Seite des Rahmensbalkens liegen können (Fig. Iund2).
3. Sternrechwender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die waagerechte Schwenkachse (23) in einem Abstand von der Drehachse des zugehörigen Rechrades (4) liegt, der mindestens annähernd gleich dem halben Durchmesser des Rechrades (4) ist.
4. Sternrechwender nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechte Achse (23) parallel zur Drehachse des Rechrades (4) angeordnet ist.
5. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechte Achse (23) einen Abstand von der senkrechten Achse (10) hat, der kleiner oder gleich einem Dreizehntel des Durchmessers des Rechrades (4) ist.
6. Sternrechwender nach Anspruch 1,2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Achse und die waagerechte Achse sich schneiden.
7. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rechrad gegen Drehung um die senkrechte Achse in mindestens zwei auf einer Seite des Rahmenbalkens (1) befindlichen Lagen gegenüber dem Gestell festlegbar ist.
8. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Federanordnung (33, 34) vorgesehen ist, die einer Drehung des Rechrades (4) um die waagerechte Achse (23) in wenigstens einer Richtung entgegenwirkt und die mit dem Rechrad (4) um die senkrechte Achse (10) schwenkbar ist.
9. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechräder (2, 3, 4) derart um die senkrechten Achsen (8, 9,10) schwenkbar am Gestell angeordnet sind, daß sie zur Umstellung des Sternrechwenders von einer Arbeitslage in die andere in einer Richtung geschwenkt werden, die von der Seite der Rechräder (2, 3, 4) abgewendet ist, welche in der vorherigen Arbeitslage das Erntegut berührte (F i g. 1 und 2).
10. Sternrechwender nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechräder (2, 3,4) zum Überführen des Sternrechwenders von einer Arbeitslage in die andere um einen Winkel von mindestens 70° um die senkrechten Achsen (8, 9, 10) schwenkbar sind.
11. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Rechrad an einem kurbelartigen Glied (z.B. 7) angebracht ist, dessen eines Ende eine Drehachse für das Rechrad und dessen anderes Ende die waagerechte Achse (23) bildet, um die das Rechrad sich zur Umstellung des Sternrechwenders hochschwenken läßt, und daß das kurbelartige Glied mit dem Rechrad (4) um die senkrechte Achse (10) schwenkbar ist.
12. Sternrechwender nach einem der Ansprüche
9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Achse (10) jeweils in einem Abstand von dem zugehörigen Rechrad (4) liegt, der annähernd gleich dem halben Durchmesser des Rechrades (4) ist.
13. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß er in einer Arbeitslage einen Breitwender bildet (F i g. 1).
14. Sternrechwender nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rechrad in der ersten Arbeitslage einen Winkel von etwa 20° und in der ao
zweiten Arbeitslage einen Winkel von etwa 90° mit dem Rahmenbalken (1) einschließt.
15. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Anordnung der Rechräder derart, daß der Sternrechwender in eine Arbeitslage als Schwadwender überführbar ist (F i g. 4).
16. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmenbalken (86) mittels eines Anschlußrahmens (80,81, 82, 83,84) in zwei, von oben her gesehen, im Abstand voneinander liegenden Punkten mit der Vorderseite des Schleppers (85) gekuppelt ist (Fig. 4 und 5).
17. Sternrechwender nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmenbalken (86) in waagerechter Richtung unverrückbar mit dem Schlepper (85) gekuppelt ist und sich von dem Schlepper her schräg zur Fahrtrichtung erstreckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DE1037747B (de) * 1954-03-16 1958-08-28 Heinrich Wuester Dipl Ing Vorrichtung zum Zusammenrechen und Wenden von auf dem Boden liegender Halmfrucht, insbesondere Heu
DE1059700B (de) * 1955-09-16 1959-06-18 Irene Wuester Dr Sternrechwender

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