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DE1298622B - Selektiver Pegelmesser - Google Patents

Selektiver Pegelmesser

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Publication number
DE1298622B
DE1298622B DEW41833A DEW0041833A DE1298622B DE 1298622 B DE1298622 B DE 1298622B DE W41833 A DEW41833 A DE W41833A DE W0041833 A DEW0041833 A DE W0041833A DE 1298622 B DE1298622 B DE 1298622B
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DE
Germany
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attenuator
level meter
calibration
measuring
amplifier
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DEW41833A
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English (en)
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DE1298622C2 (de
Inventor
Bayer
Dipl-Ing Herbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wandel and Golterman GmbH and Co
Original Assignee
Wandel and Golterman GmbH and Co
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Publication date
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Priority to US647423A priority patent/US3480862A/en
Publication of DE1298622B publication Critical patent/DE1298622B/de
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    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/16Spectrum analysis; Fourier analysis
    • G01R23/20Measurement of non-linear distortion
    • HELECTRICITY
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    • H04B3/02Details
    • H04B3/46Monitoring; Testing
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Pegeimesser mit einem breitbandigen aktiven Eingangsteil, vor dem ein nicht zu Eichzwecken dienendes, durch ein besonderes Einstellmittel vorübergehend betätigbares (überbrückbares bzw. einfügbares) erstes Dämpfungsglied mit einem definierten kleinen Dämpfungswert angeordnet ist, nachfolgenden Selektionsmitteln und einem ein Anzeigeinstrument speisenden Meßgleichrichter. Selektive Pegelmesser haben den Nachteil, daß ihr breitbandiger aktiver Eingangsteil bei zu starker Aussteuerung klirrt, d. h., daß in seiner Ausgangsspannung nichtlineare Verzerrungen auftreten.
  • Dabei werden unter anderem unerwünschte Mischprodukte erzeugt, deren Frequenzen harmonisch oder nicht harmonisch zu den Frequenzen der an den Eingang gelangenden Meßspannung liegen können.
  • Durch das Klirren wird die Meßanzeige verfälscht.
  • Das Klirren kann durch Beobachten der im Pegelmesser selbst neu entstehenden Mischprodukte erkannt werden, wenn der Pegel der gesamten Eingangsspannung angehoben wird, weil dabei die Pegel der meisten unerwünschten Mischprodukte überproportional ansteigen. Da es dabei darauf ankommt, den Pegel am Eingang des aktiven Eingangsteils anzuheben, genügt es, einen im Signalzug vor dem aktiven Eingangsteil liegenden Vorteiler entsprechend zu verstellen. Ein Verstellen eines im Signalzug nach dem aktiven Eingangsteil liegenden Nachteilers ändert die Aus steuerung des aktiven Eingangsteils nicht und kann deshalb nicht zur Linearitätskontrolle herangezogen werden.
  • In der Praxis weiß aber der Bedienende im allgemeinen nicht, wann beim Betätigen eines dem Vorteiler und dem Nachteiler gemeinsamen Meßbereichsumschalter der Vorteiler und wann der Nachteiler verstellt wird. Daher kann der Nachteil auftreten, daß beim Kontrollieren auf Linearität zwar der Meßbereichsumschalter betätigt, der Vorteiler dabei aber nicht verstellt wird, so daß man vermeintlich Linearität festzustellen glaubt, obwohl das Gerät stark klirren kann. Diese Schwierigkeit tritt insbesondere bei selektiven Pegelmessern auf, bei denen aus Genauigkeitsgründen die meisten Teilerstufen in einem zwischenfrequenzseitigen Nachteiler ausgeführt sind und der Vorteiler nur wenige Grobstufe aufweist.
  • Außerdem ist bei den meisten Pegelmessern die Stufung der Meßbereiche relativ grob, so daß keine sichere Beurteilung möglich ist, ob die in zwei benachbarten Meßbereichen angezeigten Spannungswerte übereinstimmen oder voneinander abweichen.
  • Aus dem Katalog der Firma Siemens & Halske »Meßgeräte für die Nachrichtentechnik«, 11. Ausgabe, September 1956, S. 306 bis 309, ist ein Differenzpegelmesser bekannt, vor dessen aktivem Eingangsteil ein als Eichteiler dienendes, vorübergehend betätigbares definiertes Dämpfungsglied liegt.
  • Die Erfindung vermeidet die geschilderten Nachteile dadurch, daß hinter dem aktiven Eingangsteil ein zweites, zusammen mit dem ersten Dämpfungsglied durch das besondere Einstellmittel vorübergehend in gegenläufiger Weise betätigbares (einfügbares bzw. überbrückbares) Dämpfungsglied mit demselben definierten kleinen Dämpfungswert angeordnet ist. Auf diese Weise ist der Bedienende bei der Durchführung der Linearitätskontrolle durch aainderung der Aussteuerung des möglicherweise klirrenden aktiven Eingangsteils der überlegung ent- hoben, ob auch wirklich ein Vorteiler und nicht etwa ein Nachteiler verstellt wird, und es ist eine relativ sichere Instrumentenablesung gewährleistet, und es braucht lediglich noch beobachtet zu werden, ob die Anzeige bei Betätigung des besonderen Einstellmittels erhalten bleibt, weil sich dabei trotz der anderen Aus steuerung des möglicherweise klirrenden aktiven Eingangsteils die Empfindlichkeit des gesamten Geräts nicht ändert. Diese an sich bequeme Art der Linearitätskontrolle setzt aber voraus, daß die von den beiden Dämpfungsgliedern bewirkten Dämpfungssprünge sehr genau entgegengesetzt gleich und frequenzunabhängig sind.
  • Der zur Erfüllung der geschilderten Forderung notwendige große Aufwand entfällt bei Anwendung der Erfindung bei einem früher vorgeschlagenen Pegelmesser, bei dem eine automatische Pegeleichvorrichtung periodisch statt der Meßspannung eine die Frequenz der Meßspannung aufweisende Eichspannung anlegt und dabei die Gesamtverstärkung des Pegelmessers durch entsprechendes Nachregeln des Verstärkungsgrades des ZF-Verstärkers auf einen Sollwert bringt, dadurch, daß die beiden Dämpfungsglieder bei Betätigung des besonderen Einstellmittels mit Hilfe einer vom Schalttakt der automatischen Pegeleichvorrichtung abhängigen Schaltvorrichtung erst zu Beginn eines neuen Eichtaktes betätigt werden und erst am Ende eines Meßtaktes wieder in ihre Ruhestellung gelangen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand dreier Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels mit nur einem Dämpfungsglied, Fig. 2 ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels mit zwei gegensinnig betätigbaren Dämpfungsgliedern und Fig. 3 teils in einem Blockschaltbild und teils in einem vereinfachten Schaltbild ein drittes Ausführungsbeispiel mit zwei gegensinnig betätigbaren Dämpfungsgliedern und einer automatischen Pegeleichvorrichtung.
  • Beim ersten Ausführungsbeispiel gelangt die Meßspannung von den Eingangsklemmenl über einen einstellbaren Vorteiler 2 und ein durch ein besonderes Einstellmittel 3 vorübergehend überbrückbares Dämpfungsglied 4 mit einem definierten kleinen Dämpfungswert zum Eingang eines breitbandigen Vorverstärkers 5. Der Vorverstärker 5 speist über ein abstimmbares Selektionsmittel 6 und einen breitbandigen Nachverstärker 7 einen Meßgleichrichter 8, der über einen Instrumentenverstärker 9 ein Anzeigeinstrument 10 aussteuert.
  • Eine Betätigung des Dämpfungsgliedes 4 ergibt einen genau definierten kleinen Dämpfungssprung von 1 db, so daß der vor dem Selektionsmittel 6 angeordnete Vorverstärker 5, der allein klirren kann, entsprechend stärker ausgesteuert wird. Arbeitet der Vorverstärker 5 noch linear, so ergibt sich am Anzeigeinstrument 10 eine Mehranzeige, die genau dem vom Dämpfungsglied 4 hervorgerufenen Dämpfungssprung entspricht. Klirrt der Vorverstärker 5 bereits, so ergibt sich eine hiervon abweichende Mehranzeige. Die Durchführung der Linearitätskontrolle erfordert vom Bedienenden also ein zweimaliges Ablesen des Anzeigeinstruments sowie die Entscheidung, ob der Unterschied zwischen den beiden abgelesenen Werten dem vom Dämpfungsglied hervorgerufenen Dämpfungssprung entspricht.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel arbeitet nach dem Überlagerungsprinzip. Es enthält eine von einem abstimmbaren Trägeroszillator 11 gespeiste Mischstufe 12, die zusammen mit einem breitbandigen Vorverstärker 13 den klirrgefährdeten Eingangsteil des Pegelmessers bildet. Zwischen Eingangsklemmen 14 und dem Vorverstärker 13 sind ein in wenigen Grobstufe einstellbarer Vorteiler 15 und ein mit einem besonderen Einstelimittel 16 überbrückbares erstes Dämpfungsglied 17 eingeschaltet, das einen definierten kleinen Dämpfungswert aufweist. Hinter der Mischstufe 12 folgen ein fest abgestimmtes Zwischenfrequenzfilter 18, ein mit demselben Einstellmittel 16 einfügbares zweites Dämpfungsglied 19, das denselben kleinen definierten Dämpfungswert wie das erste Dämpfungsglied 17 aufweist, ein in eine größere Anzahl von Feinstufen unterteilter Ubertragerteiler 20 sowie ein Zwischenfrequenzverstärker 21, an den ein Meßgleichrichter 22 angeschlossen ist, der ein Anzeigeinstrument 23 speist.
  • Bei Betätigung des gemeinsamen Einstellmittels 16 führen die beiden Dämpfungsglieder 17 und 19 entgegengesetzt gleiche Dämpfungssprünge aus, so daß sie insgesamt sowohl in ihrer Ruhestellung als auch bei ihrer Betätigung einen konstanten Dämpfungswert aufweisen. Demzufolge beschränkt sich die Tätigkeit des Bedienenden bei der Linearitätskontrolle auf die Beobachtung, ob das Anzeigeinstrument 23 bei Betätigung des Einstellmittels 16 dieselbe Anzeige liefert wie ohne Betätigung des Einstellmittels 16. Eine eigentliche Instrumentenablesung entfällt, da jede Bewegung eines Zeigers des Instruments bereits Klirren anzeigt.
  • Die Zuverlässigkeit der Linearitätskontrolle beim zweiten Ausführungsbeispiel hängt davon ab, ob die von den Dämpfungsgliedern 17 und 19 bewirkten Dämpfungssprünge genau gleich sind und ob die Dämpfung des eingangsseitigen ersten Dämpfungsglieds 17 frequenzunabhängig ist, was einen besonderen Aufwand erfordert.
  • Das in Fig. 3 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel weicht in seinem Grundaufbau nur wenig von demjenigen des zweiten Ausführungsbeispiels ab, weswegen gleichartige Stufen des dritten Ausführungsbeispiels mit den durch Striche ergänzten Bezugszahlen der entsprechenden Stufen des zweiten Ausführungsbeispiels versehen sind. Eine auf der Meßfrequenz arbeitende automatische Pegeleichvorrichtung gleicht unabhängig von der jeweiligen Stellung eines Pegelschalters etwa vorhandene Fehler aller im Gerät vorhandenen Teiler durch Nachregeln der ZF-Verstärkung auf einen Sollwert aus, so daß auch Fehler und Frequenzgänge der Dämpfungsglieder der Linearitätskontrolleinrichtung automatisch korrigert werden.
  • Ein Mischer (24), der von einem Trägeroszillator 11' und von einem auf der Zwischenfrequenz schwingenden Oszillator 25 gespeist ist, erzeugt eine amplitudenkonstante Eichspannung mit der Frequenz f,, die der durch die jeweilige Frequenz ft des Trägeroszillators 11' bedingten Meßfrequenz f, entspricht.
  • Ein Taktgeber 26 bringt periodisch (z. B. im Abstand von einer Sekunde) für eine kurze Zeit (z. B. für 50 ms) drei Umschalter 27, 28, 29 dreier Relais 27', 28', 29' von einer Meß- bzw. Ruhestellung in eine Eich- bzw. Arbeitsstellung. Der Umschalter 27 verbindet einen Eingang des nur wenige Grobstufen aufweisenden Eingangsteilers 15' abwechselnd in der Meßstellung mit der zu messenden Spannung und in der Eichstellung mit der Eichspannung. Der Umschalter 28 verbindet einen Eingang des ZF-Verstärkers 21' in der Meßstellung mit einem zu Feinstufen eines Obertragerteilers 20' führenden Ausgang 30 und in seiner Eichstellung mit einem Ausgang 31, an dem Grobstufe des Übertragerteilers 20' liegen, deren Dämpfungswerte zusammen mit dem jeweils eingestellten Dämpfungswert des Eingangsteilers 15' einen konstanten Gesamtdämpfungswert ergeben. Die sich so während des Anlegens der Eichspannung im ZF-Gleichrichter 22' ergebende Eichausgangsspannung lädt unter Zwischenschaltung eines in Kollektorbasisschaltung arbeitenden und als Impedanzwandler mit geringem Ausgangswiderstand wirkenden Transistor 32 über den mit dem Ausgang des ZF-Gleichrichters 22' verbundenen Schalter 29 einen Speicherkondensator 33 auf, der mit dem einen Eingang eines Differenzverstärkers 34 verbunden ist, an dessen anderem Eingang eine hochkonstante Gleichspannungsquelle 35 liegt. Eine Ausgangsspannung des Differenzverstärkers 34 regelt den regelbaren ZF-Verstärker 21' durch Steilheitsregelung (Verstärkung proportional dem Kollektorstrom) genau auf einen Sollwert der Gesamtverstärkung. Der Schalter 29 legt in seiner Meßstellung die dabei auftretende Meß-Ausgangsspannung des ZF-Gleichrichters22' an einen weiteren Speicherkondensator36, der auch während der Eichzeit die in der vorangegangenen Meßzeit ermittelte Anzeige aufrechterhält. In entsprechender Weise sorgt der Speicherkondensator 33 dafür, daß die während der Eichzeit ermittelte Eichausgangsspannung auch während der darauffolgenden Meßzeit am Differenzverstärker 34 wirksam bleibt.
  • Die Linearitätskontrolleinrichtung verwendet eingangsseitig ein Dämpfungsglied 17', das zwischen dem Eingangsteiler 15' und dem breitbandigen Vorverstärker 13' eingeschaltet ist. Hinter den möglicherweise klirrenden Eingangsteil 12', 13' ist zwischenfrequenzseitig an Stelle eines zweiten Ausgangsteilers (19 in F i g. 2) ein Übertragerteiler 20' vorgesehen, dessen Übersetzung mit Hilfe eines Umschalters 37 eines Relais 36' auf zwei verschiedene Werte umschaltbar ist, deren Verhältnis der durch das Dämpfungsglied 17'einfügbaren Dämpfung entspricht. Der Umschalter 37 wird zusammen mit zwei im Dämpfungsglied 17 angeordneten Umschaltern zweier Relais 17"' und 17"bei Betätigung einer Kontrolltaste 38 vom Taktgeber 26 unter Vermittlung einer bistabilen Steuerschaltung 39, während aufeinanderfolgender Takte des Taktgebers26 abwechselnd in eine Ruhestellung und eine Arbeitsstellung verbracht.
  • Die vom Taktgeber 26 gesteuerte bistabile Schalteinrichtung 39 enthält zwei Transistoren 40, 41, von denen abwechselnd immer einer leitet und einer gesperrt ist. Ein basisseitig mit der Kontrolltaste 38 verbundener Transistor 42 ist bei offenem Ruhekontakt der Kontrolltaste 38 stromführend, so daß vom Taktgeber 26 kommende Steuerimpulse unwirksam bleiben und der Transistor 40 stromlos ist. Beim Drücken der Kontrolltaste 38 wird der Transistor 42 stromlos, und der nächste vom Taktgeber 26 kommende Impuls bewirkt das Kippen der Schalteinrichtung 39, wonach der Transistor 40 Strom führt und der Transistor 41 stromlos wird. Mit dessen Kollektor ist die Basis eines Schalttransistors 43 verbunden, der im stromlosen Zustand des Transistors 41 Strom führt und dessen Emitterstrom die Relaiswicklungen 17"', 17" und 36' erregt.
  • Die Steuerschaltung 39 sorgt also dafür, daß beim Drücken der Kontrolltaste 38 die Umschalter der Linearitätskontrolle erst zu Beginn des nächsten Eichtaktes der automatischen Pegeleicheinrichtung in ihre Arbeitsstellung und nach dem Loslassen erst am Ende des nächsten Meßtaktes wieder in ihre Ruhestellung gelangen.
  • Weil die Eichspannung der Pegeleicheinrichtung auch das Dämpfungsglied 17'und den primärseitig umgeschalteten Übertragerteiler 20' der Linearitätskontrolleinrichtung durchläuft, wird ein durch eine etwa vorhandene Ungleichheit der beiden entgegengesetzten Dämpfungsänderungen hervorgerufener Dämpfungssprung während des Eichtaktes durch automatisches Verstellen der ZF-Verstärkung exakt ausgeglichen, und die Gesamtverstärkung bleibt exakt gleich. Andert sich nun im folgenden Meßtakt die Instrumentenanzeige gegenüber dem vorigen Meßtakt, so zeigt dies eine Ubersteuerung des Pegelmessers an. Der besondere Vorteil dieser Ausführung ist, daß der Dämpfungssprung nicht sehr genau bekannt sein muß und auch frequenzabhängig sein darf, da sein Einfluß auf die Gesamtverstärkung durch die Eichautomatik bei der jeweiligen Meßfrequenz ausgeglichen wird. Außerdem gewährleisten die Speicher der automatischen Eichvorrichtung, daß beim Einschalten der Linearitätskontrolle auch kein kurzzeitiger Schaltstoß am Anzeigeinstrument 23' sichtbar wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Pegelmesser mit einem breitbandigen aktiven Eingang steil, vor dem ein nicht zu Eichzwecken dienendes, durch ein besonderes Einstellmittel vorübergehend betätigbares (überbrückbares bzw. einfügbares) erstes Dämpfungsglied mit einem definierten kleinen Dämpfungswert angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem aktiven Eingangsteil (13 bzw. 12', 13') ein zweites, zusammen mit dem ersten Dämpfungsglied (17 bzw. 17') durch das besondere Einstellmittel (16 bzw. 38) vorübergehend in gegenläufi- ger Weise betätigbares (einfügbares bzw. überbrückbares) Dämpfungsglied (19 bzw. 20') mit demselben definierten kleinen Dämpfungswert angeordnet ist.
  2. 2. Nach dem Oberlagerungsprinzip arbeitender selektiver Pegelmesser nach Anspruch 1 mit einer Mischstufe, einem ZF-Filter und einem ZF-Verstärker, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Dämpfungsglied (19 bzw. 20') hinter der Mischstufe (12 bzw. 12') bzw. hinter sonstigen klirrenden Stufen angeordnet ist.
  3. 3. Pegelmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Dämpfungsglied (19 bzw. 20') hinter dem ZF-Filter (18 bzw. 18') und vor dem ZF-Verstärker (21 bzw. 21') angeordnet ist.
  4. 4. Pegelmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Dämpfungsglied Bestandteil eines zwischenfrequenzseitigen tSbertragerteilers (20') ist, dessen Aersetzungsverhältnis mittels eines Umschalters (37) um einen dem ersten Dämpfungsglied (17') entsprechenden Wert umschaltbar ist.
  5. 5. Pegelmesser nach Anspruch 3 oder 4, bei dem eine automatische Pegeleichvorrichtung periodisch statt einer Meßspannung eine Eichspannung anlegt und dabei die Gesamtverstärkung des Pegelmessers durch entsprechendes Nachregeln des Verstärkungsgrades des ZF-Verstärkers auf einen Sollwert bringt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Dämpfungsglieder (17' und 20') bei einer kurzzeitigen Betätigung des besonderen Einstellmittels (38) mittels einer von einem Schalttakt der automatischen Pegeleichvorrichtung abhängigen Schaltvorrichtung (39) erst zu Beginn eines neuen Eichtaktes betätigt werden und erst am Ende eines Meßtaktes wieder in ihre Ruhestellung gelangen.
  6. 6. Pegelmesser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß während einer länger als ein Meßtakt dauernden Betätigung des besonderen Einstellmittels (38) die beiden Dämpfungsglieder (17' und 20') während aufeinanderfolgender Meßtakte abwechselnd betätigt und in Ruhestellung sind.
DEW41833A 1966-06-22 1966-06-22 Selektiver Pegelmesser Granted DE1298622B (de)

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DE1298622C2 DE1298622C2 (de) 1973-07-19

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