DE1298640B - Anordnung zur Einkopplung/Auskopplung elektromagnetischer Wellenenergie fuer eine Laufzeitroehre - Google Patents
Anordnung zur Einkopplung/Auskopplung elektromagnetischer Wellenenergie fuer eine LaufzeitroehreInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J23/00—Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Einkopplung/Auskopplung elektromagnetischer Wellenenergie für eine Laufzeitröhre, insbesondere für hohe Leistungen, bestehend aus zwei mit Abstand in parallelen Ebenen verlaufenden, einseitig kurzgeschlossenen Hohlleitern rechteckigen Querschnitts, die einander mit ihren kurzgeschlossenen Endbereichen breitseitig überlappen und von denen das nicht kurzgeschlossene Ende des einen Hohlleiters mit der Signalquelle/mit. dem Ausgangsabschnitt der Röhre und das nicht kurzgeschlossene Ende des anderen Hohlleiters mit dem Eingangsabschnitt der Röhre/mit dem Verbraucher gekoppelt ist; bei der des weiteren die beiden. Hohlleiter durch ein in deren überlappungsbereich zwischen den einander gegenüberliegenden Hohlleiterbreitseiten . sich erstreckendes, rotationssymmetrisches Hohlleiterübertragungsstück verbunden sind, das mindestens drei Blenden aufweist, von denen die beiden äußeren Blenden zugleich die Kopplungsöffnung zum betreffenden Hohlleiter mitbilden, und das mit einem rotationssymmetrisch ausgebildeten und zur Achse des Hohlleiterübertragungsstücks koaxial angeordneten, scheibenförmigen dielektrischen Fenster vakuumdicht verschlossen ist.
- Bei dem geschilderten bekannten wird im Bereich des Fensters, wenn es rotationssymmetrisch ist, das Feld der elektromagnetischen H.. -Welle, _die in den beiden Hohlleitern rechteckigen Querschnitts stabil vorhanden ist, in das- Feldbild einer Eoi-Welle umgewandelt. (Wegen der hier benutzten Bezeichnungsweise von Hohlleiterwellen vergleiche man »Taschenbuch der Hochfrequenztechnik« von Meinke/Gundlach, Springer-Verlag, 1956, insbesondere S. 218 ff.) Im Bereich des rotationssymmetrischen Fensters tritt also eine Umwandlung des Hio Modus in den E.: ,- Modus ein. Um diese Modenumwandlung breitbandig zu gestalten, ist es erforderlich, daß die Übertragung der elektromagnetischen Wellenenergie von dem einen Hohlleiter, rechteckigen Querschnitts in den anderen Hohlleiter rechteckigen Querschnitts über einen runden Hohlleiter möglichst großen Querschnitts erfolgt. Es ergibt sich dabei das Problem, daß das Wellenfeld in einem> solchen Hohlleiter nicht mehr eindeutig ist, wenn nur geringfügige; praktisch unvermeidbare Störungen der Rotationssymmetrie, wie Exzentrizität des Fensters oder Abweichungen in der Geometrie und Homogenität, auftreten. Störungen der Rotationssymmetrie haben zur Folge, daß neben dem gewünschten E.. -Modus der Hii Modus und weitere Störmoden auftreten, die zu Reflexionen am Fenster führen und durch unzulässige Erwärmung des-.Fensters dieses beschädigen können. Außerdem wird beim Auftreten von Stör- ; moden die Anpassung erheblich verschlechtert, da diese Anpassung auf den Eoi Modus abgestellt ist.
- Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Einkopplung/Auskopplung elektromagnetischer Wellenenergie für eine Laufzeit- i röhre so auszubilden, daß optimale Anpassung erzielbar ist und dadurch das Auftreten von Störmoden im Bereich des vakuumdichten dielektrischen Fensters weitgehend vermeidbar ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer An- i ordnung der eingangs erwähnten Art nach der Erfindung vorgeschlagen, daß die Blendenöffnungen exzentrisch zur Achse des Hohlleiterübertragungsstücks angeordnet sind und sich jeweils von einer Blende zur anderen diametral gegenüberliegen.
- An Hand des in der. Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll nachstehend die Erfindung näher erläutert werden.
- Ein einseitig kurzgeschlossener Hohlleiter 1 rechteckigen Querschnitts überlappt mit seinem kurzgeschlossenen Ende einen weiteren, ebenfalls einseitig kurzgeschlossenen Hohlleiter 3 rechteckigen Querschnitts, wobei die beiden Hohlleiter 1 und 3 mit Abstand in zwei parallelen Ebenen verlaufen. Die Hohlleiter 1 ist mit dem Hohlleiter 3 im Bereich der überlappung der beiden Hohlleiter durch ein rotationssymmetrisches Hohlleiterübertragungsstück4 verbunden, dessen Achse senkrecht zu den Breitseiten der beiden Hohlleiter 1 und 3 steht. Zu beiden Seiten einer mittleren Blende 5 ist im Hohlleiterübertragungsstück 4 je eine weitere Blende 7 und 8 vorhanden, mit denen das Übertragungsstück 4 an die beiden Hohlleiter 1 und 3 angrenzt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung ist das Hohlleiterübertragungsstück als Kettenleiter mit zwei magnetisch miteinander verkoppelten Kreisen ausgebildet. Zu diesem Zweck sind die Öffnungen der Blenden 7, 5 und 8 im Hohlleiteräbertragungsstück 4 exzentrisch zur Achse des Hohlleiterübertragungsstücks angeordnet und liegen sich jeweils von einer Blende zur anderen diametral gegenüber. Auf diese Weise wird eine magnetische Kopplung zwischen den Resonatoren bewirkt, die jeweils zwischen zwei benachbarten Blenden 7 und 5 bzw. 5 und -8 gebildet werden. In einem dieser beiden Resonatoren ist ein rotationssymmetrisches scheibenförmiges dielektrisches Fenster 6 vakuumdicht eingesetzt. Der Resonator mit dem Fenster 6 muß dabei so bemessen sein, daß sich optimale Anpassung ergibt. Diese wird dadurch erreicht, daß das Fenster 6 in die Wandung des Hohlleiterübertragungsstücks 4 eingreift.
- Der Hohlleiter 1 ist vorzugsweise an das Ende einer Verzögerungsleitung 18 einer Wanderfeldröhre so angelötet, daß die beiden Hohlleiter 1 und 3 senkrecht zur Längsachse der Verzögerungsleitung 18 und damit senkrecht zur Röhrenachse (Elektronenstrahlachse) angeordnet sind. Auf diese Weise ist das Fenster 6 gegen Röntgenstrahlen und Sekundärelektronen abgeschattet.
- Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel. Insbesondere ist es möglich, daß im Hohlleiterübertragungsstück mehr als drei Blenden vorgesehen sind. Weiterhin ist es vorteilhaft, das Hohlleiterübertragungsstück an der Stelle, an der das dielektrische Fenster eingesetzt ist, durchzutrennen und mit einer Flanschverbindung zusammenzuhalten.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Anordnung zur Einkopplung/Auskopplung elektromagnetischer Wellenenergie für eine Laufzeitröhre, insbesondere für hohe Leistungen, bestehend aus zwei mit Abstand in parallelen Ebenen verlaufenden, einseitig kurzgeschlossenen Hohlleitern rechteckigen Querschnitts, die einander mit ihren kurzgeschlossenen Endbereichen breitseitig überlappen und von denen das nicht kurzgeschlossene Ende des einen Hohlleiters mit der Signalquelle /mit dem Ausgangsabschnitt der Röhre und das nicht kurzgeschlossene Ende des anderen Hohlleiters mit dem Eingangsabschnitt der Röhre/mit dem Verbraucher gekoppelt ist; bei der des weiteren die beiden Hohlleiter durch ein in deren überlappungsbereich zwischen den einander gegenüberliegenden Hohlleiterbreitseiten sich erstreckendes, rotationssymmetrisches Hohlleiterübertragungsstück verbunden sind, das mindestens drei Blenden aufweist, von denen die beiden äußeren Blenden zugleich die Kopplungsöffnung zum betreffenden Hohlleiter mitbilden, und das mit einem rotationssymmetrisch ausgebildeten und zur Achse des Hohlleiterübertragungsstücks koaxial angeordneten, scheibenförmigen dielektrischen Fenster vakuumdicht verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenöffnungen exzentrisch zur Achse des Hohlleiterübertragungsstücks angeordnet sind und sich jeweils von einer Blende zur anderen diametral gegenüberliegen.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlleiterübertragungsstück an der Stelle, an der das dielektrische Fenster angeordnet ist, durchgetrennt und mit einer Flanschverbindung zusammengehalten ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hohlleiter senkrecht zur Röhrenachse (Elektronenstrahlachse) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
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| DE1962S0091545 DE1298640B (de) | 1962-08-31 | 1962-08-31 | Anordnung zur Einkopplung/Auskopplung elektromagnetischer Wellenenergie fuer eine Laufzeitroehre |
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| DE1298640B true DE1298640B (de) | 1969-07-03 |
Family
ID=7516575
Family Applications (1)
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| DE1962S0091545 Pending DE1298640B (de) | 1962-08-31 | 1962-08-31 | Anordnung zur Einkopplung/Auskopplung elektromagnetischer Wellenenergie fuer eine Laufzeitroehre |
Country Status (1)
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1962
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
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