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DE1298499B - Verfahren zum Annieten der inneren bandfoermigen und aus leicht oxydierbarem Metall bestehenden Elektrode - Google Patents

Verfahren zum Annieten der inneren bandfoermigen und aus leicht oxydierbarem Metall bestehenden Elektrode

Info

Publication number
DE1298499B
DE1298499B DET31807A DET0031807A DE1298499B DE 1298499 B DE1298499 B DE 1298499B DE T31807 A DET31807 A DE T31807A DE T0031807 A DET0031807 A DE T0031807A DE 1298499 B DE1298499 B DE 1298499B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rivet
riveting
connection strip
intermediate disk
electrode connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET31807A
Other languages
English (en)
Inventor
Lutz Georg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET31807A priority Critical patent/DE1298499B/de
Publication of DE1298499B publication Critical patent/DE1298499B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/008Terminals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/02Riveting procedures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Annieten der inneren, bandförmigen und aus leicht oxydierbarem Metall bestehenden Elektrode an die Kondensatoranschlüsse eines Elektrolytkondensators, wobei zwischen Nietschließkopf und Elektrodenanschluß-Streifen eine gelochte Zwischenscheibe vorgesehen ist, bei dem der Elektrodenanschluß-Streifen gelocht und mit der Zwischenscheibe auf den Nietschaft aufgeschoben wird und der Nietschließkopf durch Verformen des Nietschaftes gebildet wird.
  • Bei Elektrolytkondensatoren ist es bekannt, den durch den Deckel hindurchgeführten Leiter als Niet auszubilden und auf der Innenseite den Aluminiumanschluß-Streifen nach Auflegen einer Zwischenscheibe anzunieten. Da der Bolzen und auch der Anschluß-Streifen bei Elektrolytkondensatoren beide aus Aluminium sein müssen, um Korrosionen zu vermeiden, ergeben sich immer Kontaktschwierigkeiten, da beide mit einer Metalloxydschicht überzogen sind, die eine gute Kontaktierung verhindern.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Nietverbindung zu finden, durch die eine sehr gute, sichere und dauerhafte Kontaktierung erzielt wird.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine tellerförmig gebogene Zwischenscheibe und der Elektrodenanschluß-Streifen durch reißendes Lochen des Elektrodenanschluß-Streifens vorverbunden werden und daß der Nietschließkopf durch Stauchen mit Aufspreizen unter Plandrücken der Zwischenscheibe bei Verhinderung einer Ausdehnung derselben nach außen gebildet wird. Durch die erfindungsgemäße Verwendung einer ringförmigen, tellerförmig ausgebildeten Scheibe wird erreicht, daß die Kanten derselben beim Plandrücken die Oxydschicht durchstoßen kann und somit z. B. infolge des Auftretens von radial wirkenden Kräften eine gute Kontaktierung erreicht wird.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen einen Niet mit einem Anschlnß=Streifen vor und nach Vernietung mit einem Deckel eines Elektrolytkondensators.
  • F i g. 3 zeigt eine Anordnung vor dem Durchreißen des Anscbluß-Streifens, F i g. 4 das Einsetzen des Nietes und F i g. 5 die fertige Nietverbindung.
  • Mit 1 ist ein Halteteil, beispielsweise der isolierende Deckel eines Elektrolytkondensators, bezeichnet. Durch diesen ist von unten ein Niet 2 eingesteckt, der mit einem Flansch 3 versehen ist. Dieser stützt sich am Halteteil 1 ab. Oben ist auf den Niet 2 eine Anschlußelektrode 4 über den Nietschaft gezogen und anschließend der Nietkopf 5 gebildet.
  • Der Niet hat unterhalb des Ringflansches 3 einen Fortsatz 6, auf den ein vorzugsweise aus Aluminium bestehender Anschluß-Streifen 7 aufgesteckt wird. Dieser Anschluß-Streifen 7 ist gegebenenfalls in einem besonderen Arbeitsvorgang gemäß der F i g. 3 durch ein vorzugsweise kantiges Werkzeug, z. B. einen Stempel 8 an der Stelle, an der er auf den Nietfortsatz 6 aufgeschoben werden kann, mit einer Öffnung 9 versehen. Diese wird durch Durchreißen hergestellt, wodurch sich ein nach unten gezogener Kragen 10 oder mehrere Lappen bilden. Das Durchreißen kann gleich in einer Vorrichtung erfolgen, in der eine Scheibe 11 eingelegt ist, mit der der Anschluß-Streifen 7 mit dem Fortsatz 6 verbunden werden soll. Diese Scheibe 11 ist gemäß der Erfindung tellerförmig gebogen, so daß sie einen ringförmigen Kegelmantelstupf bildet. Sie ist beim Nietvorgang derart eingelegt, daß das Loch 12 am Anschluß-Streifen 7 anliegt. Zweckmäßig ist der Durchmesser des Loches 12 derart gewählt, daß die innerste Kante 13 unmittelbar am Kragen 10 von außen anliegt bzw. in unmittelbarer Nähe derselben verläuft.
  • Die Scheibe 11 liegt vorzugsweise in einem Nietstempel 14, der im Zentrum einen Dorn 15 trägt. Vorzugsweise liegt sie in einer flachen Ausnehmung 16, deren Durchmesser zweckmäßig etwa dem Außendurchmesser der Zwischenscheibe 11 entspricht.
  • Das Annieten des Anschluß-Streifens 7 geht erfindungsgemäß so vor sich, daß zunächst die Scheibe 11 in den Nietstempel 14 eingelegt wird, anschließend über das Loch 12 der Anschluß-Streifen 7 gelegt und durch den Stempel 8 aufgerissen wird. Hierbei bildet sich der Kragen 10 unmittelbar in der Öffnung 9 der Scheibe 11. Hierauf wird in die Öffnung 9 der Fortsatz 6 des Niets 2 eingeschoben und dann der Nietstempel 14 nach- oben gedrückt, wobei sich natürlich der Nietkopf 5 in einem Gegenstempel befindet.
  • Beim Anpressen wird die Scheibe 11 plangedrückt. Dabei drückt sich die innerste Kante 13 von außen in die Oxydschicht des Kragens 10 ein und durch die hierdurch entstehende sehr hohe Flächenpressung zwischen dem Anschluß-Streifen 7 und dem Fortsatz 6 wird auch zwischen diesen ein sehr guter Kontakt erzielt. Zugleich beim Plandrücken der Scheibe 11 wird durch den Dorn 15 der Fortsatz 6 aufgedornt und die Scheib6-11 fest gehaltert. Durch das Aufdornen wird zusätzlich im Bereich der Kante 13 eine sehr hohe Flächenpressung erreicht, die ebenfalls zur guten Kontaktierung beiträgt.
  • Die Erfindung ist nicht nur anwendbar zur Befestigung von Anschluß-Streifen für Elektrolytkondensatoren, die aus Aluminium oder einem sonstigen Ventilmetall besteht, sondern sie kann auch Anwendung finden für andere Nietkontaktverbindungen, bei denen das Problem der Oxydschichtung auf der Oberfläche des Anschluß-Streifens oder des Niet 2 vorliegt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Annieten der inneren, bandförmigen und aus leicht oxydierbarem Metall bestehenden Elektrode an die Kondensatoranschlüsse eines Elektrolytkondensators, wobei zwischen Nietschließkopf und Elektrodenanschluß-Streifen eine gelochte Zwischenscheibe vorgesehen ist, bei dem der Elektrodenanschluß-Streifen gelocht und mit der Zwischenscheibe auf den Nietschaft aufgeschoben wird und der Nietschließkopf durch Verformen des Nietschaftes gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine tellerförmig gebogene Zwischenscheibe (11) und derElektrodenanschluß-Streifen (7) durch reißendes Lochen des Elektrodenanschluß-Streifens (7) vorverbunden werden und daß der Nietschließkopf durch Stauchen mit Aufspreizen unter Plandrücken der Zwischenscheibe (11), bei Verhinderung einer Ausdehnung derselben nach außen, gebildet wird. 2. Vorrichtung zum Vorverbinden und/oder Annieten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nietgegenstempel (14) eine die Zwischenscheibe (11) aufnehmende, flache Ausnehmung (16) und die Ausnehmung (16) eine im Zentrum sitzende Dornspitze (15) aufweist.
DET31807A 1966-08-10 1966-08-10 Verfahren zum Annieten der inneren bandfoermigen und aus leicht oxydierbarem Metall bestehenden Elektrode Pending DE1298499B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4030309A1 (de) * 1990-09-25 1992-04-02 Siemens Ag Verfahren zum verbinden von mit einer elektrolytfluessigkeit verunreinigten aluminiumbaendchen
DE4426807A1 (de) * 1994-07-28 1996-02-01 Siemens Matsushita Components Verfahren zum Herstellen einer Verbindung zwischen einem Aluminium-Bändchen mit einer in einer Abschlußscheibe eines Elektrolytkondensators angeordneten Aluminium-Durchführung

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DE1916173U (de) * 1961-06-24 1965-05-20 Telefunken Patent Niet und vorrichtung zum vernieten.

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