[go: up one dir, main page]

DE1298392B - Schwingmuehle - Google Patents

Schwingmuehle

Info

Publication number
DE1298392B
DE1298392B DEK58470A DEK0058470A DE1298392B DE 1298392 B DE1298392 B DE 1298392B DE K58470 A DEK58470 A DE K58470A DE K0058470 A DEK0058470 A DE K0058470A DE 1298392 B DE1298392 B DE 1298392B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
container
gas
vibrating mill
grinding container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK58470A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz-Jochem
Maeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK58470A priority Critical patent/DE1298392B/de
Publication of DE1298392B publication Critical patent/DE1298392B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/14Mills in which the charge to be ground is turned over by movements of the container other than by rotating, e.g. by swinging, vibrating, tilting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rohrschwingmühle mit mindestens einem teilweise mit Mahlkörper gefüllten Mahlbehälter, der mit je einer Mahlgutem- und -auslaßöffnung zur kontinuierlichen Mahlgutbeschickung und einem in Austragsrichtung kurz hinter der Einlaßöffnung angeordneten, den freien Raum über dem Mahlgutspiegel unterteilenden Wehr versehen ist.
  • Für die Zerkleinerung mit Hilfe einer Schwingmühle hat es sich für eine Reihe von Bedarfsfällen als notwendig erwiesen, durch die Zuführung von Gasen für eine Kühlung des Mahlgutes zu sorgen. Durch die Zuführung, von Gasen oder Luft läßt sich außerdem eine frühzeitige Entfernung des genügend zerkleinerten Gutes aus dem Zerkleinerungsprozeß erzielen, so daß sich eine Leistungssteigerung der Schwingmühle ergibt.
  • Für die Zuführung von Sichtluft in die Mahlkammer einer Schwingmühle ist es bereits bekannt, die Mahlkammer in einer Aufgaberinne anzuordnen und die Mahlkammerwand auf der Unterseite, d. h. an der tiefsten Stelle der Aufgaberinne, mit Durchtrittslöchern für das zu zerkleinernde Gut zu versehen. Auf der Oberseite ist die Mahlkammer der bekannten Einrichtung mit einem Rohr versehen, das unter Zwischenschaltung eines Sichters und eines Ent staubungszyklons an ein saugendes Gebläse angeschlossen ist. Durch das Gebläse wird innerhalb der Mahlkammer ein Unterdruck erzeugt, so daß das der oben offenen Aufgaberinne zugeführte Mahlgut zusammen mit der aus der Umgebung angesaugten Luft in die Mahlkammer eintritt. Der Nachteil dieser Vorrichtung liegt darin, daß vor allem bei Stoffen mit höheren spezifischen Gewichten ein erheblicher Unterdruck in der Mahlkammer erzeugt werden muß, um einen Durchtritt des Mahlgutes aus der Aufgaberinne in die Mahlkammer zu bewirken; im übrigen ist die in die Mahlkammer eintretende Mahlgutmenge in erheblichem Maße von der eingesaugten Luftmenge abhängig. Außerdem ist es nicht möglich, mit einer derart ausgebildeten Schwingmühle den Sicht- und Kühlprozeß mit Hilfe von inerten Gasen, wie beispielsweise Stickstoff od. dgl., durchzuführen, wie dies für bestimmte Stoffe notwendig ist.
  • Es ist auch schon bekannt, in Austragsrichtung hinter der Guteinlaßöffnung ein Wehr anzuordnen, das den freien Raum über dem Mahlgutspiegel unterteilt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in Austragsrichtung hinter dem Wehr ein Einlaßstutzen für eiri°Kühl- und Sichtgas einmündet. Der Vorteil dieser Ausbildung besteht einmal darin, daß die Gutzuführung und die Gaszuführung vonein- ; ander getrennt sind und hinsichtlich der Durchsatzmenge beliebig und unabhängig voneinander eingestellt werden können. Bei dieser Ausbildung kann außerdem sowohl mit überdruck als auch mit Unterdruck in der Mahlkammer gearbeitet werden, da durch die Anordnung des Wehrs das Mahlgut die Mahlguteinlaßöffnung gegenüber der Mahlkammer abdichtet, so daß keine wesentlichen Gasmengen durch die Mahlguteinlaßöffnung in die Gutaufgabevorrichtung entweichen können.
  • Es ist zwar für eine Rohrkugelmühle bereits bekannt, im Bereich des Mahlguteinlaufs im feststehenden Teil des Einlaufgehäuses einen Schieber anzuordnen, der von oben her den freien Durchtrittsquerschnitt des Materialeinlaufs begrenzt. In Durch Laufrichtung des Gutes gesehen hinter dem Schieber, mündet von oben her, ebenfalls noch im feststehenden Teil des Einlaufgehäuses, eine Rohrleitung für die Sichtluft. Eine Abdichtung der Guteinlaßöffnung soll hiermit jedoch nicht erzielt werden.
  • In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Einlaßstutzen für das Kühl- oder Sichtgas eine Verlängerung aufweist, die mit Düsen zur Verteilung des Gases vorzugsweise in Richtung der Mahlkörperbewegung versehen ist. Hierdurch läßt sich infolge der gezielten Einwirkung des Kühl-und Sichtgases ein besonders günstiger Wirkungsgrad erreichen.
  • Weiterhin wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß an die Auslaßöffnung des Mahlbehälters eine Sichtvorrichtung angeschlossen ist, deren Grobgutaustrag in den nachfolgenden Mahlbehälter einmündet. Das bereits genügend zerkleinerte Gut wird zur Entlastung des nachfolgenden Mahlprozesses abgeschieden. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Sichtvorrichtung als Zyklonabscheider ausgebildet und fest mit den Mahlbehältern verbunden ist, so daß sich eine kompakte Bauweise des Aggregats ergibt.
  • In Ausgestaltung der Erfindung wird außerdem vorgeschlagen, die Sichtvorrichtung als Umlenksichter auszubilden, der aus einer der Mahlgutaustragsseite des Mahlbehälters mit der Gutaufgabeseite des nachfolgenden Mahlbehälters verbindenden Rohrleitung besteht, von der eine Gasrohrleitung abzweigt, die in Form eines Einlaßstutzens in den nachfolgenden Behälter oberhalb der Mahlkörperfüllung hinter dem Wehr einmündet. Die gesamte Gutmenge wird so in den nächsten Mahlbehälter eingeleitet. Durch den Umlenksichter wird jedoch bewirkt, daß das Grobgut direkt in die Mahlgut fülleng eingeleitet wird, während das Feingut zusammen mit der Sichtluft oberhalb des Mahlgutspiegels in die Mahlkammer eintritt und von der Sichtluft durch die Mahlkammer getragen wird.
  • In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt F i g.1 eine Schwingmühle im Längsschnitt, F i g. 2 den Mahlbehälter einer Schwingmühle im Querschnitt und F i g. 3 einen Abschnitt einer Schwingmühle.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Schwingmühle besteht aus den Mahlbehältern 1 und 1', die mittels Stegen 2 fest miteinander verbunden sind. In den Stegen ist eine Antriebswelle 3 mit exzentrischen Wucht Scheiben 4 gelagert. Das zu mahlende Gut wird aus einem Behälter, Bunker od. dgl. durch dessen Auslauf 5 und eine Zellenradschleuse 6 unter Zwischenschalteng einer flexiblen Verbindungsmuffe 7 über eine Leitung 8 dem Aufgabeende 9 des ersten Mahlbehälters 1 zugeführt. Die Leitung mündet unterhalb des Mahlkörperspiegels 11 etwa tangential und in Bewegungsrichtung der Mahlkörper 10 in einer Aufgabeöffnung 12 in den ersten Mahlbehälter 1. Der oberhalb des Mahlkörperspiegels 11 verbleibende Raum 13 ist gegenüber dem Bereich 14 in Nähe der Aufgabeöffnung 12 mittels einer in das aus den Mahlkörpern 10 und Mahlgut bestehende Mahlkörperbett eintauchende Trennwand 15 abgegrenzt. Durch die Trennwand 15 ist ein in den Raum 13 oberhalb der Mahlkörper mündender Einlaßstutzen 16 geführt, der mittels einer flexiblen Muffe 17 an eine Zuführungsleitung 18 angeschlossen ist, über die in nicht dargestellter Weise ein Gas zugeführt wird. An dem Auslaufende 19 des ersten Mahlbehälters 1 sind eine Auslauföffnung 20 und eine mit Durchbrüchen 21 versehene Trennwand 22 vorgesehen. Von der Auslauföffnung 20 führt eine Rohrleitung 23 in einen Zyklon 24 mit einem oberen und unteren Austritt 25 und 26, wobei an den oberen Austritt 25 eine Feingutauslaßleitung 27 und an den Unterlauf bzw. unteren Austritt 26 eine Grobgutauslaßleitung 28 angeschlossen sind. Letztere mündet ebenfalls über einer Aufgabeöffnung 12' unterhalb des Mahlkörperspiegels 11' etwa tangential und in Bewegungsrichtung der Mahlkörper 10' am Aufgabeende 9' des unteren Mahlbehälters 1'. Der oberhalb des Mahlkörperspiegels 11' verbleibende Raum 13' ist von dem an dem Aufgabeende 9' befindlichen Bereich 14' mittels einer in das aus den Mahlkörpern 10' und Mahlgut gebildete Mahlkörperbett eintauchenden Trennwand 15' abgegrenzt.
  • Nach F i g. 2 erstreckt sich in einem Mahlbehälter 29 in Längs- bzw. Förderrichtung eine an einen nicht weiter dargestellten Einlaßstutzen für ein Gas angeschlossene rohrartige Verlängerung 30, die über mindestens einen Teil ihrer gesamten Länge mit Düsen 31 versehen ist. Der Mahlbehälter 29 ist teilweise mit Mahlkörpern 30 gefüllt, wodurch ein Mahlkörperspiegel 31 gebildet ist. Die Düsen 31 sind so ausgebildet, daß das gasförmige Medium in Bewegungsrichtung der Mahlkörper 30 auf den Mahlkörperspiege132 auftrifft.
  • Nach F i g. 3 sind ein oberer Mahlbehälter 1 mit einer Auslauföffnung 20 und einer Durchbrüche 21 aufweisenden Trennwand 22 an dem Auslaufende 19 und ein unterer Mahlbehälter 1' mit einer unterhalb des Mahlkörperspiegels 11' befindlichen Aufgabeöffnung 12' an dem Aufgabeende 9' durch eine an der Auslauföffnung 20 und an der Aufgabeöffnung 12' angeschlossene, etwa vertikal verlaufende Rohrleitung 33 verbunden, an die senkrecht dazu etwas unterhalb der Auslauföffnung 20 eine Rohrleitung 34 angeschlossen ist, die, gehalten durch die Trennwand 15', in Förderrichtung in den oberhalb des Mahlkörperspiegels 11' befindlichen Raum 13' einmündet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das zu mahlende Gut wird aus einem Behälter, Bunker, Aufgabetrichter od. dgl. durch dessen Auslauf 5, die Zellenradschleuse 6, die flexible Verbindungsmuffe 7, die Zuführungsleitung 8 und die Aufgabeöffnung 12 dem oberen Mahlbehälter 1 aufgegeben, während der Raum 13 oberhalb des Mahlkörperspiegels mit einem Gas durch den Einlaßstutzen 16 beaufschlagt wird. Dabei verhindert die Trennwand 15 einen Eintritt des Gases in den am Aufgabeende 9 über dem Mahlkörperspiegel 11 gelegenen Bereich 14 bzw. ein Entweichen durch die Aufgabeöffnung 12. Das durch den Einlaßstutzen 16 zugeführte Gas bewirkt einmal eine Kühlung des Mahlgutes während des Mahlprozesses, was für eine Reihe von Stoffen erforderlich ist. Da während des Mahlprozesses das schon genügend zerkleinerte Gut aufgewirbelt wird, hat der Gasstrom außerdem noch die Wirkung, daß dieses Gut laufend aus dem Mahlprozeß des ersten Mahlbehälters ausgeschieden und zum Austragsende transportiert wird. Es ergibt sich eine Entlastung der Schwingmühle, weil so die Mahlkörper 10 in höherem Maße auf die Grobanteile des Mahlgutes einwirken.
  • Nun gelangen das Gas und das von diesem mitgeführte fein ausgemahlene Gut zusammen mit den durch die im unteren Bereich der Trennwand 22 gelegenen Durchbrüche 21 getretenen Fein- und Grobanteile des Mahlgutes durch die am Auslaufende 19 des oberen Mahlbehälters 1 gelegene Auslauföffnung 20 und die Rohrleitung 23 in die als Zyklon ausgebildete Sichtvorrichtung 24. Dieser ist so ausgelegt und bemessen, daß von dem durch die Abzugsleitung 27 aus dem Zyklon entweichenden Gas das bereits genügend zerkleinerte Feingut mit ausgetragen wird. Die fein ausgemahlenen Anteile werden anschließend in an sich bekannter und nicht weiter dargestellter Weise in einem Abscheider von dem Gas getrennt. Die Grobanteile des Mahlgutes werden abgeschieden und durch den Unterlauf bzw. unteren Austritt 26 abgeführt. Die aus dem unteren Austritt 26 des Zyklons 24 abgeführten Grobanteile des Mahlgutes werden durch die Rohrleitung 28 und die Aufgabeöffnung 12' dem unteren Mahlbehälter 1' aufgegeben, wobei die Trennwand 15' in Verbindung mit den Mahlkörpern 10' und dem dazwischen befindlichen Mahlgut eine Schleuse gegenüber dem unteren Austritt 26 des Zyklons 24 darstellt.
  • Die dem unteren Mahlkörper 1' aufgegebenen Grobanteile des Mahlgutes werden nun in bekannter Weise bei von dem Aufgabeende 9' abgekehrter Förderrichtung gemahlen, wobei der zweite Mahlbehälter 1' durch vorheriges Abscheiden bereits in dem ersten Mahlbehälter 1 fein ausgemahlenen Gutes in dem Zyklon 24 weitgehend entlastet und somit ein günstiger Wirkungsgrad erzielt ist.
  • Nach F i g. 2 wird eine gleichmäßige Kühlung des Mahlgutes über nahezu die ganze Länge des Mahlbehälters 29 durch die gezielte Verteilung des Gases mittels der Verlängerung 30 und durch Ausrichtung der Düsen 31 erzielt, wobei es sich als günstig erwiesen hat, die Verlängerung 30 in Nähe der Innenwand des Mahlbehälters 29 anzuordnen, an der sich die Mahlkörper 30 nach unten bewegen, und auch die Düsen 31 auf diesen Einzugsbereich auszurichten.
  • Nach F i g. 3 ergibt sich bei gleicher Anordnung des oberen und des unteren Mahlbehälters 1 und 1' wie in F i g.1 eine abweichende Wirkungsweise, derart, daß zwar, wie oben zu F i g. 1 beschrieben, das Gas und die bereits fein ausgemahlenen Anteile sowie die Grobanteile durch die Auslauföffnung 20 aus dem Mahlbehälter 1 austreten. Während die Grobanteile durch die vertikal gerichtete Rohrleitung 33 und die Aufgabeöffnung 12' dem unteren Mahlbehälter 1' an dessen Aufgabeende 9' unterhalb des Mahlkörperspiegels aufgegeben werden, wird das bereits ausgemahlene Gut zusammen mit dem Gas durch die Rohrleitung 34 dem über dem Mahlkörperspiegel 11' befindlichen Raum 13' aufgegeben, wobei das Gas der Kühlung des Mahlgutes in dem unteren Mahlbehälter 1', zugleich aber im Sinne einer pneumatischen Förderung auch als Träger für bereits fein ausgemahlene Anteile des Mahlgutes dient. Wie in der Zeichnung nicht weiter dargestellt, werden im Anschluß an den Auslauf des Mahlbehälters 1' das Gas und das nun ausgemahlene Gut in an sich bekannter Weise, beispielsweise mittels eines Zyklons, getrennt.
  • Wie vorstehende Beispiele zeigen, bestehen vielseitige Möglichkeiten einer erfindungsgemäßen Anordnung. So können bei einer Schwingmühle mit mehreren Mahlbehältern jeweils zwischen dem voraufgegangenen und dem nachfolgenden Mahlbehälter Sichtvorrichtungen, beispielsweise Zyklone, oder aber übergänge gemäß F i g. 3 vorgesehen sein. Jeder oder .ein Teil der Mahlbehälter kann eine eigene Zuführung für ein Gas aufweisen, wobei auch die Verwendung unterschiedlicher Gase möglich ist.
  • Als Gas kann Luft oder bei explosivem Mahlgut ein Schutzgas, wie Stickstoff, Argon u. dgl., verwendet werden. Weiter kann das Gas zuvor auf eine bestimmte Temperatur eingestellt bzw. gekühlt sein, wobei sieh eine Steuerung bzw. Regelung der Temperierung durch in dem Mahlbehälter in oder nach dessen Auslauf angeordnete Temperaturfühler anbieten.
  • In einer Vielzahl von Anwendungsfällen ist es gleich, ob die Strömung des Gases durch einen dem bzw. den Mahlbehältern vorgeschalteten Druckerzeuger oder ein nachgeschaltetes Sauggebläse bewirkt wird.
  • Schließlich können dem Mahlgut in an sich bekannter Weise Mahlhilfsmittel zugeschlagen sein. Letztere können der Mahltrommel und damit dem Mahlgut aber auch zusammen mit dem Gas aufgegeben werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche. 1. Schwingmühle- mit mindestens einem teilweise mit Mahlkörpern gefüllten Mahlbehälter, der mit je einer Mahlgutem- und -auslaßöffnung zur kontinuierlichen Mahlgutbeschickung und einem in Austragsrichtung kurz hinter der Einlaßöfinung angeordneten, den freien Raum über dem Mahlgutspiegel unterteilenden Wehr versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Austragsrichtung hinter dem Wehr (15, 15'3 ein Einlaßstutzen (16) für ein Kühl und Sichtgas einmündet.
  2. 2. Schwingmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßstutzen (16) eine Verlängerung (30) aufweist, die mit Düsen (31) zur Verteilung des Gases, vorzugsweise in Richtung der Mahlkörperbewegung, versehen ist (F i g. 2).
  3. 3. Schwingmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Auslaßöffnung (20) des Mahlbehälters (1) .eine Sichtvorrichtung (24, 34) angeschlossen ist, deren Grobgutaustrag (26, 28; 33) in dem nachfolgenden Mahlbehälter (1') einmündet.
  4. 4. Schwingmühle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtvorrichtung als Zyklonabscheider (24) ausgebildet und fest mit den Mahlbehältern (1,1') verbunden ist.
  5. 5. Schwingmühle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtvorrichtung als Umlenksichter ausgebildet ist, der aus einer die Mahlgutaustragsseite des Mahlbehälters (1) mit der Gutaufgabeseite des nachfolgenden Mahlbehälters (1') verbindenden Rohrleitung (33) besteht, von der eine Gasrohrleitung (34) abzweigt, die in Form eines Einlaßstutzens (16@ in den nachfolgenden Mahlbehältern (1') oberhalb der Mahlkörperfüllung hinter dem Wehr (1S') einmündet.
DEK58470A 1966-02-17 1966-02-17 Schwingmuehle Pending DE1298392B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK58470A DE1298392B (de) 1966-02-17 1966-02-17 Schwingmuehle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK58470A DE1298392B (de) 1966-02-17 1966-02-17 Schwingmuehle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1298392B true DE1298392B (de) 1969-06-26

Family

ID=7228694

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK58470A Pending DE1298392B (de) 1966-02-17 1966-02-17 Schwingmuehle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1298392B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2526355A (en) * 1946-03-21 1950-10-17 Riley Stoker Corp Pulverizing apparatus
DE894190C (de) * 1951-07-19 1953-10-22 Siteg Siebtech Gmbh Schwingmuehle mit Windsichtung
DE970303C (de) * 1953-08-20 1958-09-04 Siteg Siebtech Gmbh Regelbare Aufgabevorrichtung fuer Schwingmuehlen mit Windsichtung
DE1185902B (de) * 1962-07-14 1965-01-21 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Austragsvorrichtung fuer kontinuierlich arbeitende Rohrschwingmuehlen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2526355A (en) * 1946-03-21 1950-10-17 Riley Stoker Corp Pulverizing apparatus
DE894190C (de) * 1951-07-19 1953-10-22 Siteg Siebtech Gmbh Schwingmuehle mit Windsichtung
DE970303C (de) * 1953-08-20 1958-09-04 Siteg Siebtech Gmbh Regelbare Aufgabevorrichtung fuer Schwingmuehlen mit Windsichtung
DE1185902B (de) * 1962-07-14 1965-01-21 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Austragsvorrichtung fuer kontinuierlich arbeitende Rohrschwingmuehlen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0460490B1 (de) Sichter
DE4323587C2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Zerkleinern von Material unterschiedlicher Körnung
DE4223762A1 (de) Sichter zum Sichten von körnigem Gut und Mahlanlage mit Einschaltung eines solchen Sichters
DE2040519C2 (de) Fließbettstrahlmühle
DE2950756A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trockenen mahlen koernigen guts
DE3145209C2 (de)
DE68909613T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von besonders fein verteiltem material.
DE1533558B1 (de) Vorrichtung zum pneumatischen Aufbereiten eines pulverfoermigen Stoffes in einer Wirbelschicht
DE3730597C2 (de) Strahlmühle
DE3320728A1 (de) Transport- und verarbeitungssystem fuer angesammeltes material
EP3099426B1 (de) Sichter mit bypass
DE541517C (de) Zerkleinerungsvorrichtung fuer koerniges Gut, bei welcher dessen Teile durch gegeneinander gerichtete Stroeme eines gasfoermigen Druckmittels gegeneinander geschleudert werden
DE10137132A1 (de) Sichter
DE1814944A1 (de) Mehrkreis-Wirbelmuehle
DE19718668C2 (de) Verfahren zum Trennen und kontinuierlichen Austragen von schwer dispergierbaren Bestandteilen
DE1298392B (de) Schwingmuehle
DE1164805B (de) Schlaegermuehle mit vertikal gelagertem Schlaegerrotor
DE1607642A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen einer Grobfraktion aus einem pneumatisch gefoerderten Schuettgutstrom
DE4431534B4 (de) Maschine zur Einwirkung auf zerkleinerbares und klassierbares Rohgut, sowie Verfahren zum Betrieb der Maschine
DE3346445A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum betrieb einer luftstrom-mahlanlage mit becherwerksumlauf
DE3330104A1 (de) Verfahren zum sichten von schuettgut und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2543691C2 (de) Strahlmühle
DE1217983C2 (de) Verfahren und vorrichtung zur waermebehandlung eines koernigen oder pulvrigen gutes
DE4236344C2 (de) Vorrichtung zum Konditionieren von wiederverwertbarem, gemahlenem Kunststoffmaterial
DE1166593B (de) Prallmuehle