DE1297941B - Brennkammer fuer Turbostaustrahltriebwerke - Google Patents
Brennkammer fuer TurbostaustrahltriebwerkeInfo
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- F02K—JET-PROPULSION PLANTS
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- F02K7/10—Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof characterised by having ram-action compression, i.e. aero-thermo-dynamic-ducts or ram-jet engines
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23R—GENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
- F23R3/00—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
- F23R3/02—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the air-flow or gas-flow configuration
- F23R3/16—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the air-flow or gas-flow configuration with devices inside the flame tube or the combustion chamber to influence the air or gas flow
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein kombiniertes , strömung gespeist wird. In Strömungsrichtung da-Turbostaustrahltriebwerk,
dessen Diffusor und Brenn- hinter liegen in einer zweiten Zone die Flammenkammer
vom Außenmantel des Turbotriebwerks und halter, die die beiden Teilströme der aufgeteilten
dem Innenmantel des Gesamttriebwerks gebildet sind, Sekundärströmung nochmals unterteilen und dazu
zwischen denen eine aus dem Einlauf abgezweigte 5 ausgenutzt werden, die in Gasführungen aufgeteilte
Sekundärströmung geführt ist, und dessen Brenn- Flamme aus dem Hilfsbrenner in die Sekundärkammer
Hauptbrenner und Hilfsbrenner mit Zentral- strömung einzuleiten.
flamme und an dessen geschlossenem Ende angesetz- Die Gasführungen sind zweckmäßig zwischen dem
ten Gasführungen und Flammenhaltern enthält. Ende des Hilfsbrenners und den Flammenhaltern an-
Bekanntlich ist die Länge eines Staustrahltrieb- io gebracht. Dabei können die Gasführungen die
werks gleich der Summe der Längen seiner drei Flammenhalter tragen. Hinter der Eintrittsöffnung
wesentlichen Bestandteile, nämlich Schubdüse, Ein- des Hilfsbrenners kann zweckmäßig ferner in diesem
laufdiffusor und Brennkammer. Die Aufgabe des ein dachförmiger, durchbrochener Flammenhalter
Diffusors besteht darin, die Luftströmung zu ver- mit mindestens einer Einspritzdüse angeordnet sein,
zögern, und zwar auf eine Geschwindigkeit, die ge- 15 Diesen baulichen Ausführungen kommt ein Schutz
nügend klein ist, um die Verbrennung zu ermög- nur in Verbindung mit dem Hauptgedanken der
liehen. Diese Verzögerung erfolgt in seinem diver- Erfindung zu.
genten Teil, dessen maximaler Öffnungswinkel so Die folgende Beschreibung läßt die Merkmale und
groß ist, daß gerade noch keine Strömungsablösung Vorteile der Erfindung besser verstehen. Sie befaßt
eintritt. 2° sich mit einer bevorzugten Ausführungsform der
Die Aufgabe der Brennkammer besteht darin, eine Erfindung und bezieht sich auf die Zeichnung. In
möglichst vollkommene Verbrennung des zuvor her- dieser zeigt in schematischer Darstellung
gestellten Brennstoff-Luftgemisches zu gestatten. Die Fig. 1 ein Triebwerk klassischer Bauart im Längs-
Güte der Verbrennung bestimmt innerhalb der ge- schnitt,
gebenen Flugzustände des Triebwerks die Länge der 25 Fig. 2 in größerem Maßstab die Wandablösung
Brennkammer hinter den Flammenhaltern. Bisher eines Stromfadens in einem Diffusor mit zu großer
konnte man diese Länge nicht vermindern, ohne den Divergenz und
Ausbrand zu verschlechtern und damit den Verbrauch Fig. 3 die gesunde Strömung des gleichen Strom-
des Triebwerks zu erhöhen. fadens und den Verbrennungsablauf bei Anwendung
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, Diffusor und 30 der Erfindung,
Brennkammer des Staustrahltriebwerks zu verkürzen Fig.4 im Längsschnitt die Gestaltung der Brenn-
durch Anordnung der Flammenhalter möglichst weit kammer nach einer bevorzugten Ausführungsform
vorn vor dem Ende des Diffusors und außerdem die der Erfindung,
Profile aller Teile sorgfältig so festzulegen, daß sich F i g. 5 in einer vergrößerten perspektivischen Darin
der so gebildeten Brennkammer Querschnitts- 35 stellung zu Fig. 4 den Hilfsbrenner mit Zentraländerungen
der verschiedenen Luftströme ausbilden, flamme in der Brennkammer sowie die Gestaltung
die eine ablösungsfreie Strömung aufrechterhalten, der Durchströmquerschnitte der Teilluftströme und
und zwar sowohl an den Verbrennungsorganen als der Verbrennungsgase in den einzelnen Kanälen,
auch an den Außenwänden der Brennkammer, denn Zur Klärung des zu lösenden Problems und zur Abes ist bekannt, daß eine Strömungsablösung Energie- 40 steckung des Rahmens, in dem sich die Erfindung Verluste erzeugt und eine Rückströmung von Ver- bewegt, seien zunächst die F i g. 1, 2 und 3 behandelt, brennungsgasen hervorruft, die gefährlich für die Ein Triebwerk klassischer Bauart (F i g. 1) besitzt Brennkammerwände ist (deutsche Auslegeschrift in Strömungsrichtung gezählt einen divergenten Teil 1167 594). der Länge d (Diffusor), eine Brennkammer der
auch an den Außenwänden der Brennkammer, denn Zur Klärung des zu lösenden Problems und zur Abes ist bekannt, daß eine Strömungsablösung Energie- 40 steckung des Rahmens, in dem sich die Erfindung Verluste erzeugt und eine Rückströmung von Ver- bewegt, seien zunächst die F i g. 1, 2 und 3 behandelt, brennungsgasen hervorruft, die gefährlich für die Ein Triebwerk klassischer Bauart (F i g. 1) besitzt Brennkammerwände ist (deutsche Auslegeschrift in Strömungsrichtung gezählt einen divergenten Teil 1167 594). der Länge d (Diffusor), eine Brennkammer der
Es ist zwar bereits bekannt, durch Auffächerung 45 Länge c und eine Schubdüse der Länge t. In der
eines Diffusors mit Leitblechen in mehrere unter- Brennkammer c sind Flammenhalter δ angebracht
kritische Ringdiffusoren Ablösungserscheinungen zu und vor diesen Flammenhaltern Einspritzdüsen i zur
unterbinden (»Der Maschinenmarkt«, 1961, Nr. 82). Zerstäubung des Brennstoffes. Die Turbolenzzone
Dabei handelt es sich um unprofilierte Leitbleche, hinter den Flammenhaltern unterhält die Verbren-
der Fächer dieser Leitbleche setzt am Diffusoreingang 50 nung. Der Luftstrom tritt in den Diffusor d ein, der
an, und das Ziel der Maßnahme ist, die Druckum- ihn auf die zur Verbrennung nötige Geschwindigkeit
setzung zu steigern. verzögert. Bei einem solchen Triebwerk verlaufen
Die Erfindung schlägt nun vor, bei einem kombi- die Stromfäden fv f2 entlang der Diffusorwand und
nierten Turbostaustrahltriebwerk der eingangs be- den Flammenhaltern, solange der örtliche Divergenzzeichneten
Art die zur ablösungsfreien Strömungs- 55 winkel α klein ist.
führung bei kurzen Diffusorbaulängen in an sich Wenn man im Sinne einer Verkürzung der Diffusorbekannter
Weise notwendige radiale Auffächerung länge d den Winkel« auf den Wert β in Fig. 2 verdes
Diffusors sowie Einhaltung des Ablösungsgrenz- größert, stellt man fest, daß sich die Stromfäden Z1
winkeis durch die in Strömungsrichtung hinterein- von der Außenwand ablösen und daß sich dann
ander gestaffelte Anordnung von Hilfsbrenner und 60 Rückströmungen r einstellen. Außerdem kann sich
Flammenhalter sowie die Profilierung der beiden eine rückströmende Verbrennung / einstellen durch
Mäntel und der als Verdrängungskörper ausgebilde- Rückströmung aus der Turbolenzzone s des Flamten
Hilfsbrenner und Flammenhalter zu erreichen. In menhalters längs der Diffusorwände, was zur Vereiner
ersten Zone liegt also ein im Längsschnitt etwa brennung dieser Wände führen kann,
zigarrenförmiger Verdrängungskörper, und das Vo- 65 Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Hierzu lumen dieses Verdrängungskörpers wird zur Unter- wird, wie in Fig. 3 dargestellt, der Hilfsbrennerρ bringung eines Hilfsbrenners ausgenutzt, der von als Verdrängungskörper derart angeordnet, daß der einem Teilstrom der durch ihn aufgeteilten Sekundär- Verlauf des Luftströmungsquerschnitts um ihn an
zigarrenförmiger Verdrängungskörper, und das Vo- 65 Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Hierzu lumen dieses Verdrängungskörpers wird zur Unter- wird, wie in Fig. 3 dargestellt, der Hilfsbrennerρ bringung eines Hilfsbrenners ausgenutzt, der von als Verdrängungskörper derart angeordnet, daß der einem Teilstrom der durch ihn aufgeteilten Sekundär- Verlauf des Luftströmungsquerschnitts um ihn an
jedem Punkt einen ablösungsfreien Stromfadenverlauf garantiert. Im Inneren dieses Hilfsbrenners ist eine
beliebige Verbrennungsvorrichtung untergebracht, die vermittelts der Abgasführungen η die richtige
Verbrennung in dem ihn umströmenden Restluftstrom gestattet (F i g. 4 und 5). Die Gasführungen η sind
so angeordnet, daß die heißen Verbrennungsgase der Zentralflamme hinter Flammenhalter bx gesaugt werden.
Man erkennt leicht, daß in F i g. 3 die Stromfäden fv /2, /3 mit der Geschwindigkeit ν dank des
Profils ρ einen ablösungsfreien Strömungsverlauf besitzen,
obwohl der örtliche Divergenzwinkel β beachtlich groß ist. Ebenso erkennt man, daß die Turbolenzzone
s des Flammenhalters bt die Verbrennung in dem vorher mittels der Einspritzdüse i mit Brennstoff
versehenen äußeren Luftstrom aufrechterhält.
F i g. 4 und 5 zeigen ein Beispiel der erfindungsgemäßen Ausführung. In der zur Achse x-x' symmetrischen
Brennkammer ist der Hilfsbrenner ρ mit seiner Zentralflamme angeordnet. Er entnimmt dem ao
Einlauf einen Teilluftstrom der Geschwindigkeit v, verzögert diesen Luftsttrom, um ihn in den für die
Verbrennung erforderlichen Zustand zu bringen, und leitet die Verbrennung ein. Im dargestellten Beispiel
wurde eine Verbrennungsvorrichtung mit dachför- as migem, durchbrochenem Flammenhalter m gewählt.
Die Verbrennungsgase werden durch Gasführungen η abgesaugt, die an der Hinterkante der Flammenhalter
O1 enden. In der Turbolenzzone s dieser Flammenhalter
erfolgt die Verbrennung in dem äußeren Teilluftstrom, der nach der Brennstoffeinspritzung verzögert
wird, und zwar durch die Veränderung des Strömungsquerschnittes, der durch die Profilgestaltung
des Hilfsbrenners ρ und den Divergenzwinkel β bestimmt
ist.
Claims (4)
1. Kombiniertes Turbostaustrahltriebwerk, dessen Diffusor und Brennkammer vom Außenmantel
des Turbotriebwerks und dem Innenmantel des Gesamttriebwerks gebildet sind, zwischen denen
eine aus dem Einlauf abgezweigte Sekundärströmung geführt ist, und dessen Brennkammer
Hauptbrenner und Hilfsbrenner mit Zentralflamme und an dessen geschlossenem Ende angesetzten
Gasführungen und Flammenhaltern enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die zur ablösungsfreien Strömungsführung bei
kurzen Diffusorbaulängen in an sich bekannter Weise notwendige radiale Auffächerung des
Diffusors sowie Einhaltung des Ablösungsgrenzwinkels durch die in Strömungsrichtung hintereinander
gestaffelte Anordnung von Hilfsbrenner (p) und Flammenhalter (O1) sowie die Profilierung
der beiden Mantel und der als Verdrängungskörper ausgebildeten Hilfsbrenner (p) und Flammenhalter
Q)1) erreicht ist.
2. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasführungen (n) zwischen
dem Ende des Hilfsbrenners (p) und den Flammenhaltern (&j) angebracht sind.
3. Triebwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasführungen («) die
Flammenhalter (O1) tragen.
4. Triebwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß hinter der Eintrittsöffnung des Hilfsbrenners (p) in diesem ein dachförmiger,
durchbrochener Flammenhalter (m) mit mindestens einer Einspritzdüse (J) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR980889A FR1408812A (fr) | 1964-07-06 | 1964-07-06 | Perfectionnement apporté aux chambres de combustion de propulseurs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1297941B true DE1297941B (de) | 1969-06-19 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEN26049A Withdrawn DE1297941B (de) | 1964-07-06 | 1965-01-08 | Brennkammer fuer Turbostaustrahltriebwerke |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1297941B (de) |
| FR (1) | FR1408812A (de) |
| GB (1) | GB1093781A (de) |
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- 1965-01-20 GB GB2602/65A patent/GB1093781A/en not_active Expired
- 1965-01-26 US US428181A patent/US3274776A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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