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DE1297647B - Schaltungsanordnung zur Pulsmittenabtastung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Pulsmittenabtastung

Info

Publication number
DE1297647B
DE1297647B DE1967T0033782 DET0033782A DE1297647B DE 1297647 B DE1297647 B DE 1297647B DE 1967T0033782 DE1967T0033782 DE 1967T0033782 DE T0033782 A DET0033782 A DE T0033782A DE 1297647 B DE1297647 B DE 1297647B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
pulses
frequency
circuit arrangement
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967T0033782
Other languages
English (en)
Inventor
Walzer Bernd
Foellmer Hubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1967T0033782 priority Critical patent/DE1297647B/de
Publication of DE1297647B publication Critical patent/DE1297647B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/06DC level restoring means; Bias distortion correction ; Decision circuits providing symbol by symbol detection
    • H04L25/068DC level restoring means; Bias distortion correction ; Decision circuits providing symbol by symbol detection by sampling faster than the nominal bit rate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Bei der Auswertung von nacheinander eintreffenden binär bewertbaren Spannungsimpulsen gleicher Impulsdauer, z. B. von Fernschreibzeichen, ist es vielfach üblich, eine Abtastung in den Sollimpulsmitten durchzuführen, um die sichere Erkennung der Binärwerte zu ermöglichen. Bei der Übermittlung von Spannungsimpulsen über Nachrichtenkanäle treten wegen des Tiefpaßcharakters der Kanäle und auf Grund eingestreuter Störungen Veränderungen der Impulsform auf, die im Empfänger wieder beseitigt werden müssen. In den Empfangsstationen werden deshalb Impulsformerstufen verwendet, die aus den zumeist glockenförmigen Empfangsimpulsen wieder rechteckförmige Impulse für die Verarbeitung herleiten. Bei dieser Art der Impulsregenerierung ist es unvermeidlich, daß einige Impulse eine längere, andere eine kürzere Dauer bekommen, als dies auf der Sendeseite der Fall war.
  • Durch die deutsche Auslegeschrift 1028 608 ist es bekannt, die Pulsmitten mit einer Hilfsfrequenz herauszufinden, die höher ist als die Folgefrequenz der abzutastenden Impulse und deren Impulse von einem Zähler gezählt werden. Diese Zählung wird jeweils durch die Startkante des Anlaufschrittes eines Zeichens in Gang gesetzt. Bei Erreichen eines bestimmten Zählerstandes wird die Impulsmitte angenommen und die Auswertung des Impulses veranlaßt. Bei einem anderen Zählerstand, der dem doppelten Wert des ersten Zählerstandes entspricht und der jeweils das Ende eines Übertragungsimpulses kennzeichnet, wird ein Zählimpuls an einen die Übertragungsimpulse zählenden zweiten Zähler abgegeben. Bei diesem Verfahren ist die Genauigkeit, mit der die Mitte eines Impulses getroffen wird, von der Höhe der verwendeten Hilfsfrequenz und von deren Genauigkeit abhängig. Um die Hilfsfrequenz möglichst genau und konstant zu halten, werden zu ihrer Herstellung vielfach hochwertige Frequenzgeneratoren verwendet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung zur Durchführung einer Pulsmittenabtastung zu schaffen, bei der während einer Impulsdauer in der bekannten Art Impulse einer Hilfsfrequenz, die höher ist als die Folgefrequenz der abzutastenden Impulse, von einem Zähler gezählt werden und bei der die Hilfsfrequenz mit großer Konstanz und Genauigkeit auf besonders einfache und vorteilhafte Weise hergestellt wird.
  • Das geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Hilfsfrequenz aus der Netzfrequenz durch an sich bekannte Vervielfachung gewonnen wird. Eine mit einfachen Mitteln realisierbare Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß eine von den abzutastenden Impulsen gesteuerte erste monostabile Kippstufe mit einer Kippdauer von etwa drei Achtel einer Impulsbreite vorgesehen ist, die so mit dem Zähler verbunden ist, daß sie in ihrem Erregungszustand die Zählerelemente auf Null gesetzt hält. In besonders einfacher Weise kann mit Hilfe eines Zweiweggleichrichters, einer Impulsformerstufe und einer zweiten monostabilen Kippstufe aus der Netzfrequenz eine der vierfachen Netzfrequenz entsprechende Hilfsfrequenz gewonnen werden.
  • Die Erfindung soll im folgenden an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 das Blockschaltbild einer Empfangsschaltung für Fernschreibimpulse, F i g. 2 eine Taktauswahlschaltung mit einem zweistufigen Zähler und F i g. 3 ein Impulsdiagramm mit den interessierenden Signalverläufen.
  • Gemäß F i g. 1 werden die Fernschreibimpulse dem Empfangsumsetzer EU zugeführt, der die Regenerierung der Impulse durchführt. Von dort gelangen die Zeichen zum Eingang des siebenstelligen Schieberegisters SR und über die Leitung d zu der im folgenden noch näher beschriebenen Taktauswahlschaltung TA. Das Schieberegister SR wird über die Leitung e von der Taktauswahlschaltung TA mit einem Schiebetakt versorgt. Die Taktauswahlschaltung TA erhält eine Hilfsfrequenz über die Leitung c2 von der aus der Impulsformerstufe IF und der monostabilen Kippstufe MF2 bestehenden Anordnung, die von der über den Übertrager ÜR und die Leitung a gespeisten Gleichrichterschaltung GR über die Leitung b gesteuert wird.
  • F i g. 2 zeigt das Schaltbild der Taktimpulsauswahlstufe TA nach F i g. 1. Die regenerierten Signale werden über den Kondensator C dem Eingang der monostabilen Kippstufe MF1 zugeführt, deren negiertes Ausgangssignal _m7 mit der auf der Leitung c. übertragenen Hilfsfrequenz im Konjunktionsgatter T1 zusammengefaßt ist. Das Ausgangssignal des Gatters T1 ist an die Eingänge der beiden als Wechsel-Flip-Flops geschalteten bistabilen Kippstufen ZI und Z2 geschaltet. Beide Kippstufen werden über statische Eingänge vom Ausgangssignal mf der monostabilen Kippstufe MF 1 zwangsweise auf Null zu gesetzt. In die Rückkopplungswege der Kippstufe Z2 sind die jeweils vom Ausgang der Kippstufe Z I gesteuerten UND-Tore T 2 und T 3 eingeschaltet. Die Ausgangssignale der beiden Kippstufen Z1 und Z 2 liegen über dem UND-Tor T 4 am Eingang der monostabilen Kippstufe MF3, deren Ausgang e das Taktsignal für das Schieberegister SR nach F i g. 1 abgibt.
  • Mit Hilfe der in F i g. 3 gezeigten Signalverläufe soll im folgenden die Wirkungsweise der Schaltung erläutert werden. An der Primärseite des Übertragers ÜR liegt die Netzfrequenz; die Sekundärspannung - eine Sinusspannung von 50 Hz - ist bei a dargestellt. Die am Ausgang des Zweiweggleichrichters GR auftretende Spannung ist bei b dargestellt. In der anschließenden Impulsformerstufe IF wird mit Hilfe eines Schmitt-Triggers bekannter Art oder einer anderen Schwellwertschaltung aus der gleichgerichteten Wechselspannung eine Impulsfolgefrequenz von 100 Hz mit einem Tastverhältnis von 1 : 1 abgeleitet, wie sie bei cl dargestellt ist. Mit bekannten Mitteln (MF 2) werden aus den Impulsflanken dieser Rechteckspannung kurze Spannungsimpulse abgeleitet, die bei c2 dargestellt sind. Diese haben nunmehr eine Frequenz, die viermal so groß (200 Hz) ist wie die erzeugende Netzfrequenz (50 Hz).
  • Das regenerierte Fernschreibsignal ist bei d dargestellt. Es besteht aus dem Anlaufschritt A, den fünf Informationsschritten 1 bis 5 und dem Sperrschritt S. Die Fernschreibimpulse werden mit einer Geschwindigkeit von 50 Baud gesendet, d. h., jeder Fernschreibimpuls hat eine Dauer von 20 ms. Die negative Startflanke des Anlaufimpulses A kippt die monostabile Kippstufe MF 1 nach F i g. 2, die eine Kippzeit von drei Achtel der Schrittbreite eines der Schreibimpulse aufweist, in ihre Arbeitslage. Das Ausgangssignal mf setzt die beiden Kippstufen Z1 und Z2 für diese Zeit auf Null. In der übrigen Zeit hält das negierte Ausgangssignal -m-7 das Gatter T 1 für die Impulse der Hilfsfrequenz c. geöffnet. Diese kippen die als Wechsel-Flip-Flop geschaltete Kippstufe Z1 alle fünf Millisekunden in ihren entgegengesetzten Zustand. Die Kippstufe Z2 kann nur dann gekippt werden, wenn die Kippstufe Z 1 in ihrem Eins-Zustand ist, da sonst die Tore T 2 und T 3 ge- schlossen sind. Die Kippstufe Z2 kippt also mit der halben Frequenz der Kippstufe Z 1. Nach dem Rückkippen der Kippstufe MF 1 kippt die Kippstufe Z 1 im Wechseltakt so lange, bis die Kippstufe MF 1 wieder gekippt wird. Für die Kippstufe Z2 gilt das gleiche ebenfalls mit halber Frequenz. Die monostabile Kippstufe MF3 wird stets dann gekippt, wenn die Bedingung Z1 - Z2 erfüllt ist. Das ist jeweils bei dem ersten, danach bei dem 5., 9. usw. auf das mf-Signal folgenden Hilfsimpuls c2 der Fall.
  • Da der erste Impuls der Hilfsfrequenz innerhalb von einem Viertel der Fernschreibimpulsdauer auf das mf-Signal folgt, kann die Auswertung des Fernschreibimpulses innerhalb eines Spielraumes von ±'/s der Impulsbreite um seine Mittellage erfolgen. Jede negative Startflanke eines Fernschreibimpulses wird durch erneutes Ansprechen der Kippstufe MF 1 zur Neusynchronisierung benutzt. Dadurch wird vermieden, daß die zeitliche Zuordnung des gesamten Fernschreibzeichens nur auf die Startflanke des Anlaufimpulses A bezogen wird. Sollte diese Startflanke verschoben sein, so wird bei der Startflanke des nächsten Impulses gleicher Polarität durch erneutes Kippen von MF1 die zeitliche Zuordnung der folgenden Pulsmitten auf diese Startflanke bezogen.
  • Es ist natürlich möglich, das gesamte Fernschreibzeichen auf die Startflanke des Anlaufimpulses zu beziehen und nur den dieser zugeordneten MF1-Impuls auszuwerten und die innerhalb eines Zeichens darauffolgenden zu unterdrücken.
  • Soll die Hilfsfrequenz größer sein als das Vierfache der Netzfrequenz, so kann die Vervielfachung dadurch erfolgen, daß die Netzfrequenz durch ein nichtlineares Übertragungsglied - z. B. zu einer Rechteckfunktion - verzerrt wird und anschließend eine der Oberwellen herausgefiltert wird. Durch erneute Impulsformung kann dann eine höherfrequente rechteckförmige Hilfsspannung von z. B. 450 oder 900 Hz gewonnen werden. Eine derartige Hilfsspannung kann dann auch z. B. als Zählfrequenz in der erwähnten bekannten Schaltung zur Impulsmittenabtastung verwendet werden.
  • Die Anwendung der Erfindung ist natürlich nicht daran gebunden, daß die Netzfrequenz aus einem Versorgungsnetz üblicher Art bezogen wird, es kann sich auch um die Frequenz anderer, gegebenenfalls hilfsweiser Wechselstromversorger handeln.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Pulsmittenabtastung von nacheinander eintreffenden binär bewertbaren Spannungsimpulsen gleicher Impulsdauer, insbesondere von Fernschreibimpulsen, bei der während einer Impulsdauer Impulse einer Hilfsfrequenz, die höher ist als die Folgefrequenz der abzutastenden Impulse, von einem Zähler gezählt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsfrequenz (c2) aus der Netzfrequenz (a) durch an sich bekannte Vervielfachung gewonnen wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine von den abzutastenden Impulsen gesteuerte erste monostabile Kippstufe (MF 1) mit fest einstellbarer Kippdauer von etwa drei Achteln einer Impulsbreite vorgesehen ist, die so mit dem Zähler (Z1, Z2) verbunden ist, daß sie in ihrem Erregungszustand die Zählerelemente auf Null stellt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe eines Zweiweggleichrichters (GR), einer Impulsformerstufe (1F) und einer zweiten monostabilen Kippstufe (MF2) aus der Netzfrequenz (a) Impulse einer der vierfachen Netzfrequenz entsprechenden Hilfsfrequenz (c2) gewonnen werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (Z1, Z2) jeweils bis 4 zählt und dann die Ausgabe eines Auswerteimpulses über eine dritte monostabile Kippstufe (MF3) veranlaßt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste monostabile Kippstufe (MFl) von allen denjenigen Impulsflanken der abzutastenden Impulse gesetzt wird, die die Polarität der Startflanke des Anlaufimpulses aufweisen.
DE1967T0033782 1967-05-03 1967-05-03 Schaltungsanordnung zur Pulsmittenabtastung Pending DE1297647B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028608B (de) * 1957-04-03 1958-04-24 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Entzerren von Fernschreibzeichen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028608B (de) * 1957-04-03 1958-04-24 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Entzerren von Fernschreibzeichen

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