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DE1297401B - Ladegeblaese fuer aufgeladene Brennkraftmaschinen - Google Patents

Ladegeblaese fuer aufgeladene Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE1297401B
DE1297401B DEK46999A DEK0046999A DE1297401B DE 1297401 B DE1297401 B DE 1297401B DE K46999 A DEK46999 A DE K46999A DE K0046999 A DEK0046999 A DE K0046999A DE 1297401 B DE1297401 B DE 1297401B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
converter
stator
turbine
gear
planetary gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK46999A
Other languages
English (en)
Inventor
Finke
Dipl-Ing Dr-Ing Ernst Guenter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klein Schanzlin and Becker AG
Original Assignee
Klein Schanzlin and Becker AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klein Schanzlin and Becker AG filed Critical Klein Schanzlin and Becker AG
Priority to DEK46999A priority Critical patent/DE1297401B/de
Publication of DE1297401B publication Critical patent/DE1297401B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • F16H47/08Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion
    • F16H47/085Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion with at least two mechanical connections between the hydrokinetic gearing and the mechanical gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines
    • F02M2700/331Charging and scavenging compressors
    • F02M2700/333Drive thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Supercharger (AREA)

Description

  • Es sind Antriebseinheiten bekannt, bestehend aus einem Verbrennungsmotor mit Aufladung und einem von diesem zusammen mit der Aufladeeinrichtung und in bestimmtem Verhältnis zu dieser angetriebenen hydrodynamischen Drehmomentwandler, bei welchen eine dem Primärmoment proportionale Motoraufladung stattfindet. Unter diesen gibt es Ausführungen, bei welchen zur Vermeidung von Schwingungserscheinungen im Verteilergetriebe die Aufladeeinrichtung dem Wandler derart nachgeschaltet ist, daß zwischen einem der Wandlerschaufelräder, z. B. einem rückwärts laufenden Leitrad und der Aufladeeinrichtung oder bei anderen Ausführungen abwechselnd zwischen zwei Leiträdern und der Aufladeeinrichtung oder bei wieder anderen Ausführungen zwischen einem Turbinenrad des Wandlers und der Aufladeeinrichtimg eine treibende Verbindung besteht. Alle diese Ausführungen weisen bestimmte Nachteile auf, welche bewirken, daß entweder die gewünschte Art der Aufladung oder die in bestimmter Weise damit zusammenhängenden Eigenschaften des hydrodynamischen Wandlers benachteiligt werden.
  • So ist bei der Ausführung, bei der das rückwärts laufende Leitrad den Lader antreibt, der Nachteil vorhanden, daß hierdurch der Wandlergütegrad negativ beeinflußt wird und bei Erreichen des Wandlerkupplungspunktes das Leitrad seine Drehrichtung umkehrt, wodurch der Lader von diesem Betriebszustand ab nicht mehr im-vorgesehenen Sinne angetrieben wird. Bei der Ausführung mit zwei abwechselnd den Lader treibenden Leiträdern ist dagegen der bauliche Aufwand des Wandlers im Zusammenhang mit einer Vielzahl von Zahnrädern für das zwischen Wandler und Lader vorgesehene Getriebe zu groß, und letzten Endes ist bei allen Ausführungen dieser Art, d. h. auch bei denjenigen, bei denen ein Wandlerturbinenrad den Lader antreibt, der Nachteil darin zu sehen, daß eine ausreichend hohe Laderdrehzahl für den Anfahrbereich nicht 100%ig gewährleistet ist.
  • Es ist zwar auch eine Ausführung bekanngeworden, bei welcher das Pumpenrad und das Turbinenrad eines der Brennkraftmaschine nachgeschalteten hy- drodynamischen Drehmomentwandlers gemeinsam unter Zwischenschaltung eines Differentialgetriebes als Antrieb für das Ladegebläse dienen. Jedoch wird auch mit dieser nicht die gewünschte Art der Aufladung erreicht.
  • Durch die Erfindung werden aufgabengemäß diese Nachteile vermieden, indem, ausgehend von einem Ladegebläse für aufgeladene Brennkraftmaschinen, bei welchem mehrere Schaufelfäder eines der Brennkraftmaschine nachgeschalteten hydrodynamischen Drehmomentwandlers gemeinsam unter Zwischenschaltung eines Differentialgetriebes als Antrieb für das Ladegebläse dienen, erfindungsgemäß vorgeschlagen wird, daß entweder ein Turbinenrad und ein Leitrad (T + L in F i g. 1 bis 5 oder Tl, T2 + L in Fig.6 und 7 oder T+L1 in Fig.8) oder zwei Turbinenräder (T 1 + T 2 in F i g. 9 bis 12) oder das Pumpenrad und ein Leitrad (P + L in F i g. 13 und 14) das Ladegebläse antreiben.
  • Durch eine Ausführung mit diesen erfindungsgemäßen Merkmalen ist eine Antriebseinheit der genannten Art verwirklicht, welche die Voraussetzungen für zahlreiche zweckmäßige Anwendungsmöglichkeiten entsprechend den jeweils unterschiedlich gewünschten Verhältnissen mit sich bringt und bei der unter Vermeidung der gesamten Nachteile ebenfalls die Schwingungserscheinungen im Verteiler-bzw. Differentialgetriebe beseitigt sind.
  • Eine zweckmäßige zusätzliche Anwendungsmöglichkeit des Erfindungsgegenstandes besteht z. B. bei einem Drehmomentwandler, dessen Schaufelräder in der Reihenfolge Pumpe, Turbine und innenliegendes Leitrad angeordnet sind und erfindungsgemäß sowohl zwischen einem Turbinenrad als auch einem Leitrad des Wandlers und der Aufladeeinrichtung eine Antriebsverbindung besteht. Diese Ausführung gewährleistet unter Verwendung eines einfachen nachgeschalteten Planetengetriebes als Differentialgetriebe eine besonders hohe Antriebsdrehzahl für den Lader zusätzlich zur besonderen hydrodynamischen Auslegung eines Wandlers dieser Art, wobei für das Leitrad als zusätzlicher Vorteil der sonst übliche Freilauf gespart wird, indem dieses rückwärts laufend mit dem vorwärts laufenden Turbinenrad auf das Planetengetriebe geschaltet ist. Dabei ergeben sich je nach der Anordnung, d. h. je nachdem, mit welchen der Glieder des Planetengetriebes die beiden Wandlerräder in Verbindung stehen und von welchem der Glieder der Laderantrieb abgezweigt ist, verschiedene Zuordnungen von Laderdrehzahl und Ausgangsdrehzahl des Wandlers und somit Vorteile bezüglich der Anpassung der Laderdrehzahl an gewünschte bzw. vorgeschriebene Betriebsverhältnisse.
  • Ein weiterer Anwendungsfall der Ausführung mit Leitrad und Turbinenrad als gemeinsamen Laderantrieb besteht in der Verwendung eines Wandlers mit mehreren Leiträdern und mehreren Turbinenrädern, wobei die Reihenfolge in der Anordnung der Wandlerräder beliebig sein kann und sowohl eines oder mehrere der Leiträder zusammen mit einem oder mehreren Turbinenrädern über das Planetengetriebe auf den Lader arbeiten können, wobei dieser mit dem Sonnenrad oder dem Ringrad oder mit dem Planetenträger desselben in Verbindung steht. Der Vorteil besteht bei diesem Anwendungsfall besonders in einer Ausnutzung des im Anfahrbereich sehr hohen Relativmomentes zwischen Turbinenrad und Leitrad für das Antreiben des Laders, was vom Planetengetriebe abgezweigt, beliebig über einen zusätzlichen Stimrad- oder Kegelradantrieb usw. erfolgen mag. Damit ist für den Anfahrpunkt bzw. für den Anfahrbereich eine ausreichend hohe Drehzahl und ein ausreichend hohes Antriebsmoment für den Lader sichergestellt. Zur Erhöhung der Anfahrwandlung im Strömungsgetriebe selbst kann hier das Moment des zusätzlich zur Verfügung stehenden Leitrades oder der Leiträder über ein Umkehrgetriebe auf die Turbinenwelle übertragen werden. Ein Vorteil dieses Anwendungsfalles besteht auch darin, daß das Planetengetriebe vor oder hinter dem Wandler angeordnet sein kann und dennoch diesem antriebsmäßig nachgeschaltet bleibt. Ein vor dem Wandler angeordnetes Planetengetriebe ist nämlich eventuell wünschenswert, wenn zu der Antriebseinheit nach dem Erfindungsgegenstand zusätzliche konstruktive Vereinfachungen, sei es hinsichtlich der Baulänge oder hinsichtlich einer einfacheren Verstellbarkeit in der übersetzung des Planetengetriebes, hinzukommen.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausführung des Erfindungsgegenstandes besteht in der Bewerkstelligung des Laderantriebs dadurch, daß zwischen zwei der Wandlerturbinenräder zugleich und der Aufladeeinrichtung eine treibende Verbindung besteht. Auch diese Ausführung ist geeignet für die Verwendung zusammen mit einem mehrgliedrigen Wandler mit z. B. einem oder mehreren Leiträdern und mehreren Turbinenrädern in Verbindung mit einem einfachen Planetengetriebe. Die Ausführung hat ebenfalls den Vorteil, daß im Anfahrpunkt ein besonders kräftiger Antrieb des Laders erfolgt, während mit steigender Abtriebsdrehzahl die Laderdrehzahl niedriger wird. Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung dieser Ausführung besteht in einem Anwendungsfall mit zwei Turbinen und zwei Leiträdern, wobei das erste Leitrad zwischen den beiden Turbinen angeordnet ist und das zweite Leitrad mit verstellbaren Schaufeln versehen wird. Mit dieserWandlerform ist es möglich, wenn man die Verstellung der Schaufeln des zweiten Leitrades gleichzeitig mit der Fahrbedienung koppelt, die günstigsten fahrtechnischen Effekte zusammen mit einer im Anfahrbereich besonders kräftigen Aufladung nebst hohem Drehmoment des Dieselmotors zu >erzielen, womit eine Möglichkeit für z. B. einen PKW-Diesel geschaffen ist, bei dem die Notwendigkeit eines mechanischen Schaltgetriebes entfällt.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausführung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß sowohl zwischen dem Pumpenrad als auch einem Leitrad des Wandlers und der Aufladeeinrichtung eine treibende Verbindung besteht. Bei dieser ergibt sich der Vorteil, daß die Relativgeschwindigkeit zwischen Pumpe und Leitrad zwar in gleicher Weise wie bei der Ausführun , wo die Relativgeschwindigkeit zwischen Turbine und Leitrad ausgenutzt wird, für den Laderantrieb verwendet wird, jedoch mit noch besserer Wirkung. Die Relativgeschwindigkeit zwischen Pumpe und Leitrad ist nämlich noch höher, da das Pumpenrad auch iin Anfahrpunkt schon mit Motordrehzahl umläuft, wo die Turbine bzw. die Abtriebswelle noch stillsteht. Außerdem ist in diesem Betriebspunkt sowie im weiteren Verlauf des Anfahrbereichs, wo an der Abtriebswelle ein besonders starkes Moment verlangt wird, auch das Drehmoment des Leitrades besonders hoch, so daß sich dadurch über die Verbindung des Leitrades mit dem Planetengetriebe und einer entsprechenden Auslegung desselben eine zusätzlich höhere Aufladung und damit ein großes Motormoment ergibt. Auf einfache Weise läßt sich bei dieser Ausführung eine hohe übersetzung zum Ladegebläse bewerkstelligen und ebenso eine beliebige Gestaltung des Drehzahlverhältnisses zwischen Ladegebläse und Motor. Bei der Verwendung eines Wandlers mit mehreren Turbinen und mehreren Leiträdern ergeben sich auch bei dieser Ausführung des Erfindungsgegenstandes die Möglichkeiten, das Planetengetriebe vor oder hinter dem Wandler anzuordnen. Ein weiterer zweckmäßiger Anwendungsfall dieser Ausführung besteht wiederum in der Verwendung eines Wandlers mit einer Turbine und einem innenliegenden Leitrad, wobei in diesem Fall das Leitrad des Wandlers über einen Freilauf auf einer Zwischenwelle entgegengesetzt zur Wandler-Pumpendrehrichtung und diese Zwischenwelle über einen weiteren Freilauf in Wandler-Pumpendrehrichtung abgestützt ist. In zweckmäßiger Ausgestaltung kann dabei das Differentialgetriebe derart angeordnet sein, daß sowohl zwischen dem Pumpenrad als auch dem Leitrad des Wandlers und dem Differentialgetriebe sowie zwischen diesem und der Aufladeeinrichtung einerseits und zwischen diesem und der Wandlerturbinenwelle andererseits eine Antriebsverbindung besteht. Dadurch, daß sich das Moment des zunächst rückwärts laufenden Leitrades über das Differentialgetriebe auch auf der Turbinenwelle abstützt, wird ein Teil dieses Momentes an der Abtriebswelle abgegeben, womit zusätzlich zu den Vorteilen der Ausführung eine Erhöhung der Gesamtwandlung des Getriebeaggregates im Anfahrbereich eintritt. Dadurch, daß im Anfahrbereich das Leitrad mit der Leitradhohlwelle rückwärts dreht, steigt die spezifische Aufnahme des Wandlers stark an und führt zu einer Erhöhung der gewünschten Motorentlastung, wie sie ein normaler Wandler mit im Anfahrbereich stillstehenden Leitrad nicht besitzt. Von dem Augenblick an, wo im vorliegenden Anwendungsfall das Leitrad stillsteht, nimmt das Verhältnis von Lader zu Motordrehzahl weiter ab, da der Lader noch über das Differentialgetriebe mit dem Turbinenrad des Wändlers #verbunden ist. Zweckmäßig besteht für den geschilderten Anwendungsfall dasDifferentialgetriebe aus zwei miteinander verbundenen Planetengetrieben, wobei das Pumpenrad des Wandlers über das eine Planetengetriebe einerseits mit der Aufladeeinrichtung und andererseits mit dem anderen Planetengetriebe und das Leitrad des Wandlers über eine Zwischenwelle und über dieses zweite Planetengetriebe einerseits mit der Wandlerturbinenwelle und andererseits mit dein ersten Planetengetriebe in treibender Verbindung steht. Zur eventuellen Erhöhung der Pumpendrehzahl und zur bestimmten Ausgestaltung der bei dieser Ausführung, wo das Pumpenrad und das Leitrad gemeinsam über das Differentialgetriebe auf den Lader arbeiten und letzteres in bestimmtem Fahrbereich auf die Turbinenabtriebswelle zusätzlich arbeitet, ohnehin bestehenden Aufteilung der übertragungsleistung des Fahrzeuges in einen hydraulischen Zweig über den Wandler und einen mechanischen Weg direkt auf die Abtriebswelle kann dem hydrodynamischen Drehmomentwandler ein zusätzliches Differentialgetriebe ebenfalls in Form eines Planetengetriebes vorgeschaltet werden, dessen Planetenträger mit der Motorkurbelwelle, dessen Ringrad mit dem Wandlerpumpenrad und dessen Sonnenrad mit der Wandlerturbinenwelle verbunden ist. Hierdurch wird noch zusätzlich für alle Fahrbereiche eine Leistungsteilung der hydrodynamischen Kraftübertragungsanlage erreicht.
  • Ein solches zusätzliches Planetengetriebe kann auch, wo es zweckmäßig ist, bei allen anderen Ausführungen, bei denen mehrere Wandlerräder zugleich auf die Aufladeeinrichtung arbeiten, angewendet werden. In jedem Fall empfiehlt es sich jedoch zur Verineidung von eventuell neu auftretenden Schwingungserscheinungen, dämpfende Einrichtungen für dieses zusätzliche Planetengetriebe einzubauen.
  • Die F i g. 1 bis 17 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele und zum Teil deren Anwendungsvarianten, und zwar F i g. 1 bis 8 solche, bei welchen sowohl zwischen einem oder mehreren Turbinenrädern als auch einem Leitrad des Wandlers und der Aufladeeinrichtung eine Antriebsverbindung besteht, F i g. 9 bis 12 solche, bei denen zwischen zwei der Turbinenräder und der Aufladeeinrichtung eine treibende Verbindung besteht, und F i g. 13 bis 17 solche, bei denen sowohl zwischen dem Pumpenrad als auch einem Leitrad des Wandlers und der Aufladeemirichtung eine treibende Verbindung besteht. Dabei veranschaulichen die F i g. 1 bis 5 ein Ausführungsbeispiel mit der Verwendung eines Wandlers, dessen Schaufelräder in der Reihenfolge Pumpe, Turbine und innenliegendes Leitrad angeordnet sind, wobei die F i g. 1 eine Variante darstellt, wo das Leitrad L über eine Zwischenwelle 3 den Planetenträger 4 und das Turbinenrad T über die Abtriebswelle 2 das Ringrad 5 eines einfachen Planetengetriebes als Differentialgetriebe antreibt, von dessen Sonnenrad 6 der Antrieb für die Aufladeeinrichtung 7 abgezweigt ist.
  • Die F i g. 2 zeigt dieselbe Variante lediglich mit dein Unterschied, daß an Stelle eines Planetengetriebes ein Kegelradumlaufgetriebe als Differentialgetriebe verwendet wird.
  • Bei F i g. 3 ist dagegen wieder das einfache Planetengetriebe verwendet, wobei zum Unterschied gegenüber F i g. 1 der Antrieb für die Aufladeeinrichtung 7 vom Ringrad 5 des Planetengetriebes abgezweigt ist.
  • Bei der F i g. 4 treibt abweichend von F i g. 1 das Leitrad L über die Zwischenwelle 3 das Ringrad 5 und das Turbinenrad T von der Abtriebswelle 2 aus den Planetenträger 4 des Planetengetriebes, und der Antrieb für die Aufladeeinrichtung 7 ist vom Sonnenrad 6 desselben abgezweigt.
  • Nach F i g. 5 treibt das Leitrad L über die Zwischenwelle 3 das Sonnenrad 6 und die Turbine T über die Abtriebswelle 2 den Planetenträger 4, so daß für den Antrieb der Aufladeeinrichtung 7 das Ringrad 5 wiederum zur Verfügung steht.
  • Die F i g. 6 bis 8 veranschaulichen Anwendungen mit einem Wandler, der zwei Turbinen und zwei Leiträder besitzt und hierbei die F i g. 6 eine solche, wo das Leitrad L 1 über die Zwischenwelle 3 des Ringrad 5 und die starr miteinander verbundenen Turbinen Tl, T2 über die Abtriebswelle 2 den Planetenträger 4 des nachgeschalteten Planetengetriebes antreiben, über dessen Sonnenrad 6 der Antrieb für den Lader 7 abgezweigt ist und die F i g. 7 eine solche, wo das Leitrad L 1 ebenfalls das Ringrad 5 und die starr miteinander verbundenen Turbinen Tl, T2 ebenfalls den Planetenträger 4 des Planetengetriebes und dessen Sonnenrad 6 die Aufladeeinrichtung 7 antreiben, jedoch ist hier das Planetengetriebe, obwohl es dem Wandler immer noch nachgeschaltet ist, vor diesem und nicht hinter diesem angeordnet.
  • Bei der Anwendung nach F i g. 8 besteht der Wandler aus einer einzigen Turbine und zwei Leiträdern, wobei vom Leitrad Ll das Ringrad 5 und von der Turbine T der Planetenträger 4 angetrieben sind und von letzterem wiederum der Antrieb für den Lader 7 abgezweigt ist.
  • Von der Ausführung nach F i g. 9 bis 12 mit zwei Turbinenrädern als gemeinsamem Laderantrieb zeigt die F i g. 9 eine Variante, bei der der Wandler zwei Turbinenräder und ein Leitrad besitzt und wobei das Turbinenrad T 1 über die Zwischenwelle 3 den Planetenträger 4 und das Turbinenrad T2 über die Abtriebswelle 2 das Sonnenrad 6 des Planetengetriebes treibt, wobei von dessen Ringrad 5 der Lader 7 getrieben wird. Die Schaufeln des Leitrades L sind verstellbar angeordnet.
  • Nach F i g. 10 besitzt der Wandler zwei Turbinenräder und zwei Leiträder, wobei die Turbine Tl und die Turbine T 2 wie nach F i g. 9 den Lader 7 antreibt und von den beiden Leiträdem L 1, L 2 das eine, L 2, mit verstellbaren Schaufeln ausgerüstet ist.
  • Dies ist auch der Fall bei der Anwendung nach F i g. 11, lediglich mit dem Unterschied zu F i g. 10, daß das Turbinenrad T 1 und das Leitrad L 1 an der Stelle des Kreislaufes, welche von der Wandlermittelachse am weitesten entfernt ist, angebracht sind, was eine nahezu axiale Durchströmung derselben gewährleistet. Auch hier sind die Schaufeln des Leitrades L 2 verstellbar angeordnet.
  • Die Anwendung nach F i g. 12 zeigt dieselbe Anordnung der Wandlerschaufelräder mit dem Unterschied, daß hier die Turbine Tl zwar den Planetenträger 4, die Turbine T2 jedoch nicht das Sonnenrad 6, sondern das Ringrad 5 treibt und der Laderantrieb vom Sonnenrad 6 abgezweigt ist.
  • Von den F i g. 13 bis 17 mit Pumpe und Leitrad als gemeinsamem Laderantrieb zeigt die F i g. 13 eine Anwendung, bei der das Planetengetriebe wiederum vor dem Wandler angeordnet ist. Die umlaufende Pumpenradschale ist hier zusätzlich als Planetenträger 4 ausgebildet, so daß dieser quasi vom Pumpenrad getrieben wird, während das Leitrad L 1 -über die stark verkürzte Zwischenwelle 3, das Ringrad 5 treibt und von den Planetenrädem über das Sonnenrad 6 des Planetengetriebes der Lader 7 bewegt wird.
  • Nach F i g. 14 ist das Planetengetriebe wiederum hinter dem Wandler angeordnet. Hier treibt das Pumpenrad P über ein Vorgelege den Planetenträger 4 und das LeitradL1 über die Zwischenwelle3 das Sonnenrad 6, während das Ringrad 5 den Lader 7 antreibt.
  • Während nach den F i g. 13 und 14 jeweils ein Wandler mit zwei Turbinen und zwei Leiträdern verwendet wird, zeigen die F i g. 15 bis 17 jeweils die Verwendung eines Wandlers mit Anordnung der Schaufelräder wiederum in der Reihenfolge Pumpe, Turbine und innenliegendes Leitrad, wobei das Leitrad L über den Freilauf 8 auf der Zwischenwelle 3 entgegengesetzt zur Wandler-Pumpendrehrichtung und diese über einen weiteren Freilauf 9 in Wandler-Pumpendrehrichtung abgestützt ist.
  • Das Pumpenrad P treibt dabei nach F i g. 15 wieder über ein Vorgelege den Planetenträger 4 und das Leitrad bei bestimmtem Betriebszustand das Sonnenrad 6 des Planetengetriebes und dessen Ringrad 5 wiederum den Lader 7.
  • Dagegen zeigen die F i g. 16 und 17 Anwendungen, bei denen das Differentialgetriebe nicht aus einem, sondern aus zwei miteinander verbundenen Planetengetrieben besteht, wobei das Pumpenrad des Wandlers über das Planetengetriebe 4, 5, 6 einerseits mit der Aufladeeinrichtung 7 und andererseits mit dem anderen Planetengetriebe 4', 5", 6' und das Leitrad des Wandlers über die Zwischenwelle 3, über das Planetengetriebe 4', 5', 6' einerseits mit der Wandlerturbinenwelle 2 und andererseits mit dem ersten Planetengetriebe 4, 5, 6 in treibender Verbindung steht.
  • Bei der Anwendung nach F i g. 17 ist dem hydrodynamischen Drehmomentwandler ein zusätzliches Differentialgetriebe in Form eines Planetengetriebes 10, 11, 12 vorgeschaltet, dessen Sonnenrad 12 mit der Wandlerturbinenwelle 2 verbunden ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Ladegebläse für aufgelaufene Brennkraftmaschinen, bei welchem mehrere Schaufelräder eines der Brennkraftinaschine nachgeschalteten hydrodynamischen Drehmomentwandlers gemeinsam unter Zwischenschaltung eines Differentialgetriebes als Antrieb für das Ladegebläse dienen, dadurch gekennzeichnet, daß entweder ein Turbinenrad und ein Leitrad (T + L in F i g. 1 bis 5 oder Tl, T2 + L 1 in F i g. 6 und 7 oder T + L 1 in F i g. 8 ) oder zwei Turbinenräder (T 1 + T 2 in F i g. 9 bis 12) oder das Pumpenrad und ein Leitrad (P + L 1 in F i g. 13 und 14) das Ladegebläse antreiben.
  2. 2. Ladegebläse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Wandlers, dessen Schaufelräder in der Reihenfolge Pumpe, Turbine und innenliegendes Leitrad angeordnet sind (F i g. 1 bis 5). 3. Ladegebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitrad (L) des Wandlers über einen Freilauf (8) auf einer Zwischenwelle (3) entgegengesetzt zurWandler-Pumpendrehrich-und diese Zwischenwelle (3) über einen weiteren Freilauf (9) in Wandler-Pumpendrehrichtung abgestützt ist (F i g. 15 bis 17). 4. Ladegebläse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialgetriebe derart angeordnet ist, daß sowohl zwischen dem Pumpenrad als auch dem Leitrad des Wandlers und dem Differentialgetriebe sowie zwischen diesem und der Aufladeeinrichtung einerseits und zwischen diesem und der Wandlerturbinenwelle andererseits eine Antriebsverbindung besteht (F i g. 15 bis 17). 5. Ladegebläse nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialgetriebe aus zwei miteinander verbundenen Planetengetrieben besteht und das Pumpenrad (P) des Wandlers über das eine Planetengetriebe (4, 5, 6) einerseits mit der Aufladeeinrichtung (7) und andererseits mit dem anderen Planetengetriebe (4', 5', 6') und das Leitrad des Wandlers über eine Zwischenwelle (3) und über das Planetengetriebe (4', 5', 6') einerseits mit der Wandlerturbinenwelle (2) und andererseits mit dem ersten Planetengetriebe (4, 5, 6) in treibender Verbindung steht (F i g. 16 und 17). 6. Ladegebläse nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem hydrodynamischen Drehmomentwandler ein zusätzliches Differentialgetriebe in Form eines Planetengetriebes (10, 11, 12) vorgeschaltet ist, dessen Planetenträger (10) mit der Motorwelle (1), dessen Ringrad (11) mit dem Wandlerpumpenrad und dessen Sonnenrad (12) mit der Wandlerturbinenwelle (2) verbunden ist (F i g. 17).
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