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DE1122324B - Aufgeladene Brennkraftmaschine - Google Patents

Aufgeladene Brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE1122324B
DE1122324B DEI15162A DEI0015162A DE1122324B DE 1122324 B DE1122324 B DE 1122324B DE I15162 A DEI15162 A DE I15162A DE I0015162 A DEI0015162 A DE I0015162A DE 1122324 B DE1122324 B DE 1122324B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internal combustion
combustion engine
converter
power transmission
hydrodynamic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI15162A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Glamann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM GLAMANN DR ING
Original Assignee
WILHELM GLAMANN DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM GLAMANN DR ING filed Critical WILHELM GLAMANN DR ING
Priority to DEI15162A priority Critical patent/DE1122324B/de
Priority to CH7614959A priority patent/CH414255A/fr
Priority to SE703759A priority patent/SE325744B/xx
Priority to ES0251064A priority patent/ES251064A1/es
Priority to GB2583459A priority patent/GB926962A/en
Publication of DE1122324B publication Critical patent/DE1122324B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines
    • F02M2700/331Charging and scavenging compressors
    • F02M2700/333Drive thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supercharger (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Aufgeladene Brennkraftmaschine Die Erfindung betrifft eine aufgeladene Brennkraftmaschine mit einem hydrodynamischen Kraftübertragungsteil und mit einem von der Maschine angetriebenen Verteilergetriebe mit zwei Abtriebszweigen, wobei mittels des ersten Abtriebszweiges das Ladegebläse der Maschine und mittels des zweiten Abtriebszweiges eine Leistungsabtriebswelle angetrieben wird, während das hydrodynamische Kraftübertragungsteil das Drehzahlverhältnis zwischen dem Leistungsabtrieb und dem Antriebszweig des Verteilergetriebes über seine gegebene Veränderlichkeit. hinaus veränderbar gestaltet.
  • Bei den bekannten derartigen oder im Aufbau verwandten Maschinen wurde das hydrodynamische Kraftübertragungsteil parallel zu Zweigen des Verteilergetriebes angeordnet. Solche Parallelanordnungen erzeugen aber notwendigerweise eine derartige Leistungsteilung, daß die Gesamtanordnung ein Kompromißverhalten zeigt zwischen der rein hydrodynamischen und der rein mechanischen übertragung.
  • Ziel der Erfindung ist, ein solches Kompromißverhalten zu vermeiden. Es sollen im Gegenteil erfindungsgemäß die Wirkungen der Verteilergetriebeanordnung mit denen der hydrodynamischen Übertragung so vereint werden, daß jede Einzelwirkung erhalten bleibt und teils für sich, teils zusätzlich zur anderen voll zum Tragen kommt. Die erfindungsgemäße Anordnung ergibt dadurch eine Abtriebs-Drehmomentkurve, die einen sehr hohen Stand-Übersetzungswert hat und sich gleichzeitig einer idealen, stufenlosen, hyperbolischen, dampfmaschinenartigen Kennung teils nähert, teils sie übertrifft, wobei kein Wechselgetriebe vorgesehen ist, es sei denn in Spezialfällen ein Zweiganggetriebe mit Rückwärtsgang, um überaus hohe Sonderübersetzungen zu erhalten.
  • Bemühungen, eine derartige Abtriebsdrehmomentkurve zu bekommen, sind in der einschlägigen Technik sehr bekannt. Außer den Kombinationen eines Verteilertriebwerks mit einer die Abtriebswelle direkt antreibenden Abgasturbine, die von dem Urheber der Neuerung selbst vorgeschlagen wurden, außer ferner den obengenannten Kompromißlösungen, die sich einer Parallelschaltung zwischen einem hydrodynamischen Kraftübertragungsteil und einem Verteilergetriebe bedienen, sind Kombinationen von Abgasturbo-Brennkraftmaschinen mit einem hydrodynamischen Kraftübertragungsteil unter gleichzeitiger Ladeluftabzweigung und -vorwärmung bekanntgeworden. Alle diese Vorschläge haben aus diesen oder jenen Gründen bisher nicht zum Erfolg geführt. Die Neuerung sieht nun vor, daß bei Benutzung eines Verteilergetriebes und eines hydrodynamischen Kraftübertragungsteils das letztere im eingangs definierten zweiten Abtriebszweig des Verteilergetriebes diesem nachgeschaltet wird, indem das Pumpenrad des als Wandler ausgebildeten hydrodynamischen Kraftübertragungsteils über den zweiten Abtriebszweig des Verteilergetriebes angetrieben ist.
  • Ein besonderes Kennzeichen der Neuerung besteht zusätzlich darin, daß ein an sich bekannter, sogenannter Mehrphasenwandler benutzt wird, z. B. ein solcher mit automatisch sich einstellendem Flüssigkeitskupplungs-Drehzahlbereich und (oder) mit mechanischer Überbrückungsmöglichkeit vom Pumpen- und Turbinenrad, und daß die Kupplungsphase sich auf etwa die gesamte obere Hälfte oder mehr des vollen Drehzahlbereichs der Abtriebswelle erstreckt. Die Ausführung der letztgenannten Regel wird durch geeignete Wahl der Durchmesser und Schaufelprofile von Pumpe, Turbine und Leitrad im Wandler möglich, wenn auch sonst entsprechende konstruktive Maßnahmen getroffen werden.
  • In weiterer Vervollkommnung wird erfindungsgemäß eine solche Auslegung des Verteilergetriebes empfohlen, daß in seinen beiden Abtriebszweigen in an sich bekannter Weise Übersetzungen ins Schnelle vom Motor her erhalten werden und daß die kleinere dieser Übersetzungen dem zweiten Abtriebszweig zugeordnet ist, dem erfindungsgemäß auch das hydrodynamische Kraftübertragungsteil nachgeschaltet ist. Es wird durch diese Maßnahme erreicht, daß einerseits das letztgenannte Maschinenteil trotz der ihm zugeführten, relativ hohen, weil bereits vervielfachten Drehmomente von verhältnismäßig geringen Abmessungen wird, daß aber auch gleichzeitig ein möglichst großer Teil der für den Luderantrieb notwendigen Übersetzung bereits im Verteilergetriebe in an sich bekannter Weise vorweggenommen wird.
  • Gemäß einer besonders zweckmäßigen Ausführung wird der konstruktive Aufbau der Erfindungselemente erfindungsgemäß so vorgenommen, daß das Kranzrad des in an sich bekannter Weise als Stirnrad-Planetengetriebe ausgeführten, mit dem als Wandler ausgebildeten hydrodynamischen Kraftübertragungsteil, mit den übrigen Teilen des Verteilergetriebes und mit dem Luderantrieb in an sich bekannter Weise innerhalb eines gemeinsamen, uneingeschnürten Gehäuses angeordneten Verteilergetriebes zusammen mit dem Pumpenrad des Wandlers einen einzigen Läufer bildet, welcher mittels einer scheibenartigen, inneren Abstützung gelagert und zentriert ist.
  • Eine genauere Kenntnis der Erfindungsgedanken wird sich aus der nachfolgenden gegenständlichen Beschreibung an Hand der Zeichnung ergeben. Es zeigt Fig. 1 eine Gesamtansicht des erfindungsgemäßen Triebwerks mit im Schnitt dargestellten Einzelheiten einer beispielsweisen Ausführung, Fig.2 die Drehmomentkennung einer differential aufgeladenen Brennkraftmaschine mit Eintragung des erwähnten besonderen Bereiches, Fig. 3 die durch die Erfindung erhaltene Abtriebsdrehmomentkennung im Vergleich zu bekannten Kennungen.
  • In Fig. 1 ist 1 die eigentliche Brennkraftmaschine, deren Aufladegebläse 2 über das Luftfilter 7 Frischluft ansaugt und nach Verdichtung in die Einlaßleitung 6 der Maschine fördert. Die Antriebswelle 9 des Ladegebläses wird dabei über eine Zwischenradübersetzung 9 a, 9 b von dem inneren Abtriebszweig 13 des Verteilergetriebes 3 angetrieben. Das letztere ist in als besonders zweckmäßig empfohlener Weise als Stimrad-Planetengetriebe ausgeführt. Sein Planetenträger 12 wird über die Welle 14 und über das Schwungrad 15 von der Brennkraftmaschine angetrieben. Er verteilt das erhaltene Drehmoment einerseits zum inneren Sonnenrad 13, dem einen, als »ersten« definierten Abtriebszweig, welcher das Ladegebläse antreibt, und andererseits zum Kranzrad 16, dem andern, als »zweiten« definierten Abtriebszweig, welcher das hydrodynamische Kraftübertragungsteil antreibt.
  • Die Definition des ersten und zweiten Zweiges ist mit Bezug auf die Elemente des Verteilergetriebes beliebig. Es könnte auch das innere Sonnenrad als zweiter Abtriebszweig benutzt werden und dann, gemäß der angewandten Terminologie, zum hydrodynamischen Kraftübertragungsteil führen. Die dargestellte konstruktive Lösung ist aber vorteilhafter.
  • Während also das Sonnenrad 13 über das Vorgelege 9 a-9 b die Welle 9 des Ladegebläses 2 antreibt, ist dem Kranzrad 16 als zweitem Abtriebszweig das hydrodynamische Kraftübertragungsteil4 nachgeschaltet. Dessen Pumpenrad 17 mit der Beschaufelung 20 bildet in besonders vorteilhafter Ausführungsweise zusammen mit dem Kranzrad 16 einen einzigen, verschraubten oder sonstwie zu einer Einheit gestalteten Läufer 10, der über eine innere, radscheibenähnliche Abstützung 18 zentral bei 19 gelagert ist. Die Turbinenbeschaufelung 21 des als Wandler ausgeführten hydrodynamischen Kraftübertragungsteils 4 ist fest mit der Abtriebswelle 5 verbunden, an der die Leistung des Triebwerks abgenommen wird. Die Leitradbeschaufelung 22 des Wandlers ist in bekannter Weise über einen Freilauf 23 auf einem nach innen ragenden, röhrenförmigen Arm des Gehäuses 11 gelagert. Der Freilauf 23 erlaubt in üblicher Weise dem Leitrad, im Sinne der Drehrichtung von Pumpe und Turbine frei zu laufen, während es im entgegengesetzten Sinn auf dem hohlen Gehäusearm blockiert ist. Das Gehäuse 11 umschließt in an sich bekannter, uneingeschnürter Weise den Wandler, das Verteilergetriebe und das Vorgelege mitsamt dem Abtrieb zum Lader, so daß eine Anordnung entsteht, die sich von der üblichen Abtriebsseite von Brennkraftmaschinen äußerlich nicht unterscheidet.
  • In Fig. 2 ist das an der Welle 14 der Brennkraftmaschine auftretende Drehmoment M in Abhängigkeit von der Drehzahl n der Welle 14 dargestellt. Die Kurve zeigt einen sehr starken, zunächst überhyperbolischen Anstieg des Drehmoments, wenn die Drehzahl vom Höchstwert bis zu einem mittleren Wert (Punkt k) abfällt. Bei noch weiter sinkender Abtriebsdrehzahl steigt das Drehmoment noch weiter an, aber weniger als hyperbolisch. Es erreicht dann einen Höchstwert und fällt wieder ab. Die Kupplungsphase erstreckt sich also etwa über die obere Hälfte (n = k bis 1000/0) des Gesamtdrehzahlbereiches (n = 0 bis 100 %).
  • Der sogenannte Kupplungspunkt des Wandlers, d. h. der Drehzahlpunkt, bei dem das Leitrad 22 beginnt frei zu laufen, so daß der Wandler bei Barüberliegenden Drehzahlen nur mehr als Kupplung arbeitet, bzw. der Punkt, bei dem eine nicht gezeichnete mechanische Verbindung Turbine und Pumpe fest verbindet, unter gleichzeitigem Freilaufen des Leitrades 22 (bzw. möglichst selbsttätigem Entleeren des Wandlers), soll nach der Vorschrift der Erfindung etwa mit dem Punkt k zusammenfallen, der das Ende des hyperbolischen Anstiegs der Drehmomentkennung der Brennkraftmaschine allein darstellt. Bezüglich des Leitradverhaltens kann ein solches Zusammenfallen durch zweckmäßige, dem Fachmann nach Kenntnis vorliegender Regeln zugängliche, allerdings ungewöhnliche und besondere konstruktive Maßnahmen erfordernde Auslegung der Durchmesser von Pumpen- und Turbinenrad sowie der Beschaufelungen 20, 21, 22 von Pumpe, Turbine und Leitrad erfolgen. Um außerdem eine mechanische Verbindung im erwünschten Augenblick automatisch einsetzen und wieder sich lösen zu lassen, wird erfindungsgemäß die Benutzung von Fliehkraft als steuernde Kraft bzw. auslösende Ursache empfohlen. Dieses Prinzip ist in ähnlicher Anwendung bekannt. In Verbindung mit den übrigen Merkmalen vorliegender Neuerung hat es eine Wirkung, die das Ganze zu einer technisch vollkommenen Lösung abrundet.
  • In Fig. 3 sind verschiedene Drehmomentkennungen Ma über der Drehzahl na einer umlaufenden Triebwerks-Austrittswelle dargestellt. i ist die oft als ideal bezeichnete Kennung bei konstanter Austrittsleistung, die eine reine hyperbolische Kurve l-ten Grades ist. w zeigt eine Kurve, wie sie gemäß dem derzeitigen Stand der Technik bei Verwendung einer hydrodynamischen Kraftübertragung mit den bekannten Triebwerken günstigstenfalls erhalten wird, sofern gleichzeitig auf Wirtschaftlichkeit der Gesamtmaschine Wert gelegt wird. Sie zeigt an der mit Pfeil bezeichneten Stelle ein sogenanntes »Loch«, welches im Betrieb der Maschine als Unterbrechung in der stetigen Zugkraft sehr unangenehm empfunden wird. x ist die Kennung der Maschine gemäß vorliegender Neuerung.
  • Die Beschreibung der Kurve x erläutert gleichzeitig die Arbeitsweise der gesamten Maschine.
  • Im oberen Drehzahlbereich erzeugt das Triebwerk aus den der Differentialaufladung eigenen, bekannten Gründen einen hohen, hier überhyperbolischen Drehmomentanstieg (Kurve x liegt oberhalb von Kurve i). In diesem Gebiet verhält sich der Wandler als teils hydrodynamische, teils starre Kupplung oder eins von beiden, d. h. über die gesamte obere Hälfte oder mehr des Drehzahlbereichs na erstreckt sich das Gebiet einer oder mehrerer Kupplungsphasen n des hydrodynamischen Kraftübertragungsteils. Bei fallender Abtriebsdrehzahl na nähert man sich dem Kupplungspunkt k der Fig. 2. In seiner Nähe geht der rechte Ast der x-Kurve unmerkbar (d. h. ohne Veränderung der Tendenz) in den linken über, weil aus der hydrodynamischen Kupplung allmählich ein Drehmomentwandler wird. Die Kupplungsphase wird damit durch die Wandlerphase abgelöst. Das Drehmoment der Kurve aus Fig. 2 erscheint von nun ab in der Kurve x relativ mehr und mehr erhöht, so daß das Nachlassen im Anstieg der Kurve in Fig. 2 ausgeglichen und unmerkbar wird. Die Eigenart des Verteilertriebs bewirkt dabei, daß der Punkt k in erwünschter Weise in der Kurve x verstrichen und relativ niedriger im Drehzahlbereich wieder erscheint als auf der Kurve der Fig. 2. Die Drehmomentkurve x steigt weiter in gleicher Weise wie vor, hier überhyperbolisch, an. Erst bei verhältnismäßig sehr geringer Abtriebsdrehzahl (hier etwa 25% der Höchstdrehzahl) wird die Kurve x weniger steil, schneidet die Kurve i und verläuft dann unterhalb derselben, bis sie die Ordinate trifft.
  • An diesem Treffpunkt ist das Stand-Drehmoment des Triebwerks erreicht, welches sich numerisch als etwa proportional dem Produkt des höchsten Drehmoments der Fig. 2 mit dem Anfahrwandlungsfaktor des Wandlers ergibt. Im Stand ist zwecks Entkupplung eine Trennung des Triebwerks von seiner Abtriebswelle nicht erforderlich, weil einerseits bei Leerlaufdrehzahl des Motors die Kraftübertragungsfähigkeit des hydrodynamischen Kraftübertragungsteils bekanntermaßen nur mehr gering ist und weil andererseits zusätzlich die differentialaufgeladene Ma- ; schine besondere, bereits bekannte Eigenschaften hat, die, wenn auch nicht immer vollständig, so doch im selben Sinne wie eine übliche Rutsch-Trennkupplung wirken.
  • Man erkennt also, daß auch ein nicht als Wandler ausgebildetes hydrodynamisches Kraftübertragungsteil in der vorgeschlagenen Anordnung besondere Vorteile bietet, weil es sich mit dem Verteilergetriebemotor im Sinne der Entlastung der Abtriebswelle im Stand und bei Leerlauf des Motors günstig ergänzt.
  • Durch die erfindungsgemäße Kombination von einfachen, technisch kaum Probleme stellenden Mitteln wird die Möglichkeit der Verwirklichung einer idealen Drehmomentkennung geschaffen. Gleichzeitig wird eine Wirtschaftlichkeit erreicht, die alle bisher bekannten ausgeführten Lösungen übertreffen dürfte, da der unwirtschaftliche Wandler-Arbeitsbereich auf die ganz niederen, selten benutzten Abtriebsdrehzahlen beschränkt bleibt. Das Drehmoment beim Start und am Berg kann ohne allzu große Schwierigkeit ein Vielfaches des Drehmoments der unaufgeladenen Brennkraftmaschine erreichen, da seitens der differential aufgeladenen Brennkraftmaschine allein bereits eine Verdreifachung, seitens eines einstufigen Wandlers fast eine Vervierfachung möglich ist und da beide Wirkungen sich erfindungsgemäß multiplizieren.
  • Ein mehrstufiger Wandler würde noch höhere Stand-Übersetzungen des Drehmoments erlauben, wie jedem Fachmann bekannt ist, allerdings weniger wirtschaftlich sein. Die vorliegende Neuerung ist auf die beschriebene Ausführung des hydrodynamischen Kraftübertragungsteils nicht beschränkt.
  • Gegenüber der bekannten, üblichen Anordnung, bei der das hydrodynamische Kraftübertragungsteil direkt das Motordrehmoment übernimmt, hat die beschriebene neue Lösung die geschilderten Vorteile, die aus dem neuartigen und eigenartigen Zusammenwirken mit dem Verteilergetriebe unter dem Einfluß des Laderabtriebs erwachsen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Aufgeladene Brennkraftmaschine, deren Ladegebläse über einen ersten Abtriebszweig eines über den Antriebszweig von der Brennkraftmaschine getriebenen Verteilergetriebes angetrieben ist, während das Drehzahlverhältnis zwischen einem über einen zweiten Abtriebszweig getriebenen Leistungsabtrieb und dem Antriebszweig des Verteilergetriebes über ein hydrodynamisches Kraftübertragungsteil veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das hydrodynamische Kraftübertragungsteil (4) im zweiten Abtriebszweig (16) dem Verteilergetriebe (3) nachgeschaltet ist, indem das Pumpenrad (17) des als Wandler ausgebildeten hydrodynamischen Kraftübertragungsteils über den zweiten Abtriebszweig (16) angetrieben ist.
  2. 2. Aufgeladene Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hydrodynamische Kraftübertragungsteil in an sich bekannter Weise als Mehrphasenwandler ausgebildet ist, mit mindestens je einer Wandlerphase und einer Kupplungsphase, die von hydrodynamischer oder mechanischer Art sein kann, und daß die Kupplungsphase sich etwa über die obere Hälfte des Gesamt-Drehzahlbereichs der Brennkraftmaschine erstreckt.
  3. 3. Aufgeladene Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise beide Zweige (13, 16) des Verteilergetriebes (3) Übersetzungen ins Schnelle vom Motor her ergeben und daß die kleinere der beiden Übersetzungen demjenigen Abtriebszweig (16) zugeordnet ist, welchem das hydrodynamische Kraftübertragungsteil (4) nachgeschaltet ist.
  4. 4. Aufgeladene Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kranzrad (16) des als Stirnrad-Planetengetriebe ausgebildeten Verteilergetriebes (3) innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses (11) von Verteilergetriebe, Wandler und Gebläseantrieb zusammen mit dem Pumpenrad (17) des Wandlers einen einzigen Läufer (10) bildet, welcher mittels einer scheibenartigen, inneren Abstützung (18) gelagert und zentriert ist.
  5. 5. Aufgeladene Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die gegebenenfalls vorhandene Kupplungsphase mechanischer Art in an sich bekannter Weise durch ftiehkraftbetätigte Organe selbsttätig eingeschaltet und wieder gelöst wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 171800; französische Patentschrift Nr. 939 526; USA.-Patentschrift Nr. 2 769 303.
DEI15162A 1958-07-28 1958-07-28 Aufgeladene Brennkraftmaschine Pending DE1122324B (de)

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DEI15162A DE1122324B (de) 1958-07-28 1958-07-28 Aufgeladene Brennkraftmaschine
CH7614959A CH414255A (fr) 1958-07-28 1959-07-23 Groupe motopropulseur comprenant un moteur à combustion suralimenté par un compresseur
SE703759A SE325744B (de) 1958-07-28 1959-07-27
ES0251064A ES251064A1 (es) 1958-07-28 1959-07-27 Un dispositivo propulsor
GB2583459A GB926962A (en) 1958-07-28 1959-07-28 Improvements in or relating to drive units with internal combustion engine supercharged by mechanically engine-driven compressor

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DE (1) DE1122324B (de)
ES (1) ES251064A1 (de)
GB (1) GB926962A (de)
SE (1) SE325744B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
SE325744B (de) 1970-07-06
CH414255A (fr) 1966-05-31
ES251064A1 (es) 1960-02-01
GB926962A (en) 1963-05-22

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