DE129705C - - Google Patents
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- DE129705C DE129705C DENDAT129705D DE129705DA DE129705C DE 129705 C DE129705 C DE 129705C DE NDAT129705 D DENDAT129705 D DE NDAT129705D DE 129705D A DE129705D A DE 129705DA DE 129705 C DE129705 C DE 129705C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/26—Applying the wrapper
- A24C1/28—Wrapper transferring mechanisms
Landscapes
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei einer in Fig. 1 schematisch dargestellten Cigarrenmaschine wird das Deckblatt von dem
Schneidetisch 2 vermittelst eines Deckblattträgers ι der Wickelvorrichtung 3 zugeführt
und um den in der Wickelvorrichtung liegenden Cigarrenwickel gewickelt. Das Deckblatt
wird hierbei auf dem Deckblattträger z. B. durch Absaugen der Luft aus demselben gestreckt
und glatt gehalten, und das Absaugen der Luft aus dem Deckblattträger hält auch während
der eigentlichen Wickelverrichtung an, so dafs das Deckblatt unter Spannung auf den
Cigarrenwickel aufgewickelt wird. Bei Beginn des Wickeins mufs das vordere Ende des auf
dem Deckblattträger 1 festgehaltenen Deckblattes in die Wickelvorrichtung 3 übergeführt
und auf den Cigarrenwickel selbst derart gedrückt werden, dafs bei Drehung des letzteren
das Deckblatt allmählich vom Deckblattträger abgezogen und um den Cigarrenwickel gewickelt
wird. Um das Ueberführen des vorderen Deckblattendes in die Wickelvorrichtung zu bewirken, ist der Deckblattträger 1
(siehe Fig. 1 und 2) in zwei Kammern 4 und 6 getheilt und bei Beginn des Wickeins wird in
die kleinere Kammer 6 des über der Wickelvorrichtung 3 liegenden Deckblattträgers 1
Druckluft eingeführt, so dafs das vordere Deckblattende durch die Druckluft in die
Wickelvorrichtung übergeführt wird. Der Deckblattträger kann auch in der Weise ausgeführt
sein, dafs der vordere Theil der durchlöcherten Platte 5 desselben drehbar ist und
bei Beginn des Wickeins durch eine..entsprechende Vorrichtung niederbewegt wird
(Fig. 6 bis 10), wodurch auch das Ueberführen des vorderen Deckblattendes in die Wickelvorrichtung
erzielt wird. Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt. .■■;:· . :''
Bei der in Fig. 1 dargestellten Cigarrenmaschine
führt der Deckblattträger 1 zwischen dem Schneidetisch 2 und der Wickelvorrichtung
3 eine hin- und herschwingende Bewewegung aus, um das zugeschnittene Deckblatt in die Wickelvorrichtung zwecks Umwicklung
eines Cigarrenwickels überzuführen. "Hierbei ist der Deckblattträger uz. B. als Saugkammer 4-ausgebildet
und die letztere nach unten durch eine durchlöcherte Platte5 abgeschlossen (Fig. 2);
wobei die Saugkammer mit ■ einer Absaugvorrichtung in Verbindung, steht, um das Deckblatt
auf dem Deckblatttrager fest und unter Spannung zu halten. Das vordere Ende des
Deckblattträgers 1 ist hierbei als eine besondere Kammer 6 ausgebildet und durch die Scheidewand
7 von der eigentlichen Saugkammer 4 getrennt. Ein kleines, mit einem federnden Endstück 9 versehenes Knierohr 8 ist an die
Kammer 6 derart angeschlossen, dafs sich das Rohrstück 9 bei der in Fig. 1 gezeichneten
Lage des Deckblattträgers 1 oberhalb der Wickelvorrichtung gegen ein mit einer Druckvorrichtung
in Verbindung stehendes Rohr 10 legt. In die Kammer 6 wird infolge dessen
Druckluft eingeführt und das vordere Deckblattende hierdurch in die Wickelvorrichtung
sicher eingeführt und auf den in dieser Vorrichtung befindlichen Cigarrenwickel gedrückt.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Cigarrenmaschine sind mehrere
Deckblattträger ι angeordnet, welche aber nicht !
eine schwingende, sondern eine kreisende, umlaufende Bewegung ausführen. Jeder Deckblattträger
ι besteht aus den beiden Kammern 4 und 6, von denen die erstere durch das Rohr 1 1
mit einer Luftabsaugevorrichtung in Verbindung steht. Die Kammer 6 ist mittelst des Rohres ι 2
mit der Ventilkammer 13 verbunden, welche durch die Oeffnung 14 mit dem Luftabsaugerohr
11 und durch das Rohr 15 mit einer Druckluftvorrichtung verbunden ist, so dafs in
dem Raum 6 sowohl Saug- als auch Druckspannung hergestellt werden kann. .
Um in der Ventilkammer 13 entweder die Saug- oder Druckspannung herzustellen, ist in
der letzteren ein mit drei Oeffnungen versehenes Ventil 16, z. B. ein Dreiweghahn, angeordnet
und auf der Ventilstange des letzteren ein Arm 17 derart befestigt, dafs beim Vorübergang
des Deckblattträgers 1 an der Wickelvorrichtung 3 der Arm 17 z. B. durch einen am
Maschinengestell angebrachten Anschlagarm umgestellt wird, und zwar in der Weise, dafs
die Ventilkammer 13 und somit auch die Kammer 6 des Deckblattträ'gers mit dem Druckrohr
15 verbunden wird und hierdurch das vordere Deckblattende in die Wickelvorrichtung
übergeführt wird. Für gewöhnlich hält eine Feder 18 das Ventil 16 in einer derartigen
Stellung, dafs die Verbindung zwischen den Rohren 12 und ,11 offen ist und aus der
Kammer 6 die Luft abgesaugt wird. Die Bewegung des Armes 17 zwecks Herstellung der
Verbindung zwischen den Rohren 12 und 15
wird durch einen Anschlagbolzen 60 begrenzt.
Wie in Fig. 4 und 5 dargestellt, steht die kleine Kammer 6 mit der gröfseren 4 des
Deckblattträgers 1, welcher ebenfalls wie bei dem in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsbeispiel eine kreisende, umlaufende Bewegung
ausführt, durch eine in der Scheidewand 7 vorgesehene Oeffnung 19 in Verbindung, so
dafs die Luft aus beiden Kammern abgesaugt werden kann. Diese Oeffnung 19 kann durch
ein Ventil oder einen mit einer Oeffnung versehenen Schieber 20 verschlossen oder geöffnet
werden, welcher in einem Rohr 21 angeordnet ist. In dem letzteren ist ein durchlöcherter
Ventilsitz 22 befestigt, und auf demselben liegt die mit Oeffnungen 23 versehene Ventilplatte 24
auf, auf deren in einem Arm 27 geführten Ventilstange 25 ein Arm 26 befestigt ist, welcher
von dem am M-aifetfrn engestell angebrachten
Zapfen 28 derart bewegt wird, dafs bei Drehung des Deckblattträgers um die Welle 29 der Arm 26 gegen diesen Zapfen 28
trifft und durch den letzteren umgestellt wird. Für gewöhnlich wird der Schieber 20 durch
eine Feder in einer solchen Stellung gehalten, dafs die Oeffnung 19 freigegeben und diejenigen
23 verschlossen sind und somit aus beiden Kammern des Deckblattträgers die Luft abgesaugt wird. Befindet sich der Deckblattträger
ι aber über der Wickelvorrichtung, so werden durch Einwirken des Zapfens 28 auf
den Arm 26 der Schieber 20 und die Ventilplatte 24 derart umgestellt, dafs die Oeffnung 19
verschlossen, dagegen diejenigen 23 offen sind und nunmehr durch das Rohr 21, welches
mittelst des Rohres. 30 mit einer Druckluftvorrichtung in Verbindung steht, in die kleine
Kammer -6 des Deckblattträgers Druckluft eingeführt und durch dieselbe das Deckblattende
in die Wickelvorrichtung übergeführt wird.
Bei der in Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform ist der Deckblattträger 1 mit
einer einzigen Saugkammer 4 versehen, und in der durchlöcherten Platte 5 ist eine um den
Bolzen 31 drehbare Klappe 32 angebracht, um das Einführen des vorderen Deckblattendes
in die Wickelvorrichtung zu bewirken. Die Kluppe 32 ist mit einem kleinen schrägen Ansatz
33 versehen, um die Klappe 32 festzuklemmen und mit der Platte 5 in einer Ebene
festzuhalten. Auf dem in den Wänden des Deckblattträgers gelagerten Bolzen 31 ist ein
Arm 34 befestigt, welcher durch eine Feder 35 derart gehalten wird, dafs die Klappe 32 und
die Platte 5 in einer Ebene liegen. Um die Klappe 32" zwecks Einführens des Deckblattendes
in die Wickelvorrichtung niederzubewegen, ist am Maschinengestell ein Zapfen 36
befestigt, so dafs bei Drehung des Deckblattträgers und bei der Lage desselben über der
Wickelvorrichtung der Arm 34 umgestellt und die Klappe 32 niedergedreht wird (s. Fig. 6).
Das Drehen der Klappe 32 könnte auch, wie in Fig. 9 und 10 veranschaulicht, dadurch
bewirkt werden, dafs die Klappe mit einer federnden Stange 37 verbunden ist und die
letztere beim Vorübergang des Deckblattträgers durch das mit einer schrägen Fläche versehene
Ansatzstück 38 niedergedrückt wird, wodurch das Drehen der Klappe und Ueberführen des
Deckblattendes in die Wickelvorrichtung bewirkt wird.
Bei dem in Fig. 11 veranschaulichten Ausführungsbeispiel
sind zwei Deckblattträger um eine wagerechte Welle drehbar angebracht, und bei der absatzweisen Drehung derselben wird
das Deckblatt der unterhalb der Deckblattträger liegenden Wickelvorrichtung zugeführt. Jeder
Deckblattträger selbst besteht aus den beiden Kammern 4 und 6, welche durch die Scheidewand
7 von einander getrennt sind. In den den eigentlichen . Deckblattträger tragenden
Platten 40 und 41 ist ein Längskanal 43 und senkrecht hierzu ein Kanal 42 vorgesehen,
durch welche die kleine Kammer 6 mit dem Luftabsaugerohr 44 der gröfseren Kammer 4
in Verbindung steht. In dem Kanal 42 ist ein trichterförmiges Rohr 45 drehbar, welches mit
Claims (3)
1. Ein Deckblattträger für Cigarrenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs das Deckblatt
auf dem Deckblattträger durch Absaugen der Luft aus dem letzteren festgehalten und beim Beginn der Wickeloperation
das vordere Deckblattende durch eine entsprechende Vorrichtung in die Wickelvorrichtung
übergeführt wird.
2. Ein Deckblattträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der mit einer
durchlöcherten Platte (5) versehene Deckblattträger (1) durch eine Scheidewand (7)
in zwei Kammern (4 und 6) getheilt und aus denselben mittelst einer Absaugevorrichtung
die Luft abgesaugt wird, während die kleinere Kammer (6), sobald das vordere Ende des Deckblattträgers über die Wickelvorrichtung
gelangt, mit einer Druckluftvorrichtung in Verbindung gebracht wird.
3. Ein Deckblattträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Theil (32)
der Platte (5) drehbar ist und niederbewegt wird, sobald dieses Ende des Deckblattträgers
über die Wickelvorrichtung gelangt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129705C true DE129705C (de) |
Family
ID=398146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129705D Active DE129705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129705C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754773C (de) * | 1941-06-06 | 1953-08-17 | Formator Ab | Einrichtung zum Reinigen der Deckblattuebertragungsvorrichtung an Zigarrenmaschinen |
| DE1101251B (de) * | 1958-12-10 | 1961-03-02 | Tabak & Ind Masch | Vorrichtung zum Abnehmen der Deckblattfahne vom Deckblatttraeger an Zigarrenueberrollmaschinen |
| DE1192566B (de) * | 1960-03-14 | 1965-05-06 | Tabak & Ind Masch | Vorrichtung zum UEbertragen und UEberrollen des Deckblattes auf Zigarrenwickel |
| DE1301967B (de) * | 1961-06-10 | 1969-08-28 | Arenco Ab | Vorrichtung zum absatzweisen Foerdern einer auf eine Rolle aufgewickelten Bahn aus Tabakmaterial |
-
0
- DE DENDAT129705D patent/DE129705C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754773C (de) * | 1941-06-06 | 1953-08-17 | Formator Ab | Einrichtung zum Reinigen der Deckblattuebertragungsvorrichtung an Zigarrenmaschinen |
| DE1101251B (de) * | 1958-12-10 | 1961-03-02 | Tabak & Ind Masch | Vorrichtung zum Abnehmen der Deckblattfahne vom Deckblatttraeger an Zigarrenueberrollmaschinen |
| DE1192566B (de) * | 1960-03-14 | 1965-05-06 | Tabak & Ind Masch | Vorrichtung zum UEbertragen und UEberrollen des Deckblattes auf Zigarrenwickel |
| DE1301967B (de) * | 1961-06-10 | 1969-08-28 | Arenco Ab | Vorrichtung zum absatzweisen Foerdern einer auf eine Rolle aufgewickelten Bahn aus Tabakmaterial |
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