[go: up one dir, main page]

DE1297055B - Vorrichtung zum Herstellen einer Kante an Geweben auf schuetzenlosen Webmaschinen mit wenigstens einer Zufuehrnadel fuer einen in Schleifenform zwischen aufeinanderfolgenden Schussfaeden eingelegten unabhaengigen Faden und mit einer diese Schleife haltenden Haltenadel - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen einer Kante an Geweben auf schuetzenlosen Webmaschinen mit wenigstens einer Zufuehrnadel fuer einen in Schleifenform zwischen aufeinanderfolgenden Schussfaeden eingelegten unabhaengigen Faden und mit einer diese Schleife haltenden Haltenadel

Info

Publication number
DE1297055B
DE1297055B DE1962P0029441 DEP0029441A DE1297055B DE 1297055 B DE1297055 B DE 1297055B DE 1962P0029441 DE1962P0029441 DE 1962P0029441 DE P0029441 A DEP0029441 A DE P0029441A DE 1297055 B DE1297055 B DE 1297055B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
holding
feed
lid
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962P0029441
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1297055B publication Critical patent/DE1297055B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/40Forming selvedges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen einer Kante an Geweben auf schützenlosen Webmaschinen mit wenigstens einer Zuführnadel für einen unabhängigen Faden zum Bilden von Schleifen in dem Fach, deren Arme zwischen den Enden von aufeinanderfolgenden, durchgeschnittenen Schußfäden angeordnet sind, wobei der Zuführnadel eine Hin- und Herbewegung in Richtung der Schußfäden erteilbar ist, und mit einer Haltenadel, die die Bahnen der Kettenfäden durchdringt, um den unabhängigen Faden während des Herausziehens der Zuführnadel in dem Fach festzuhalten.
  • Bei einer bekannten Anordnung dieser Art (deutsche Patentschrift 1083 757) ist die Zuführnadel für den unabhängigen Faden kreisbogenförmig ausgebildet und schwingt um eine zum Gewebe senkrechte Achse. Die Haltenadel besteht aus dem abgewinkelten Ende eines Hebels, der seinerseits um eine zum Gewebe parallele Achse schwingt. Beide Achsen sind am Breithalter der Webmaschine angeordnet, so daß die Zuführnadel und die Haltenadel aus dem Bewegungsbereich des Ladendeckels der Webmaschine herausgezogen werden müssen, bevor dieser den zuletzt gewobenen Schußfaden gegen die vorgewobene Kante schlägt. Nachteilig hierbei ist es, daß zur Erzielung eines hinreichend tiefen Einziehens des unabhängigen Fadens in das Fach die Zuführnadel eine relativ schwache Krümmung aufweisen muß, was wiederum eine größere Entfernung ihrer Achse vom Fach bedingt. Hieraus resultiert ein relativ großer Raumbedarf der Vorrichtung und außerdem besteht die Gefahr der Beschädigung der Kettenfäden durch die Spitzen der Zuführ- und der Haltenadel und schließlich entsteht durch den relativ großen Weg, den die Zuführnadel zurücklegen muß, und durch ihr völliges Herausführen aus dem Fach vor dem Bewegen der Lade ein verhältnismäßig großer Zeitbedarf.
  • Zwar ist bei einer anderen bekannten Anordnung (deutsche Patentschrift 127348) ein in einem kleinen Winkel zur Gewebeebene geradlinig verschiebbarer Greifer für einen zusätzlichen schleifenbildenden Kettenfaden und eine quer zur Gewebeebene bewegbare Nadel mit einem Haltefaden vorgesehen, jedoch befinden sich sowohl der Greifer als auch die Haltefadennadel in einem festen Abstand zum Fach. Beide Teile sind unterhalb der Bahn der Schußfadeneintragnadel angeordnet und diese tritt zwischen diesen beiden Teilen einerseits und im Fach andererseits hindurch. Infolge des Abstands der Haltefadennadel und des Greifers zum Fach kann die Schleife des zusätzlichen Kettenfadens nur durch den Haltefaden selbst festgehalten werden, was die Arbeitsgeschwindigkeit und die Genauigkeit der Festlegung des zusätzlichen Fadens beeinträchtigt.
  • Es sind weiter Anordnungen bekannt (USA.-Patentschrift 1783 994 und französische Patentschrift 544 960), bei welchen der unabhängige Faden von einer Spule abgezogen wird, die als eine Art Webschützen längs der Lade, auf welcher sie angebracht ist, verschoben wird. Nachteilig bei dieser Anordnung ist es, daß zwischen den äußeren Schußfäden ein relativ großes Fach gebildet werden muß, damit die Spule durch dieses hindurchtreten kann. Ein weiterer Nachteil dieser Anordnungen besteht darin, daß jeweils nur ein einziger unabhängiger Faden zuführbar ist.
  • Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß die Vorrichtung unter Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit einen möglichst geringen Platzbedarf hat und eine Beschädigung der Kettenläden mit Sicherheit verhindert ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zufühmadel und die Haltenadel eine an sich bekannte geradlinige Hin- und Herbewegung, die in an sich bekannter Weise bei der Zuführnadel parallel zum letztgewobenen Schußfaden und bei der Haltenadel quer zur Ebene des Gewebes erfolgt, aufweisen und auf dem Ladendeckel vor der dem Fach zugekehrten Seite des Webeblattes angebracht sind.
  • Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß die Zufühmadel und die Haltenadel sowohl außerhalb als auch innerhalb des Faches mit einem sehr geringen Raumbedarf auskommen, da sie keine Ebenen bestreichen, sondern nur eine Linienbewegung ausführen. Durch die Anbringung der Zuführnadel und der Haltenadel auf dem Ladendeckel werden sie mit diesem mitbewegt, so daß ihr Herausziehen aus dem Fach bzw. ihr Eintreten in das Fach nicht durch die Ladenbewegung zeitlich verzögert erfolgen muß.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß sie es in einfacher Weise gestattet, mehrere Zuführnadeln vorzusehen, wobei jede Nadel einen nach Qualität und Farbe verschiedenen Faden einführen kann, um diese Fäden unter Umständen an unterschiedliche Schußfäden anzugleichen. Infolge der geringen Abmessungen der Zuführnadeln wird hierdurch der Raumbedarf der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht größer. Außerdem gestattet es die erfindungsgemäße Anordnung, den unabhängigen Faden ohne Schwierigkeit relativ weit in das Fach einzuführen.
  • In vorteilhafter Weise ist die als spitze Stange ausgebildete Haltenadel gleitend in einem Führungszylinder angeordnet, der in einem den Ladendeckel durchdringenden Kanal geführt ist, wobei der Kanal ein trapezförinig rechteckiges Profil aufweist, dessen geneigte cr Fläche auf den zuletzt eingewobenen Schuß faden zu geneigt ist und dessen kleine Basis der oberen Fläche des Ladendeckels zugekehrt ist, wobei der Führungszylinder fest mit einer Achse verbunden ist, die drehbar in Lagern angeordnet ist, welche auf dem Ladendeckel befestigt sind und wobei der Führungszylinder elastisch gegen die geneigte Fläche des Kanals drückbar ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Führungszylinder in seinem ihn aufnehmenden Kanal schwingen kann, so daß sichergestellt ist, daß die Haltenadel durch das Webeblatt nicht beschädigt wird. Das Zurückdrücken des Führungszylinders kann durch einen entsprechenden Anschlag herbeigeführt werden.
  • In besonders vorteilhafter und sicher arbeitender Weise wird die Bewegung der Zuführnadel und der Haltenadel durch Antriebsvorrichtungen ausgeführt, welche je einen Elektromagneten aufweisen, wobei die Antriebsvorrichtungen an dem Ladendeckel befestigt und durch bewegliche Kontaktgeber unter Spannung setzbar sind, welche Kontaktgeber durch an einer herumlaufenden Nockenwelle angeordnete Nockenscheiben betätigbar sind, wobei die Nockenwelle mit Hilfe eines übertragungssystems durch Verschieben des Ladendeckels antreibbar ist. In vorteilhafter Weise wird eine Führung für die Zuführnadel dadurch hergestellt, daß sie mit ihrer Antriebsvorrichtung über einen Stab verbunden ist, der gleitend ein auf dem Ladendeckel angeordnetes Stützorgan durchdringt.
  • Zu der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt F i g. 1 ein Gewebe, auf dessen rechte Webkante die Erfindung Anwendung findet, F i g. 2 bis 4 verschiedene Stadien des Einführvorganges für den unabhängigen Faden, F i g. 5 eine perspektivische Ansicht einer Webmaschine, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüstet ist, F i g. 6 eine Ansicht nach der Linie VI-VI in F i g. 5, F i g. 7 in Vorderansicht eine Antriebsvorrichtung für die Haltenadel sowie deren Führung, F i g. 8 eine Ansicht nach der Linie VIII-VIII in F i g. 7, F i g. 9 eine Antriebsvorrichtung für die Zuführnadeln sowie einen Teil des Antriebs für die Kontaktgeber, F i g. 10 eine Ansicht nach der Linie X-X in F ig. 9, F i g. 11 eine Ansicht nach der Linie XI-XI in Fig. 9, F i g. 12 eine Ansicht nach der Linie XII-XII in F i g. 9 und F i g. 13 ein elektrisches Schaltbild der Kontaktgeber.
  • F i g. 1 zeigt einen Abschnitt eines Gewebes 2 mit Kettenfäden 6 und auf der rechten Seite einen solchen mit durchgeschnittenen Schußfäden 5, auf welches die Erfindung Anwendung finden soll. Die rechts liegende Webkante 1 wird mittels eines unabhängigen Fadens 4 gebildet, dessen Schleifen mit 3 bezeichnet sind.
  • Die F i g. 2 bis 4 verdeutlichen die Herstellung der Webkante 1 mittels einer Zuführnadel 59 und einer Haltenadel 23. Die Zuführnadel 59 für den Faden 4 führt eine geradlinige Hin- und Herbewegung in Richtung der Schußfäden 5 aus, wobei sie in das Fach 8 eintritt. Die die Bahnen der Kettenfäden 6 durchdringende Haltenadel 23 führt ,gleichfalls eine geradlinige Hin- und Herbewegung aus, um den unabhängigen Faden 4 während des Herausziehens der Zuführnadel 59 in dem Fach 8 festzuhalten. Die Bewegung der Haltenadel 23 erfolgt hierbei quer zur Ebene des Gewebes 2, während die Zuführnadel 59 parallel zum letztgewobenen Schußfaden bewegt wird. Die Haltenadel 23 tritt hierbei in das Gewebe 2 ein, nachdem die Lade der Webmaschine den zuletzt eingezogenen Schußfaden gegen den Schußfadenrand 10 geschlagen hat.
  • Bei mehreren Schußfäden werden mehrere Schleifengruppen gebildet und jeder Gruppe eine Zuführnadel 59 zugeordnet. Außerdem ist es möglich, die Schleife nur nach jeweils zwei Schußfäden zu bilden, wodurch eine in ihrer Stärke der gegenüberliegenden Webkante entsprechende Webkante gebildet wird.
  • Bei der nachstehend beschriebenen Vorrichtung werden zwei Zufühmadeln 59 verwendet mit folgendem Arbeitszyklus: Es werden zunächst zwei Schußfäden gezogen, ohne daß eine Schleife des unabhängigen Fadens 4 gebildet wird, anschließend erfolgt eine Schleifenbildung gleichzeitig mit dem Ziehen des dritten Schußfadens mit Hilfe einer ersten Zufühmadel und schließlich wird mit dem Ziehen des vierten Schußfadens eine Schleife mit Hilfe einer zweiten Zuführnadel gebildet.
  • F i g. 5 zeigt einen Ausschnitt aus einer schützenlosen Webmaschine, auf welche die erfindungsgemäße Vorrichtung angewendet ist, mit einem oberen Träger 79, an welchem ein Spulenhalter 78 für Spulen zweier Fäden 4 angeordnet ist, die zwei Zuführnadeln zugeführt werden. Die Lade der Webmaschine ist mit 12 und ihr Ladendeckel mit 14 bezeichnet. Der Breithalter zeigt das Bezugszeichen 19 und das Webeblatt das Bezugszeichen 15. F i g. 6 ist die Schnittansicht nach der Linie VI-VI in F i g. 5 und läßt die Führung der Fäden 4 zu den Zuführnadeln 59 über eine Spannvorrichtung 87 erkennen, welche beim Reißen des oder der Fäden 4 einen Schalter 93 betätigt, um die Webmaschine stillzusetzen. Die Spannvorrichtung hält außerdem die Fäden 4 gestrafft, um zusätzliche Schlaufenbildung zu vermeiden.
  • Wie aus F i g. 6 erkennbar ist, sind die Haltenadel 23 und die Zuführnadel 59 auf dem Ladendeckel 14 vor der dem Fach zugekehrten Seite des Webeblattes 15 angebracht. In F i g. 6 ist ferner ein Führungszylinder 24 angedeutet, der die als spitze Stange ausgebildete Haltenadel 23 gleitend aufnimmt. Die beiden Zuführnadeln 59 sind gleitend auf einer mit dem Ladendeckel 14 verbundenen Grundplatte 61 befestigt.
  • In F i g. 6 ist noch ein auf dem Breithalter 19 befestigter Dämpfungsanschlag 52 dargestellt, dessen gelenkig an einer Schubstange 53 befestigter Kopf 57 gegen die Kraft einer Feder verschieblich ist und bei Bewegung der Lade 12 gegen den Breithalter 19 zur Anlage am Führungszylinder 24 kommt. Die Haltenadel 23 kann somit auch vor dem letzten gewobenen Faden eingreifen, ohne beschädigt zu werden, da ihr Führungszylinder 24 bei der entsprechenden Bewegung der Lade 12 durch den Dämpfungsanschlag 52 elastisch aufgenommen wird.
  • F i g. 7 und 8 zeigen die Anordnung und Führung der Haltenadel 23 mit ihrem Führungszylinder 24 im einzelnen. Der Führungszylinder 24 ist in einem den Ladendeckel 14 durchdringenden Kanal 50 geführt, wobei gemäß F i g. 8 der Kanal 50 ein trapezförnüg rechteckiges Profil hat, dessen geneigte Fläche auf den zuletzt eingewobenen Schußfaden zu geneigt ist, und dessen kleine Basis der oberen Fläche des Ladendeckels 14 zugekehrt ist. Dabei ist der Führungszylinder 24 fest mit einer Achse 26 verbunden, die drehbar in Lagern 27 angeordnet ist, welche auf dem Ladendeckel 14 befestigt sind. Durch eine auf der Achse 26 angebrachte Rückstellfeder 51 wird der Führungszylinder 24 elastisch gegen die geneigte Fläche des Kanals 50 gedrückt.
  • Die Verbindung des Führungszylinders 24 mit der Achse 26 erfolgt über eine Muffe 25, die ihrerseits mit einer Platte 35 verbunden ist, die somit bei einem Schwenken des Führungszylinders 24 mit verschwenkt wird.
  • Die Platte 35 trägt eine Antriebsvorrichtung 41, 42, 43 für die geradlinige Hin- und Herbewegung der Haltenadel 23, der aus einem Elektromagneten 43 mit geradlinig verschiebbarem Anker 42 besteht, dessen Ende 41 über ein Gelenk 40 mit einem um eine Achse 38 schwenkbaren Hebel 37 verbunden ist. Das andere mit einem Langloch 36 versehene Ende des Schwenkhebels 37 verschiebt einen Kulissenstein 29 in einer Kulissenführung 31 einer Kulisse 32 gegen die Kraft einer Rückstellfeder 46. Der Kulis senstein 29 ist mit dem oberen Ende der Haltenadel 23 verbunden. Der Träger der Kulisse 32 ist mit 33 bezeichnet und über eine Winkelhalterung mit der Platte 35 verbunden.
  • Auf diese Weise kann die Haltenadel 23 bei einem Auftreffen gegen den Dämpfungsanschlag 57 (F i g. 6) zur Verhinderung ihrer Beschädigung durch das Webeblatt innerhalb des Kanals 50 ausschwenken.
  • F i g. 9 zeigt eine Antriebsvorrichtung 74, 75, 76 für die Zuführnadeln 59, die aus Elektromagneten 76 mit Ankern 75 bestehen, dessen Enden 74 über Rollen 73 gegen die freien Enden 72 von um Achsen 70 schwenkbare Hebel 69 wirken, die ihrerseits über Zwischenhebel 68 gegen die Kraft von Drückfedern 66 Stäbe 60 betätigen, die gleitend ein an dem Ladendeckel 14 angeordnetes Stützorgan 61 durchdringen und an deren Enden die Zufühmadeln 59 befestigt sind. Eine mit dem Ladendeckel 14 verbundene Platte 71 bildet den Träger für die Achse 70 der Schwenkhebel 69.
  • F i g. 10 ist ein Schnitt. nach der Linie X-X in F i g. 9 und läßt insbesondere die gekröpfte Form der Schwenkhebel 69 erkennen, welche gestattet, die beiden Zuführnadeln 59 dicht nebeneinander zu rücken.
  • F i g. 9 zeigt ferner den Antrieb für bewegliche Kontaktgeber zum Einschalten der Elektromagnete 76 und 43. Dieser ist in einem Gehäuse 95 untergebracht, das seinerseits mit dem Ladendeckel 14 verbunden ist und somit dessen Bewegung mitmacht (vgl. F i g. 5). Ein Zahnsegment 100, das in das Gehäuse 95 eingreift und mit seinem freien Ende gelenkig mit dem Webraaschinenrahmen 101 (vgl. F i g. 5) verbunden ist, treibt über ein Zahnrad 102, ein Klinkenrad 103 sowie ein Zahnrad 105 auf einer Welle 104 ein Zahnrad 106 auf einer Welle 107 (vgl. F i g. 9, 12). Die Teile 100, 102 bis 107 stellen ein Übertragungssystem dar. Die Welle 107 ist durch eine Trinnwand. 98, welche im Gehäuse 95 den Kontaktgeberteil vom Zahnradteil abtrennt, an eine Nockenwelle 108 gekuppelt, die zwei Nockenscheiben 109 und 110 trägt.
  • Wie insbesondere aus F i g. 11 hervorgeht, hat die Nockenscheibe 109 zwei Nocken 111 und 112 zur Betätigung eines elektrischen Kontaktgebers 114 (F i g. 13) im Stromkreis des Elektromagneten 43 der Haltenadel 23. Die Betätigung erfolgt über eine Rolle 113.
  • Die Nockenscheibe 110 hat einen Nocken 115 zur Betätigung von Kontaktgebem 118 und 119 (F i g. 13) über Rollen 117 und 116. Die Kontaktgeber 118 und 119 liegen jeweils in den Stromkreisen der Elektromagnete 76 für die Zuführnadeln 59.
  • F i g. 12 läßt den Antrieb mittels des Zahnsegments 100 über das Zahnrad 102 erkennen, wobei das Zahnsegment 100 eine Krümmung hat, deren Mittelpunkt mit der Achse der Lade 12 der Webmaschine zusammenfällt. Das Klinkenrad 103 bewirkt, daß das Zahnrad 102 nur während der Bewegung des Ladendeckels 14 nach hinten durch das Zahnsegment 100 gedreht wird.
  • Die Untersetzung zwischen den Zahnrädern 102 und 106 beträgt 4: 1, und das Zahnrad 102 macht bei jeder Bewegung der Lade 12 eine vollständige Umdrehung, so daß die Nockenscheiben 109 und 110 bei vier Bewegungen der Lade 12 eine Umdrehung machen. Wie aus F i g. 11 hervorgeht, lösen also jeweils zwei aufeinanderfolgende Bewegungen der Lade 12 die Bewegungen der Zufühmadeln 59 und der Haltenadeln 23 aus, während bei den übrigen beiden Ladenbewegungen die Kontaktgeber in Ruhe bleiben. Bei der eingangs beschriebenen Schlaufenänderung ist eine andere Nockenanordnung möglich.
  • F i g. 13 zeigt das Schaltschema der Kontaktgeber 114, 118 und 119 für die Elektromagnete 43 und 76. In den Stromkreis der Kontaktgeber kann ein Schalter eingebracht werden, welcher die Zuführnadeln 59 und die Haltenadeln 23 außerhalb des Faches 8 stillsetzt, um die Webkante auftrennen zu können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Herstellen einer Kante an Geweben auf schützenlosen Webmaschinen mit wenigstens einer Zuführnadel für einen unabhängigen Faden zum Bilden von Schleifen in dem Fach, deren Arme zwischen den Enden von aufeinanderfolgenden, durchgeschnittenen Schußfäden angeordnet sind, wobei der Zuführnadel eine Hin- und Herbewegung in Richtung der Schußfäden erteilbar ist, und mit einer Haltenadel, die die Bahnen der Kettenfäden durchdringt, um den unabhängigen Faden während des Herausziehens der Zuführnadel in dem Fach festzuhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführnadel (59) und die Haltenadel (23) eine an sich bekannte geradlinige Hin- und Herbewegung, die in an sich bekannter Weise bei der Zuführnadel (59) parallel zum letztgewobenen Schußfaden und bei der Haltenadel (23) quer zur Ebene des Gewebes erfolgt, aufweisen und auf dem Ladendeckel (14) vor der dem Fach zugekehrten Seite des Webeblattes (15) angebracht sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als spitze Stange ausgebildete Haltenadel (23) gleitend in einem Führungszylinder (24) angeordnet ist, der in einem den Ladendeckel (14) durchdringenden Kanal (50) geführt ist, wobei der Kanal (50) ein trapezförmig rechteckiges Profil aufweist, dessen geneigte Fläche auf den zuletzt eingewobenen Schußfaden zu geneigt ist und dessen kleine Basis der oberen Fläche des Ladendeckels (14) zugekehrt ist, daß der Führungszylinder (24) fest mit einer Achse (26) verbunden ist, die drehbar in Lagern (27) angeordent ist, welche auf dem Ladendeckel (14) befestigt sind, und daß der Führungszylinder (24) elastisch gegen die geneigte Fläche des Kanals (50) drückbar ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zuführnadel (59) und für die Haltenadel (23) je eine einen Elektromagneten (76; 43) aufweisende Antriebsvorrichtung (74, 75, 76; 41, 42, 43) vorgesehen ist, die an dem Ladendeckel (14) befestigt und durch bewegliche Kontaktgeber (118, 119; 114) unter Spannung setzbar sind, welche Kontaktgeber (118, 119; 114) durch an einer umlaufenden Nockenwelle (108) angeordnete Nockenscheiben (110; 109) betätigbar sind, wobei die Nockenwelle (108) mit Hilfe eines Übertragungssystems (100, 102 bis 107) durch Verschieben des Ladendeckels (14) antreibbar ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführnadel (59) mit ihrer Antriebsvorrichtung (74, 75, 76) über einen Stab (60) verbunden ist, der gleitend ein auf dem Ladendeckel (14) angeordnetes Stützorgan (61) durchdringt.
DE1962P0029441 1961-05-19 1962-05-18 Vorrichtung zum Herstellen einer Kante an Geweben auf schuetzenlosen Webmaschinen mit wenigstens einer Zufuehrnadel fuer einen in Schleifenform zwischen aufeinanderfolgenden Schussfaeden eingelegten unabhaengigen Faden und mit einer diese Schleife haltenden Haltenadel Pending DE1297055B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL264988 1961-05-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1297055B true DE1297055B (de) 1969-06-04

Family

ID=38569432

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1962P0029441 Pending DE1297055B (de) 1961-05-19 1962-05-18 Vorrichtung zum Herstellen einer Kante an Geweben auf schuetzenlosen Webmaschinen mit wenigstens einer Zufuehrnadel fuer einen in Schleifenform zwischen aufeinanderfolgenden Schussfaeden eingelegten unabhaengigen Faden und mit einer diese Schleife haltenden Haltenadel

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE604587A (de)
DE (1) DE1297055B (de)
ES (1) ES277487A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3148086A1 (de) * 1980-12-09 1982-07-08 Scapa-Porritt Ltd., Blackburn, Lancashire Kantenschutzeinrichtung und damit versehener gliederriemen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE127348C (de) *
FR544960A (fr) * 1921-04-29 1922-10-03 Procédé et dispositifs de tissage applicables à tous les métiers
US1783994A (en) * 1927-12-24 1930-12-09 Aberfoyle Mfg Company Needle loom
DE1083757B (de) * 1957-03-02 1960-06-15 Raymond Dewas Webmaschine mit Vorrichtung zur Bildung der Kante von Geweben mit durchschnittenen Schussfaeden

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE127348C (de) *
FR544960A (fr) * 1921-04-29 1922-10-03 Procédé et dispositifs de tissage applicables à tous les métiers
US1783994A (en) * 1927-12-24 1930-12-09 Aberfoyle Mfg Company Needle loom
DE1083757B (de) * 1957-03-02 1960-06-15 Raymond Dewas Webmaschine mit Vorrichtung zur Bildung der Kante von Geweben mit durchschnittenen Schussfaeden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3148086A1 (de) * 1980-12-09 1982-07-08 Scapa-Porritt Ltd., Blackburn, Lancashire Kantenschutzeinrichtung und damit versehener gliederriemen

Also Published As

Publication number Publication date
ES277487A1 (es) 1962-10-16
BE604587A (fr) 1961-10-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2651875C3 (de) Vorrichtung zum Anschlagen und Abschneiden von ins Webfach eingetragenen Schußfäden bei mit Mischwechslern ausgerüsteten schützenlosen Webmaschinen
DE3781707T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum klemmen, festhalten und vorfuehren von schussfaeden bei greiferwebmaschinen.
EP0134377B1 (de) Vorrichtung zum Einschlagen der Schussfadenenden bei einer Webmachine
DE2329302A1 (de) Vorrichtung zur gewebekantenbildung an webmaschinen
DE1297055B (de) Vorrichtung zum Herstellen einer Kante an Geweben auf schuetzenlosen Webmaschinen mit wenigstens einer Zufuehrnadel fuer einen in Schleifenform zwischen aufeinanderfolgenden Schussfaeden eingelegten unabhaengigen Faden und mit einer diese Schleife haltenden Haltenadel
DE2737197A1 (de) Verfahren zum schussfadenlenken, insbesondere bei duesenwebmaschinen, die mit einer mischvorrichtung ausgestattet sind, sowie vorrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens
DE3048069A1 (de) Greiferwebstuhl
CH641847A5 (de) Vorrichtung zum bilden einer mit einer bindung versehenen gewebekante, insbesondere bei schuetzenlosen webmaschinen.
EP0022226B1 (de) Düsenwebmaschine
DE1535397A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einfuehren und Einklemmen des Schussfadens in den Greifer von Greiferwebstuehlen
DE1941404B2 (de) Ein- und Ausfädelvorrichtung einer Greiferschützenwebmaschine
DE2460737C3 (de) Vorrichtung in einer Nadelwebmaschine zur Herstellung von Bandgeweben mit Schußschlaufen
DE1815186A1 (de) Einrichtung zum Vorlegen und Festhalten des Schussfadens fuer das Eintragorgan einer schuetzenlosen Webmaschine
DE141337C (de)
DD243304B1 (de) Vorrichtung zur schussfadenpositionierung an greiferwebmachinen
DE415672C (de) Einrichtung zum Abbinden der Schussfadenschleife fuer Webstuehle mit feststehenden Schussspulen
DE2605489C2 (de) Dreherleistenvorrichtung für schutzenlose Webmaschinen
DE2707827A1 (de) Mechanismus zur kompensierung der schussfadenlaenge fuer eine schuetzenlose webmaschine
DE69408272T2 (de) Positives Bringer- und Nehmergreiferpaar für Webmaschinen
DE602425C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Weben mit zwei Kettenfadensystemen
DE2028844C3 (de) Anordnung an einer Webmaschine zum Bilden einer Dreher-Gewebekante
DE1535604C (de) Schneid und Klemmvorrichtung fur Na delwebmaschinen mit Entnahme des Schußfa dens von orfsfesten Spulen
DE2263054B2 (de) Bandwebmaschine
DE2117705C3 (de) Schußfadenzuführungsvorrichtung mit Abzug von einer Vorratsspule für Webmaschinen
DE812419C (de) Verfahren und Webstuhl zur Herstellung einer fortlaufenden Kante an Geweben