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DE1296260B - Elektromagnetisches Ventil mit druckdichtem Ankerraum und allseitiger Kunststoffumhuellung des Antriebssystems - Google Patents

Elektromagnetisches Ventil mit druckdichtem Ankerraum und allseitiger Kunststoffumhuellung des Antriebssystems

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Publication number
DE1296260B
DE1296260B DE1964B0076497 DEB0076497A DE1296260B DE 1296260 B DE1296260 B DE 1296260B DE 1964B0076497 DE1964B0076497 DE 1964B0076497 DE B0076497 A DEB0076497 A DE B0076497A DE 1296260 B DE1296260 B DE 1296260B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flange
electromagnetic valve
drive system
pressure
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964B0076497
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to GB1721365A priority patent/GB1108572A/en
Publication of DE1296260B publication Critical patent/DE1296260B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/0675Electromagnet aspects, e.g. electric supply therefor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/16Rectilinearly-movable armatures
    • H01F7/1607Armatures entering the winding
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    • H01F2007/163Armatures entering the winding with axial bearing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Ventil, bei welchem der Innenraum der Magnetspule, in welchem ein ferritischer, das Ventil betätigender Anker längs verschiebbar ist, unter dem Druck des Mediums steht und bei welchem die Magnetspule und der Eisenrückschluß von Isolierstoff vollständig umhüllt sind.
  • Bisher sind zwar kunststoffumhüllte elektrische Geräte, insbesondere Spulen von Stromwandlern, Transformatoren u. dgl. bekannt, bei denen sowohl thermoplastischer als auch duroplastischer Kunststoff verwendet wird; diese Geräte kommen aber im Gegensatz zu dem elektromagnetischen Ventil nach der Erfindung nicht mit unter Druck stehenden Flüssigkeiten in Verbindung. Zwar kann bei derartigen Spulen, die teilweise auch eisenumschlossen sind, das Umpressen meist in einem Arbeitsgang durchgeführt werden, da diese Geräte keine größeren Hohlräume oder Druckräume, die nach außen Verbindung haben, besitzen. Dagegen erfordert die Herstellung und Zentrierung eines solchen Hohlraumes mit dünnen Wandungen einen besonderen Aufwand.
  • Bei einem bekannten elektromagnetischen Ventil der eingangs genannten Art besteht die Isolierstoffumhüllung aus einem thermoplastischen Isolierstoff, dessen Verarbeitung einen relativ hohen Preßdruck erfordert, so daß es nicht möglich ist, den dünnen Spulendraht, wie er für hohe Spannungen erforderlich ist, vor dem hohen Preßdruck ausreichend zu schützen. Es tritt hoher Ausschuß in der Fertigung auf. Auch bestehen hinsichtlich der Isoliereigenschaften bestimmte Vorschriften, nach denen Träger für stromführende Teile, wie Magnetspulen, Klemmenanschlüsse, Stützpunkte für Flachstecker u. dgl. nicht aus thermoplastischen Kunststoffen bestehen dürfen. Weiter sind thermoplastische Kunststoffe schlechte Wärmeleiter, so daß die Wärmeabfuhr der Spule nach außen nicht in befriedigender Weise erfolgt.
  • Die vorgenannten Herstellungsschwierigkeiten und Nachteile werden bei einem elektromagnetischen Ventil der eingangs genannten Art dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß das elektromagnetische Antriebssystem aus zwei je auf dem Wege der Kunststoffverpressung einzeln aus mehreren Teilen hergestellten Einheiten besteht, welche durch Verkitten oder Verkleben verbunden sind, und zwar aus. einer ersten Einheit, die von Spulenkörper, Wicklung, Eisenrückschluß und der diese Teile voll einschließenden Umhüllung aus duroplastischem Kunststoff gebildet wird, und einer zweiten Einheit, die aus dem aus duroplastischem Kunststoff gepreßten, den Ankerraum druckdicht abschließenden Ankerführungsrohr mit den darin eingelassenen Polhülsen und einem an ihm angeformten Flansch besteht.
  • Zweckmäßigerweise wird das Ventil so ausgeformt, daß der am Ankerführungsrohr angeformte Flansch der Befestigung des elektromagnetischen Antriebssystems auf dem Ventilgehäuse dient und daß die Lage der elektrischen Spulenanschlüsse in einer zum Flansch parallelen Ebene in beliebigen Winkelstellungen gegenüber dem Flansch vor dem Verkleben der beiden Baueinheiten festlegbar ist.
  • Ferner kann der Flansch quadratisch ausgeformt sein und mittels Schrauben befestigt werden. Hierdurch wird erreicht, daß verhältnismäßig wenige Teile in Mehrfachwerkzeugen eingelegt und umpreßt werden können. Ferner kann der innere Teil (das Führungsrohr), der unbedingt druckdicht sein muß, vor dem Aufsetzen des Spulenkörpers auf Druck geprüft werden; dadurch wird eine sehr hohe Sicherheit gegen Eindringen von Medium in den Spulenkörper garantiert. Auch kann der Spulenkörper und damit die Flachstecker in eine beliebige Winkellage zu dem Unterflansch gebracht werden, denn die beiden Teile sind vor dem Verkitten gegeneinander verdrehbar.
  • Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch den Erfindungsgegenstand. Ein Spulenkörper 1, an sich aus einem beliebigen Werkstoff, vorzugsweise jedoch aus einem Duroplast hergestellt, trägt die Wicklung 2, die beispielsweise über Flachstecker 3 an die Stromquelle anschließbar ist. Ein oder zwei U-förmige Eisenbügel 4 sorgen für den magnetischen, äußeren Rückschluß. Diese Teile werden zusammen in einem Arbeitsgang durch Pressen mit einem duroplastischen Kunstharz, vorzugsweise einem gefüllten Harz aus Epoxyd umhüllt.
  • Weiter werden in einem besonderen Arbeitsgang zwei eiserne Polhülsen 5 und 6 mittels eines duroplastischen Werkstoffes derselben Kategorie so zu einem kompakten Körper verpreßt, daß sie ein Führungsrohr 8 und am unteren Ende desselben einen Flansch 7 bilden. Das so gebildete nach oben geschlossene Führungsrohr 8 ist in seinem äußeren Durchmesser so bemessen, daß es in den Spulenkörper gut paßt.
  • Die beiden, in getrennten Arbeitsgängen hergestellten Baueinheiten des Magnetsystems werden dann anschließend durch Verkitten, Verkleben oder anders geeignete Maßnahmen zu einem kompakten Körper verbunden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromagnetisches Ventil, bei welchem der Innenraum der Magnetspule, in welchem ein ferritischer, das Ventil betätigender Anker längsverschiebbar ist, unter dem Druck des Mediums steht und bei welchem die Magnetspule und der Eisenrückschluß von Isolierstoff vollständig umhüllt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das elektromagnetische Antriebssystem aus zwei je auf dem Wege der Kunststoffverpressung einzeln aus mehreren Teilen hergestellten Einheiten besteht, welche durch Verkitten oder Verkleben verbunden sind, und zwar aus einer ersten Einheit, die von Spulenkörper (1), Wicklung (2), Eisenrückschluß (4) und der diese Teile voll einschließenden Umhüllung aus duroplastischem Kunststoff (9) gebildet wird und einer zweiten Einheit, die aus dem aus duroplastischem Kunststoff gepreßten, den Ankerraum druckdicht abschließenden Ankerführungsrohr (8), mit den darin eingelassenen Polhülsen (5 und 6) und einem an ihm angeformten Flansch (7) besteht.
  2. 2. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Ankerführungsrohr angeformte Flansch (7) der Befestigung des elektromagnetischen Antriebssystems auf dem Ventilgehäuse dient und daß die Lage der elektrischen Spulenanschlüsse (3) in einer zum Flansch parallelen Ebene in beliebigen Winkelstellungen gegenüber dem Flansch vor dem Verkleben der beiden Baueinheiten festlegbar ist.
  3. 3. Elektromagnetisches Ventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (7) quadratisch geformt und mittels Schrauben befestigt ist.
DE1964B0076497 1964-04-24 1964-04-24 Elektromagnetisches Ventil mit druckdichtem Ankerraum und allseitiger Kunststoffumhuellung des Antriebssystems Pending DE1296260B (de)

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