[go: up one dir, main page]

DE1296191B - Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehlschaltung mit Kontrollschaltmittelnzur Steuerung von Funktionsprogrammen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehlschaltung mit Kontrollschaltmittelnzur Steuerung von Funktionsprogrammen

Info

Publication number
DE1296191B
DE1296191B DE1965V0028992 DEV0028992A DE1296191B DE 1296191 B DE1296191 B DE 1296191B DE 1965V0028992 DE1965V0028992 DE 1965V0028992 DE V0028992 A DEV0028992 A DE V0028992A DE 1296191 B DE1296191 B DE 1296191B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
switching
counting
switching means
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965V0028992
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz
Lauffer Guenter
Seefeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARNSTADT FERNMELDEWERK
Fernmeldewerk Arnstadt VEB
Original Assignee
ARNSTADT FERNMELDEWERK
Fernmeldewerk Arnstadt VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARNSTADT FERNMELDEWERK, Fernmeldewerk Arnstadt VEB filed Critical ARNSTADT FERNMELDEWERK
Priority to DE1965V0028992 priority Critical patent/DE1296191B/de
Publication of DE1296191B publication Critical patent/DE1296191B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/048Monitoring; Safety
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine elektronische Zählschaltung mit Kontrollschaltmitteln zur Steuerung von Funktionsprogrammen, die mehrere aus mindestens einer multistabilen, z. B. bistabilen Zählstufe bestehende umlaufende Zähler mit unterschiedlicher Umlaufzeit aufweist, bei denen in bestimmten Zählerstellungen schnell umlaufender Zähler zu langsam umlaufenden Zählern ein Übertrag geliefert wird und deren Zählstufen über Steuergatter eine impulsmäßige Beeinflussung erfahren.
  • Zur Überprüfung des Fortbestehens des Umlaufes mehrerer Zähler mit Übertrag, von denen der eine langsamer läuft als der andere, ist es bekannt, bei jedem Schritt, bei bestimmten Schritten oder bei jedem Umlauf des langsam umlaufenden Zählers von diesem Zähler Impulse abzuleiten und mit diesen Impulsen Kontrollschaltmittel, z. B. ein Zeitglied, zu steuern, das beim Ausbleiben der Impulse nach einer bestimmten Zeit eine Fehlermeldung abgibt. Diese Art der Prüfung hat den Nachteil, daß ein in einem der schnell umlaufenden Zähler auftretender Fehler nicht im Augenblick seines Auftretens bemerkt und gemeldet wird, sondern erst dann, wenn sich dieser Fehler im langsam umlaufenden, dem geprüften Zähler auswirkt. Sollen auch gelegentliche Unregelmäßigkeiten in den schnell umlaufenden Zählern erfaßt werden, z. B. das einmalige Unterdrücken eines Zählschrittes, so müssen die Zeittoleranzen des prüfenden Zeitgliedes sehr eng gehalten werden.
  • Es ist ferner eine Überwachungseinrichtung bekannt, die zur Überprüfung der Funktionsweise eines aus mehreren Teilzählern mit Übertrag bestehenden Zählers dient.
  • Die aus einer bistabilen Schaltstufe und mehreren Zeitgliedern bestehende Überwachungseinrichtung überwacht den Umlaufzyklus des Zählers in der Weise, daß eine besondere logische Verknüpfungsschaltung, deren Eingänge mit mindestens einem Ausgang eines jeden Teilzählers verbunden sind, ihr die jeweilige Endstellung aller Teilzähler mitteilt.
  • Neben den bereits eingangs geschilderten Nachteilen, wie zu späte Meldung eines Fehlers, enge Zeittoleranzen, ist eine besondere logische Verknüpfungsschaltung erforderlich.
  • Eine andere Prüfmöglichkeit ist die Routineprüfung, z. B. unmittelbar vor und nach einem Zählvorgang. Die Routineprüfung bietet jedoch keine Gewähr dafür, festzustellen, ob zwischen den einzelnen Routineprüfungen, also während des Zählvorganges, Fehler aufgetreten sind oder nicht. Eine recht sichere, aber sehr aufwendige Prüfmöglichkeit besteht darin, die Zählung in zwei gleichartigen, separaten Zählgeräten durchzuführen und die Zählergebnisse zu vergleichen. Bei abweichenden Ergebnissen steht allerdings nicht fest, welches das richtige und welches das falsche Ergebnis ist. Die Zählung muß entweder wiederholt werden, oder die Zählung muß von vornherein in mindestens drei separaten Zählgeräten durchgeführt werden.
  • Das gleiche trifft auf eine bekannte Kontrollanordnung für Zählwerke ohne Lieferung eines Übertrages zu, bei der die Eingangsimpulse einen bistabilen Impulsschalter steuern und ,das Zählwerk einen zweiten bistabilen Impulsschalter steuert. Die Stellungen beider Impulsschalter werden in einer Koinzidenzschaltung verglichen.
  • Eine weitere bekannte Zählschaltung, die ebenfalls ohne Übertrag arbeitet, besitzt neben einer als Hauptzähler arbeitenden Ringzählkette einen Hilfszähler, der nach jeweils vier Schritten des Hauptzählers in die Nullstellung gelangt. Dies hat den Nachteil, daß bei Ausbleiben eines Ausgangssignals einer Zählstufe des Ringzählers der Hilfszähler im ungünstigsten Falle noch vier Schritte ausführen muß, bevor der Fehler angezeigt wird. Dies würde zu einer erheblichen Störung in dem zu steuernden Funktionsprogramm führen. Für das Erzielen einer vorgegebenen Zählkapazität ist ferner ein erheblicher Aufwand an Zählstufen des Hauptzählers erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei möglichst geringem Aufwand eine Schaltungsanordnung für eine elektronische Zählschaltung mit mehreren umlaufenden Zählern, bei der in bestimmten Zählerstellungen schnell umlaufender Zähler an nächstfolgende langsamer umlaufender Zähler ein Übertrag geliefert wird, mit Hilfe von Kontrollschaltmitteln so zu überwachen, daß ein jeder mögliche Umlauffehler der Zähler im Augenblick seines erstmaligen und auch des einmaligen Auftretens erkannt und signalisiert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kontrollschaltmittel an den am schnellsten umlaufenden Zähler zur Überwachung des Einhaltens des Funktionsprogramms dieses Zählers angeschaltet sind und mindestens einem Eingang dieses Zählers über Schaltimpulsgatter Schaltimpulse zum Vollenden seines Umlaufzyklus in Abhängigkeit vom Zustand des nächstlangsameren Zählers zugeführt werden. Somit werden Potentiale zum Steuern der Kontrollschaltmittel nicht mehr von Ausgängen dieses langsam umlaufenden Zählers abgenommen, sondern von Ausgängen eines der schneller umlaufenden Zähler, vorzugsweise des am schnellsten umlaufenden Zählers. Ist dieser am schnellsten umlaufende Zähler einstufig ausgeführt, z. B. als Binärteiler, so genügt die Überwachung dieser einen Zählstufe durch die Kontrollschaltmittel.
  • Um die nächstfolgenden langsamer umlaufenden Zähler in die Prüfung des am schnellsten umlaufenden Zählers mit einzubeziehen, ist mit der Erfindung auch hier Sorge getragen, daß während jedes Umlaufes des am schnellsten umlaufenden Zählers ein Schaltimpuls in Abhängigkeit vom Zustand der langsam umlaufenden Zähler vom langsamsten Zähler ausgehend auf Eingänge des am schnellsten umlaufenden Zählers gegeben wird. Beim Ausbleiben dieses Schaltimpulses schaltet der am schnellsten umlaufende Zähler nicht weiter. In einer nach der Erfindung realisierten Schaltung würde das so vor sich gehen, daß der am schnellsten umlaufende Zähler während jedes Umlaufes einen Schaltimpuls in Abhängigkeit vom Umschalten des nächstlangsameren Zählers und dieser nächstlangsamere Zähler während jedes Umlaufes einen Weiterschalteimpuls in Abhängigkeit vom Zustand weiter nachfolgender langsamerer Zähler erhält usw.
  • Ein im Verhältnis zu einem schneller umlaufenden Zähler langsam umlaufender Zähler erhält immer dann einen Steuerimpuls, wenn der schneller umlaufende Zähler einen Schaltimpuls in Abhängigkeit vom Zustand des langsamer umlaufenden Zählers erwartet usw.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die zur Zuführung der Schaltimpulse dienenden Leitungen außer an Eingänge der Schaltimpulsgatter an Eingänge zusätzlicher Schaltimpulsgatter geschaltet, deren Ausgänge mit einem anderen Eingang mindestens einer Zählstufe schneller umlaufender Zähler verbunden sind. Somit wird erreicht, daß außerhalb der vorgegebenen Zeiten auftretende Zustandsänderungen langsam umlaufender Zähler, die nicht unmittelbar von den Kontrollschaltmitteln überwacht werden, den Zustand schneller umlaufender Zähler derart verändern, daß von den Kontrollschaltmitteln ein Fehler angezeigt wird.
  • Ferner sind in mindestens einer der Leitungen zur Zuführung der Schaltimpulse zu den Schaltimpulsgattern Schaltmittel eingeschaltet, die in ihren Parametern so ausgelegt sind, daß sie eine Potentialänderung an ihrem Eingang erst nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit an ihren Ausgang weiterschalten, und zwar unter der Voraussetzung, daß die Potentialänderung nach Ablauf der vorgegebenen Zeit noch bestanden hat. Damit ist gewährleistet, daß bei nur kurzem Ankippen von Zählstufen eines langsam umlaufenden Zählers, z. B. wegen Unstabilität dieser Zählstufen, Impulse an den nächstschnelleren Zähler entweder nicht durchgelassen werden oder durchgelassene Impulse die Kontrollschaltmittel zum Ansprechen bringen.
  • Des weiteren sind an mindestens einem Eingang mindestens einer Zählstufe eines nächstschnelleren Zählers, der die Schaltimpulse zugeführt werden, Schaltmittel angeschaltet, die in ihren Parametern so ausgelegt sind, daß sie eine Schaltfunktion nur dann ausführen, wenn gleichzeitig an mehreren Ausgängen aller Schaltimpulsgatter Schaltimpulse auftreten, d. h., die Kontrollschaltmittel sprechen dann an, wenn auf einen Eingang eines schneller umlaufenden Zählers fälschlicherweise Schaltimpulse von mehr als einem Ausgang eines langsamer umlaufenden Zählers gleichzeitig gelangen. Derartige Fehler können z. B. auftreten, wenn in mehrstufigen Zählern Ausgänge von Zählstufen fälschlicherweise miteinander verbunden sind.
  • Mit der Erfindung gelingt es, alle vorkommenden elektrischen Fehler bei Zählschaltungen mit mehreren Zählern im Zeitpunkt ihres Auftretens sofort zu erkennen und zu signalisieren. Dies wird durch die überwachung eines einzigen, vorzugsweise des am schnellsten umlaufenden Zählers erreicht. Durch die Rückführung eines Zählimpulses von langsam umlaufenden Zählern an schnell umlaufende Zähler erübrigt sich eine zusätzliche, mit allen Zählern verbundene logische Verknüpfungsschaltung. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Zählkapazität der Zählschaltung durch weitere Zähler ohne weiteres erreicht werden kann, ohne daß die Parameter der Kontrollschaltmittel, z. B. die Zeitkonstanten, verändert werden müssen. Es ist lediglich die Rückführung eines Zählimpulses sicherzustellen. Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, daß ein Ausgang des zugefügten Zählers mit einem Eingang eines vorhergehenden Zählers direkt verbunden wird.
  • Es sind weiterhin an mindestens einem Ausgang mindestens eines der langsam umlaufenden Zähler ansteuerbare Schaltmittel vorgesehen, die in Abhängigkeit vom Potential dieses Ausganges Schaltimpulse zum Abwickeln des Programms eines nächstschnelleren umlaufenden Zählers abgeben. Damit werden Schaltimpulse zum Weiterschalten schnellerer Zähler nicht von den Ausgängen der langsameren Zähler unmittelbar abgenommen. Ihr Auftreten wird vielmehr davon abhängig gemacht, ob die an mindestens einem Ausgang mindestens eines der langsamer umlaufenden Zähler angeschalteten, ansteuerbaren Schaltmittel angesprochen haben oder nicht. Durch diese Maßnahme werden auch noch die am Ausgang der Zählschaltung angeschalteten, ansteuerbaren Schaltmittel mit in die Steuerung des Funktionsprogramms des überwachten Zählers und damit in die Prüfung einbezogen. Damit werden die in den Leitungen zur Zuführung der Schaltimpulse angeordneten Schaltmittel, die nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit ansprechen, gegebenenfalls überflüssig.
  • An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert. Hierin zeigt F i g. 1 eine Zählschaltung, die aus einem einstufigen und einem dreistufigen Zähler besteht, wovon der erstere der schnell umlaufende Zähler ist, an dem die Kontrollschaltmittel angeschaltet sind und in der in bestimmten Zählerstellungen des schnell umlaufenden Zählers über eine logische Und-Schaltung ein übertrag an den langsam umlaufenden Zähler geliefert wird, F i g. 2 eine erweiterte Zählschaltung nach F i g. 1, bei der der Umfang der Fehlerprüfmöglichkeiten erweitert ist, F i g. 3 in Anlehnung an F i g.1 und 2 eine Zähl-Schaltung, bei der der Umfang der Fehlerprüfmöglichkeiten gegenüber der Zählschaltung nach F i g. 2 noch mehr erweitert ist.
  • F i g. 1 veranschaulicht das Grundprinzip der Erfindung. Der schnell umlaufende Zähler Z 1 ist ein Binärteiler und besteht aus einer Zählstufe 1, an deren einen Eingang 42 der Ausgang eines Steuerimpulsgatters 2 und an deren zweiten Eingang 41 die Ausgänge der Schaltimpulsgatter 3 bis 8 angeschaltet sind. Der Eingang 9 der Zählschaltung ist mit dem Eingang des Steuerimpulsgatters 2 sowie mit einem Eingang einer logischen Und-Schaltung 19 verbunden. Die Eingänge der Schaltimpulsgatter 3 bis 8 sind mit den Ausgängen 35 bis 40 eines langsamer umlaufenden Zählers Z2 verbunden. Der langsamer umlaufende Zähler Z2 ist eine dreistufige Schiebekette mit den Zählstufen 10 bis 12, an deren Eingänge die Ausgänge der Impulsgatter 13 bis 18 geführt sind. Die Eingänge der Impulsgatter 13 bis 18 sind untereinander parallel geschaltet und gemeinsam mit dem Ausgang der logischen Und-Schaltung 19 verbunden. Der Ausgang der Zählstufe 1 ist mit dem Eingang der Kontrollschaltmittel K und dem zweiten Eingang der -logischen Und-Schaltung 19 verbunden. Am Eingang 9 der Zählschaltung liegen die zu zählenden Steuerimpulse an.
  • Die Steuerimpulsgatter 13 bis 18 haben die Aufgabe, an ihrem Eingang auftretende Potentialänderungen bestimmter Richtung auf ihren Ausgang zu übertragen. Sie werden über weitere nicht dargestellte Eingänge in bekannter Weise von den Ausgängen der Zählstufen 10 bis 12 derart vorbereitend geöffnet oder gesperrt, wie es zur Abwicklung des vorgegebenen Funktionsprogramms der Zählschaltung erforderlich ist.
  • Soll beispielsweise mit jedem auf den Ausgang der logischen Verknüpfungsschaltung 19 übertragenen Zählimpuls nur eine der Zählstufen 10 bis 12 ihren Zustand ändern, so wird beispielsweise über Steuerimpulsgatter 13 die Zählstufe 10 in ihren zweiten stabilen Zustand übergeführt, wodurch das Steuerimpulsgatter 15 vorbereitend geöffnet wird. Danach wird über Steuerimpulsgatter 15 die Zählstufe 11 in ihren zweiten stabilen Zustand übergeführt und das Steuerimpulsgatter 17 vorbereitend geöffnet. Danach wird über Steuerimpulsgatter 17 die Zählstufe 12 in ihren zweiten stabilen Zustand übergeführt und das Steuerimpulsgatter 14 vorbereitend geöffnet und Steuerimpulsgatter 13 gesperrt. Die Sperrung der Steuerimpulsgatter 15 und 17 geschieht analog, worauf die Zählstufen 10 bis 12 in ihren ersten stabilen Zustand zurückkehren. Die Zählstufe 1 wird bei jedem am Eingang 9 auftretenden, in der Reihenfolge ungeradzahligen Zählimpuls über das Steuerimpulsgatter 2 aus ihrem ersten in den zweiten stabilen Zustand übergeführt. Durch die Zustandsänderung ändert sich das Potential am Ausgang der Zählstufe 1 derart, daß die logische Und-Schaltung 19 für den nächstfolgenden geradzahligen Impuls freigegeben wird. Bei jedem- in der Reihenfolge geradzahligen Zählimpuls wird eine der Zählstufen 10 bis 12 der dreistufigen Schiebekette Z2 über die logische Und-Schaltung 19 und eines der Steuerimpulsgatter 13 bis 18 von ihrem ersten in den zweiten stabilen Zustand übergeführt oder umgekehrt. Mit jeder Zustandsänderung einer der Zählstufen 10 bis 12 ändert sich an einem ihrer Ausgänge das entsprechende Potential in der Weise, daß über eines der Schaltimpulsgatter 3 bis 8 ein Schaltimpuls über den Eingang 41 die Zählstufe 1 von ihrer zweiten in die erste stabile Lage übergeführt. Beim Ausbleiben eines Schaltimpulses über eines der Schaltimpulsgatter 3 bis 8 verbleibt die Zählstufe 1 in ihrer zweiten stabilen Lage, und die Kontrollschaltmittel K geben eine Fehlermeldung ab.
  • F i g. 2 zeigt eine erweiterte Ausführungsform gemäß F i g.1.
  • Wechselt zu einem nicht vorgegebenen Zeitpunkt, z. B. infolge eines Störimpulses, eine Zählstufe des langsamer umlaufenden Zählers Z2 ihren einen stabilen Zustand zu einem Zeitpunkt, in dem sich die Zählstufe 1 im zweiten stabilen Zustand befindet, so wird die Zählstufe 1 über eines der Schaltimpulsgatter 3 bis 8 zu einem nicht vorgegebenen Zeitpunkt aus ihrem zweiten in ihren ersten stabilen Zustand übergeführt, was von den Kontrollschaltmitteln K als Fehler gewertet wird. Findet die Zustandsänderung einer der Zählstufen 10 bis 12 zu einem Zeitpunkt statt, in dem sich die Zählstufe 1 im ersten stabilen Zustand befindet, so wird sie über eines der zusätzlichen Schaltimpulsgatter 20 bis 25 zu einem nicht vorgegebenen Zeitpunkt in den zweiten stabilen Zustand übergeführt, was von den Kontrollschaltmitteln K als Fehler gewertet wird.
  • F i g. 3 zeigt eine erweiterte Ausführungsform der F i g. 2.
  • In die Eingangsleitungen zu den Impulsgattern 3 bis 7 sind Schaltmittel 26 bis 30 als Zeitverzögerungsglieder eingefügt. Sie übertragen an ihrem Eingang auftretende Schaltimpulse verzögert an ihren Ausgang, und zwar nur dann, wenn einer der stabilen Zustände der Zählstufen 10 bis 12 eine bestimmte i Mindestzeit wirksam war. Sie sollen also verhindern, daß bereits eine relativ kurze Zustandsänderung irgendeiner der Zählstufen 10 bis 12, z. B. durch Unstabilität, ein Umschalten der Zählstufe 1 in den ersten stabilen Zustand bewirkt. Die Kontrollschalt- i mittel K werten dann das Nichtumschalten der Zählstufe 1 als Fehler.
  • Die Zeitverzögerungsglieder 26 bis 30 können auch so angeordnet und ausgebildet sein, daß sie nicht in die Eingangsleitungen zu den Schaltimpulsgattern 3 bis 7 eingefügt, sondern in nicht dargestellter Weise an diese Leitungen angeschaltet sind und mit ihren Ausgängen die Kontrollschaltmittel K direkt steuern. Die Arbeitsweise der Zeitverzögerungsglieder 26 bis 30 ist dann so, daß sie Schaltimpulse nur dann an ihren Ausgang übertragen, wenn ein stabiler Zustand der Kettenglieder 10 bis 12 nicht länger als eine bestimmte Maximalzeit wirksam war. Derartige Maßnahmen haben den Vorteil, daß die Schaltimpulse ohne Zeitverlust an den Eingang der Zählstufe 1 gelangen.
  • In mehrstufigen Zählern kann es vorkommen, daß fälschlicherweise mehrere Zählstufen gleichzeitig ihre stabilen Zustände ändern. Um diese Fehler zu erkennen, sind in die Ausgangsleitungen der Schaltimpulsgatter 3 bis 8 oder an die Zeitverzögerungsglieder 26 bis 30 Schaltmittel 31 angeschaltet, die z. B. eine logische Verknüpfungsschaltung sein können. Diese logische Verknüpfungsschaltung überträgt nur dann Schaltimpulse auf ihren Ausgang 43, wenn gleichzeitig über mehr als eines der Schaltimpulsgatter 3 bis 8 Schaltimpulse übertragen werden oder gleichzeitig mehr als eines der Zeitverzögerungsglieder 26 bis 30 einen Schaltimpuls von seinem Ausgang abgibt. Die logische Verknüpfungsschaltung 31 kann in bekannter Weise z. B. aus Magnetkernen mit rechteckförmiger Hysteresisschleife bestehen. Hierbei trägt z. B. ein Magnetkern so viele Eingangswicklungen, wie Schaltimpulsgatter oder Zeitverzögerungsglieder zu überwachen sind. Der Strom über jede der Eingangswicklungen ist bei Erregung des zugehörigen Schaltimpulsgatters oder der zugehörigen Zeitverzögerungsschaltung von einer solchen Größe, daß eine Feldstärke erzeugt wird, die halb so groß ist wie die zur Ummagnetisierung des Magnetkernes erforderliche Feldstärke. Werden mehr als eines der zugehörigen Impulsgatter oder Zeitverzögerungsglieder gleichzeitig erregt, so erreicht die Feldstärke im Magnetkern den zur Ummagnetisierung des Magnetkerns erforderlichen Wert. über eine Ausgangswicklung auf dem Kern wird die Ummagnetisierung des Magnetkerns den Kontrollschaltmitteln K mitgeteilt. Die Kontrollschaltmittel K werten das Auftreten von Impulsen an Ausgängen 43 der logischen Verknüpfungsschaltung 31 als Fehler.
  • In F i g. 3 wird schließlich noch gezeigt, wie von Ausgängen des Zählers Z2 ansteuerbare Schaltmittel F von den Kontrollschaltmitteln K kontrolliert werden können. Die Schaltmittel F bestehen beispielsweise aus einem Verstärker 32, der in Abhängigkeit vom stabilen Zustand der Zählstufe 12 eine Spannungsquelle zum Speisen eines Einstellmotors 33 umpolt. In den Endstellungen des Einstellmotors 33 wird über nicht gezeichnete Kontakte eines Endausschalters der Impulsgenerator 34 betätigt. Ein am Ausgang des Impulsgenerators 34 auftretender Schaltimpuls schaltet über das Schaltimpulsgatter 8 und die logische Verknüpfungsschaltung 31 die Zählstufe 1 in ihre erste stabile Lage.
    Aufstellung der Bezugszeichen
    ZI = schnell umlaufender Zähler,
    Z2 = langsam umlaufender Zähler,
    K = Kontrollschaltmittel,
    1;10 bis 12 = Zählstufen,
    3 bis 8 = Schaltimpulsgatter,
    20 bis 25 = zusätzliche Schaltimpulsgatter,
    2; 13 bis 18 = Steuerimpulsgatter,
    9 = Eingang der Zählschaltung,
    26 bis 31 = Schaltmittel,
    F = ansteuerbare Schaltmittel,
    32 = Verstärker,
    33 = Motor,
    34 = Multivibrator,
    35 bis 40 = Leitungen,
    41; 42 = Eingänge der Zählstufe 1,
    19 = logische Und-Schaltung,
    43 = Ausgang des Schaltmittels 31.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für eine elektronische Zählschaltung mit Kontrollschaltmitteln zur Steuerung von Funktionsprogrammen, die mehrere aus mindestens einer multistabilen, z. B. bistabilen Zählstufe bestehende umlaufende Zähler mit unterschiedlicher Umlaufzeit aufweist, bei denen in bestimmten Zählerstellungen schnell umlaufender Zähler an nächstfolgende langsamer umlaufende Zähler ein Übertrag geliefert wird und deren Zählstufen über Steuergatter eine impulsmäßige Beeinflussung erfahren, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Kontrollschaltmittel (K) unter Ausschaltung einer logischen Verknüpfung vorzugsweise an den am schnellsten umlaufenden Zähler (Z 1) zur Überwachung des Einhaltens des Funktionsprogramms dieses Zählers (Z1) direkt angeschaltet sind und daß mindestens einem Eingang (41) dieses Zählers (Z 1) über Schaltimpulsgatter (3 bis 8) Schaltimpulse zum Vollenden seines Umlaufzyklus in Abhängigkeit vom Zustand des nächstlangsamer umlaufenden Zählers (Z2) zugeführt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Zuführung der aus einem langsameren Zähler (Z 2) kommenden Schaltimpulse dienenden Leitungen (35 bis 40) außer an Eingänge der Schaltimpulsgatter (3 bis 8) an Eingänge zusätzlicher Schaltimpulsgatter (20 bis 25) geschaltet sind, deren Ausgänge mit einem anderen Eingang (42) mindestens einer Zählstufe (1) eines schneller umlaufenden Zählers (Z 1) verbunden sind (F i g. 2).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer der Leitungen (35 bis 40) zur Zuführung der aus einem langsameren Zähler (Z2) kommenden Schaltimpulse zu den Schaltimpulsgattern (3 bis 8) Schaltmittel (26 bis 30) eingeschaltet sind, die in ihren Parametern so ausgelegt sind, daß sie in Abhängigkeit von einer Zustandsänderung der Zählstufen (10 bis 12) des langsamer umlaufenden Zählers(Z2) erst nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit von ihren Ausgängen Schaltimpulse unter der Voraussetzung abgeben, daß eine Zustandsänderung nach Ablauf der vorgegebenen Zeit noch bestanden hat (F i g. 3).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Eingang (41) einer Zählstufe (1) eines nächstschnelleren umlaufenden Zählers (Z1), dem die Schaltimpulse zugeführt werden, Schaltmittel (31) angeschaltet sind, die in ihren Parametern so ausgelegt sind, daß sie eine Schaltfunktion nur dann ausführen, wenn gleichzeitig an mehreren Ausgängen aller Schaltimpulsgatter (3 bis 8) Schaltimpulse auftreten (F i g. 3).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Ausgang (40) mindestens eines der langsam umlaufenden Zähler (Z2) ansteuerbare Schaltmittel (F) vorgesehen sind, die in Abhängigkeit vom Potential dieses Ausganges (40) Schaltimpulse zum Abwickeln des Funktionsprogramms des nächstschneller umlaufenden Zählers (Z1) abgeben (F i g. 3).
DE1965V0028992 1965-07-26 1965-07-26 Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehlschaltung mit Kontrollschaltmittelnzur Steuerung von Funktionsprogrammen Pending DE1296191B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1965V0028992 DE1296191B (de) 1965-07-26 1965-07-26 Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehlschaltung mit Kontrollschaltmittelnzur Steuerung von Funktionsprogrammen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1965V0028992 DE1296191B (de) 1965-07-26 1965-07-26 Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehlschaltung mit Kontrollschaltmittelnzur Steuerung von Funktionsprogrammen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1296191B true DE1296191B (de) 1969-05-29

Family

ID=7584542

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965V0028992 Pending DE1296191B (de) 1965-07-26 1965-07-26 Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehlschaltung mit Kontrollschaltmittelnzur Steuerung von Funktionsprogrammen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1296191B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036921B (de) * 1956-03-20 1958-08-21 Ibm Deutschland Impulsverteiler mit mehreren Zaehlketten, die durch einen Programmgeber gesteuert werden
DE1830617U (de) * 1958-05-16 1961-05-04 Bbc Brown Boveri & Cie Kontrolleinrichtung fuer elektronische zaehlwerke.
DE1132972B (de) * 1961-04-21 1962-07-12 Siemens Ag Anordnung zur Kontrolle von Zaehlketten
DE1206480B (de) * 1964-09-29 1965-12-09 Telefunken Patent UEberwachungseinrichtung fuer einen elektronischen Binaerzaehler mit angeschaltetem Dekodierer

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036921B (de) * 1956-03-20 1958-08-21 Ibm Deutschland Impulsverteiler mit mehreren Zaehlketten, die durch einen Programmgeber gesteuert werden
DE1830617U (de) * 1958-05-16 1961-05-04 Bbc Brown Boveri & Cie Kontrolleinrichtung fuer elektronische zaehlwerke.
DE1132972B (de) * 1961-04-21 1962-07-12 Siemens Ag Anordnung zur Kontrolle von Zaehlketten
DE1206480B (de) * 1964-09-29 1965-12-09 Telefunken Patent UEberwachungseinrichtung fuer einen elektronischen Binaerzaehler mit angeschaltetem Dekodierer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2923511C3 (de) Elektronische Einrichtung zur Überwachung einer Mehrzahl laufender Fäden an einer Textilmaschine
EP0009572A2 (de) Verfahren und Anordnung zur Prüfung von durch monolithisch integrierte Halbleiterschaltungen dargestellten sequentiellen Schaltungen
EP0050301A1 (de) Treiberschaltung für ein bistabiles Relais
DE3902037C1 (de)
DE2228320B2 (de) Rundsteuerempfänger
DE69905238T2 (de) Einrichtung zur vollständigen Diagnose eines Treibers
DE1296191B (de) Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehlschaltung mit Kontrollschaltmittelnzur Steuerung von Funktionsprogrammen
DE2505662C2 (de) Vorrichtung zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit eines an einer logischen Steuereinheit gehörenden Zeitgebers
DE3731097C2 (de) Schaltungsanordnung zur Überwachung einer von zwei Mikroprozessoren gesteuerten Einrichtung, insbesondere einer Kraftfahrzeug-Elektronik
EP0815459A1 (de) Schaltungsanordnung und verfahren zum testen von nicht intermittierenden gebern
DE102012009896A1 (de) Kaskadierbares Sicherheitsgerät
DE1513297B2 (de) Schaltungsanordnung zur erkennung von l bzw o signal fehlern fuer mindestens einen zweikanaligen steuerkreis
DE2737133C2 (de) Schaltungsanordnung zum Verhindern von Doppelfehlern in einer Datenverarbeitungsanlage
DE2621356C3 (de) Vorrichtung zur Erfassung von Betriebszuständen für Fertigungseinrichtungen
DE1297148B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur UEberwachung eines elektronischen Binaerzaehlers
DE2309994B2 (de) Schaltungsanordnung zum Festlegen einer bestimmten Wertekombination der Ausgangssignale einer Schaltung mit Speicherfunktion
DE2350082A1 (de) Anordnung zur beruehrungslosen drehzahlueberwachung
DE2322349C3 (de) Anordnung zur Anzeige einer zeitlich abnormalen Programmausführung in einem prozeBsteuernden Rechner, welcher auf verschiedenen Prioritätsstufen arbeitet
DE1512032C (de) Schaltungsanordnung in zentralgesteuer ten Selbstwahl Vermittlungen
AT264173B (de) Prüfeinrichtung für Aufzeichnungsträger, insbesondere Lochkarten
DE1179248B (de) Pruefeinrichtung zum Vergleich von Impulsfolgen
DE1287131B (de) Elektronische Impulszaehleranordnung zur Anzeige der Verschiebung eines beweglichen Teils bezueglich einer vorgegebenen Stellung
DE1179998B (de) Schaltungsanordnung fuer einen Ringzaehler
DE1499262C (de) Einrichtung zur Auswahl der richtigen von zwei parallel betriebenen Datenverarbei tungsanlagen
DE1566782B1 (de) Verfahren zum Pruefen von impulsbetriebenen Schaltungen und Schaltungsanordnung zu seiner Durchfuehrung