[go: up one dir, main page]

DE1296036B - Bereifung fuer ein Fahrzeugrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit drucklosem Laufkoerper - Google Patents

Bereifung fuer ein Fahrzeugrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit drucklosem Laufkoerper

Info

Publication number
DE1296036B
DE1296036B DEM56850A DEM0056850A DE1296036B DE 1296036 B DE1296036 B DE 1296036B DE M56850 A DEM56850 A DE M56850A DE M0056850 A DEM0056850 A DE M0056850A DE 1296036 B DE1296036 B DE 1296036B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rim
tires
running
running body
metal ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM56850A
Other languages
English (en)
Inventor
Russler Kurt
Straussler Nicholas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INVARGA TRUST REG
Original Assignee
INVARGA TRUST REG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INVARGA TRUST REG filed Critical INVARGA TRUST REG
Publication of DE1296036B publication Critical patent/DE1296036B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • B60B25/10Seat rings for the tyre bead part, e.g. split
    • B60B25/12Seat rings for the tyre bead part, e.g. split with integral flange part
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • B60B25/14Locking means for flange rings or seat rings
    • B60B25/20Arrangement of screws, bolts, or shouldered pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/24Non-inflatable or solid tyres characterised by means for securing tyres on rim or wheel body
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
    • F26B23/02Heating arrangements using combustion heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bereifung für ein Fahrzeugrad, insbesondere für Kraftfahrzeuge, die aus ein oder zwei druckluftlosen Laufkörpern besteht, die (je) einen Tragteil und einen damit verbundenen Laufbelag aufweisen, wobei der Tragteil (je) einen radialen, mit Wulstkernring verstärkten Befestigungswulst besitzt, der - gegebenenfalls zusammen mit dem Befestigungswulst des anderen Laufkörpers -zwischen Flanschen der Felge eines Rades mittels eines Felgenteils einklemmbar ist, und der Tragteil sich ferner radial und axial vom Befestigungswulst weg erstreckt, so daß er zusammen mit dem Rad einen sich von der Radebene aus nach außen erweiternden Rotationshohlkörper bildet, in dessen äußerem, freiem Randteil mindestens (je) eine Metallringeinlage, vorzugsweise aus Stahl, eingebettet ist.
  • Bei einer durch ältere Patentschriften bekanntgewordenen Bereifung für Wagenräder und auch für Motorfahrzeuge, die in der vorgenannten Art ausgeführt ist, ist die Radfelge oder das Rad an einem ausdrücklich als undehnbar bezeichneten zwei- oder mehrspurigen Reifen mit zwei oder mehr Laufkörpern an deren oberem Teil angeblich mit einer gewissen Elastizität aufgehängt, wobei der sich unmittelbar zwischen dem Rad bzw. der Felge und dem Boden befindliche Teil des Reifens zur Unterstützung des Rades nicht viel beitragen soll. Bei den in diesen Patentschriften gezeichneten und entsprechend beschriebenen Ausführungsformen eines derartigen Rades bzw. einer solchen Bereifung besteht die Verbindung zwischen den jeweiligen radial außenliegenden, verstärkten, aus Gummi od. dgl. bestehenden Tragteilen der zwei oder mehr Laufkörper und dem jeweiligen zugehörigen, in die Felge eingespannten Befestigungswulst aus Gewebe, also keinem drucksteifen Material. Diese Verbindung umschließt in Bandform jeweils eine aus mehreren Metallringen bestehende, in Gummi oder ähnlichem Werkstoff eingebettete Verstärkungseinlage etwas oberhalb eines , aus dem gleichen Werkstoff bestehenden Laufbelag des Tragteils und andererseits einen Wulstkernring. In diesem Falle bildet der Verbindungsteil zwischen Tragteil und Befestigungswulst eine Aufhängung, die praktisch nur Zugkräfte; und zwar im wesentlichen , auf den obersten Teil des Rades bzw. der Felge übertragen kann. In dem unteren Teil der Bereifung, der zwischen dem Boden und der Felge liegt, werden durch den Verbindungsteil praktisch überhaupt keine die Felge in ihrer vertikalen Gebrauchsstellung tragenden Kräfte übertragen. Nach dem Gesamtzusammenhang und den sonstigen Angaben jeder dieser älteren Patentschriften ist für den letztgenannten Reifenbereich, d. h. für seine leicht biegsame Verbindung zum Befestigungswulst, eine solche nennenswerte Druckkraftübertragung auf die Felge auch nicht beabsichtigt. Die beim Rollen des Reifens auf dem Boden angestrebte Federungswirkung ist im wesentlichen auf eine gewisse, aber naturgemäß beschränkte elastische Dehnbarkeit und/oder elastische gegenseitige Verschiebbarkeit der Teile der textilen Einlagen des Tragteiles und der obengenannten biegsamen Verbindungsteile zurückzuführen, gleichviel, ob die Metallringeinlage des Tragteils, die an einer Stelle der Druckschriften als undeformierbar und Verformung Widerstand leistend, an anderer Stelle als aus elastischem Werkstoff bestehend bezeichnet ist, durch elastische Verformung zu der Federungswirkung im oberen Teil der Bereifung ein wenig beiträgt oder nicht. In diesem Zusammenhang soll die Federungswirkung der zwei axial äußeren Tragteile, die in der beschriebenen und gezeichneten Ausführungsform ohne Last nur in einem so geringen stumpfen mittleren Winkel zur vertikalen Mittelebene stehen, daß die mittlere Ebene der Metallringverstärkungseinlagen sehr nahe an dem axial äußeren Rand der Felge vorbeigeht, sich unter Last in einem Auseinanderspreizen der gerade den Boden berührenden und unter der Felge liegenden Bereiche der zwei axial äußeren Tragteile und einer entsprechenden Senkung der Felge auswirken.
  • Demzufolge müssen unter Last, sogar bereits unter der eigenen Last des Rades bzw. der Felge, die jeweils gerade oben über der Felge befindlichen, die Felge aufhängenden Bereiche der zwei axial äußeren Tragteile des Reifens sich gleichzeitig einander nähern und jeweils eine nahezu vertikale Lage einnehmen. In dieser Lage befindet sich der oberste Punkt der Metallringeinlage im Mittel in der lotrechten Ebene der benachbarten Felgenstirnseite, und der Verbindungsteil ist gestreckt. Infolge dieser durch die Art der Aufhängung der Felge bedingten, in gegenläufigen axialen Richtungen eintretenden Lageänderung und Verformung des oberen und des unteren Bereichs jedes der zwei Tragteile und der Verbindungsteile bzw. jedes der zwei axial außenliegenden Tragteile schon unter der geringen Eigenlast des Rades, d. h. in seiner normalen Stellung, verwandelt sich der ohne Last theoretisch gegebene symmetrische mittlere Profilverlauf der Bereifung, der, wie gezeichnet, die Gestalt der Mantelwand eines sehr stumpfen Kegels mit einem 90° weit überschreitenden Kegelwinkel hat, unter Last in jedem praktischen Fall in einen unsymmetrischen mittleren Profilverlauf, bei dem in deren gerade obenliegendem Bereich der Kegelwinkel der Profilmittellinie praktisch 180° sein muß, während dieser Winkel in deren gerade untenliegendem, bodennahem Bereich etwas geringer als zuvor wird. Da aber diese unter Last erfolgende Abbiegung und Auslenkung axial nach außen des jeweils untenliegenden Bereichs eines axial äußeren Tragteils zufolge der Aufhängung der Felge am Tragteil in Verbindung mit seiner Metall- bzw. Ringeinlage mit einem wesentlich kleineren Radius, nämlich ungefähr mit dem mittleren Abstand seiner Metallringeinlage vom zugehörigen Befestigungswulst, vor sich gehen muß als die gleichzeitige Neigung der starren, ihre parallelen Ringebenen beibehaltenden Metalleinlageringe an deren oberem Ende axial zur Felge hin, und deren unterem Ende von dieser weg, nämlich für diese Ringe mit einem etwa deren Durchmesser gleichem Radius und mit deren oberen Ende als Drehpunkt, ist es nach dem Aufhängungsprinzip und den in diesem Zusammenhang gegebenen geometrischen und mechanischen Verhältnissen bei der bekannten Bauweise grundsätzlich auch unter noch so großer Last unmöglich - und auch nicht angestrebt -, daß der letztgenannte Kegelwinkel der Profilmittellinie des jeweils untenliegenden Bereichs eines axial äußeren Tragteils sich auch nur annähernd auf 90° verringert, denn sonst müßte eine unzulässige bleibende, oder eine praktisch nicht mögliche sehr starke elastische Dehnung der Zugverbindungsteile jeweils zwischen Tragteil und zugehörigem Befestigungswulst eintreten, was beides bei einem ausdrücklich als undehnbar bezeichneten Tragteil nicht mög- ]ich ist und die Verwendung der Bereifung in der Praxis, insbesondere für Drehmomentübertragung, ausschließen würde.
  • Aus den vorstehenden beschriebenen Eigenschaften der bekannten Bauweise ergibt sich zwingend, daß mit dieser grundsätzlich nur eine äußerst geringe Federungswirkung erreichbar ist, die insbesondere für Kraftfahrzeuge oder gar Schlepperräder ohne Achsfederung völlig unzureichend wäre. Gleichzeitig muß in Kauf genommen werden, daß diese Bereifung insbesondere beim Kurvenfahren stark verminderte, nur durch je einen der Laufkörper gelieferte Seitenstabilität besitzt und für angetriebene Räder von vornherein praktisch unbrauchbar ist, weil die Aufhängung der Felge am äußeren Laufkranz eine Drehmomentübertragung von der Felge her stark begrenzt.
  • Weitere Nachteile der bekannten Bauweise, die wegen ihrer Nachteile auch nie zu praktischer Anwendung auf den Markt gelangt ist, ergeben sich weiter unten bei einem Vergleich mit dem Gegenstand der Erfindung im einzelnen. Diese Erfindung bezweckt in erster Linie, die vorstehenden übelstände bei einer Bereifung der eingangs genannten Art zu beheben, insbesondere Lauf-, Federungs- und Antriebseigenschaften sowie Seitenstabilität, wie diese Eigenschaften für ein Kraftfahrzeugrad bisher bei Luftbereifung verlangt werden, zu gewährleisten und außerdem die Bereifung unbeschadet ihrer Brauchbarkeit mit erheblichen Geschwindigkeiten auf glatter und harter Straße besonders auch zur Verwendung auf sehr weichen Böden geeignet zu machen. Die der Erfindung zu lösende Aufgabe besteht demnach in der Anstrebung erhöhter Tragfähigkeit einer solchen Bereifung in weichem Boden gegenüber Luftreifen und in der Erzielung guter Federungseigenschaften unter Beibehaltung einer Druckluftreifen eigenen Seitenführung.
  • Diese Aufgabe ist bei der Bereifung gemäß der Erfindung vor allem dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die Lauffläche (Laufbelag) ausschließlich auf dem Außenmantel des aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff, gegebenenfalls mit Verstärkungseinlagen bestehenden Tragteils liegt, der durch die Anordnung seiner Metallringe (Wulstkernring und Metallringeinlage) und durch sein Material (Metallringeinlage; Grundmaterial des Tragteils; Verstärkungseinlage) bei Belastung der Bereifung elastische Rückstellkräfte des gesamten Laufkörpers erzeugt, so daß die Last, von der Metallringeinlage ausgehend bis zum Befestigungswulst durchgehend, über den gesamten Laufkörperumfang federnd verteilt, auf dem ganzen Felgenumfang absetzbar ist.
  • Erst auf Grund einer solchen Ausgestaltung einer derartigen Bereifung ist die Wahl eines geringen Durchmessers der Metallkernringe möglich und dadurch eine solche Bereifung mit der notwendigen Elastizität herstellbar. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, daß auf Grund der hier vorgeschlagenen Ausführungsform einer solchen Bereifung die Kräfte am Fußpunkt des Reifens aufgenommen, aber sofort verteilt werden und in die Laufschalen übergehen. Zu bemerken ist noch, daß gewisse Einzelmerkmale der Bereifung nach der Erfindung, wie Lauffläche auf der äußeren Mantelfläche eines Rotationshohlkörpers, Verstärkungseinlagen sowie Federstahlringe und auch die einstückige Fertigung von Tragteilen mit Befestigungswulst jeweils an sich bekannt sind. Die erst mit der Erfindung vorgeschlagenen Merkmale bringen in Verbindung mit der bestimmungsgemäßen Verformbarkeit und Elastizität der Metallringeinlage die entscheidenden erhöhten Federungseigenschaften des erfindungsgemäßen Laufkörpers in der Weise mit sich, daß dieser nicht nur in sich durch elastische Eigenschaften und Verformbarkeit seines Tragteils unter Druckkraftübertragung auf die Felge beim überfahren von Hindernissen oder Bodenwellen oder beim Durchfahren von kurzen Bodenvertiefungen ein- und ausfedert, sondern über diese sozusagen inneren Elastizitätseigenschaften stark hinausgehend im axial im Abstand von der Felge liegenden Teil weitgehend unabhängig von der Felge eine im wesentlichen vertikale und federnde Auf- und Abwärtsbewegung ausführt.
  • Das letztgenannte wesentliche Merkmal der Erfindung ist auch bei einer anderen bekannten, insbesondere für Fahrräder und Wagen bestimmten Fahrzeugradbereifung weder gegeben noch nahegelegt, die aus einem ohne textile oder ähnliche Verstärkungseinlagen aus elastischem Werkstoff gefertigten, direkt auf der Felge sitzenden Tragteil besteht, der in seinem dem Umfang nahen Teil im Querschnitt V-förmig und zur vertikalen Felgenebene symmetrisch zu zwei Schenkeln gegabelt ist, in denen nahe jeder der beiden den Boden berührenden schmalen Laufflächen je eine federnde ringförmige Metalleinlage, z. B. vorzugsweise aus Federstahldraht, eingebettet ist, durch die in Verbindung mit dem oberen Tragteil elastische Nachgiebigkeit erreicht werden soll. Dabei verläuft die Ebene jeder der Metallringeinlagen im Betriebszustand unter Last in zur Felge hin geneigter Lage und außen nahe an dem Rand der Felge vorbei, damit die von der Metallringeinlage aufgenommene, der Last entsprechende Bodenkraft im wesentlichen im oberen, vom Boden fernliegenden Teil der Bereifung elastisch als Zugkraft auf die Felge abgesetzt werden kann, so daß also das freie Ende jedes der Bereifungsschenkel vom Felgenrand in jedem Betriebszustand einen axialen Abstand hat, der wesentlich geringer als sein radialer Abstand von diesem Felgenrand ist. Mit anderen Worten, ist also bei dieser bekannten Bereifung in keinem Betriebszustand die erfindungsgemäße Glockenform der mittleren Profillinie eines durch je einen der Bereifungsschenkel bestimmten Laufkörpers gegeben und liegt vielmehr praktisch nahezu das gleiche Aufhängeprinzip wie bei dem eingangs behandelten Stand der Technik vor. Die Last wird demnach durch die Stahlringeinlage im wesentlichen nur durch Aufhängung der Felge am oberen und seitlichen Teil der Bereifung abgesetzt, weil der jeweils unterhalb der Felge liegende bodennahe Bereifungsschenkel bzw. Tragteil wegen seiner Gestalt und schon mangels ihn zur Aufnahme wesentlicher Druckkräfte befähigenden textilen oder in dieser Hinsicht ähnlichen Verstärkungseinlagen nur einen unbeachtlich kleinen Teil der Last aufnehmen kann.
  • Im Gegensatz hierzu ist in Zusammenhang mit dem zuletzt behandelten und im besonderen entscheidenden Maße von dem Stand der Technik abweichenden Merkmal der Erfindung für diese ferner das an letzter Stelle oben aufgeführte weitere Merkmal von Bedeutung, daß die an sich bekannten Verstärkungseinlagen des Tragteils so gewählt sind, daß die Last, von der Metallringeinlage des Tragteils des Laufkörpers ausgehend, bis zum Befestigungswulst durchgehend auf den ganzen Laufkörper verteilt auf dem ganzen Felgenumfang absetzbar ist. Dieses Merkmal bedeutet, daß erfindungsgemäß der Tragteil der Bereifung durch die mit an sich bekannten Mitteln gewährleistete Zusammensetzung des Materials und der Verstärkungseinlagen des Tragteils dieser eine Steifigkeit und Biegefestigkeit in solchem Maße erhält, daß er der Verformung durch Abbiegung unter Last auch in seinem jeweils unterhalb der Felge gelegenen Bereich erheblich Widerstand leistet und somit Bodenkräfte in diesem Bereich als Druckkräfte auf die Felge abzusetzen vermag. In Verbindung mit der bekannten elastischen Verformung der Metallringeinlage zu ungefähr ovaler Gestalt ergibt sich durch den erfindungsgemäßen Tragteil eine solche auf den ganzen Felgenumfang verteilte Absetzung der Last, daß die Lastkräfte an der Felge, von ihrem untersten Punkt ausgehend, bis zu einem nahe einer waagerechten, durch die Radachse gehenden Ebene hin zunehmen und von da ab bis zum obersten Felgenpunkt wieder abnehmen - während nach dem behandelten Stand der Technik der weitaus überwiegende Teil der Last nur in einem schmalen Bereich oberhalb der Felge auf diese abgesetzt wird und unterhalb der Felge nur ein unbeachtlich kleiner Teil der Lastkräfte auf die Felge übertragen werden kann.
  • Es sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt, daß auch ein Laufrad bekannt ist, bei dem eine oder zwei Felgen des Rades in einem Stück bzw. jeweils durch einen gesonderten Teil mit einem bzw. je einem an der Felge befestigten, umlaufenden, radial und axial nach außen von der Felge abstehenden, in dem auch axial von der Felge abstehenden Bereich kegelförmigen Laufkranz in Form eines umlaufenden Bandes aus biegsamem Werkstoff, z. B. Gummi, versehen sind, dessen Kegelwinkel in diesem Bereich kleiner als 90° ist und der in diesem Bereich zum Teil durch mit der Felge verbundene oder im Bereich des Felgensitzes angreifende mechanische Glieder abgestützt sein kann.
  • Es handelt sich aber bei diesem bekannten Rad nicht um ein Fahrzeugrad im üblichen Sinne eines die Last eines mehrrädigen Fahrzeugs anteilig aufnehmenden und das Fahrzeug auf der Fahrbahn führendes oder gar vom Fahrzeug aus antreibbares Rad, sondern um ein sogenanntes Preßrad für ein landwirtschaftliches Pflanzgerät, wie es, angehängt hinter einem von einem Schlepper oder einem Gespann gezogenen landwirtschaftlichen Sägerät zur Verbesserung der Erdreichverteilung über der Säfurche, insbesondere in Verbindung mit Maispflanzgeräten, dienen soll. Die für ein solches Preßrad gestellte Aufgabe besteht darin, das Erdreich, das durch das dem Preßrad vorausgehende Drillrohr seitlich bzw. beidseitig zur Furche aufgeworfen wurde und meist schon durch hinter dem Drillrohr und vor dem Preßrad angeordnete sogenannte Häufel- oder Zudeckschare regelmäßig zum größten Teil wieder in die mit den Saatgutkörnern versehene Furche eingefüllt wird, über der Furche festzudrücken und beidseitig der Furche möglichst wieder einzuebnen, um die Bodenfläche für gleichmäßiges Aufsprühen von pulverförmigen Unkrautbekämpfungsmitteln geeignet zu machen. Diese Aufgabe und ihre vorgenannte Lösung liegen weit entfernt von den für die Erfindung gestellten und durch diese gelösten Aufgaben für die Bereifung eines Fahrzeugrades. Insbesondere ist die nur bei losem Erdreich vorhandene Andrückwirkung des bekannten Preßrades gleichfalls nicht mit .den Lauf- oder Federungseigenschaften der erfindungsgemäßen Bereifung vergleichbar. Ferner ist bei dem bekannten Preßrad keine eingebettete Metallringeinlage vorgesehen.
  • Für insbesondere weichen Ackergrund - aber nicht für lose aufgehäufeltes Erdreich - ist für eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß der Laufbelag des Laufkörpers oder jedes von zwei auf der Felge bzw. einem Felgenpaar miteinander vereinigten Laufkörpern sich bis zum Bereich des zugehörigen Befestigungswulstes erstreckt. Das hat bei der erfindungsgemäßen starken Einfederungsmöglichkeit des axial außenliegenden (und bei hartem Boden allein die Last aufnehmenden) Laufkörperteils den Vorteil, daß bei einer starken Einnannter Weise zusammenarbeitenden Laufkörpern zum Tragen kommt, der Bodendruck entsprechend verringert wird und im Falle von zwei in vorgenannter Weise zusammen arbeitenden Laufkörpers ein und desselben Rades weicher Boden zwischen den axial und radial von der jeweiligen Felgenstirnseite abstehenden Tragteilen gehindert wird, axial nach außen auszuweichen.
  • Die vorgenannten Vorteile für die guten Laufeigenschaften sowohl bei glatter und harter Straße als auch auf weichem Baustellen- oder Ackerboden sind aus den schon genannten Gründen bei den bekannten Bereifungen nicht bzw. nicht in einem vergleichbaren Maße vorhanden, ebenso fehlen dort die erfindungsgemäß gegebenen guten Stabilitäts- und Seitenführungseigenschaften in hohem Maße, vor allem auch bei Antrieb des erfindungsgemäß bereiften Rades und beim Kurvenfahren.
  • Weitere Vorteile, die sich insbesondere für die gezeichneten oder im Grundgedanken ähnliche Ausführungsformen der Erfindung ergeben, sind weiter unten im Zusammenhang mit deren Beschreibung aufgeführt.
  • Nachstehend sind an Hand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, die deren Grundgedanken - in den Zeichnungen zum Teil schematisch - darstellen, und zwar zeigt F i g. 1 einen Teil eines Fahrzeugrades mit einer erfindungsgemäßen Bereifung, die aus zwei auf einer gemeinsamen Felge sitzenden und zentrierten Laufkörpern besteht, im Querschnitt, F i g. 2 einen Teil eines Fahrzeugrades mit einer Bereifung nach F i g. 1, deren zwei Laufkörper jedoch etwas abweichend von F i g. 1 geformt sind, im Querschnitt, F i g. 3 einen Teil eines Fahrzeugrades mit einer aus zwei auf einer gemeinsamen Felge angebrachten Laufkörpern bestehenden Bereifung ähnlich F i g. 1 und 2, deren Laufkörper jedoch in einem einzigen Stück ausgebildet sind, im Querschnitt, F i g. 4 eine Laufspur des mit einer Bereifung nach F i g. 1 bis 3 versehenen Fahrzeugrades in weichem Boden, F i g. S einen Teil eines Fahrzeugrades mit einer Bereifung aus nur einem asymmetrisch zur Felge angebrachten Laufkörper nach Art der F i g. 1 bis 3, im Querschnitt, F i g. 6 die obere Hälfte eines Fahrzeugrades mit einer Bereifung nach einer Art der F i g. 1 bis 3, die aus zwei einzeln auf unabhängig voneinander drehbaren Felgen angeordneten Laufkörpern besteht, im Querschnitt. Die Bereifung des Fahrzeugrades nach F i g. 1 und 2 besteht in ihren erfindungsgemäßen Teilen im wesentlichen aus zwei voneinander unabhängigen Laufkörpern 1, deren sich von ihrem mit je einem Wulstkernring 2 versehenen Befestigungswulst 6 weg erstreckender Teil die Gestalt eines axialen Abschnittes der Mantelwand einer (in diesem Abschnitt) nach außen konvex gewölbten Glocke besitzt, deren äußerer freier Rand axial weiter von der Felge (Felgenhorn) absteht, als er radial von ihr (bzw. ihm) absteht. Diese Laufkörper besitzen je einen Tragteil 4, der in an sich bekannter Weise aus geeignetem elastischem Kunststoff oder aus Kautschuk bzw. einer oder mehreren Kautschukmischungen hergestellt ist und in den je nach der beabsichtigten Beanspruchung in ein-oder mehrschichtigem Aufbau angebrachte Verstärkungseinlagen 5 aus Baumwolle, Seide, synthetischem Werkstoff, z. B. Polyamidgespinst oder -gewebe, Stahldrähten oder -seilen, in geeigneter, z. B. der bei Luftreifen üblichen Weise eingebettet sind.
  • In jedem der Laufkörper 1 ist der Wulstkernring 2 im Befestigungswulst im Bereich seines für den Felgensitz vorgesehenen Teils gegebenenfalls mit Hilfe von Kautschukmetallverbindungen und/oder mechanischer Verankerungen eingebettet und mit den Verstärkungseinlagen 5 und/oder der Werkstoffmasse verbunden, die durch Aushärtung des Kunststoffes oder Vulkanisation des Kautschuks gebildet ist. In der Nähe seines axial außenliegenden Randteils ist in jeden der Laufkörper 1 eine Metallringeinlage 3, nämlich ein Kernring geeigneten Querschnittes oder in Form spiralig bzw. schraubenlinienförmig aufgewickelter federnder Bänder in ähnlicher Weise eingebettet.
  • Jeder der Wulstkernringe 2 kann aus im Querschnitt einteiligem, geeignetem Werkstoff unterschiedlichen Querschnittes, aus Stahldrähten gefertigten Stahlseilen oder auch aus gewickelten Stahldrahtbunden, wie sie bei Kraftfahrzeugreifen üblich sind, bestehen.
  • Die Metallringe oder -bänder sind mit einem Querschnitt beliebiger Form, z. B. vollem oder hohlem Querschnitt, vorzugsweise einteilig gefertigt. Die Wulstkernringe 2 und die Metallringeinlagen 3 können jeweils auch aus mehreren neben- und/oder übereinander angeordneten Ringen bestehen. Bei allen Ausführungsformen sollen die Wulstkernringe und die Metallringeinlagen koaxial zur Achse der Bereifung bzw. des Fahrzeuges verlaufen, solange die Bereifung nicht belastet ist.
  • Auf der radial außenliegenden Seite der genannten, glockenförmigen Mantelabschnitte der Laufkörper 1 ist jeweils ein zweckmäßig profilierter Laufbelag 9, und zwar über die ganze Breite ihres Querschnittes bzw. dieser Außenfläche oder über einen Teil ihrer Breite angebracht. An den axial äußeren Rändern der Laufkörper 1 braucht der Laufbelag 9 nicht scharfkantig in die offene Stirnfläche des Laufkörpers 1 überzugehen, sondern kann dort auch weitgehend zu dieser hin abgerundet sein, wie es in F i g. 4 für die durch Radabdruck in weichem Boden erhaltene Laufspur angedeutet ist.
  • Die Laufkörper 1 werden mit einem zweckentsprechenden zentralen Ausschnitt bzw. Innendurchmesser ihrer Befestigungswülste - im Falle von F i g. 1 und 2 mit diesen stirnseitig aneinanderliegend - auf den Felgensitz 16 der Felge 7 aufgelegt, in dieser Lage zentriert und in diesen fest, z. B. mittels Befestigungsschrauben 15 eingeklemmt. Zu diesem Zweck ist die Felge 7 in axialer Richtung zweiteilig ausgebildet, wobei ein Teil des Felgensitzes 16 der Felge im allgemeinen einen abnehmbaren Felgenteil bildet, der axial gegen den auf der Radachse angebrachten Felgenteil angelegt und mittels der Befestigungsschrauben 15 festgezogen werden kann. Der Bodenteil der Felge 7 wird jeweils - wie bei jedem anderen Kraftfahrzeugrad - an dem Ende der Nabe bzw. Achse des Fahrzeuges abnehmbar befestigt, z. B. an bzw. auf diese aufgeschraubt. Statt zwei Laufkörper 1 gemäß F i g. 1 und 2 mit ihren Stirnseiten aneinanderliegend auf der Felgenseite aufzuspannen, kann gemäß F i g. 5 ein einziger solcher Laufkörper auf einem entsprechend schmaler ausgebildeten Felgensitz 16 einer Felge 7 in gleicher Weise aufgespannt werden, da die erfindungsgemäße Bereifung nicht notwendig eine doppelspurige Bereifung zu sein braucht; allerdings hat die doppelspurige Ausbildung nach F i g. 1 bis 3 nicht nur an sich bekannte Vorteile für Verringerung des Bodendrucks und Ausgleichs von Seitenkräften beim Fahren und im Stand, z. B. beim Auswechseln eines Rades, sondern liefert beim Fahren auf weichem Boden auch noch von beiden Seiten her axial zur senkrechten Mittelebene der Bereifung hin gerichtete Kräfte, die ein Ausweichen des Erdreichs, statt axial nach außen, weitgehend axial nach innen und somit seine Verfestigung bewirken.
  • Bei der doppelspurigen Ausbildung der erfindungsgemäßen Bereifung nach F i g. 3 ist an Stelle von zwei mit zwei Befestigungswülsten stirnseitig aneinander anliegenden Laufkörpern 1 im Felgensitz 16 der Felge 7 nur ein einziger Laufkörper 1' mit nur einem gemeinsamen mittleren Befestigungswulst 6 - der einen Wulstkernring 2 gemäß F i g. 3 oder deren zwei gemäß F i g. 2 aufweist - angebracht (in der Zeichnung sind die gleichen Bezugszeichen in gleicher Bedeutung wie bei F i g. 1 und 2 verwendet). In F i g. 1 bis 3 ist zur Veranschaulichung noch der axiale Abstand 8 der beiden in den Randteilen der Laufkörper bzw. Laufkörperhälften eingebettete Metallringeinlagen 3 eingetragen. Wie ersichtlich, ist dieser Abstand 8 erheblich größer als das zweifache - und somit auch der axiale Abstand des äußeren freien Randes jeder Laufkörperhälfte der F i g. 3 bzw. jedes einzelnen Laufkörpers 1 der F i g. 1 und 2 von der Felge bzw. vom Felgenhorn erfindungsgemäß erheblich größer als das Maß - des radialen Abstandes dieses freien Randes von der Felge bzw. vom Felgenhorn.
  • Solange dieser axiale Abstand des bzw. jedes freien äußeren Randes jedes Laufkörpers 1 bzw. jeder Hälfte des Doppellaufkörpers 1' größer als der radiale Abstand dieses Randes von der Felge bzw. dem Felgenhorn ist - wie es dem Begriff des axialen Abschnitts der Mantelwand einer nach außen konvex gewölbten Glocke hinsichtlich des radialen Abstandes ihres freien Außenrandes vom Umfang des Glockenbodens entspricht -, kann im Rahmen dieses Verhältnisses der Abstand 8 auch größer oder kleiner als in F i g. 3 gezeichnet gewählt werden. Dementsprechend kann in diesem Rahmen auch die Federcharakteristik der aus ein oder zwei Laufkörpern 1 bzw. Laufkörperhälften (F i g. 1 bis 3) bestehenden Bereifung weiterhin den notwendigen bzw. verlangten Erfordernissen durch entsprechende Wahl der Durchmesserunterschiede zwischen den Wulstkernringen 2 und den Metallringeinlagen 3, deren gegenseitigen Abstandes 8 (F i g. 1 bis 3) sowie der Form der Laufkörper 1 bzw. .der Hälften des Laufkörpers 1' selbst, die z. B. mit unterschiedlichen Krümmungen ausgeführt sein können (F i g. 2), angepaßt werden. Die in F i g. 2 dargestellten ausgezogenen Umrisse der Laufkörper 1 stellen dabei, von der Achse aus gesehen, nach außen hin keine äußere Begrenzung der Glockenmantelwandform bzw. -krümmung dar, sondern es können sich diese Krümmungen, insbesondere bei kleinerem gegenseitigem Abstand 8 als gezeichnet, auch noch weiter, als zeichnerisch dargestellt, nach außen erstrecken.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 ist erfindungsgemäß vorgesehen, zum Erleichtern der Lenkung zwei Radscheiben 12 mit je einem Laufkörper 1 unabhängig voneinander drehbar auf der Radachse zu lagern. Die eine dieser Radscheiben bzw. -felgen kann auch undrehbar auf ihrer Achse gelagert sein, damit sie Antriebskräfte übertragen kann. Nur die andere Radscheibe 12 ist dann lose drehbar auf der gleichen Achse gelagert.
  • Die Schulterhornringe 13 nach F i g. 6, die die Wülste der Laufkörper 1 aufnehmen, brauchen nicht radial und eben zu verlaufen, sondern können vorteilhaft, von der Radachse aus gesehen, konvergierend verlaufen.
  • Wird die durch die zwei Laufkörper 1 gebildete Bereifung (F i g. 1 bis 3) belastet, so verschieben sich die verhältnismäßig starren Metallringeinlagen 3 gegenüber den auf der Felge 7 eingespannten Wulstkernringen 2 exzentrisch, wobei sich außerdem jeweils die vertikale Ebene, in der einer der Metallkernringe 3 in unbelastetem Zustand liegt, in einen Winkel zu dieser Ebene der Wulstkernringe 2 einstellt. Dabei können sich die Berührungsstellen des Laufkörperbelags 9 mit dem Boden an jedem der äußeren Ränder unter dem Bodendruck und dem Druck des zwischen diesen Rändern und den Befestigungswülsten eingepreßten Erdreichs etwas axial nach außen relativ zur Felge verschieben und die Krümmungen des Trageteils 4 jedes der Laufkörper in seinem bodennahen Bereich etwas und anders als in seinem bodenfernen Bereich ändern und kann sich eine Neigung der genannten Ebene in einem kleinen Winkel zur Vertikalen ergeben. Zufolge der erfindungsgemäßen Gestaltung des Tragteils des Laufkörpers, insbesondere seiner Verstärkungseinlagen, und der Absetzung der Last, von der Metallringeinlage ausgehend bis zum Befestigungswulst, durchgehend über den ganzen Laufkörperumfang, verteilt auf den ganzen Felgenumfang, ist praktisch dieser Neigungswinkel sehr klein und liegt die genannte Ebene auch nach Belastung des Laufkörpers meist noch nahezu vertikal, wenn auch exzentrisch nach oben verschoben; entgegen dieser Neigungs- und Verschiebungsbewegung wirken die elastischen Rückstellkräfte jedes Laufkörpers 1, die mit wachsender Relativbewegung der Metallringeinlagen 3 gegenüber den Wulstkernringen 2 größer werden. Es ist klar, daß durch geeignetes Ausbilden der Laufkörper 1 hinsichtlich ihrer Werkstoffeigenschaften die die Fahrzeuglast kompensierenden Rückstellkräfte der Laufkörper in jeder gewünschten Weise beeinflußt werden können, z. B. durch einen der gewünschten Wirkung angepaßten Elastizitätsmodul des Werkstoffes der Laufkörper, durch das Anpassen der Fadenwinkel- und/oder durch zweckmäßige Anwendung der Stärken, der Zahl und der Qualität der Verstärkungseinlagen.
  • Die federnden Metallringeinlagen 3 tragen ihrerseits durch hohe elastische Rückstellkräfte zur Begrenzung und Kompensierung einer durch die Fahrzeuglast bewirkten Verformung (Abflachung) des Reifenumfangs stark bei, und sie setzen diese auf die Räder verteilte Last auf den ganzen Umfang der Laufkörper 1 ab; dabei erleiden sie im allgemeinen eine Deformation von der Kreis- zur Ovalform, verbunden mit einer kleinen zusätzlichen Abplattung an der Bodenberührungsstelle. Diese Deformationen der Metallkernringe 3 können durch geeignete Wahl ihres Werkstoffes und ihres an sich beliebigen Querschnittes auf ein gewünschtes Maß gebracht werden.
  • Die Verwendung von mit druckluftlosen, erfindungsgemäßen Laufkörpern 1 oder 1' montierter Bereifungen bzw. Fahrzeugräder macht das Mitführen vollständiger Reserveräder im Kraftfahrzeug unnötig, da nur mehrere solche Laufkörper mitgenommen werden müssen, die im Fahrzeug platzsparend ineinandergelegt untergebracht werden können. Ist ein Laufkörper 1 eines Fahrzeugrades beschädigt, so braucht nur dieser ausgewechselt zu werden. Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, braucht zum Abnehmen und Aufsetzen eines Laufkörpers 1 nicht das ganze Rad vom Fahrzeug, sondern nur der Laufkörper von seiner Felge, beispielsweise durch Lösen seiner Befestigungsschrauben 15 abgenommen zu werden. Bei Verwendung von zwei Laufkörpern entsprechend F i g. 6 kann, wenn der eine der Laufkörper 1 beschädigt und abgenommen ist, vorübergehend der andere allein weiterbenutzt werden.
  • Der im allgemeinen axial nach außen zu offene Hohlraum jedes der Laufkörper 1 kann auch durch eine Füllung aus einem für die wesentliche Wirkung der Fahrzeugbereifung, insbesondere für die Verformung bedeutungslosen Werkstoff, z. B. elastischem Schaummaterial wie Kunstschaumstoff auf Basis der Polyurethane od. dgl., mehr oder weniger gefüllt und gegebenenfalls sogar nach außen hin abgedichtet sein. Dadurch kann unter anderem das Ansammeln von Schmutz in dem jeweiligen Hohlraum verhindert werden. Die Füllung kann an der inneren Umfangsfläche jedes der Laufkörper angebracht sein.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bereifung für ein Fahrzeugrad, insbesondere für Kraftfahrzeuge, die aus ein oder zwei druckluftlosen Laufkörpern besteht, die (je) einen Tragteil und einen damit verbundenen Laufbelag aufweisen, wobei der Tragteil (je) einen radialen, mit Wulstkernring verstärkten Befestigungswulst besitzt, der - gegebenenfalls zusammen mit dem Befestigungswulst des anderen Laufkörpers -zwischen Flanschen der Felge eines Rades mittels eines Felgenteils einklemmbar ist, und der Tragteil sich ferner radial und axial vom Befestigungswulst weg erstreckt, so daß er zusammen mit dem Rad einen sich von der Radebene aus nach außen erweiternden Rotationshohlkörper bildet, in dessen äußerem, freiem Randteil mindestens (je) eine Metallringeinlage, vorzugsweise aus Stahl, eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche (Laufbelag 9) ausschließlich auf dem Außenmantel des aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff, gegebenenfalls mit Verstärkungseinlagen bestehenden Tragteils (4) liegt, der durch die Anordnung seiner Metallringe (Wulstkernring 2 und Metallringeinlage 3) und durch sein Material (Metallringeinlage 3; Grundmaterial des Tragteils 4; Verstärkungseinlage 5) bei Belastung der Bereifung elastische Rückstellkräfte des gesamten Laufkörpers (1) erzeugt, so daß die Last, von der Metallringeinlage (3) ausgehend bis zum Befestigungswulst (6), durchgehend über den gesamten Laufkörperumfang, federnd verteilt auf dem ganzen Felgenumfang, absetzbar ist. z. Bereifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federungseigenschaften des Tragteils (4) durch die Wahl der Durchmesserunterschiede von Wulstkernring (2) und Metallringeinlage (3) sowie deren axialen Abstand (a) einstellbar sind. 3. Bereifung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufbelag (9) des Laufkörpers (1) sich bis zum Bereich des Befestigungswulstes (6) erstreckt und zumindest annähernd parallel zum Tragteil (4) verläuft. 4. Bereifung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede Metallringeinlage (3) die Form einer spiralig gewundenen Feder hat. 5. Bereifung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlagen (5) des Tragteils (4) in an sich bekannter Weise aus Baumwolle, Seide, synthetischem Werkstoff und/oder Stahlkord oder sonstigem geeigneten Werkstoff bestehen. 6. Bereifung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Tragteil (4), ausgehend vom Befestigungswulst (6) bis zur Metallringeinlage (3), im Axialschnitt etwa konische, konvexe oder konkave Gestalt besitzt. 7. Bereifung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen aus zwei Laufkörpern (1' und 1") und einem gemeinsamen Befestigungswulst (6) in einem einzigen Stück bestehenden Reifen bildet. B. Bereifung nach einem .der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gemeinsam die Last aufnehmende Laufkörper (1) einzeln auf Felgen (Schulterhornring 13) von unabhängig voneinander drehbaren Rädern (12) angeordnet sind, von denen ein Rad mit der sie tragenden Achse undrehbar verbunden sein kann. 9. Bereifung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Laufkörperverformung nicht behindernde Füllung, vorzugsweise elastisches Schaummaterial, mindestens in einem Teil des Laufkörperhohlraumes an der inneren Umfangsfläche jedes Laufkörpers (1) angebracht ist.
DEM56850A 1962-08-16 1963-05-16 Bereifung fuer ein Fahrzeugrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit drucklosem Laufkoerper Pending DE1296036B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB31423/62A GB1013214A (en) 1962-08-16 1962-08-16 Improvements in or relating to vehicle wheels
GB460263 1963-02-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1296036B true DE1296036B (de) 1969-05-22

Family

ID=26239259

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM56850A Pending DE1296036B (de) 1962-08-16 1963-05-16 Bereifung fuer ein Fahrzeugrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit drucklosem Laufkoerper

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3163199A (de)
BE (1) BE636167A (de)
CH (1) CH435003A (de)
DE (1) DE1296036B (de)
ES (1) ES290758A1 (de)
FR (1) FR1372593A (de)
GB (1) GB1013214A (de)
LU (1) LU44068A1 (de)
NL (1) NL295651A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ZA774810B (en) * 1976-09-13 1978-06-28 Goodyear Tire & Rubber Non-pneumatic structurally resilient integrated wheel-tire
FR2619055B1 (fr) * 1987-08-04 1989-10-13 Michelin & Cie Bandage elastique non pneumatique
CA3231799A1 (en) * 2021-10-21 2023-04-27 Derek Hird Non-pneumatic tires for in-field irrigation systems

Citations (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US601826A (en) * 1898-04-05 Vehicle-tire
GB133421A (de) * 1900-01-01
US966674A (en) * 1909-08-14 1910-08-09 William H Eynon Elastic vehicle-tire.
FR504226A (fr) * 1918-10-07 1920-06-28 William Heggie Bandage pour voitures automobiles et autres véhicules
DE328854C (de) * 1918-10-07 1920-11-05 William Heggie Bereifung fuer Wagenraeder
US1365243A (en) * 1919-09-29 1921-01-11 Heggie William Tire for motor-cars and other vehicles
GB309327A (en) * 1928-05-12 1929-04-11 Hiram Smethurst Howarth Improvements in solid rubber tyres
US1887019A (en) * 1931-09-28 1932-11-08 James D Hart Resilient tire
US2016095A (en) * 1931-05-07 1935-10-01 James V Martin Elastic tire
US2249638A (en) * 1939-07-08 1941-07-15 Int Harvester Co Wheel
FR884731A (fr) * 1942-08-04 1943-08-25 Bandage souple amovible pour roues de véhicules
FR888122A (fr) * 1942-05-07 1943-12-03 Roue élastique
GB560242A (en) * 1942-10-09 1944-03-27 George Newland Highfield Improvements in or relating to wheels
DE916154C (de) * 1951-12-13 1954-08-05 Ruthmann Maschf Anton Vollgummibereifung mit Lastenverteilungsring
FR1252169A (fr) * 1959-12-17 1961-01-27 Bandage souple pour roue de véhicule

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA485891A (en) * 1952-08-19 Enjar Wheels Resilient tire
US1214137A (en) * 1916-05-08 1917-01-30 Leonard E Clawson Resilient tire.

Patent Citations (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US601826A (en) * 1898-04-05 Vehicle-tire
GB133421A (de) * 1900-01-01
US966674A (en) * 1909-08-14 1910-08-09 William H Eynon Elastic vehicle-tire.
FR504226A (fr) * 1918-10-07 1920-06-28 William Heggie Bandage pour voitures automobiles et autres véhicules
DE328854C (de) * 1918-10-07 1920-11-05 William Heggie Bereifung fuer Wagenraeder
US1365243A (en) * 1919-09-29 1921-01-11 Heggie William Tire for motor-cars and other vehicles
GB309327A (en) * 1928-05-12 1929-04-11 Hiram Smethurst Howarth Improvements in solid rubber tyres
US2016095A (en) * 1931-05-07 1935-10-01 James V Martin Elastic tire
US1887019A (en) * 1931-09-28 1932-11-08 James D Hart Resilient tire
US2249638A (en) * 1939-07-08 1941-07-15 Int Harvester Co Wheel
FR888122A (fr) * 1942-05-07 1943-12-03 Roue élastique
FR884731A (fr) * 1942-08-04 1943-08-25 Bandage souple amovible pour roues de véhicules
GB560242A (en) * 1942-10-09 1944-03-27 George Newland Highfield Improvements in or relating to wheels
DE916154C (de) * 1951-12-13 1954-08-05 Ruthmann Maschf Anton Vollgummibereifung mit Lastenverteilungsring
FR1252169A (fr) * 1959-12-17 1961-01-27 Bandage souple pour roue de véhicule

Also Published As

Publication number Publication date
GB1013214A (en) 1965-12-15
ES290758A1 (es) 1963-12-01
CH435003A (de) 1967-04-30
NL295651A (de)
BE636167A (de)
US3163199A (en) 1964-12-29
FR1372593A (fr) 1964-09-18
LU44068A1 (de) 1965-01-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2534081A1 (de) Luftreifen
DE1953289B2 (de) Guertelluftreifen mit radialer karkasse
DE2250955B2 (de) Gleitschutz fuer fahrzeugraeder, insbesondere raeder fuer tourenfahrzeuge
DE2515853A1 (de) Luftreifen
DE1296036B (de) Bereifung fuer ein Fahrzeugrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit drucklosem Laufkoerper
DE1955669A1 (de) Fahrzeugluftreifen
AT208120B (de) Rechenradheumaschine mit mehreren, nur durch Bodenberührung in Drehung versetzbaren Rechenrädern
EP0683733B1 (de) Fahrzeugrad
DE69107258T2 (de) Luftreifen mit doppelter Lauffläche.
DE2700318A1 (de) Raupe fuer einen ringfoermigen elastischen reifen
DE2655764A1 (de) Fahrzeugreifen
DE2314036A1 (de) Reifen, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE2922255A1 (de) Luftloser fahrzeugreifen
DE1038931B (de) Reifen zur Anbringung an landwirtschaftliche Geraeteraeder
DE2745265A1 (de) Fahrzeugreifen fuer die antriebsraeder von landwirtschaftlichen schleppern o.dgl. fahrzeugen
DE4402296A1 (de) Bereiftes Fahrzeugrad
DE2314241A1 (de) Tragkoerper fuer ein zellenloses schaufelrad
DE102017002727A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Walzen von insbesondere Ackerböden o. dgl. Nutzflächen
DE10141991B4 (de) Landwirtschaftliche Bestellkombination
DE1201201B (de) Pneumatisches Raupenband fuer Fahrzeuge, insbesondere landwirtschaftliche Zugmaschinen
AT139905B (de) Luftreifen.
EP0340548A1 (de) Bodenwalze
DE1171755B (de) Raupenrad fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Ackerschlepper
DE4310714A1 (de) Luftreifen
DE599925C (de) Luftreifen mit einer verhaeltnismaessig schmalen, in der Querrichtung gewoelbten Laufflaeche