DE1083303B - Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Fernschreibnachrichten ueber Speichervermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Fernschreibnachrichten ueber SpeichervermittlungsanlagenInfo
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Description
Es ist in der Fernschreibtechnik bekannt, für die Übertragung von Nachrichten Speichervermittlungsanlagen
zu benutzen. Diese bringen unter anderem den Vorteil einer besseren Ausnutzung der einzelnen Leitungen
als Wählvermittlungsanlagen. Die bekannten Speichervermittlungsanlagen enthalten Empfangsaggregate, in denen die ankommenden Nachrichten
aufgenommen und gespeichert werden, und Sendeaggregate, die die einzelnen gespeicherten Nachrichten
jeweils an den gewünschten Teilnehmer senden.
Derartige Speichervermittlungsanlagen werden bislang in der Regel mit Lochstreifen als Aufzeichnungsträger
ausgerüstet, d. h., die Empfangsaggregate sind Empfangslocher, die die empfangene Nachricht in
einem Lochstreifen aufnehmen. Diese Lochstreifen können dann ungeschnitten oder geschnitten weiterverarbeitet
werden. Beim Betrieb mit geschnittenen Lochstreifen wird der vom Empfangsapparat mit
einer Nachricht versehene Lochstreifen am Ende der Nachricht von einer Bedienungsperson abgeschnitten; ao
dieser Lochstreifenabschnitt wird dann manuell in das Sendegerät, den Lochstreifenabtaster, eingelegt,
das Sendegerät wird an die gewünschte Leitung angeschaltet, und die Nachricht wird nun ausgesendet.
Bei Vermittlungen, die ungeschnittene Lochstreifen verarbeiten, ist jedem Empfangs aggregat ein Sendegerät
fest zugeordnet. Das Sendegerät wird jeweils durch Abtasten einer Leitangabe selbsttätig oder auch
durch eine manuelle Tastensteuerung von einer Bedienungsperson an die in der gewünschten Richtung
weiterführende Leitung angeschaltet.
Derartige Speichervermittlungen arbeiten zufriedenstellend. Nachteilig ist jedoch der Verbrauch an
Lochstreifen. Darüber hinaus ist es manchen Teilnehmern, die an derartige Vermittlungssysteme angeschlossen
sind, unerwünscht, daß die nur die beteiligten Teilnehmer angehende Nachricht in einem
jederzeit reproduzierbaren Lochstreifen bei der Vermittlung vorliegt. Dies ist bei Wählvermittlungsanlagen,
die die beteiligten Teilnehmer unmittelbar miteinander verbinden, nicht der Fall.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für die Übertragung von Fernschreibnachrichten,
bei der die ankommenden Leitungen in einer Speichervermittlungsanlage zusammengefaßt werden,
so daß die Nachricht eines Teilnehmers, unabhängig davon, ob der gerufene Teilnehmer besetzt ist oder
nicht, in die Speichereinrichtung abgesetzt werden kann. Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung
ist aber im Gegensatz zu bekannten Anordnungen rein elektronisch aufgebaut.
Bei dem Aufbau einer rein elektronischen Speichervermittlungsanlage
könnte man an sich genau so vorgehen wie bei einer üblichen Lochstreifenvermittlung.
Schaltungsanordnung zum übertragen
von Femschreibnachrichten
über Speichervermittlungsanlagen
über Speichervermittlungsanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr.-Ing. Wilhelm Lockemann, Haar bei München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
In diesem Fall wäre lediglich für die verschiedenen Nachrichten ein elektronischer und daher im allgemeinen
beliebig oft verwendbarer Speicher vorzusehen, der in der Lage ist, die ankommenden Nachrichten
aufzunehmen und zum gegebenen Zeitpunkt, nämlich dann, wenn der gerufene Teilnehmer frei ist,
wieder abzugeben. Eine derartige Anordnung könnte ohne weiteres funktionsfähig aufgebaut werden, hätte
jedoch den Nachteil, daß sehr große Eingangsspeicher vorgesehen werden müßten, da sie für die längste vorkommende
Nachricht auszulegen wäre. Darüber hinaus wäre es bei elektronischen Speichereinrichtungen
nur mit besonderen Kunstschaltungen möglich, das Einspeichern und Ausspeichern gleichzeitig bzw.
intermittierend durchzuführen, wie es bei einem Lochstreifen in Form des Lochens und nachfolgenden Abtastens
sehr einfach möglich ist, ohne daß einer dieser Vorgänge durch den anderen gestört würde.
Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, ist bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung in jeder ankommenden
und in jeder abgehenden Fernschreibleitung je ein nur einem Teil einer Fernschreibnachricht
fassender Zwischenspeicher vorgesehen, der seinen Nachrichteninhalt mit erhöhter Telegrafiergeschwindigkeit,
vorzugsweise in einer der zwischen den Kombinationsschritten zweier Fernschreibzeichen
auftretenden Pausen der mit normaler Telegrafiergeschwindigkeit erfolgenden Aufnahme bzw. Abgabe
von Fernschreibnachrichten von der bzw. an die Fernschreibleitung über einen zentralen Auswerter an
einen Hauptspeicher abgibt bzw. von diesem erhält.
Bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist also in jeder Teilnehmerleitung ein beispielsweise
unter dem Namen »Schieberegister« bekanntgeworde-
009 5H0/219
nes Register vorzusehen, das hinsichtlich seiner Speicherkapazität so ausgelegt ist, daß es nur einen
ganz bestimmten Nachrichtenteil, nämlich beispielsweise zehn Fernschreibzeichen, aufzunehmen in der
Lage ist. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, ein aus Magnetkernen mit zumindest angenähert rechteckiger
Hystereseschleife aufgebautes Schieberegister vorzusehen, in das die ankommenden Fernschreibzeichen
entweder im reinen Serienbetrieb oder auch in einem gemischten Serien-Parallel-Betrieb eingespeichert
werden. Der Einspeichervorgang wird in vorteilhafter Weise von Abtastimpulsen aus beispielsweise in den
Leitungen vorgeschalteten Entzerrern gesteuert, und zwar derart, daß lediglich die für das Zeichen charakteristischen
Telegrafierschritte (Codeschritte), nicht aber der Anlaufschritt und der Sperrschritt, eingespeichert
werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand des in Fig. 1 der Zeichnung dargestellten
Blockschaltbildes im folgenden erläutert:
Es wird vorausgesetzt, daß über eine Speichervermittlungseinrichtung
die Teilnehmer α bis k wahlweise mit den Teilnehmern I bis s verbunden werden sollen.
Hierzu ist jeder ankommenden Leitung ein Register ERa bis ERk, nämlich ein Schieberegister mit den erwähnten
Eigenschaften, zugeordnet. Diese Schieberegister sind über ein Entkopplungsfeld E1 mit einem
Auswerter. A verbunden. Der Auswerter A seinerseits steht in Verbindung mit einem Speicher Sp. Dieser
Speicher Sp kann z. B. ein üblicher Trommelspeicher sein. Die Speicherkapazität eines Trommelspeichers
ist so groß, daß die anfallenden Nachrichtenmengen \'orübergehend gespeichert werden können.
Die gesamte Anordnung arbeitet folgendermaßen: Es sei angenommen, daß der Teilnehmer α eine Nachrieht
an den Teilnehmer η abgeben will. In diesem Fall sendet er seine Nachricht an die Vermittlungsanlage, und zwar zunächst das Kennzeichen des gerufenen
Teilnehmers, das Kennzeichen seines Anschlusses und anschließend die Nachricht. Die Fernschreibzeichen
werden zunächst in dem Register ERa gespeichert. Jedesmal, wenn das Register ERa gefüllt
ist — dies sei voraussetzungsgemäß jeweils nach zehn Fernschreibzeichen der Fall —, wird der Registerinhalt
an den Auswerter A bzw. über den Auswerter A an den Speicher Sp weitergegeben. Der Auswerter A ist nun
auf Grund seines Aufbaues bzw. der Programmierung in der Lage, die einzelnen Nachrichtenabschnitte
jeweils so an den Speicher Sp weiterzugeben, daß sie an fortlaufende Speicherplätze innerhalb des Speichers
Sp kommen, so daß sie auch fortlaufend wieder abgetastet werden können.
Das Kriterium für den gerufenen Teilnehmer, also beispielsweise die Wählzeichen, wird in dem Speicher
Sp beispielsweise innerhalb des sogenannten Adressenteils gespeichert, wobei im Adressenteil gleichzeitig
der Speicherplatz bezeichnet ist, auf den die zugehörige Information gespeichert ist, die für den gerufenen
Teilnehmer bestimmt ist. Abhängig von diesem Kennzeichen kann nun der gerufene Teilnehmer
über das Koppelfeld E 2 angerufen und belegt werden; sobald die Verbindung hergestellt ist, werden
die einzelnen Nachrichtenstücke, also beispielsweise wiederum jeweils zehn Fernschreibzeichen, an das
Ausgangsregister ARn abgegeben und von dort mit der für den gerufenen Teilnehmer w geeigneten Telegrafiergeschwindigkeit
ausgesendet. Die Auffüllung des Ausgangsregisters ARn erfolgt dann fortlaufend
so lange, bis die gesamte Nachricht an den Teilnehmer abgesetzt ist.
Der Auswerter A und der Speicher Sp arbeiten mit einer im Vergleich zur Telegrafiergeschwindigkeit
hohen Impulsfolgefrequenz, z. B. 100 kHz. Es ist allgemein üblich, datenverarbeitende elektronische Systeme,
also z. B. auch Rechenanlagen, mit derartigen Geschwindigkeiten zu betreiben, und es ist bekannt,
daß bei diesen Geschwindigkeiten innerhalb eines Auswerters ein Vergleichen und Einstellen der einzelnen
Schaltglieder durchaus möglich ist. Durch diesen großen Geschwindigkeitsunterschied ist es
möglich, die einzelnen Eingabe- und Ausgaberegister ERa bis ARz jeweils zwischen zwei Fernschreibzeichen,
also zu den Zeiten, in denen auf den ankommenden und abgehenden Leitungen der Sperrschritt
und der Anlaufschritt gesendet wird, zu leeren bzw. zu füllen. Unterstellt man beispielsweise, daß der
Speicher Sp zum Erreichen eines bestimmten Speicherplatzes im ungünstigsten Fall eine Zugriffszeit von
10 ms habe, was für übliche Trommelspeicher zutrifft, und daß zum Einstellen der Schalter innerhalb
des Entkopplungsfeldes El und des Auswerters A insgesamt 1 ms notwendig ist, um die Verbindung
zwischen dem entsprechenden Register und dem Hauptspeicher herzustellen, dann werden also bis zur
Übernahme des Registerinhaltes maximal 11 ms benötigt. Für die anschließende Übernahme von zehn
Fernschreibzeichen, also von 50 Bit, genügen 0,5 ms. Für die Aufnahme der Nachricht werden somit einschließlich
aller Schaltzeiten insgesamt 11,5 ms benötigt. Da der Sperrschritt eines Fernschreibzeichens
mindestens 20 ms und der Anlaufschritt ebenfalls nochmals 20 ms lang sind, genügt die Zeit von mindestens
40 ms also vollständig, um den Inhalt eines Registers zu übernehmen, ohne daß der Einspeicherbzw.
Ausspeichervorgang hierdurch irgendwie gestört würde. Wird als Hauptspeicher Sp ein an sich bekannter
Kernspeicher verwendet, dann ist die Zugriffszeit sehr viel kleiner und im Laufe eines Sperrschrittes
können sogar mehrere Register hintereinander ihre Nachrichteninhalte an den Hauptspeicher
Sp abgegeben bzw. von diesem aufgefüllt werden.
Solange Gewähr dafür gegeben ist, daß zu einem bestimmten Zeitpunkt nur ein einziger Hauptspeicher
geleert werden muß, arbeitet die beschriebene Schaltungsanordnung einwandfrei. Ist die Anlage aber so
ausgelegt, daß sämtliche Teilnehmer völlig unabhängig voneinander eine Nachricht an das Vermittlungsamt
abgeben können, dann ist dafür zu sorgen, daß bei gleichzeitigem Auffüllen der Eingangsregister
ERa bis ERk diese auch innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit geleert werden können, damit kein
Nachrichtenzeichen verlorengeht. Ist ein Trommelspeicher mit seiner verhältnismäßig großen Zugriffszeit vorgesehen, dann muß in einem solchen Fall gemäß
einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens ein zentraler oder dezentraler Pufferspeicher zur kurzzeitigen
Zwischenspeicherung des Nachrichteninhaltes vorgesehen werden. Als zentraler Pufferspeicher käme
in einem solchen Fall ein Magnetkernspeicher in Frage, der hinsichtlich seiner Speicherkapazität gerade
so ausgelegt ist, daß er in der Lage ist, den Inhalt sämtlicher Register in den ankommenden Leitungen
zu übernehmen.
In Fig. 1 ist durch das Symbol HSp ein derartiger zentraler HilfsSpeicher angedeutet, der über den Auswerter
A gleichzeitig mit den einzelnen EingangsregisternERa bis ERk vorzugsweise auch im Parallelbetrieb
verbunden werden kann oder aber mit dem Hauptspeicher Sp zur Übernahme der in ihm gespeicherten
Nachricht in der beschriebenen Weise an-
geschaltet wird. Für die Übernahme der Nachrichten aus dem Hilfsspeicher HSp steht dann die gesamte
Zeit zur Verfügung, die notwendig ist, ein Eingaberegister mit Fernschreibzeichen aufzufüllen; das ist
bei einer Speicherkapazität von zehn Zeichen 10 · 140 ms = 1,4 Sekunden.
Als dezentraler Pufferspeicher kommt Serien- oder Parallelschaltung je eines von zwei Hilfsregistern zu
den Eingangsregistern ERa bis ERk in Frage, in die der Registerinhalt der Eingangsregister ERa bis ERk
mit der der Vermittlungseinrichtung typischen hohen Impulsfolgefrequenz übernommen wird und von denen
die Nachrichtenteile dann während des Auffüllens der Eingangsregister ERa bis ERk in den Hauptspeicher
Sp vorgenommen wird.
Diese Ausführungsform ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Für den Teilnehmer α ist dem Eingangsregister
ERa ein Hilfsregister HRa nachgeschaltet, in das die empfangenen Nachrichtenzeichen beim Auffüllen des
Eingangsregisters ERa mit einer hohen Geschwindigkeit abgegeben wird. Der weitere Speichervermittlungsvorgang
vollzieht sich dann in der an Hand von Fig. 1 beschriebenen Weise.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung kann in mannigfacher Weise variiert werden. Insbesondere
die Ausbildung der Eingangs- und Ausgangsregister sowie des Auswerters und des Speichers kann in verschiedenster
Weise erfolgen. So ist es beispielsweise ohne weiteres denkbar, den Inhalt der Eingangsregister im Parallelbetrieb in den Hauptspeicher zu
übernehmen und vom Hauptspeicher wiederum an die Ausgangsregister abzugeben. In diesem Fall wird die
durch die zentralen Einrichtungen notwendige Belegungszeit der Register noch weiter verkürzt. Darüber
hinaus kann die Zuordnung der Speicherplätze innerhalb des Hauptspeichers zu den einzelnen Teilnehmern
auf die verschiedenste Weise erfolgen; so können beispielsweise bestimmte Speicherplätze anrufenden
oder auch angerufenen Teilnehmern grundsätzlich zugeordnet werden, so daß auf dem Speicher
fortlaufend die von einem bestimmten Teilnehmer kommenden oder die für einen bestimmten Teilnehmer
abgehenden Nachrichten nacheinander aufgezeichnet sind. In diesem Fall fällt der Adressenteil des
Speichers besonders einfach aus, da im Adressenteil lediglich zu markieren ist, daß für einen bestimmten
Teilnehmer eine Nachricht gespeichert ist, während die Kennzeichnung der Speicherplätze, in denen die
Nachricht eingespeichert ist, wegfallen kann, da ja für einen bestimmten1 Teilnehmer ganz bestimmte
Speicherplätze bereitgestellt sind.
Weiterhin kann aber auch einer bestimmten Anzahl von Teilnehmern eine ebenfalls bestimmte Anzahl von
Eingangsregistern zugeordnet werden, von denen beim Aufschalten eines Teilnehmers auf das Vermittlungsamt
jeweils ein Register einem Teilnehmer zugeordnet wird. Diese Ausbildungsform hat aber den
Nachteil, daß in besonderen Stoßzeiten einzelne Teilnehmer warten müssen, da unter Umständen kein
Eingangsregister frei ist.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zum Übertragen von Fernschreibnachrichten über Speichervermittlungsanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß in jeder ankommenden und in jeder abgehenden Fernschreibleitung
(a bis 2) je ein nur einen Teil einer Fernschreibnachricht
fassender Zwischenspeicher (ERa bis ARs) vorgesehen ist, der seinen Nachrichteninhalt
mit erhöhter Telegrafiergeschwindigkeit, vorzugsweise in einer der zwischen den Kombinationsschritten
zweier Fernschreibzeichen auftretenden Pausen der mit normaler Telegrafiergeschwindigkeit
erfolgenden Aufnahme bzw. Abgabe von Fernschreibnachrichten von der bzw. an die Fernschreibleitung (a bis z) über einen
zentralen Auswerter (A) an einen Hauptspeicher (Sp) abgibt bzw. von diesem erhält.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen Fernschreibleitungen
Schieberegister an sich bekannten Aufbaus als Zwischenspeicher (ERa bis ARs) vorgesehen
sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeicherung der
Nachricht in das Schieberegister abhängig von den Abtastimpulsen eines vorgeschalteten Entzerrers
und die Abgabe der Nachricht an den Hauptspeicher vom Auswerter vorzugsweise über ein
Entkopplungsfeld steuerbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Hauptspeicher
(Sp) ein Hilfsspeicher (HSp) entsprechend geringer Zugriffszeit zur kurzzeitigen Übernahme
der Registerinhalte zumindest einiger Zwischenspeicher (ERa bis ARz) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 530/219 6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES61553A DE1083303B (de) | 1959-01-30 | 1959-01-30 | Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Fernschreibnachrichten ueber Speichervermittlungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES61553A DE1083303B (de) | 1959-01-30 | 1959-01-30 | Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Fernschreibnachrichten ueber Speichervermittlungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1083303B true DE1083303B (de) | 1960-06-15 |
Family
ID=7494950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES61553A Pending DE1083303B (de) | 1959-01-30 | 1959-01-30 | Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Fernschreibnachrichten ueber Speichervermittlungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1083303B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1959
- 1959-01-30 DE DES61553A patent/DE1083303B/de active Pending
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