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DE1295325B - Verriegelbare Einrichtung zum Spannen von Zahnraedern - Google Patents

Verriegelbare Einrichtung zum Spannen von Zahnraedern

Info

Publication number
DE1295325B
DE1295325B DEH49624A DEH0049624A DE1295325B DE 1295325 B DE1295325 B DE 1295325B DE H49624 A DEH49624 A DE H49624A DE H0049624 A DEH0049624 A DE H0049624A DE 1295325 B DE1295325 B DE 1295325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
tensioning
workpiece
clamping
anchor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH49624A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Hurth Tooling GmbH
Original Assignee
Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co filed Critical Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority to DEH49624A priority Critical patent/DE1295325B/de
Publication of DE1295325B publication Critical patent/DE1295325B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/02Loading, unloading or chucking arrangements for workpieces
    • B23F23/06Chucking arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine verriegelbare Einrichtung zum Spannen von Zahnrädern auf einer Verzahnungsmaschine, z. B. Wälzfräsmaschine, mit Hilfe eines mittels eines hydraulischen Kolbens längsverschiebbaren, aus dem Werkstück zurückziehbaren Spannankers, der an dem zu verriegelnden Ende als Bajonettverschluß od. dgl. ausgebildet ist.
  • Es ist bereits eine Spanneinrichtung bekanntgeworden, bei der der Spanndorn mit Hilfe eines Zylinderkolbenpaares von oben her durch die Werkstückbohrung abgesenkt und mit Hilfe eines hydraulischen Motors in eine als Riegel dienende Spannmutter eingeschraubt wird. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß sie durch die Verwendung einer Anzahl empfindlicher Teile, beispielsweise durch Zahnräder und insbesondere durch eine Spannmutter, weniger robust ist als bekannte hydraulisch angetriebene Spannanker.
  • Die hydraulischen Spannanker arbeiten nicht vollautomatisch, sondern der Riegel, beispielsweise eine Vorsteckscheibe, muß von Hand angebracht werden. Es gibt bereits eine Spanneinrichtung, bei der der Riegel als geteilte Steckscheibe ausgebildet ist, die automatisch betätigt wird. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß der Spannanker von der einen Seite des Werkstücks aus und die Steckscheiben von der anderen betätigt werden.
  • Es ist auch eine Spannvorrichtung für Werkstück., an Zahnradfräsmaschinen mit einem hydraulisch angetriebenen Spannanker bekannt, bei der der Spannanker mit dem Gegenhalter mittels Klinken kraftschlüssig verbunden wird. Die Klinken werden von einem Antrieb betätigt, der im Gegenhalter angeordnet ist, was häufig als Nachteil empfunden wird.
  • Es ist ferner bekannt, Spanneinrichtungen mit einem handbetätigten Bajonettverschluß oder mit einem Steckgewinde zu verriegeln. Auch ist es bekannt, bei Verzahnungsmaschinen zur Verbindung des Gegenhalters mit einem Stützarm antreibbare Hammerschrauben zu verwenden.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine robuste Spannein- , richtung ohne federnde oder andere empfindliche Verschlußelemente zu erstellen, die nur von einer einzigen Seite, vorzugsweise von der Arbeitsspindel her, betätigt wird, damit der Gegenhalter frei von Spannmitteln bleibt und dadurch einfacher ausgebildet werden kann. Dadurch sind auch automatische Ladeeinrichtungen einfacher anzubringen.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß für eine Drehbewegung des Spannankers ein besonderer Antrieb vorgesehen ist. Sehr günstig ist es, den Bajonettverschluß als Keilprofilpaar auszubilden.
  • Der Vorteil der Erfindung kommt in vollem Maße zur Geltung, wenn die Bewegung des Spannankers von einem längsverschiebbaren und einem drehbaren hydraulischen oder pneumatischen Kolben angetrieben wird. Die zuletzt geschilderte Ausgestaltung ergibt eine einfache Vorrichtung, wenn der Drehkolben in dem längsverschiebbaren Kolben angeordnet ist. Allerdings ist es auch möglich, die Antriebe für die Längs- und die Drehbewegung zu trennen. Dann kann die Erfindung so gestaltet sein, daß die relative Längsbewegung ein hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch angetriebener Spanndorn und die relative Drehbewegung ein hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch angetriebenes Verriegelungsglied ausführt. Auch diese Ausgestaltung der Erfindung hat Vorteile gegenüber den bekannten Spanneinrichtungen. Die F i g. 1 bis 3 stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in F i g. 1.
  • Auf der Werkstückspinde110 einer Verzahnungsmaschine, beispielsweise Abwälzfräsmaschine, ist unter Zwischenlegen eines Auflagestücks, einer sogenannten Spannglocke 11, ein Werkstück 12 aufgespannt. Die Werkstückspindel ist gewissermaßen abgebrochen und verkürzt schematisch gezeichnet. Das Werkstück wird mit einem Gegenhalter 13, der an sich bekannt und daher nur teilweise gezeichnet ist, gehalten. In dem Gegenhalter ist eine Pinole 14 gelagert. An der Pinole ist ein Verriegelungsstück 15 befestigt. Damit der Gegenhalter (Reitstock) sich nicht aufbäumt, greift die Hauptspannkraft von der Auflage des Werkstücks aus, d. h. von der Werkstückspindel her mit Hilfe eines Spannankers 16 an, an dessen Ende ein Spanndorn 17 aufgeschraubt ist. Der Spanndorn läuft in einen Hals 17 a aus, der an seinem Ende einen Knopf 18 trägt, welcher mit einem Vielkeilprofil 18 a versehen ist (S. auch F i g. 2). Als Gegenstück trägt das Verriegelungsstück ein Keil-Nabenprofil 19.
  • Am unteren Ende der Werkstückspindel ist ein Spannzylinder 20 angeschraubt, in dem ein Längskolben 21 längsverschiebbar geführt ist. Dieser ist aus zwei Kolbenböden 22, 23 und einer Kolbenwandung 24 zusammengesetzt. Innerhalb der Kolbenwandung ist ein Drehkolben 25 drehbar geführt. Der Drehkolben wird gebildet aus einer Verdickung 26 des Spannankers und einer daraufgeschraubten Leiste 27. Der Drehwinkel des Drehkolbens wird durch eine Anschlagbuchse 28 begrenzt. Zwischen der Anschlagbuchse 28 und der Leiste 27 befinden sich so Zylinderräume 29, 30. Der Längskolben ist mit einem Längsschlitz versehen, in den ein Stein 31 eingreift, der mit einem Flansch 32 und Schrauben 33 an der Zylinderwandung befestigt ist. Der Flansch ist gegen die Zylinderwandung abgedichtet.
  • Das Druckmittel wird der Spanneinrichtung in einer bekannten Weise, beispielsweise über eine Ölzuführungsbuchse 34 und einen Zapfen 35 über mehrere Leitungen zugeführt. Der Zylinderraum 36 erhält sein Druckmittel beispielsweise über den Anschluß 38 und Bohrungen 39, während der Zylinderraum 37 vom Anschluß 40 aus über die Bohrungen 41, 42, 43 versorgt wird. Der Zylinderraum 39 (F i g. 3) des Drehkolbens wird vom Anschluß 44 aus und über die Bohrungen 45, 46, Rohr 47, Bohrung 48 und Einschnitt 49 gespeist. Der Zylinderraum 30 wird in entsprechender Weise vom Anschluß 50 aus versorgt. Das Rohr 47 ist so angeordnet und gegen den Kolbenboden 23 abgedichtet, daß ein Verschieben des Rohrs 47 relativ zum Kolben 21 möglich ist. Für die Steuerung der Hydraulikanlage kann entweder je ein Ventil für den Längskolben und den Drehkolben vorgesehen sein, auch kann für beide ein gemeinsames Ventil vorhanden sein, das die Leitungen entsprechend der unten beschriebenen Wirkungsweise nacheinander öffnet bzw. schließt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Vor dem Spannen ist der Kolben 21 ganz nach unten gefahren, der Drehkolben ist so gemäß F i g. 3 nach einer Seite gegen die Anschlagbuchse 28 gedreht, daß die Zähne des Keilprofils 18 a mit den Lücken des Keilnabenprofils 19 fluchten. Der Gegenhalter ist nach oben gefahren. Nachdem das Werkstück auf die Spannglocke gelegt wurde, fährt der Längskolben 21 nach oben und schiebt den Spanndorn 17 durch die Bohrung des Werkstücks 12. Vorher oder nachher oder gleichzeitig fährt der Gegenhalter 13 nach unten, und das Verriegelungsstück 15 setzt sich mit leichtem Druck auf das Werkstück 12 und hält dieses nieder. Bei der Relativbewegung von Spanndorn und Verriegelungsstück durchdringt das Vielkeilprofil 18 a das Keilnabenprofil 19. Wenn der Knopf 18 oberhalb des Keilnabenprofils steht, hört die Aufwärtsbewegung des Längskolbens 21 und damit des Dornes 17 auf. Der Drehkolben wird durch entsprechendes Beaufschlagen in die andere Extremlage gedreht, so daß die Zähne des Vielkeilprofils 18 a die Zähne 19 a des Keilnabenprofils überdecken, wie in F i g. 2 dargestellt ist. Alsdann wird Zylinderraum 37 mit Druckmittel beschickt und Raum 36 drucklos gemacht. Der Längskolben geht nach unten und zieht das Verriegelungsstück mit den sich überdeckenden Profilen 18 a, 19 a gegen das Werkstück.
  • Wie bereits erwähnt, kann das Keilprofilpaar 18 a, 19 auch von einem anderen bekannten Bajonettverschluß gebildet werden. Auch können der Längskolben und der Drehkolben voneinander getrennt angeordnet sein. Schließlich ist es auch denkbar, den Antrieb für die Längsbewegung dem Spanndorn und den Antrieb für die Drehbewegung dem Riegel zuzuordnen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verriegelbare Einrichtung zum Spannen von Zahnrädern auf einer Verzahnungsmaschine, z. B. Wälzfräsmaschine, mit Hilfe eines mittels eines hydraulischen Kolbens längsverschiebbaren, aus dem Werkstück zurückziehbaren Spannankers, der an dem zu verriegelnden Ende als Bajonettverschluß od. dgl. ausgebildet ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß für eine Drehbewegung des Spannankers (17) ein besonderer Antrieb (25) vorgesehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung des Spannankers (17) durch einen drehbaren hydraulischen oder pneumatischen Kolben (25) angetrieben ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Kolben (25) in dem längsverschiebbaren Kolben (22, 23, 24) angeordnet ist.
DEH49624A 1963-07-03 1963-07-03 Verriegelbare Einrichtung zum Spannen von Zahnraedern Pending DE1295325B (de)

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WO2016037104A1 (en) * 2014-09-05 2016-03-10 The Gleason Works Machine spindle with ejecting means

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