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DE1295364B - Lichtempfindliches Kopiermaterial - Google Patents

Lichtempfindliches Kopiermaterial

Info

Publication number
DE1295364B
DE1295364B DE1966K0058833 DEK0058833A DE1295364B DE 1295364 B DE1295364 B DE 1295364B DE 1966K0058833 DE1966K0058833 DE 1966K0058833 DE K0058833 A DEK0058833 A DE K0058833A DE 1295364 B DE1295364 B DE 1295364B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
photosensitive
photolytic
halogen compound
release
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966K0058833
Other languages
English (en)
Inventor
Strumeyer Benjamin
Kosar Jaromir
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Keuffel and Esser Co
Original Assignee
Keuffel and Esser Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keuffel and Esser Co filed Critical Keuffel and Esser Co
Publication of DE1295364B publication Critical patent/DE1295364B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/02Direct bleach-out processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein lichtempfindliches Kopiermaterial mit einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen Schicht, die einen ausbleichbaren Farbstoff und eine flüchtige photolytische Halogenverbindung enthält, und gegebenenfalls einer Zwischenschicht.
  • Es ist bekannt, lichtempfindliche Schichten, die einen Farbstoff und eine flüchtige photolytische Halogenverbindung enthalten, in Kopiermaterialien zu verwenden. Die Ausbleichgeschwindigkeit und damit die Lichtempfindlichkeit der Schicht hängt im wesentlichen von der Art und der Konzentration der photolytischen Halogenverbindung ab. Ein bekanntes, durch Licht auszubleichendes Reproduktionsmaterial besteht aus einem Schichtträger und einer darauf befindlichen lichtempfindlichen Schicht, die einen Cyanin- oder Merocyaninfarbstoff als durch Licht auszubleichenden Verbindung und Tetrabromkohlenstoff als flüchtige photolytische Halogenverbindung enthält. Die photolytische Halogenverbindung ist flüchtig, so daß das Kopiermaterial nach der bildmäßigen Belichtung der Schicht durch Verdampfen der überschüssigen photolytischen Halogenverbindung fixiert werden kann. Es wird so eine beständige Kopie erhalten.
  • Nachteilig darin ist, daß bei der Lagerung eines solchen Reproduktionsmaterials die flüchtige photolytische Halogenverbindung langsam aus der Schicht entweicht, so daß dessen Lichtempfindlichkeit stetig abnimmt.
  • Um diesen Nachteil wenigstens teilweise zu vermeiden, hat man bereits das Kopiermaterial in undurchlässigen, lichtdichten Umschlägen verpackt, die häufig noch freie photolytische Halogenverbindung enthalten, um deren Dampfdruck innerhalb der Packung zu erhöhen. Weiterhin ist es bekannt, Verluste an photolytischer Halogenverbindung dadurch zu verhindern, daß man die Schicht mit dem durch Lichteinwirkung ausbleichenden Farbstoff erst unmittelbar vor der Belichtung mit der Halogenverbindung imprägniert. Auf diese Weise ist die volle Wirkung der photolytischen Halogenverbindung gewährleistet. Jedoch ist dieses Verfahren mit hohem technischem Aufwand verbunden.
  • Aufgabe der Erfindung ist, ein Kopiermaterial an sich bekannter Art mit einer ausbleichbaren Schicht und einer flüchtigen photolytischen Halogenverbindung so zu verbessern, daß man nach beliebiger Zeit einen Bogen davon aus einem Vorratsstapel entnehmen, ihn belichten und fixieren kann, ohne wegen eventuell abgesunkener Lichtempfindlichkeit besondere Vorkehrungen treffen zu müssen.
  • Der Gegenstand der Erfindung geht von einem lichtempfindlichen Reproduktionsmaterial mit einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen Schicht, die einen ausbleichbaren Farbstoff und eine flüchtige photolytische Halogenverbindung enthält, und gegebenenfalls einer Zwischenschicht aus und ist dadurch gekennzeichnet, daß es eine - vorzugsweise transparente - an sich bekannte Abziehschicht enthält und daß der Schichtträger und die Abziehschicht für die flüchtige photolytische Halogenverbindung undurchlässig sind.
  • Die lichtempfindliche Schicht kann jeden beliebigen, für diesen Zweck bekannten, durch Licht ausbleichbaren Farbstoff enthalten. Bevorzugt verwendet werden Cyanin- und Merocyaninfarbstoffe. Beispiele sind: 5-[1-Methyl-2-chinolyhden-2-butenyliden]-3-äthyl-2-thio-2,4-oxazolidendionund [1-Athyl-4-chinolyliden]-äthyliden-di-2-benzothiazolyl-methan sowie 1,3-Diäthylthio-4'-carbo-cyanin-jodid.
  • Als flüchtige photolytische Halogenverbindungen werden Halogenkohlenwasserstoffe, bevorzugt Tetrachlorkohlenstoff und Tetrabromkohlenstoff, eingesetzt.
  • Die lichtempfindliche Schicht kann weiterhin Bindemittel enthalten. Geeignet sind z. B. Polyvinylacetat, Kasein, gequollene Stärke, Carboxymethylcellulose, Carboxymethylamylose und verschiedene Mischpolymerisate der Acrylsäure, wie z. B. solche mit Vinylchlorid, Styrol und anderen Vinylverbindungen. Es ist bei deren Verwendung jedoch stets darauf zu achten, daß diese gegenüber dem Material, aus dem die Abziehschicht besteht, eine geringe Haftung zeigen.
  • Als für die flüchtige photolytische Halogenverbindung undurchlässige Schichtträger kommen z. B. Glas, Metallfolien und Kunststoffolien, Folien aus Cellulosederivaten sowie bevorzugt gasdicht beschichtetes Papier in Frage. Gasddichtigkeit von Papier gegenüber den bekannten photolytischen Halogenverbindungen kann mit allen vorstehend als Bindemittel für die lichtempfindliche Schicht genannten Polymeren erreicht werden, sofern nur die Schicht dick genug gemacht wird. Dort nicht erwähnt, aber ebenfalls sehr geeignet ist Silikonharz als Beschichtungsmittel. Es ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, beschichtetes Papier zu verwenden. Auch sehr dichtes Papier, z. B. solches, das als Pergaminpapier im Handel ist, kann vorteilhaft eingesetzt werden. Von der Abziehschicht ist zu fordern, daß sie gegenüber der lichtempfindlichen Schicht nur eine geringe Haftung zeigt, damit sie diese nicht beim Abziehen mit vom Schichtträger hebt. Überdies muß die für die flüchtige Halogenverbindung undurchlässige Abziehschicht so auf die lichtempfindliche Schicht gebracht werden, daß diese sich nicht dabei löst. Es werden daher beim Aufbringen der Abziehschicht solche Lösungsmittel angewandt, die die lichtempfindliche Schicht nicht anlösen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung besteht die Abziehschicht aus einem wasserlöslichen Polymeren. Da die photolytischen Halogenverbindungen in der Regel öllöslich sind, werden sie auf diese Weise nicht beeinträchtigt durch die aus wäßriger Lösung aufgebrachte Abziehschicht. Besonders geeignet sind Methylcellulose und Polyvinylalkohol. Die Abziehschicht ist in der Regel transparent. Sie kann aber auch, besonders wenn sie dünn gehalten ist, opak sein. Es besteht dann die Möglichkeit, Füllstoffe in die Schicht zu bringen. Geeignete Füllstoffe sind z. B. hochdisperse Kieselsäure, Koalin, feinteiliges Aluminiumoxid, Magnesiumoxid oder Titandioxid.. Durch Füllstoffzusatz kann mitunter eine Verbesserung der Abziehbarkeit erreicht werden.
  • Die abziehbare Schicht aus einem Lösungsmittel aufzubringen ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Es können auch in bekannter Weise Folien aufkaschiert oder aufgeklebt werden. Im letzteren Falle werden bevorzugt Klebemittel benutzt, die unter Druck haften, doch nur eine geringe Klebkraft haben und so ein leichtes Abtrennen der Abziehschicht von der lichtempfindlichen Schicht erlauben.
  • Eine wesentlich größere Breite in der Auswahl der als Abziehschichten geeigneten Materialien ist gegeben, wenn man zwischen der lichtempfindlichen Schicht und der Abziehschicht eine Zwischenschicht anordnet. Sie wird gemäß der Erfindung aus einem Lösungsmittel aufgebracht, das die lichtempfindliche Schicht nicht angreift. Das Material dieser Schicht wird bevorzugt so ausgewählt, daß es gegenüber der lichtempfindlichen Schicht eine hohe Haftung und gegenüber der Abziehschicht eine geringe Haftung aufweist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden für die Zwischenschicht bevorzugt wasserunlösliche Polymere eingesetzt, da diese zu den wasserlöslichen Polymeren der Abziehschicht die geringste Haftung zeigen und so ein leichtes Entfernen der Abziehschicht erlauben. Als besonders geeignetes Polymeres hat sich Äthylhydroxyäthylcellulose niedriger Viskosität erwiesen. Die Zwischenschicht schützt die lichtempfindliche Schicht bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Kopiermaterials vor dem Lösungsmittel, das zum Aufbringen der undurchlässigen Abziehschicht benutzt wird. Bei fest auf der lichtempfindlichen Schicht haftender Zwischenschicht soll letztere transparent oder nur wenig opak sein, um unnötige Streuung des Lichtes zu vermeiden.
  • Grundsätzlich kann jedoch die Zwischenschicht auch lichtundurchlässig sein, wenn sie gegenüber der lichtempfindlichen Schicht geringe und gegenüber dem abziehbaren Überzug gute Haftung zeigt. Die Zwischenschicht hat in diesem Falle nur die Funktion, die lichtempfindliche Schicht vor dem Lösungsmittel zu schützen, aus dem die Abziehschicht aufgebracht wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Zwischenschicht zwischen der lichtempfindlichen Schicht und der Abziehschicht angeordnet und besteht aus einem Polymeren, das in einem Lösungsmittel löslich ist, welches die lichtempfindliche Schicht nicht angreift, und das gegenüber der Abziehschicht nur geringe Haftung zeigt. Auf diese Weise ist leichtes Entfernen der Abziehschicht ohne Beeinträchtigung der lichtempfindlichen Schicht gewährleistet.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht die Zwischenschicht aus einem wasserunlöslichen Polymeren, so daß es möglich ist, in Verbindung hiermit, die obenerwähnten besonders vorteilhaften wasserlöslichen Abziehschichten zu verwenden.
  • Das Aufbringen der einzelnen Schichten kann in bekannter Weise, z. B. durch Aufschleudern oder Beschichten in Beschichtungsmaschinen bekannter Bauart erfolgen.
  • Im folgenden werden einige besonderes bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Kopiermaterials aufgezählt: 1. Schichtträger aus einem für die flüchtige Halogenverbindung undurchlässigen Material, bevorzugt Pergaminpapier/lichtempfindliche Schicht aus 5-[2-3-äthylbenzoxazoliden]-äthyliden-2-phenylimido-3-phenyl-4.-keto-tetrahydrothiazol und Tetrabromkohlenstoff/Abziehschicht aus Methylcellulose.
  • 2. Schichtträger und lichtempfindliche Schicht wie vorstehend/Abziehschicht aus Polyvinylalkohol. 3. Schichtträger wie vorstehend/lichtempfindliche Schicht aus 1,3-diäthylthio-4'-carboxycyaninjodid und Tetrabromkohlenstoff/Zwischenschicht aus Äthylhydroxyäthylcellulose/Abziehschicht aus Methylcellulose.
  • 4. Schichtträger, lichtempfindliche Schicht und Zwischenschicht wie vorstehend/Abziehschicht aus Polyvinylalkohol. Zur Herstellung von Kopien wird das Kopiermaterial bildmäßig belichtet, bis der Farbstoff in den belichteten Bildteilen weitgehend oder völlig verschwunden ist, danach wird durch Erhitzen auf Temperaturen zwischen 80 und 100° C überschüssige photolytische Halogenverbindung entfernt und die Kopie damit fixiert. Die Abziehschicht wird spätestens vor dem Fixieren von der lichtempfindlichen Schicht entfernt.
  • Das Entfernen der Abziehschicht kann von Hand oder mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen erfolgen. In der Regel wird das Kopiermaterial so gefertigt, daß wenigstens an einer Ecke der abziehbare Überzug etwas angehoben ist, so daß von hier aus die Abziehschicht leicht als zusammnehängende Folie abgehoben werden kann.
  • Das Abheben der Abziehschicht kann vor oder nach dem Belichten erfolgen. Bei Kopiermaterialien ohne Zwischenschicht wird die Abziehschicht bevorzugt zwischen dem Belichten und Fixieren entfernt. Die photolytische Halogenverbindung wird in diesem Fall die längstmögliche Zeit in innigem Kontakt mit dem auszubleichenden Farbstoff gehalten.
  • Bei Verwendung einer fest auf der lichtempfindlichen Schicht haftenden Zwischenschicht jedoch kann die Abziehschicht bereits vor dem Belichten abgehoben werden, da die Zwischenschicht bei normaler Temperatur für die Zeit des Belichtens eine hinreichende Barriere gegen das Entweichen der photolytischen Halogenverbindung darstellt.
  • Das erfindungsgemäße Kopiermaterial findet Verwendung in der Reproduktionstechnik, z. B. bei der Herstellung von Kontaktkopien wie auch von Rückvergrößerungen.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß die bisher sehr begrenzte Lagerfähigkeit von Kopiermaterial mit durch Licht ausbleichenden Schichten ganz erheblich verlängert wird, ohne daß eine Verminderung der Lichtempfindlichkeit eintritt, die bisher bei fertigem Kopiermaterial unvermeidlich erschien oder auf umständliche Weise durch Aufbringen der photolytischen Halogenverbindung direkt vor dem Belichten des Kopiermaterials umgangen werden mußte. Darüber hinaus wird vermieden, daß der Benutzer des Kopiermaterials mit der häufig hautreizenden flüchtigen Halogenverbindung in Berührung kommt. Beispiel 1 Pergaminpapier wurde mit der folgenden Lösung beschichtet: 0,222 g 1.3-Diäthylthio-4'-carbocyanin-jodid, 75,0 g einer 10°/oigen Lösung eines Polyvinylbutyratharzes in Aceton, 15,0 g Aceton und 22,0 g Tetrabromkohlenstoff.
  • Auf diese lichtempfindliche Schicht wurde aus der folgenden Lösung eine Zwischenschicht aus Äthylhydroxyäthylcellulose aufgebracht: 18,4 g Äthylhydroxyäthylcellulose (von niedriger Viskosität), 156,0 g Heptan und 3,0 g Isopropanol.
  • Das Harz wurde zunächst in dem Heptan dispergiert, und dann fügte man langsam das Isopropanol zu. Anschließend wurde die lichtempfindliche Schicht getrocknet. Diese lösungsmittelfeste Zwischenschicht wurde mit einer undurchlässigen Abziehschicht beschichtet, wozu man die folgende Lösung aufbrachte: 180,0 g Wasser, 30,0 g Polyvinylalkoholharz.
  • Muster des so hergestellten Kopiermaterials wurden dann 10, 20 und 30 Minuten lang auf 85° C erhitzt und anschließend mit Mustern verglichen, die ohne die Zwischenschicht und ohne die für die photolytische Halogenverbindung undurchlässige Abziehschicht gleich lang erhitzt worden waren. Diese forcierte Verflüchtigung der photolytischen Halogenverbindung unter Bedingungen, wie sie sonst beim Fixieren angewendet werden, führen zu einer drastischen Verringerung der Menge der Halogenverbindung in den nicht geschützten Mustern, beeinflußte jedoch die geschützten Muster nicht. Die Muster wurden geprüft, indem man sie aktinischem Licht aussetzte, um den Farbstoff auszubleichen. Bei den nicht geschützten Mustern zeigte sich ein nur geringer Ausbleicheffekt, während die geschützten Muster einen starken Ausbleicheffekt aufwiesen. Dann zog man die Abziehschicht von den geschützten Mustern ab und fixierte sie, indem man sie in einem Ofen auf 85° C erwärmte.
  • Es zeigte sich bei diesen Versuchen, daß die für die photolytische Halogenverbindung undurchlässige Abziehschicht ein Austreten des Tetrabromkohlenstoffes verhinderte, bis sie entfernt wurde. Es empfiehlt sich, die Abziehschicht im ganzen abzuziehen. Beispiel 2 Man wiederholte Beispiel 1, verwendete jedoch an Stelle des Polyvinylalkoholharzes Methylcellulose in der folgenden Mischung 192,0 g Wasser, 8,0 g Methylcellulose. Es wurden ähnliche Resultate erzielt. Beispiel 3 Man folgte im allgemeinen den Angaben des Beispiels 1, verwendete jedoch einen wasserunlöslichen Farbstoff, z. B. 5-[2,3-Äthylbenzoxazolyliden]-äthyliden-2-phenylimido-3-phenyl-4-keto-tetrahydrothiazol. Dadurch konnte man auf die lösungsmittelfeste Zwischenschicht verzichten. Zum Schutz der lichtempfindlichen Schicht verwendete man die in den Beispielen 1 und 2 bereits verwendete Abziehschicht.
  • Bei der Prüfung des Kopiermaterials wie im Beispiel 1 erhielt man ähnliche Ergebnisse. Wenn man das Kopiermaterial bereits vor der Belichtung mit aktinischem Licht von dem überzog befreite, wurden Kopien der gleichen Qualität erzielt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Lichtempfindliches Kopiermaterial mit einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen Schicht, die einen ausbleichbaren Farbstoff und eine flüchtige photolytische Halogenverbindung enthält, und gegebenenfalls einer Zwischenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß es eine - vorzugsweise transparente - an sich bekannte Abziehschicht enthält und daß der Schichtträger und die Abziehschicht für die flüchtige photolytische Halogenverbindung undurchlässig sind.
  2. 2. Lichtempfindliches Kopiermaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abziehschicht aus einem wasserlöslichen Polymeren besteht.
  3. 3. Lichtempfindliches Kopiermaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht zwischen der lichtempfindlichen Schicht und der Abziehschicht angeordnet ist und aus einem Polymeren besteht, das in einem Lösungsmittel löslich ist, welches die lichtempfindliche Schicht nicht angreift, und das gegenüber der Abziehschicht nur geringe Haftung zeigt.
  4. 4. Lichtempfindliches Kopiermaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht aus einem wasserunlöslichen Polymeren besteht.
DE1966K0058833 1965-04-02 1966-03-26 Lichtempfindliches Kopiermaterial Pending DE1295364B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171263B (de) * 1959-02-27 1964-05-27 Du Pont Abziehfilm zur Verwendung bei der Herstellung von Tiefdruckformen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171263B (de) * 1959-02-27 1964-05-27 Du Pont Abziehfilm zur Verwendung bei der Herstellung von Tiefdruckformen

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