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DE737289C - Lichtempfindliches photographisches Material - Google Patents

Lichtempfindliches photographisches Material

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DE737289C
DE737289C DEK139740D DEK0139740D DE737289C DE 737289 C DE737289 C DE 737289C DE K139740 D DEK139740 D DE K139740D DE K0139740 D DEK0139740 D DE K0139740D DE 737289 C DE737289 C DE 737289C
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halogen
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light
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DEK139740D
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Kodak GmbH
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Kodak GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/675Compositions containing polyhalogenated compounds as photosensitive substances

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung· betrifft ein lichtempfindliches photographisches Material und Schichten insbesondere für Kopierzwecke.
Es ist bekannt, daß Halogene den chlemisehen Umsatz in solchen Kolloiden beschleunigen, die sich selbst unter dem Einflüsse des Lichtes zersetzen. Jedoch wirken die abgespaltenen Halogene in diesen Fällen nur als Sensibilisatoren, aber sie sind als bildaufbauende Mittel in an sich lichtunempfindlichen Bindemitteln nicht beteiligt.
Erfindungsgemäß enthalten die neuen lichtempfindlichen Schichten Halogenkohlenwasserstoffe oder deren Derivate, die bekanntlich bei Belichtung freies Halogen erzeugen, das auf ein weiterhin in der Schicht oder in einer Nachbarschicht enthaltenes, praktisch nicht lichtempfindliches Kolloid · chemisch einwirken kann und nicht nur sensibilisiert. Denn das Kolloid ist gegen Licht inaktiv und wird erst durch! chemische Umsetzung, der «benachbarten lichtempfindlichen Stoffe unter dem Einfluß des nunmehr freien Halogens derart verändert, daß unmittelbar sichtbare Bilder entstehen. Als solches Kolloid werden Stärke oder Agar-Agar gewählt, die sich unter der Einwirkung freien Halogens entweder färben oder in ihrer Färbung beeinflußt werden. Zum Schlüsse werden die Bilder stabilisiert, indem der Überschuß des Halogenkohlenwasserstoffes herausgelöst wird.
Die Erfindung wird in der Weise ausge-, führt, daß der Halogenkohlen was serstoff oder eines seiner Derivate beispielsweise in ein Kolloid eingebettet wird, mit dem er ein homogenes Gemisch bildet. Als Kolloid kann ein Cellulosederivat verwendet werden, soweit damit transparente oder durchscheinende Schichten von ausreichender Durchlässigkeit für Behandlungsbäder erhalten werden können. Diese Kolloide werden in einer oder mehreren Schichten auf einen, geeigneten Träger aufgegossen, soweit sie nicht selbst genügend feste Filme bilden. Wird ein Träger verwendet, der eine Reaktion auf die Halogenkohlenwasserstoffschicht ausüben kann, so wird zwischen beiden eine inerte Schutzschicht angebracht.
Geeignete halogensubstituierte Kohlenwasserstoffe sind beispielsweise Jodoform, Bromoform oder komplexe Verbindungen, wie beispielsweise das Tetra]'odpyrrol und das Dijodoform. Diese Stoffe werden zunächst in kolloidale Lösung gebracht und dann dem flüssigen Schichtkolloid zugesetzt, wobei zweckmäßig ein Lösungsmittel verwendet wird, welches gleichzeitig das Schichtkolloid löst.
Wird ein halogenempfindliches Kolloid verwendet, so kann dieses zugleich das Trägerkolloid für den Halogenkohlenwasserstoff sein. Im anderen Falle muß der halogenempfind-
liehe Stoff in feiner Verteilung einer besonderen Kolloidschicht oder der den Halogenkohlenwasserstoff enthaltenden Kolloidschicht zugesetzt werden.
Die Adsorption des frei gemachten Halogens an das halogenempfindliche Kolloid kann nach der Belichtung beschleunigt oder vollendet werden, wenn das Bild beispielsweise in Wasser oder einer wässerigen alkoholisehen Lösung gebadet oder Wasserdämpfen ausgesetzt wird. Zum Schluß wird der Überschuß des Halogenkohlenwasserstoffs durch ein Lösungsmittel 'entfernt, das natürlich keine Lösungswirkung auf das Trägerkolloid oder sonstige in der lichtempfindlichen Schicht oder im Träger enthaltene Stoffe ausübt.
Die erfindungsgemäße lichtempfindliche Schicht besitzt eine gute Lichtempfindlichkeit, die größenordnungsmäßig mit der von Auskopierpapier zu vergleichen ist.
Diese Lichtempfindlichkeit kann noch durch Sensibilisatoren oder Katalysatoren erhöht werden, welche entweder die photochemische Reaktion des halogenierten Stoffes oder die Reaktion" zwischen dem frei gewordenen Halogen und der halogenempfindlichen Substanz beschleunigen; diese Förderung kann während der Belichtung oder auch während der Entwicklung der belichteten Schicht erfolgen. Die hierzu dienenden Stoffe können daher entweder der lichtempfindlichen Schicht oder den Behandlungsbädern zugesetzt sein.
Gewisse Weichmachungsmittel oder schwere Lösungsmittel für das verwendete Kolloid, die zur gleichen Zeit Lösungsmittel für die halogenierte Kohlenwasserstoffe sind und mit diesen . nicht solche Lösungen bilden, die sich in der Dunkelheit spontan zersetzen können, sind sehr gute Sensibilisatoren oder Katalysatoren. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang Triphenylphosphat, Tricresylphosphat, die Butylphthalate, Chlornaphthalin, die Butylacetate und Butyltartrate, Cinnamalsäure, die Cinnamate, Acetamid, Methylcyclohexanolmethyladipinat, die substituierten Sulfamide und Dichlorbenzol. Diese letzten beiden kommen besonders bei Verwendung von Acetyloellulose als Kolloid in Frage.
Nach Art der verwendeten Weichmachungsmittel ändern sich auch die Töne der Bilder, Auch gewisse nicht als Weichmachungsmittel wirksame Stoffe können als Sensibilisatoren oder Katalysatoren verwendet werden, so Oxyde wie Benzoylperoxyd und Wasserstoffsuperoxyd, Persulfate, Bichromate, ferner Spuren von Bleinitrat, Säuren wie Perjodsäure, Salzsäure, Jodwasserstoffsäure, Perchlorsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Salicylsäure, Milchsäure und Phosphorsäure; als Metallsalze können die Jodide des Kaliums oder Cadmiums verwendet werden, die insbesondere mit Vinylderivaten ausgezeichnete Resultate ergeben, und zwar sowohl als Zusätze zur lichtempfindlichen Schicht oder zu den Entwicklungsbädern oder zu beiden fi.s gleichzeitig. Auch durch das Chininchlorhydrat sowie Spuren von Phenol oder Jod kann die Lichtreaktion und die Halogenreaktion erleichtert werden.
Diese Sensibilisatoren und Katalysatoren können auch in Verbindung zu zweien oder mehreren gemeinsam verwendet werden, so beispielsweise die Salzsäure mit gewissen Oxydationsmitteln, das Chininchlorhydrat mit dem Benzoylperoxyd, wodurch sehr gute Ergeblüsaeerhalten werden. Natürlich kann nicht jede beliebige Kombination verwendet wer-. den; so würde beispielsweise durch die Verwendung der Perjodsäure oder des Benzoylperoxyds in Verbindung mit Wasserstoffsuperoxyd bereits in der Dunkelheit ein starker Schleier in der lichtempfindlichen Schicht erzielt.
Die Kolloide, welche als Träger dienen, ebenso wie diejenigen, welche als reaktive «5 Substanz verwendet werden, können alle bekannten Weichmachungsmittel oder schweren Lösungsmittel enthalten, zum Zwecke kolloidale Schichten zu bilden. Erfindungsgemäß werden aber beispielsweise solche Weich- go machungsmittel verwendet, die gleichzeitig die Rolle von Sensibilisatoren oder Katalysatoren spielen. Die Mengen Katalysator, bezogen auf die Kolloide, variieren zwischen 50 und 100 Gewichtsprozent.
Beispiel 1
Die lichtempfindliche Schicht besteht aus einem Cellulosederivat, beispielsweise Nitrocellulose; die Halogensubstanz ist Jodoform, und der reaktive Stoff, der sich unter dem Einfluß des freien Halogens verändern soll, ist Stärke. Als Sensibilisator wird ein Gemisch von Triphenylphosphat und Tricresylphosphat verwendet, das auch als Weichmachungsmittel für das Cellulosenitrat und Lösungsmittel für die Halogenverbindung dienen kann.
Zunächst wird ein Celluloselack folgender Zusammensetzung gebildet: no
Nitrocellulose mit 250/0 Alkohol (iooJ Engler) 40 g Trockensubstanz 54 g, Butylacetat 200 ecm, Butylalkohol 100 ecm, Essigsäureester 200 ecm, kristallisierbares Benzol ecm.
In diesen Lack werden 100 g Stärke verteilt und dann wird gesiebt; darauf wird folgende Lösung zugegeben:
Jodoform 7,5 g, Triphenylphosphat 20 g, Tricresylphosphat 20 g.
Das Jodoform kann auch getrennt zugegeben werden, nachdem in den die Stärke ent-
haltenden Lack die beiden Weichmachungsmittel eingefügt sind. Von dem Zeitpunkt, bei dem die Halogenverbindung zugegeben wird, muß der Lack im Dunkeln oder bei inaktinischem Licht weiter verarbeitet werden. Der Lack kann in einer oder in mehreren Schichten aufgetragen werden, und zwar durch Tränken oder Spritzen auf eine geeignete glatte oder gekörnte Unterlage, wie Karton, Papier, Holz, Metall, Gewebe, Naturoder Kunstleder, Glas, Porzellan, keramische Materialien, Gips sowie sämtliche plastischen Materialien. Alle Behandlungsstufen, das Gießen wie das Trocknen bei normaler Temperatur, müssen im Dunkeln oder bei sehr-stark gedämpftem Licht erfolgen.
Die lichtempfindliche Schicht hat eine Stärke von 3/100 bis 4/100 mm oder darüber. Die so hergestellte lichtempfindliche Schicht ist nach einer gewissen Reifezeit verwendbar. Zur Reifung genügen etwa 24 Stunden. Soll die Schicht ohne besondere Reifung zur Verwendung gelangen, so genügt es, Spuren von Jod oder Jodwasserstoffsäure zuzufügen, die die Reaktion der Jodverbindung bei der Belichtung katalytisch beeinflussen.
Die Belichtung der lichtempfindlichen Schicht kann bei Tageslicht, bei Quecksilberdampflicht oder bei Glühlampenlicht erfol- gen. Die Belichtungsdauer schwankt nach der Helligkeit und Art der Lichtquelle, der Durchlässigkeit bzw. Helligkeit des Objektivs; bei Sonnenlicht genügen 5 bis 20 Minuten. Eine Quecksilberdampflampe von 500 Watt erfordert bei einem Abstand von' 15 cm 5 bis 20 Minuten und eine mit Überspannung betriebene 5 00-Watt-Lampe bei gleichiem Abstand 10 bis 30 Minuten.
Durch die Belichtung wird ein braunes, ganz schwaches Bild erhalten, das in gewöhnlichem Wasser hervorgerufen wird. Die Entwicklungsdauer beträgt in Wasser von 400 5 bis 6 Minuten -und verlängert sich ganz erheblich, wenn das Wasser kälter ist. Nach dem Trocknen der Schicht wird das Fixieren vorgenommen, und zwar besteht das Fixierbad aus Benzin oder Tetrachlorkohlenstoff, in dem das nicht zersetzte Jodoform aufgelöst wird. Das Entwickeln wie auch das Fixieren muß in der Dunkelheit oder bei sehr stark gedämpftem Licht erfolgen, und erst gegen Schluß des Fixierens kann das Licht verstärkt werden. Die Töne der erhaltenen Bilder sind braunrot oder violett bis schwarz, je nach der Menge der in der Schicht befindlichen Stärke. Der Vorgang bei diesen Behandlungen ist folgender:
Das in der Celluloseesterschicht enthaltene Jodoform zersetzt sich unter dem Einfluß des Lichtes an den belichteten Stellen und macht das Jod frei, das sich an die Stärke anlagert. Das Wasser beendet diesen Vorgang, und die gebildete Jodstärke ergibt das gefärbte Bild. Der nicht durch da* Licht zersetzte Überschuß an Jodoform wird mit Hilfe von Benzin oder Tetrachlorkohlenstoff aufgelöst, worin sich nur das Jodoform, nicht aber die Nitrocellulose löst. Das Jodstärkebild ist ein Negativ des Originals.
Die oben angegebenen Mengenverhältnisse sind nur größenordnungsmäßig aufzufassen und sind keineswegs auf die genau angegebenen Zahlen beschränkt. Die Menge des Jodoforms, die im Beispiel 180/0 des Cellulosenitrats beträgt, kann verringert werden. Eine Vergrößerung würde allerdings keinen Vorzug ergeben, da die Menge des umgewandelten Jodeforms verhältnismäßig gering ist. Die angegebene Stärkemenge kann kleiner oder größer sein, im letzteren Falle etwa bis zum doppelten Wert betragen.
Die im Beispiel angegebenen Weichmachungsmittel können natürlich durch andere, weiter oben beschriebene Weichmachungsmittel ersetzt werden, und ihr Anteil, bezogen auf die Cellulosederivatmenge, kann zwischen 50 und 100O/0 schwanken. Die Konzentration der kolloidalen Lösung kann verschieden sein; an Stelle der Nitrocellulose kann auch ein anderes Cellulosederivat, beispielsweise Acetyloellulose, Benzylcellulose oder Äthylcelhüose, verwendet werden.
In dem obengenannten Beispiel wird die lichtempfindliche Schicht als Lack auf einen Träger aufgegossen. Sie kann auf diesem Träger verbleiben oder zum Schluß abgezogen werden. Sie kann auch verhältnismäßig stark aufgetragen werden, und zwar auf eine vorübergehende Unterlage, so daß zum Schluß ein genügend widerstandsfähiges Filmband durch Abziehen erhalten werden kann. Im letzteren Falle wird man vorzugsweise eine verhältnismäßig konzentrierte Celluloseesterlösung verwenden.
Die lichtempfindliche Schicht kann auch als Lack auf eine vorbehandelte Oberfläche aufgetragen werden, beispielsweise auf eine mit Bariumsulfat, Titanoxyd, Lanthansalzen usw. vorbehandelte Oberfläche, die durch die Eigenfärbung die Färbung der Jodstärke beeinflussen können. Diese Stoffe können auch der lichtempfindlichen Schicht selbst zugesetzt werden. Wenn diese Vorbehandlungsstihicht eine zerstörende Wirkung auf die lichtempfindliche Schicht ausübt, so wird sie zweckmäßig durch eine Celluloselackschicht geschützt, die nicht sensibilisiert ist.
In einer anderen'Ausführungsform der Erfindung enthält die lichtempfindliche Schicht ■ keinen Stoff zur Bindung des befrieiten Halogens, sondern diese Substanz befindet sich in einer anderen Schicht, und zwar entweder
in der Unterlage für die lichtempfindliche Schicht oder in einer anderweitig unmittelbar benachbarten Schicht, so daß das frei wer dende Halogen in diese eindringen kann. Bei spielsweise besteht die Unterlage aus Papier, Karton, Gewebe o. dgl., in die die reaktive. Substanz eingebettet ist, und zwar entweder in die Masse oder auf der Oberfläche. Im Falle von Papier oder Karton kann die entsprechende Substanz Stärke sein, die zur üblichen Verleimung dient. Um aber genügend stabile Bilder zu erhalten, muß die Menge Stärke wenigstens gleich der des Oellulosederivates der lichtempfindlichen Schicht sein. Natürlieh kann die reaktive Substanz in ein Lösungsmittel oder einen Lack eingebettet sein, der als Unterlage für die lichtempfindliche Schicht dient.
An Stelle der bisher genannten Kolloide
ao kann beispielsweise auch Gelatine als Träger verwendet werden.
Beispiel 2
iog Gelatine werden in 25 ecm destilliertem Wasser erweicht und dann bei 50° aufgelöst. Außerdem wird folgendes Gemisch vorbereitet:
Alkohol 80 ecm, Salzsäure 1 g, Triphenylphosphat 2 g, Jodoform 1 g, Benzoylperoxyd 0,01 g.
Nach vollständiger Lösung werden 2 g Stärke, die vorher in ι ο ecm Alkohol , zerrieben wurden, zugegeben. Dieses Gemisch wird zu der bei 50 gehaltenen Gelatinelösung unter Umrühren zugegeben, wobei bei gedämpftem Licht gearbeitet werden muß. Es kann noch Formalin oder ein anderes Härtemittel für die Gelatine zugegeben werden. Da dieses Gemisch infolge der hohen Viskosität der Gelatine nicht durch Zerstäuben auf die Unterlage aufgebracht werden kann, wird es zweckmäßig nach Wiedererhitzen der ' Emulsion aufgegossen. Nach der Belichtung wird diese Schicht in Wasser entwickelt und dann mit ,Benzin oder durch Anwendung von Wärme fixiert.
Die Empfindlichkeit hält sich wieder in der gleichen Größenordnung wie bei dem oben angegebenen Beispiel. Zu diesem Beispiel wird besonders darauf hingewiesen, daß das Triphenylphosphat durch eines der weiter oben angegebenen Sensibilisatoren oder Katalysatoren ersetzt werden kann. Im einzelnen kann etwa 0,5 g Perjodsäure auf das Liter kolloidaler Lösung verwendet werden, ein Gemisch von Chininchlorhydrat in der Größenordnung von 1 mg Chininchlorhydrat auf das Liter kolloidaler Lösung oder noch 0,2 ecm Wasserstoffsuperoxyd oder Benzoylperoxyd pro Liter. ■
Diese beiden Bestandteile dürfen allerdings erst verhältnismäßig kurz vor der Verwendung zugegeben werden, da ihre Wirksamkeit nicht lange anhält. Bei Verwendung von Benzoylperoxyd können auch einige Gramm Salzsäure von 22° Be beigefügt werden.
Die lichtempfindlichen Materialien können in folgender Weise angeordnet werden:
Man bringt zunächst auf einen Träger einen Lack auf, der die lichtempfindliche, Halogensubstanz enthält. Darauf wird die Stärke, die in einem geeigneten Träger eingebettet ist, aufgebracht, und zum Schluß wird das Ganze mit einem dem ersten identischen Lack überdeckt. Auf diese Weise befindet sich die reaktive Substanz zwischen zwei Lackschichten eingeschlossen, und die Oberfläche des Erzeugnisses ist sehr fein und halbglänzend, was insbesondere für die Herstellung photographischer Papiere wesentlich ist. Dabei verwendet man vorteilhaft Papiere, die einen Pigmentüberzug tragen, wie beispielsweise barytierte Papiere.
Die lichtempfindliche Schicht kann auch mit einer Gelatineschicht oder mit einem anderen wasserdurchlässigen Kolloid überzogen werden, das das Aufweichen des Halogenakzeptors verhindert, ohne aber das Eindringen von Wasser oder anderen Flüssigkeiten, die zur Entwicklung und zum Fixieren verwendet werden, zu verhindern.
Das Fixieren kann auch durch Anwendung von Wärme erzielt werden, anstatt ein Lösungsmittel für die Halogenverbindung zu verwenden. Beispielsweise kann die Schicht 2 Stunden lang bei 700 gelassen werden, wodurch dieselbe Wirkung erreicht wird, wie wenn ein Lösungsmittel für das Jodoform verwendet wird, wobei noch die Erhitzung das Bild erheblich verstärkt. Dieses Fixierverfahren eignet sich besonders für Bilder auf Glas, Fayencen usw., wo ein Fixieren mit Benzin nachteilig wäre.
Die lichtempfindlichen Schichten und ihre Behandlungsverfahren gemäß der Erfindung haben zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in der Photographie und auch industrielle und dekorative Verwendungszwecke. Wie bereits angegeben wurde, kann man sowohl direkt no photographieren wie auch Reproduktionen von Klischees, Pausen, Skizzen u. dgl. anfertigen, und zwar entweder durch Kontakt oder durch Projektion. Es können dabei Halbtonbilder wie auch Strichbilder erhalten werden. Bilder, die auf durchlässiger oder durchscheinender Unterlage hergestellt wurden, können selbst wieder zur Herstellung weiterer Bilder nach dem gleichen oder irgendeinem anderen Verfahren dienen. Die Erfindung kann daher zur Vervielfältigung photographischer Bilder oder kinematogra-
phischer Filme dienen: Die erhaltenen Kopien haben durch die Art ihrer Zusammensetzung eine viel stärkere Widerstandsfähigkeit als die üblichen Gelatineemulsionen. Die, Erfindung eignet sich daher auch zur Anwendung in der photomechanischen Reproduktionstechnik.
Die Bequemlichkeit der Anwendung der neuen lichtempfindlichen Schichten auf alle
to Arten von Oberflächen und ihre Wohlfeilheit gestatten zahlreiche industrielle Anwendungen, insbesondere in der Kunsttischlerei, dem Wagenbau, der Möbeltischlerei, für häusliche Bedarfsartikel, in der Keramik, für Büroartikel und für Spielwaren. Diese Schichten eignen sich vorzugsweise für allgemeine Verzierungen, wie beispielsweise für die Wiedergabe von Holzmaserungen, Mar: morierungen und Spitzenmustern usw. Sie
ao können auch verwendet werden für die Verzierung ■ von Gebäuden, Wohnungen, von Fahrzeugen, für die Dekorationen von Papieren, Geweben, Behältern und Verpackungen aus beliebigem Material u. dgl.
«5 Für solche Zwecke wird dem Verbraucher das lichtempfindliche Material zweckmäßig in flüssiger Form zur Verfügung gestellt, das sämtliche Bestandteile der lichtempfindlichen Schicht enthalten muß, oder auch mehrere Flüssigkeiten oder Trockenprodukte, die die verschiedenen lichtempfindlichen Bestandteile einzeln enthalten und unmittelbar vor der Verwendung' vermischt werden oder nacheinander auf die Unterlage aufgetragen werden.
Derartige Erzeugnisse können also in folgenden Formen zur Anwendung gelangen:
a) als eine Lösung der durch das Licht zersetzlichen oder dissozierbaren Substanz in einem geeigneten Lösungsmittel, die gleichzeitig die reaktive Substanz enthält (z. B. eine Lösung von Jodoform, die Stärke enthält). Diese Lösung muß in lichtdichten Behältern aufbewahrt werden;
b) als eine Lösung gemäß a, die noch ein Bindemittel, beispielsweise ein Kolloid, enthält;
c) als eine Lösung gemäß a oder b, die noch Reaktionsbeschleuniger enthält;
d) als eine Lösung nach a, b oder c, die noch Stoffe enthält, die die Färbung des in der Schicht gebildeten Bildes beeinflussen;
e) als zwei oder mehrere Produkte, die
den bestimmten Bestandteilen der obengenannten Lösung entsprechen (z. B. ein Lack oder Träger auf der Basis eines Cellulosederivates, der das Jodoform und einen Reaktionsbeschleuniger enthält, und eine zweite Lösung, die eine Suspension von Stärke darstellt). Diese beiden Flüssigkeiten können unmittelbar vor Gebrauch gemischt werden, oder sie werden nacheinander auf die Unterlage aufgetragen. Durch verschiedene Mengenverhältnisse der beiden Bestandteile können die verschiedensten Ergebnisse erzielt werden. In jedem Falle können bei den'verschiedensten Anwendungen die verschiedensten Effekte erzielt werden. Beispielsweise können die lichtempfindlichen Schichten in der Masse gefärbt oder undurchlässig gemacht werden oder auch oberflächlich angefärbt werden, oder sie können auch auf gefärbte durchlässige oder undurchlässige Unterlagen aufgetragen werden, je nachdem welche Endwirkung erzielt werden soll.
Die lichtempfindlichen Schichten machen die Oberfläche, auf die sie aufgetragen wurden, undurchdringlich. Sie können auch nach der Entwicklung und dem Fixieren gegen äußere Einflüsse mit Hilfe geeigneter Lacke, beispielsweise Cellulose-, Harz- oder Chlorkauitsdhuklösungen χι. dgl., geschützt werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Lichtempfindliche photographische Schicht oder lichtempfindliches Erzeugnis, gekennzeichnet durch einen Gehalt eines Halogenkohlenwasserstoffes oder seiner Derivate, der in bekannter Weise bei Belichtung freies Halogen entwickelt, und den Gehalt eines Kolloids, wie Stärke oder Agar-Agar, das -praktisch nicht lichtempfindlich ist, sich aber unter dem Einfluß freien Halogens, welches das Licht aus dem Halogenwasserstoff abscheidet,
    • färbt oder in seiner Färbung ändert.
    2. Lichtempfindliches photographisches Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der halogenentwikkelnde Stoff und der halogenempfindliche Stoff in einem gemeinsamen Träger eingebettet oder zu einer gemeinsamen Schicht vereinigt sind.
    3. Lichtempfindliches photographisches Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stoffe in verschiedenen benachbarten Schichten enthalten sind.
    4. Lichtempfindliches photographisches Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schichten gegebenenfalls als Kolloidschichten auf einem Träger, gegebenenfalls über einer Isolier- oder Substratschicht, aufgebracht sind.
    -5. Lichtempfindliches photographisches Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus dem einen Stoff, vorzugsweise dem durch Halogen veränderbaren besteht oder diesen enthält, und daß auf diesen Träger der bei Licht Halogen abspaltende Stoff in
    einer besonderen Schicht, gegebenenfalls als Kolloidschicht, aufgetragen ist.
    6. Lichtempfindliches photographisches Material nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen durch Halogen veränderbaren Film, der beiderseitig mit Schichten, die bei der Belichtung Halogen abspalten, ■ überzogen ist.
    7. Lichtempfindliches photographisches »o Material nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Kolloidschutzüberzüge, wie Gelatine oder andere wasserdurchlässige Kolloide.
    8. Lichtempfindliches photographisches Material nach einem der Ansprüche 1
    bis 7, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einfachen oder komplexen halogenierten Kohlenwasserstoffen, wie Jodoform, Bromoform, Tetrajodpyrrol, Dijodoform »ο u. dgl., die bei der Belichtung Halogen abspalten.
    9. Lichtempfindliches photographisches Material nach einem der Ansprüche 5 bis 8, gekennzeichnet durch eine saugfähige Unterlage, wie Papier, Karton oder Gewebe, auf die der halogenempfindliche Stoff aufgebracht oder in die er eingebettet ist, wobei dieser vorzugsweise gleichzeitig Binde- oder Verleimungsmittel für die Unterlage ist, z. B. Stärke.
    10. Lichtempfindliches photographisches Material nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die halogenentwickelnden Verbindungen und/ oder die halogenempfindlichen Verbindungen in Gelatine, einem Cellulosederivat oder einem anderen Kolloid, Harz, Gummi, trocknendem Öl o. dgl., suspendiert oder emulsioniert sind.
    11. Lichtempfindliches photographisches Material nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch den Gehalt an Weichmachungsmitteln oder Lösungsmitteln für die verwendeten Trägerkolloide.
    12. Lichtempfindliches photographisches Material nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch den Gehalt an solchen Weichmachungs- oder schweren Lösungsmitteln für die verwendeten Trägerkolloide, die zu gleicher Zeit Sensibilisatoren oder Katalysatoren für die halogenentwickelnden Verbindungen sind, wie Triphenylphosphat, Tricresylphosphat usw., und Bilder mit verschiedenen Farbtönen ergeben.
    13. Lichtempfindliches photographisches Material nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch den Gehalt an Oxydationsmitteln, Säuren, Salzen, Phenol, Jod, Chininchlorhydrat als nicht weichmachende Sensibilisatoren oder Katalysatoren.
    14. Lichtempfindliches photographisches Material nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch an sich gefärbte Zusätze, wie Bariumsulfat, Titanoxyd, Lanthansalze zu "den Schichten und/oder Unterlagen, welche durch ihre Eigenfärbung die Farbe des durch das Halogen gefärbten Kolloids verändern.
    15. Lichtempfindliches photographisches Material nach Anspruch 1 bis 8 und ι ο bis 14, gekennzeichnet durch eine Lösung oder ein Lösungsgemisch, die nach Aufgießen auf eine beliebige Unterlage eine zusammenhängende lichtempfindliche Schicht bilden.
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