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DE1295146B - Christbaum- oder Dekorationskugel - Google Patents

Christbaum- oder Dekorationskugel

Info

Publication number
DE1295146B
DE1295146B DESCH36219A DESC036219A DE1295146B DE 1295146 B DE1295146 B DE 1295146B DE SCH36219 A DESCH36219 A DE SCH36219A DE SC036219 A DESC036219 A DE SC036219A DE 1295146 B DE1295146 B DE 1295146B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball
christmas tree
plastic
decoration
balls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH36219A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1900372U (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH36219A priority Critical patent/DE1295146B/de
Publication of DE1295146B publication Critical patent/DE1295146B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G33/00Religious or ritual equipment in dwelling or for general use
    • A47G33/04Christmas trees 
    • A47G33/08Christmas tree decorations

Landscapes

  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

1 2
Trotz der Vielfalt der bestehenden Herstellungs- geblasene Christbaumkugel mit eingedrückter Randverfahren für Christbaum- oder Dekorationskugeln partie und
aus Kunststoff scheinen noch nicht alle Feinheiten Fig.4 eine nach dem gleichen Fertigungsverfah-
in bezug auf eine einwandfreie und saubere Ober- ren wie nach F i g. 3 gezeigte Kugel mit einem nach
flächengestaltung des Kugelkörpers möglich zu sein, 5 außen gewölbten Randwulst.
wie dies z. B. bei der Glaskugel weitgehend der Fall Mit 1 und 2 sind die Halbschalen einer Christist. Bekanntlich bleiben bei der Kunststoffhohlkugel baum- bzw. Dekorationskugel bezeichnet, welche mit als Folge der Herstellungsprozedur überstehende nach außen abstehenden schmalen Rändern 3 und 4 Ränder oder Nähte zurück, welche ohne weiteres aufeinanderstoßen und rundum wärmeverschweißt sichtbar und auch fühlbar sind. Solche Naht- oder io bzw. verklebt sind. Mit 5 ist die ringseitige, rund um Randrückstände sind insbesondere bei Plastikkugeln den äquatorähnlichen Rand 3,4 der Kugel gezogene augenfällig, welche entweder aus im Vakuumtief- Lackmalerei bezeichnet, welche den Schweiß- bzw. ziehverfahren hergestellten Halbschalen bestehen, Kleberand 3,4 unsichtbar macht. Damit ist gleichderen aufeinanderliegende Ränder rechtwinklig nach zeitig dem gesamten Kugelgefüge ein zusätzlicher staaußen abgeflanscht sind und mittels diesen ver- 15 bilisierender Halt gegeben.
schweißt oder verklebt werden oder um solche Ku- Das Ausführungsbeispiel gemäß der F i g. 2 zeigt geln, welche aus zwei im Spritzgußverfahren aus- den Randzusammenschluß von zwei weiteren Halbgeformte sogenannte Hartplastikschalen bestehen, schalen 6,7, welche sich am Verbindungsrand überweiche an den Rändern vorzugsweise mit korrespon- lappen. Diese beiden Hälften 6 und 7 sind, wie bedierenden Zapfen und ösen u. dgl. versehen sind, ao reits erwähnt, im Spritzgußverfahren aus Kunststoff durch deren Ineinanderstecken eine bleibende Halt- hergestellt und weisen von vornherein eine an sich barkeit der Gesamtkugel erzielt werden soll. verhältnismäßig dauerhafte Stabilität auf. Erfahrungs-
Aber auch im sogenannten Blasverfahren herge- gemäß werden Kugeln dieser Art in einem Lackbad stellte Plastikkugeln, bei denen bekanntlich ein pla- od. ä. mit einem Farbüberzug 9 versehen, welcher der stifizierter Kunststoffschlauch mittels Einblasen von 95 Kugel das farbigglänzende Aussehen verleiht. Den-Druckluft zu einer Kugel verformt wird, bleibt rings noch ist es erfindungsgemäß angebracht, entlang der um den Kugelmantel teils eine wulstartige Ausbuch- Verbindungsstelle der beiden Halbschalen 6 und 7 tung oder ein riefenförmiger Einschnitt zurück, einen Lackgürtel oder den Farbstreifen zu legen, welwelche Deformierungen als Naht gehalten werden eher nach Fertigstellung endlos um die Kugel verläuft, können, die jedoch auf nicht bündig schließende 30 Die kunststoffgeblasene Kugel 11 gemäß Fig.3, Formwerkzeuge hinweisen. Aber selbst bei genaue- welche in gleicher Weise wie der vorbeschriebene stem Formenschluß sind Spurenansätze an fertigen Gegenstand der F i g. 2 mit einem Farbüberzug 9 verKugeln wahrnehmbar, welche selbst bei der unent- sehen ist, weist eine durch das Formwerkzeug bebehrlichen Nachbehandlung der Kugeln in Färb- oder dingte und stets unvermeidliche Einschnürung 10 auf, Lackbad nicht beseitigt werden können. 35 wobei die Homogenität des Kugelkörpers 11 weit-
Dazu kommt ferner, daß insbesondere Kugeln, die gehend beeinträchtigt ist. Zu diesem Zweck wird also
aus zwei Hälften an den Rändern durch Kleben, auch hier erfindungsgemäß ein übergangsloser Rand-
Verschweißen od. dgl. zusammengesetzt sind, nicht streifen 12 aufgemalt, welcher neben der Stabilisie-
immer eine gleichmäßige Haltbarkeit aufweisen und rungsfunktion für den Kugelkörper 11 gleichzeitig
es kommt gelegentlich vor, daß sich die Trennebenen 40 den die Unebenheit abdeckenden Effekt herbeiführt,
oder die Stoßstellen auf dem Transport oder bei Als weitere Alternative verbleibt schließlich in die-
unsachgemäßer Behandlung voneinander lösen und sem Zusammenhang noch die Randgestaltung des
die Kugel daher unbrauchbar wird. Kugelkörpers 13 gemäß F i g. 4, welcher an Stelle der
Die Erfindung möchte nun diesem Übelstand bei vorher festgestellten Einschnürung eine leichte, wulsteiner Christbaum- oder Dekorationskugel aus Kunst- 45 artige und ringförmige Ausbeulung 14 aufweist. Auch stoff, Metall, Holz od. dgl. mit einem insbesondere diese Deformierung rührt von dem Formwerkzeug durch das Fertigungsverfahren bedingten sieht- oder her und ist auf Grund langjähriger Erfahrung unfühlbaren sphärischen Rand bzw. mit einer Naht vermeidlich. Da nun bekanntlich glatte Körper an od. dgl. in der Weise abhelfen, daß die Kugel zu- überstehenden Deformierungen sich ganz besonders mindest im Bereich der Oberflächenunebenheiten, 50 leicht abnutzen bzw. abgekratzt werden, sieht die Erdiese teilweise oder ganz.ab- bzw. überdeckend, mit findung hier, ähnlich wie bei den vorangegangenen Lack- oder Farbmalerei versehen ist. Die genannte Figurenbeschreibungen einen über den Randwulst 14 Übermalung einer solchen Christbaum- oder Deko- gezogenen Randfarbstreifen 16 vor, welcher, wie an rationskugel vollzieht sich gemäß der Erfindung in einigen Beispielen zuvor schon festgestellt, den durch der Weise, daß die Kugel zwischen zwei rotierende 55 die Fertigung entstehenden Mangel behebt, sowie Backen eingespannt wird, wobei über eine Färb- auch ausgleicht.
zuführung ein Film von gleichmäßiger Stärke gürtel- Durch die fertigungstechnischen Deformierungen artig aufgetragen wird. und deren Behebung ist es gleichzeitig möglich geEinzelheiten der Erfindung sind an Hand von worden, auch den übrigen Kugelkörper mit Farbzeichnerischen Darstellungen noch näher erläutert, 60 auftrag in verschiedenen Motiven zu versehen, wie und zwar zeigt in vergrößerten Teilschnittbildern das bisher nur bei den aus Glas gefertigten Christ-
F i g. 1 eine aus zwei im Vakuumtiefziehverfahren baum- bzw. Dekorationskugeln der Fall ist.
ausgeformten Halbschalen hergestellte Christbaum- Die erfindungsgemäßen und beschriebenen Strei-
kugel aus Kunststoff, fenummalungen finden nicht nur für Kugeln aus
F i g. 2 eine aus zwei im Spritzgußverfahren aus 65 Kunststoff Anwendung, sondern können darüber hin-
Kunststoff ausgeformten Halbschalen hergestellte aus auch für Kugelhohlkörper Anwendung finden,
Christbaumkugel, welche aus Metall, Holz, Papier und ähnlichen Stof-
F i g. 3 eine aus plastifiziertem Kunststoffschlauch fen erstellbar sind, denn auch bei Endprodukten aus
Werkstoffen der letztgenannten Art lassen sich, wie frühere Beispiele bereits bewiesen haben, die Nachteile der genannten Art ebensowenig vermeiden, wie solche in vorstehender Beschreibung aufgezeigt sind. Zum Zwecke des Farbauftrages bzw. der Streifenführung um die Kugel wird diese zwischen zwei rotierende Backen eingespannt, wobei über eine Farbzuführung ein Film von gleichmäßiger Stärke gürtelartig aufgetragen wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Christbaum- oder Dekorationskugel aus Kunststoff, Metall, Holz od. dgl. mit einem ins-
besondere durch das Fertigungsverfahren bedingten sieht- oder fühlbaren sphärischen Rand bzw. mit einer Naht od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel zumindest im Bereich der Oberflächenunebenheiten, diese teilweise oder ganz ab- bzw. überdeckend, mit Lack- oder Farbmalerei versehen ist.
2. Verfahren zur Übermalung einer Christbaum- oder Dekorationskugel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel zwischen zwei rotierende Backen eingespannt wird, wobei über eine Farbzuführung ein Film von gleichmäßiger Stärke gürtelartig aufgetragen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH36219A 1964-12-08 1964-12-08 Christbaum- oder Dekorationskugel Pending DE1295146B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH36219A DE1295146B (de) 1964-12-08 1964-12-08 Christbaum- oder Dekorationskugel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH36219A DE1295146B (de) 1964-12-08 1964-12-08 Christbaum- oder Dekorationskugel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1295146B true DE1295146B (de) 1969-05-14

Family

ID=7433781

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH36219A Pending DE1295146B (de) 1964-12-08 1964-12-08 Christbaum- oder Dekorationskugel

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DE (1) DE1295146B (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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