DE1295020B - Assoziativer Speicher - Google Patents
Assoziativer SpeicherInfo
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Description
1 2
Die vorliegende Erfindung betrifft einen assoziati- addieren und zu einem Problem werden. Es ist darum
ven Speicher mit Dünnfilmelementen, Mitteln zum bereits bekannt, einen dritten Transfluxor pro Bit-
Einschreiben von Informationen, einer Leseleitung stelle zu verwenden, bei dem jedoch die Abfühlwick-
für jedes Wort und orthogonal zu dieser Leseleitung lung in einem anderen Sinne verläuft als bei dem in
angeordnete Steuerleitungen für Abfrageimpulse, an 5 Serie vorgeschalteten Transfluxor, so daß sich die
die Leseleitung angeschlossene Detektoren zur Prü- durch die beiden Transfluxoren erzeugten Störsignale
fung der Übereinstimmung des gespeicherten Wortes gegenseitig aufheben. Diese Lösung ist infolge der
oder Teilen desselben mit einem Suchwort, wobei für zwischen den einzelnen Transfluxoren bestehenden
die Speicherung jeder Bitstelle des Wortes mindestens Unterschiede nicht geeignet, den Störsignalpegel auf
zwei Speicherplätze vorgesehen sind und die Speiche- io einem ungefährlichen Niveau zu halten,
rung in der Form erfolgt, daß einer dieser Speicher- Es ist zu beachten, daß sowohl beim assoziativen
platze in der einen, alle anderen in der anderen Ma- Speicher mit Dünnfilmelementen als auch bei jenem
gnetisierungsrichtung magnetisiert sind, und wobei mit Transfluxoren bei der Abfrage, je nachdem, ob
der assoziativen Abfrage je nach Wert des entspre- Übereinstimmung besteht oder nicht, entweder in
chenden Bits des Suchworts ein Abfrageimpuls der 15 keinem Speicherelement oder mindestens in einem
Steuerleitung einem der Speicherplätze zugeführt Speicherelement eine Flußumsteuerung erzeugt wird,
wird. Die beim Speicher mit Transfluxoren vorgesehenen
Es sind bereits Assoziativ-Speicher bekannt, welche Maßnahmen beziehen sich auf die Unterdrückung
Kryotrons als Speicherelemente aufweisen. Solche von Störimpulsen, die entstehen, wenn keine Fluß-Speicher
benötigen jedoch teure kryogene Appara- ao umsteuerung erfolgt.
türen, um die für den Betrieb notwendige Dauer- Der Aufbau und die Eigenschaften der bei den
kühlung zu erzeugen. verschiedenen erwähnten Speicherelementen, wie Um einen solchen Aufwand zu vermeiden, sind be- Kryotrons, Magnetfilme und Transfluxoren, die bis
reits Bestrebungen gemacht worden, assoziative Spei- jetzt beim Bau von assoziativen Speichern verwendet
eher unter Anwendung der herkömmlichen Magnet- 25 wurden, sind bekannt. Auch die Verwendung von
speichertechnik zu bauen. So ist z. B. ein assoziativer zylindrischen magnetischen Schichten als Speicher-Speicher
unter Verwendung von Dünnfilmelementen elemente, insbesondere von Filmdrähten, bei denen
bekannt, der aus zwei Teilen, nämlich einem so- die Vorzugsrichtung zirkulär ist, ist bekannt,
genannten Nicht-Komplementärteil und einem so- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, bei
genannten Komplementärteil besteht. Für jeden Spei- 30 einem assoziativen Speicher mit Dünnfilmelementen
cherplatz im Nicht-Komplementärteil ist ein entspre- der eingangs geschilderten Art mit einem minimalen
chender Speicherplatz im Komplementärteil vor- Aufwand ein möglichst hohes Verhältnis zwischen
gesehen. Beide Speicherplätze, die der Speicherung den Ausgangssignalen zu schaffen, die bei Übereineiner
Bitstelle dienen, haben eine gemeinsame Ab- Stimmung bzw. bei Nichtübereinstimmung des Suchfühlleitung.
Sie werden jedoch durch verschiedene 35 worts mit dem gespeicherten Wort auftreten.
Abfrageleitungen angesteuert, wobei je nach der Ab- Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
rageinformation entweder dem einen oder dem ande- gelöst, daß für jede Bitstelle noch ein weiterer Speiren
Speicherplatz ein Abfrageimpuls zugeführt wird. cherplatz (25) vorgesehen ist, welchem der Abfrage-Stimmt
das Bit des Suchworts mit dem gespeicherten impuls ebenfalls zugeführt wird. Bit überein, so wird keine Bitstelle geschaltet. Die ab- 40 Durch die erfindungsgemäße Anordnung eines weigefragte
Bitstelle erzeugt also kein Ausgangssignal, teren Speicherplatzes für jede Bitstelle wird erreicht,
sondern nur einen relativ schwachen Störimpuls. Bei daß beim Vergleich von Suchwort und gespeichertem
Nichtübereinstimmung des Suchworts mit dem ge- Wort bei der Übereinstimmung von entsprechenden
speicherten Wort wird immer mindestens eine Bit- Bits jeweils zwei Impulse von entgegengesetzter Polastelle
geschaltet, so daß das Auftreten eines Ausgangs- 45 rität im Lesedraht entstehen, die sich gegenseitig aufsignals
die Nichtübereinstimmung anzeigt. Obwohl heben. Es entsteht daher kein Ausgangssignal, sonbei
Übereinstimmung zwar pro Bitstelle nur ein rela- dem höchstens ein sehr geringes Störsignal, das aus
tiv schwaches Störsignal entsteht, ergibt bei langen der Differenz der beiden induzierten Impulse besteht.
Wortzeilen die Aufsummation der Störsignale ein Umgekehrt werden aber bei Nichtübereinstimmung
Störgeräusch, das hinsichtlich der Auffindung des 50 von entsprechenden Bits zwei Impulse gleicher PoIaübereinstimmenden
Worts ein gewisses Problem auf- jität in den Lesedraht induziert, die sich summieren
wirft. und ein kräftiges Ausgangssignal erzeugen. Dieses Es ist ebenfalls bekannt, bei einem assoziativen Ausgangssignal hebt sich daher deutlich vom niedri-Speicher
für jede Bitstelle zwei Transfluxoren zu ver- gen Störsignalpegel ab, das bei Übereinstimmung von
wenden, wobei nach der Speicherung des einen Bit- 55 entsprechenden Bits des Suchworts und des gespeiwertes
der eine Transfluxor blockiert wird, während- cherten Worts entsteht. Es ist zu beachten, daß eine
dem bei der Speicherung des anderen Bitwertes der große Anzahl von Filmelementen gleicher Größe und
andere Transfluxor blockiert wird. Bei diesem Spei- gleicher Beschaffenheit gleichzeitig auf einer Untercher
wird ebenfalls je nach der Abfrageinformation lage erzeugt werden können. Infolge der bei diesen
entweder dem einen oder dem anderen Speicherplatz, 60 im gleichen Arbeitsgang hergestellten Filmelementen
bzw. Transfluxor, ein Abfrageimpuls zugeführt. Be- herrschenden Uniformität sind deren magnetische
steht Übereinstimmung zwischen der gespeicherten Eigenschaften derart, daß die bei Übereinstimmung
Information und der Abfrageinformation, so erfolgt und Nichtübereinstimmung entstehenden Impulse
im abgefragten Transfluxor keine Flußumkehr. Es grundsätzlich die gleichen Amplituden haben, welche
wird somit kein Ausgangssignal, sondern lediglich ein 65 sich in einem Fall aufheben, im anderen Fall
relativ schwaches Störsignal erzeugt. Dieses Stör- summieren.
signal kann sich jedoch auch bei diesem Speichertyp Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Er-
mit anderen Störsignalen der gleichen Wortzeile auf- findung befinden sich jeweils die Speicherplätze für
mindestens eine Bitstelle auf einem an sich bekannten Filmdraht mit zirkularer Vorzugsrichtung. Die magnetischen
Eigenschaften der Speicherstellen im Film des Filmdrahtes weichen kaum voneinander ab. Daher ist
bei Übereinstimmung der Bits die gegenseitige Aufhebung der Impulse eine nahezu vollständige, so daß
der Störpegel auch bei der Verwendung von relativ langen Wörtern klein bleibt.
Die erfindungsgemäße Speichereinrichtung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 den allgemeinen Aufbau eines inhaltangesteuerten Speichers mit den zugehörigen Einrichtungen
in Blockform,
Fig. 2 eine Drahtspeichereinrichtung mit den Grundmerkmalen des Speichers gemäß Fig. 1,
F i g. 3 die Darstellung sowie den Aufbau eines einzelnen, in einem Wortregister der erfindungsgemäßen
Speichereinrichtung aufbewahrten Informationsbits, wobei die ausgezogenen Linien eine Anordnung mit ao
drei Steuerleitungen und die ausgezogenen sowie gestrichelten Linien zusammen eine Anordnung mit
fünf Steuerleitungen darstellen.
Die vorliegende Erfindung sieht eine nachstehend mit »assoziative Speichereinrichtung« bezeichnete inhaltangesteuerte
Speichereinrichtung vor, in der als Grundbaustein ein mit einem magnetisierbaren Dünnfilm
überzogener Draht mit Steuerleitungen verwendet wird. Um den erfindungsgemäßen assoziativen
Speicher besser würdigen zu können, werden nachstehend zunächst einige grundsätzliche Ausführungen
über den allgemeinen Aufbau assoziativer Speicher gebracht. Bei den konventionellen wortorganisierten
Speichern mit beliebigem Zugriff muß zur Einspeicherung einer Information eine Speicherstelle oder
Adresse zugeordnet und ausgewählt werden, und zwar unter Verwendung eines Adreßregisters und
einer Auswahlmatrix. Man kann diesen Speichertyp daher auch mit »adreßgesteuerten« Speicher bezeichnen.
Die mit dem Speicher zusammenarbeitende Anlage arbeitet nun gewöhnlich so, daß der Speicher
ganz oder teilweise abgesucht wird, bis die gewünschte logische Operation ausgeführt ist. Mit zunehmender
Speicherkapazität wird daher die Suchzeit schließlich so lang, daß sie untragbar ist. Für bestimmte Aufgaben
ist es daher wünschenswert, das Auffinden der Information nicht durch die Adresse, sondern die
Information selbst zu besorgen. Auf diese Weise kann jede gefüllte Speicherstelle durch ihren ganzen oder
teilweisen Inhalt aufgefunden werden. Da das Aufsuchen stets auf diese Art geschieht, ist somit weder
ein Adreßregister noch eine Auswahlmatrix für das Aufsuchen erforderlich, wie bereits erwähnt wurde.
Die Hauptfunktion eines assoziativen Speichers besteht darin, ein benötigtes Informationswort mit dem
gesamten Inhalt des Speichers zu vergleichen, indem der ganze Speicher auf einmal, d. h. in einem Speicherzyklus,
abgefragt wird. Die Funktionen eines assoziativen Speichers lassen sich genauer an Hand
einer speziellen Aufgabe, wie dem Katalogisieren von Büchern in einer Bücherei, beschreiben. Jedes im
Speicher aufbewahrte Wort kann zu diesem Zweck den Buchtitel, den Namen des Autors, das Sachgebiet
sowie den Ort des Regals enthalten, wobei die einzelnen Arten von Information jeweils auf einen bestimmten
Wortabschnitt beschränkt sind. Wird ein Buch unter mehreren Sachgebieten geführt, so wird
es in mehreren Speicherstellen aufbewahrt.
Zum Auffinden der benötigten Information wird der Titel des Buches in das Ein-/Ausgabe-Register,
d. h. in das nachstehend im einzelnen beschriebene Suchwortregister, eingegeben. Die Anlage wird dann
in die Betriebsart »Vergleich« geschaltet, worauf die gesuchte Information mit der entsprechenden Zelle
einer jeden Speicherstelle gleichzeitig verglichen wird. Sobald bei diesem Vergleich eine Speicherstelle gefunden
wird, in der der in dieser Stelle aufbewahrte Titel mit dem im Ein-/Ausgabe-Register enthaltenen
Titel übereinstimmt, kann die Anlage in die Betriebsart »Herauslesen« geschaltet werden, worauf der gesamte
Inhalt für die übereinstimmende Speicherstelle im Ein-/Ausgabe-Register dupliziert wird. Im Gegensatz
zu einer adreßangesteuerten Speichereinrichtung müssen also hier zum Aufsuchen einer bestimmten
Information nicht sämtliche Speicheradressen durchgegangen werden. Vielmehr kann die Information
unmittelbar nach ihrem Auffinden behandelt werden.
Die Leistung eines assoziativen Speichers läßt sich noch wesentlich erhöhen, indem man Möglichkeiten
vorsieht, bestimmte Bits des Eingaberegisters für die Vergleichsoperation auszuwählen. Dieses Auswählen
von bestimmten Bits des Eingaberegisters wird mit »Maskieren« bezeichnet und erfolgt im Suchwortregister.
Typisch ist z. B. das Nachschlagen in einer Tabelle, wie beispielsweise das Auffinden des sin
eines gegebenen Winkels. In konventionellen Digitalrechnern wird dieses Problem in der Regel »iterativ«,
d. h. durch schrittweise Annäherung, wie z. B. unter Verwendung einer Potenzreihe, gelöst.
sin χ = χ — Ve x3 + 1Ina x5 — Vso« x7 + · · ·
Bei diesem Verfahren muß eine Anzahl von zeitraubenden Additionen, Subtraktionen, Multiplikationen
und Divisionen ausgeführt werden. Bei einem assoziativen Speicher kann dagegen eine χ = v-Tabelle
benutzt werden, wobei jedes Wort in der Tabelle folgende Angaben enthält: Winkel, Sinuswert des Winkels
und Interpolationswert. Zum Auffinden des Sinuswertes werden nur die den Winkel darstellenden
Datenbits verglichen. Der Sinuswert des Winkels und die Interpolationswerte werden aus dem Vergleich
herausgenommen. Durch diese Technik lassen sich somit die Speicherstelle des gewünschten Winkels und
dessen Sinuswert leicht auffinden. Im Anschluß an den Vergleich wird an der angegebenen Adresse eine
Leseoperation ausgeführt, um die eigentliche aufbewahrte Information zu erhalten. Der Sinuswert und
die Interpolationswerte werden dann zur Durchführung einer Multiplikation und einer Addition in ein
gewöhnliches Rechenwerk übertragen, um beispielsweise den sin von 43° 17' zu erhalten.
Es wird nunmehr auf die Zeichnung Bezug genommen, und zwar insbesondere Fig. 1, die ein vereinfachtes
Blockdiagramm eines assoziativen Speichers zeigt. Der Speicher hat eine Kapazität von
m Datenwörtern zu je η Bits. Jedem Wort ist eine Steuereinrichtung 14 und eine Detektoreinrichtung 16
zugeordnet. Ferner sind noch ein Suchwortregister 10 und ein Ausgaberegister 12 dargestellt. Die Bitstellen
sowohl des Suchwort- als auch des Ausgaberegisters sind mit den entsprechnden Bitstellen der
m Datenwörter verbunden. Die Arbeitsweise ist wie folgt: Ein Wort wird in den Speicher ohne Angabe
einer Adresse eingeschrieben. Das Wort wird in das erste, nicht benutzte Wortregister eingeschrieben, wo-
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bei das Einschreiben durch die einzelnen Steuerein- führenden Träger oder einem nichtleitenden Teil anrichtungen
14 und das Suchwortregister 10, das hier geordnet werden. Jede Steuerleitung 22 ist mit einem
dann als Eingaberegister arbeitet, gesteuert wird. Ein zugeordneten Impulsgeber verbunden, die alle zum
Wort oder eine Wortgruppe der im Speicher auf- Suchwortregister gehören. Die nichtmagnetischen
bewahrten m Datenwörter läßt sich bei Feststellung 5 Steuerleitungen 22 sowie die filmüberzogenen Drähte
eines Zusammenhanges zwischen den Bits oder einer 20 sind geerdet dargestellt, ebenso wie die Detek-Gruppe
von Bits des Suchwortregisters und den ent- toren 16 und die Impulsgeber im Suchwortregister 10,
sprechenden im Speicher aufbewahrten Bits gleich- um anzudeuten, daß zwischen den erforderlichen
zeitig markieren. Die im Suchwortregister enthaltenen Bauelementen ein geschlossener Stromkreis besteht.
Bits, bei denen nach einem solchen Zusammenhang io Der in F i g. 2 dargestellte assoziative Speicher
gesucht wird, werden mit Suchbits bezeichnet und unterscheidet sich von dem herkömmlichen, wortbilden
das Suchwort. Die Bildung der Suchbits aus organisierten Drahtspeicher mit beliebigem Zugriff,
dem im Suchwortregister enthaltenen ganzen Wort Bei dem konventionellen, wortorganisierten Drahterfolgt
durch willkürliches Maskieren. Stimmen ein speicher ist das gesamte Wort längs einer Steueroder
mehrere im Speicher aufbewahrte Wörter mit 15 leitung 22 untergebracht, wobei die filmüberzogenen
den Suchbits überein, so werden die entsprechenden Drähte 20 als Bitleitung dienen, d. h., am Schnitt-Detektoreinrichtungen
erregt; alle anderen Detektor- punkt zwischen dem Draht 20 und der Steuerleitung
einrichtungen bleiben unerregt. Auf diese Weise bil- 22 befindet sich jeweils ein Informationsbit. Demden
die erregten Detektoreinrichtungen das Kriterium gegenüber sind in dem assoziativen Speicher von
für die Übereinstimmung und zeigen in Verbindung 20 F i g. 2 die Drähte und Steuerleitungen miteinander
mit den Steuereinrichtungen an, daß sämtliche Bits vertauscht; d. h., die filmüberzogenen Drähte 20 enteines
jeden markierten Worts gleichzeitig in das Aus- halten hier sämtliche Bits eines Wortes und dienen
gaberegister einzulesen sind. Sowohl das Herauslesen somit als Wortregister, während die nichtmagnetische
als auch das Abtasten, durch welches der Wortdetek- Steuerleitung 22 als Bitsteuerleitung dient. Anders
tor erregt wird, erfolgen zerstörungsfrei, wie nach- 25 ausgedrückt: Wird ein Suchzyklus eingeleitet, so
stehend noch im einzelnen beschrieben wird. werden alle Impulsgeber des Suchwortregisters 10 er-
F i g. 2 zeigt einen dünnfihnbeschichteten assozia- regt und dadurch in jedem Draht 20 die entsprechende
tiven Drahtspeicher, wie er in Verbindung mit F i g. 1 Spannung induziert. Wie in der Technik bekannt und
beschrieben wurde. Dieser Speicher enthält eine An- daher hier nicht näher beschrieben ist, werden durch
zahl von waagerechten, filmüberzogenen Drähten 20, 30 die Erregung der Steuerleitung die an einer bestimmdie
übereinander angeordnet sind. Diese filmüber- ten Stelle entlang der Vorzugsachse des filmüberzogezogenen
Drähte 20 bestehen typisch aus einem mit nen Drahtes befindlichen Magnetisierungsvektoren in
einem magnetisierbaren Dünnfilm überzogenen Beryl- Richtung zur schweren Magnetisierungsachse gedreht,
lium-Kupfer-Träger mit einem Durchmesser von und zwar um einen Winkel, der kleiner ist als 90°.
0,125 mm. Der aus Permalloy (80% Nickel, 20% 35 Da diese Drehung kleiner ist als 90°, bietet der erEisen)
bestehende magnetisierbare Dünnfilm wird auf findungsgemaße Speicher die Möglichkeit, Informaden
Drahtträger aufgalvanisiert und hat eine Dicke tion zerstörungsfrei herauszulesen. Die infolge der
von 10 000 A. Das Abscheiden des Permalloyfilms Drehung der Magnetisierungsvektoren in jedem der
auf dem Träger erfolgt in Gegenwart eines am Um- Drähte 20 induzierten Spannungen werden von den
fang verlaufenden Magnetfeldes, wodurch sich eine 40 zugeordneten Detektoren 16 erfaßt. Der assoziative
senkrecht zur Längsachse des Drahtes (d. h. um den Speicher gemäß F i g. 2 arbeitet also anders als ein
Umfang) verlaufende einachsige Anisotropie ergibt, wortorganisierter Speicher mit beliebigem Zugriff, da
die zur Bildung einer Vorzugsrichtung und einer zum Auffinden einer bestimmten Information eine
schwierigen Magnetisierungsrichtung führt, wobei die Anzahl von nichtmagnetischen Steuerleitungen gleich-Magnetisierungsvektoren
des Dünnfilms auf eine der 45 zeitig erregt wird. Im Gegensatz dazu wird beim beiden Gleichgewichtslagen längs der Vorzugsachse wortorganisierten Speicher stets nur jeweils eine einausgerichtet
sind und dabei zwei für binäre logische zige nichtmagnetische Steuerleitung erregt.
Operationen erforderliche stabile Zustände bilden. Wie bereits kurz erwähnt wurde, wird der Schreib-
Jeder filmüberzogene Draht 20 ist mit einem Detektor zyklus in zwei Schritten ausgeführt. Zunächst werden
16 verbunden. 5° sämtliche Bitstellen eines Wortregisters willkürlich
Im wesentlichen senkrecht zu den im gleichen Ab- auf 0 rückgestellt, indem veranlaßt wird, daß durch
stand voneinander angeordneten Drähten 20 verläuft sämtliche Steuerleitungen 22 und einen Draht 20
eine Anzahl von im gleichen Abstand und parallel Strom fließt. Die Erregung des Drahtes erfolgt durch
zueinander angeordneten nichtmagnetischen Steuer- (nicht gezeigte) Worttreiber, während die nichtmagneleitungen
22. Diese Steuerleitungen können jeweils 55 tischen Steuerleitungen durch die Ziffernimpulsgeber
als eine Art Magnetspule mit einer Windung aus- des Suchwortregisters erregt werden. Anschließend
gebildet sein, wobei der die eine Windungshälfte dar- erhalten die einer 1 im einzuschreibenden Wort entstellende
Leitungsteil über den filmüberzogenen sprechenden Steuerleitungen 22 Strom mit der gleichen
Drähten 20 und die andere Windungshälfte unter den oder entgegengesetzten Polarität des im ersten Schritt
Drähten 20 verläuft. Normalerweise können die 60 benutzten Stroms. Die einer 0 entsprechenden Steuer-Steuerleitungen
jedoch beispielsweise einfach aus leitungen werden nicht erregt. Gleichzeitig erhält der
einem 0,5 mm breiten Flachleiter bestehen, wobei sie benötigte Draht 20 einen Stromimpuls mit einer dem
mit einem Mittenabstand von 1 mm angeordnet sind. im ersten Schritt benutzten Strom entgegengesetzten
Die Steuerleitungen 22 können auf einem (nicht dar- Polarität. Der durch den filmüberzogenen Draht
gestellten) 0,025 mm dicken flexiblen Isolierträger 65 fließende Strom dreht die Magnetisierungsvektoren
aus Epoxyd-oder Mylar-Glasgewebe angeordnet sein, weiter zur gewünschten Vorzugsachse, d.h., er bewie
es in der Technik üblich ist. Alternativ können wirkt die zusätzlich erforderliche Drehung der Vekauch
die filmüberzogenen Drähte 20 auf einem strom- toren, so daß nach dem Abschalten des Ziffernimpuls-
gebers die Magnetisierungsvektoren sich in der gewünschten 1-Richtung befinden.
An Hand von F i g. 3 wird nunmehr der Aufbau des erfindungsgemäßen Speichers beschrieben. Gemäß
einem Ausführungsbeispiel, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, umfaßt eine einzelne Bitstelle drei nebeneinanderliegende
Steuerleitungen 26, 28 und 30, die im wesentlichen senkrecht zu einem filmüberzogenen
Draht 32 angeordnet sind. Der filmüberzogene Draht 32 sowie die nichtmagnetischen Steuerleitungen sind
mit der erforderlichen Schaltungsanordnung, bestehend aus dem Detektor 34 und den Impulsgebern
27, 29 und 31, gekoppelt. Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, stellen diese Impulsgeber
das Suchwortregister dar. Die Schnittpunkte zwischen den nichtmagnetischen Steuerleitungen 26, 28 und 30
und dem filmüberzogenen Draht 32 bilden die Speicherplätze 21, 23 und 25 einer einzelnen Bitstelle.
Der als binäre 1 magnetisierte Speicherplatz 21 der Bitstelle induziert bei Erregung durch einen auf der
Steuerleitung 26 auftretenden Leseimpuls ein positives Signal im Lesedraht 32; ist der Speicherplatz 21
dagegen als binäre 0 magnetisiert, so wird im Draht 32 ein negatives Signal induziert. Ebenso arbeiten die
Speicherstellen 23 und 25.
Abfrage-Funktionstabelle
Gespeichert
0
1
1
0
keine Spannung
keine Spannung
+ e
Suche
+e
keine Spannung
keine Spannung
Aus obiger Funktionstabelle ist die grundsätzliche, an sich bekannte Arbeitsweise des erfindungsgemäßen
assoziativen Speichers ersichtlich. Befindet sich in einer bestimmten Stelle des Speichers ein O-Informationsbit
und wird ein solches O-Bit gesucht, so empfängt der Detektor ein Nullspannungssignal. Ein
solches Nullspannungssignal deutet an, daß zwischen der gespeicherten und der gesuchten Information
»Übereinstimmung« vorliegt. Liegt dagegen »Nichtübereinstimmung« vor, so erhält der Detektor mindestens
eine positive Spannungseinheit (+e). Dies ist z. B. dann der Fall, wenn ein Teil des Wortregisters
ein 1-Informationsbit enthält und ein O-Bit gesucht wird.
Zur Aufstellung der vorstehenden Abfrage-Funktionstabelle für eine Speichereinrichtung mit filmüberzogenen
Drähten werden beim erfindungsgemäßen Speicher für ein Wort mit η Bits drei X η Bitplätze
benötigt. Anders ausgedrückt: Pro Bitstelle werden drei Steuerleitungen benötigt, die in F i g. 3 mit 26,
28 bzw. 30 bezeichnet sind. Die Operationstafel gemäß F i g. 4 zeigt im einzelnen, warum drei Steuerleitungen
zur Darstellung eines einzigen Informationsbits in dem erfindungsgemäßen Speicher benötigt
werden.
Wie aus dieser Operationstafel ersichtlich ist, müssen zum Speichern eines 1-Informationsbits die
den Spalten a, b und c entsprechenden Speicherplätze 21, 23 und 25 entlang der leichten Magnetisierungsachse
des Drahtes 32 als binäre 1, binäre 0 und binäre 1 magnetisiert sein. Anders ausgedrückt:
Die Kombination 101 stellt ein binär verschlüsseltes Zeichen dar, das erforderlich ist, um im assoziativen
Speicher ein 1-Informationsbit zu speichern. In ähnlicher Weise müssen die obenerwähnten drei Speicherplätze
zum Speichern eines O-Informationsbits so magnetisiert sein, daß sie eine binäre 0, 1 und 1
beinhalten.
In der Spalte »Erregen« sind die Steuerleitungen (d. h. 26, 28 und 30 in F i g. 3) angeführt, die während
des Abfragezyklus des Speichers erregt werden müssen. Wird also vom Suchwortregister verlangt,
daß ein 1-Informationsbit zu suchen ist, so müssen stets die beiden den Spalten b und c zugeordneten
ίο Steuerleitungen, also die Leitungen 28, 30 von
Fig. 3, gleichzeitig erregt werden. Wie bereits zuvor beschrieben wurde, wird dabei dann durch die Magnetisierung
eines Speicherplatzes mit einer binären 1 eine positive (+e) Spannung in der Leseleitung induziert.
Ähnlich wird in der Leseleitung eines negativen (—e) Spannung induziert, wenn ein Speicherplatz
eine binäre 0 enthält. Werden also die Leitungen 28 und 30 durch die Impulsgeber 29 und 31 erregt, und
befindet sich in einer bestimmten Stelle eines Wort-
ao registers ein 1-Informationsbit, so ergibt sich die Summenspannung »Null«, d. h., vom Detektor 34 wird
keine Spannung erfaßt, es wird »Übereinstimmung« angezeigt. Ist dagegen die Bitstelle in F i g. 3 so magnetisiert,
daß sie ein O-Informationsbit darstellt, so sind die drei zusammen ein Informationsbit darstellenden
Speicherplätze 21, 23 und 25 so magnetisiert, daß sie die Binärkombination 011 speichern,
wie aus den Spalten a, b und c der Operationstafel zu ersehen ist. In diesem Fall ergibt sich die Summenspannung
» + 2e«, wodurch die »Nichtübereinstimmung« angezeigt wird. Verlangt das Suchwortregister
das Aufsuchen eines O-Informationsbits, so werden die Steuerleitungen 26 und 30 gleichzeitig erregt. Wie
die Operationstafel zeigt, wird dann vom Detektor 34 eine positive Spannung (+2 e) erfaßt, wenn die in
F i g. 3 dargestellte Speicherstelle eines Informationsbits so magnetisiert ist, daß sie ein 1-Informationsbit
enthält. Diese positive Spannung ergibt sich aus der Tatsache, daß sowohl am Speicherplatz 21 als auch
am Speicherplatz 25 des Drahtes 32 jeweils eine Spannung von (+e) induziert wird. Diese Spannung
wird als »Nichtübereinstimmung« interpretiert.
In entsprechender Weise ergibt sich die Summenspannung »Null«, wenn die Speicherplätze 21, 23
und 25 die Binärkombination 011, d.h. also, das O-Informationsbit speichern.
Wie aus der Operationstafel ferner zu ersehen ist, wird die der Spalte c entsprechende Steuerleitung 30
stets so magnetisiert, daß sie eine binäre 1 darstellt, unabhängig davon, ob sich im assoziativen Speicher
ein 1- oder O-Informationsbit befindet.
Zu beachten ist ferner, daß die der Spalte c entsprechende Steuerleitung 30 stets erregt wird, egal, ob
nach einem 0- oder 1-Informationsbit gesucht wird.
Die Spalte c, d. h. die Steuerleitung 30, kann daher in der aus drei Steuerleitungen bestehenden Anordnung
wegfallen, wenn an ihrer Stelle eine Vorspannungsquelle vorgesehen wird. Die Vorspannung wird dabei
an den Detektor 34 in der üblichen Weise angelegt und beträgt + η e, wo η die Anzahl der Bitstellen
eines Suchwortes bezeichnet. Wird die Vorspannung an den Detektor 34 angelegt, so läßt sich jede Bitstelle
eines Wortregisters mit zwei Steuerleitungen darstellen. Im übrigen entspricht die Arbeitsweise der
zwei Steuerleitungen umfassenden Anordnung der Arbeitsweise der in Verbindung mit F i g. 3 und der
Operationstafel beschriebenen drei Steuerleitungen enthaltenden Anordnung. Die Bitplätze entlang dem
909520/465
Draht 32 sind also auch hier entsprechend den Spalten a und b magnetisiert, so daß sie ein 1- oder 0-Informationsbit
enthalten. Des weiteren muß bei dieser Anordnung beim Aufsuchen einer 0 oder 1 eine
Steuerleitung erregt werden.
Die Störimpulskompensation läßt sich auch bei komplizierteren Modierungen benutzen, wie folgende
Tabelle zeigt:
| a | b | C | d | e | |
| Speichere 11 Speichere 10 Speichere 01 Speichere 00 |
0 1 1 1 |
1 0 1 1 |
1 1 0 1 |
1 1 1 0 |
1 1 1 1 |
| Suche 11 Suche 10 Suche 01 Suche 00 |
X | X | X | X | XXXX |
Hier bilden Paare von Informationsbits vier verschiedene Werte, wobei zur Darstellung eines Wertes
fünf magnetisierte Speicherplätze und fünf Steuerleitungen erforderlich sind. Im übrigen ist die Arbeitsweise
die gleiche wie bei den im Zusammenhang mit der Operationstafel beschriebenen Anordnungen, bei
denen zwei bzw. drei Steuerleitungen pro Bitstelle vorhanden sind. Die den fünf Spalten a, b, c, d und e
zugeordneten Steuerleitungen entsprechen den Steuerleitungen26,
28, 30, 36 und 38 von Fig. 3. Werden die von den Schnittpunkten der Steuerleitungen 26,
28, 30, 36 und 38 und des Drahtes 32 gebildeten Plätze 21, 23, 25, 41 und 43 gemäß der vorstehenden
Tabelle beispielsweise so magnetisiert, daß sie den Wert 11 darstellen, dann ergibt sich »Übereinstimmung«,
wenn die den Spalten a und e zugeordneten Steuerleitungen 26 und 38 durch ihren Impulsgeber
27 bzw. 39 erregt werden. Diese »Übereinstimmung« wird durch eine Nullspannung auf dem Lesedraht 32
angezeigt. In ähnlicher Weise kann das Abfragen anderer Werte erfolgen, indem die den im Suchteil der
Tabelle aufgeführten χ entsprechenden Steuerleitungen erregt werden. Im übrigen ist die Arbeitsweise
die gleiche wie bei der Anordnung mit drei Steuerleitungen. Wie aus der Spalte e der Tabelle ersichtlich
ist, ist der Speicherplatz43 (Fig. 3) unabhängig von
dem im Speicher aufbewahrten Informationsbit stets als binäre 1 magnetisiert. Ähnlich stellt auch die
Steuerleitung 38 stets eine der beiden erregten Steuerleitungen dar, unabhängig von dem abzufragenden
Informationswert. Die Steuerleitung 38 läßt sich daher auch hier durch eine Vorspannung ersetzen,
die zum Detektorkreis gehört. In diesem Fall ist die Arbeitsweise die gleiche wie bei der im Zusammenhang
mit der Umwandlung der drei Steuerleitungen umfassenden Anordnung in eine zwei Steuerleitungen
enthaltende Anordnung beschriebenen Arbeitsweise.
Durch Erhöhen oder Verringern der Anzahl von Steuerleitungen läßt sich die drei Steuerleitungen umfassende
Grundanordnung noch weiterbilden.
Zusammengefaßt stellt die vorliegende Erfindung eine Schaltungstechnik dar, bei der mit Dünnfilm
überzogene Drähte mit nichtmagnetischen Steuerleitungen in einem assoziativen Speicher zusammengefaßt
sind.
Claims (3)
1. Assoziativer Speicher mit Dünnfilmelementen, Mitteln zum Einschreiben von Informationen,
einer Leseleitung für jedes Wort und orthogonal zu dieser Leseleitung angeordneten Steuerleitungen
für Abfrageimpulse, an die Leseleitung angeschlossene Detektoren zur Prüfung der Übereinstimmung
des gespeicherten Wortes oder Teilen desselben mit einem Suchwort, wobei für die
Speicherung jeder Bitstelle des Wortes mindestens zwei Speicherplätze vorgesehen sind und die
Speicherung in der Form erfolgt, daß einer dieser Speicherplätze in der einen, alle anderen in der
anderen Magnetisierungsrichtung magnetisiert sind, und wobei bei der assoziativen Abfrage je
nach Wert des entsprechenden Bits des Suchworts ein Abfrageimpuls der Steuerleitung einem der
Speicherplätze zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Bitstelle noch
ein weiterer Speicherplatz (25) vorgesehen ist, welchem der Abfrageimpuls ebenfalls zugeführt
wird.
2. Assoziativer Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich jeweils die
Speicherplätze für mindestens eine Bitstelle auf einem an sich bekannten Filmdraht (32) mit zirkularer
Vorzugsrichtung befinden.
3. Assoziativer Speicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des
weiteren Speicherplatzes (25) eine Vorspannungsquelle mit der Leseleitung verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US334114A US3311901A (en) | 1963-12-30 | 1963-12-30 | Plated wire content addressed memory |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1295020B true DE1295020B (de) | 1969-05-14 |
Family
ID=23305637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES94719A Pending DE1295020B (de) | 1963-12-30 | 1964-12-19 | Assoziativer Speicher |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3311901A (de) |
| BE (1) | BE653278A (de) |
| DE (1) | DE1295020B (de) |
| GB (1) | GB1052290A (de) |
| NL (1) | NL6415256A (de) |
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- 1964-12-30 NL NL6415256A patent/NL6415256A/xx unknown
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Also Published As
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|---|---|
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| BE653278A (de) | 1965-01-18 |
| US3311901A (en) | 1967-03-28 |
| GB1052290A (de) |
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