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DE1295041B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Thermoelements - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Thermoelements

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DE1295041B
DE1295041B DEU10054A DEU0010054A DE1295041B DE 1295041 B DE1295041 B DE 1295041B DE U10054 A DEU10054 A DE U10054A DE U0010054 A DEU0010054 A DE U0010054A DE 1295041 B DE1295041 B DE 1295041B
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DE
Germany
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thermocouple
container
cables
anode
wires
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Application number
DEU10054A
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English (en)
Inventor
Gauterin George
Pugh Harold
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UK Atomic Energy Authority
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UK Atomic Energy Authority
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K7/00Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements
    • G01K7/02Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using thermoelectric elements, e.g. thermocouples
    • G01K7/04Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using thermoelectric elements, e.g. thermocouples the object to be measured not forming one of the thermoelectric materials
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/32Gas-filled discharge tubes
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N10/00Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects
    • H10N10/01Manufacture or treatment

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Thermoelementen sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung desselben.
  • Bei älteren bekannten Verfahren zur Herstellung von Thermoelementen wird die Lichtbogenschweißung angewandt, indem der Lichtbogen zwischen den blanken Drähten der dazugehörigen Thermoelementendrähte, welche auf einem ersten Potential gehalten werden, und einer Elektrode, die auf einem davon verschiedenen zweiten Potential gehalten wird, erzeugt wird. Jedoch kann der bei einer solchen Verschweißung erhitzte Bereich nicht eng begrenzt werden, und aus diesem Grund hat das ordnungsgemäße Verschweißen von kleinen, in einer Metallhülle unter Verwendung eines keramischen Isoliermaterials angeordneten Thermoelementen Schwierigkeiten mit sich gebracht.
  • Bei dem vorgeschlagenen Verfahren zum Zusammenschweißen von zwei Thermoelementdrähten wird dagegen ein Gasplasma verwendet, welches von einem Plasmagenerator herrührt. Der Plasmagenerator ist dabei am einen Ende eines Vakuumbehälters angebracht, während die Drähte in dessen anderem Ende angeordnet sind, wobei die aneinanderstoßenden Enden sich innerhalb des Behälters befinden und in bezug auf den Plasmagenerator elektrisch als Anode geschaltet sind. Der Behälter wird auf einen niedrigen Druck ausgepumpt, der Generator erregt und eine solche Spannung den Adern übermittelt, daß die aneinanderstoßenden Enden einer Erhitzung durch das Gasplasma unterworfen werden. Auf diese Weise wird eine Fusionsschweißung an den aneinanderstoßenden Enden der beiden Drähte erzielt.
  • Der Ausdruck »Gasplasma-Erhitzungsvorgang« wird im nachstehenden zur Bezeichnung der Erhitzung eines Werkstücks in einer verdünnten Atmosphäre durch ein Gasplasma verwendet, welches von einem Plasmagenerator herrührt, wobei das Werkstück in bezug auf diesen elektrisch als Anode geschaltet ist und wobei unter einem derartigen Generator ein solcher verstanden wird, der nach Art eines Brenners ein ionisiertes Gasplasma abgibt, beispielsweise durch Elektroden oder durch Hochfrequenzinduktionsbeheizung.
  • Die Erfindung betrifft sonach ein Verfahren zur Herstellung eines mit einer dichten Metallumhüllung versehenen Thermoelements aus einem Thermoelementkabel, bestehend aus zwei Drähten mit verschiedenen thermoelektrischen Eigenschaften, die, von feuerfestem elektrisch isolierendem Material umgeben, in einem rohrförmigen Metallmantel angeordnet sind, durch Verschweißen des Endes der Metallumhüllung und der Enden der thermoelektrischen Drähte mittels Erhitzung durch ein in einem Lichtbogen erzeugtes Gasplasma, wobei die zu verschweißenden Teile als Anode geschaltet sind.
  • Ein solches Verfahren ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß an dem abzuschließenden Ende des Kabels zuerst das Isoliermaterial mit einer konischen Ausnehmung versehen wird, und zwar derart, daß die Enden der thermoelektrischen Drähte in die Ausnehmung hineinragen, daß darauf die als Anode geschalteten Thermoelementdrähte in einer verdünnten Atmosphäre durch ein von einem Plasmagenerator erzeugtes Gasplasma erhitzt und dadurch miteinander verschweißt werden und daß dann der Metallmantel als Anode geschaltet und dadurch an seinem Ende bis zum Schmelzen erhitzt wird, wodurch ein dichter Endverschluß des Mantels entsteht, gegen den die Thermoelementverbindungsstelle durch Isoliermaterial isoliert ist.
  • Dadurch kann der Mantel mit einem dichten Endverschluß versehen werden, ohne daß eine gesonderte Endkappe verwendet werden muß.
  • Der dichte Endverschluß kann mittels des Verfahrens gemäß der Erfindung unmittelbar nach dem Verschweißen der Verbindungsstelle gebildet werden, ohne daß das Werkstück ungünstig beeinflußt wird, mit anderen Worten, es besteht nicht die Notwendigkeit, das Kabel aus der verdünnten Atmosphäre für eine Behandlung zwischen dem Herstellen der Verbindungsstelle und dem Herstellen des abgedichteten Endverschlusses herauszunehmen.
  • Thermoelemente mit einem abgedichteten Endverschluß, der gegen eine Verbindungsstelle isoliert ist, eignen sich besonders für die Messung von hohen Temperaturen in reaktiven oder korrosiven Umgebungen. Der abgedichtete Endverschluß, der gegenüber der Verbindungsstelle isoliert ist, ermöglicht ein leichtes Prüfen der Thermoelemente und verhindert das Auslecken von reaktivem Material durch das Isoliermaterial.
  • Weiter betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einem evakuierbaren Behälter und einem Plasmagenerator, der ein Gasplasma in dem Behälter erzeugt, und die erfindungsgemäß gekennzeichnet ist durch eine Stopfbuchseneinrichtung zum gasdichten Einführen des Endteils bzw. der Endteile eines oder mehrerer Thermoelementkabel in den Behälter, durch mehrere elektrische Verbindungen zum Anschluß an gegeneinander isolierte leitende Teile der Kabel sowie eine zugeordnete elektrische Schaltung außerhalb des Behälters, welche Schaltmittel aufweist, die in zeitlicher Folge selektiv jedes der leitenden Teile der Kabel über die Verbindungen an ein positives Potential in bezug auf die Anode des Plasmagenerators schalten.
  • Die Erfindung wird nunmehr in ihrer Anwendung bei der Herstellung von Thermoelementen aus Thermoelementkabeln, die jeweils Leiterdrähte aus »Chromei« und »Alumel« (eingetragene Warenzeichen) haben, welche in komprimiertem, feuerfestem elektrischem Isoliermaterial (z. B. Magnesiumoxyd) eingebettet und von einem rohrförmigen Gehäuse aus rostfreiem Stahl umgeben sind, an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigen die F i g. 1 A bis 1 F (in vergrößertem Maßstab) verschiedene Stufen bei der Herstellung eines Thermoelementes aus einem Thermoelementkabel, F i g. 2 schematisch die verwendete Vorrichtung, während F i g. 3 eine schematische Darstellung der zugeordneten elektrischen Schaltungsanordnung ist.
  • Die F i g.1 A bis 1 F zeigen ein Thermoelementkabel 10 mit zwei Leiterdrähten 11 und 12, die in ein Isoliermaterial 13, z. B. Magnesiumoxyd, eingebettet sind, welches von einem rohrförmigen Mantel 14 aus rostfreiem Stahl umgeben ist.
  • Das Kabel 10 wird zuerst auf die gewünschte Länge geschnitten und dann leicht gefeilt, um ein flaches Ende 15 (F i g. 1 A) von kreisförmigem Querschnitt zu erhalten. Das Ende wird dann unter Verwendung eines Bohrers 16 (F i g.1 B) so geformt, daß es eine konische Aussparung 17 im Isoliermaterial 13 von der Tiefe eines Kabeldurchmessers aufweist, und dann das Isoliermaterial zwischen den Drähten auf eine weitere Tiefe von der Hälfte eines Kabeldurchmessers abgehoben, wie durch die Aussparung 18 (F i g. 1 C) gezeigt, so daß die Drähte in den Boden der Aussparung hineinragen, wobei achtgegeben wird, daß das Isoliermaterial, welches über die frei liegenden Enden der Drähte hinaussteht, nicht ungünstig beeinflußt wird. Die frei liegenden Enden der Leiterdrähte werden dann, wie in F i g. 1. D gezeigt, aufeinander zu gebogen. Eine Länge eines dicht sitzenden Rohres aus keramischem Stoff (z. B. Aluminiumoxyd) wird dann über den Kabelmantel aufgeschoben, so daß das vorbereitete Ende um einen Kabeldurchmesser darüber hervorsteht. Das andere Ende des Kabels wird von seinem Mantel und seinem Isoliermaterial über ein kurzes Stück befreit, um die Leiterdrähte freizulegen, welche zum Zweck des elektrischen Anschlusses zweckmäßig miteinander verbunden werden.
  • F i g. 2 zeigt eine Vorrichtung zum Ausführen eines Gasplasma-Erhitzungsvorgangs an einer Werkstückbaugruppe, wobei die Vorrichtung einen Plasmagenerator aufweist, der eine Wolframkathode 20 hat, welche dicht in ein Isoliergehäuse 21 hineingeführt ist, wobei die Kathode mit einer wassergekühlten Kupferanode 22 zusammenwirkt, die eine Öffnung 23 aufweist. Das Gehäuse 21 ist an einer Endplatte 24 aus Messing dicht angebracht, in welcher die Anode 22 befestigt ist. Die Endplatte 24 hat eine Rohrverbindung 25 mit einer Vakuumpumpe P, und das Isoliergehäuse 21 hat einen Einlaß 26 für Argongas von einem Zylinder C. Die Platte 24 ist an einem zylindrischen Vakuumbehälter 27, der aus Glas hergestellt ist, dichtend befestigt, und das untere Ende dieses Behälters ist mit einer an ihm dichtend angebrachten Endplatte 28 aus Kupfer versehen. An der Endplatte 28 ist in einer Linie mit der Öffnung 23 ein Reflektorstab 29 von kreisförmigem Querschnitt aus rostfreiem Stahl angebracht, der mit einer konkaven Oberfläche 30 versehen ist.
  • Ein oder mehrere Thermoelementkabel können mit ihren wie vorstehend beschrieben vorbereiteten Enden in den Behälter eingeführt werden. Der übersichtlichkeit halber zeigt F i g. 2 nur zwei solche Kabel 31 und 32, die durch Stopfhuchsen 3a an der Durchführung durch die Endplatte 28 abgedichtet sind, obwohl natürlich die Vorrichtung nicht auf zwei Thermoelement-Kabel-Befestigungspunkte begrenzt ist. Tatsächlich weist eine typische Anordnung sechs Kabel auf, die auf einem Grundkreis von 38,1 mm Durchmesser gleich weit voneinander entfernt angebracht sind. Die Kabel 31, 32 ragen mit ihren vorgeformten Enden in den Behälter, in welchen sie durch die keramischen Rohre 33 hindurch eingeführt sind und in welchem sie im Bereich der Reflexionszone 45 der Oberfläche 30 des Reflektors 29 endigen. Außerhalb des Behälters sind abnehmbare elektrische Verbindungen 34, 35, 36, 37 jeweils mit den Mänteln 38, 39 und den miteinander verbundenen Leitern 40, 41 der Kabel 31, 32 hergestellt. Diese Verbindungen führen zu einer Auswahlschalteinheit, die ihrerseits mit einer Bank von Widerständen 42 verbunden ist, deren Werte entsprechend der Länge und dem Durchmesser der Kabel, die in dem Behälter angebracht sind, gewählt sind. Diese Widerstände sind an die positive Seite eines Netzgeräts 44 angeschlossen, dessen negative Seite mit der Anode 22 elektrisch verbunden ist. Die Anode 22 und die Kathode 20 sind mit einem Schweißnetzgerät mit Hochfrequenz-Zündeinrichtung verbunden.
  • Es ist ersichtlich, daß die elektrische Schaltung, die mit der Vorrichtung nach F i g. 2 verbunden ist, mit einer Schaltungseinrichtung versehen ist, welche mindestens die Zahl von Thermoelementkabeln, die in dem Behälter angebracht sind, anzuschließen gestattet, und weiter, daß die Schaltung einen Bereich von Komponenten von ausgewählten Werten aufweist zum Anschluß eines bestimmten Bereiches von Kabelgrößen und -längen. In einem typischen Fall ist die Vorrichtung für Kabelaußendurchmesser im Bereich von 0,25 bis 3,1 mm und Kabellängen von bis zu 30 m eingerichtet.
  • Entsprechend zeigt die elektrische Schaltung nach F i g. 3 eine Selektivschaltungsvorrichtung, die für den Anschluß zweier Thermoelementkabel 31, 32 geeignet ist und deren elektrische Komponentenwerte gewählt sind für Kabelabmessungen von 6 m Länge und 1 mm Außendurchmesser mit einer Gehäusewanddicke von 0,1 mm, wobei dann jeder der Leiterdrähte 0,16 mm im Durchmesser hat. Die Selektorschaltungseinheit und die Nockenschalter 1 und 2 werden von einer Nockenwelle betätigt, die durch einen Elektromotor über ein Getriebe angetrieben wird, wobei der Motorschaltkreis Druckknopf- und Nockensteuerung zur Erzielung der erforderlichen Betriebsfolge aufweist.
  • Im Betrieb wird der Behälter 27 von der Vakuumpumpe auf einen Druck von ungefähr 100 Mikron Hg gepumpt und eine kurze Zeitspanne zum Ausgasen der vorgeformten Enden der Kabel und des Behälters verstreichen gelassen. Dann wird dem Plasmagenerator über das Rohr 26 Argon zugeführt, bis der Druck in dem Behälter auf ungefähr 10 mm Hg ansteigt (welcher Druck durch ständiges Pumpen aufrechterhalten wird), worauf der Generator unter Verwendung des Schweißnetzgerätes mit Hochfrequenzzündeinrichtung erregt wird, um einen Lichtbogen zwischen der Kathode 20 und der Anode 22 zu erzeugen und dadurch eine hohe Temperatur hervorzurufen, wobei hochionisierter Gasplasmastrahl 46 in den Behälter 27 durch die Öffnung 23 eintritt.
  • Der elektrische Stromkreis nach F i g. 3 wird dann in der Weise erregt, daß sich die folgenden Betriebsschritte ergeben: 1. Der Vorheiz-Zeitgeber wird betätigt, so daß beide Kabelmäntel 38, 39 über das Relais gemeinsam verbunden und einem Widerstands-Vorheizzyklus (von typisch 30 Sekunden Dauer) unterworfen werden, in welchem die beiden Kabel 31, 32 auf 200° C erhitzt werden, wodurch jede Feuchtigkeit in ihren vorgeformten Enden ausgetrockent wird.
  • 2. Die Plasmaleitfähigkeit wird durch Anlegen eines feststehenden niedrigen Potentials an eine Leitfähigkeitssonde (die eine der Kabelhüllen sein kann) durch Betätigung eines Druckknopfes und Messung des Stroms gemessen. Die Leitfähigkeit kann durch Einregeln des Drucks in dem Behälter eingestellt werden. Für eine angelegte Gleichspannung von 15 Volt sollte der Strom im Bereich von 50 bis 60 mA liegen.
  • 3. Der Motorstromkreis-Startknopf wird gedrückt, um die nachfolgenden Arbeitszyklen auszulösen. 4. Wenn die Selektor-Schalteinheit sich in der gezeigten Stellung befindet, wird der Nockenschalter 1 für einen zweiten Zyklus geschlossen, während welchem der 500-Mikrofarad-Kondensator sich über die verbundenen Leiter 41 des Kabels 32 entlädt. Auf diese Weise ziehen die Leiter des Kabels 32, welche als Anode in bezug auf den Plasmagenerator geschaltet sind, eine Konzentration des Plasmas an und werden daher einem Gasplasma-Erhitzungsvorgang unterworfen, so daß die Leiter an dem vorgeformten Ende des Kabels 32 zusammengeschmolzen werden, um eine Thermoelement-Verbindungsstelle zu bilden. Eine derartige Verbindungsstelle ist durch das Bezugszeichen 47 in F i g. 1 E angedeutet.
  • 5. Es erfolgt eine Verzögerung von 0,5 Sekunden. 6. Der Nockenschalter 2 ist während eines Zyklus von 6 Sekunden geschlossen, während welchem der Kabelmantel 39 als Anode in bezug auf den Plasmagenerator über einen Widerstand von 66 Ohm geschaltet ist.
  • 7. Wie Schritt 5. B. Wie Schritt 6. 9. Wie Schritt 5.
  • 10. Wie Schritt 6. Auf diese Weise ist der Mantel 35 einem stufenweisen Gasplasma-Erhitzungsvorgang unterworfen, so daß er am vorgeformten Ende des Kabels 32 verschmolzen wird, um einen dichten Endverschluß zu bilden, der durch das Isoliermaterial gegen die Verbindungsstelle isoliert ist. Ein derartiger abgedichteter Endverschluß ist durch das Bezugszeichen 48 in F i g. 1 F angedeutet.
  • 11. Ein Kontakt wird hergestellt, um die Selektor-Schaltungseinheit derart zu betätigen, daß sie in die untere der in F i g. 3 gezeigten Stellungen geschaltet wird, wodurch die Zyklen 4 bis 10 für das andere Kabel 31 ausgeführt werden können.
  • Der Stromkreis ist so verblockt, daß sichergestellt ist, daß die Bedienungsperson den Vorerhitzzyklus ausführt, bevor sie den Verschmelzungszyklus in Gang setzt. Es ist ersichtlich, daß, während die Anode 22 im Betrieb auf einem positiven Potential gegenüber der Kathode 20 gehalten wird (durch das Schweißnetzgerät mit Hochfrequenzzünder, das so ausgelegt ist, daß es im Leerlauf 100 Volt und bei 10 Ampere Belastung unter Betriebsbedingungen 20 Volt abgibt), das Werkstück, d. h. die Kabel 31, 32, im Betrieb auf einem positiven Potential gegenüber der Anode 22 des Plasmagenerators gehalten wird, damit das Plasma zum Werkstück hingezogen wird.
  • Es verdient besonders hervorgehoben zu werden, daß die vorstehend beschriebene Vorrichtung eine vollautomatische Arbeitsfolge liefert, die es ermöglicht, daß jedes einzelne einer Anzahl von geformten Thermoelementkabeln in Aufeinanderfolge behandelt und dadurch zu einem Thermoelement mit einem in einem Stück abgedichteten Endverschluß verarbeitet wird, welcher gegen die Thermoelementverbindungsstelle durch das Isoliermaterial, das bereits in dem Kabel vorhanden ist, isoliert ist. Dies stellt eine bedeutende Verbesserung auf dem Gebiet der Thermoelementherstellung dar, wie leicht erkenntlich ist, wenn darauf hingewiesen wird, daß bisher die Leiter zunächst zusammengeschweißt werden mußten, um eine Verbindungsstelle zu bilden, und dann zusätzliches Isoliermaterial und eine getrennte Endkappe hinzugefügt werden mußten, welche dann mit dem Gehäuse verschweißt werden mußte. Demgegenüber ermöglicht es die Erfindung, daß, wenn einmal die geformten Thermoelementkabel in dem Behälter 27 angebracht sind, diese nicht entfernt werden müssen, bevor sie ihre fertige Form haben, d. h. vollständig mit Verbindungsstelle und abgedichtetem Endverschluß versehen sind; es ist also kein getrenntes Anbringen einer Endkappe erforderlich. Dies bedeutet eine beträchtliche Zeitersparnis, wie es sich in der vorstehend beschriebenen Arbeitsfolge zeigt, von welcher ersichtlich ist, daß die Gesamtzeit für die Stufen 4. bis 10 weniger als eine halbe Minute beträgt und daß die Stufen 1 bis 10 in weniger als einer Minute ausgeführt werden können.
  • Die konische Aussparung, welche in dem vorgeformten Ende des Thermoelementkabels ausgebildet wird, ermöglicht es, daß das Isoliermaterial, welches sich nach oben über die Verbindungsstelle hinauserstreckt, ausgenutzt wird, um den abgedichteten Endverschluß gegen die Verbindungsstelle zu isolieren. Es verdient beachtet zu werden, daß die Erfindung so feine Konzentrationen des Plasmas ermöglicht, wie sie bei Thermoelementkabeln von außerordentlich geringen Abmessungen erforderlich sind. So ist die Erfindung, obgleich die in den F i g. 2 und 3 der Zeichnung gezeigte Vorrichtung in besonderer Hinsicht auf ihre Verwendung bei Thermoelementkabeln von 1 mm Außendurchmesser beschrieben ist, in gleicher Weise bei mineralisolierten, metallumhüllten Thermoelementkabeln anwendbar, die einen Außendurchmesser von nur 0,25 mm haben. Obgleich nicht erforderlich, ist die Anwendung des Reflektors 29 mit seiner Oberfläche 30 insofern vorteilhaft, als die dadurch bewirkte Zone 45 einen Bereich von maximaler Elektronendichte bildet, wodurch die Verschmelzungsstufen erleichtert werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung eines mit einer dichten Metallumhüllung versehenen Thermoelements aus einem Thermoelementkabel, bestehend aus zwei Drähten mit verschiedenen thermoelektrischen Eigenschaften, die, von feuerfestem elektrisch isolierendem Material umgeben, in einem rohrförmigen Metallmantel angeordnet sind, durch Verschweißen des Endes der Metallumhüllung und der Enden der thermoelektrischen Drähte mittels Erhitzung durch ein in einem Lichtbogen erzeugtes Gasplasma, wobei die zu verschweißenden Teile als Anode geschaltet sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß an dem abzuschließenden Ende des Kabels zuerst das Isoliermaterial mit einer konischen Ausnehmung versehen wird, und zwar derart, daß die Enden der thermoelektrischen Drähte in die Ausnehmung hineinragen, daß darauf die als Anode geschalteten Thermoelementdrähte in einer verdünnten Atmosphäre durch ein von einem Plasmagenerator erzeugtes Gasplasma erhitzt und dadurch miteinander verschweißt werden und daß dann der Metallmantel als Anode geschaltet und dadurch an seinem Ende bis zum Schmelzen erhitzt wird, wodurch ein dichter Endverschluß des Mantels entsteht, gegen den die Thermoelementverbindungsstelle durch Isoliermaterial isoliert ist.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem evakuierbaren Behälter und einem Gasplasmagenerator, der ein Gasplasma in dem Behälter erzeugt, gekennzeichnet durch eine Stopfbuchseneinrichtung (32 a) zum gasdichten Einführen des Endteils bzw. der Endteile eines oder mehrerer Thermoelementkabel (31; 32) in den Behälter (27), durch mehrere elektrische Verbindungen (34, 36) zum Anschluß an gegeneinander isolierte leitende Teile (38, 40) der Kabel sowie durch eine zugeordnete elektrische Schaltung (F i g. 3) außerhalb des Behälters (27), welche Schaltmittel aufweist, die in zeitlicher Folge selektiv jedes der leitenden Teile (38, 40) der Kabel (31; 32) über die Verbindungen (34, 36) an ein positives Potential in bezug auf die Anode (22) des Plasmagenerators (20, 21, 22) schalten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (27) eine Reflektorvorrichtung (29, 30) aufweist, die so ausgebildet und angeordnet ist, daß sie den vom Plasmagenerator (20 bis 22) ausgehenden Plasmastrahl (46) in den Bereich (45) ablenkt, in welchem sich die Enden der in den Behälter (27) gasdicht eingeführten Thermoelementkabel (31, 32) befinden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektorvorrichtung (29) eine konkave Oberfläche (30) aufweist, die dem Plasmagenerator (20 bis 22) zugekehrt und mit dessen Achse fluchtend angeordnet ist.
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