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Die Erfindung betrifft eine Druckunterdrückungseinrichtung für Dateneingabemaschinen,
bei der abhängig von einem durchzuführenden von mehreren Geschäftsvorgängen einer
oder mehrere von für Betrag, Datum, laufende Nummer und/oder eines oder mehrere
Klischees vorgesehenen Druckhämmern betätigt werden.
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Eine bekannte Einrichtung dieser Art sieht bei einem Registrierkassen-Scheckdruckwerk
zwei Druckleisten vor, deren Auswahl für eine Einstellung in eine wirksame Lage
zum Drucken bzw. in eine unwirksame Lage zum Nichtdrucken, d. h. Unterdr4kken eines
Abdruckes, durch ein langes, vielgliedriges Hebelgestänge erfolgt.
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Die Nachteile dieser bekannten Einrichtung liegen darin, daß das lange
Hebelgestänge einen großen Teile- und Raumbedarf erfordert und somit teuer ist und
daß stets beide der Druckleisten, d. h. auch die zur Druckunterdrückung in unwirksamer
Lage befindliche, bei jeder Druckoperation angetrieben werden, wodurch sich hohe
Hubbelastungen für den Druckwerksantrieb ergeben.
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Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu
beseitigen, und stellt sich als Aufgabe die Schaffung einer einfachen und billig
herstellbaren Druckunterdrückungseinrichtung, die mit einem Minimum an Bauteilen
auskommt und deren einzelne Bauteile relativ kurze Arbeitswege aufweisen, damit
eine möglichst raumsparende, kompakte Bauanordnung erzielt werden kann.
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Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß zur Dnzckhammerauswahl
ein Einstellglied vorgesehen ist, das durch auf einer Welle sitzende Kurvenscheiben
in eine von mehreren Stellungen einstellbar ist, und daß die Druckhämmer mit unterschiedlichen
Ansätzen, Abbiegungen und/oder Flächen versehen sind, vor die sich das Einstellglied
legen kann, so daß bestimmte Druckhämmer am Drucken gehindert werden.
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Die Erfindung hat die Vorteile, daß die der Druckunterdrückung dienenden
Ansätze. Abbiegungen und/ oder Flächen einfach und billig an den Druckhämmern anbringbar
sind, daß die in Druckunterdrükkungslage befindlichen Druckhämmer bei der Druckoperation
zurückgehalten werden und keinem unnötigen Druckhub unterworfen sind und daß das
kurvenscheibengesteuerte Einstellglied die Anordnung eines teile- und platzaufwendigen
Hebelgestänges überflüssig macht.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der
Zeichnungen näher beschrieben. In diesen zeigt F i g. 1 eine perspektivische Darstellung
einer Dateneingabemaschine, in der die Erfindung verkörpert ist, F i g. 2 eine linke
Seitenansicht der in der Maschine vorgesehenen Druckwerke, F i g. 3 eine linke Seitenansicht
eines Scheckdruckwerkes mit besonderer Darstellung von zugeordneten Steuermechanismen,
F i g. 4 eine schematische Ansicht des Scheckdruckwerkes und eines Kontrollstreifendruckwerkes,
F i g. 5 eine Einzelansicht der Scheckdrucktypenräder, F i g. 6 eine teilweise im
Schnitt dargestellte Draufsicht auf die Druckwerkseinstellzahnstangen, F i g. 7
eine Draufsicht auf die in F i g. 3 gezeigten Steuermechanismen, F i g. 8 und 9
Seitenansichten der Einrichtung zum Steuern des Scheckdruckes bzw. der Scheckausgabe,
F i g. 10 eine Einzelansicht des Verschiebemechanismus für die Druckwerkssteuerscheiben,
F i g. 11 eine Seitenansicht des Scheckdruckwerkes mit besonderer Darstellung der
Einrichtungen zum Steuern der Druckhämmer, F i g. 12 eine Einzelansicht der Einrichtung
zum Steuern der Druckhammerauswahl bzw. der Druckunterdrückung, F i g. 13 eine Draufsicht
auf die Einrichtungen von F i g.11, F i g. 14 eine Einzelansicht der Scheckdruckhämmer
mit den zugehörigen Typenrädern und Klischees, F i g. 15 eine Ansicht einer Sperrvorrichtung
für den Scheckdruck und für die Nullstellung des Zählers der laufenden Nummer, F
i g. 16 eine Einzeldarstellung des Mechanismus für den Zähler der laufenden Nummer
und F i g. 17 eine Draufsicht auf den »Laufende Nummer«-Zähler.
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Die im Ausführungsbeispiel beschriebene Maschine (F i g. 1), in der
die erfindungsgemäße Druckunterdrückungseinrichtung für ein Scheckdruckwerk verwendet
wird, enthält vier Reihen von Betragstasten 11, eine Reihe von Steuertasten
12 und eine Aufrechnungstaste 13. Die Steuertasten 12 und die Aufrechnungstaste
13 sind als Motorfreigabetasten ausgebildet. Die Maschine ist ferner mit einem Maschinengangartsteuerhebel14
ausgerüstet, der in die Stellungen »Nullstellen«, »Ablesen« und »Registrierkasse
abgeschlossen« und »Registrieren« bewegbar ist.
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An der linken Seite des Maschinentastenfeldes ist ein Scheckdruckwerk
angeordnet, das allgemein gemäß F i g. 1 mit der Bezugszahl 7 bezeichnet ist. Ferner
ist ein Kontrollstreifendruckwerk 800 vorgesehen, das jedoch nicht Gegenstand
der Erfindung ist und daher nicht weiter beschrieben wird.
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Die Steuertasten 12 bzw. 13 steuern. die Auswahl von nicht
gezeigten Addierwerken bzw. eines Aufrechnungsaddierwerkes.
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F i g. 2 zeigt eine Gesamtansicht und F i g. 4 eine Schemaansicht
der Druckwerke 7 und 800, die an der linken Seitenwand der Maschine
angeordnet sind. Das Scheckdruckwerk 7 besitzt drei Druckhämmer 751, 752 und 753
(F i g. 2, 4, 11, 13 und 14). Der Druckhammer 751 dient zum Drucken des Betrages,
während der Druckhammer 752 zum Drucken der laufenden Nummer und zum Erzeugen
eines Abdruckes von einem Klischee vorgesehen ist. Der Druckhammer 753 dient
zum Drucken des Datums und zum Erzeugen eines Abdruckes von einem weiteren Klischee.
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Ein endloses Farbband 710 (F i g. 4) verläuft von einer Förderwalze
710 b zum Scheckdruckwerk 7
und von da zum Kontrollstreifendruckwerk
800 über mehrere Umlenkrollen, z. B. 710 a, die auf einer abnehmbaren Farbbandplatte
710 c (F i g. 2) befestigt sind.
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Für den Druck des Datums sind Typenräder 868
(F i g. 4) vorgesehen,
die durch Knöpfe 868 a, 868 b
und 868 c in nicht
beschriebener Weise einstellbar sind. Mit 776 (vgl. auch F i g. 2) ist die
Halterung für die Klischees angedeutet.
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Der zu bedruckende Scheckstreifen 765 (F i g. 2 und 4) wird
von einer Vorratsrolle 765 a unter Vermittlung einer Transportrolle
771 gefördert. Der auszugebende
Scheck wird durch ein Messer
759 (F i g. 4) abgeschnitten und auf einen Stapeltisch 768 ausgeworfen.
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Ein Typenrädersatz 714 (F i g. 2, 4 und 5) des Scheckdruckwerkes 7
ist gemäß F i g. 5 auf einer vom Maschinenrahmengestell getragenen Achse 714a lose
gelagert. Ganz links sitzen Typenräder 714b für den Druck der »laufenden Nummer«
und werden durch Übertragungszahnräder 788 eines »Laufende Nummer«-Postenzählers
850 (F i g. 17) eingestellt. Das nächste Typenrad 714 c wird gemäß der Stellung
des Gangartsteuerhebels 14 eingestellt. Die Einstellung von Typenrädern 714d,
die den Betrag abdrukken, erfolgt gemäß der jeweils gedrückten Betragstasten
11. Ein Typenrad 714 e dient zum Druck eines den durchgeführten Geschäftsvorgang
kennzeichnenden Symbols und wird gemäß der gedrückten Steuertaste 12 eingestellt.
Die Einstellung der Typenräder 714 c bis 714 e erfolgt über Einstellzahnstangen
711 durch zugeordnete Übertragungswellen 71. Die Achsen für die Datumtypenräder
868 und für die zur in bekannter Weise erfolgenden Einstellung dieses Datumtypenrädersatzes
erforderlichen Zahnrädersätze sind ebenfalls im Rahmengestell der Maschine gelagert.
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Der Antrieb des Scheckdruckwerkes erfolgt durch die Hauptmaschinenwelle
60 (F i g. 2), die mit ihrem Zahnrad 705 über ein auf einer Achse
703 sitzendes Zwischenzahnrad 704 ein weiteres Zahnrad 706
antreibt, das auf einem im Maschinenrahmengestell befestigten Bolzen 722
(F i g. 3) angebracht ist. Auf demselben Bolzen 722 sitzt, in fester Verbindung
mit dem Zahnrad 706, eine Scheibe 708 (F i g. 2 und 3) mit einer Teilverzahnung,
durch die das Scheckdruckwerk erst bei 160° der Hauptmaschinenwellenumdrehung angetrieben
wird und die die an sich kurze Zeit von 160 bis 360° in eine volle Umdrehung eines
weiteren Zahnrades 709 umsetzt, das mit einem noch zu erläuternden Kurvenpaket (F
i g. 13) für den Scheckdruck auf einer auf einer Achse 700 drehbar und verschiebbar
angeordneten Hohlwelle 702
(F i g. 13) sitzt. Die Achse 700 erstreckt
sich zwischen der Maschinenseitenwand 20 und einer Druckwerksfrontplatte
826 (F i g. 2 und 13). Durch die volle Umdrehung ergibt sich eine bessere
Kinematik der Kurven. Die Übertragung der durch die jeweils gedrückten Betrags-
und Steuertasten 11, 12, 13 gegebenen Einstellungen der Einstellzahnstangen (nicht
gezeigt) erfolgt über die Übertragungswellen 71
(F i g. 2 und 4) auf die Druckwerkseinstellzahnstangen,
z. B. 711 (F i g. 2 und 4 bis 6), die die Einstellungen mittels einer oberen Verzahnung
712 direkt auf die lose auf der Achse 714a sitzenden Typenräder 714 für den
Schekstreifendruck weitergeben.
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Dem Gangartsteuerhebel 14 (F i g. 1) und der Reihe der Steuertasten
12 ist je eine weitere, auf Achsen 746 und 746a geführte Einstellzahnstange
728 bzw. 729 (F i g. 3 und 6) zugeordnet, die jeweils eine lose auf
einer Achse 719 sitzende, mit einer Zahnradnabe versehene Steuerscheibe 716
bzw. 717 einstellen (F i g. 3, 6, 7). Ein Bügel 718 ist auf derselben Achse
719 angeordnet (F i g. 3, 6). Die Achse 719 verläuft zwischen der linken Maschinenseitenwand
20 und der oberen Frontplatte 745 (F i g. 6).
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Ein diesen drei Gliedern 716, 717 und 718 gemeinsamer
Fühlhebel 720 (F i g. 3, 6, 7) ist drehbar auf einem in der Maschinenseitenwand
20 befestigten Bolzen 720a (F i g. 3 und 7) gelagert und fühlt die Aussparungen
der beiden Kurvenscheiben 716 und 717 bzw. die Stellung des Bügels 718 ab. Ein Schwenkhebel
718 a (F i g. 3 und 6), der auf einer Typenradachse 715a der Typenräder des
Kontrollstreifendruckwerkes 800 sitzt und durch die Feder 718 c im
Gegenuhrzeigersinn gezogen wird, kann unter noch zu beschreibenden Bedingungen ebenfalls
in die Bahn des Fühlhebels 720 gebracht werden. Dabei kann der Fühlhebel 720, von
der Nullstellung ausgehend, vier Stellungen einnehmen: 1. Stellung: Kein Scheckdruck
(Bügel 718 waagerecht oder Schwenkhebel 718 a eingefallen).
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2. Stellung: »X« und »Z«, d. h. Ablesen und Nullstellen des oder der
Addierwerke (Scheibe 716 keine tiefe Stelle).
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3. Stellung: Endsumme des Aufrechners und Einzelposten (Scheibe 717
keine tiefe Stelle; Scheibe 716 eine tiefe Stelle).
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4. Stellung: Aufrechnung und Zwischensumme im Aufrechner (Scheibe
716 und 717 tiefe Stellen).
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Gemäß der vom Fühlhebe1720 abgefühlten Stellung wird die Hohlwelle
702 (F i g. 13) auf der Achse 700 (vgl. auch F i g. 3) in nachstehend beschriebener
Weise verschoben, so daß für jede Stellung andere Steuerungen durch die auf der
Hohlwelle 702 sitzenden Kurvenscheiben auf das Scheckdruckwerk
7 ausgeübt werden, was noch näher beschrieben wird. Der Fühlhebe1720 wird
durch eine an der Maschinenseitenwand 20 befestigte Feder 730 (F i g. 3 und 7) im
Uhrzeigersinn gezogen und während des Maschinenganges durch eine auf einer Kurvenscheibe
721 der Zwischenzahnradachse 703 laufende Rolle 721 a
bei
60° der Hauptmaschinenwellenumdrehung freigegeben, um die Abfühlung vorzunehmen.
Ein Bolzen 723 auf einem Arm 723 a (F i g. 7) des Fühlhebels
720 führt sich in der Ausnehmung 724 a (F i g. 3) eines Schiebers 724, der die Einstellung
des Kurvenpaketes auf der Hohlwelle 702, wie noch zu beschreiben, differential steuert.
Je nach Einstellung des Fühlhebels 720 wird dieser Schieber 724 um einige Grad im
Uhrzeigersinn gedreht.
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Zur genauen Arretierung des Fühlhebels 720 während des Maschinenganges
in der abgefühlten Stellung arbeitet eine am Fühlhebe1720 ausgebildete Verzahnung
720 b mit einer Klinke 830 (F i g. 3) zusammen, die drehbar auf einem vom
Maschinenrahmengestell gehaltenen Bolzen 831 gelagert und durch eine Feder 832 im
Gegenuhrzeigersinn gezogen wird. Ein auf der Klinke 830 befestigter Stift 833 läuft
auf einer Kurvenscheibe 834, die auf einer auf einem in der Seitenwand
20 befestigten Bolzen 837
gelagerten Nabe (nicht gezeigt) eines von
der Hauptmaschinenwelle 60 über das Zahnrad 705 angetriebenen Zahnrades 836 in Umdrehung
gesetzt wird (F i g. 3). Nach Wirksamwerden des Fühlers 720 fällt die Klinke 830
ein. Gegen Ende des Maschinenganges wird die Klinke 830 durch die Kurvenscheibe
834 vom Fühlhebe1720 abgehoben, so daß dieser durch die Rolle 721 a in die Ausgangsstellung
zurückgeschwenkt
werden kann. Der Schieber 724 (F i g. 3) führt
sich in einer zu der Ausnehmung 724 a parallelen Ausnehmung 724 b auf dem Bolzen
722 (vgl. auch F i g. 7). An dem Schieber 724 ist mittels eines Stiftes 724 c außerdem
ein Lenker 725 angelenkt (F i g. 3 und 7), der über einen mit zwei Rollen
726a
und 726 b ausgestatteten Winkelhebel 726 von zwei auf dem genannten
Bolzen 722 sitzenden Kurvenscheiben 722 a und 722 b gesteuert wird.
Diese erhalten ihren Antrieb vom auf der gleichen Nabe sitzenden Zahnrad 706. Hierdurch
macht der genannte Schieber eine Bewegung von vorn nach hinten, beginnend bei 90°
der Hauptmaschinenwellenumdrehung und zurück bei 280°, wobei in noch zu beschreibender
Weise während der Hinbewegung die Hohlwelle 702 auf ihrer Achse entsprechend der
Stellung des Fühlers 720 verschoben und bei der Rückbewegung der »Laufende Nummer«-Zähler
850 weitergeschaltet werden kann.
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In der genannten ersten Ausnehmung 724a des Schiebers 724 führt sich
auch ein auf einem vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden, plattenartigen Winkelhebel
732 (F i g. 3) gelagerten Bolzen 727. Dieser Winkelhebel 732 wird je nach der Verdrehung
des Schiebers 724 durch den Fühlhebel 720 bei der Bewegung des Schiebers 724 nach
hinten dadurch, daß sein Bolzen 727 in den Schlitz der Ausnehmung 724a hineingedrängt
wird, mehr oder weniger um einen in der unteren Rückplatte 750
(F i g. 2)
befestigten Bolzen 732a (F i g. 3) in eine der vier Stellungen verschwenkt.
Zwischen zwei vom Winkelhebel 732 abstehenden Stiften 840 und 841 wird ein zangenförmiges
Glied 733 (F i g. 3 und 10) mit seinem Zapfen 733a geführt. Das Glied 733 steht
über einen Stift 843 mit einem an der Maschinenseitenwand 20 befestigten Bügel 842
(F i g. 3) in Verbindung und kann quer zur Maschine verschwenkt werden. Die Verschwenkung
des Winkelhebels 732 bewirkt eine Drehung des Gliedes 733, das über eine auf der
Hohlwelle 702 befestigte Scheibe 734 (vgl. auch F i g. 13) die auf
der Achse 700 befindliche Hohlwelle 702 entsprechend der Fühlerbewegung, d. h. des
gewählten Geschäftsvorganges, in eine der vier genannten Stellungen (F i g. 3, 10,
13) bringt. Die Feinausrichtung wird mittels eines Kammes 731, der ebenfalls an
dem Bügel 842 befestigt ist, und der Scheibe 734 vorgenommen. Für diesen Zweck besitzt
die an sich kreisförmige Scheibe eine Ausnehmung 844, die am Ende des Maschinenganges
über dem Kamm 731 steht, so daß die Scheibe 734 axial verschiebbar ist. Die Kanten
der Ausnehmung 844 sind messerartig ausgebildet, so daß beim Durchlauf der
Schieber 734 durch den Kamm 731 die Feinausrichtung erfolgen kann. Zur Grobausrichtung
ist in dem Winkelhebel 732 ein mit vier Rasten ausgestatteter Schlitz
845 a (F i g. 3) eingearbeitet, in dem sich ein auf einem Winkelhebel
845 sitzender Stift 846 führt. Der Winkelhebel 845 ist mittels eines Bolzens 848
drehbar an der unteren Rückplatte 750 befestigt. Eine Feder 847 zieht den Stift
846 gegen eine der Rasten des Schlitzes 845a, die den vier Stellungen des Fühlhebels
720 entsprechen.
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In Maschinen mit mehreren Addierwerken kann es von Vorteil sein, die
Steuerscheibe 716 so auszubilden, daß sie für »X« und »Z« eine Vertiefung besitzt,
in die der Fühler bis zur Stellung 4 (Aufrechnung) einfallen kann. Es werden dann
die einzelnen Addierwerke abgelesen oder nullgestellt und deren Inhalt auf einem
Aufrechnungsscheck abgedruckt. Die Gesamtsumme ergibt sich dann beim Ziehen der
Endsumme im Aufrechner.
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Bei manchen Geschäftssystemen ist es erwünscht, daß bei bestimmten
Geschäftsvorgängen, z. B. für »Bareinzelposten«, kein Scheck ausgegeben wird. Andere
Systeme verlangen die Möglichkeit einer vollständigen Scheckdruckabschaltung. Es
wurde deshalb eine Vorrichtung geschaffen, die alle diese Forderungen berücksichtigt.
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Der Bügel 718 ist mittels eines Knopfes 770 (F i g. 2, 6, 8 und 9)
über eine gemeinsame Nabe auf der Achse 719 in drei Stellungen einstellbar.
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Bei normal arbeitendem Druckwerk nimmt der Bügel 718 die in F i g.
8 gezeigte Stellung ein, in der der Hebel 718a aus der Bahn des Fühlhebels 720 gehalten
wird, da ein hoher Teil 773 des Bügels 718
den Hebel 718 a über
einen auf diesem sitzenden Stift 718 d nach oben drängt.
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Soll das Scheckdruckwerk ganz abgestellt werden, so wird der Bügel
718 mittels des Knopfes 770 in eine etwa waagerechte Stellung geschwenkt, die in
F i g. 8 mit 718 e gestrichelt angedeutet ist. Der Fühler 720 kann dann nur die
Stellung 1 (F i g. 3), d. h. »Kein Scheckdruck«, abfühlen, während er im ersteren
Fall je nach der Einstellung des Gangartsteuerhebels 14 und der gewünschten Steuertaste
eine der Stellungen 2 bis 4 abfühlt.
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Soll das Druckwerk nur bei bestimmten Geschäftsvorgängen, beispielsweise,
wie erwähnt, bei »Bareinzelposten« abgeschaltet werden, so wird der Bügel 718 mittels
des Knopfes 770 in die in F i g. 9 gezeigte Stellung gebracht, in der der Stift
718 d einem tiefen Teil 774 (F i g. 9) des Bügels 718 gegenübersteht. Die Steuerung,
bei welchen Geschäftsvorgängen das Druckwerk abgeschaltet werden soll, erfolgt über
eine mit der Fühlscheibe 717 vernietete Steuerscheibe 772, die über die Zahnstange
729 je nach Geschätfsvorgang, d. h. je nach gedrückter Steuertaste, in eine bestimmte
Stellung gedreht wird.
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Die Steuerscheibe 772 besitzt ein oder mehrere tiefe Stellen 772 a
(F i g. 8 und 9) für diejenigen Geschäftsvorgänge, bei denen das Druckwerk abgeschaltet
werden soll.
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Wird ein Geschäftsvorgang gewählt, bei dem das Druckwerk in Tätigkeit
zu treten hat, dann läuft der Stift 718 d auf dem hohen Teil der Steuerscheibe 772,
so daß der Hebel 718 a in der in F i g. 8 gezeigten Stellung außerhalb der Bahn
des Fühlhebels 720 gehalten wird. Ist jedoch das Druckwerk für einen Geschäftsvorgang
abzuschalten, dann kommt eine tiefe Stelle 772a der Steuerscheibe 772 unter den
Stift 718d zu liegen, so daß der Hebel 718a unter dem Zug der Feder 718 c (F i g.
3) die in F i g. 9 gezeigte Stellung einnimmt, in der der Fühlhebel 720 nur die
Stellung 1, nämlich »Kein Scheckdruck«, abfühlen kann.
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Je nach dem Geschäftssystem, für das diese Vorrichtung verwendet wird,
kann es zweckmäßig sein, nicht alle drei, sondern nur zwei der beschriebenen Möglichkeiten
auszunutzen.
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Nachdem nun beschrieben wurde, wie die Hohlwelle 702 je nach Geschäftsvorgang,
d. h. je nach Einstellung des Fühlhebels 720, in eine der vier Stellungen verschiebbar
ist, werden die von dem auf der Hohlwelle 702 sitzenden Kurvenpaket ausgeübten Steuerungen
beschrieben. Hierzu wird insbesondere auf die F i g. 2, 11 und 13 Bezug genommen.
Auf
der Hohlwelle 702 sind angeordnet: eine Kurvenscheibe 735 zum Spannen der
Scheckdruckhämmer; eine oder mehrere verschiedene Kurvenscheiben zur Steuerung dafür,
welcher der drei Scheckdruckhämmer wirksam werden soll; in F i g. 13 ist nur eine
dieser Kurvenscheiben bei 736 gezeigt; zwei Kurvenscheiben 737 und 738 für einen
langen bzw. kurzen Scheckstreifentransport; die Scheibe 734, die, wie bereits
beschrieben, zur Verschiebung der Hohlwelle 702 dient; schließlich eine Kurvenscheibe
739 zur Steuerung der Messerbetätigung; am rechten Ende der Hohlwelle 702 sitzt,
wie beschrieben, das Zahnrad 709, über das der Hohlwelle 702 während eines
Maschinenganges der Antrieb für eine ganze Umdrehung erteilt wird. Die Kurvenscheiben
735 bis 739 werden durch Rollenhebel 741 bis 744 abgefühlt. Die vier möglichen Stellungen
der Kurvenscheiben 735 bis 739 relativ zu den Rollenhebeln 741 bis 744 sind aus
F i g. 10 und 13 ersichtlich. Bei »Kein Scheckdruck« (Stellung 1) liegen die Rollen
aller Rollenhebel 741 bis 744 außerhalb der Kurvenscheiben 735 bis
739.
Bei »X« (Ablesen) und »Z« (Nullstellen) (Stellung 2) sowie bei »Endsumme«
und »Einzelposten« (Stellung 3) werden alle Hämmer 751 bis 753 gespannt, es werden
alle Hämmer freigegeben, es erfolgt ein langer Transport, und der Scheck wird abgeschnitten;
bei »X« und »Z« wird die laufende Nummer nicht weitergeschaltet. Bei »Aufrechnung«
und »Zwischensumme« (Stellung 4) werden alle Hämmer gespannt, es wird nur der Betragshammer
751 ausgelöst, es erfolgt nur ein kurzer Transport, das Messer tritt nicht
in Tätigkeit.
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Die Scheckdruckhämmer 751 bis 753 sind in besonders
einfacher Weise ausgebildet. Sie sind lose mittels in ihrem unteren Ende vorgesehener
öffnungen auf einer zwischen der Druckwerksfrontplatte 826 und der Maschinenseitenwand
20 verlaufenden Achse 824 aufgesetzt (F i g. 11, 13 und 14) und durch Abstandsscheiben
854 (F i g. 13) und 854 a zueinander beabstandet gehalten.
Der Maschinenwand 20
am nächsten ist der Betragsdruckhammer
751, es folgt der Klischee- und »Laufende Nummer«-Druckhammer 752
und dann der Druckhammer 753 für das zweite Klischee und das Datum.
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Am unteren Ende der Druckhämmer 752 und 753
ist jeweils
ein Fortsatz 752 a bzw. 753 a (F i g. 11) vorgesehen, die zu der noch
zu beschreibenden Auswahl der Druckhämmer und der Druckunterdrückung dienen. Den
gleichen Zweck hat die Abbiegung 753 b
(F i g. 12) des Druckhammers 753. Beim
Betragsdruckhammer 751 ist kein Fortsatz vorhanden, da dieser, falls überhaupt ein
Druck erfolgen soll, immer zur Wirkung gebracht wird.
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Im Querbalken für die drei Druckhämmer ist ein Längsschlitz vorgesehen,
der zusammen mit den in der Maschinenseitenwand 20 befestigten Bolzen
756a
und 756 b (F i g. 2, 11 und 13) eine Führung bildet. Auf den beiden
Bolzen 756a und 756b sind zwischen den Druckhämmern Abstandsscheiben
767 bzw. 767a angebracht.
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Das untere Ende des Querbalkens der Druckhämmer ist zu einer Abbiegung
geformt, die im wesentlichen rechtwinklig ist und auf die ein elastischer Druckbelag
aufgestreift wird.
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Der Druckbelag, z. B. für ein neues Klischee, kann sehr einfach ausgetauscht
werden. Er kann sich bei normalem Betrieb infolge der Haftwirkung des Druckbelages
auf der Abbiegung nicht verschieben, so daß keine Klebung erfolgen muß.
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Am oberen Ende des Querbalkens jedes Druckhammers ist je ein Knopf
858 befestigt, in den eine Feder 757 (F i g. 2, 11 und 13) eingehängt werden kann.
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Wie F i g. 2, 4, 11, 13 und 14 zeigen, schlingen sich die Federn
757 um je eine auf einem Bolzen 865
in der Maschinenseitenwand
20 angeordnete Rolle 754 und sind mit ihrem anderen Ende an einem
in der Maschinenseitenwand 20 befestigten Bolzen 864
befestigt.
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Die Federn 757 erfüllen drei Aufgaben. Sie halten einmal die
Hämmer in einer Nullstellung in einem bestimmten Abstand von dem Scheckstreifen
765 - die Nullstellung ist die in F i g. 14 mit I bezeichnete Stellung der Druckhämmer;
zweitens geben die Federn 757 den Scheckdruckhämmern 751 bis
753,
wenn diese in noch zu beschreibender Weise in die Stellung II gebracht
und die Federn 757 dabei gespannt werden, beim Freigeben der Hämmer 751 bis 753
diesen die für einen guten Druck erforderliche Kraft; und drittens ziehen sie die
Hämmer aus der Druckstellung - in F i g. 14 mit 111 angegeben -in die Nullstellung
I zurück.
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Die Druckhammerauswahl erfolgt über den Rollenhebel 742 unter dem
Zug einer Feder 742 b (F i g. 11), dessen Stein 742 a (F i g. 13) auf der
gewählten Kurvenscheibe 736 läuft. Der Rollenhebel 742 ist mit einem Bügel
748 (F i g. 2 und 11 bis 13) vereinigt und dreht sich mit diesem um einen in der
Maschinenseitenwand 20 befestigten Bolzen 828. Der Bügel
748 besitzt zwei Arme 748 a und 748 b, von denen
der erstere ein abgebogenes Ende hat. Dieser Bügel 748 kann vier Stellungen
einnehmen, die in F i g. 12 dargestellt sind und die durch verschiedene Kurvenscheiben-maximal
dreibestimmt werden (nur eine dieser Kurvenscheiben, nämlich die Kurvenscheibe
736 ist gezeigt, und zwei Stellungen werden ausgenutzt); hierdurch kann nachstehend
näher beschriebene Hammerauswahl bzw. Druckunterdrükkung getroffen werden.
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In Stellung I (F i g. 12) fällt nur der Betragshammer 751 ein,
während die beiden Hämmer 752
und 753 durch das abgebogene Ende des Armes
748 a an ihren überstehenden Enden 752 a
und 753 a zurückgehalten werden (F i g. 11). Diese Stellung entspricht der
»Aufrechnung« oder »Zwischensumme«, wo nur der Betrag gedruckt wird. Für diese Stellung
ist keine Kurvenscheibe erforderlich, da in der Nullstellung der Maschine das abgebogene
Ende des Armes 748 a an der hinteren Fläche des Hammers 752
seinen Anschlag findet, wodurch auch der Stein 742 a von der oder den Kurvenscheibe(n)
freigehalten wird und das abgebogene Ende des Armes 748 a beim Spannen der Hämmer
unter dem Zug der Feder 742 6 über die Enden 752 a und 753 a der Hämmer
fällt und diese beim Druck zurückhält.
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In Stellung 1I druckt der Betragshammer 751 und Klischeehammer 753,
während der Hammer 752 durch die Abbiegung des Armes 748a an seinem hinteren
Ende 752 a zurückgehalten wird. Diese Stellung könnte »X« (Ablesen) und »Z« (Nullstellen)
entsprechen,
wo die »Laufende Nummer« und das zweite Klischee gegebenenfalls
nicht gedruckt werden.
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In Stellung III drucken alle drei Druckhämmer. Diese Stellung entspricht
»Einzelposten oder Endsumme des Aufrechners«.
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Bei Stellung IV wird der erste Klischeehammer733 durch den gekrümmten
Arm 748b des Bügels 748
zurückgehalten. Diese Stellung kann in Spezialfällen
angewendet werden, z. B. bei Doppelscheckausgabe, bei der zuerst das eine Klischee
und der Betrag und dann das andere Klischee und nochmals der Betrag gedruckt wird.
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Das Spannen der Druckhämmer erfolgt von der Kurvenscheibe 735 aus
über den um eine Achse 827 drehbaren, in der Nullstellung der Maschine durch eine
Feder 741 b von der Kurvenscheibe 735 entfernt gehaltenen, eine Rolle
741 a tragenden Rollenhebel 741 und über auf einer gemeinsamen Nabe
824a
(F i g. 13) sitzende Arme 747 und 749 (F i g. 11), wobei während des
Maschinenganges eine Abbiegung des letzteren die Hämmer im Gegenuhrzeigersinn drückt
und damit spannt.
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Die Kurvenscheiben 736 bis 739 und eine später beschriebene Platte
762a sind auf der Hohlwelle 702 ohne Nabe mit Abstandsringen aufgesetzt und
durch je einen Clip 701 auf der linken und rechten Seite zusammengehalten. Für die
Spannung sorgt eine Tellerfeder 829 (F i g. 13).
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Bei Doppelscheck wird die Kurvenscheibe 735 so verändert, daß zweimal
gespannt und gedruckt wird, wobei auch die anderen Kurvenscheiben 736 bis 739 entsprechend
ausgebildet werden.
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Bei etwa 170° der Hauptmaschinenwellenumdrehung werden die Hämmer,
wie beschrieben, durch Schwenkung der Arme 747 und 749 gespannt, und bei etwa 235°
C erfolgt der Druck. Hierbei fällt die auf der Kurvenscheibe 735 laufende Rolle
741 a
beim Punkt 735a plötzlich nach innen. Dies wird dadurch noch unterstützt,
daß die Kurvenscheibe 735 an sich lose auf der Hohlwelle 702 sitzt (F i g. 13) und
ein Langloch 758 aufweist, in dem sich ein auf der mit der Hohlwelle 702 fest verbundenen
Platte 762a sitzender, mit einer an der Kurvenscheibe 735 befestigten Feder
762b gegen die linke Seite (F i g. 11) des Langlochs 758 gedrückter Bolzen
762 führt. In dem Augenblick, da der Druck erfolgt, wird die Scheibe 735
durch die Rolle 741 a weggedrückt und dadurch die Hammerspannung
plötzlich aufgehoben, so daß die ausgewählten Druckhämmer 751 bis 753 plötzlich
gegen den Scheckstreifen 765 schlagen, unter dem das Farbband und die Drucktypenräder
714 angeordnet sind.
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Während des letzten Teils der Druckhammerbewegung spannen sich die
Federn 757 wieder teilweise und ziehen die Druckhämmer 751 bis 753 nach dem Druck
sofort wieder vom Papier weg in die Nullstellung (F i g. 11). Um einen Rückprall
zu verhindern, werden über die Kurvenscheibe 735 auch die genannten Arme 747 und
749 sofort nach dem Druck in die Nullage eingestellt. Vom Ende des vorhergehenden
Maschinenganges bis zum Anlauf des Druckwerkes werden durch die Kraft der Feder
741b bzw. 760 a die Rolle 741 a bzw. der Stein 743 a von den
Kurvenscheiben 735 und 737 frei gehalten, so daß die Hohlwelle 702 zur Einstellung
der Steuerungen für den nächsten Geschäftsvorgang verschoben werden kann. Bei Aufrechnung
muß ein kurzer Scheckstreifentransport von etwa 7,5 mm, bei Einzelposten und Summenzug
ein langer Gesamttransport von 63,5 mm erfolgen. Dies wird durch die Kurvenscheiben
738 bzw. 737 gesteuert. Je nachdem, welche der beiden Kurvenscheiben in Eingriff
mit dem auf dieser Kurvenscheibe laufenden, auf dem Rollenhebel 743 befindlichen
Stein 743 a gebracht wird, wird der Rollenhebel 743 verschieden weit im Gegenzeigersinn
um die Achse 827 verschwenkt. Diese Schwenkbewegung wird über einen auf der Nabe
des Rollenhebels 743 sitzenden Winkelhebel 760 auf eine mit diesem gelenkig verbundene
Zahnstange 761 übertragen (F i g. 11 und 13). Die Zahnstange 761 ist im Eingriff
mit einem auf einer gestellfesten Achse lose sitzenden Zahnrad 764 (F i g. 11),
dessen Nabe mit einer Nabe der Transportdoppelrolle 771 (F i g. 2, 4) mittels einer
Schlingfeder gekuppelt ist. Die Schlingfeder kuppelt die Transportdoppelrolle 771
mit dem Zahnrad 764 nur bei Vorwärtsschub.
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Die Schaltung des »Laufende Nummer«-Zählers 850 (F i g. 17) erfolgt
ebenfalls über den Schieber 724 (F i g. 3) in Abhängigkeit von der Stellung des
Fühlhebels 720 und wird über die auf der Achse 719 (F i g. 3) sitzenden Zahnräder
788 (F i g. 5) auf zugeordnete Typenräder der beiden Druckstellen übertragen. Eine
Ausnehmung des Schiebers 724 (F i g. 3) wird von der Abbiegung 780 a eines Schiebers
780 (F i g. 16 und 17) abgefühlt. Der Schieber 780 führt sich auf Achsen 780 c und
781 und arbeitet über ein Maul 780 b mit einem Bolzen 782a
eines auf der Achse 781 des genannten »Laufende Nummer«-Zählers 850 drehbar gelagerten
Bügels 782 zusammen. In den Stellungen, in denen der Zähler 850 weitergeschaltet
werden soll, besitzt der Schieber724, wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich,
Vorsprünge 724 e und 724f, im Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 in den Stellungen
1 und 3. Bei »Kein Scheckdruck« und »Endsumme und Einzelposten« wird somit die Abbiegung
780a des Schiebers 780 durch den Schieber 724 nach hinten, d. h. gemäß F i g. 16
nach links, mitgenommen, wodurch der Schaltmechanismus des »Laufende Nummer«-Zählers
850 in eine vorbereitende Schaltstellung gebracht wird. Beim anschließenden Vorwärtslaufen
(gemäß F i g. 16 nach rechts) des Schiebers 724 erfolgt dann infolge der Schwenkung
des Bügels 782 mit Überhub die Fort schaltung des Zählers.
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Soll eine Weiterschaltung des »Laufende Nummer«-Zählers 850 bei abgeschaltetem
Scheckdruckwerk nicht erfolgen, so fällt der Vorsprung 724f für die Stellung 1 in
F i g. 3 weg.
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In der Stellung »Addition« und »Kasse abgeschlossen« des Gangartsteuerhebels
14 sind der Knopf 770 zur Druckwerksausschaltung (F i g. 2, 6, 8 und 9) und ein
Nullstellknopf 794 des »Laufende Nummer«-Zählers gesperrt (F i g. 6 und 15). In
den Stellungen »X« und »Z« des Gangartsteuerhebels 14
werden beide freigegeben.
Die Steuerung erfolgt über einen auf den Achsen 746 und 746 a (F i g. 3 und 6) geführten
Einstellschieber 790 (F i g. 6 und 15), der über eine der Übertragungswellen 71
(F i g. 2 und 4) vom Gangartsteuerhebel14 gesteuert wird und dessen Bolzen 790 a
(F i g. 15) in einem Langloch 791 a einer Platte 791 läuft. Die Platte 791 sitzt
innen an der oberen Frontplatte 745 (F i g. 6) auf der Achse 719 und besitzt einen
Kurvenschlitz 791 b, in dem sich ein auf einem Sperrhebel 793 sitzender Bolzen
793 a
führt. Der Sperrhebel 793 sitzt drehbar auf
einem außen an der oberen Frontplatte 745 befestigten Bolzen 793 b. Der eine Arm
793 c des Sperrhebels 793 greift in eine der Taschen 770
a des Knopfes 770
und der andere Arm 793 d in eine Tasche
794 a des Nullstellknopfes 794 ein, wenn der Gangartsteuerhebe114
nicht in »X« oder »Z« steht. Wird der Gangartsteuerhebel 14 in die Stellung »X«
oder »Z« geschoben, so schwenkt der Sperrhebel 793 infolge der Steuerung
durch den Kurvenschlitz 791 b in der sich drehenden Platte 791 aus und gibt
den Handknopf 770 und den Nullstellknopf 794 frei, so daß der Scheckautomat bzw.
die Druckwerksabschaltung für den Scheck von Hand an- oder abgeschaltet und der
»Laufende Nummer«-Zähler 850 nullgestellt werden kann.