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DE1294470B - Einrichtung zur Ansteuerung der Ziffernanzeige eines elektronischen Impulszaehlers und gleichzeitiger Zwischenspeicherung des letzten Zaehlergebnisses - Google Patents

Einrichtung zur Ansteuerung der Ziffernanzeige eines elektronischen Impulszaehlers und gleichzeitiger Zwischenspeicherung des letzten Zaehlergebnisses

Info

Publication number
DE1294470B
DE1294470B DE1967ST026971 DEST026971A DE1294470B DE 1294470 B DE1294470 B DE 1294470B DE 1967ST026971 DE1967ST026971 DE 1967ST026971 DE ST026971 A DEST026971 A DE ST026971A DE 1294470 B DE1294470 B DE 1294470B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thyristors
voltage
control
thyristor
cathodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967ST026971
Other languages
English (en)
Inventor
Heine
Dipl-Ing Karl-Friedrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Staiger Mohilo and Co GmbH
Original Assignee
Dr Staiger Mohilo and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Staiger Mohilo and Co GmbH filed Critical Dr Staiger Mohilo and Co GmbH
Priority to DE1967ST026971 priority Critical patent/DE1294470B/de
Publication of DE1294470B publication Critical patent/DE1294470B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers
    • H03K21/08Output circuits

Landscapes

  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

  • Ziffernanzeigen zum Ablesen des Inhalts elektronischer Zähler sind nach einigen Prinzipien bekannt, z. B. Flutlichtanzeigen, Röhren mit Glimmkathoden in Form der Ziffern und Zeichen, leuchtende Segmente, deren einzelne Teile getrennt angesteuert werden können und die so angeordnet sind, daß durch kombiniertes Ansteuern einiger oder aller Segmente die gewünschten Ziffern und Zahlen dargestellt werden.
  • Allen Prinzipien gemeinsam ist die Tatsache, daß eine Ansteuerung vom elektronischen Zähler her erfolgen muß. Meistens ist noch eine Umcodierung erforderlich.
  • Es ergibt sich also prinzipiell folgende Anordnung einer Zähldekade mit Ziffern- (oder Zeichen-) Anzeige 1. eine elektronische Zähldekade (Flip-Flop, Ringzähler usw.), 2. eine Umcodiereinrichtung, 3. die Ansteuerung der Ziffernanzeige. Eine solche Anordnung hat nun die Eigenschaft, daß die Ziffern während des Zählvorganges mit umgeschaltet werden, so daß erst nach Beendigung des Einzählvorganges abgelesen werden kann. Wird die Zählung periodisch wiederholt, so ist während der Zählvorgänge kein Ergebnis ablesbar.
  • Deshalb wird oft ein Zwischenspeicher eingefügt, in den ein Zählerstand über eine Torschaltung zu einem von einer Steuerschaltung bestimmten Zeitpunkt übertragen werden kann.
  • Die Funktion ist folgende: Über die Steuerschaltung ist die Torschaltung normalerweise gesperrt, so daß keine Verbindung zum davor liegenden Zähler besteht. Dieser kann also zählen, während die Anzeigeneinheit das im Zwischenspeicher gespeicherte Ergebnis anzeigt.
  • Durch die Steuerschaltung wird nach beendetem Zählvorgang der Zwischenspeicher gelöscht, die Torschaltung geöffnet und damit das jetzt im Zähler stehende Zählergebnis (gegebenenfalls über die Umcodiereinrichtung) in den Zwischenspeicher übernommen.
  • Diese Ziffer (oder dieses Zeichen) wird nun angezeigt und bleibt ablesbar stehen, auch wenn der Zähler einen neuen Zählvorgang beginnt. Erst wenn ein neues Zählergebnis zur Verfügung steht, kann dieses über die Steuerschaltung in den Zwischenspeicher übernommen und damit zur Anzeige gebracht ; werden.
  • Dieser Zwischenspeicher bedingt natürlich mit der zugehörigen Tor- und Steuerschaltung einen erheblichen Mehraufwand an Bauelementen und damit im Preis des Gerätes. ; Als Speicherelemente sind nun natürlich auch Thyristoren denkbar, da sie die Eigenschaft haben, leitend zu bleiben, wenn sie erst einmal durch eine positive Spannung an der Steuerelektrode gezündet sind. Sie erreichen den nichtleitenden Zustand erst dann wieder, wenn der »Haltestrom« unterschritten wird. Das Löschen des Thyristors als Zwischenspeicher kann also durch Verringern des zwischen Anode und Kathode fließenden Stromes (z. B. durch kurzzeitiges Abschalten der Spannung) unter einen für den verwendbaren Thyristortyp charakteristischen Wert erfolgen. Gemäß der Erfindung soll nun der Thyristor die Funktion des Zwischenspeichers, gleichzeitig aber auch die der Ansteuerung und der Tor-Schaltung übernehmen. Das ist möglich, wenn der mit Thyristoren bestückte Zwischenspeicher hinter der Umcodiereinheit angeordnet ist und diese den Wert der anzusteuernden Ziffer als Gleichspannung abgibt. Dann wird die Anzahl der Bauelemente praktisch kaum erhöht, im wesentlichen werden die Transistoren durch Thyristoren ersetzt.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von Ziffernanzeigeeinheiten mittels Thyristoren und gleichzeitiger Zwischenspeicherung eines bestimmten Zählergebnisses.
  • Die Schaltungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden der zur Ansteuerung der Anzeigeeinheiten dienenden Thyristoren über einen gemeinsamen Widerstand bzw. eine Zenerdiode an Masse gelegt sind, wobei an dem letztgenannten Element beim Leiten eines Thyristors eine Spannung abfällt, die gleich oder größer ist als die Steuergleichspannung, die von der Decodiereinrichtung her an der der jeweiligen Ziffer entsprechenden Steuerelektrode anliegt, so daß bei einer Veränderung des Zählergebnisses ein dieses anzeigender Thyristor erst dann gezündet werden kann, wenn vorher sämtliche Thyristoren gelöscht wurden, was in bekannter Weise durch ein kurzzeitiges Verringern des für das Leiten des jeweiligen Thyristors notwendigen Haltestroms bewirkt wird.
  • Der Preis eines solchen Gerätes braucht sich also nur geringfügig zu erhöhen. Als Beispiel sei eine Diodenmatrix genannt, die ein binär codiertes Signal (0 bis L), wie es an den Kollektoren einer Flip-Flop-Zähldekade zur Verfügung steht, in einem 1-aus-10-Code umwandelt, der zur Ansteuerung der Ziffern 0 bis 9 erforderlich ist.
  • Der Ausgang der Diodenmatrix hat also zehn Leitungen, denen die Ziffern 0 bis 9 zugeordnet sind. An einem dieser Ausgänge erscheint eine bestimmte Spannung erst, wenn die zu dieser Ziffer gehörende Kombination von 0 und L an den vier Eingängen erscheint.
  • Die zehn Thyristoren, die im Beispiel als Zwischenspeicher und Ansteuerung »Ziffernanzeigeröhre mit Glimmentladung (Nixiröhre)« oder »Anzeige mit Glühlampen« verwendet werden sollen, sind anodenseitig mit je einer Kathode der Ziffernanzeigeröhre verbunden, die die Ziffern 0 bis 9 anzeigen, bzw. mit einer Glühlampe, die die entsprechenden Ziffern aufleuchten läßt.
  • Die Kathoden sind über einen gemeinsamen Widerstand geführt, an dem eine Spannung größer als Ust abfällt, wenn einer der Thyristoren gezündet hat, und durch den der Strom zum Ansteuern der mit seiner Anode verbundenen Glimmkathode bzw. Glühbirne fließt. In diesem Zustand kann also an beliebigen Ausgängen die Spannung Ust erscheinen, ohne daß am Einschaltzustand der Thyristoren sich etwas ändert, d. h., der Zähler kann zählen, ohne die Anzeige zu beeinflussen, wie es für einen Zwischenspeicher zu fordern ist.
  • Hat der Zähler einen Zählvorgang beendet, so erscheint nun gemäß dem Zählerinhalt an einem der Ausgänge der Decodiereinheit 2 eine Spannung.
  • Jetzt wird kurzzeitig die Betriebsspannung für die Anzeigeröhren bzw. -lampen unterbrochen, so daß alle gezündeten Thyristoren erlöschen.
  • Die Spannung an der Kathode der Thyristoren ist jetzt 0. Die Spannung an der Steuerelektrode ist bei allen bis auf 1 ebenfalls 0, so daß sie nicht zünden können. Nur der Thyristor, der mit dem Ausgang der Diodenmatrix verbunden ist, die (entsprechend dem Zählerinhalt) die Spannung Ust führt, kann zünden (vorausgesetzt, daß Ust größer als die zum Zünden erforderliche Spannung ist), wenn die Betriebsspannung nun wieder eingeschaltet wird.
  • Danach wird die dem Zählerstand entsprechende Ziffer angesteuert und alle übrigen neun Thyristoren über die gemeinsame Kathodenspannung gesperrt, so daß keine weitere Zündung von der übergabeeinheit aus erfolgen kann, bis wieder die Anodenspannung unterbrochen wird.
  • Bei manchen Schaltungen müssen zur Bildung einer Ziffer mehrere Thyristoren in einer bestimmten Kombination angesteuert werden. Das kann bei der vorliegenden Schaltung dadurch erreicht werden, daß zu dem gemeinsamen Kathodenwiderstand (oder Zeigerdiode) ein Kondensator parallel geschaltet wird, so daß eine bestimmte Zeit vergeht, bis die Kathodenspannung die Steuerspannung Ust überschreitet und damit das Ansteuern weiterer Thyristoren verhindert.
  • Ist diese Zeit größer als die zum Zünden der Thyristoren erforderliche, so können mehrere Thyristoren sicher gezündet werden.
  • Verwendet man als Decodiereinheit 2 Torschaltungen mit aktiven Bauelementen, insbesondere integrierte Schaltungen, so erhält man den Wert der anzusteuernden Ziffer als Gleichspannung, die ebenfalls zum Zünden eines Thyristors geeignet ist.
  • Es ist hierbei durch eine Steuerspannung oder das Abschalten der Betriebsspannung möglich, alle Ausgänge auf 0 zu setzen, gleichgültig, welchen Stand der Zähler hat.
  • Nur wenn ein neuer Zählerstand in die Anzeige übernommen werden soll, wird nach dem bereits beschriebenen Löschen aller Thyristoren für eine kurze Zeit über die Steuerspannung oder das Einschalten der Betriebsspannung die Decodierschaltung in Betrieb gesetzt und kann die dem Zählerstand entsprechenden Thyristoren zünden.
  • Nur sie bleiben leitend, wenn vor dem Verändern des Zählerstandes alle Ausgänge der Decodiereinheit, wie beschrieben, auf 0 gesetzt werden. In diesem Falle kann der gemeinsame Kathodenwiderstand der Thyristoren entfallen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von Ziffernanzeigeeinheiten mittels Thyristoren und gleichzeitiger Zwischenspeicherung eines bestimmten Zählergebnisses, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Kathoden (S3 ... S7) der zur Ansteuerung der Anzeigeeinheiten (Z 1) dienenden Thyristoren über einen gemeinsamen Widerstand bzw. eine Zenerdiode an Masse gelegt sind, wobei an dem letztgenannten Element beim Leiten eines Thyristors eine Spannung abfällt, die gleich oder größer ist als die Steuergleichspannung, die von der Decodiereinrichtung her an der der jeweiligen Ziffer entsprechenden Steuerelektrode anliegt, so daß bei einer Veränderung des Zählergebnisses ein dieses anzeigender Thyristor erst dann gezündet werden kann, wenn vorher sämtliche Thyristoren gelöscht wurden, was in bekannter Weise durch ein kurzzeitiges Verringern des für das Leiten des jeweiligen Thyristors notwendigen Haltestromes bewirkt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden über einen gemeinsamen Widerstand und eine Kapazität geführt sind, so daß mehrere der Thyristoren, deren Zündelektrode an einer Spannung Ust liegt, zünden können, bevor alle Kathoden eine Spannung UK>Ust erreichen und somit nicht mehr gezündet werden können.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine quibinäre Anzeigeröhre verwendet wird, so daß an Stelle der Diodenmatrix eine Widerstandsmatrix verwendet werden kann, und daß zur Bestimmung der Ziffern 0 bis 9 nur sieben Thyristoren verwendet werden müssen, die gemäß A b b. 3 geschaltet sind, so daß zwei davon die beiden Anoden der Anzeigeröhren und fünf die Kathoden ansteuern.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Decodiereinheit (S2) aus Torschaltungen mit aktiven Bauelementen, insbesondere integrierten Schaltungen, aufgebaut ist, die über einen Steuereingang oder das Einschalten ihrer Betriebsspannung in Betrieb gesetzt wird und eine Steuergleichspannung an die der jeweiligen Ziffer entsprechenden Kombination von Thyristorsteuerelektroden (S3, S5) anlegt, so daß diese gezündet werden, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß über den Steuereingang oder das Abschalten der Betriebsspannung die Steuergleichspannung für alle Thyristoren nunmehr zu 0 gemacht wird, so daß bei Veränderung des Zählergebnisses eine diese anzeigende Kombination von Thyristoren erst dann gezündet werden kann, wenn nach vorherigem Löschen aller Thyristoren, wie im Anspruch 1 beschrieben, wiederum die Decodiereinheit kurzzeitig in Betrieb gesetzt wird.
DE1967ST026971 1967-06-03 1967-06-03 Einrichtung zur Ansteuerung der Ziffernanzeige eines elektronischen Impulszaehlers und gleichzeitiger Zwischenspeicherung des letzten Zaehlergebnisses Pending DE1294470B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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