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DE1222300B - Anzeigeeinheit fuer Digitalgeraete - Google Patents

Anzeigeeinheit fuer Digitalgeraete

Info

Publication number
DE1222300B
DE1222300B DEW30459A DEW0030459A DE1222300B DE 1222300 B DE1222300 B DE 1222300B DE W30459 A DEW30459 A DE W30459A DE W0030459 A DEW0030459 A DE W0030459A DE 1222300 B DE1222300 B DE 1222300B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
ignition
display unit
voltage
display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW30459A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Beck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOLTERMANN
Original Assignee
GOLTERMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOLTERMANN filed Critical GOLTERMANN
Priority to DEW30459A priority Critical patent/DE1222300B/de
Publication of DE1222300B publication Critical patent/DE1222300B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers
    • H03K21/08Output circuits

Landscapes

  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

  • Anzeigeeinheit für Digitalgeräte-Bei digitalen Meß- oder Rechengeräten wird das Zahlenergebnis häufig durch Glühlampen sichtbar gemacht, wobei die einzelne Ziffer entweder mittels einer Glühlampe projiziert oder aus einzelnen leuchtenden Teilstücken zusammengesetzt wird. Es ist bekannt, die Glühlampen mit Gleichspannung oder aus dem 50-Hz-Netz zu speisen und zum An- und Ausschalten dieser Glühlampen Relais, als Schalter arbeitende Transistoren oder Transduktoren zu verwenden. Diese Anzeigeverfahren weisen verschiedene Nachteile auf. Bei Relais ergeben sich die bekannten Schwierigkeiten mechanischerKontaktgabe, und die zumSchalten erforderliche Erregerleistung istbeträchtlich.Transistoren zum Ansteuern der Glühlampen zu verwenden, ist kostspielig; denn diese Transistoren müssen in der Lage sein, relativ große Ströme zu schalten. Auch kann ein Lampenkurzschluß zur Zerstörung der Transistoren führen. Transduktoren, die bei Netzfrequenz betrieben werden, sind groß und teuer.
  • Zur Vermeidung der Nachteile der angeführten Einrichtungen ist es auch schon bekanntgeworden, Glühlampen mit einer Wechselspannung zu speisen, deren Frequenz wesentlich höher ist als die Netzfrequenz (z. B. 4 kHz) und als Schalter zum Einschalten Transduktoren zu verwenden.
  • In vielen Fällen, bei ungünstigen Lichtverhältnissen, ist einer Glühlampenanzeige eine solche mit Glimmanzeigeröhren vorzuziehen. Derartige Anzeigeröhren sind unter den verschiedensten Firmenbezeichnungen (Inditron, Dekatron, Nixie) bekanngeworden. Die Glimmanzeigeröhren sind mit dem Nachteil behaftet, daß sie eine hohe Zündspannung besitzen, was die Ansteuerung dieser Röhren in einer Transistorschaltung erschwert. Die Ansteuerung kann bekanntermaßen mit Transistoren, die eine hohe Kollektor-Emitter-Spannung haben müssen, oder Transduktoren erfolgen. Beide Methoden sind recht aufwendig.
  • Auch ist es bekannt, Glimmanzeigeröhren über einen hochohmigen Spannungsteiler, dessen einer Teilwiderstand aus einem Fotowiderstand besteht, an eine Spannung zu schalten, die größer als die Zündspannung ist. Die Ansteuerung erfolgt über Neonlämpchen, die neben dem Fotowiderstand angeordnet sind. Brennt nun ein solches Neonlämpchen, so wird der Fotowiderstand niederohmig, und an der Glimmanzeigeröhre liegt eine über der Zündspannung liegende Spannung. Die Anzeigeröhre zündet (glimmt). Gleichzeitig zündet, bedingt durch das I"Tiederohmigwerden des Fotowiderstandes, ein zweites neben diesem angeordnetes Neonlämpchen, das so geschaltet ist, daß es als Zwischenspeicher wirkt. Das heißt, die Anzeige bleibt so lange bestehen, bis die an dem zweiten Neonlämpchen liegende Spannung unter dessen Brennspannung abgesenkt wird.
  • Diese Anordnung ist umständlich und aufwenM. Die erfindungsgemäße Anordnung weist insbesondere den Vorteil auf, daß zur Ansteuerung von Glimmanzeigeröhren keine Verstärker, insbesondere Transistorverstärker, erforderlich sind, sondern für eine oder mehrere Dekaden lediglich ein Transistor mit niedriger Kollektor-Emitter-Spannung benötigt wird. Die Erfindung ermöglicht die Herstellung einer einfachen Anzeigeeinheit für Digitalgeräte unter Verwendung von Glimmanzeigeröhren, wobei in Reihe mit jeder Kathoden-Anoden-Strecke der Glimmanzeigeröhren eine Relaisröhre geschaltet ist und die Relaisröhre über eine Zündschaltung gesteuert wird, die aus einem Transformator, einem Kondensator und einem Schalter besteht; die Erfindung besteht darin, daß eine Reihe von Zünd- und Anzeigeeinrichtungen parallel geschaltet ist und ein Schalter, der beispielsweise direkt von einer Zähldekade gesteuert ist, in der gemeinsamen Rückleitung zwischen allen Kondensatoren und Transformatoren liegt, so daß mit einem einzigen Schalter alle durch die Aufladung der Kondensatoren vorbereiteten Zündungen auslösbar sind.
  • An Hand des Prinzipschaltbildes in F i g. 1 soll für eine Ziffer einer Glimmanzeigeröhre 1 die grundsätzliche Arbeitsweise erläutert- werden. In Reihe mit einer Kathoden-Anoden-Strecke der Anzeigeröhre 1 ist eine Relaisröhre 72 geschaltet. Der Steuerkreis dieser Relaisröhre ist über einen Spartransformator 73, einen Schalter 74, einen Kondensator 75 und einen Widerstand 77 mit dem Ausgang einer Zähldekade 76 verbunden. Im Ausgangszustand ist der Schalter 74 geschlossen und damit der Kondensator 75 kurzgeschlossen. Liegt nun. ein Meßergebnis vor, werden die Schalter 74 und 78 mittels eines Impulses (Speicherimpuls), der der Zähldekade 76 oder einem sonstigen Steuergerät entnommen wird, geöffnet. Nun kann sich der Kondensator 75, vorausgesetzt die von der Zähldekade gelieferte Information besagt, es soll im vorliegenden Beispiel eine »7« angezeigt werden, über den Widerstand 77 aufladen. Durch das öffnen des Schalters 78 wird eine eventuell vorhandene alte Anzeige gelöscht. Die Rückflanke des Speicherimpulses schließt die Schalter-74, und 78 wieder: -Die Impulsdauer des Speicherimpulses ist so gewählt, daß in dieser Zeit der Kondensator 75 aufgeladen und die Anzeigeröhre 1 mit Sicherheit gelöscht ist. Der Kondensator 75 gibt dann seine Ladung an den Zündübertrager 73 ab, der eine entsprechend hohe Zündspannung für die Relaisröhre 72 induziert. Diese zündet und damit auch eine Kathoden-Anoden-Strecke »7« der Glimmanzeigeröhre 1. Während des Ablaufs einer neuen' Messung bleibt durch die Speicherwirkung der Relaisröhre die Anzeige bestehen. Sobald ein neues -Meßergebnis vorliegt, erhalten die Schalter 74 und 78 wieder den Speicherimpuls, wodurch diese geöffnet werden, die alte Anzeige gelöscht und der Kondensator 75, je nach Art der von der Zähldekade 76 abgegebenen Information, entweder aufgeladen wird oder nicht. Erfolgt eine Aufladung, so läuft der Vorgang wie vorbeschrieben ab,-wird der Kondensator-jedoch nicht aufgeladen, bleibt auch die Relaisröhre 72 und damit die betrachtete Kathoden-Anoden-Strecke »7« der .Glimmanzeigeröhre 1 gelöscht. -Es erhebt sich die Frage, -weshalb nicht mit- der an der Sekundärseite des Zündübertragers 73 vorhan= denen Spannung direkt die Glimmanzeigeröhre 1 angesteuert wird. Zur Erzielung einer großen Meßgeschwindigkeit ist- es bei Digitalmeßgeräten bekannt, nach Ende einer Messung das Meßergebnis in einen Zwischenspeicher zu übertragen, der dann eine Anzeigevorrichtung steuert. Dadurch ist es möglich, unmittelbar nach Ende der letzten Messung eine neue Messung einzuleiten. Dabei soll die Anzeige bis zum Vorliegen eines neuen Resultats erhalten bleiben. Eine Glimmanzeigeröhre ist jedoch nicht in der Lage, neben der Anzeige-- die Aufgabe eines Speichers zu übernehmen, da die Brennspannungen einzelner Glimmstrecken höher sein können als die Zündspannungen anderer Strecken. Deshalb werden bekanntermaßen in Serie mit jeder Kathoden-Anoden-Strecke Relaisröhren geschaltet, die die Aufgabe eines Speichers übernehmen.
  • Eine Anordnung nach der Erfindung für die Glimmanzeigeröhre 1 mit den Ziffern 0 bis 9 zeigt F i g. 2. Darin haben die Dioden 2 bis 21 die Aufgabe, zehn Sekundärleitungen, die den Ziffern 0 bis 9 entsprechen, so ein- bzw. auszuschalten, daß bei jeder möglichen Stellung der Zähldekade und damit der Primärleitungen A nur eine bestimmte Sekundärlei= tung stromführend ist. Zur gegenseitigen Entkopplung der Ladekondensatoren 22 bis 31, die über die Zündtransformatoren 32 bis 41 miteinander verbunden sind, sind die Dioden 42 bis 51 vorgesehen. 52 bis 61 sind Ladewiderstände für die Kondensatoren; 62 bis 71 Relaisröhren, je eine in Serie mit einer Kathoden-Anoden-Strecke der Glimmanzeigeröhre 1 geschaltet. Die Relaisröhren erhalten zweckmäßigerweise eine (nicht gezeichnete) Vorspannung, so daß die aus der Zähldekade über die Kondensatoren und die Zündtransformatoren hergeleitete Zündspannung nur noch zu einem Teil zu der Gesamtzündspannung beitragen muß. Durch die Ausgestaltung der Anzeigeeinheit nach F i g."2 ergibt sich ein besonderer Vorteil, daß sämtliche Zündtransformatoren 32 bis 41 mit einem einzigen Schalttransistor T an die entsprechenden Ladekondensatoren 22 bis 31 geschaltet werden können.
  • Im Ausgangszustand ist der Transistor T leitend, und damit sind alle Kondensatoren 22 bis 31 über die Reihenschaltung aus je einem Zündübertrager 32...41 und einer Diode 42...51 kurzgeschlossen. Liegt ein Meßergebnis vor, so gelangt an die Basis des Transistors T ein solcher Impuls (Speicherimpuls), daß der Transistor gesperrt ist. Gleichzeitig wird für die Dauer des Speicherimpulses die an den Klemmen I und II liegende Spannung unterbrochen bzw. erniedrigt, wo-=durch eine eventuell vorhandene alte Anzeige gelöscht wird. Je nachdem, Welehe.Ihfotrnation gerade die Zähldekade über die A liefert, lädt sich einer der Konderis-dtöreri 22. bis 31 -auf. Die Rückflanke des Speicherirripülses macht den Transistor T wieder leitend, und damit kann der aufgeladene Kondensator seine Ladung= über die -ihm zugeordnete Diode 42...51 an den ihm zugeordneten Zündübertrager abgeben. Dieser induziert infolgedessen eine Zündspannung und die entsprechende Relaisröhre bzw. Kathoden-Anoden-Strecke der Glimmanzeigeröhre 1 zündet. Während des Ablaufs einer neuen Messung bleibt durch die Speicherwirkung der Relaisröhre die Anzeige bestehen. Sobald ein neues Meßergebnis vorliegt, wird der Transistor T durch einen Speicherimpuls wieder gespeist itnd die an den Klemmen I und II liegende Spannung unterbrochen, wodurch die alte Anzeige gelöscht wird und sich entsprechend der nun vorliegenden Information einer der Kondensatoren 22 bis 31 aufladen kann. Dann läuft der Vorgang wieder wie vorbeschrieben ab.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anzeigeeinheit für Digitalgeräte unter Verwendung von Glimmanzeigeröhren, wobei in Reihe mit jeder Kathoden-Anoden-Strecke der Glimmanzeigeröhren eine Relaisröhre geschaltet ist und, die Relaisröhre über eine Zündschaltung gesteuert wird, die aus einem Transformator, einem Kondensator und einem Schalter besteht, dadurch g.ekennzeichnet,daßeineReihe von Zünd- und Anzeigeeinrichtungen parallel geschaltet ist und ein Schalter in der gemeinsamen Rückleitung zwischen allen Kondensatoren und Transformatoren liegt, so daß mit einem einzigen Schalter alle durch die Aufladung der Kondensatoren vorbereiteten Zündungen auslösbar sind.
  2. 2. A.nzeigeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in der gemeinsamen Rückleitung liegende Schalter direkt von einer Zähldekade gesteuert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: »radio mentor«, 1961, Heft 4, S. 271 bis 275; »Philips Technische Rundschau«, 1960/61, Nr. 8, S. 289 bis 303; »Elektronik«, 1961, Heft 1, S. 3 bis 8; Heft 3, S. 81 bis 84.
DEW30459A 1961-08-03 1961-08-03 Anzeigeeinheit fuer Digitalgeraete Pending DE1222300B (de)

Priority Applications (1)

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DE1222300B true DE1222300B (de) 1966-08-04

Family

ID=7599513

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DEW30459A Pending DE1222300B (de) 1961-08-03 1961-08-03 Anzeigeeinheit fuer Digitalgeraete

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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