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DE1294328B - Dosierende Steuerung fuer Schmiedehaemmer, insbesondere Gesenk-Gegenschlaghaemmer - Google Patents

Dosierende Steuerung fuer Schmiedehaemmer, insbesondere Gesenk-Gegenschlaghaemmer

Info

Publication number
DE1294328B
DE1294328B DE1960T0018105 DET0018105A DE1294328B DE 1294328 B DE1294328 B DE 1294328B DE 1960T0018105 DE1960T0018105 DE 1960T0018105 DE T0018105 A DET0018105 A DE T0018105A DE 1294328 B DE1294328 B DE 1294328B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
hammers
forging
dosing control
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960T0018105
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERBERT DIPL ING
TAFEL
Original Assignee
HERBERT DIPL ING
TAFEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERBERT DIPL ING, TAFEL filed Critical HERBERT DIPL ING
Priority to DE1960T0018105 priority Critical patent/DE1294328B/de
Publication of DE1294328B publication Critical patent/DE1294328B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/46Control devices specially adapted to forging hammers, not restricted to one of the preceding subgroups
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Steuerungshilfe für 6. Der, besondere Steuermann ist entbehrlich,
dampf- oder druckgasbetriebene Schmiedehämmer, χ Automatische Schlagwiederholung entlastet den
insbesondere Gesenk-Gegenschlaghämmer mit bei- steuernden Menschen erheblich von wieder-
derseits beaufschlagbaren Antriebskolben und mit kehrenden Bewegungen und psychischer Be-
stufenlos dosierendem, einteiligem, servogesteuertem 5 lastung (Aufmerksamkeit)
Steuerorgan (Steuerschieber) 8. Ausbau zur Programmsteuerung ist leicht mög-
Die Servosteuerung gestattet, die Steuerung der ,· < ° °
bisher durch einen besonderen Steuermann von
Hand gesteuerten Schmiedemaschine unter sehr ver- Die Einzelheiten der Auslegung sind in den Zeich-
ringertem Aufwand menschliche Körperkraft und io nungen dargestellt. In
Aufmerksamkeit mit dorn Fuß zu betätigen. Dadurch Fig. 1 ist die Gesamtanlage dargestellt und in
kann der bisherige Steuermann wegfallen, und der Fig. 2 und 3 Einzelheiten des Fußpedals.
Schmied kann selbst die Steuerung betätigen. Die erfindungsgemäße Fußsteuerung arbeitet mit
Es gibt bereits für' einige Arten von Schmiede- einem bereits aus anderen Maschinensteuerungen hämmern Fußsteuerüngen, insbesondere bei nicht 15 bekannten, hydraulischen Servomotor, der elektrisch dosierenden, sondern nur auslösenden Steuerungen, unter Verwendung eines Tauchspulenreglers gez. B. für Fallhämmer. 'Vielfach genügen dafür ein- steuert wird. Dabei wird die Stellung des Steuerfache elektrische Fußschalter. pedals 60 bzw. 71 auf einen elektrischen (z. B. in-Bei Gegenschlaghämmern, d.h. bei Gesenk- duktiven) Drehgeber 58 übertragen, der im folgenden Schmiedehämmern ohne Schabotte, mit zwei sich 20 Sollwertgeber genannt wird. Dieser beeinflußt den gegenläufig bewegenden Bären gab es bisher nur für Tauchspulregler 51 bis 53, der eine Bewegung des die kleinste Maschinengröße eine rein mechanische Servokolbens 21 bewirkt. Mit diesem ist ein dem Fußbetätigung des Steuerschiebers. Um jedoch dabei Sollwertgeber gleicher Istwertgeber 55 gekuppelt, die Fußkraft in erträglichen Größen zu halten, war z. B. über Zahnstangentrieb 54. Stimmen Ist- und der Fußhub so groß, daß der Mann bei Betätigung 25 Sollwertgeber in ihren Stellungen überein, so hört praktisch auf einem Bein stand und sich an besonde- die Bewegung des Servokolbens auf. Der Servorem Haltegriff festhalten mußte, um nicht umzu- kolben 21 hat über den Doppelhebel 11 den Steuerfallen. Das Pedal war an unverrückbarer Stelle der schieber in eine bestimmte Stellung gebracht und da-Schmiedemaschine eingebaut. Erst zu der neben mit dem Druckmittel zum Antrieb des Hammerbären der Schieber- aufkommenden Doppelventilsteuerung 30 einen bestimmten Einströmquerschnitt in den Zywurde später eine Fußsteuerung entwickelt. Die linder geöffnet; somit ist eine bestimmte, gewählte Hunderte von Gegenschlaghämmern mit Schieber- Schlagkraft des Bären vorgegeben, stellung, jedoch, die bereits * in aller Welt arbeiten, Kurz vor dem Ende des Abwärtshubs betätigt der könnten noch nachträglich mit der hier beschriebenen Bär einen elektrischen Schalter El. Dieser schaltet, Erfindung ausgerüstet werden, um sie wirtschaft- 35 wenn der Handschalter Hl geöffnet ist, das je nach licher zu machen. Pedalstellung vorgegebene Abwärtskommando aus Es gibt ferner eine hydraulische Servosteuerung und ein fest eingestelltes Rückhub- oder Aufwärtsfür Gegenschlaghammer, die die recht erheblichen kommando A ein, das den Servokolben 21 in ent-Handkräfte von 30 bis 40 kp auf etwa 6 kp herab- sprechende Gegenstellung bringt. Durch den Gesetzt. Die langen Handwege jedoch sind dabei ge- 40 schwindigkeitsgeber 59, dessen Spannung imj3erätS blieben, und der Steuermann wurde nicht entbehrlich. gleichgerichtet wird, wird das Aufwärtskommando An hydraulischen Scfimiedepressen war bereits die um so mehr geschwächt, je höher die Bärgeschwinelektrohydraulische Servosteuerung bekannt, deren digkeit ist; das Aufwärtskommando kann dabei den Übertragung auf Schmiedemaschinen als normales Wert Null oder sogar negativen Wert erreichen. So Handeln angesehen wird. Es geht somit im vorliegen- 45 wird Schäden durch Rückprellen des Bären beden Fall um deren Verknüpfung mit der Steuerung gegnet. — In der Gegend der oberen Endlage des zur automatischen Schlagwiederholung. Die auto- aufwärts gehenden Bären betätigt dieser den elekmatische Schlagwiederholung ist dabei an nicht irischen Schalter Ul und schaltet damit vom Aufstufenlos dosiert gesteuerten Schmiedemaschinen be- wärts auf das vom Pedal vorgegebene Abwärtskannt. 5° kommando um. Die Schalter El und E2 liegen im Die hier beschriebene Erfindung bringt für Stromkreis eines den Istwertgeber 55 und den einSchmiedehämmer mit Schiebersteuerung noch fol- stellbaren Rückhubkommandogeber A schaltenden gende Vorteile: · - Relais Kl. - -
Der Schmied braucht seinen Fuß nach der Wahl
1. Sie läßt sich auch nachträglich an alten Ma- 55 der Schlagkraft nicht zu bewegen, um eine beliebige schinen anbringen.: ■ Wiederholung gleich starker Schläge zu bewirken. Er
2. Sie reduziert die für die Steuerung notwendige kann aber die Schlagkraft jederzeit feinfühlig varimenschliche Körperkraft auf spielerische Werte. ieren.
3. Der steuernde Mensch' kann frei und sicher auf Oe*ml pht automatisch in die obere Endlage, beiden Füßen stehen, den Steuerfuß nur wenige 6o we™ der Mann den Fuß vom Pedal nimmt. Millimeter über deüa Boden; die steuernden ΛTd u d.ei-Bandschalter Hl geschlossen so kann Fußbewegungen sind klein und bequem. Der der Schmied jede, also auch die Abwärtsbewegung Mann könnte auch sitzen des Baren mit dem Fuß willkürlich steuern, wie das
._„,,. -■ , , , mit der normalen Handsteuerung geschah. Der Bär
4. Das PeSaI ist nicht ortsgebunden, es kann an 65 kann also in jeder Stellung angehalten und in jeder die gunstigste .Stelle .gestellt werden. Richtung wieder in Bewegung gesetzt werden, mit
5. Das Pedal kann nach Belieben mit dem rechten jeder gewünschten Geschwindigkeit. Das ist für das oder ünken Fuß betätigt werden. Einrichten und das Anwärmen der Gesenke wich-
tig. — Da die zusätzliche Steuerung der Aufwärtsbewegung durch den Menschen viel Aufmerksamkeit und Geschick erfordert, ist das Schmieden bei geöffnetem HandschalterHl, d.h. mit automatischer Schlagwiederholung, sehr viel vorteilhafter.
Für den Fall von Betriebsstörungen an der automatischen Steuerung kann jederzeit zum Handbetrieb zurückgekehrt werden, so daß Betriebsstillstand mit seinen im Warmbetrieb besonders großen Verlusten vermieden wird: Das Handgestänge wird nicht entfernt, es wird nur durch eine lösbare Gestängekupplung unterbrochen, damit der anderenfalls sich mitbewegende Handsteuerhebel bei Betrieb der Fußsteuerung niemand verletzen kann. Im Störungsfall wird das Gestänge gekuppelt und der die beiden Zylinderräume über und unter dem Servokolben 21 verbindende Absperrhahn 12 geöffnet.
Auch die vom Maschinenhersteller aus Sicherheitsgründen vorgesehene »Schwertsteuerung«, d. h. Zwangs-Nullstellung der Steuerung durch das vom ao aufwärts fahrenden Bären kurz vor oberer Endlage betätigte »Schwert« 14, bleibt erhalten für den Fall von Störungen der Fußsteueranlage oder von Fehlsteuerungen bei geschlossenem Handschalter Hl. Um Beschädigung des Servomotors bei Eingreifen der Schwertsteuerung zu verhindern, erlaubt die Feder 23 das elastische Nachgeben des Servozylinders 39.
Das Fußgerät wird, gegebenenfalls über Streckvorrichtung, durch flexibles mehradriges Kabel an die elektrohydraulische Steuerung angeschlossen. Man kann es mit senkrechter (Fig. 3) oder mit waagerechter (Fig. 2) Pedalschwenkachse ausführen, ganz nach Wunsch.
Bei dem Fußgerät mit senkrechter Pedalschwenkachse (F i g. 3) vollführt der Schmied, der auf dem Absatz des Steuerfußes und der ganzen Sohle des freien Fußes steht, seitliche Drehbewegungen mit dem Steuerfuß. Nimmt er den Fuß aus dem Gerät, so bringen Federn 73 das Pedal 71 und damit den Sollwertgeber 58 selbsttätig in Nullstellung.
Bei dem Fußgerät mit waagerechter Pedalschwenkachse (F i g. 2) ist das nicht der Fall. Hier geht das losgelassene Pedal in Stellung »Bär auf«; aus Sicherheitsgründen muß jedoch die Steuerung selbst, d. h. der Sollwertgeber 58, in Nullstellung gehen. Das wird durch eine zusätzliche seitliche Pedalbewegung ermöglicht. Der Schmied muß das Pedal ständig seitlich ausgeschwenkt halten. Läßt er los, so geht das Pedal unter Federzug 62, gegebenenfalls zusätzlich 67, nicht nur nach oben, sondern auch zurück zur anderen Seite. Dadurch wird entweder eine mechanische Kupplung 65 zwischen Pedal und Sollwertgeber gelöst oder ein elektrischer Schalter ES geöffnet. Bei der mechanischen Ausführung der Kupplung (Fig. 2, links) stellen Federn 64 den Sollwertgeber auf Null; das Wiedereinrasten der federbelasteten Kupplung ist nur in Nullstellung des Pedals, d. h. beim ersten Nulldurchgang des Pedals, möglich. Bei der elektrischen Ausführung der Kupplung betätigt ein Nocken N bzw. N' in Nullstellung des Sollwertgebers einen elektrischen Schalter 2s 4. Nur wenn beide Schalter des Fußgeräts geschlossen sind, gibt das Relais R2 die Fußsteuerung frei. Die Ziffern 69, bezeichnen einen Tragegriff.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Dosierende Steuerung für Schmiedehämmer, insbesondere Gesenk-Gegenschlaghämmer, mit über Fußhebel servogesteuertem Schieber für den Druckmittelfluß auf beide Bärkolbenseiten, wobei die Servosteuerung als elektrohydraulische Soll-Ist-Wert-Folgesteuerung mit Tauchspulregler ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur an sich bekannten automatischen Schlagwiederholung höheneinstellbare, in der Nähe der Bärhub-Enden vom Bären betätigbare Schalter (El, E2) im Stromkreis eines den Istwertgeber (55) und den eingestellten Rückhubkommandogeber (A) schaltenden Relais (Rl) angeordnet sind, wobei der untere Schalter (E 2) mittels Handschalters (Hl) überbrückbar ist.
2. Dosierende Steuerung für Schmiedehammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derRückhubkommandogeber(/l) über einen Umwandler (5) mit einem am Bär angeordneten Geschwindigkeitsgeber (59) verbunden ist.
3. Dosierende Steuerung für Schmiedehämmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Räume beiderseits des Servokolbens (21) über eine sperrbare Leitung verbindbar sind.
4. Dosierende Steuerung für Schmiedehämmer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußgeber (60) mit Schaltern (E4, ES) zusammenwirken kann, die ein im Tauchspulenschaltkreis liegendes Relais (R2) betätigen.
5. Dosierende Steuerung für Schmiedehämmer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylindergehäuse (39) des Servokolbens (21) über eine Feder (23) gegen den Maschinenkörper abgestützt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1960T0018105 1960-03-23 1960-03-23 Dosierende Steuerung fuer Schmiedehaemmer, insbesondere Gesenk-Gegenschlaghaemmer Pending DE1294328B (de)

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