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DE459154C - Steuerung fuer elektromotorisch angetriebene hydraulische Schmiedepressen - Google Patents

Steuerung fuer elektromotorisch angetriebene hydraulische Schmiedepressen

Info

Publication number
DE459154C
DE459154C DEA46542D DEA0046542D DE459154C DE 459154 C DE459154 C DE 459154C DE A46542 D DEA46542 D DE A46542D DE A0046542 D DEA0046542 D DE A0046542D DE 459154 C DE459154 C DE 459154C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
contact
electric motor
motor
press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA46542D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA46542D priority Critical patent/DE459154C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE459154C publication Critical patent/DE459154C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
    • B30B15/166Electrical control arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Steuerung für elektromotorisch angetriebene hydraulische Schmiedepressen. Bei den bisher üblichen Pressen nach dem dampflrydraulischen und dem reinhydraulischen System richtet sich die Größe des Schmiedehubes nach der Öffnungszeit der Dampf- bzw. Druckwasserventile. Da sich nun der Preßvorgang sehr rasch abspielt, ist es schwierig, ohne besondere Hilfsmittel Hübe ganz bestimmter Größe zu erzielen. Falls dies erforderlich ist, wie z. B. beim Pressen von Radscheiben, hilft man sich durch %Terwendung sogenannter Beilagen, d. h. man legt neben das Preßgut kalte Eisenstücke von der gewünschten Endhöhe des Preßgutes, die (las weitere Eindringen des Preßbären in das Preßgut verhindern. Dieser Methode haftet folgender Nachteil an.
  • Wenn der Preßbär die nahezu unelastische Beilage erreicht, müssen sämtliche bewegten Massen der Presse, also das Ouerhaupt der Presse mit Preßbär, der Treibapparat bzw. (las Belastungsgewicht des hydraulischen Akkumulators sowie die Wassersäule zwischen Presse und Treibapparat bzw. Presse und Akkumulator in sehr kurzer Zeit auf die Geschwindigkeit o verzögert werden. Dabei treten unkontrollierbare Kräfte auf, die die ganze Einrichtung hoch beanspruchen.
  • Gemäß der Erfindung kann unter Vermeidung solcher Nachteile bei elektrisch angetriebenen Pressen eine vorausbestimmte Eindrucktiefe erreicht werden, indem man eine derartige Beeinflussung der Steuerapparate auf mechanischem oder elektrischem Wege vorsieht, daß der Hub der Presse proportional der Steuerhebelauslage ist. Da die Beeinflussung der Steuerung auf den das Preßwasser erzeugenden Motor einwirkt und diesen zu gegebener Zeit stillsetzt, geht die Verzögerung der bewegten Massen ohne jeden Stoß vor sich.
  • In Abb. i und 2 der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer mechanischen und einer elektrischen Übertragung der Hebelauslage auf den Pressenhub schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Reversiersteuerschalter St für das Feld W der Anlaßdvnamo D. Er wird von dem Steuerhebel H über ein Differentialgetriebe G betätigt, das anderseits von dem Antriebsmotor M des Treibapparates beeinflußt wird.
  • In dem Augenblick, in dem der Steuerhebel H ausgelegt wird, ist der Motor M und die ihn mit dem Differentialgetriebe G verbindende Welle b noch in Ruhe. Die Drehung der Welle a überträgt sich also restlos auf das Gehäuse des Differentialgetriebes G und damit auf den Rev ersiersteuerschalter St, dessen Kontaktarm C ausgelegt wird. Jetzt gibt die Anlaßdynamo D infolge des nunmehr eingeschalteten Feldes W Spannung und der Motor M läuft an. Während des Laufes überträgt er seine Umdrehungen über die Welle b auf das Differentialgetriebe G. Da der Hebel H festgestellt und die Welle a in Ruhe ist, werden die Umdrehungen des Motors 1V voll auf das Gehäuse des Differentialgetriebes und von hier aus auf den Reversiersteuerschalter St übertragen, dessen Kontaktarm in die Nullstellung zurückbewegt wird. Sobald der Kontaktarm die Nullstellung wieder erreicht hat, ist das Feld und damit die Ankerspannung der Anlaßdvnamo D vollkommen verschwunden, so daß der Motor M zum Stillstand kommt. Je weiter der Steuerhebel H ausgelegt wurde, um so mehr Umdrehungen. wird der Motor machen, bis er den Kontaktarm C des Reversiersteuerschalters in die Nullstellung zurückgeführt hat. Der Zahl der Umdrehungen des Motors M entspricht die Größe des Schmiedehubes, somit ist sie von der Steuerhebelauslage abhängig.
  • Wird der Steuerschalter H in seine Nullage zurückgezogen, so wiederholt sich der Vorgang, wobei lediglich der Drehsinn des Motors 1'VI geändert ist. Der Treibapparat und der Steuerschalter gelangen wieder in die Ausgangslage.
  • Ein Ausführungsbeispiel ohne mechanisches Bindeglied zwischen Antriebsmotor des Treibapparates und Steuerhebel ist in Abb. 2 dargestellt. Die Hauptteile dieser Steuerung sind der mit dem Steuerhebel H gekuppelte Geber A und der mit dem Antriebsmotor 3h des Treibapparates gekuppelte Empfänger B. Beide Apparate weisen zwei Reihen Kontakte a, b, ä und b' auf, deren Anzahl der Zahl der einstellbaren Eindrucktiefen des Preßbären entspricht. Entsprechende Kontakte von A und B sind verbunden. Die Kontakte a und a' sind dem Schütz S, für Vorwärtsbewegung, die Kontakte b und b' dem Schütz S; für Rückwärtsbewegung des Treibapparates zugeordnet. Auf den Kontaktreihen a und b des Gebers A schleifen Kontaktschienen c und d, die mit dem einen Pol der Stromquelle durch Bürsten e verbunden sind. Konzentrisch zu den Kontaktreihen d und b' des Empfängers B ist je eine feste Kontaktschiene g und g' angeordnet, die durch starr verbundene Schleifstücke h und h' mit den Kontaktreihen a' und b' in Verbindung stehen. Von den Schienen g und g' führen Zuleitungen zu den Schützen S1 und S2, welche die Feldwicklung W der Anlaßdvnamo D in dem einen oder anderen Sinne einschalten.
  • Verstellt man beispielsweise mittels des Steuerhebels H die Gleitschienen c, d des Gebers A so weit. daß die Schiene c den ersten Kontakt a berührt, so erhält die Einschaltspule des Schützes S, über den ersten Kontakt der Kontaktreihe a' des Empfängers B Spannung und schaltet das Schütz ein. Die nunmehr .erregte Anlaßdynamo D gibt Spannung, und der Motor iyl des Treibapparates läuft an. Während des Laufs dreht der Motor M den die Schleifstücke la, 7i tragenden Hebel des Empfängers entgegen dem Sinne des Uhrzeigers, bis das Schleifstück h den ersten Kontakt der Kontaktreihe a' verlassen hat. Dadurch wird der Strom der Einschaltspule des Schützes S, unterbrochen, das Schütz schaltet die Erregerwicklung der Anlaßdvnamo D ab, diese wird spannungslos, und der Motor M des Treibapparates bleibt stehen. Das Gleitstück h' ist dabei auf den ersten Kontakt b' gelangt, trotzdem bleibt zunächst das Schütz S, stromlos, da *die früher verstellte Gleitschiene d des Gebers den ersten Kontakt der Reihe b verlassen hat. Erst beim Zurückziehen des Steuerschalters H in die Ausgangblage erhält wieder der erste Kontakt der Reihe b des Gebers und somit auch der erste Kontakt der Reihe b' des Empfängers Spannung, das Schütz SZ schaltet ein und der Antriebsmotor läuft nun in entgegengesetztem Sinne, bis der Geber (sowie der Treibkolben) in die Ausgangslage gekommen sind. Je weiter man den Steuerhebel H auslegt, um so länger dauert es, bis der Motor den Empfänger B in die den Geber A entsprechende Lage gebracht hat, und um so mehr Preßwasser fördert er in den Preßzylinder der Presse. Die Auslage des Steuerhebels ist also der Größe des Schmiedehubes proportional.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Steuerung für elektromotorisch angetriebene hydraulische Schmiedepressen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck, die Größe des Schmiedehubes von der Steuerhebelauslage abhängig zu machen, eine mechanische oder elektrische Nächlaufsteuerung benutzt wird, welche einerseits durch die Größe der Hebelauslage, andererseits von den Umdrehungen des elektrischen Antriebsmotors beeinflußt wird.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reversiersteuerschalter beim Auslegen des Steuerhebels mittels eines Differentialgetriebes in die Einschaltstellung gebracht und während des Pressehubes in die Nullage zurückgeführt wird.
DEA46542D 1925-12-09 1925-12-09 Steuerung fuer elektromotorisch angetriebene hydraulische Schmiedepressen Expired DE459154C (de)

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DEA46542D DE459154C (de) 1925-12-09 1925-12-09 Steuerung fuer elektromotorisch angetriebene hydraulische Schmiedepressen

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DE459154C true DE459154C (de) 1928-04-28

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ID=6935308

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DEA46542D Expired DE459154C (de) 1925-12-09 1925-12-09 Steuerung fuer elektromotorisch angetriebene hydraulische Schmiedepressen

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DE (1) DE459154C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051363B (de) * 1955-03-17 1959-02-26 Hans Niklas Anordnung zur selbsttaetigen Steuerung eines elektrischen Stellmotors
DE1294328B (de) * 1960-03-23 1969-05-08 Herbert Dipl Ing Dosierende Steuerung fuer Schmiedehaemmer, insbesondere Gesenk-Gegenschlaghaemmer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051363B (de) * 1955-03-17 1959-02-26 Hans Niklas Anordnung zur selbsttaetigen Steuerung eines elektrischen Stellmotors
DE1294328B (de) * 1960-03-23 1969-05-08 Herbert Dipl Ing Dosierende Steuerung fuer Schmiedehaemmer, insbesondere Gesenk-Gegenschlaghaemmer

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