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DE1294399B - Vorrichtung zum Speisen der Brenner eines Winderhitzers mit Luft - Google Patents

Vorrichtung zum Speisen der Brenner eines Winderhitzers mit Luft

Info

Publication number
DE1294399B
DE1294399B DEG44489A DEG0044489A DE1294399B DE 1294399 B DE1294399 B DE 1294399B DE G44489 A DEG44489 A DE G44489A DE G0044489 A DEG0044489 A DE G0044489A DE 1294399 B DE1294399 B DE 1294399B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling
blast furnace
air
foundation
burners
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG44489A
Other languages
English (en)
Inventor
Seligmueller
Dipl-Ing Hans Theo
Richert Kurt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Sterkrade AG filed Critical Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority to DEG44489A priority Critical patent/DE1294399B/de
Publication of DE1294399B publication Critical patent/DE1294399B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/10Cooling; Devices therefor
    • C21B7/106Cooling of the furnace bottom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/10Other details, e.g. blast mains
    • C21B9/12Hot-blast valves or slides for blast furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Speisen der Brenner eines Winderhitzers mit Luft, der zu einem Hochofen mit Fundamentkühlung gehört.
  • Die Bodenausmauerung eines Hochofens wird erfahrungsgemäß vom erschmolzenen Roheisen sowohl thermisch als auch mechanisch stark beansprucht und nutzt sich deshalb, insbesondere in der Ofenmitte, schnell ab, was zur Ausbildung der sogenannten Ofensau führt.
  • Desgleichen läßt die Haltbarkeit des Ofenfundamentes zu wünschen übrig, weil ihm die Erwärmung durch die Bodenausmauerung hindurch auf Temperaturen von etwa 150° C durchaus unzuträglich ist; denn der Fundamentbeton verliert mit steigender Temperatur an Festigkeit und dadurch wird einer Rißbildung Vorschub geleistet.
  • Deshalb wird der Ofenboden mit Luft gekühlt, die meist strahlenförmig im Boden eingebaute Kühlrohre durchströmt und am Bodenumfang in die Atmosphäre entweicht. Den inneren Enden der Kühlrohre wird die von einem Ventilator kommende Luft durch ein das Fundament axial durchsetzendes Sammelrohr zugeführt.
  • Mit dem Zusatzaufwand einer solchen Bodenkühleinrichtung wird der Gewinn einer Verlängerung der Lebensdauer des Fundamentes und insbesondere der Bodenausmauerung erkauft. Hiervon geht die Erfindung aufgabenmäßig aus und befaßt sich mit der Frage, ob und wie der Gewinn an Lebensdauer wirtschaftlicher als bisher möglich ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe beruht darauf, die vom Ofenfundament mit der Kühlluft abgeführte Wärme für den metallurgischen Prozeß wieder auszunutzen und besteht darin, daß die Warmluftaustrittsstutzen der Kühlkanäle des Hochofenfundamentes mit den Eintrittsstutzen der Brenner verbunden sind. Eine solche Verbindung bietet ohne weiteres die Möglichkeit, auch vorhandene Anlagen nachträglich im Sinne der Erfindung ohne irgendwelche Schwierigkeiten auszubauen. Der erfindungsgemäße Wärmerückgewinn ergibt höhere Verbrennungstemperaturen in den Winderhitzern, ohne daß man, wie bei bekannten Anlagen, auf den Aufwand zusätzlicher Energie für das Vorwärmen der den Brennern der Winderhitzer zugeführten Luft angewiesen bleibt.
  • Der wärmewirtschaftliche Vorteil ist auch dann gegeben, wenn, wie bisher, außer den die Brenner unmittelbar speisenden Ventilatoren noch zusätzliche Ventilatoren für die Fundamentkühlung vorhanden sind.
  • Indessen empfiehlt es sich in Weiterentwicklung der Erfindung, nur eine Ventilatorgruppe sowohl für die Fundamentkühlung als auch für die Brennerspeisung vorzusehen.
  • Damit der Druckabfall der Luft in den Kühlkanälen einen genügenden Eintrittsdruck an den Brennern der Winderhitzer übrig läßt, schlägt die Erfindung weiterhin vor, die Kühlluftkanäle nicht, wie bisher, strahlenförmig, sondern in Parallelanordnung über die Bodenfläche zu verteilen. Unter sonst gleichen Verhältnissen, vornehmlich gleichem Kühlrohrdurchmesser und gleicher Gesamtwärmeaustauschfläche, kommt man mit kleinerer Kühlrohrlänge aus, von welcher der Druckabfall bekanntlich abhängt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, und zwar zeigt F i g. 1 schematisch einen Hochofen und drei Winderhitzer im Grundriß, F i g. 2 einen Querschnitt durch das Fundament und die Bodenausmauerung des Ofens gemäß der Schnittlinie II-II der F i g. 1, F i g. 3 eine andere Ausführung der Bodenkühleinrichtung im Grundriß.
  • Das unter der Bodenausmauerung 1 des Hochofens 2 angeordnete Kühlrohrsystem besteht aus zahlreichen Einzelrohren 3, die beim dargestellten Beispiel zwischen I-Profilen 4 einander parallel und mit ihren Enden an je eine Sammelleitung 5 bzw. 6 angeschlossen sind. Diese beiden Sammelleitungen 5 und 6 zweigen von einer Speiseleitung 7 ab, in welche zwei Ventilatoren 8 fördern. Ebenso kann einer der beiden Ventilatoren als Reserve vorgesehen sein. Die Sammelleitungen 5 und 6 münden in eine Verteilerleitung 9 mit Zweigleitungen 10 für jeden der Brenner 11 eines der drei Cowper 12.
  • Die durch die Leitung 7 geförderte Kühlluft strömt durch eine der beiden Sammelleitungen 5 und 6 und wird aus dieser in die Kühlrohre 3 verteilt, um anschließend durch die andere Sammelleitung in das Verteilerrohr 9 und schließlich zu den Brennern 11 zu strömen.
  • Bei der Strömungsrichtung, die in F i g. 1 Pfeile 13 versinnbildlichen, muß der direkte Abfluß der Kühlluft aus der Sammelleitung 5 in die Verteilerleitung 9 unterbunden und ebenso die Verbindung der Sammelleitung 6 mit den Ventilatoren abgesperrt werden. Demgemäß sind in F i g. 1 in jeder der beiden Sammelleitungen 5 und 6 zwei Ventile 14, 15 bzw.16, 17 angedeutet. Das Ventil 14 ist geschlossen und das Ventil 15 gibt den Zufluß der Kühlluft in die Sammelleitung 5 frei. Andererseits ist das Ventil 17 der Sammelleitung 6 geschlossen, wogegen die aus den Kühlrohren 3 kommende Warmluft durch das geöffnete Ventil 16 zu den Brennern 11 fließt.
  • Auf der Seite der Sammelleitung 5 wird vom Ofenboden wegen des größeren Temperaturpotentials mehr Wärme als auf der Seite der Sammelleitung 6 abgeführt. Deshalb soll zum Ausgleich nach einer vorgegebenen Betriebsdauer in dem Sinne umgeschaltet werden, daß die Kühlluft die Rohre in entgegengesetzter Richtung durchströmt, also durch das Sammelrohr 6 zufließt. Zum Umschalten schließt man die beiden Ventile 15 und 16 und öffnet die beiden anderen Ventile 14 und 17.
  • Zu erwähnen ist noch eine Leitung 18, die, wie an sich bekannt, die Ventilatoren 8 mit der Verteilerleitung 9 unmittelbar verbindet und deren normalerweise geschlossenes Ventil 19 geöffnet wird, wenn es gilt, wegen irgendeiner Störung in der Kühleinrichtung den Betrieb einstweilen ohne Bodenkühlung hilfsweise fortzusetzen.
  • Zum Unterschied von der Bodenkühlung, deren Luftbedarf im wesentlichen konstant bleibt, benötigen die Brenner üblicherweise gegen Ende der Heizperiode wachsende Luftmengen. Aus diesem Grunde wird die Verteilerleitung 9 mit einer einstellbaren Abflußdrossel, z. B. einem Schieber 20, einer Drosselklappe od. dgl., versehen. Der durch diese Drossel abfließende Luftüberschuß kann in den Rauchgaskamin der Cowper eingeführt werden.
  • Im Vergleich zu dem Kühlrohrsystem der F i g. 1 hat die abgewandelte Ausführung der F i g. 3 den Vorzug eines kleineren Druckabfalles in den in Parallelschaltung über die Bodenfläche verteilten Kühlrohren 3'. In diesem Falle haben nämlich die Kühlrohre 3' nur etwa die halbe Länge. Sie zweigen innen von einem zentralen Zuflußrohr 22 ab und münden außen in die beiden Sammelleitungen 5' und 6', die beide Abflußleitungen für die Warmluft sind, also nicht umgeschaltet zu werden brauchen.
  • Trotz diesem Vorteil braucht diesem Kühlsystem nicht der Vorzug im Vergleich zu jenem der F i g. 1 zu gebühren. Wird nämlich die von den Ventilatoren kommende Leitung auf ihrer ganzen Länge außerhalb der Bodenfläche verlegt, dann entfallen etwaige Schwierigkeiten, die sich einstellen, wenn etwa für Reparatur- oder überwachungszwecke die Zufuhrleitung auf ihrer gesamten Länge nicht ohne weiteres zugänglich ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Speisen der Brenner eines Winderhitzers mit Luft, der zu einem Hochofen mit Fundamentkühlung gehört, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Warmluftaustrittsstutzen der Kühlkanäle (3, 3') des Hochofenfundamentes (1) mit den Eintrittsstutzen der Brenner (11) verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Ventilatorgruppe (8) sowohl für die Fundamentkühlkanäle (3, 3') als auch für die Speisung der Brenner (11) mit Luft vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch parallele Anordnung der Kühlkanäle (3, 3').
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsstutzen der parallelen Kühlkanäle (3, 3') mit zwei Sammelleitungen (5, 6) verbunden sind, die aufeinander diametral gegenüberliegenden Seiten des Hochofenfundamentes (1) angeordnet und zwischen den Kühlkanalaustrittsstutzen und den Ventilatoren (8) einerseits sowie zwischen den Kühlaustrittsstutzen und einer zu den Brennern (11) führenden Verteilerleitung (9) andererseits mit Ventilen (15, 17; 14, 16) versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der parallelen Kühlkanäle (3') in zwei etwa gleich lange Abschnitte unterteilt ist, die zu beiden Seiten eines zentralen Zuflußkanals (22) angeordnet sind und deren Austrittsenden mit je einer zu den Brennern (11) führenden Abflußverteilerleitung (5', 6') verbunden sind (F i g. 3).
DEG44489A 1965-08-21 1965-08-21 Vorrichtung zum Speisen der Brenner eines Winderhitzers mit Luft Pending DE1294399B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180382B (de) * 1960-01-25 1964-10-29 Electrodes Et Refractaires Ias Verfahren zum Speisen des Brenners eines Winderhitzers mit warmem Wind

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180382B (de) * 1960-01-25 1964-10-29 Electrodes Et Refractaires Ias Verfahren zum Speisen des Brenners eines Winderhitzers mit warmem Wind

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