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DE1294044B - Schallgeschwindigkeitsmessgeraet - Google Patents

Schallgeschwindigkeitsmessgeraet

Info

Publication number
DE1294044B
DE1294044B DE1962T0022076 DET0022076A DE1294044B DE 1294044 B DE1294044 B DE 1294044B DE 1962T0022076 DE1962T0022076 DE 1962T0022076 DE T0022076 A DET0022076 A DE T0022076A DE 1294044 B DE1294044 B DE 1294044B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support member
transducer
transducers
sleeve
sound velocity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962T0022076
Other languages
English (en)
Inventor
Mazzagatti Roy Pasqual
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Texaco Development Corp
Original Assignee
Texaco Development Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Texaco Development Corp filed Critical Texaco Development Corp
Priority to DE1962T0022076 priority Critical patent/DE1294044B/de
Publication of DE1294044B publication Critical patent/DE1294044B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V1/00Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
    • G01V1/40Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting specially adapted for well-logging
    • G01V1/52Structural details
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N29/00Investigating or analysing materials by the use of ultrasonic, sonic or infrasonic waves; Visualisation of the interior of objects by transmitting ultrasonic or sonic waves through the object
    • G01N29/04Analysing solids
    • G01N29/07Analysing solids by measuring propagation velocity or propagation time of acoustic waves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schallgeschwindigkeitsmeßgerät für Bohrlöcher, bestehend aus einem sendenden und wenigstens einem dem Empfang dienenden elektroakustischen Wandler, die an einem rohrförmigen Tragglied befestigt sind.
  • In der USA.-Patentschrift 2931455 ist ein Schallgeschwindigkeitsmeßgerät zur Untersuchung von Erdformation beschrieben, das einen Ultraschallerzeuger zum Aussenden akustischer Energie und zwei dem Empfang dienende elektroakustische Wandler aufweist, welche Schallenergie in entsprechende elektrische Impulse umsetzen, die auf eine Zeitmeßschaltung gegeben werden, um die Zeitdifferenz zwischen den ausgesendeten und empfangenen Schallwellen zu bestimmen. Das bekannte Gerät hat die Form einer langgestreckten zylindrischen geschlossenen Hülse mit relativ kleinem Durchmesser, so daß es leicht in eine Erdbohrung gesenkt oder daraus herausgezogen werden kann.
  • Bei derartigen, mit einem sendenden und einem oder mehreren dem Empfang dienenden Wandlern ausgestatteten Meßgeräten entsteht das Problem, eine möglichst wirksame Entkopplung zwischen den einzelnen Wandlern zu schaffen, damit die von dem einen Wandler ausgesendete Schallenergie nicht direkt über das die Wandler haltende Tragglied auf die dem Empfang dienenden Wandler einwirkt. Falls keine wirksame Entkopplung zwischen den Wandlern vorhanden ist, würden einwandfreie Meßergebnisse nicht erzielt, da für diese Meßergebnisse die Auswertung der Zeitdifferenz von in die umgebende Erdformation ausgesandten und nach dem Durchlaufen der Erdformation wieder empfangenen Schallimpulsen maßgebend ist.
  • Aus der französischen Patentschrift 1 224841 ist es bereits bekannt, zur Erzielung der genannten Entkopplung zwischen den der Sendung und dem Empfang dienenden Wandlern ein Gummiteil zu verwenden, das die direkt über das Tragglied verlaufende Schallenergie absorbiert. Die Verwendung eines derartigen Gummiteils zwischen den dem Empfang und der Sendung dienenden Wandler hat den Nachteil, daß es zur Erzielung einer ausreichenden Entkopplung verhältnismäßig groß sein muß, was einen großen Abstand zwischen den Wandlem bedingt und die Abmessungen des Gesamtgerätes vergrößert, so daß es unhandlich und unpraktisch im Gebrauch erscheint.
  • Außerdem ist das Gummiteil für die genannten Absorptionszwecke flexibel, so daß kein fester Abstand zwischen den daran befestigten Wandlern eingehalten werden kann, was ebenfalls zu Verfälschungen der Meßergebnisse führen kann.
  • Nach der deutschen Patentschrift 1 014 338 ist es bekannt, an Stelle eines Gummiteiles mechanische Filter zwischen den Wandlern anzuordnen. Wie alle Filteranordnungen, so arbeiten auch diese mechanischen Filter nur innerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs. Sie sind auch sehr kompliziert, in der Herstellung aufwendig und teuer.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine wirksame Entkopplung zwischen sendenden und dem Empfang dienenden Wandlern eines Schallgeschwindigkeitsmeßgerätes zu schaffen, wobei die Abmessungen des Gerätes möglichst klein gehalten, ein fester Abstand zwischen den Wandlern vorgesehen und aufwendige mechanische Filteranordnungen vermieden werden sollen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine mittels einer metallischen Hülse und einem Luftraum zwischen Tragglied und Wandler geschaffene Grenzfläche. Diese Luft-Metall-Grenzfläche ergibt eine sehr hohe Fehlanpassung der Impedanzen für Ultraschallenergie zwischen den erwähnten Wandlern, so daß praktisch keine direkte Energieübertragung zwischen den Wandlern stattfindet. Wenn die metallische Hülse aus Messing besteht, so ist das Verhältnis der spezifischen akustischen Impedanz der Hülse zum Luftraum 1 : 7-104.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Gesamtansicht des in ein Bohrloch eingeführten Meßgerätes, F i g. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil des Gerätes nach Fig. 1, wobei Tragglied, Wandler und Grenzfläche zu sehen sind, Fig. 3 eine Querschnittsansicht nach der Linie 111-111 der Fig. 2.
  • F i g. 1 zeigt im einzelnen ein Schallgeschwindigkeitsmeßgerät, das in einer Flüssigkeit 23, die in einem Bohrloch 24 enthalten ist, nahe der Formation 25 unter der Oberfläche angeordnet ist. Das Gerät besteht aus einem elektronischen Abschnitt 10, einem ersten der Aussendung von Ultraschall dienenden Wandler 20 und aus elektroakustischen Wandlern 12 13, die dem Empfang und der Umsetzung von Schallenergie in elektrische Impulse dienen. An dem Gerät ist ein Kabel 14 befestigt, das dazu verwendet wird, das Gerät innerhalb des Bohrloches zu tragen und elektrische Energie zwischen dem Gerät und der auf der Erdoberfläche angeordneten Ausrüstung zu übertragen.
  • F i g. 2 stellt einen Längsschnitt des Gerätes nach F i g. 1 dar und läßt den der Aussendung von Ultraschall dienenden Wandler 20 erkennen. Die F i g. 2 zeigt ein Tragglied 15 und eine rohrförmige Metallhülse 16, die vorzugsweise aus Messing hergestellt und konzentrisch um das Tragglied 15 angeordnet ist.
  • Das Tragglied 15 ist durch relativ schmale Dichtteile, z. B. O-Ringe 17, die in Aussparungen in dem Tragteil 15 nahe jedem Ende der Hülse 16 angeordnet sind, im Abstand zu der Hülse 16 gehalten. Das Tragglied 15, die Hülse 16 und die O-Ringe 17 sind so angeordnet, daß ein Luftrauml8 zwischen dem Tragglied und der Hülse gebildet wird. Ein Kopplungsteil 19, das im wesentlichen aus Polymethylacrylat bestehen kann und eine im allgemeinen hohle zylindrische Form aufweist, ist an der Metallhülse 16 befestigt und dient zur Auskopplung der Schallenergie in die Erdformation. Der Wandler 20, z. B. ein piezoelektrisches Element, ist konzentrisch innerhalb des Kopplungsmediums 19 angeordnet und darin eingebettet. Druckunterlagsscheiben 21 aus Kork sind um das Tragglied 15 herum an jedem Ende des Kopplungsmediums 19 angeordnet. Die Klemmen 22 und die hereinführenden Drähte 26 sind dazu vorgesehen, die elektrischen Verbindungen zu dem Wandler 20 herzustellen.
  • Fig. 3 stellt eine Querschnittsansicht des Ultraschallerzeuger-Bauteils gemäß Linie III-III der F i g. 2 dar, wobei entsprechende Elemente durch gleiche Ziffern gekennzeichnet sind.
  • Beim Betrieb des dargestellten Gerätes wird ein von der in Abschnitt 10 untergebrachten elektrischen Schaltung kommender elektrischer Impuls auf den Wandler 20 gegeben, um einen akustischen Impuls zu erzeugen, der durch die Flüssigkeit 23 in dem Bohrloch 24 in die umgebende Formation 25 ausgesendet wird. Der akustische Impuls verläuft durch die Formation 25 und gelangt dann an die dem Empfang dienenden Wandler 12, 13.
  • Wenn der elektrische Impuls durch die Klemmen 22 und die Drähte 26 an den Wandler 20 geliefert wird, wird also ein akustischer Impuls erzeugt, der radial nach außen durch das Kopplungsmedium 19 in die Bohrlochflüssigkeit 23 gesendet wird. Das Kopplungsmedium 19 ist aus einem Material zusammengesetzt, das einen Wert der spezifischen akustischen Impedanz aufweist, der im wesentlichen gleich dem geometrischen Mittel der Impedanz des Wandlers 20 und der Impedanz der Flüssigkeit 23 ist. Der Wandler 20 sendet einen akustischen Impuls auch radial nach innen in Richtung auf das Tragglied 15.
  • Um das Tragglied akustisch zu isolieren, sind der Luftraum 18 und die Metallhülse 16, die aus Messing hergestellt sein kann, vorgesehen. Die Kombination der Metallhülse 16 mit dem Luftraum 18 schafft eine Grenzfiäche zwischen dem Wandler 20 und dem Tragglied 15, die auf Grund der Fehlabstimmung der spezifischen akustischen Impedanzen der beiden Materialien Ultraschallenergie nicht leitet, da die spezifische Impedanz von Messing gleich 29 1ob und die von Luft gleich 41,3 g cm/cm3 sec ist, woraus sich ein Verhältnis der spezifischen akustischen Impedanz von Messing zu Luft von etwa 7. 104 ergibt.
  • Demgemäß wird nur eine sehr geringe Ultraschallenergie von dem Wandler 20 an das Tragglied 15 übermittelt. Infolgedessen kann auch nur eine sehr geringe Ultraschallenergie von dem Tragteil 15 an die empfangenden Wandler 12, 13 (F i g. 1) übermittelt werden. Zusätzliche Grenzflächen können vorgesehen werden, um die akustischen Impulse weiter abzuschwächen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schallgeschwindigkeitsmeßgerät für Bohrlöcher, bestehend aus einem sendenden und wenigstens einem dem Empfang dienenden elektroakustischen Wandler, die an einem rohrförmigen Tragglied befestigt sind, gekennzeichnet d u r c h eine mittels einer metallischen Hülse (16 ! und einem Luftraum (18) zwischen Tragglied (15) und Wandler (20) geschaffene Grenzfläche.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (16) aus Messing besteht.
DE1962T0022076 1962-05-07 1962-05-07 Schallgeschwindigkeitsmessgeraet Pending DE1294044B (de)

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