DE1673924A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Echomessung von Erdformationen ausgehend von einem Bohrloch - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Echomessung von Erdformationen ausgehend von einem BohrlochInfo
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Description
H«i»rö»r. 22 Tel. ä
Docket 11966
N 0IL 00MPaNY, 5'39 South Main Street, Findlay, Ohio, USA
Verfahren und Vorrichtung zur Echomessung von Erdformationen ausgehend von einem Bohrloch
Die seismische Lagerflächenerforschung vermittels Erzeugen
akustischer wellen, die vermittels einer Reihe von Geophonen festgestellt werden, stellt ein sehr hoch entwickeltes GeÄiet
dar. Die meisten seismischen Lagerstättenerforschungen sind bisher auf die Erdoberfläche beschränkt gewesen und Versuche
mit Generatoren oder Detektoren entsprechende Wellen zu erzeugen und/oaer festzustellen, wobei sich die entsprechenden Vorrichtungen
unter der Erdoberfläche in Bohrlöchern befinden, sind durch die sehr intensive Uebertragung von direkten wellen
nach unten in dem Bohrloch insbesondere dort, wo der Generator und der Detektor sich in dem gleichen Bohrloch befinden, recht
kompliziert gemacht worden.
Erfindungsgemäß werden nun absichtlich die direkten Wellen, die von dem Generator ausgehen "gekennzeichnet", indem sie
mit bestimmten identifizierbaren Charakteristika versehen werden und es erfolgt sodann eine beabsichtigte Diskriminierung
gegenüber diesen gekennzeichneten Wellen d ergestalt, daß längs des Bohrloches oder durch das Erdreich direkt übertragene
./eilen wenigstens im wesentlichen teilweise während des 3?eststeliverfahrens
gelöscht werden. Es ist somit erfindungsgemäß möglich die rsi'xektierten Wellen festzustellen, deren Größe
wesentlich kleiner ist, ohne daß eine erhebliche Maskierung
- 2 209818/0073
dieser reflektierten Wellen durch die direkten übertragenen "
Wellen erfolgt.
Kurz umrissen wird ein Generator geschaffen, der ein iiaumnuster
von Kräften erzeugt, die ihrerseits in die umgebenden Medien ein Wellenfeld abstrahlen, und zwar mit einem vorherbestimmten
Haummuster, und dies zusammen mit einem Detektor, der größtenteils
oder vollständig gegenüber v/ellenfeldern unempfindlich
ist, die das oben angegebene, vorherbestimmte üaummuscer aufweisen,
da dieses Muster in e'iiemMedium vorliegt, das um die
Achse des Bohrloches herum symmetrisch verläuft. Irfindungsgemäß
wird es somit möglich, eine Löschung oder Diskrimeaierung gegenüber allen Wirkungen zu erzielen, die dann auftreten würden,
wenn die umgebenden Medien symmetrisch wären. Somit sind die durch den Generator empfangen en Haupcsignale diejenigen, die
auf Inhomogenitäten in den umgebenden Medien zurückzuführen sind. Da es diese Inhomogenitäten sind, die von wesentlichem
Interesse für den erforschenden Geophysiker sind, gelingt es erfindungsgemäß einen größtmöglichen Betrag des interessierenden
"Signals" festzustellen, während das feststellen von "Geräusch" weitestgehend hintenangehalten wird, das direkt von dem Generator
zu dem Detektor verläuft.
Es kann eine Vielzahl an Raummustern für das Kennzeichnen der j
erzeugten Wellenfelder angewandt werden, jedoch sollten die identifizierenden Charakteristika, wie sie hier zur Anwendung
kommen, so ausgewählt werden, daß dieselben während des Hindurchtritts der Wellen durch die das Bohrloch umgebenden Medien
praktisch nicht erheblich verstärkt oder geschwächt werden. Von der Zeit abhängige Muster, wie Modulierungen der .Frequenz
oder Amplitude bezüglich der Zeit werden im allgemeinen während des, HiDducclitrittes durch die eingebenden Medien soweit verzerrt,
209818/0073 ~ 3"
— 'A —
daß dieselben nur von begrenztem wert für den ^rfindangagegenstand
sind, I&immich abhängige Wellenmuster sind somit bevorzugt
und bezüglich, derselben, wie die Torsionswellenmuster, die dadurch,
erzeugt werden, daß Kräfte tangential zu den Seiten des bohrlochs an Stellen an gegenüDerliegenden Seiten des Bohrlochs
ausgeübt werden. Dies läßt sich leicht entweder mechanisch, z.B. durch ein umlaufendes Gewicht oder eine Reihe von Gewichten erreichen,
die auf Vorsprünge schlagen, die sich an gegenüberliegenden Seiten des Inneren des Bohrlochs befinden, oder durch
Anwenden eines Paares Y/andler, die in geeigneter v/eise orientier'
sindc In gleicher V/eise können die Detektoren auch irgendeine
Art Trägheitskraftbewegungs-Jetektor sein und die Anzahl an
Jetektor- und Generatorelementen ist kritisch, wobei jedoch
4 oder mehr jeder derselben bevorzugt sind.
Mit anderen V/orten läßt sich sagen, daß erfindungsgemäß das Anwenden
eines Wellengenerators in Betracht gezogen wird, der eine
positive Symmetrie unä die Achse des Bohrlochs herum aufweist,
und zwar zusammen mit einem Y/ellendetektor, der eine negative
(.d.h. Spiegelbildliche oder algebraisch im entgegengesetzten
Sinne; Symmetrie um das Bohrloch oder umgekehrt aufweist. Wenn
das von dem Generator ausgehende «vellenmuster somit aus Kräften besteht, die radial nach außen von dem Bohrloch aus gerichtet
sind (wie in dem oberen Kreis der Fig. 2b gezeigt), wird der Detektor ein elektrisches Signal aufgrund der Kräfte aussenden,
die auf einen ersten Feststellpunkt auftreffen und an einem
^eststellpunkt direkt über der Achse ausgehend von dem ersten
.funkt wird der Detektor ein elektrisches Signal abgeben, das genau die gleiche Große aufweint und entgegengesetzte Polarität
besitzt, sobald der Detektor durch eine genau gleiche und so uusgericabete Kraft erregt wird. Dies trifft zu an allen Paaren
209818/0073 ~ 4 "
- 4 gegenüberliegender Stellen irgendwo auf den empfindlichen
Flächen des Detektors.
Ausdruck
Der oben angegebene/"umfeekehrt" ist so zu verstehen, daß der Generator eine negative Symmetrie aufweisen kann (d.h. dazu führen kann, daß nach innen an einer Seite und nach außen an der anderen Seite abgestrahlte Kräfte, die ansonsten in ähnlicher Ifeise gleich und entgegengesetzt gerichtet an gegenüberliegenden Seiten dös Generators vorli^n} während der entsprechende Detektor sodann eine positive Symmetrie aufweisen kann, d.h. kann z.B. ein positives elektrisches Signal aussenden, wenn eine Erregung durch eine Kraft erfolgt, die in iiichtung nach innen auf das .Bohrloch hin wirkt und ein negatives Signal aussenden, wenn eine Erregung durch eine Kraft erfolgt, die nach außen hin auf da^ Bohrloch einwirkt, und zwar unaohängig welches der empfindlichen 'feile des Detektors erregt werden.
Der oben angegebene/"umfeekehrt" ist so zu verstehen, daß der Generator eine negative Symmetrie aufweisen kann (d.h. dazu führen kann, daß nach innen an einer Seite und nach außen an der anderen Seite abgestrahlte Kräfte, die ansonsten in ähnlicher Ifeise gleich und entgegengesetzt gerichtet an gegenüberliegenden Seiten dös Generators vorli^n} während der entsprechende Detektor sodann eine positive Symmetrie aufweisen kann, d.h. kann z.B. ein positives elektrisches Signal aussenden, wenn eine Erregung durch eine Kraft erfolgt, die in iiichtung nach innen auf das .Bohrloch hin wirkt und ein negatives Signal aussenden, wenn eine Erregung durch eine Kraft erfolgt, die nach außen hin auf da^ Bohrloch einwirkt, und zwar unaohängig welches der empfindlichen 'feile des Detektors erregt werden.
Ih ähnlicher weise können die für die erfindungsgemäße Anwendung vorgesehenen Detektoren so verändert werden, daß die erforderliche
Diskriminierung gegen die speziell erzeugte räumliche
Musterwellenbildung erfolgt. Insbesondere bevorzugt für das Anwenden von Torsionswellenformen werden Bariumtitanat-Zylinderquadranten
sein (z.B. wie sie durch Halbieren vonl80° Abschnitten erhalten werden, wie sie durch die Gulton Industrie
Metuchen, New Jersey, Inc. in den Handel georacht werden und in deren Katalog Sect. 3 Pressure Transducers 3 M-7-59 beschrieben
sind;, die so angeordnet werden, daß der Zylinder eine Achse längs der Achse des Bohrloches besitzt, „eitere Konfigurationen
und weitere wandlerraaterialien oder andere Detekiorarten
können angewandt werden.
209818/0073
Die Erfindung wird irn folgenden beispielsweise unter .Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen erläutert: i'ig. 1 is"C ein seheraatisehes. Diagramm einer bevorzugten erfindungsge.mäßen
Ausführungsform und zeigt den Generator und
den Detektor in einem System unter Anwenden eines räumlichen i'orsionswellenmusters.
Die Ji1Xg. 2a und üb zeigen zwei bevorzugte räumlich abhängige
•.Ve Hen must er, wobei die Jj1Ig. 2a ein Torsionswellenmuster und
die j?ig. 2b ein itaummuster von Wellen wiedergibt, bei denen
gleiche Kräfte von dem Bohrloch aus nach außen gerichtet sind an Stellen, die im gleichen ADstandsverhältnis um das Bohrloch
herum vorliegen.
Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung
unter Anwenden von Bariumtitanat-Zylindersegmenten sowohl für
die Generatoren als auch die Detektoren.
Die jVig. 1 zeigt eine .dchomeßvorrichtung 10 mit einem langen
zylinderförmigen Gehäuse 12, das vermittels eines Kabels 14 aufgehängt und zeigi weiterhin ein Bohrloch 16, das durch Bohrschlamm
oder !Flüssigkeit 18 hindurchgeführt ist. Das Kabel 14 trägt somit die Generatorvorrichtung 10 und trägt ebenfalls
die gesamten erforderlichen elektrischen Drähte für die Verbindung mit dem Generator 10 und dem Detektor 25, die sich weit
unten in dem Bohrloch befinden. JiJs ist eine Mehrzahl an Wandlereinheiten
20 an den Generatorgehäuse 12 vermittels Halterungsarmen 22 angeordnet, durch die die Einheiten in direkte Berührun,
mit den Wänden des Bohrlochs 16 vermittels Federn im Inneren des Gehäuses (nicht gezeigt; gedrückt werden. Jede dieser Wandler-r
einheiten kommt mit der Bohrlochwand lediglich an einer Stelle
über einen starren Kontaktknopf 24 in Berührung. Jede der Wandlereinheiten
weist drei Wandler auf, die senkrecht zueinander in
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Uebsreinstimmung mit der Beschreibung un d der Fig. 2 der US-Patentschrift
(US-Patentanmeldung 597 721) angeordnet sind.
An dem unteren Teil des Gehäuses 12 (,vorzugsweise etwa 1 bis
etwa 3 m in den meisten Fällen im Abstand zu der Höhe des Generators
20) sind vermittels Ausgrabungen Detektoren 25 angeordnet die identisch zu den Generatoren 24 mit der Ausnahme sind, daß
sie elektrisch durch das Kabel 24 mit einer auf der Erdoberfläche angeordneten Aufzeichnungsvorrichtung verbunden sind.
Die Generatoren 25 enthalten identische, senkrecht angeordnete Wandler bezüglich derjenigen, die im Inneren der Generatoren
vorliegen, und die Detektoren 25 sind vermittels Ausgrabungen an Federarmen 22 angeordnet, die identisch zu denjenigen sind,
die für die Befestigung der Generatoren angewandt werden. Dieselben werden in ähnlicher Weise durch die Federn unter Druck
gesetzt, so daß die Detektoren gegen die vvände des Bohrlochs über die vorspringenden Knöpfe 24 drücken. Bei dem Betrieb erzeugt
die in der Fig. 1 gezeigte Echomeßvorrichtung ein geeignetes Signal vermittels geeigneter Järregung der w'endewandler dergestalt,
daß die auf die Bohrlochwand durch die Berührung mit den Knöpfen 24 beaufschlagten Kräfte waagerecht und tangential
zu dem Bohrloch orientiert werden können, wie es in der Fig. 2a gezeigt ist (.oder dieselben können von der Mitte des Bohrlochs
aus nach außen gerichtet werden, wie es in der Fig. 2b gezeigt ist oder dieselDen können in anderer Weise gerichtet werden).
Dies bedeutet, daß durch gleichzeitiges Pulsieren jeder der
Y/andlereleoente 26,28 und 30 in jeder der Wandlereinheiten mit
Signalen, deren Größe und JäLarität ausgewählt ist, der punktformige
Kraftvektor, der durch jede Wandlereinheit erzeugt wird,. genau gesteuert werden kann. Die relative Signalabgüchung
zwidohen den Wandlerelementen, wie sie für das Ausbilden derar-
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tiger Kraftvektoren erforderlich ist, läßt sich leicht bestimmen
und hängt von der Orientierung jeder der Wandleranordnungen im Inneren des Gehäuses ab.
Das tangentiale Kfaftmuster nach der J?ig. 2a wirkt dergestalt,
üaß das Bohrloch 16 verwunden oder gedreht wird und bedingt somit die .ausbildung einer Scherwelle, die sich durch die ürdformation
fortpflanzt. Da das Rraftrauster rein tangential ist,
und alle iCraftvektoren in der gleichen relativen Hiclrcung, d.h.
in Uhrueigerrichtun^, einwirken, werden keine Druckwellen erzeugt
und da diese Kräfte direkt auf die Vände des J3ohrloch.es
Deaufschlagt und nicht durch die Bohrflüssigkeit weitergeleitet
werden, werden keine starken von der Flüssigkeit getragenen Signale
entwickelt.
j£s können jedoch relativ starke Wellen entweder längs des Gehäuses,
wenn das Bohrlocn umkleidet ist, oder durch die unraittel
uar Denachbarte .ordformation, die das bohrloch umgibt, Übertragen
weraen. Die?e -starken iiräfte können nach unten von dem
oJn?pfänger- zu dem Detektorwandler 25 übertragen werden. Da
der Zweck des irfindungsgegenstandes darin besteht, eine .rJchomessung
und nicht j^onrlochrnessung vorzunehmen, sind diese direki
üuertragenen Signale ohne Interesse. ±Js stellt einen wichtigen
-aspekt des S findungsgegenStandes dar, daß diese nicht interessierenden
Signale, die direkt von dem öenerator auf den empfänger übertragen werden, eine Idskriraierung durch die
speziellen in Anwendung kommenden Detektoren oder durch die „rt und ,/eiae erfanreri, in der die elektrischen Signale kombiniert
werden, die durch die verschiedenen elektrischen Wandler in den Detektoren erzeugt werden.
- 8 -209818/0073 BADORiGlNAL
Diese Diskriminierung und das verbesserte Signal (d.h. reflektierte
V/ellen, Echos j die bei der j^choraessung von Interesse
sind) - zu G-eräusch (d.h., direkt übertragene und nicht interessierende
Signale) Verhältnis werden durch Kombinieren der elektrischen Signale, die durch die individuellen Detektorwandlerelemente
ausgebildet werden, dergestalt erreicht, daß die vom ^aum. abhängigen V/ellenmuster der Art, die direkt von
dem Generator zu dem -impfanger übertragen werden, gelöscht werden.
Wenn somit z.B. das l'orsionswellenmuster nach der Fig. 2a
erzeugt wird, werden die von den Detektoreleraenten 25 abgegebenen
Leistungen dadurch kombiniert, daß eine Subtraktion von jedem der anderen Signale erfolgt, die durch gegenüberliegende
Elemente feststellt werden, .ώϊη Versuch dies bildlich darzustellen,
findet sich in den unteren Kreisen der Pig. 2a und 2b. So zeigen in der Pig. 2a die punktierten JtLeile I5ewegungskomponenten
an, die, soweit dieselben durch die Detektoren festgestellt
werden, zu einem positiven elektrischen Signal in den von dem Detektor abgegebenen Leistungen führen. ü!s ist zu beachten,
daß die Pfeile des Detektorkreises nach der Pig. 2a (und der Pig. 2b) so orientiert sind bezüglich der Pfeile des
Generators, daß bei Vorliegen von Vfellen mit den in dem Generatorkreis
gezeigten Muster unter Uebertragen derselben direkt nach unten längs des Bohrloches oder der dasselDe umgebenden
jirdformation (,vermittels Verdrehen in dem Pail der Pig. 2a oder
durch nach außen gerichtete Ausdehnung des Bohrlochs in dem Fall der Pig. 2b) die ansprechenden· Detektoren dazu neigen würden
eine elektriche Nulleistung Dei deir ulmpfang derarLiger
Wellenmuster zu registrieren. Die Decektorkonfiguration nach
4er Pig. 2b kann ebenfalls in vorteilhafterweise ausanrieti mil.
der Generatorkonfiguration nacn der Fig. 2a aufwand ι werden,
20981Β/ΠΠ73 BAD ORIGINAL
und der Detektor nach der Pig. 2a kann vorteilhafterweise zusammen
mit dem Generator nach der Fig.2b angewandt werden.
jis ist zu beachten, daß es erfindungsgemäß wichtig ist, Detektorkonfigurationen
auszuwählen, die sowohl gegenüber Wellendiskriminieren, die direkt von dem Generator empfangen werden
und immer noch die Wellen feststellen, die durch Reflektionen
empfangen werden, wie sie durch Inhomogenitäten oder ificht
vorliegende Symmetrie in der umgebenden Erdformation verursacht werden. Unter erneuter Bezugnahme auf die Fig. 1 stellt das
Bezugszeichen 40 eine senematisehe Darstellung eines Wellenzuges
außerhalb der Generatoren 20 dar, der durch eine Fehlstelle oder andere geologische Inhomogenität 42 in Richtung auf die Detektoren
25 längs des schematisch durch das Bezugszeichen 41 gezeigten Weges reflektiert wird, {ds ist zu betonen, daß die
Fehlstelle sich in einer erheolichen iSntfernung, wie z.B. mehrere
hundert Meter entfernt von dem Bohrloch 16 cbefinden kann und
die Dimensionen der Zebhung entsprechen nicht dem tatsächlichen
Maßstab.;
Die zurückkehrende Welle 31 unterscheidet sich von den Wellen, die sich direkt von den Generatoren 20 zu den Detektoren 24
bewegen, und zwar in einer wichtigen Hinsicht. Diese wichtige Unterschiedlichkeit ergibt sich dadurch, daß in keinem Pail
identische Inhomogenitäten an genau gegenüberliegenden Seiten des Bohrloches 16 vorliegen werden und somit die Welle 41 nicht
durch eine gleiche und entgegengesetzt gerichtete Welle oder Kraft begleitet wird, während alle Wellen, die sich direkt
zwischen dem Generator und dem Detektor bewegen in jedem Fallaus Kraftmustern bestehen, die dergestalt sind, daß jede Kraft
durch eine gleiche oder entgegengesetzt gerichtete Kraft an der
anderen Seite des Bohrlochs begleitet wird« -,q
209818/0073
So ist ζ.Ju. in der U1Ig. 3 eine bevorzugte abgewandelte erfindungsgeääße
Ausfüiirungsform wiedergegeoen, Dei der die Detektoren
46 Bariumtitanat-Zylindersegmente darstellen, die Signale
durch den Bohrschlamm 18 empfangen und sie in üblicher «eise iiüer ein Kabel 14 zu einer Aufzeichnungsvorrichtung an der Erdoberfläche
übertragen. Diese Dstektorart kann bei der ^.rt des
in der Fig. 1 gezeigten Generators angewandt werden und isb insbesondere
für diesen Zweck bevorzugt, wo Torsionsweilen der in der Pig. 2 gezeigten Art erzeugt werden sollen, da der Bohrsenalmm
sodann als ein mechanisches Dämpfungsmittel wirkt, der derartige Torsionswellen daran hindert, an den Detektoren 46
anzukommen, iis ist somit zu beachten, daß die mechanische Konfiguration
sowie die elektrische Kombination dazu angewandt werden können, die erfindungsgemäße Diskriminierung zu erzielen.
In der Pig. 3 werden bei der ^chomessungvorrichtung ähnliche
Bariutntitanatsegmente angewandt, die als die Generatoren 47 anstelle der weiter oben unter Bezugnahme auf die Pig. I beschriebenen
Generatoren 20 wirken. Dies führt zu einem glatt wirkenden .alchomeßinstrument, das keine Berührung mit dem Bohrloch
erforderlich macht und kann somit leicht angehoben und abgesenkt werden. Es ist eine Zentralisiervorrichtung 48 vorgesehen,
durch die das Echomeßinstruraent konzentrisch zu dem Bohrloch
gehalten wird. Natürlich ist in der Pig. 3 gezeigte Generator
nicht in dar Lage die Art des Haummusters zu erzeugen, wie
es in der Pig. 2a gezeigt ist, derselbe ist jedoch voll zufriedenstellend mit der Art des in der Pig. 2b gezeigten llaumniustere
wobei eine große Vielzahl weiterer Raumrauster möglich ist, die so ausgewählt werden können, daß eine entsprechende Berücksichtigung
der speziellen auftretenden Geologie und Bedingungen erfolgen kann. BADORSGiNAL
209818/0073
- li -
Inder: die Haupiigeräuschquelie. ausgeschaltet wird, ist es aufgrund
der direkten Jeoertragung der Signale zwischen dem Generator
und dem .Detektor erfindungsgemäß möglich., ein Feststellen
und UntErsuchen von reflektierten Signalen durchzuführen, die
vvesentiich geringerere Größe besitzen. Da eine vollständig homogene ^rdformation nicht zu einer Jieflektion von Signalen führen
würde und da praktisch nur reflektierte Signale vermittels der erfindungsger^sn Verfahren festgestellt werden, werden somit
nur diejenigen Signale festgestellt, die einen vernünftigen Hinweis auf Inhomogenitäten in der Erdforroation ergeben. Es
können auch verschiedene andere, vom Eaum abhängige Wellenmuster
erfindungsgemäß angewandt werden und um eine größtmögliche Information
zu erhalten, ist es allgemein zweckmäßig aufeinanderfolgend eine üeihe unterschiedlicher Wellenmuster auszubilden,
wobei in jedem J?all eine Modifizierung der Anordnung der V/andler
dergestalt erfolgt, daß dieselben praktisch nicht in der Lage sind, das spezielle Wellenmuster festzustellen, daß zu dem betreffenden
Zeitpunkt erzeugt wird. J£rfindungsgemäß können auch
weitere Arbeitsweisen der Siesmographie und der Bohrlochmessung angewandt werden, wie z.ls. Verändern der Entfernung zwischen
dem Generator und dem Detektor, individuelles Aufzeichnen der Signale jeder der Detektorwandler für eine spätere Addition
durch einen Hechenatuomaten, Anwenden von v/ellen unterschiedlich
ex1 Frequenz, usw.
209818/007 3
Claims (12)
1. Verfahren zum Feststellen von Inhomogenitäten, die im Abstand
sverhälinis von einem Bohrloch vorliegen vermittels üichomessung,
gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
m a) Erzeugen im Inneren des Bohrloches eines Haummusters an
Kräften dergestalt, daß dieselben in die das Bohrloch umgebenden Medien ein Wellenfeld abstrahlen, das bin vorherbestimmtes
Raummuster aufweist,
b) gleichzeitig die Echos mit einem Detektor festgestellt werden
der gegenüber Kräften praktisch unempfindlich ist, die dem vorherbestimmten
Raummuster entsprechen, wenn der Generator in ein Medium abstrahlt, das vollständig symmetrisch um die Achse des
Bohrloches ist, wodurch der Detektor gegen übertragene Wellen
fc diskriminiert, die dieses vorherbestimmte Raummuster aufweisen
und jächos und weitere Wellen festgtellt, die diesem vorherbestimmten
Raummuster entsprechen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Generator zugeführte und die von dem Detektor abgegebene
Leistung dergestalt ausgewählt sind, daß sich ein Generator mit einer negativen Symmetrie und ein Detektor mit einer positiven
Symmetrie oddr umgekehrt ergibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die folgenden
Verfahrensschritte:
209818/0073
a) Erzeugen in den festen Materialien, die ein Bohrloch, umgeben,
einer 'x'orsionsweile, bei der die Kraftvektoren, die für das
iirzeugen der Signale verantwortlich sind in einer ersten .Ebene liegen und jeder dieser K>aftvekxoren tangential in den Wänden
des üohrlocns in der gleichen Drehrichtung vorliegt, wodurch sich, eine Neigung zu eienra Verdrehen des Bohrlochs in Schierweise
ergibt,
b) gleichzeitig wenigstens eine Bewegungskomponente durch wenig-
scens ein Paar Detektoren festgestellt wird, die diametral
gegenüberliegend zueinander über die längsseitige Achse des ™
Bohrlochs angeordnet sind, und die Signale der DetekOoren so kombiniert werden,daß eine nicht torsionsförmige Bewegung festgestellt
und eine erhebliche Diskriminierung gegen ein Feststellen der Torsionsoewegung erreicht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jLüene, in der die Signale festgestellt werden, praktisch senkrecht
au der ^chse des Bohrloches vorliegt.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
zwei Paare Detektoren an gemeinsam senkrechten Bohrlochdurchmessern
angewandt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vektoren gleichzeitig zusätzlich die 'iorsionsbewegung feststellen.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Signal vermittels einer mechanischen Anordnung erzeugt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Signal durch Aufschlagen einer sich oewegenden Masse gegen eine praktisch stationäre Masse erzeugt wird, die in Berührung mit
den './änden des Bohrloches vorliegt und dag Aufschlagen in einer
209818/0073 BAD ORIGINAL "3~
Sichtung praktisch tangential zu den »»änden des Bohrloches erfolgt.
9. Vorrichtung für die .iichomessung zum Anwenden in einem Bohrloch,
dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe eine Anordnung für das Beaufschlagen von Kräften an zwei praktisch gegenüberliegenden
Stellen an der Wand des Bohrloches aufweist, wobei die Kräfte praktisch tangential zu den V/änden des Bohrloches in der
gleichen Drehrichtung zur Beaufschlagung kommen und eine Detektorvorrichtung
mit wenigstens einem Paar Detektoren vorliegt die an gegenüberliegenden Seiten der Achse des Bohrlochs angeordnet
sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoren ein Paar Irägheitskraft-Bewegungs-Fests Gellvorrichtungen
aind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Featstellvorrichtungen wenigstens ein Paar gegenüberliegender
Quadranten eines Wandlerzylinders aufweisen, die so angeordnet sind, daß der Zylinder praktisch konzentrisch zu den Bohrloch
vorliegt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10,dadurch gekennzeichnet, daß
der \ifaßdlerzylinder aus Bariumtitanat bes1
ORIGINAL INSPECTED
209818/0073
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US60936967A | 1967-02-11 | 1967-02-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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